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Artwork for Wödscheim
MusicMusic Interviews

Wödscheim

The Message Magazine

Mal ist es der Soundtrack der Kindheit, ein musikalischer Aha-Moment oder einfach die Einzigartigkeit eines Albums. In „Wödscheim“ bitten die Hosts Daniel Shaked, Geri Hollerer und Simon Nowak ihre Gäste ein Album mitzubringen, das ihnen besonders am Herzen liegt. Einzige Vorgaben: es muss eine österreichische Platte und man selber nicht darauf vertreten sein.
Gemeinsam besprechen sie dann die verschiedene Facetten. So entstehen biografische, akustische Plattenbesprechungen heimischer Releases, die so nie stattgefunden haben.

Produziert von The Message, Österreichs HipHop Magazin.

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  • 20 episodes
  • Avg 1 hr 7 min
  • German
  • June 13 · 1 hr 6 min

    Brenk Sinatra über "Narrenhaus" / "Geh in Oasch" von Georg Danzer (Polydor, 1978)

    Georg Danzer und Brenk Sinatra – das passt einfach. Bis heute zählt der 2007 verstorbene Liedermacher zu Brenks ganz großen Heroes aus Österreich. Eine Nummer hat es dem Wiener Produzenten besonders angetan: „Geh in Oasch“. Es ist beeindruckend, wie Danzer darauf seine Rolle verkörpert – als Häfnbruder, der sich nicht pflanzen lassen will und der von jeglichen Skrupeln befreit ist. Sehr eindringlich und glaubwürdig. Weil dieser Track so heraussticht, hat Brenk das dazugehörige Album „Narrenhaus“ als Wödscheim gewählt. Wir besprechen es im Podcast, mit Fokus auf Brenks Querverbindungen und Geschichten dazu. Als Hommage an „Geh in Oasch“ hat Brenk eine HipHop-Version des Tracks namens „Stich“ produziert. Zur Inspitation fürs 2014 erschienene Instrumentalalbum „Chop Shop 2 - Singende Klingende Unterwelt“ haben sich Brenk und sein Produzenten-Kollege Fid Mella durch die österreichische Pop-Geschichte gewühlt. Da der Bezug zum Original bei „Stich“ offensichtlich war, haben sie den Track auf einem Bonusalbum versteckt. Trotzdem hat er schnell seine Kreise gezogen und schlafende Hunde geweckt. Ein Glücksfall, der 2017 das offizielle Release der Split-Single mit Danzers Original und „Stich“ über das Wiener Label Schallter ermöglicht hat.

  • May 24 · 1 hr 7 min

    Alexandra Augustin (Ö1) über "The Crux" von Killed By 9V Batteries (2011, Siluh Records)

    Ohne Vinyl-Version, aber mit projiziertem Albumcover begrüßt Alexandra Augustin das Wödscheim-Team in Wien-Hernals. Mit „The Crux“ hat die Radio-Moderatorin (Ö1, ehemals FM4), DJ und Journalistin das dritte Album von Killed By 9V Batteries gewählt: Eine noisige Angelegenheit, wie es sich für die aus der Steiermark stammende Band gehört. Also durchaus eine Herausforderung für ungeeichte Ohren. Doch poppige Seiten und potenzielle Belohnungen für ein wenig Geduld sind ebenso inkludiert. „The Crux“ ist 2011 über Siluh Records erschienen und das letzte Album der 9V Batts. Die Auflösung folgte 2014. Die vier Bandmitglieder Wolfgang Möstl (Gesang, Gitarre, Orgel), Mario Zangl (Bass), Mario Loder (Drums) und Philipp Ludersdorfer (Gitarre) widmen sich seither anderen Projekten. Am bekanntesten ist Wolfgang Möstl, der mittlerweile Wolfgang Lehmann heißt. Nach einigen Releases mit der Band Mile Me Deaf tritt er seit 2025 als Mitglied der Rockband Naked Lunch in Erscheinung. Außerdem ist er als Songwriter/Produzent aktiv – zuletzt hat er etwa für Voodoo Jürgens das Album „Gschnas“ produziert.

  • February 27 · 57 min

    JerMc über "It's All Good Tho" von Wandl (Affine Records, 2017)

    Seine Euphorie kann JerMc nicht verbergen. Rund ein Jahr vor der Gründung seines Labels Heiße Luft hat der Wiener Rapper in der Rolle als Message-Redakteur einen kurzen Artikel zum Release von Wandls „It’s All Good Tho“ verfasst. Aus jeder Zeile spricht seine Begeisterung für das 2017 über Affine Records erschienene Album. Es hat nicht nur JerMcs Sad-Boy-Nerven getroffen. Im Kontrast zum Vorgängerprojekt, „Geld Leben“ mit Rapper Crack Ignaz, tritt Wandl auf „It’s All Good Tho“ mehr als Songwriter und mit seiner Stimme in den Vordergrund. Seine Soundtüfteleien und Track-Konzepte erhalten mehr Raum. Am Ende steht nur eine weitere Talentprobe, sondern eine Wödscheim. Wir besprechen sie gemeinsam mit JerMc, der sich detailliert an seinen Fanboy-Modus erinnert.

  • February 1 · 1 hr 11 min

    Skero über "Vollendete Tatsachen" von Markante Handlungen (Tontraeger Records, 2005)

    Wir schreiben nicht lange um den heißen Brei, sondern stellen euch vor "Vollendete Tatsachen". Das so betitelte Album von Markante Handlungen ist gleichermaßen ein Meilenstein für Linzer Rap, Mundartrap und österreichischen Rap. Markante Handlungen war ein Zusammenschluss mehrerer Linzer Rap-Crews, die in den 00er-Jahren beim Label Tontaeger Records aktiv waren: Rückgrat, Kayo & Phekt sowie Die Antwort. Die Rapper Markee (später bekannt u.a. als Kroko Jack), Kayo, Bauxl und Dokta GC haben in legendären Sessions im Linzer Kerkerstudio an Punchlines, Wortspielen und Trackkonzepten gefeilt. Unterstützt von den DJs Phekt und Twang sowie dem Producer Megga. Skero, damals Teil der Linzer Crew Texta, hat einen Teil der Sessions live miterlebt. Gut 20 Jahre später pickt er für unseren Podcast "Vollendete Tatsachen" als seine persönliche Wödscheim.

  • January 4 · 47 min

    Wödscheim Recap 2025

    Zum Start des neuen Jahres wird es Zeit für eine Rückblende: 12 Episoden haben uns 2025 von den frühen 70ern bis hin in die jüngere Vergangenheit geführt und viele verschiedene Genres angestreift. In dieser Spezialausgabe treten die Wödscheim-Hosts Daniel Shaked, Geri Hollerer und Simon Nowak in den Vordergrund und sprechen über ihre Highlights aus dem Jahr 2025, Herausforderungen, bereichernde Entdeckungen und Pläne fürs neue Jahr. Wir freuen uns über jegliches Feedback in den Kommentaren! Noch im Jänner erscheint die nächste reguläre Episode mit Skero – über einen Rap-Klassiker aus Linz.

  • Dec 14, 2025 · 1 hr 27 min

    DJ Phekt über "gegenüber" von Texta (Hoanzl/Plattenmeister/Tontraeger, 1999)

    Auf dem Cover sind Texta erst auf den zweiten Blick zu erkennen – trotz der damaligen Vollbesetzung mit Flip, Huckey, Laima, Skero & DJ Dan. Sie sitzen „gegenüber“ im Wiener U-Bahn-Silberpfeil. So heißt auch das zweite Rap-Studioalbum der Linzer Rapgruppe. Es ist 1999 erschienen, kurz nach der Gründung des hauseigenen Labels Tontraeger Records – noch als Co-Release. Nicht nur dank „Sprachbarrieren“ und „Fragestunde“ zählt es zu den bedeutendsten Alben der Crew. Das sieht auch Phekt so, der mit uns über seine Wödscheim spricht. Als DJ, Host von FM4 Tribe Vibes und Graffiti-Artist ist er dem HipHop-Game seit vielen Jahren eng verbunden. Er hat die Entstehungszeit von "gegenüber" als Phase der Aufbruchsstimmung im deutschsprachigen Rap miterlebt. Kurze Zeit später war er als Teil der Crews Kayo & Phekt und Markante Handlungen selbst auf Releases von Tontraeger Records vertreten.

  • Nov 30, 2025 · 1 hr 12 min

    Natalie Brunner über "Memoiren eines Riesen" von Skero (Tontraeger Recods, 2009)

    Endlich wieder eine Rap-Platte! Natalie Brunner, Moderatorin und Redakteurin bei FM4 (u.a. „HipHop Lesekreis“), spricht mit uns über „Memoiren eines Riesen“ von Skero. Für den Wiener Rapper war das Solo-Debüt nach sechs Studioalben als Mitglied der Linzer Crew Texta ein Ausbruch aus gewohnten Bahnen. Das Album ist 2009 erschienen – nach einer längeren Phase des Experimentierens mit diversen Produzenten und Sounds. So ergibt sich eine bunte Mischung aus Styles. Diese geht weit über den aus Brasilien stammende Hit „Kabinenparty“ und die Wienerlied- und Reggae-Einflüsse bei „Künstler“ hinaus. Die 17 Tracks sind eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Skero befasst sich mit vielen Themen, die einen Bezug zu seiner Heimatstadt Wien haben. Inklusive einigen persönlichen Bezugspunkten für Natalie Brunner. Das Album weckt Nostalgie in ihr und versetzt sie in eine Zeit, in der sich vieles in dieser Stadt noch anders angefühlt hat, der Vibe ein anderer war. Zumindest aus ihrer Perspektive.

  • Oct 12, 2025 · 1 hr 5 min

    Herbie Molin über "Astaron" von Astaron (Ton um Ton, 1987)

    Die Geschichte dieses Albums ist untrennbar mit einem Lokal im 7. Wiener Gemeindebezirk verbunden: Der legendären Blue Box in der Richtergasse. Das Musiklokal war insbesondere in den 1980ern ein Ausgeh- und Szenetreffpunkt. Während Falco hin und wieder auf einen Frascati Spumante einkehrte, formte sich ein kreativer Pool, ein künstlerisches Sammelbecken von Punk, New Wave und Gothic. Heute kann der Mitbegründer und langjährige Betreiber Herbert „Herbie“ Molin auf eine bewegte Zeit zurückblicken. Zentral daran beteiligt waren zwei schwarz gekleidete Kellnerinnen. 1984 haben Angie A.L. Mörth und Martina Aichhorn in der Blue Box das Duo Astaron gegründet, ein paar Jahre später ist ihr selbstbetiteltes Debütalbum erschienen. Die beiden beherrschten keine Instrumente – das brauchten sie auch nicht. Eines spielen zu lernen wäre mit ihrer Antihaltung wohl weniger vereinbar gewesen als sich an Vierspur-Sequencern zu probieren. Ihre Liveshows waren eher aktionistisch, mehr Theater als Konzert und mit Fokus auf Stimmungen statt auf perfekten Gesang. In ihrem Selbstverständnis waren Astaron mehr Kunst- als Bandprojekt. Doch es wäre ein Fehler, die Strahlkraft des Albums zu unterschätzen. „Astaron“ wird bis heute international als Darkwave-Geheimtipp gehandelt – 2020 ist das Album erstmals auf Vinyl erschienen. Mit Herbie Molin besprechen wir die Platte und die prägende Zeit in der Blue Box.

  • Sep 13, 2025 · 1 hr 12 min

    Stefan Redelsteiner über "Down in Albern" von Der Nino aus Wien (Problembär Records, 2009)

    Am Rande von Wien setzt sich ab den späten 00er-Jahren langsam eine neue österreichische Popwelle in Bewegung. Ein Vorbote entsteht am Alberner Hafen. Dort nimmt Der Nino aus Wien sein zweites Album „Down in Albern“ auf, das HipHop-Heads vor allem dank des Urbs-Adoptivmixes "Immer no Oasch" ein Begriff sein dürfte. Mittendrin: Stefan Redelsteiner, kurz nach der Gründung seines Labels Problembär Records. Kurz davor haben sich die Wege auf Myspace gekreuzt. In weiterer Folge begleitet Redelsteiner jahrelang Nino als Labelbetreiber und Manager. Etwas später folgen Wanda und Voodoo Jürgens auf Nino, der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Ganz unbeteiligt war Stefan Redelsteiner also nicht an seiner persönlichen Wödscheim. Wir lassen ihm die Wahl durchgehen und werden in dieser Episode mit interessanten Einblicken aus der Anfangszeit von Nino als Künstler und Redelsteiner als Musikmanager belohnt. Der Schritt in diese Welt war definitiv keine Fehlentscheidung – positiver Nebeneffekt: Er murkst seither nicht mehr an Instrumenten herum.

  • Jun 28, 2025 · 1 hr 15 min

    Albi Dornauer über die "Arbeitsplatte 72/9" von der ORF-Big Band (1972)

    Rar und offiziell unverkäuflich sind die Arbeitsplatten der ORF-Big Band. Über 60 davon hat die Rundfunkband in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren mit kleinen Vinyl-Auflagen produziert. Das Interesse hat sich über ORF-Sphären hinaus ausgebreitet. So finden sich über den Globus verteilt Exemplare. Für Sammler wie Albi Dornauer ein Auftrag. Der Betreiber des derzeit nomadischen Wiener Plattenladens Boom Boom Records ist schon weit gekommen. Hier drei Platten aus Japan, dort eine aus Italien – und die Sammlung wird langsam komplettiert. Ein Highlights der Reihe ist die als Hintergrundmusik für Sendungen produzierte „Arbeitsplatte 72/9“. Unter der Leitung von Johannes Fehring sind die Tracks mit österreichischen und US-amerikanischen Musikgrößenwie Hans Salomon, Jimmy Woode, Burt Bacherach oder Art Farmer besetzt. Unbestrittenes Herzstück ist die von Salomon geschriebene Nummer „Rock ‚A Motion“ – inklusive sehenswertem Video. Eine Wödscheim, nicht nur für Albi.

  • Jun 14, 2025 · 1 hr 20 min

    Sidrit Vokshi (Hinterkopf) über "Grenzenlos" von STS (Amadeo, 1985)

    Der Zufall bringt Sidrit Vokshi, auch bekannt als Hinterkopf, Ende der 1990er-Jahre erstmalsmit österreichischer Popmusik in Berührung. Als Flüchtlingskind landet er in Traiskirchen, wo es neben Ballspielen wenig Ablenkung gibt – außer einer Austropop-Compilation-CD mit Klassikern von Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Rainhard Fendrich, Maria Bill und Co. Als Hinterkopf nach Wien übersiedelt, bleibt die CD im Asylzentrum. Trotz anfänglicher Sprachbarriere hinterlässt die Musik bleibenden Eindruck bei ihm. Besonders beeindruckt haben Hinterkopf die energiegeladenen und emotionalen Tracks von STS. Vor 40 Jahren ist „Grenzenlos“, das erfolgreichste Album des steirischen Trios erschienen. Der Wiener spricht mit uns ausführlich über seine Wödscheim und ihren Einfluss auf seine Entwicklung als Musiker. Früher primär als Pianist und Rapper in Erscheinung getreten, singt Hinterkopf derzeit vermehrt auf Popliedern – teils im Dialekt.

  • May 25, 2025 · 1 hr 2 min

    Kreiml über "Nie wieder Kunst (wie immer ...)" von der EAV (EMI, 1994)

    Autofahrten mit seiner Mama haben Kreimls liebe zur EAV entfacht. Als er ein Kind war, ist "Nie wieder Kunst (wie immer …)" im Auto auf und abgelaufen. Dem Album fehlen ganz große Hits, beim jungen Kreiml hat es dennoch viel Faszination ausgelöst. Der Wiener Rapper, Teil des Duos Kreiml & Samurai, hat "Nie wieder Kunst (wie immer ...)" nicht nur zu seiner Wödscheim auserkoren, sondern sieht darin auch einen Vorreiter für sein späteres Interesse an Rap.

  • Apr 26, 2025 · 1 hr 20 min

    Varit (Barbee) über "Es lebe der Zentralfriedhof" von Wolfgang Ambros (Bellaphon, 1975)

    Falco, EAV oder doch Ambros? Varit hat lange überlegt, am Ende quasi die aufgelegte Wödscheim gewählt. Der Rapper und Host der Wiener Battlerap-Liga United Battle Culture verbindet viel mit „Es lebe der Zentralfriedhof“ von Wolfgang Ambros. Zudem ist es das einzige Album, das er auf Vinyl hat. Der Zufall hat es ebenfalls gut gemeint: „Es lebe der Zentralfriedhof“ ist im April 1975 erschienen – vor genau 50 Jahren. Es gibt wohl keinen besseren Zeitpunkt, um ausführlich über das bekannteste Album von Wolfgang Ambros mit Tracks wie „Zwickt’s mi“, „Die Kinettn wo i schlof“, „Espresso“ und Co zu sprechen. Die vier jüngeren und halb-jüngeren Semester versuchen dabei auch, sich in die Entstehungszeit hineinzuversetzen.

  • Mar 8, 2025 · 1 hr 7 min

    Sophie Lindinger über "Freier Fall" von Christina Stürmer (2003, Universal Austria)

    Wir schreiben das Jahr 2003. Viele Kinder und Jugendliche fiebern bei der Castingshow Starmania mit und sind dabei, als Christina Stürmer zum Shootingstar wird. Darunter auch Sophie Lindinger. Als 11-Jährige kauft die Musikerin, heute bekannt aus den Bands Leyya, My Ugly Clementine sowie als Solo-Artist, erstmals eine CD. Es ist „Freier Fall“, das Debütalbum von Christina Stürmer. Sie ist ein frühes Idol, auch wenn Sophie letztlich nicht wie geplant mit einem Cover des Songs "S/W" am Kiddy Contest teilnimmt. Gut 20 Jahre später besprechen wir mit Sophie "Freier Fall" als Wödscheim. Ohne die nostalgischen Gefühle ganz zu vergessen, ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Produkt notwendig.

  • Feb 22, 2025 · 1 hr 10 min

    Katharina Seidler (FM4 "Im Sumpf") über "DMD KIU LIDT" von Ja, Panik (Staatsakt, 2011)

    Vom Burgenland via Wien nach Berlin – Ja, Panik haben ab Mitte der 00er-Jahre viel erlebt. Beim Umzug nach Deutschland hat die Gruppe gemeinsam die WG gewechselt. Frisch in der neuen Wohnung angekommen, ist „DMD KIU LIDT“ ebendort entstanden. In der Diskografie sticht das vierte Studioalbum von Ja, Panik nicht nur durch den Akronym-Titel hervor. Mit Katharina Seidler, Journalistin und Moderatorin bei FM4, sprechen wir über eine thematisch und klanglich intensive Platte – ihre persönliche Wödscheim.

  • Jan 25, 2025 · 1 hr 12 min

    Jonny Nemetz (Edition Hawara) über "Straight Ahead" von Zenit (Spray records, 1986)

    Die Verbindung reicht bis in die 1990er-Jahre zurück: Damals hat Alexander Spritzendorfer, Gründer von Spray Records, Labelpartys im Wiener Stadtpark veranstaltet. Jonny Nemetz war Stammgast. Ob dort auch „Straight Ahead“ von Zenit gelaufen ist? Die Dicotunes legen diesen Rückschluss nahe. Das Album der Kremser Jazz-Funk-Formation ist ein Highlight in der Labelhistorie, eine Wödscheim – und dennoch in der Zwischenzeit fast in Vergessenheit geraten. Über Umwege ist „Straight Ahead“ wieder bei Jonny Nemetz gelandet, der es als Mitbetreiber des Reissue-Labels Edition Hawara 2018 neu aufgelegt hat. In der neuen Episode teilt Jonny viel Insiderwissen und spricht mit uns über die Besonderheiten einer gut gealterten Platte.

  • Jan 4, 2025 · 1 hr 5 min

    Hannes Tschürtz über "Absender auf Achse" von Garish (2004, Schoenwetter Schallplatten)

    Als in seinem Kitsch fast verpöntes Album mit schönem Nachhall bezeichnet Hannes Tschürtz „Absender auf Achse“ von Garish. Ein Album, das laut dem Gründer des Labels Ink Music in eine tote Zeit gefallen ist, aber gleichzeitig viele Türen geöffnet hat. Es ist 2004 über Schoenwetter Schallplatten erschienen – noch vor bevor die österreichische Indie-Welle richtig Fahrt aufgenommen hat. Hannes Tschürtz begleitet die burgenländische Band seit den Anfängen. Im Podcast erzählt er Anekdoten aus der Entstehungszeit und ordnet einiges aus heutiger Perspektive ein. Viele weitere Geschichten und Anekdoten aus der Welt der Popmusik hat Hannes Tschürtz in seinem neuen Buch „Unnützes Musikwissen“ gesammelt.

  • Dec 21, 2024 · 38 min

    Wödscheim Recap 2024

    Drei Hosts, keine Gäste – in dieser Wödscheim-Spezialausgabe wird es Zeit für eine kleine Rückblende. Seit Sommer 2023 nerden wir uns mit dem Podcast Wödscheim durch die österreichische Musikgeschichte. Die Hosts Daniel Shaked, Geri Hollerer und Simon Nowak sprechen über ihre Highlights, Herausforderungen, bereichernde Entdeckungen und Fettnäpfchen. Wir freuen uns über jegliches Feedback in den Kommentaren! Am 5.1. geht es weiter mit der nächsten regulären Ausgabe, Hannes Tschürtz (Ink Music) ist als Gast eingeladen.

  • Nov 30, 2024 · 1 hr 2 min

    Rainer Krispel über "Arik Brauer" von Arik Brauer (Polydor, 1971)

    Im Kindergartenalter ist Rainer Krispel erstmals mit dem selbstbetitelten Album von Arik Brauer in Kontakt gekommen. Lange bevor der Musiker, Autor und Journalist seine ersten Spuren in der Linzer Punk- und Hardcore-Szene hinterlassen hat. Gut 50 Jahre nachdem er das erste Mal reingehört hat, spricht Rainer Krispel mit uns über seine Wödscheim. Ein Album, das bis heute Faszination auslöst. Es klingt an den meisten Stellen zugänglich und hat Mitsing-Potenzial, zugleich folgt ein inhaltliches Schwergewicht dem anderen – gute Ohren erkennen die tiefgründigen, politischen Texte. Der 2021 verstorbene Wiener Künstler hat den Wahnsinn benannt, Verschweigen und Wegschauen konnten andere besser. „Arik Brauer“ ist nicht nur für Rainer Krispel eine Wödscheim.

  • S1 · E20
    Nov 16, 2024 · 1 hr 7 min

    Yasmo über "Mir geht's um die Menschen" von Monobrother (Honigdachs, 2023)

    Lachen oder weinen? Diese Frage mag sich bei vielen Monobrother-Tracks stellen, die schwere gesellschaftliche Themen anreißen und eher keine positiven Bestandsaufnahmen bieten. Für Yasmo ist die Antwort klar: als sie das Album zum ersten Mal gehört hat, ist sie lachend durch ihre Wohnung gegangen – Glitzeraugen inklusive. Die Begeisterung übers Album, die intelligenten, sarkastischen Texte und sprachlichen Feinheiten teilt sie mit uns in der neuen Podcast-Ausgabe. "Mir geht's um die Menschen" ist eine Wödscheim, die diese Bezeichnung ein Jahr nach der Veröffentlichung bedenkenlos verdient. Daumen hoch.

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