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BusinessMarketingManagement

What's Next, Agencies?

Kim Notz

Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an. Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den Themen der Zukunft.

Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin GF und Inhaberin der Hamburger Kreativagentur KNSK. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um.

Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch.

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  • 21 episodes
  • weekly
  • Avg 52 min
  • German
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  • #1805
    Monday · 52 min

    Wo liegt die Zukunft der PR-Agenturen? | Maximilian Ziche

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. Thema: "Wo liegt die Zukunft der PR Agenturen?" „Ich rede schon seit einem Jahr von einer Renaissance von PR.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Notz mit Maximilian Ziche, Gründer und CEO von getpress, darüber, warum PR ausgerechnet im KI-Zeitalter wieder an Bedeutung gewinnen könnte und wie sich damit die Rolle von PR-Agenturen verändert. Maximilian beschreibt einen „Visibility Collapse“: Menschen suchen Informationen zunehmend über ChatGPT, Claude oder KI-basierte Suchsysteme statt über klassische Links. Für Marken wird es deshalb wichtiger, in glaubwürdigen und autoritativen Quellen stattzufinden, auf die diese Systeme zurückgreifen. Gleichzeitig wächst in einer Welt synthetischer Inhalte der Wert von Vertrauen und Reputation, beides lässt sich nicht innerhalb weniger Tage aufbauen oder kopieren. Im Gespräch geht es außerdem darum, was PR-Agenturen von Start-ups lernen können. Maximilian plädiert für mehr Geschwindigkeit, klare KPIs und ein stärkeres Commitment auf Ergebnisse. Mit KI verschiebt sich dabei auch die Wertschöpfung: Viele wiederkehrende Aufgaben lassen sich automatisieren oder deutlich verbessern, während strategisches Denken, menschliche Beziehungen und das Gespür für relevante Geschichten umso wichtiger werden. Damit stellt sich auch die Frage nach dem Geschäftsmodell der PR-Agentur der Zukunft. Maximilian gibt Einblicke, warum getpress sich zunehmend als „PR Company“ versteht und wie aus dem Zusammenspiel von Menschen, Daten und eigener Technologie ein Modell entstehen kann, bei dem nicht mehr eingesetzte Stunden, sondern Wirkung und tatsächlicher Kundennutzen im Mittelpunkt stehen.

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  • #1804
    August 17 · 54 min

    Das Geschäftsmodell der Zukunft | Johannes Plass

    Thema: Das Geschäftsmodell der Zukunft „Der Wert kreativer Arbeit lag nie im Handwerk. Er lag schon immer in der Vorstellungskraft.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Notz mit Johannes Plass, Co-Gründer und CEO von Mutabor, über eine Frage, die viele Agenturen derzeit beschäftigt: Wie sieht das Geschäftsmodell der Zukunft aus? Johannes beschreibt, warum KI die Wertschöpfung der Branche grundlegend verändert und weshalb kreative Agenturen ihre Rolle neu definieren müssen. Wenn Produktion und Umsetzung zunehmend automatisiert werden, entsteht der eigentliche Wert aus seiner Sicht nicht mehr im Handwerk, sondern in der Fähigkeit, Marken zu denken, Ideen zu entwickeln und Vorstellungskraft in wirksame Lösungen zu übersetzen. Im Gespräch geht es außerdem darum, warum klassische Tagessätze unter Druck geraten und wertbasierte Preismodelle an Bedeutung gewinnen könnten. Johannes plädiert dafür, kreative Arbeit stärker danach zu vergüten, welchen Beitrag sie zum Geschäft und zum Markenwert eines Kunden leistet. In diesem Zusammenhang bringt er auch Nutzungsrechte wieder ins Spiel: ein Vergütungsmodell, das den Wert einer Idee stärker an ihrer tatsächlichen Nutzung und Wirkung bemisst und aus seiner Sicht künftig wieder relevanter werden könnte. Gleichzeitig gibt er Einblicke, wie Mutabor KI in den Arbeitsalltag integriert und neue Prozesse direkt an realen Projekten erprobt. Auch die Zukunft inhabergeführter Agenturen steht im Fokus. Johannes beschreibt, warum der kleiner werdende Markt Agenturen dazu zwingt, neue Teile der Wertschöpfung zu erschließen und weshalb inhabergeführte Häuser dabei mit Nähe, Verlässlichkeit und unternehmerischer Freiheit punkten können.

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  • #1803
    August 10 · 50 min

    Kreativität jenseits der Schubladen | Annika "Shawty" Manick

    Thema: Kreativität jenseits der Schubladen What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. "Ich finde dieses Labeling unfassbar nervig. In meiner gesamten Laufbahn habe ich wahrscheinlich schon jeden Titel gehabt, den ihr euch vorstellen könnt. Aber am Ende habe ich immer das Gleiche gemacht: Übersetzerin zwischen Communities und Marken.“ In der neuen Episode von #WhatsNextCreatives sprechen Kim Notz und Bärbel Egli-Unckrich mit Annika "Shawty" Manick, Director Influencer & Creator Solutions bei We Are Social, über die Frage, was kreative Arbeit heute eigentlich ausmacht, wenn sie sich immer weniger in klassische Schubladen einordnen lässt. Shawty beschreibt, warum sie sich selbst vor allem als Übersetzerin zwischen Welten versteht. Zwischen Communities und Marken, zwischen kulturellen Räumen und kreativen Ideen. Für sie beginnt gute Kommunikation nicht beim Kanal, sondern bei der Idee und bei der Frage, welchen Platz eine Marke in einer Community überhaupt einnehmen darf. Cultural Marketing bedeutet deshalb nicht, kurzfristig Trends mitzunehmen, sondern Beziehungen aufzubauen und kulturelle Zusammenhänge wirklich zu verstehen. Im Gespräch geht es außerdem darum, wie sich kreative Rollen verändern und warum starre Berufsbezeichnungen immer weniger weiterhelfen. Kreative Exzellenz entsteht aus Shawtys Sicht im Zusammenspiel unterschiedlicher Perspektiven, aus gemeinsamen Impulsen und aus Menschen, die ihre eigenen Bubbles und Leidenschaften ins Team einbringen. Genau diese Vielfalt wird für Agenturen zunehmend zum Wettbewerbsvorteil. Zum Schluss richtet sich der Blick nach vorn. Es geht um die Zukunft von Creator Marketing, den Einfluss von KI und die Frage, welche Aufgaben sich automatisieren lassen und welche bewusst menschlich bleiben müssen. Denn gerade dort, wo Kreativität, Vertrauen und echte Beziehungen entstehen, sieht Shawty auch künftig den größten Wert kreativer Arbeit.

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  • #1790
    August 3 · 51 min

    Earned-first | Julia Reisch und Christoph Schnabel

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. Thema: Earned-first In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Notz mit Julia Reisch, Partner Brand Activation, und Christoph Schnabel, Head of Creative Strategy bei MSL, über den Wandel hin zu einem Earned-first-Mindset und darüber, warum Reichweite allein heute nicht mehr ausreicht, um Marken relevant zu machen. Julia und Christoph beschreiben, warum Earned Media längst mehr ist als klassische PR. Kommunikation entsteht heute in einem Ökosystem aus Communities, Creatorn, Kultur und Content. Deshalb müssen Earned-Perspektiven bereits zu Beginn der Kampagnenentwicklung einbezogen werden – nicht erst dann, wenn die Idee bereits steht. Im Gespräch geht es außerdem darum, welche Rolle Creator künftig spielen und warum sie immer häufiger schon in der Konzeptionsphase eingebunden werden. Co-Creation wird damit zu einem wichtigen Erfolgsfaktor für Kommunikation, die echte Resonanz erzeugen soll. Die beiden zeigen zudem auf, warum ihre Aufgabe immer weniger darin besteht, einzelne Maßnahmen umzusetzen, sondern immer stärker darin, unterschiedliche Disziplinen, Partner und Kanäle intelligent zu orchestrieren. Genau diese Fähigkeit wird aus ihrer Sicht künftig den Unterschied machen – und darüber entscheiden, wofür Agenturen bezahlt werden.

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  • #1802
    July 27 · 58 min

    Marketingstrukturen für das kulturelle Zeitalter | Sebastian Kemmler

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. Thema: Marketingstrukturen für das kulturelle Zeitalter „Culture-Marketing fühlt sich neu an. Aber eigentlich bündelt es nur endlich das, was vorher überall verteilt war.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Sebastian Kemmler, Co-Founder von Kemmler Kemmler, über die Frage, wie Marketingorganisationen aussehen müssen, wenn kulturelle Relevanz zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor wird. Sebastian beschreibt, warum das klassische Kampagnenmodell zunehmend an seine Grenzen stößt. Kultur entsteht heute nicht mehr in einzelnen Kanälen, sondern in Communities, Netzwerken und Plattformen. Deshalb reicht es aus seiner Sicht nicht mehr aus, PR, Creator-Marketing, Sponsoring oder Events getrennt voneinander zu steuern. Entscheidend wird ein neues Operating Model, das diese Disziplinen strategisch zusammenführt und kulturelle Relevanz systematisch aufbaut. Im Gespräch geht es außerdem darum, wie globale Marken Kultur datenbasiert steuern und messbar machen können und warum Aufmerksamkeit allein künftig nicht mehr der entscheidende Erfolgsmaßstab sein wird. Sebastian zeigt, weshalb sich auch die Rolle von CMOs verändern muss: Statt Kampagnen zu verwalten, werden sie stärker zu Kuratoren, die interne Kompetenzen, kulturelle Entwicklungen und externe Partner miteinander verbinden.

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  • #1801
    July 20 · 50 min

    Wie wird Strategie wieder sichtbar? | Julia Jarosch

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. Thema: Wie wird Strategie wieder sichtbar? „Wir müssen aufhören, Strategie als Vorlauf für Kreation zu verstehen.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Julia Jarosch, Head of Strategy bei Scholz & Friends Hamburg, über die Rolle von Strategie in der Agenturwelt. Julia beschreibt, warum Strategie noch immer häufig als Vorarbeit für Kreation verstanden wird, obwohl ihre eigentliche Aufgabe längst eine andere ist. Es geht nicht darum, Briefings abzuarbeiten, sondern Businessprobleme zu verstehen, Orientierung zu schaffen und die richtigen Fragen zu stellen. Gerade in einer immer komplexeren Marketingwelt wird strategisches Denken damit zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor. Im Gespräch geht es außerdem darum, wie sich das Strategie-Gewerk weiterentwickeln muss und welche Fähigkeiten Strateginnen und Strategen künftig brauchen. KI kann Analysen beschleunigen und neue Perspektiven eröffnen, ersetzt aber weder Urteilsvermögen noch Haltung oder die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge in überzeugende Geschichten zu übersetzen. Deshalb spricht Julia auch darüber, wie Strategie-Nachwuchs heute ausgebildet werden sollte. Nicht nur mit Methoden und Tools, sondern vor allem durch Praxis, kritisches Hinterfragen und den Mut, eine eigene Perspektive zu entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verbindung von Strategie und Culture. Julia erklärt, warum Cultural Marketing kein Spezialthema einzelner Units sein sollte, sondern von Beginn an Teil strategischer Markenführung sein muss. Denn wer Communities wirklich verstehen will, muss sich langfristig mit ihnen auseinandersetzen, statt sie nur punktuell für Kampagnen zu nutzen.

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  • #1800
    July 13 · 54 min

    Wo liegt die Zukunft der Mediaagenturen? | Kristian Meinken

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. Thema: Wo liegt die Zukunft der Mediaagenturen? "Auf der inhaltlichen Seite glaube ich, dass Dienstleistung im Agenturbereich sich vor allem auch dadurch auszeichnet, dass wir uns permanent weiterentwickeln. Das heißt auch, dass wir permanent den Druck haben, uns weiterzuentwickeln zu müssen.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Kristian Meinken, CEO der pilot group, darüber, worin der künftige Wertbeitrag einer Mediaagentur liegt — und was es bede utet, Kunden in einer fragmentierten, technologisch getriebenen Medienlandschaft wirklich zu beraten. Im Gespräch geht es darum, warum Mediaagenturen heute stärker als strategische Partner gefragt sind. Wirkung war schon immer das Ziel guter Mediaplanung, doch sie nachzuweisen und in konkrete Entscheidungen zu übersetzen, wird anspruchsvoller. Daten, Forschung und Analytics werden damit ebenso wichtig wie KI, die neue Möglichkeiten eröffnet, Planungshypothesen schneller und fundierter zu entwickeln. Auch die Rolle unabhängiger Agenturen steht im Fokus. Kristian beschreibt, warum unternehmerische Freiheit, langfristiges Denken und ein klarer Blick auf den Kundennutzen zu echten Wettbewerbsvorteilen werden können. Und warum sich Mediaagenturen weiterentwickeln müssen, ohne ihren Kern zu verlieren.

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  • #1799
    July 6 · 48 min

    Wollen wir Kreativität der KI überlassen? | Dorothea Winter

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. Thema: Wollen wir Kreativität der KI überlassen? „Kreativität ist eine der wenigen Fähigkeiten, die uns Menschen offen bleibt.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit der Philosophin Dr. Dorothea Winter. Dorothea forscht an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz, Kunst und Kreativität. Heute lehrt sie Digitale Ethik an der Humanistischen Hochschule Berlin. Es geht unter anderem um eine Frage, die weit über die Kreativbranche hinausgeht: Wollen wir Kreativität der KI überlassen? Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, was Kreativität eigentlich ausmacht und warum sie sich nicht allein über Output oder Originalität definieren lässt. Dorothea erklärt, weshalb KI zwar bestehende Ideen kombinieren und weiterentwickeln kann, echte transformationale Kreativität aber an etwas gebunden bleibt, das Maschinen nicht besitzen: menschliche Erfahrung, Intention und Urteilskraft. Außerdem geht es darum, warum Kreativität Reibung braucht, welche Risiken entstehen, wenn wir kreatives Denken dauerhaft an KI auslagern und weshalb dadurch nicht nur individuelle Fähigkeiten, sondern auch die Innovationskraft ganzer Organisationen verloren gehen können. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bedeutung von Autorenschaft. Dorothea beschreibt, warum Menschen auch im KI-Zeitalter Verantwortung für ihre Ideen übernehmen müssen und weshalb gerade Urteilskraft, bewusste Selektion und die Fähigkeit, Bedeutung zu stiften, zu den wichtigsten Kompetenzen der Zukunft gehören.

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  • #1797
    June 30 · 47 min

    Wie baut man ein Social Ökosystem? | Sascha Firtina

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. Thema: Wie baut man ein Social Ökosystem? „Wer verstehen will, was Menschen wirklich bewegt, muss dort hinschauen, wo sie jeden Tag miteinander sprechen.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Sascha Firtina, Co-Founder von gocomo, über die Frage, wie man heute ein Social Ökosystem aufbaut, das über einzelne Plattformen, Kampagnen oder Trends hinaus funktioniert. Sascha gibt Einblicke in die Entwicklung von gocomo, von den Anfängen als datengetriebene Influencer-Agentur bis hin zu einer Social-First-Agentur, die Strategie, Analyse, Content, Influencer-Marketing, Community-Management, Gaming und Technologie miteinander verbindet. Im Mittelpunkt steht dabei die Überzeugung, dass erfolgreiche Social-Kommunikation nicht bei Formaten oder Plattformen beginnt, sondern beim Verständnis von Menschen, Communities und ihren Interessen. Im Gespräch wird deutlich, warum Social Media für Marken heute weit mehr ist als ein Kommunikationskanal. Es ist ein permanenter Dialograum, in dem Bedürfnisse, Verhaltensweisen und kulturelle Entwicklungen sichtbar werden. Genau daraus leitet gocomo Strategien, Content Territories, Creator-Fits und Aktivierungsansätze ab. Statt Trends hinterherzulaufen, geht es darum, eine klare Rolle im Leben der Community zu finden und daraus eine langfristige Social-Positionierung zu entwickeln. Ein zentraler Baustein dabei ist die datenbasierte Strategieentwicklung. Sascha beschreibt, warum Social Media heute eine der wertvollsten Quellen für Konsumentenverständnis ist und wie sich aus Daten, Community-Signalen und Verhaltensmustern konkrete strategische Entscheidungen ableiten lassen. Gleichzeitig geht es um die Frage, wie sich der Beitrag von Social-Media-Aktivitäten zur Marketingeffektivität besser nachweisen lässt und warum Wirkung künftig genauso wichtig wird wie Reichweite oder Engagement. Ein weiterer Schwerpunkt ist die technologische Seite des Geschäftsmodells. Mit dem KI-Assistenten Alfred hat gocomo eine eigene Plattform entwickelt, die Social-Media-Daten analysiert, Zusammenhänge erkennt und Handlungsempfehlungen ableitet. Sascha beschreibt, warum Daten und Automatisierung immer wichtiger werden, weshalb Beratung dennoch unverzichtbar bleibt und wie sich daraus neue Agenturprodukte und Geschäftsmodelle entwickeln.

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  • #1795
    June 23 · 51 min

    Social als Labor für Marken | Pascal Fiedler & Paulina Schumann

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. „Social ist für uns kein Kanal mehr, sondern ein Forschungslabor für Marken.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Paula Schumann und Pascal Fiedler, Gründer der Berliner Social-First-Agentur charles & charlotte, über eine Frage, die für moderne Markenführung immer relevanter wird: Was passiert, wenn Social Media nicht mehr nur Kommunikationskanal ist, sondern zum Ausgangspunkt strategischer Markenentwicklung wird? Basis des Gesprächs ist die Beobachtung, dass viele Marken heute mehr Content produzieren als je zuvor, gleichzeitig aber oft unscharf beantworten können, wofür sie eigentlich stehen. Paula und Pascal beschreiben, warum sie Social First inzwischen weniger als Kanalstrategie verstehen, sondern vielmehr als Denkweise. Nicht die Plattform steht im Mittelpunkt, sondern die Möglichkeit, über Communities, kulturelle Bewegungen und digitale Lebenswelten zu verstehen, was Menschen wirklich bewegt. Im Gespräch wird deutlich, warum Social Media für sie zu einer Art Forschungslabor für Marken geworden ist. Statt Markenidentitäten im stillen Kämmerlein zu definieren und anschließend in den Markt zu senden, plädieren sie für einen umgekehrten Ansatz: Relevanz entsteht dort, wo Menschen Zugehörigkeit, Interessen und kulturelle Bedeutung verhandeln. Genau aus diesen Beobachtungen lassen sich Markenpositionierungen, strategische Spielfelder und kreative Plattformen entwickeln. Vor diesem Hintergrund sprechen Paula und Pascal auch über den Aufbau ihrer neuen Beratungseinheit charles & charlotte & consulting. Sie erläutern, warum viele Unternehmen heute weniger ein Content-Problem als ein Markenproblem haben und weshalb klassische Brand-Modelle zunehmend an ihre Grenzen stoßen. Im Mittelpunkt steht die Idee eines flexiblen Brand Operating Systems, das Marken Orientierung gibt, ohne sie in starre Regelwerke zu zwingen.

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  • #1793
    June 16 · 1 hr 1 min

    Wie baut man neu? | Martin Eggert

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. „Das Netzwerk ist nicht das Ergebnis des Erfolgs. Es ist oft der Grund, warum man weitermachen kann.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Martin Eggert, Gründer von Maison ACME und Mitgründer von David + Martin, über die Frage, wie man nach einem unternehmerischen Einschnitt noch einmal neu anfängt und was dabei entsteht. Martin blickt auf die Erfahrungen der vergangenen Jahre zurück und beschreibt, welche Erkenntnisse er aus dem Aufbau und dem Ende von David + Martin mitgenommen hat. Es geht um Wachstum, Ambition, Unternehmertum und die Frage, warum manche Erfolgsrezepte nicht beliebig skalierbar sind. Im Mittelpunkt steht jedoch der Blick nach vorn. Mit Maison ACME baut Martin ein neues Unternehmen auf, das bewusst anders angelegt ist als klassische Agenturmodelle. Statt Größe um jeden Preis stehen Fokus, Klarheit und unternehmerische Beweglichkeit im Vordergrund. Kreativität bleibt der Kern des Geschäfts, gleichzeitig entsteht mit Maison ACME eine Plattform, die Raum für neue Ideen, Partnerschaften und Geschäftsmodelle schaffen soll. Im Gespräch wird deutlich, wie sehr sich Martins Verständnis von Führung und Unternehmertum verändert hat. Es geht um die Balance zwischen Vertrauen und Verantwortung, um die Bedeutung von Kultur und Netzwerk sowie um die Frage, welche Rolle Agenturen künftig überhaupt noch spielen können. Dabei beschreibt er, warum Strategie, Beratung und Kreation für ihn die Bereiche bleiben, in denen menschliche Kompetenz auch im KI-Zeitalter den Unterschied macht. Warum Neuanfänge selten mit einer komplett neuen Idee beginnen, sondern oft mit einem neuen Blick auf das, was man bereits gelernt hat und warum Unternehmertum manchmal vor allem bedeutet, nach schwierigen Phasen wieder den Mut zu finden, Dinge neu zu gestalten.

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  • #1792
    June 9 · 52 min

    Culture | Franziska Gregor

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. „AI wird keine Kultur hervorbringen. Kultur entsteht durch Menschen, ihre Erfahrungen und ihre Perspektiven.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Franziska Gregor, Managing Director bei Serviceplan Culture, über eine Frage, die für Marken immer wichtiger wird: Wie wird man Teil von Kultur, statt ihr nur hinterherzulaufen? Franziska beschreibt, warum klassische Zielgruppenmodelle zunehmend an ihre Grenzen stoßen und weshalb Communities heute oft relevanter sind als Alter, Einkommen oder andere soziodemografische Merkmale. Menschen verbinden sich über gemeinsame Interessen, Werte und Leidenschaften. Genau dort entstehen kulturelle Räume, in denen Marken Glaubwürdigkeit aufbauen können, wenn sie diese Räume wirklich verstehen. Im Gespräch geht es darum, wie Cultural Marketing funktioniert, warum Communities keine Kanäle, sondern Beziehungen sind und weshalb Marken lernen müssen, langfristig in kulturelle Kontexte zu investieren, statt kurzfristig Trends zu bespielen. Franziska gibt Einblicke in die Arbeit von Serviceplan Culture und zeigt, wie datenbasierte Analysen, Community-Wissen und kulturelle Expertise zusammenwirken, um relevante Markenstrategien zu entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zukunft der Plattformen. Social Media, so Franziska, funktioniert längst nicht mehr nach den alten Regeln. Algorithmen, Entertainment-Logiken und neue Community-Plattformen wie Reddit, Discord oder Substack verändern grundlegend, wie Aufmerksamkeit entsteht und wie Marken Vertrauen aufbauen können.

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  • #1791
    June 2 · 41 min

    New Business | Jan Paul Schwarz

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. „Ich glaube, ein kleines, committed Team ist eine Superpower.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Jan Paul Schwarz, New Business Director bei Mother Berlin, über die Realität von New Business in Agenturen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen JP’s „sieben Säulen des New Business“: von Outbound und Sichtbarkeit über Pitch-Beratungen und Events bis hin zu öffentlichen Ausschreibungen, strategischen Allianzen und dem Aufbau belastbarer Beziehungen zu EntscheiderInnen. Dabei wird schnell klar: Modernes New Business ist vor allem People Business. Statt rein markenbasiertem Prospecting plädiert JP für einen konsequent menschenzentrierten Ansatz – denn Entscheidungen werden nicht von Marken, sondern von Menschen getroffen. Er erklärt, warum Agenturen viel stärker in langfristige Beziehungen investieren sollten, wie man überhaupt auf das Radar von CMOs kommt und weshalb eigene Formate, Thought Leadership sowie echte Relevanz wichtiger sind als generische Outreach-Mails. Außerdem Thema: die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem britischen Markt. Warum Pitch-Beratungen in UK eine deutlich größere Rolle spielen, weshalb professionelle Pitch-Prozesse dort oft strukturierter ablaufen und was deutsche Agenturen daraus lernen können. Gemeinsam diskutieren Kim und JP über Pitch-Fees, Red Flags bei Auswahlprozessen und die Frage, woran man früh erkennt, ob ein Pitch sinnvoll ist oder besser nicht gespielt werden sollte. Eine Episode über strategisches New Business und die Kunst, Beziehungen aufzubauen, bevor überhaupt ein Pitch auf dem Tisch liegt.

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  • #188
    May 26 · 53 min

    Die neue Rolle der Digitalagentur | Josephine Gerves

    „Wir lassen uns nicht daran messen, in welcher kurzen Zeit wir wie viele Assets produzieren können – sondern daran, wie viel Exzellenz am Ende dabei rauskommt.“ – Josephine Gerves, CEO Digitas Germany In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Josephine Gerves, CEO von Digitas Germany, über die neue Rolle der Digitalagentur in einem Umfeld, in dem sich Marketing, Technologie und Wertschöpfung grundlegend verändern. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, wie sich das Geschäftsmodell von Agenturen wandeln muss, wenn Kunden nicht mehr nach einzelnen Kampagnen oder Plattformen suchen, sondern nach Lösungen für mehr Marketing Effectiveness, Effizienz und messbaren Impact. Josephine gibt spannende Einblicke in die Transformation von Digitas – von einer klassischen Digitalagentur mit starkem Plattform- und Technologie-Fokus hin zu einem integrierten Partner für datengetriebenes, KI-gestütztes Marketing. Gemeinsam sprechen Kim und Josephine darüber, warum Kreativität trotz Automatisierung und AI wichtiger denn je ist, weshalb Agenturen sich von FTE-Logiken sowie klassischen Vergütungsmodellen lösen müssen und warum seniorige Beratungskompetenz zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird. Außerdem Thema: die Herausforderungen neuer Pitch- und Procurement-Prozesse, die Zukunft von Offshore-Modellen, der Wandel klassischer Agenturstrukturen sowie die Frage, wie Agenturen es schaffen können, technologische Innovation mit menschlicher Relevanz und kultureller Nähe zu verbinden. Eine Episode über die Zukunft der Digitalagentur – zwischen KI, Kreativität, Daten und echter Beratungsexzellenz.

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  • #1789
    May 19 · 54 min

    Braucht es die Beratung noch? | Alessa Thönnessen

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. „Ich glaube, wir dürfen einfach mutiger sein und selbstbewusster.“ – Alessa Thönnessen, CFO Ogilvy Group Germany In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Alessa Thönnessen, CFO der Ogilvy Group Germany, über die wirtschaftliche Realität des Agenturgeschäfts. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage: Wie tragfähig ist das klassische Agenturmodell eigentlich noch? Kim und Alessa beleuchten, warum das traditionelle System aus Stundenlogik, Auslastung und pyramidenartigen Organisationsstrukturen zunehmend unter Druck gerät – und wie sich Agenturen in einem Umfeld behaupten können, in dem AI Effizienzpotenziale neu definiert werden und Kreativität stärker denn je wirtschaftlich erklärbar sein muss. Außerdem geht es um die Frage, wie sich AI konkret auf Leistung, Wertschöpfung und Selbstverständnis von Agenturen auswirkt: Werden Effizienzgewinne automatisch zu Preisnachlässen? Welche Rolle spielen Technologie-Investitionen künftig im Pricing? Und nach welchen KPIs steuert man heute eigentlich eine Agentur? Das Gespräch verdeutlicht, dass Finance heute längst mehr ist als Korrektiv und Kostenkontrolle. Vielmehr wird die CFO-Rolle zum strategischen Treiber von Transformation – mit klarem Blick auf Strukturen, Profitabilität, Ressourceneinsatz und die Frage, wie Agenturen wieder unternehmerischer denken und handeln können.

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  • #1788
    May 12 · 1 hr

    Braucht es die Beratung noch? | Daniel Adolph

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. „Wer sich Berater nennt, sollte Rat haben.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Daniel Adolph, Independent Brand, Marketing & Pitch Consultant, über eine Frage, die in vielen Kunden-Agentur-Beziehungen neu gestellt wird: Wofür braucht es Beratung eigentlich noch? Daniel beschreibt, warum der Wert von Beratung auf Kundenseite oft nicht mehr klar erkennbar ist. Zu häufig wird sie mit Projektmanagement, Abstimmung und Weiterleitung verwechselt. Genau dadurch entsteht der Eindruck, dass der eigentliche Mehrwert eher in Strategie oder Kreation liegt. Im Gespräch geht es darum, wie Beratung diese Lücke wieder schließen kann. Nicht durch mehr Organisation, sondern durch mehr Substanz: mit echter Meinung, besserem Businessverständnis, kreativem Wissen, Media- und Plattformkompetenz und der Fähigkeit, Kundinnen und Kunden auch unbequeme Orientierung zu geben. Im Zentrum steht Daniels 20-Punkte-Plan für Beratungsteams. Er zeigt, welche kleinen, konkreten Schritte helfen können, Beratung wieder relevanter zu machen, intern wie extern. Denn Beratung muss nicht alles können, aber sie muss wieder spürbar beitragen. Es wird deutlich, warum Beratung gerade jetzt gebraucht wird. Nicht als Durchreiche zwischen Kunde, Strategie und Kreation, sondern als Rolle, die Klarheit schafft, Tempo ermöglicht und Kundinnen und Kunden hilft, bessere Entscheidungen zu treffen.

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  • #1787
    May 5 · 1 hr 2 min

    Die Branche schreit nach Effizienz, nach Fairness& nach Transparenz | Vanessa Seibicke, Kim Andresen & Katharina Kübler

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. „Die Branche schreit nach mehr Effizienz, nach Fairness und nach Transparenz.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Vanessa Seibicke, Katharina Kübler und Kim Andresen, den Gründerinnen von Harvest Consulting, über die Frage, wie Pitchberatung heute aussehen muss, damit Auswahlprozesse fairer, effizienter und menschlicher werden. Die drei haben hunderte Auswahlprozesse begleitet und kennen die Reibungspunkte des Marktes sehr genau: zu hoher Aufwand, zu wenig Transparenz, unklare Budgets und Prozesse, die oft mehr Energie binden, als sie Orientierung schaffen. Mit Harvest Consulting wollen sie genau dort ansetzen und Pitchprozesse dialogischer denken. Nicht als Bühne, auf der Agenturen vortanzen, sondern als gegenseitiges Kennenlernen, bei dem beide Seiten prüfen können, ob wirklich ein Perfect Match entsteht. Im Gespräch geht es um neue Formate wie Collaboration Workshops, um den sinnvollen Einsatz von KI im Matchmaking und um die Frage, warum Agenturen heute klarer entscheiden müssen, welche Pitches sie wirklich mitgehen wollen. Gleichzeitig sprechen Vanessa, Katharina und Kim über ihr Agentur-Coaching und darüber, welchen Wert ein schonungsloser Blick von außen auf Positionierung, Credentials und New Business haben kann.

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  • #1786
    April 28 · 53 min

    #184, Tobias Grimm, Co-Founder von ASYMMETRY

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. Thema: Warum Seniorität entscheidend ist. „Du brauchst heute keine großen Teams mehr, sondern wenige, sehr seniore Leute, die nicht delegieren, sondern selbst machen – und dadurch extrem schnell werden.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Tobias Grimm, Co-Founder von ASYMMETRY, über die Frage, warum das klassische Agenturmodell für die aktuelle Entwicklung oft zu langsam geworden ist. Tobias beschreibt, warum er sich bewusst von klassischen Strukturen entfernt hat und mit ASYMMETRY ein Setup aufbaut, das er eher als „Creative Operating System“ versteht als als Agentur im herkömmlichen Sinn. Im Zentrum steht ein Modell, das auf Seniorität, technologischer Schlagkraft und konsequenter Umsetzung basiert. Es geht um kleine, hochspezialisierte Taskforces, um schnellere Entscheidungen und um die Überzeugung, dass kreative Arbeit heute viel direkter mit Produkt, Daten und Wirkung verzahnt sein muss. Im Gespräch wird deutlich, warum Seniorität dabei nicht vor allem eine Frage des Alters ist, sondern der Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, Komplexität zu durchdringen und Ideen ohne lange Abstimmungsschleifen in die Umsetzung zu bringen. Gleichzeitig geht es um die Rolle von KI, um neue Formen von Creative Direction und um die Frage, wie sich Qualität behaupten lässt, wenn Produktion immer einfacher und Mittelmaß immer schneller verfügbar wird. Auch das Geschäftsmodell dahinter wird verhandelt. Tobias spricht über Bonusmodelle, Equity, Skin in the Game und darüber, warum viele Kunden zwar Veränderung wollen, aber oft noch nicht in den Strukturen arbeiten, die diese Geschwindigkeit und Konsequenz überhaupt möglich mach

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  • #1785
    April 21 · 49 min

    Folge #183, Adel Gelbert, CEO von C3

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. Thema: Hat Content eine Zukunft? „Nichts ist unsinniger, als etwas effizienter machen zu wollen, was man besser gar nicht macht.“ Was Adel Gelbert, CEO von C3 Creative Code & Content, damit beschreibt, trifft den Kern einer Entwicklung, die gerade viele Agenturen beschäftigt. Wenn Content durch KI immer schneller und günstiger produziert werden kann, verschiebt sich die eigentliche Frage: Nicht mehr, wie viel Content wir machen, sondern welcher Content überhaupt seine Berechtigung hat. In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Adel darüber, wie sich Content Marketing vom großen Heilsversprechen zu einer Disziplin entwickelt hat, die heute neu gedacht werden muss. Der Hype, den es einmal gegeben haben mag, ist vorbei – nicht weil Content an Bedeutung verloren hätte, sondern weil einige Versprechen zu kurz gegriffen haben. Am Beispiel von C3 wird deutlich, wie tiefgreifend dieser Wandel ist. Die Agentur hat sich vom klassischen Content-Player hin zu einem deutlich stärker beratungsgetriebenen Modell entwickelt, mit Fokus auf Strategie, echter Wirksamkeit und Performance. Es geht nicht mehr nur um Volumen und effiziente Produktion, sondern um die vorgelagerten Fragen: Welche Inhalte entfalten überhaupt Relevanz, wie verändert KI die Wertschöpfung und wo entsteht künftig noch substantielle Marge? Warum Content nicht verschwindet, sondern neu organisiert werden muss und warum Agenturen, die ihren Wertbeitrag klar definieren, strategisch denken und Wirkung messbar machen, auch künftig relevant bleiben, ist Inhalt dieses Gesprächs.

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  • #1783
    April 14 · 53 min

    Folge #182, Janine Schumann und Susanne Marohn, Campaigns & Brand Solutions der Sparkassen Finanzgruppe

    What’s Next Agencies: Jede Woche eine neue Folge mit spannenden Impulsen zur Zukunft der Agenturen. Jetzt reinhören und abonnieren. Hier geht es zu allen Plattformen: https://kite.link/whatsnextagencies. Thema: Welches Agenturmodell brauchen Marketiers? „Wir müssen weg von Projekten und hin zu echter Co-Autorenschaft in der Markenführung.“ Was Janine Schumann und Susanne Marohn, beide verantwortlich für Campaigns and Brand Solutions im Newsroom der Sparkassen-Finanzgruppe, damit beschreiben, ist ein grundlegender Wandel in der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Agenturen. In einem zunehmend fragmentierten Marketingumfeld reicht es nicht mehr, Kampagnen zu steuern. Es geht darum, Marke ganzheitlich zu führen und dauerhaft wirksam zu machen. In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Janine und Susanne darüber, wie sich ihre Marketingorganisation genau in diese Richtung verändert. Im Zentrum steht der Abschied von der klassischen Kampagnenlogik hin zu einem integrierten Ansatz, der Marke als durchgängiges System denkt, über alle Kanäle, Zielgruppen und Ebenen hinweg. Dabei verändern sich nicht nur Prozesse, sondern auch Rollen. Auf Kundenseite entstehen neue Verantwortlichkeiten, die stärker orchestrieren, integrieren und priorisieren müssen. Gleichzeitig verschiebt sich auch die Erwartung an Agenturen: weg vom Dienstleister, hin zum echten Sparringspartner, der strategisch mitdenkt, kulturelle Entwicklungen einordnet und Marke langfristig mitprägt. Ein zentrales Prinzip dabei ist Co-Autorenschaft. Briefings sind nur noch der Ausgangspunkt, danach beginnt ein kontinuierlicher Klärungsprozess, in dem Kundinnen, Kunden und Agenturen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Auch das Agentur-Setup wird dadurch flexibler, spezialisierter und anspruchsvoller. Führung, Vertrauen und Transparenz werden zu entscheidenden Faktoren der Zusammenarbeit.

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