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Zorn und Zuversicht

Christa Kloibhofer-Krampl | next incubator

Vom Zorn zur Zuversicht und weiter in die Aktivität. Der Podcast für eine Welt im Wandel.

Wir leben in einer Zeit der Umbrüche. Zwischen Schlagzeilen, die uns ohnmächtig machen, und einem Alltag, der uns oft überfordert, suchen wir nach Zuversicht und Hoffnung. Zorn & Zuversicht ist der Podcast, der den Zorn als Initialzündung versteht um mit viel Zuversicht die Welt zu ändern.

Warum dieser Podcast?
Christa Kloibhofer-Krampl lädt Expert*innen, Aktivist*innen und inspirierende Menschen ein. Sie stellt Fragen und gemeinsam versuchen sie Antworten zu finden. Der Zorn ist ein Kompass. Er zeigt uns, wo Grenzen überschritten werden und Missstände herrschen. Doch Zorn allein macht uns Handlungsunfähig. Erst die Zuversicht verwandelt diese Energie in Handeln.

Wer steckt dahinter?
Zorn & Zuversicht ist eine Initiative des Next-Incubators, dem Innovationshub für Nachhaltigkeit der Energie Steiermark. Als Schnittstelle für zukunftsweisende Ideen suchen wir nach wirksamen Lösungen für die ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit.

Abonniere jetzt Zorn & Zuversicht – für alle, die verstehen wollen, warum wir beides brauchen, um die Welt zu verändern.

Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • 23 episodes
  • weekly
  • Avg 26 min
  • German
Counted on this page — what you have heard stays on this device, so it is not something the list can be paged by.
  • Tuesday · 13 min

    JOMO – The Joy of Missing Out - Folge 24

    Der Sommer klingt langsam aus, die Alltagstretmühle nimmt wieder Fahrt auf und wir merken oft nicht nur, dass wir müde sind, sondern komplett reizüberflutet. Ob Push-Nachrichten, dauernde E-Mail-Schleifen oder Schlagzeilen im Minutentakt: Wir leben in Zeiten von Infobesity (Informations-Adipositas). Unser Gehirn ist für diese schiere Masse an Dauerreizen schlichtweg nicht gebaut und reagiert darauf mit Dauerstress. In dieser Solo-Folge von Zorn & Zuversicht tauche ich, Host Christa Kloibhofer-Krampl, in die Psychologie, Soziologie und Neurowissenschaft hinter dem Begriff JOMO (Joy of Missing Out) ein. Ich erklärt, warum das bewusste Weglassen kein egoistischer Rückzug ist, sondern das wissenschaftlich fundierte Zurückerobern unserer eigenen Autonomie. Eine Folge über Konsumdruck, die Erschöpfung in der eigenen Wohlfühl-Bubble und die Frage, warum nur ausgeruhte Köpfe unsere Demokratie schützen können. In dieser Folge erfährst du: Die Wissenschaft hinter JOMO: Warum der Begriff vom US-Tech-Pionier Anil Dash geprägt wurde und wie er sich im Rahmen der Selbstdeterminationstheorie (Deci & Ryan) als aktiver Befreiungsschlag gegen den dauerhaften FOMO-Modus unseres Angstzentrums (Amygdala) erweist. Das Default Mode Network (Ruhezustandsnetzwerk): Was neurowissenschaftlich im Gehirn passiert, wenn wir den Reizstrom stoppen – und warum echte Kreativität und Erholung erst beim Weglassen entstehen. Infobesity & die Industrie hinter dem Unbehagen: Wie Marketing, Anti-Aging und Wellness-Märkte Billionen damit verdienen, uns ein Gefühl des Mangelns einzureden, und warum echtes Wohlbefinden nicht käuflich ist. Demokratische Resilienz: Warum dauererschöpfte Bürger:innen anfälliger für Apathie und Desinformation werden – und weshalb JOMO ein politischer Akt zur Erhaltung unserer Handlungsfähigkeit ist. Active Coping vs. Passive Avoidance: Die feine Linie zwischen dem gesunden, bewussten Setzen von Grenzen und dem bloßen „Vogel-Strauß-Prinzip“. Teile deine Gedanken zum Thema JOMO und deine Erfahrungen mit digitaler Pause gerne in den Kommentaren auf Instagram! Shownotes Kontakt: podcast@next-incubator.com Zusatz-Content zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Begriffsursprung JOMO: Dash, Anil (2012): Juicy Open Sourcing / JOMO Essay Selbstdeterminationstheorie (SDT): Deci, E. L., & Ryan, R. M. (2000): The "What" and "Why" of Goal Pursuits: Human Needs and the Self-Determination of Behavior. Center for Self-Determination Theory Neurowissenschaft & Default Mode Network: Raichle, M. E. (2015): The Brain's Default Mode Network. Annual Review of Neuroscience. Soziologie der Beschleunigung: Rosa, Hartmut (2005/2013): Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstrukturen in der Moderne. Suhrkamp Verlag. Infobesity & Information Overload: Holbrook, M. B. (2003) & American Psychological Association (APA) Stress in America Report. Politische Psychologie & News Avoidance: Reuters Institute Digital News Report Podcast-Empfehlung im Kontext Zugehörigkeit: Hör-Tipp zu den Grundbedürfnissen: Die Folgen mit Anthropologin Bettina Ludwig. Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • August 25 · 38 min

    Jakob Gmoser: KI und Nachhaltigkeit: Retter oder Stromfresser? - Folge 23

    Die Debatte rund um Künstliche Intelligenz schwankt meist extrem zwischen zwei Polen: Für die einen ist KI der „geilste Scheiß“ und der ultimative Effizienzbringer, für die anderen öffnet sich damit das Tor zur Hölle – nicht zuletzt wegen des immensen Energie- und Ressourcenverbrauchs von Rechenzentren. Doch wie sieht die Realität aus, wenn man KI gezielt für den klimagerechten Wandel einsetzt? In dieser Folge von Zorn & Zuversicht begrüße ich, Host Christa Kloibhofer-Krampl, den Grazer Founder Jakob Gmoser vom Startup aitark. Gemeinsam beleuchten wir das Spannungsfeld zwischen dem ökologischen Fußabdruck von Algorithmen und ihrem Potenzial, Unternehmen bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD / ESG) entscheidend zu unterstützen. Ein Gespräch über ungenaue CO₂-Berechnungen von KI-Anfragen, Shitty Codes, das Empowerment von kleinen Teams und die essenzielle Rolle des „Human in the Loop“. In dieser Folge erfährst du: Das Startup aitark: Wie Jakob Gmoser und sein Team KI nutzen, um eine saubere Nachhaltigkeits-Dateninfrastruktur in Unternehmen aufzubauen. Der ökologische Preis von KI: Warum KI-Abfragen bis zu 10-mal mehr Energie verbrauchen können als eine einfache Google-Suche, was der Standort von Rechenzentren ausmacht und warum Vergleiche mit Autofahrten oder Rindfleisch-Burgern hinken. Große vs. kleine Modelle: Wie sich rechenintensive „Reasoning-Modelle“ von spezialisierten, kleineren KI-Systemen unterscheiden und welche Rolle veraltete Server-Hardware spielt. CSRD & Bürokratie-Druck: Warum das Sammeln heterogener Unternehmensdaten oft noch dem „Wilden Westen“ gleicht und wie KI dabei hilft, Berichterstattung effizienter zu machen. Empowerment vs. Jobangst: Warum KI kleinen Teams enormen Hebel gibt, weshalb es nach wie vor „Senior-Expert:innen“ braucht und warum das Aufräumen von KI-generiertem „Shitty Code“ ein Berufsfeld der Zukunft ist. Human in the Loop: Warum Künstliche Intelligenz ohne menschliche Einordnung, Werte und fachliche Validierung unvollständig bleibt. Dein Impuls für diese Woche: Wie nutzt du KI im Alltag oder Beruf? Hilft sie dir dabei, Ressourcen zu sparen, oder ertappst du dich dabei, unnötige Datenmengen zu erzeugen? Schick uns gerne deine Gedanken – und die witzigsten KI-Prompts, die so richtig in die Hose gegangen sind! Kontakt: podcast@next-incubator.com Zusatz-Content zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Mehr zu aitark: KI Nachhaltigkeitssoftware | Daten einmal erheben, überall nutzen – aitark EU-Nachhaltigkeitsberichterstattung: Infos zur CSRD (Europäische Kommission) Produziert von DAS POD (https://daspod.at/). Bild: Judith Schnaubelt

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  • August 18 · 10 min

    Aktionismus, weil privilegiert! Warum Nicht-Handel keine Option ist - Folge 22

    „Du Christa, statt aktiv zu werden, planen wir lieber unsere nächsten Urlaube und tun so, als wäre eh alles wie immer.“ Dieser eine Satz einer Freundin am Telefon hat gesessen. Weil er wahr ist. In dieser ungemütlich ehrlichen Solo-Folge geht es um die Komfortzone der Privilegierten – und Christa macht sich dabei als Host selbst angreifbar. Warum flüchten wir vor den Krisen unserer Zeit in den Luxusurlaub und nehmen es mit der Umsetzung im Alltag dann doch nicht ganz so genau? Wir räumen auf mit dem lähmenden Alarmismus („Wir werden alle sterben!“), der unser Gehirn erst recht in die Passivität treibt, und definieren Aktionismus völlig neu. Denn das systematische Wegschauen und das Ausreizen unserer Privilegien auf Kosten vulnerabler Gruppen hat System – und zwar nicht nur beim Klima, sondern exakt genauso beim schleichenden Demokratieverlust, der erschreckenden Zahl an Femiziden oder grassierender Queer-Feindlichkeit. Eine Folge über das ökologische und soziale Überziehungskonto, auf dem wir in Österreich leben, und ein flammendes Plädoyer dafür, die eigenen Privilegien endlich als Hebel zu nutzen, um unbequemer und lauter zu werden. In dieser Folge erfährst du: Warum ständige Untergangsszenarien uns psychologisch in die Verdrängung treiben. Was das „Geschäftsführer-Prinzip“ mit unserer Verantwortung als wohlhabende Gesellschaft zu tun hat. Warum echter Aktionismus nicht bedeutet, dass sich jede*r auf die Straße kleben muss, sondern dass Schweigen im Alltag keine Option mehr ist. Kontakt: podcast@next-incubator.com Zusatz-Content zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Psychologische Dynamiken hinter der Krisenstarre: Psychologists for Future – Klimakrise verstehen Wann Österreich seine Ressourcen für das Jahr aufgebraucht hat: Global Footprint Network – Country Overshoot Days Daten zur globalen CO₂-Ungleichheit der Reichsten: Oxfam Deutschland – Klimagerechtigkeit Zahlen, Fakten & strukturelle Prävention zu Gewalt an Frauen: Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) Bericht zum weltweiten Zustand von Demokratien und Polarisierung: V-Dem Institut – Global Democracy Report Der umfassende Klimastatusbericht für Österreich: CCCA Klimastatusbericht Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • August 11 · 35 min

    Claudia Zettel über Tech-Bros & Ideologien: Wer kontrolliert unsere digitale Zukunft? - Folge 21

    Wir neigen oft dazu, Tech-Gründer wie Popstars zu feiern und ihre Innovationen unkritisch als reinen Fortschritt abzutun. Doch hinter den glänzenden Keynotes und den Kapuzenpullis mancher Tech-Gurus steht längst eine knallharte, politisch radikale und antidemokratische Agenda. Welche Rollenbilder und Ideologien steuern eigentlich die Algorithmen und KI-Tools, die unser tägliches Leben beeinflussen? In dieser besonderen Folge von Zorn & Zuversicht melde ich mich gemeinsam mit meinem Gast Gast direkt aus dem Podmobil vor dem Schloss Schönbrunn in Wien. Zu Gast ist die renommierte Tech- und Wissenschaftsjournalistin sowie überzeugte Feministin Claudia Zettel. Gemeinsam blicken wir hinter die Kulissen der stark männerdominierten Tech-Branche. Wir analysieren neofaschistische Denkströmungen aus dem Silicon Valley, beleuchten das Phänomen der „Deepfakes“ und digitaler Gewalt gegen Frauen und diskutieren, warum europäische Gesetzgebungen wie der EU AI Act eine unverzichtbare Leitplanke für unsere Freiheit sind. In dieser Folge erfährst du: Die Ideologie der „Tech-Bros“: Warum Denkmodelle von neofaschistischen Akteuren wie Curtis Yarvin (z. B. das „RAGE“-Konzept zur Zerschlagung demokratischer Institutionen) bei mächtigen Tech-Milliardären wie Peter Thiel oder Elon Musk auf fruchtbaren Boden stoßen. Die Schattenseite der Tech-Welt in Europa: Warum diese verstrickten Netzwerke längst kein reines US-Phänomen mehr sind, sondern wie extremistische Strömungen auch in Österreich und Europa Fuß fassen. Frauenbild & Machtstrukturen: Wie die extrem männerdominierte Tech-Szene veraltete, biologisch begründete Rollenbilder fortschreibt und warum Gründerinnen strukturell benachteiligt werden. Deepfakes & Industrielle digitale Gewalt: Wie sexualisierte Cyber-Gewalt (z. B. Fälle wie jener von Collien Ulmen-Fernandes) Frauen trifft, was es mit dem unkontrollierbaren „Hydra-Prinzip“ auf sich hat und wo Apps wie Musks KI-Chatbot Grok Grenzen überschreiten. Die Zuversicht durch Journalismus & Regulierung: Warum Europa mit dem EU AI Act und der neuen EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen das Richtige tut und wie kritische Aufklärung als Schutzschild für unsere Demokratie wirkt. Dein Impuls für diese Woche: Christa und Claudia laden dich ein: Welchen Tech-Köpfen folgst du und auf welchen Plattformen bewegst du dich täglich? Hinterfragst du aktiv, welche Werte und Ideologien hinter den Apps stehen, die du nutzt? Teile deine Gedanken und Erfahrungen gerne auf Instagram! Kontakt: podcast@next-incubator.com Depp Dive zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Der Tech-Bro Watchblog (Claudia Zettel auf Golem.de): Eric Demuth, der Krypto-Bro und seine kryptischen Messages Gesetzgebung & Schutz: EU AI Act Portal Investigativer Journalismus: Moment.at Produziert von DAS POD (https://daspod.at/). Portrait-Bild ©: Kurier

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  • August 4 · 13 min

    TikTok & Kinder: Ist China klüger? - Folge 20

    40 Minuten TikTok am Tag und danach ist unerbittlich Schluss – genau das gilt in China für Jugendliche unter 14 Jahren. Während den Teens dort vor allem Bildungsinhalte, MINT-Fächer und virtuelle Museumsführungen ausgespielt werden, versinken Kinder im Westen oft stundenlang im endlosen „Doomscrolling“ zwischen witzigen Videos und Werbeclips. Ist Chinas radikaler Regulierungsansatz also der gescheitere Weg, um die mentale Gesundheit unserer Kinder zu schützen? Oder öffnet staatliche Kontrolle in einem autokratischen System nur die Tür für politische Indoktrination? In dieser Folge von Zorn & Zuversicht teile ich, Christa Kloibhofer-Krampl, meine persönlichen Gedanken als Mutter und Mitarbeiterin einer Innovationsabteilung. Ich schaue mir den Unterschied zwischen der chinesischen App Douyin und der westlichen TikTok-Variante an und beschäftige mich mit der Arbeit von US-Technologe Tristan Harris (Center for Humane Technology). Eine Folge über die Macht von Algorithmen, den Wahn von Likes und die Frage, wie wir und unsere Kinder wieder die Kontrolle über Social Media zurückgewinnen können. In dieser Folge erfährst du: Das chinesische Modell: Was der „Teenager Mode“ in China beinhaltet, warum dort nur 40 Minuten Bildungssnacks erlaubt sind und was die Cyberspace Administration of China damit bezweckt. Spinat vs. digitales Opium: Warum US-Experten wie Tristan Harris das chinesische TikTok als Nährstoff vergleichen, während der Westen mit der Suchtwirkung der Algorithmen allein gelassen wird. Center for Humane Technology: Welche konkreten Forderungen Experten stellen – vom Stopp von Auto-Play über chronologische Feeds bis hin zu transparenter Datennutzung. Die Schattenseite staatlicher Reglementierung: Warum Verbote den Raum für echte Jugendkultur beschneiden und warum der Staat nicht allein darüber entscheiden darf, was wir sehen. Hoffnung durch Eigenverantwortung: Ein erstaunliches Zitat von meinem 11-jährigem Sohn, das zeigt, dass Kinder die mentale Belastung durch Smartphones selbst spüren und einen reflektierten Umgang erlernen können. Dein Impuls für diese Woche: Wie wird das Thema Bildschirmzeit und Social Media bei dir zu Hause gehandhabt? Welche Regeln oder ehrlichen Gespräche helfen euch im Alltag gegen das endlose Scrollen? Teile deine Tipps und deine Meinung dazu gerne per Nachricht oder in den Kommentaren auf Instagram! Kontakt: podcast@next-incubator.com Depp Dive zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Links & Ressourcen zur Folge: Initiative für menschliche Technologie Podcast-Empfehlung Dokumentation: The Social Dilemma (Netflix) Mehr über den Innovationsbereich Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • July 28 · 12 min

    Ein Sommer wie damals? Warum unsere Klimanostalgie gefährlich ist - Folge 19

    „Früher war es im Sommer doch auch schon heiß, solche Phasen gab es immer!“ – Hand aufs Herz: Wie oft hast du diesen Satz in den letzten Wochen beim Small Talk gehört? In dieser Solo-Kurzfolge von Zorn & Zuversicht knöpft sich Christa die weit verbreitete „Klimanostalgie“ vor. Warum verklären wir die Sommer unserer Kindheit so sehr und klammern uns an die rosarote Brille, während wir eine extreme Hitzewelle nach der anderen erleben? Christa nimmt uns mit auf den Bauernhof ihrer Oma im Mühlviertel der 1980er-Jahre und deckt ein faszinierendes psychologisches Phänomen auf: Unser Gehirn erinnert sich extrem selektiv. Wir spiegeln diese weichen Erinnerungen mit den harten, messbaren Daten der Messgeschichte und zeigen, warum das vermeintlich harmlose Schönreden in Wahrheit eine unfaire Lastenverschiebung auf die nächste Generation ist. Eine Folge über die selektive Natur unserer Erinnerung, aufgeheizte Badeseen und die Frage, wie wir die echte Essenz von damals als Treibstoff für heute nutzen können. In dieser Folge erfährst du: Warum unser Gedächtnis uns im Hitze-Small-Talk systematisch belügt (Das Pollyanna-Prinzip). Wie radikal sich die Anzahl der realen Hitzetage in Österreich seit den 1980ern verändert hat. Warum es der schönen Erinnerung an früher keinen Abbruch tut, wenn wir der Wahrheit von heute ins Auge blicken. Links & Ressourcen zur Folge: Zusatz-Content zur aktuellen Folge Hintergründe & Analysen zur aktuellen Hitzeentwicklung: GeoSphere Austria Hitze-Bilanz & Klimabilanz Langfristiger Klimatrend im Alpenraum seit 1767: HISTALP-Datenarchiv der GeoSphere Austria Interaktive Daten zur Zunahme von Hitzetagen in Österreich: Informationsportal Klimawandel Das psychologische Konzept hinter der verklärten Erinnerung: Das Pollyanna-Prinzip: Die Psychologie der Positivitätsvorurteile Video-Empfehlung (2 Min. Erklärung): What is Pollyanna Principle | YouTube Literarische Erwähnung: Porter, Eleanor H. (1913): Pollyanna. Infos zu uns: Kontakt: podcast@next-incubator.com Zusatz-Content zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • July 21 · 1 hr 3 min

    Julia Wagner, Why don't Ju: Let’s talk purpose: Wie werden leise Themen laut? - LIVE-Aufnahme - Folge 18

    In dieser Folge von Zorn & Zuversicht tauche ich, Christa Kloibhofer-Krampel, mit Julia Wagner von Why don’t Ju in ein Thema ein, das die Arbeitswelt aktuell dominiert, aber selten kritisch hinterfragt wird: den Drang nach „Purpose“ und beruflicher Selbstverwirklichung. Die aktuelle Aufnahme wurde live mit Publikum aufgenommen. Wir reden über Purpose, also Sinn und Sinnökonomie, und warum der Wunsch, mit der eigenen Arbeit die Welt zu verbessern, oft auch eine Frage des Privilegs ist. Ausgehend von unseren eigenen beruflichen Neustarts diskutieren wir darüber, ob Purpose wichtig ist und warum. Wir blicken auf die Gefahren von „Purpose-Washing“, den unangenehmen Seiten wenn man leise Themen laut macht und die strukturellen Hürden, die Frauen in der öffentlichen Sichtbarkeit noch immer überwinden müssen. In dieser Folge erfährst du (unter anderem): Der Purpose-Hype auf dem Prüfstand: Warum berufliche Selbstverwirklichung nicht für alle zugänglich ist und wie das Konzept des „Effektiven Altruismus“ (Nutzenmaximierung statt emotionaler Spende) aus dem Silicon Valley bewertet werden kann. Die gläserne Decke im Netz: Warum Frauen in digitalen, gesellschaftspolitischen Debatten massiv unterrepräsentiert sind und wie der „Prove-it-Again“-Effekt und das „Silencing“ Karrieren im echten Leben bremsen. Wie leise Themen laut werden: Inspirierende Beispiele (wie der isländische Frauenstreik 1975) und konkrete Tipps, warum Beharrlichkeit, ein starkes Netzwerk und echte Überzeugung die wichtigsten Werkzeuge für Veränderung sind. Dein Impuls für diese Woche: Kein Impuls diesmal sondern ein Spendenaufruf. Veränderung braucht Teilhabe – und oft beginnt diese bei der Sicherung von Grundbedürfnissen. Deshalb nutzen wir unsere Sichtbarkeit heute, um auf den Verein Frauenservice Graz aufmerksam zu machen. Der Verein bietet essenzielle Beratung und Unterstützung für Frauen in unterschiedlichen Lebenslagen und Krisensituationen. Bei der Aufzeichnung hat es eine Spendenbox für den Verein Frauenservice Graz gegeben und für alle die nicht vor Ort waren, gibt es natürlich auch zu Hause die Möglichkeit das zu tun. Website & Infos: https://www.frauenservice.at (Hinweis: Die genauen Kontodaten für Spenden findest du direkt auf der Website des Vereins.) Kontakt: podcast@next-incubator.com Zusatz-Content zur aktuellen Folge Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Why Don’t Ju: auf allen gängigen Podcast-Plattformen Ressourcen zur Folge: Philosophie & Ethik: TED Talk von Will MacAskill zum Thema „Effektiver Altruismus“ Diversität & Repräsentation: Daten des Global Media Monitoring Project (GMMP) zur Sichtbarkeit von Frauen in den Medien Forschung zu Sinn in der Arbeit: Prof. Dr. Tatjana Schnell (Universität Innsbruck/Oslo) über die Sinnökonomie Aktuelle Zahlen und Studien zum Thema digitale Gewalt gegen Frauen Literaturtipp: Barbara Blaha – Einblicke in den isländischen Frauenstreik 1975. Literaturtipp: Ingrid Brodnig – Feindbild Frau (Brandstätter) Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • July 14 · 7 min

    Einsamer Wolf oder starkes Team? Über die Kraft der Kooperation - Folge 17

    Wir leben in einer Welt, die oft den „einsamen Wolf“ feiert – den genialen Erfinder oder den Solo-Unternehmer, der alles allein stemmt. Doch blickt man genauer hin, wird klar: Die wirklich großen Herausforderungen unserer Zeit, wie die Energiewende oder soziale Transformationen, lassen sich nur gemeinsam lösen. In dieser Folge von Zorn und Zuversicht teile ich, Christa Kloibhofer-Krampl, meine Gedanken zur Relevanz von Partnerschaften. Ich beziehe mich damit auf meine Erfahrung in meiner Tätigkeit beim next-incubator und betone, wie wichtig eine klare Zieldefinition ist. In dieser Folge erfährst du: Zugehörigkeit & Teamwork: Was eine private Partnerschaft von einer beruflichen Kooperation lernen kann und umgekehrt. Evolutionärer Vorteil: Warum der Mensch darauf programmiert ist, in Gemeinschaften zu arbeiten, um komplexe Probleme zu bewältigen. Risikoteilung & Know-how: Wie Kooperationen dabei helfen, Komplexität zu reduzieren und gemeinsam mutiger zu agieren. Die Bedeutung des Ziels: Warum viele Partnerschaften scheitern, wenn das gemeinsame „Warum“ nicht präzise formuliert ist. Einladung zur Vernetzung: Warum Christa dazu aufruft, aktiv nach Partnern zu suchen, um gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft zu bauen. Kooperation ist kein Selbstzweck, sondern das Werkzeug, mit dem wir aus Zorn über den Status Quo echte Zuversicht für morgen schaffen. Dein Impuls für diese Woche: Wo versuchst du gerade, etwas für dich großes und wichtiges ganz alleine zu stemmen? Wer könnte die ideale Ergänzung zu deinen Stärken sein? Denn Zuversicht wächst am schnellsten, wenn man sie teilt. Wir freuen uns, wenn du uns von deinen Erfahrungen mit neuen Partnerschaften berichtest! Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • July 7 · 19 min

    Gen Z sind faul, Boomer an allem schuld? 5 Demografie Mythen - Folge 16

    Nachdem wir im Team die 11 Megatrends intensiv aufbereitet haben, hat mich ein Thema einfach nicht mehr losgelassen: der demografische Wandel. Warum? Weil wir diese langfristige Veränderung der Größe und Zusammensetzung unserer Bevölkerung schon jetzt auf unzähligen Ebenen spüren. Doch statt sachlicher Debatten beherrschen oft emotionale Klischees, Ängste und gegenseitige Schuldzuweisungen der Generationen den Diskurs. In dieser Folge von Zorn & Zuversicht schaue ich mit 5 demografische Mythen etwas genauer an. Ich blicke hinter die harten Messgrößen wie Altersstruktur, Geburtenraten und Migrationsströme, um eine wichtige Frage zu beantworten: Wer wird eigentlich die Klimakrise lösen, wenn wir uns im ewigen „Generationen-Bashing“ verlieren? Ein ehrlicher und unaufgeregter Blick auf eine Gesellschaft im Wandel, der zeigt, dass die Zukunft weit weniger dystopisch ist, als uns manche Schlagzeilen weismachen wollen. In dieser Folge erfährst du: Die vier Säulen der Demografie: Was Begriffe wie Silver Society, Longevity und sinkende Fertilitätsraten in der Realität für unseren Alltag bedeuten. Mythos 1 – Das Generationen-Korsett: Warum starre Einteilungen in 15-Jahres-Schritte wissenschaftlich hinken und warum die „faule Gen Z“ ein reines Stereotyp ist. Mythos 2 – Der sichere Wohlstandsverlust: Warum eine alternde Bevölkerung nicht automatisch das wirtschaftliche Ende bedeutet und warum die Produktivitätsentwicklung in Schreckensszenarien oft völlig vergessen wird. Mythos 3 – Geistiger Verfall im Alter: Der Unterschied zwischen flüssiger und kristalliner Intelligenz – und warum unsere strategische Weisheit und der Wortschatz oft erst zwischen 60 und 70 ihren Höhepunkt erreichen. Mythos 4 – Der allgegenwärtige Arbeitskräftemangel: Warum Panik fehl am Platz ist und welche Branchen (wie das Handwerk oder personennahe Dienstleistungen) wirklich Unterstützung brauchen. Mythos 5 – Die Geburten-Polarisierung: Ein sachlicher Blick auf die Geburtenraten von Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in Österreich und warum sich globale Trends unaufhaltsam angleichen. Dein Impuls für diese Woche: Ich lade dich ein: Achte in dieser Woche ganz bewusst auf Medienberichte oder Gespräche in deinem Umfeld, bei denen das typische Generationen-Bashing betrieben wird (z. B. „Die Boomer haben alles verbrochen“ oder „Die Jungen wollen nicht mehr arbeiten“). Steige bewusst aus diesem Mechanismus aus. Konzentriere dich stattdessen auf die Gemeinsamkeiten zwischen den Altersgruppen und frage dich, wie Alt und Jung gemeinsam an echten Lösungen – wie der Bewältigung der Klimakrise – arbeiten können. Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Hintergrundbericht zum Geburtenrückgang: Der Standard – Geburtenrückgang in Österreich hält an Aktuelle Migrationsstatistiken: Statistik Austria – Migration und Einbürgerung Generationenforschung im Fokus: FM4-Interview mit Rüdiger Maas über Generationen-Klischees Produktivität und Demografie: Cedefop-Analyse zur Produktivitätsentwicklung (PDF) *Arbeitsmarkt-Studie: Prognos-Studie zum demografischen Wandel in Österreich Geburten nach Herkunftsland: Geburtenbarometer – Sonderauswertung Geburtsland (PDF) Megatrend-Glossar: Zukunftsinstitut – Demografischer Wandel Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • June 30 · 33 min

    Anna Oberdorfer: Die Macht der Sprache und warum diese nie neutral ist - Folge 15

    In dieser Folge von Zorn & Zuversicht begrüße ich, Christa Kloibhofer-Krampl, eine ganz besondere Gästin: Anna Oberdorfer, Mitgründerin der Agentur Visionistas und des Netzwerks Answer. Gemeinsam tauchen wir tief in ein Werkzeug ein, das wir täglich unbewusst nutzen, das jedoch wie kaum ein anderes unsere Realität, unsere Gehirne und unser Verhalten formt: die Sprache. Sprache ist weit mehr als das bloße Aneinanderreihen von Wörtern. Sie öffnet Räume oder verwehrt Zugänge, verleiht Würde oder grenzt aus. Ausgehend von provokanten Begriffen unseres Alltags beleuchten wir die massive Verantwortung, die in unserer Kommunikation liegt – sei es in den Medien, in der Politik oder am eigenen Küchentisch. Die Folge blickt auf den berechtigten Zorn über manipulative „Sprach-Waffen“ und versteckten Sexismus. Sie schenkt jedoch vor allem die Zuversicht, dass wir durch bewusste, sensible und lösungsorientierte Kommunikation kognitive Landkarten verändern und eine gerechtere, zukunftsfähige Welt aktiv mitgestalten können. In dieser Folge erfährst du: Sprache ist Verantwortung: Warum Worte niemals neutral sind und wie unbewusst erlernte Begriffe (wie „stiefmütterlich“ oder „bis zur…“) historische Kontexte transportieren, die Menschen verletzen können. Die Neurobiologie des Schmerzes: Warum das Gehirn in der ersten Reaktion kaum zwischen einem physischen Reiz und einem sprachlichen Symbol für Schmerz unterscheidet. Das Phänomen des Primings: Wie uns Worte unbewusst steuern – von Studierenden, die durch „Alters-Begriffe“ messbar langsamer gehen, bis hin zu der manipulativen Kraft von „Geld-Priming“. Linguistische Relativität: Wie das grammatikalische Geschlecht von Dingen (z. B. die Brücke vs. el puente) oder die Struktur unserer Muttersprache unsere emotionale Wahrnehmung einfärbt. Answer & Visionistas: Wie das Agenturnetzwerk gegen sexistische Werbung Narrative aktiv mitgestaltet und warum konstruktive Kommunikation Räume für echte Utopien öffnet. Verbaler Schmerz ist keine Metapher, sondern ein messbarer neurologischer Zustand. Aber wir haben es buchstäblich selbst in der Hand, Sprache als Werkzeug für ein freundlicheres Miteinander zu nutzen. Dein Impuls für diese Woche: Anna und ich laden dich ein: Achte an diesem Tag ganz bewusst auf deine eigenen Worte. Welches Wort benutzt du im Alltag oder im Beruf ständig, das dich eigentlich stresst, abwertet oder unbewusst zornig macht? Ersetze es versuchsweise durch ein lösungsorientiertes Begriffskonzept (z. B. „Herausforderung“ statt „Problem“). Beobachte, was dieser kleine Fokus-Shift mit deiner eigenen Energie und deinem Umfeld macht! Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Neurobiologische Studie (Universität Jena): „Do words hurt? Brain activation during the processing of pain-related words“ (2010) – Nachweis der Schmerzareal-Aktivierung im Gehirn durch Worte. Bonn Institute: „Die Macht der Sprache: Wie Gedanken und Gefühle prägen“ – Psychologie im Journalismus und Medienkontext. IHK Bonn / Momentum: Ratgeber Sprachwirkung – Leitfaden für die Praxis. Literaturempfehlung: Hans Rosling – Factfulness (Wie wir lernen, die Welt datenbasiert und weniger katastrophisierend zu sehen). Initiative gegen Sexismus: Answer – Agenturnetzwerk gegen sexistische Werbung (bzw. entsprechende Vereinsplattform). Mehr über Annas Agentur: Visionistas – Kommunikation, die verändert. Produziert von DAS POD (https://daspod.at/). Portrait-Bild ©: Maren Loerzer

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  • June 23 · 13 min

    KI im Kreuzverhör: Was arbeitet mein Kind in der Zukunft? - Folge 14

    „Mama, was werde ich eigentlich einmal arbeiten?“ Wenn ein elfjähriges Kind diese Frage im Jahr 2026 stellt, greifen die alten Antworten nicht mehr. Das klassische Versprechen „Lerne etwas Solides, dann hast du einen sicheren Job“ ist hinfällig. Mein Sohn sagt heute bereits, er will etwas machen, bei dem ihn die KI nicht ersetzen kann. In dieser Folge von Zorn & Zuversicht teile ich, Christa Kloibhofer-Krampl, ein zutiefst persönliches und gleichzeitig wissenschaftlich fundiertes Zukunftsnarrativ für die nächste Generation. Aus meiner Perspektive als Mutter und meiner beruflichen Erfahrung in der Innovationsabteilung des Next-Incubators versuche ich mit dystopischen Zukunftsszenarien aufzuräumen. Stattdessen zeichne ich das Bild einer non-linearen, dynamischen Arbeitswelt im Jahr 2050. Eine Welt, in der Empathie, Kreativität, Zusammenarbeit und die Fähigkeit, komplexe, reale Probleme gemeinschaftlich zu lösen nicht nur wichtiger werden sondern unseren beruflichen Alltag prägen werden. In dieser Folge erfährst du: Das Ende der Monobiografie: Warum der starre „Eisblock“ einer lebenslangen Festanstellung schmilzt und durch das Konzept des Liquid Work (fluides, projektbasiertes Arbeiten) ersetzt wird. Der Human Spark im KI-Zeitalter: Warum künstliche Intelligenz uns nicht die Zukunft wegnimmt, sondern uns Raum für unsere unersetzbaren menschlichen Kernkompetenzen (Human Skills) schenkt. Die Restoration Economy: Warum die Zukunftsberufe in der Reparatur und im Wiederaufbau unserer sozialen Systeme und geschädigten Ökosysteme liegen (Stichwort: Kreislaufwirtschaft). Elastisch statt gedrillt: Warum das aktuelle Bildungssystem Fächergrenzen aufbrechen muss, um Kinder resilient für eine sich ständig verändernde Welt zu machen. Ein optimistisches Narrativ: Wie wir unseren Kindern die Angst vor morgen nehmen und ihnen das Vertrauen schenken, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Eine Folge voller Zuversicht, die zeigt, dass die Erzählung für die Jugend von heute keine düstere sein muss – wir müssen nur heute beginnen, das richtige Fundament zu legen. Dein Impuls für diese Woche: Ich lade dich ein: Setze dich in dieser Woche mit einem jungen Menschen in deinem Umfeld (deinem Kind, Nichte, Neffe oder Enkelkind) zusammen. Frage sie oder ihn nicht: „Was willst du später mal werden?“, sondern frage: „Welches Problem auf dieser Welt würdest du gerne lösen und was brauchst du dafür?“ Lass uns anfangen, den Fokus weg von starren Berufsbezeichnungen hin zu echter Gestaltungskraft und Sinnorientierung zu lenken! Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Die im Hintergrund der Folge genutzten und evidenzbasierten Studien internationaler Institutionen findest du hier: World Economic Forum (WEF) – Future of Jobs Report: Daten und Analysen zum Wandel von Routineaufgaben hin zu analytischem und empathiegestütztem Denken. Link zum Report (weforum.org) OECD – Job Quality Framework: Zeigt die massive Verschiebung der Prioritäten junger Arbeitnehmer:innen hin zu Sinnorientierung, Nachhaltigkeit und mentaler Gesundheit. Link zur OECD-Plattform (oecd.org) Internationale Arbeitsorganisation (ILO): Prognosen und Berichte zum boomenden Arbeitsmarkt der Green Transition und nachhaltigen Wirtschaftsformen. Link zur ILO-Website (ilo.org) Mehr über unsere Arbeit im Innovationsbereich: Next-Incubator Graz Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • June 16 · 15 min

    Post Work? Über Sinn, KI und wie wir 2050 arbeiten werden - Folge 13

    In dieser Folge von Zorn & Zuversicht nehme ich, Christa Kloibhofer-Krampl, dich mit auf eine faszinierende Zeitreise in das Jahr 2050. Ausgehend von den 11 Megatrends der Zukunftsforschung blicken wir gemeinsam hinter die Kulissen des Begriffs „New Work“ – und weit darüber hinaus. Es ist eine Episode, die zum Nachdenken anregt und versucht, Lust auf Zukunft zu machen. Ich zeichne ein Bild einer „Post-Work“-Gesellschaft, in der Erwerbsarbeit, wie wir sie kennen, neu definiert wird und der Mensch seinen Wert nicht mehr über bloße Produktivität definiert. In dieser Folge erfährst du: Die Evolution der Arbeit: Warum wir uns im Jahr 2026 bereits im Wandel zum Liquid Work befinden und warum das Arbeiten für nur einen einzigen Arbeitgeber bald der Vergangenheit angehören könnte. Kollaboration mit KI: Warum künstliche Intelligenz kein Jobkiller ist, sondern eine Chance, uns von repetitiven Aufgaben zu befreien, um Platz für den Human Spark – das zutiefst Menschliche – zu machen. Die Sinn-Ökonomie (Purpose): Was passiert, wenn Grenzkosten durch Technologie und erneuerbare Energien gegen Null sinken und wir nicht mehr arbeiten müssen, um zu überleben, sondern um zu gestalten. Mentale Gesundheit als Führungsaufgabe: Warum emotionale Resilienz und die psychische Gesundheit der Mitarbeiter:innen der wichtigste Wirtschaftsfaktor der Zukunft sind. Die Kraft der Reparatur: Warum die Arbeit von morgen darin liegen wird, Ökosysteme und soziale Strukturen, die wir beschädigt haben, gemeinschaftlich wieder aufzubauen. Ein Plädoyer dafür, den Mut aufzubringen, positive Zukunftsbilder zu zeichnen, um die Welt von morgen aktiv mitzugestalten. Dein Impuls für diese Woche: Ich lade dich ein: Nimm dir in dieser Woche einen Moment Zeit und hinterfrage deine eigene Arbeit. Wenn Geld und Existenzsicherung keine Rolle spielen würden – welchen Beitrag würdest du aus freiem Willen und purer Leidenschaft für die Gesellschaft leisten wollen? Shownotes Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Zukunftsforschung & Megatrends: https://www.zukunftsinstitut.de/ - https://www.millennium-project.org/ - https://www.iao.fraunhofer.de/ - https://gdi.ch/ Plattform für Zukunftsvisionen Ökonomische Vordenker: Jeremy Rifkin und seine Thesen zur Null-Grenzkosten-Gesellschaft. Literaturempfehlung: Bettina Ludwig – Zugehörigkeit. Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • June 9 · 35 min

    Rudi Anschober: Die Kraft der Ermutigung! Ein Mut-Mach Gespräch - Folge 12

    In dieser ganz besonderen Folge von Zorn und Zuversicht treffe ich Christa Kloibhofer-Krampl den ehemaligen österreichischen Gesundheitsminister, Autor und Berater **Rudi Anschober **in Wien. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen der großen Politik und widmen sich einem Thema, das wir heute dringender brauchen als je zuvor: Ermutigung. Rudi Anschober berichtet von seinem persönlichen Weg – vom engagierten Lehrer über 17 Jahre in der oberösterreichischen Landesregierung bis hin zur intensiven Zeit als Gesundheitsminister während der Pandemie. Er spricht offen über die Last der Verantwortung, das Loslassen nach dem Rücktritt und darüber, wie er heute seine Kraft nutzt, um Menschen Mut für die Zukunft zu machen. In dieser Folge erfährst du: Ermutigung als Lebensaufgabe: Warum Rudi Anschober heute als Autor und Vortragender für eine positive Zukunftsvision kämpft. Positive Kipppunkte: Warum es nur etwa 25 % der Menschen braucht, um gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen. Das Paradoxon der Wahrnehmung: Warum die Welt in vielen Bereichen (Bildung, Gesundheit, Wohlstand) besser geworden ist, wir es aber oft nicht wahrnehmen. Raus aus der Ohnmacht: Wie persönliches Engagement und das Gefühl der Selbstwirksamkeit gegen Pessimismus helfen. Inspiration durch Vorreiter: Was wir von Städten wie Paris oder Kopenhagen über die Mobilitätswende lernen können. Ein Gespräch über die Zündschnur des Zorns, die notwendige Rakete der Zuversicht und die Frage, warum wir uns manchmal erst dann bewegen, wenn es eine offizielle Anordnung gibt. Dein Impuls für diese Woche: Rudi Anschober und ich laden dich ein: Suche dir eine Sache aus deinem Umfeld aus, die richtig gut läuft – sei es in der Nachbarschaft, im Verein oder in der Schule deiner Kinder. Erzähle diese positive Geschichte mindestens zwei weiteren Personen weiter. Lasst uns gemeinsam den Fokus auf das verschieben, was bereits gelingt! Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: ‚ERMUTIGUNG‘ Rudi Anschober lona Otto vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK. Titel: „Social tipping dynamics for stabilizing Earth’s climate by 2050“, Publiziert in: Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS), 2020. DOI: 10.1073/pnas.1906392117 https://europa.eu/eurobarometer/surveys/detail/3632 Produziert von DAS POD (https://daspod.at/). Portrait-Bild ©: Ueberreuter

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  • June 2 · 13 min

    Die Straße gehört uns allen! Wirklich? - Folge 11

    In dieser neuen Folge von Zorn & Zuversicht widme ich, Christa Kloibhofer-Krampl, einem Thema, das uns täglich beim Verlassen des Hauses begegnet und emotional oft stark auflädt: unserem öffentlichen Raum und der Frage, wie wir Mobilität in Zukunft gestalten wollen. Unter dem Leitsatz „Die Straße gehört uns allen“ hinterfrage ich die historische und aktuelle Verteilung von Verkehrsflächen und plädiert für ein faires Miteinander. Die Folge beleuchtet den berechtigten Zorn über verstopfte Straßen, zugeparkte Gehsteige und die Dominanz des Autoverkehrs in unseren Städten. Doch anstatt in Frustration zu verharren, versuche ich zu visualisieren, wie eine menschenzentrierte Stadtplanung aussehen kann, in der Kinder wieder sicher auf der Straße spielen, das Fahrrad ein gleichwertiges Transportmittel ist und öffentlicher Raum wieder zu einem echten Ort der Begegnung für die gesamte Community wird. In dieser Folge erfährst du: Der Kampf um den Platz: Warum die historische Entwicklung unsere Straßen primär für Autos optimiert hat und warum es Zeit für eine gerechte Neuaufteilung des öffentlichen Raumes ist. Lebensqualität statt Blechlawinen: Wie Verkehrsberuhigung und die Reduzierung von Parkplätzen Städte nicht nur grüner, sondern auch sozialer und sicherer machen. **Mobilität als Gemeinschaftsaufgabe: **Warum die Wende im Kopf beginnt und wie wir den Umstieg auf aktive Mobilität (Zu-Fuß-Gehen, Radfahren) und den öffentlichen Verkehr im Alltag leben können. Ein leidenschaftlicher und zukunftsgerichteter Impuls, der zeigt, dass die Straße kein reiner Verkehrsweg sein muss, sondern Lebensraum für uns alle sein kann. Dein Impuls für diese Woche: Mache in dieser Woche den „Perspektiven-Wechsel“ in deiner Wohnumgebung. Wenn du das nächste Mal vor die Haustür gehst, betrachte deine Straße einmal ganz bewusst aus den Augen eines 7-jährigen Kindes oder einer älteren Person mit Rollator. Wie sicher fühlt sich der Weg an? Wo blockieren Autos den Platz zum Gehen oder Spielen? Tausche dich mit Nachbar:innen darüber aus und überlegt gemeinsam, welche kleinen Veränderungen (wie ein temporäres Wohnstraßen-Fest) eurer Straße wieder mehr Leben einhauchen könnten. Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Hintergrundwissen zur Mobilitätswende: https://vcoe.at/ (Der Verkehrsclub Österreich bietet fundierte Daten und Analysen zur nachhaltigen Raum- und Verkehrsplanung). https://vcoe.at/publikationen/vcoe-factsheets/detail/schulstrassen-machen-schulumfeld-sicherer Internationale Best Practices: https://copenhagenize.eu/ (Ressourcen und Inspirationen dazu, wie Städte weltweit nach dem Vorbild Kopenhagens fahrrad- und menschenfreundlicher gestaltet werden). Initiativen im öffentlichen Raum: https://www.walkspace.at (Der österreichische Verein für Fußgängerinnen und Fußgänger mit Tipps zur Belebung von Begegnungszonen). https://realutopien.info/ https://www.graz.at/cms/beitrag/10413346/7759964/Schulstrassen.html https://wien.orf.at/stories/3314249/ Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • May 26 · 1 hr 19 min

    Markus Schwinghammer: Fakt oder Fake? Über Kommunikations-Manipulation - Folge 10

    In dieser neuen Folge von Zorn & Zuversicht begrüße ich, Christa Kloibhofer-Krampl, den Experten **Markus Schwinghammer **(Disinfo Consulating) in Graz. Gemeinsam widmen sie sich einer der größten Herausforderungen unserer Gegenwart und Zukunft: Desinformation, Fake News und der Frage, wie digitale Lügen unsere Demokratie bedrohen. Die Folge startet mit einer historischen Spurensuche im alten Ägypten bei Ramses dem Zweiten und schlägt schnell den Bogen ins Hier und Jetzt. Das World Economic Forum hat Desinformation als das Top-Sicherheitsrisiko der nächsten Jahre eingestuft. Markus Schwinghammer erklärt praxisnah, wie Falschmeldungen funktionieren, warum emotionale Algorithmen uns manipulieren und wie wir durch Medienkompetenz und Empathie die Kontrolle über unsere Wahrnehmung zurückgewinnen können. In dieser Folge erfährst du: Die Geschichte der Lüge: Warum Fake News keine Erfindung von Social Media sind, sondern schon im Jahr 1275 v. Chr. als Propagandawerkzeug genutzt wurden. Das Geschäftsmodell hinter der Wut: Wie Algorithmen auf Plattformen wie TikTok, Instagram und Co. ganz bewusst Emotionen wie Zorn triggern, um Klicks und Geld zu generieren. Desinformation als Sicherheitsrisiko: Warum das World Economic Forum Falschmeldungen als globale Bedrohung einstuft und wie gezielte Kampagnen Demokratien destabilisieren sollen. KI und Deepfakes: Wie künstliche Intelligenz es immer leichter macht, täuschend echte Fake-Inhalte zu erstellen, und warum wir eine neue Form der Skepsis brauchen. Der Weg zur Zuversicht: Wie wir durch Medienkompetenz-Training (wie "Prebunking" – das Impfen gegen Desinformation) und echtes Zuhören widerstandsfähiger werden. Ein aufrüttelndes Gespräch über den berechtigten Zorn auf manipulative digitale Welten, aber auch eine tiefe Zuversicht, dass wir der Ohnmacht durch Aufklärung, Regulierung und Empathie entkommen können. Dein Impuls für diese Woche: Markus Schwinghammer und ich laden dich ein: Mache in dieser Woche den „Innehalten-Check“ auf deinem Smartphone. Wenn du das nächste Mal eine Schlagzeile oder ein Video auf Social Media siehst, das in dir sofort extremen Zorn, Angst oder ungläubiges Staunen auslöst – teile es nicht sofort weiter. Warte kurz, atme durch und überprüfe die Quelle (z.B. über ein Impressum oder einen Faktencheck). Werde vom schnellen Weiterleiter zum bewussten Informations-Filter für deine Community! Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: https://disinfoconsulting.eu/ Faktencheck-Plattformen: Mimikama & Correctiv – Hilfreiche Anlaufstellen zur Überprüfung von Fake News im Netz. Bericht des World Economic Forum (Global Risks Report) zur Einstufung von Desinformation als Top-Risiko. https://www.weforum.org/publications/global-risks-report-2024/ https://www.klimafakten.de/kommunikation/p-l-u-r-v-das-sind-die-haeufigsten-methoden-der-desinformation-neue-infografik-im https://cheq.ai/blog/ https://www.amnesty.de/allgemein/pressemitteilung/myanmar-facebook-algorithmen-haben-gewalt-gegen-rohingya-befoerdert https://www.bundesarchiv.de/themen-entdecken/online-entdecken/themenbeitraege/die-aids-verschwoerung/ https://www.manchester.ac.uk/about/news/new-evidence-shows-might-of-pharaoh-ramses-is-fake-news/ Lord Energy zum nachlesen 4 EEAS Report zu FIMI (jährliches Lagebild) Alles rund um DISARM Veröffentlichungen vom Hybrid Center of Excellence (geht auf hybride Bedrohungen allgemein ein, oft aber speziell auch auf Desinformation) Website von Disinfo Consulting Alles rund um Viginum Energie: Übersicht: Climate Disinformation / Muster und Zusammenhänge Windenergie Desinformation Bsp.: Schweden Aktuelles und konkretes AT Beispiel Berkley Lab zu sunken costs rund um Wind und Solar, die u. a. wegen community opposition (wie oben) entstehen (Fokus US Markt) Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • May 19 · 11 min

    Demokratie: Das neue Nachhaltigkeit? - Folge 9

    In dieser Folge von Zorn und Zuversicht widmet ich mich, Christa Kloibhofer-Krampl, einer These, die auf den ersten Blick überraschen mag: Demokratie ist das neue Nachhaltigkeit. Lange Zeit war "Nachhaltigkeit" der zentrale Begriff, wenn wir über die Zukunft unseres Planeten und unserer Gesellschaft gesprochen haben. Doch in einer Zeit, in der demokratische Werte weltweit unter Druck geraten, wird klar: Ohne ein stabiles, lebendiges und inklusives demokratisches Fundament ist kein ökologischer oder sozialer Wandel möglich. Ich versuche einzuordnen, warum es nicht mehr reicht, nur den eigenen CO2-Fußabdruck zu optimieren, wenn gleichzeitig die Strukturen erodieren, die uns freies Handeln erst ermöglichen. Ich spreche über den Zorn auf die Trägheit politischer Systeme und die Zuversicht, die entsteht, wenn wir Demokratie wieder als etwas begreifen, das wir jeden Tag aktiv gestalten können – und müssen. In dieser Folge erfährst du: Die neue Priorität: Warum der Schutz unserer demokratischen Prozesse die Voraussetzung für jeden Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit ist. Jenseits der Wahlurne: Warum Demokratie kein Event alle vier Jahre ist, sondern eine tägliche Praxis im Kleinen. Partizipation als Hebel: Wie wir durch Mitbestimmung im Grätzl, im Verein oder im Unternehmen Selbstwirksamkeit erleben. Gefahr der Gleichgültigkeit: Warum die "stille Mitte" jetzt laut werden muss, um die Errungenschaften unserer Freiheit zu bewahren. Vom Reden zum Tun: Wie wir den Fokus von der bloßen Kritik hin zur konstruktiven Mitgestaltung verschieben. Ein leidenschaftlicher Impuls darüber, dass wir die Welt nicht nur retten, indem wir weniger verbrauchen, sondern indem wir uns wieder mehr einmischen. Dein Impuls für diese Woche: Werde diese Woche zur "Demokratie-Botschafterin" oder zum "Demokratie-Botschafter". Suche dir ein Thema in deinem direkten Umfeld (Nachbarschaft, Arbeitsplatz, Gemeinde), bei dem du normalerweise nur den Kopf schüttelst. Statt dich zu ärgern, bringe dich aktiv ein. Erlebe, was passiert, wenn du vom Zuschauer zum Mitgestalter wirst! Links & Ressourcen: Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com V-DEM Democracy Index 2025 www.democracywithoutborders.org Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • May 12 · 1 hr 4 min

    Barbara Haas: Sind wir Feminismus-Müde? - Folge 8

    In dieser Folge von Zorn & Zuversicht begrüße ich, Christa Kloibhofer-Krampl die renommierte Journalistin, Autorin und Podcasterin Barbara Haas. Gemeinsam tauchen wir tief in ein Thema ein, das unser aller Zusammenleben prägt: Die Rolle der Frau in einer Gesellschaft, die zwischen Fortschritt und dem Rückzug in alte Rollenbilder schwankt. Barbara Haas, bekannt für ihren scharfen Blick auf gesellschaftliche Schieflagen, spricht offen über die Herausforderungen des modernen Feminismus. Sie beleuchtet die Kluft zwischen dem Wunsch nach Gleichberechtigung und der Realität von Care-Arbeit, dem "Gender Pay Gap" und dem bizarren Trend der "TradWives" auf Social Media. In dieser Folge erfährst du: Feminismus als Freiheitskampf: Warum Gleichberechtigung kein Frauenthema ist, sondern die Basis für eine gesunde Gesellschaft für alle Geschlechter. Die Falle der Care-Arbeit: Warum unbezahlte Arbeit (Haushalt, Kinderbetreuung, Pflege) das zentrale Hindernis für wirtschaftliche Unabhängigkeit bleibt. Das Phänomen "TradWives": Barbara erklärt den gefährlichen Reiz von Social-Media-Trends, die eine Rückkehr in die 50er-Jahre romantisieren und die mühsam erkämpfte Freiheit gefährden. Bullshit-Detektor: Wie wir manipulative Erzählungen über das "wahre Frausein" erkennen und uns dagegen wehren können. Strukturen ändern statt Frauen: Warum es nicht reicht, wenn Frauen "mehr wollen", sondern warum sich das System (Arbeitsmarkt, Politik) bewegen muss. Ein Gespräch über Rollenklischees, gläserne Decken, die Zuversicht durch weibliche Vernetzung und die Frage, wie wir eine Zukunft gestalten, in der "Fairness" mehr ist als ein Wort. Dein Impuls für diese Woche: Barbara Haas und ich laden dich ein: Hinterfrage in dieser Woche eine "selbstverständliche" Rollenverteilung in deinem Umfeld – sei es bei der Hausarbeit, im Job oder in der Kommunikation. Wer übernimmt die unsichtbare Planung (Mental Load)? Was kann ich aktiv für eine bessere und fairere Verteilung tun? Lass es uns gerne wissen. Links & Ressourcen: Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Buch-Tipp: "Bullshit im Blümchenkleid" von Barbara Haas (Edition a). Podcast-Empfehlung: "Fair & Female" – der Podcast von Barbara Haas für Frauen, die mehr vom Leben wollen. Barbara Haas auf Instagram https://www.deutschlandfunkkultur.de/tradwife-hausfrau-social-media-trend-100.html Produziert von DAS POD (https://daspod.at/). Portrait-Bild ©: Kleinsasser Christoph

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  • May 5 · 6 min

    Zornig statt organisiert: Warum das System für Eltern oft nicht reicht - Folge 7

    Manchmal beginnt der Zorn schon um 7 Uhr morgens. In dieser Folge teile ich, Host Christa Kloibhofer-Krampl, einen sehr persönlichen und ungeschönten Einblick in ihren Alltag als vollzeitbeschäftigte Mutter. Auslöser ist ein Morgen voller Stress, vergessener Schulhefte und der körperlich spürbaren Überforderung, die entsteht, wenn man versucht, in allen Lebensbereichen 100 % zu geben. Wir reden viel über den Gender Pension Gap und die wirtschaftliche Notwendigkeit, dass Frauen mehr arbeiten – aber wer redet darüber, was das für die Kinder und die mentale Gesundheit der Eltern bedeutet? Eine Folge über den Spagat zwischen Erwerbsarbeit, Familienleben und dem Gefühl, überall nur „halb“ präsent zu sein. In dieser Folge erfährst du: Realitätscheck am Morgen: Warum ein vergessenes Hausaufgabenheft das Fass zum Überlaufen bringen kann. Der Gender Pension Gap: Warum Vollzeit für Frauen wichtig ist, um Altersarmut zu vermeiden, und warum die Umsetzung im Alltag dennoch oft scheitert. Die Last der Doppelbelastung: Warum Christa zornig darüber ist, dass Eltern (und oft speziell Mütter) ständig gehetzt sind. Wo bleibt die Zuversicht? Ein Blick auf positive Entwicklungen bei der Väterkarenz und die Hoffnung auf neue gesellschaftliche Modelle. Dein Impuls für diese Woche: Wie geht es dir mit der Vereinbarkeit? Hast du Strategien gefunden, wie du dem Hamsterrad entkommst, oder gibt es Ideen, was wir im Kleinen verändern können, um Eltern zu entlasten? Schick uns deine Gedanken und lass uns gemeinsam Lösungen finden, die ich gerne in einer kommenden Folge teilen möchte. Links & Ressourcen: Gender Pension Gap Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Positives Denken: Gute Laune auf Befehl | DIE ZEIT Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • April 28 · 9 min

    Die Kraft des Zorns: Warum Wut ein wichtiger Motor ist - Folge 6

    Wie gehen wir mit den täglichen Schlagzeilen um? Was macht Ungerechtigkeit mit uns? Oft bleiben wir ratlos, frustriert und zornig zurück. Doch vor allem Zorn ist nicht nur schlecht- Zorn ist nicht bloß Destruktivität – dieses Gefühlt zeigt uns, wenn etwas ganz und gar nicht ok ist. In diesem Kurzimpuls denke ich, Christa Kloibhofer-Krampl, laut über die Bedeutung von Emotionen nach. Ich versuche zu ergründen, warum uns „positives Denken“ allein oft nicht weiterbringt und warum wir den Zorn als „Zündschnur“ brauchen, um die Rakete der Veränderung überhaupt erst zu starten. In dieser Folge erfährst du: Zorn als Aktivierung: Warum Zorn und Ärger uns im Gegensatz zu Ohnmacht oder Schockstarre ins Handeln bringen. Das Circumplex-Modell: Ein Einblick in die Psychologie der Emotionen und welche Gefühle uns deaktiveren oder energetisieren. Positive Thinking vs. Struktur: Warum es gefährlich sein kann, strukturelle Probleme (wie Catcalling oder Klimakrise) nur mit einer Einstellungsänderung lösen zu wollen. Zorn darf und soll Raum haben – als Werkzeug, um Dinge für uns und die Gemeinschaft besser zu machen. Impuls für dich: Wenn du das nächste Mal so richtig zornig bist: Halte kurz inne. Was ist das Grundproblem? Und wo kannst du dich einbringen, um genau an diesem Punkt etwas zu verändern? Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Circumplex-Modell der Emotionen: Ein psychologisches Modell, das Emotionen auf den Achsen Valenz (angenehm/unangenehm) und Aktivierung (hoch/niedrig) einordnet. Circumplex Model - an overview | ScienceDirect Topics Strukturelle Probleme & Eskapismus: Die Kritik am reinen „Positiven Denken“ als Flucht vor gesellschaftlichen Realitäten. Positives Denken: Gute Laune auf Befehl | DIE ZEIT Produziert von DAS POD (https://daspod.at/).

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  • April 21 · 45 min

    Andreas Sator: Mit Neugier gegen die Ohnmacht - Folge 5

    Die Weltlage ist komplex, die Krisen wirken erdrückend. Oft schwanken wir zwischen brennendem Zorn und lähmender Hoffnungslosigkeit. Kann uns Neugier dabei helfen wieder in eine Handlungsfähigkeit zu kommen? In dieser Folge von Zorn und Zuversicht spreche ich, Christa Kloibhofer-Krampl, mit dem Journalisten und Podcaster Andreas Sator („Erklär mir die Welt“, „Sonne & Stahl“). Andreas hat eine für mich besondere Superkraft: Er stellt Fragen! Gemeinsam versuchen wir zu erkunden, warum Neugier weit mehr ist als nur Wissensdurst. Wer neugierig bleibt, lässt sich nicht von Schlagzeilen lähmen, sondern beginnt zu verstehen, wie wir die Hebel für eine bessere Zukunft wirklich umlegen können. In dieser Folge erfährst du: Neugier als Handwerk: Warum es sich lohnt, komplexe Themen wie Wirtschaft und Klima mit offenem Visier zu betrachten, anstatt sich in Ideologien zu verlieren. Faktenbasierte Zuversicht: Wie Andreas durch seine Recherche entdeckt, wo die Welt bereits besser geworden ist (z.B. globale Armutsbekämpfung) und warum uns dieses Wissen Kraft gibt. Raus aus der Komfortzone: Warum echtes Verständnis oft dort beginnt, wo wir unsere eigenen Meinungen hinterfragen und neugierig auf „unbequeme“ Lösungen werden. Journalismus, der Mut macht: Wie wir durch tiefes Eintauchen in Sachverhalte vom passiven Konsumenten zum aktiven Gestalter unserer Gesellschaft werden. Andreas Sator zeigt eindrucksvoll: Wenn wir den Mut aufbringen, neugierig zu bleiben, verwandelt sich diffuser Zorn in zielgerichtete Energie. Ein Gespräch über die Schönheit der Komplexität und die radikale Sachlichkeit, die wir für den Wandel brauchen. Werde Teil der Bewegung: Wann warst du das letzte Mal wirklich neugierig auf eine Meinung, die nicht deine war? Hat dir das geholfen, zuversichtlicher zu werden? Teile deine Erfahrungen mit uns und lass uns gemeinsam die Kraft der Neugier nutzen! Links & Ressourcen: Kontakt: podcast@next-incubator.com Folge uns auf Instagram Next-Incubator: Mehr über den next-incubator findest du auf next-incubator.com Links & Ressourcen zur Folge: Website Andreas Sator Erklär mir die Welt Buch ‚Alles gut‘ Andreas Sator Alles gut?! - Kremayr & Scheriau Podcast ‚Erklär mir die Welt‘ und ‚Sonne & Stahl‘ auf allen gängigen Plattformen Our World in Data Produziert von DAS POD (https://daspod.at/). Portrait-Bild ©: Marietta Dang

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