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Wort zum Tag

Wort zum Tag

Beginnen Sie jeden Tag mit einem neuen «Wort zum Tag». Gedanken zur Inspiration, zum Glauben und Kontemplation.
Das «Wort zum Tag» ist überkonfessionell und bietet täglich kurze Gedanken, Andachten, Predigten zur Inspiration und Einkehr.

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  • 37 episodes
  • daily
  • Avg 4 min
  • German
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  • Yesterday · 5 min

    Wort zum Tag - Toni Zulauf, Initiator Wort zum Tag, Ranflüh BE

    Was gibt uns Sicherheit? Toni Zulauf, Initiator Wort zum Tag, Ranflüh Krieg, politische Spannungen, Klimaveränderungen, wirtschaftliche Sorgen und eine Technik, die sich immer schneller entwickelt: Viele Menschen erleben unsere Zeit als unsicher. War früher alles sicherer? Wahrscheinlich nicht. Unsere Eltern und Grosseltern kannten Krieg, Krankheit, Armut und wirtschaftliche Krisen. Aber manche Sicherheiten waren andere: Familie, Nachbarschaft, das Dorf, die Kirche, ein Beruf fürs Leben und vertraute Gewohnheiten gaben Halt und Struktur. Heute haben wir viel mehr Möglichkeiten. Wir können wählen, vergleichen und verändern. Doch vielleicht macht gerade diese Freiheit manchmal auch unsicher. Was trägt, wenn Sicherheiten ins Wanken geraten? Im Psalm 23 steht: «Und ob ich wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir.» Das finstere Tal verschwindet nicht. Und der Glaube verspricht uns kein Leben, in dem nichts Schlimmes geschieht. Die Zusage ist eine andere: Du bist nicht allein. Vielleicht liegt darin eine Form von Sicherheit, die wir heute besonders brauchen. Menschen, die zuhören. Beziehungen, auf die Verlass ist. Gemeinschaft. Ein vertrauter Tagesrhythmus. Ein Spaziergang, wenn die Nachrichten zu viel werden. Ein Anruf bei einem Menschen, dem wir vertrauen. Und manchmal ein ganz einfaches Gebet: «Gott, sei bei mir.» Wir können die Welt nicht vollkommen sicher machen. Aber wir können einander Sicherheit schenken – indem wir da sind, zuhören und jemanden nicht allein lassen. Vielleicht braucht gerade heute jemand genau das von dir. Und vielleicht brauchst du es selber. Spendenaufruf: „Wort zum Tag“ lebt von Menschen, die zuhören und mittragen. Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende: https://wortzumtag.ch/unterstuetzen Keywords: Sicherheit, Unsicherheit, Psalm 23, Vertrauen, Gemeinschaft, Beziehungen, Zuversicht Hashtags: #wortzumtag #sicherheit #vertrauen #psalm23 #gemeinschaft

  • Wednesday · 8 min

    Wort zum Tag von Laienpredigerin Ruth Heller, Tenniken, BL

    Darf ich Gott rechtfertigen? Ruth Heller ringt mit der Frage, ob und wie wir schwierige und verstörende Bibeltexte auslegen dürfen. Darf der Mensch versuchen, Gott zu rechtfertigen? Und wie viel persönliche Interpretation verträgt die Bibel, wenn doch jeder getaufte Mensch einen eigenen Zugang zu Gott hat? Zwei Bibelstellen geben ihr Orientierung: Psalm 84,11 erinnert an die kostbare Nähe zu Gott, und 1. Korinther 1,27 daran, dass Gott gerade durch die Schwachen wirkt. Anschliessend überträgt Ruth Heller den Abschnitt aus 1. Korinther 1,18–31 in eine humorvolle Szene: Drei Pfarrpersonen sitzen zusammen und werden Zeugen eines Gesprächs über Religion und den Glauben als eine Art „Selbstbedienungsbuffet“. Ihre Antwort darauf ist Paulus' Botschaft vom Kreuz: Was für Menschen töricht oder schwach erscheint, kann bei Gott Weisheit und Kraft sein. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Nicht menschliche Klugheit oder Stärke zählt vor Gott, sondern das, was Gott selbst wirkt. #WortZumTag #Bibel #Glaube #Gottesbild #Bibelinterpretation #Kreuz #Weisheit #Stärke #Vertrauen #RuthHeller Bibelinterpretation · schwierige Bibeltexte · Gottesbild · Priestertum aller Gläubigen · persönlicher Glaube · Psalm 84 · 1. Korinther 1 · Kreuz · menschliche Weisheit · Schwäche und Stärke · Religion · Selbstbedienungsbuffet · Vertrauen · Gottes Kraft

  • Tuesday · 4 min

    Wort zum Tag von Pfarrer Andreas Nufer, theologischer Leiter Kloster Kappel, ZH

    Was braucht es für den Frieden? Angesichts der zahlreichen bewaffneten Konflikte weltweit stellt Andreas Nufer die Frage, wie wir heute über Frieden und Gewalt denken. Während Aufrüstung und militärische Verteidigung in Europa zunehmend als notwendig gelten, haben pazifistische Stimmen einen schweren Stand. Im Kloster Kappel wird deshalb am Bettagswochenende an der «Schule des Friedens» gemeinsam darüber nachgedacht, was Frieden braucht – für die Welt, für die Schweiz und für jeden Menschen persönlich. Der Beitrag lädt dazu ein, die eigene Haltung zu Gewalt, Frieden und Verantwortung zu hinterfragen. #WortZumTag #Frieden #Friedensarbeit #Pazifismus #Gewalt #Aufrüstung #Verantwortung #Kirche #SchuleDesFriedens #KlosterKappel Frieden | Krieg | bewaffnete Konflikte | Aufrüstung | Waffen | Gewalt | Pazifismus | Friedensarbeit | Kirche | Verantwortung | Schule des Friedens | Kloster Kappel | persönlicher Frieden

  • Monday · 5 min

    Wort zum Tag von Pfarrerin Susanna Meyer Kunz, leitende Spitalseelsorgerin Universitätsspital Zürich

    Schale für Wertvolles Susanna Meyer Kunz erzählt von einer besonderen Schale, die Vertiefungen auffängt und mit Gold ausgekleidet wird – eine „Schale für Wertvolles“. Im Spital begleitet sie diese Schale zu Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Gemeinsam sammeln sie darin symbolisch kostbare Erinnerungen, Erfahrungen und Dinge, für die sie trotz allem dankbar sind. Die Schale wird so zu einem Gegengewicht zu Schmerz und Verlust. Der Gedanke aus dem 2. Korintherbrief erinnert daran, dass wir einen Schatz in zerbrechlichen Gefässen tragen und Gottes Kraft uns auch in bedrängenden Zeiten hält. Die Schale für Wertvolles kann dabei helfen, das Gute und Kostbare bewusst wahrzunehmen und zu bewahren. #WortZumTag #SchaleFürWertvolles #Dankbarkeit #Hoffnung #Trost #GottesKraft #Seelsorge #KostbareMomente #Zuversicht Schale für Wertvolles · Kostbares bewahren · Dankbarkeit · schwere Lebenssituationen · Verlust · Erinnerungen · Hoffnung · Gottes Kraft · 2. Korintherbrief · Zuversicht · Spitalseelsorge

  • Sunday · 5 min

    Wort zum Tag von Theologin Christine Schliesser, Bern und Zürich

    Das Ende der Geschichte? Francis Fukuyamas These vom «Ende der Geschichte» und dem endgültigen Siegeszug der liberalen westlichen Demokratie wirkt heute überholt. Krisen der Marktwirtschaft, Nationalismus, Krieg und gesellschaftliche Unsicherheit zeigen die Grenzen dieses Modells. Christine Schliesser beschreibt drei Krisen der Gegenwart: eine Krise des Vertrauens, der Sicherheit und der Vision. Dahinter erkennt sie eine noch tiefere Krise von Liebe, Hoffnung und Glauben. Diese drei christlichen Tugenden könnten auch heute Orientierung und Weisheit für die Zukunft geben. #WortZumTag #ChristineSchliesser #EndeDerGeschichte #Demokratie #Vertrauen #Sicherheit #Vision #Liebe #Hoffnung #Glaube #Zukunft Francis Fukuyama · Ende der Geschichte · liberale Demokratie · freie Marktwirtschaft · Globalisierung · Nationalismus · Krise des Vertrauens · Krise der Sicherheit · Krise der Vision · Liebe · Hoffnung · Glaube · christliche Tugenden · Orientierung · Zukunft

  • August 29 · 2 min

    Wort zum Tag von Pfarrer Luzius Rohr, Kirchgemeinde Bern-Bethlehem, BE

    Danke für das letzte Mal Wie oft fragen wir einander «Wie geht’s?», ohne wirklich zu erwarten, dass unser Gegenüber ehrlich erzählt, wie es ihm geht. Lucius Rohr entdeckt in einer schwedischen Begrüssungsformel eine schöne Alternative: «Tack för sist» – «Danke für das letzte Mal». Damit richtet sich der Blick auf eine gemeinsame Begegnung und das, was Menschen miteinander verbindet. Diesen Gedanken nimmt er mit ins Gebet: Auch Gott können wir zunächst «Danke für das letzte Mal» sagen – für einen besonderen Moment, für ein Staunen, einen Genuss oder eine Situation, in der wir uns bewahrt gefühlt haben. Ein einfacher Satz, der den Blick auf das Gute und auf vergangene Begegnungen lenkt. #Danke #Dankbarkeit #Begegnung #Gebet #Glaube #Achtsamkeit #Gemeinschaft #WortZumTag Danke · Dankbarkeit · Begegnung · «Wie geht’s?» · «Danke für das letzte Mal» · Schweden · Gebet · Gott · Achtsamkeit · Staunen · Bewahrung

  • August 28 · 3 min

    Wort zum Tag von Pfarrer Bernard Kaufmann, Zofingen, AG

    Es ist was es ist - sagt die Liebe Bernhard Kaufmann nimmt das Gedicht «Es ist, was es ist» von Erich Fried zum Ausgangspunkt für eine nachdenkliche Betrachtung über unsere Gewohnheit, schwierige Situationen zu verharmlosen oder uns mit ihrer scheinbaren Unveränderbarkeit abzufinden. Das Gedicht fordert dazu auf, Unglück, Schmerz und Angst nicht einfach hinzunehmen, sondern die Welt mit den Augen der Liebe zu betrachten und Stellung zu beziehen. Am Beispiel des Krieges in der Ukraine und des Klimawandels wird deutlich: Liebe bedeutet nicht Gleichgültigkeit, sondern Verantwortung, Versöhnung und Friedensbereitschaft. Auch die Aussage «Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein» bringt diese Haltung auf den Punkt. #ErichFried #Liebe #Frieden #Versöhnung #Verantwortung #Krieg #Hoffnung #Glaube Erich Fried · Es ist, was es ist · Liebe · Frieden · Versöhnung · Krieg · Ukraine · Klimawandel · Verantwortung · Gleichgültigkeit · Glaube · Jesus Christus

  • August 27 · 3 min

    Wort zum Tag von Pfarrer Michel Müller, Teil-Kirchgemeinde Rigi-Südseite, LU

    Getragen durch den Tag Michel Müller erzählt von einer bevorstehenden Taufe und dem beliebten Taufspruch: «Gott wird dir seine Engel schicken, um dich zu beschützen, wohin du auch gehst.» Doch was bedeutet dieser Schutz, wenn trotzdem Unfälle geschehen oder Menschen leiden? Engel sind keine Garantie dafür, dass uns niemals etwas passiert. Vielleicht begegnen sie uns vielmehr in den vielen Momenten, in denen etwas gut ausgeht: wenn wir Glück haben, bewahrt werden oder jemand für uns da ist. Der Gedanke an die Engel kann deshalb zu Dankbarkeit führen – für das Leben, für das Bewahrtsein und für all jene Momente, in denen wir uns getragen fühlen. #Taufe #Engel #Schutz #Dankbarkeit #Glaube #Vertrauen #GetragenSein #Hoffnung Taufe · Engel · Schutz · Vertrauen · Dankbarkeit · Bewahrung · Glück · Glaube · Alltag · Hoffnung · Getragen sein

  • August 26 · 6 min

    Wort zum Tag von Diakon Bernd Siemes, Seelsorger Universitätsspital Zürich, ZH

    Gott macht keine Ferien «Ihr Gott ist aber lange in den Ferien.» Diese Aussage einer leidenden Frau bringt Bernd Siemes zu einer schwierigen Frage: Wo ist Gott, wenn Gebete scheinbar nicht erhört werden und Menschen trotz ihres Glaubens leiden? Auch Petrus ringt mit dem Willen Gottes, als Jesus sein Leiden und Sterben ankündigt. Siemes macht deutlich, dass Zweifel und Klage zum Glauben gehören dürfen. Wir müssen Gott nicht rechtfertigen können, sondern dürfen mit unseren Fragen und unserem Schmerz in Beziehung zu ihm bleiben. Jesus zeigt einen Weg, der das ganze Leben mit Freude, Leid und Tod annimmt. Sein Leben und seine Auferstehung geben die Hoffnung, dass die Liebe stärker ist als Schmerz und Tod. Und so steht am Ende die tröstliche Gewissheit: Gott geht nicht in Ferien. #Gott #Glaube #Zweifel #Leid #Gebet #Hoffnung #Jesus #Liebe #Auferstehung #Seelsorge Gott · Glaube · Zweifel · Leid · Gebet · Petrus · Jesus · Gottes Wille · Vertrauen · Klage · Kreuz · Auferstehung · Liebe · Hoffnung · Seelsorge

  • August 25 · 8 min

    Wort zum Tag von Laienpredigerin Ruth Heller, Tenniken, BL

    Ein Gott, der auch zornig sein darf Die Geschichte von den Giftschlangen in der Wüste wirft eine schwierige Frage auf: Was ist das für ein Gott, der Menschen bestraft? Gerade diese Geschichte zeigt, dass Gott nicht nur als immer lieber und sanfter Gott verstanden werden kann. Die Bibel erzählt von einem mächtigen und heiligen Gott, der zugleich unendlich geduldig, gnädig und treu ist. Ein Blick auf die Geschichte des Volkes Israel macht deutlich, wie oft Gott seinem Volk beisteht: Er befreit es aus der Sklaverei in Ägypten, teilt das Rote Meer, schenkt die Zehn Gebote, versorgt die Menschen mit Manna und Wachteln, führt sie durch die Wüste und gibt ihnen Wasser. Und das alles, obwohl die Israeliten immer wieder zweifeln, murren und sich gegen Gott auflehnen. Auch bei den Giftschlangen folgt auf das Gericht unmittelbar Gottes Rettungsangebot. Wer auf die erhöhte Schlange schaut, bleibt am Leben. Diese Geschichte wird im Johannesevangelium zum Bild für Jesus: Wer vertrauensvoll auf ihn schaut, wird gerettet. Der Beitrag lädt dazu ein, Gott auch in schwierigen Zeiten zu vertrauen. Wir dürfen hadern, klagen und Fragen stellen. Entscheidend ist die Gewissheit: Gott bleibt da, vergibt, trägt und hält fest – unabhängig von unseren aktuellen Lebensumständen. Die Freude an Gott wird so zu einer geistlichen Kraftquelle. #WortZumTag #Gott #Vertrauen #Glaube #Bibel #Gnade #Geduld #Treue #Hoffnung #Jesus #Krisen #Stärke Giftschlangen · Wüste · Israeliten · Exodus · Gottesbild · Zorn Gottes · Gottes Gnade · Gottes Treue · Geduld · Vertrauen · Murren · Vergebung · Rettung · Jesus · Kreuz · Hoffnung · geistliche Kraft · Freude an Gott

  • August 24 · 4 min

    Wort zum Tag von Pfarrer Kaspar Kunz, Kirchgemeinde Zillis-Schamserberg, GR

    Durch die Nacht – Tras la notg Rund 30 Konfirmandinnen und Konfirmanden wandern gemeinsam durch die Nacht im Engadin – von Sils Baselgia bis Samedan. Unterwegs bieten Kirchen Räume zum Innehalten, Beten, Singen und Ausruhen. Besonders berührt Kaspar Kunz die gemeinsame Feier des Abendmahls mitten in der Nacht. Die Wanderung wird für ihn zu einem Bild für den eigenen Lebensweg: Auch wenn es dunkel wird und wir durch ein finsteres Tal gehen, sind wir nicht allein. Gott geht mit – durch die Nacht hindurch. #WortZumTag #TrasLaNotg #DurchDieNacht #Nachtwanderung #Glaube #Gemeinschaft #Gebet #Abendmahl #Engadin #Vertrauen #GottIstBeiUns #Hoffnung Tras la notg | durch die Nacht | Nachtwanderung | Konfirmandinnen und Konfirmanden | Engadin | Sils Baselgia | Samedan | Kirchen als Raststätten | Gebet | Gemeinschaft | Abendmahl | Psalm 23 | Vertrauen | Licht und Dunkelheit | Gott begleitet uns

  • August 22 · 4 min

    Wort zum Tag von Pfarrer Luzius Rohr, Kirchgemeinde Bern-Bethlehem, BE

    Alter, Endlichkeit und die Schönheit des Lebens Luzius Rohr spricht über den Umgang mit Alter, Krankheit und Sterben. Während die moderne Medizin Krankheiten präzise diagnostizieren und behandeln kann, fehlen uns oft die Worte, wenn Therapien nicht mehr helfen und wir mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert sind. Im 12. Kapitel des Kohelet findet Rohr eine Sprache, die das Alter ungeschönt, aber zugleich mit Humor und Würde beschreibt. Körperliche Einschränkungen werden in poetischen Bildern dargestellt: zitternde Arme, schwächer werdende Beine, nachlassende Zähne sowie Augen und Ohren, die ihre Funktionen verlieren. Doch der Rückgang körperlicher Kräfte muss nicht nur Verlust bedeuten. In der Reduktion können Konzentration, Klarheit und eine neue Wertschätzung für Erfahrungen und Begegnungen entstehen. Am Ende steht das poetische Bild vom Staub, der zur Erde zurückkehrt, und vom Lebensatem, der zu Gott zurückkehrt – ein tröstlicher Blick auf Sterben und Endlichkeit. #WortZumTag #Kohelet #Alter #Endlichkeit #Sterben #Tod #Lebensabend #Lebensweisheit #Würde #Gelassenheit #Hoffnung #Glaube #LuziusRohr Kohelet, Alter, Krankheit, Gebrechen, moderne Medizin, Endlichkeit, Sterben, Tod, körperlicher Abbau, Humor, Würde, Reduktion, Konzentration, Lebensweisheit, Schönheit des Alters, Staub, Lebensatem, Gott, Luzius Rohr

  • August 21 · 2 min

    Wort zum Tag von Pfarrer Bernard Kaufmann, Zofingen, AG

    Gott mit allen Sinnen erfahren Bernhard Kaufmann erzählt von einem Besuch bei einer blinden Freundin, die ihn bereits an seinem Schritt und an seinem Geruch erkannte. Diese Erfahrung führt ihn zu der Frage, wie vielfältig unsere Wahrnehmung ist und wie sehr Gerüche, Geräusche und Berührungen mit persönlichen Erinnerungen verbunden sind. Psalm 34 lädt dazu ein, zu „schmecken, wie gut der Herr ist“. Glaube lässt sich nicht allein mit Gedanken und Worten erfassen, sondern vor allem durch eigene Erfahrungen im Alltag – mit allen Sinnen. #WortZumTag #Glaube #Sinneswahrnehmung #Gotteserfahrung #Vertrauen #Psalm34 #BernardKaufmann Sinneswahrnehmung Geruch Geschmack Erinnerungen Wahrnehmung Glaube Gotteserfahrung Vertrauen Psalm 34 Alltag Erfahrung Bernard Kaufmann

  • August 20 · 3 min

    Wort zum Tag von Pfarrer Michel Müller, Teil-Kirchgemeinde Rigi-Südseite, LU

    Lachen gegen den Wahnsinn Wie gehen wir mit all dem um, was in der Welt geschieht? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Aktion des Vereins «Zusammenleben» in Weggis. Die vielen Rückmeldungen zeigen: Menschen suchen Halt im Glauben, in Gottes Gegenwart und in der Beziehung zu anderen. Doch Michelle Müller fragt sich, ob wir damit manchmal nicht auch unsere schwierigen Gefühle überdecken, statt sie wirklich herauszulassen. Neben Gebet, Weinen und dem bewussten Wahrnehmen der eigenen Gefühle nennt sie eine weitere Möglichkeit: lachen, blödeln und gemeinsam Freude haben. Gerade angesichts des «Wahnsinns» in der Welt kann Humor eine befreiende Kraft sein. Gemeinsames Lachen schafft Abstand, verbindet und hilft, sich von dem, was belastet, nicht vollständig vereinnahmen zu lassen. Vielleicht braucht es gegen den Wahnsinn manchmal selbst ein bisschen Wahnsinn – oder wenigstens wahnsinnig viel Humor. #WortZumTag #Lachen #Humor #Zuversicht #Glaube #GottesGegenwart #Gefühle #Gemeinschaft #Hoffnung #Zusammenleben #WahnsinnDerWelt #Lebensfreude Weltgeschehen, Umgang mit Krisen, Gefühle, Glauben, Gottes Gegenwart, Gebet, Gemeinschaft, Humor, Lachen, Blödeln, Lebensfreude, Befreiung, Zuversicht, Hoffnung, Zusammenleben

  • August 19 · 4 min

    Wort zum Tag von Diakon Bernd Siemes, Seelsorger Universitätsspital Zürich, ZH

    Ich habe dich bei deinem Namen gerufen Bernd Siemes nimmt seinen Namenstag, den Gedenktag des heiligen Bernhard, zum Anlass, über die Bedeutung unseres Namens nachzudenken. Ein Name ist Teil unserer Geschichte und Identität und kann mit Familientraditionen, persönlichen Erfahrungen und der eigenen Taufe verbunden sein. Gerade im Krankenhaus erlebt Siemes, wie bedeutsam es sein kann, mit dem eigenen Namen angesprochen zu werden, statt nur über Nachnamen oder Geburtsdatum identifiziert zu werden. Der Name erinnert daran: Wir sind keine Nummer und nicht irgendwer. Im Glauben bekommt diese persönliche Würde eine besondere Tiefe: „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du gehörst zu mir.“ Gott kennt jeden Menschen persönlich. Ein Name schafft Identität, Würde und Beziehung. #WortZumTag #Namenstag #Name #Identität #Würde #Taufe #Glaube #Gott #Beziehung #Jesaja #Bernhard Name | Namenstag | Identität | Würde | Persönlichkeit | Familientradition | Taufe | Beziehung | Gottes Zusage | Bernhard | Jesaja | Menschlichkeit

  • August 18 · 5 min

    Wort zum Tag von Theologin Christine Schliesser, Bern und Zürich

    Künstliche Kreativität – was macht uns zum Menschen? Künstliche Intelligenz kann inzwischen Gedichte, Texte und Bilder erschaffen – und stellt damit eine Frage, die tief an unser Selbstverständnis rührt: Was macht den Menschen eigentlich einzigartig? Während wir unsere Würde oft mit Fähigkeiten wie Vernunft und Kreativität verbinden, erinnert die christliche Theologie daran, dass unser Wert nicht von unseren Leistungen abhängt. Als Menschen sind wir «imago Dei», als Ebenbild Gottes geschaffen. Unsere Würde bleibt deshalb bestehen – unabhängig davon, was wir können oder nicht können. Eine befreiende Perspektive angesichts der rasanten Entwicklung künstlicher Intelligenz. #KünstlicheIntelligenz #KI #Kreativität #Menschsein #Menschenwürde #ImagoDei #Glaube #Theologie #Digitalisierung #ChristineSchliesser #WortZumTag Künstliche Intelligenz, Kreativität, Menschsein, Menschenwürde, Vernunft, digitale Systeme, Selbstverständnis, imago Dei, Ebenbild Gottes, christliche Theologie, Glaube, Digitalisierung, Fähigkeiten, Wert des Menschen, Christine Schliesser

  • August 18 · 9 min

    Wort zum Tag von Laienpredigerin Ruth Heller, Tenniken, BL

    Das Schlangensymbol – Heilung und Rettung  Zum 50. Beitrag erklärt Ruth Heller die Bedeutung der Schlange im Apotheken- und Rettungszeichen. Ausgangspunkt ist die eherne Schlange aus dem 4. Buch Mose: Nachdem die Israeliten in der Wüste gegen Gott gemurrt hatten und von Schlangen gebissen wurden, errichtete Mose auf Gottes Anweisung eine bronzene Schlange. Wer sie ansah, blieb am Leben. Dieses Motiv wurde später mit der Kreuzigung Jesu verbunden: Wie die Menschen damals auf die erhöhte Schlange schauen und gerettet werden konnten, so finden Christen in Jesus Heil und Rettung. Ruth Heller erzählt auch von sogenannten Pesttalern aus dem 16. Jahrhundert, die auf der einen Seite die eherne Schlange und auf der anderen die Kreuzigung zeigten. Für sie ist das Schlangensymbol deshalb weit mehr als ein neutrales medizinisches Zeichen: Es verweist auf Heilung, Rettung und Gottes Gnade. Sie bedauert, dass dieses Symbol an immer mehr Apotheken durch ein neutrales grünes Kreuz ersetzt wird, und lädt dazu ein, die biblische Bedeutung hinter dem vertrauten Zeichen wiederzuentdecken. #WortZumTag #Schlange #Heilung #Rettung #Glaube #GottesGnade #Bibel #AltesTestament #Jesus #Kreuzigung #Apotheke #Äskulapstab #Symbolik Schlangensymbol, eherne Schlange, Heilung, Rettung, Gottes Gnade, 4. Mose, Wüstenwanderung, Exodus, Jesus Christus, Kreuzigung, Pesttaler, Apothekenzeichen, Äskulapstab, Heilkunst, christliche Symbolik, Glaube

  • August 17 · 3 min

    Wort zum Tag von Pfarrer Kaspar Kunz, Kirchgemeinde Zillis-Schamserberg, GR

    Aufgeweckt und ganz Ohr Im Jesajabuch wird der Gottesknecht als jemand beschrieben, dessen Ohr jeden Morgen neu geöffnet wird, damit er hört wie ein Schüler. Kaspar Kunz nimmt dieses Bild als Leitbild für seelsorgliche Gespräche: Menschen, die müde, belastet oder ratlos sind, brauchen kein Standardrezept, sondern jemanden, der wirklich zuhört und ihnen mit einem passenden Wort weiterhilft. Ein offenes Ohr bedeutet dabei auch, bereit zu sein, andere Sichtweisen auszuhalten und nicht nur das zu hören, was der eigenen Meinung entspricht. Echtes Zuhören schafft Vertrauen, Sicherheit und tragfähige Beziehungen. #Zuhören #OffenesOhr #Seelsorge #Vertrauen #Beziehungen #Nächstenliebe #Jesaja #Glaube #Miteinander #KasparKunz #WortZumTag Zuhören, offenes Ohr, Seelsorge, Vertrauen, Beziehungen, Sicherheit, Empathie, Gespräch, Verständnis, unterschiedliche Meinungen, Gottesknecht, Jesaja, hilfreiche Worte, Glaube, Kaspar Kunz

  • August 16 · 4 min

    Wort zum Tag von Theologin Christine Schliesser, Bern und Zürich

    Getragen, wenn wir straucheln Der Beitrag verbindet die Geschichte von Derek Redmond mit der christlichen Nachfolge: Nicht Leistung, Wettbewerb und das Erreichen des ersten Platzes stehen im Zentrum, sondern die Erfahrung, dass Gott einem gerade dann zur Seite steht, wenn man strauchelt. Das Bild des Vaters, der seinem verletzten Sohn entgegenläuft und ihn bis ins Ziel begleitet, wird dabei zum starken Bild für Gottes Begleitung. Hashtags: #WortZumTag #Nachfolge #Glaube #Vertrauen #GottesBegleitung #DietrichBonhoeffer #DerekRedmond #Olympia #Ermutigung #ChristlicherGlaube Derek Redmond, Olympia 1992, Nachfolge, Dietrich Bonhoeffer, Paulus, christlicher Glaube,

  • August 15 · 4 min

    Wort zum Tag von Pfarrer Luzius Rohr, Kirchgemeinde Bern-Bethlehem, BE

    In den Kreislauf der Schöpfung eingebunden Luzius Rohr beschäftigt sich mit der Frage, was den Menschen in seiner Welt ausmacht, und blickt dazu auf das erste Kapitel des Kohelet-Buches. Der Mensch ist vergänglich und sein Wissen begrenzt, während sich die grossen Kreisläufe der Natur – Sonne, Wind, Wasser und Erde – beständig wiederholen. Gleichzeitig sind wir Menschen untrennbar in diese Kreisläufe eingebunden und auf die natürlichen Lebensgrundlagen angewiesen. Rohr fragt, ob wir dieses Eingebundensein in der modernen Welt aus dem Blick verloren haben. Anhand des Umgangs mit Wasser und der Umwelt macht er deutlich, dass die Natur nicht selbstverständlich verfügbar ist. Kohelet wird so zum Aufruf, wieder genauer auf die «Stimme der Erde» zu hören und die Kreisläufe der Schöpfung wahrzunehmen. #WortZumTag #Kohelet #Bibel #Schöpfung #Erde #Natur #Wasserkreislauf #Umwelt #Klimawandel #Nachhaltigkeit #Verantwortung #LuziusRohr Kohelet, Mensch, Vergänglichkeit, Erkenntnis, Erde, Sonne, Wind, Flüsse, Wasser, Naturkreisläufe, Schöpfung, Umwelt, Klimawandel, Wasserverbrauch, Nachhaltigkeit, Erdung, Verantwortung, Luzius Rohr

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