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Western Unchained

Sebastian Gerstl & Jörg Brühmann

Gesetzeshüter und Banditen, grenzenlose Freiheit, tödliche Wildnis: Alle zwei Wochen begeben sich die Western-Fans Sebastian Gerstl und Jörg Brühmann zurück in den Wilden Westen und erzählen Geschichten, Legenden und Mythen über mehr oder weniger berühmte Cowboys, berüchtigte Gestalten, unglaubliche Schießereien und das außergewöhnliche Leben am Rande der Zivilisation, die diese kurze und doch überaus ereignisreiche Ära geprägt haben.

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  • 22 episodes
  • fortnightly
  • Avg 57 min
  • German

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  • Monday · 21 min

    Die 101 Ranch - Aufstieg und Fall eines frühen Wildwest-Filmstudios (Minisode)

    Die Miller Brothers 101 Ranch in Oklahoma war weit mehr als nur ein riesiger Viehbetrieb: Ab 1905 machten die Miller-Brüder daraus eine der größten Wildwest-Shows ihrer Zeit, mit Cowboys, Ponca-Darstellern, Rodeo-Nummern und Stars wie Bill Pickett. Bald wurde die Ranch auch zum Schauplatz und Produzenten früher Westernfilme, lange bevor Hollywood das Genre endgültig an sich zog. Doch mit dem Fund von Öl begann eine zweite, weit düsterere Geschichte: Spekulation, Umweltzerstörung und massive Folgen für die Ponca prägen die Region bis heute. In dieser Minisode geht es um Aufstieg und Fall der 101 Ranch, ihren Einfluss auf das Bild des Wilden Westens, und darum, wie Showbusiness, Filmgeschichte und Ölindustrie an einem Ort zusammenkamen – im Guten, wie im Schlechten.

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  • August 17 · 57 min

    Nicht-Amerikanische Western (IV): Der globale Wilde Westen

    Die Eurowestern der 70er Jahre hatten es vorgemacht, aber im 21. Jahrhundert wird der Western endgültig zum globalen Phänomen. Ob in Australien, Indien, Südkorea oder Österreich: Weltweit entstehen Filme, die eindeutig die Merkmale eines Western tragen - auch wenn sie dabei nicht zwingend im Wilden Westen spielen müssen. Der Western ist von einer lokalen historischen Epoche zu einer globalen Legende geworden. In der heutigen Folge greifen wir exemplarisch einige Internationale Exemplare heraus, die zeigen, wie sehr der Western sich mittlerweile als ein globales Genre etabliert hat. 00:00 - Intro und Einleitung 02:25 - Der indische Dacoit- oder auch "Curry"-Western 05:55 - Sholay (1975): Rachewestern mit prägendem Einfluss fürs indische Action-Kino 09:17 - Texas (1993) und Der Schuh des Manitu (2003): Deutsche Western und postmoderne Selbstironie 15:14 - Japan, Akira Kurosawa, und der gegenseitige Einfluss von Western und Samurai-Filmen 19:12 - Sukiyaki Western Django (2007): Samurai-Western, inspiriert von Italo-Western inspiriert von Samurai-Filmen 25:46 - The Good, the Bad, the Weird (Südkorea, 2008): Wilder Westen in der Mandschurei 31:26 - Western-Motive im Hong Kong Action Kino 37:16 - The Proposition (2005): Moral und Amoral in der australischen Outback 40:25 - The Salvation (2014, Dänemark/Südafrika): Dekonstruktion des Auswanderer-Traums 44:53 - Das Finstere Tal (2014, Österreich): Rachewestern trifft Heimatfilm 48:13 - Slow West (2015, England/Neuseeland): Ironische Entzauberung des Wilden Westens 51:19 - Der moderne Wilde Westen: Globales Genre statt "Cowboy und Indianer" Romantik 55:12 - Verabschiedung und Ausblick auf Staffel 5 Covergrafik aus "Das finstere Tal", 2014, produziert von Allegro Film, X Filme Creative Pool und SamFilm.

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  • August 3 · 56 min

    Nicht-amerikanische Westen (III) - Die Ostblock-Western

    Man nannte sie auch "rote" Western oder "Ostern": Als ab den 1960er Jahren der Eurowestern boomte, fingen auch die Ostblock-Staaten an, sich für das Genre zu interessieren. Doch wie ließn sich die Ideologie des Kommunismus mit DEM Leit-Genre des imperialistischen Klassenfeindes USA vereinbaren? Mitte der 1960er Jahre erlebte der Eurowestern einen regelrechten Boom. Ermöglicht wurde dies teilweise auch dadurch, dass in relativ offenen Staaten des Ostblocks, wie Jugoslawien oder der Tschechoslovakei, Drehorte und Komparsen günstig waren. Zugleich blickte man in der DDR neidisch und sorgenvoll auf den Erfolg, den die westdeutsche Rialto-Film mit den Winnetou-Verfilmungen "ihres" sächsischen Autors Karl May feierte. Um die wachsende Neugier und Nachfrage der eigenen Bürger nach diesen Produkten des imperialistischen Westens zu bedienen und entschärfen, musste eine eigene Lösung her. Das Ergebnis waren sogenannte "Rote Western": Filme des kommunistischen Ostblocks, die entweder Western-Stoffe mit Amerika-Kritik verbanden - oder Abenteuerfilme drehten, die mit der Historie des eigenen Landes verknüpft waren, dabei aber gängige Western-Klischees bedienten. In der aktuellen Folge sprechen wir, anhand einiger typischer Vertreter, über die vielfältigen Ausprägungen der Ostblock-Western, die in den 1960er bis 1980er Jahren jenseits des Eisernen Vorhangs entstanden: Vom DEFA-Indianerfilm, "Limonaden"- und "Puszta"-Western, ideologisch verklärten Sowjet-"Ostern"-Abenteuern, bis hin zu Florin Piersic, dem "Clint Eastwood Rumäniens". 00:00 - Intro und Einleitung: Wie der Western in den Osten kam 02:37 - Limonaden-Joe (1964): Tschechische Lustspiel-Operette als Kapitalismus-Kritik 08:08 - Das "authentische Schicksals" des "Roten Bruders": Die DEFA-Indianerfilme der DDR (1966-1978) 24:41 - "Die glorreichen Sieben" erobern die Sowjetunion 27:12 - Western-Abenteuer im Ostblock-Gewand: Beloe Solnce Pustyni (Weiße Sonne der Wüste, 1969) 30:38 - Der "Ost-Western" als Kritik am US-System: Vsadnik bez Golovny (Reiter ohne Kopf, 1973) 41:23 - Der ungarische "Puszta-Western": Talak Alatt Fütyül a Szél (Der Wind pfeifft unter den Füßen, 1975) 44:18 - "Margelatu", der "rumänische Django": Drumul Oaselur (Der weite Ritt der Gelben Rose, 1980) 51:08 - Das Ende des Ostblocks, und die Globalisierung des Western-Genres 55:00 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal Hinweis zum Teaserbild: Das Fimlplakat zu "Vasdnik bez Golovny" ist auf imdb.com zu finden. Das Bild selbst mit dem Kino-Hintergrund wurde KI-generiert.

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  • July 20 · 59 min

    Nicht-Amerikanische Western (II) - Die Blütezeit des Italo-Westerns (1964-1975)

    Der Schatz im Silbersee hatte 1962 gezeigt: Auch in Europa können erfolgreiche Western entstehen. Doch den eigentlichen Boom löste ein italienischer Western aus. "Für eine Handvoll Dollar" machte Sergio Leone zum Star-Regisseur und Clint Eastwood zum Action-Helden. Was folgte, war eine wahrhafte Flut an Western-Drehs… In der heutigen Folge sprechen wir über die Blütezeit des Eurowesterns und seinen verschiedenen "Geschmacksrichtungen": ob nun italienische Spaghetti-, spanische Chorizo- oder gar dänische "Kartoffel-Western." Wir diskutieren, wie anfangs müde belächelte Euro-Western zu regelrechten Kassenschlagern wurden, die selbst amerikanische Stars lockten; und wie sich das Genre innerhalb von gut einem Jahrzehnt selbst wieder zerlegte. 00:00 - Intro und Einleitung 03:56 - Der Schatz im Silbersee, Sergio Leone, und der Weg zum Italowestern 07:17 - Clint Eastwood, und die unwahrscheinliche Wahl des Helden 12:06 - Für Eine Handvoll Dollar (1964): Schwierige Billigproduktion mit durchschlagendem Erfolg 21:12 - Der Italo-Western nimmt Fahrt auf 23:35 - Bekannte Namen des Italowesterns 25:30 - Die drei Sergios: Sergio Leone, Sergio Corbucci, und Sergio Sollima 30:34 - "Echte" Amerikaner für "echte" Western: Italienische Schauspieler mit amerikanischen Namen 33:02 - Django, Ringo, Sabata, Sartana: Die Austauschbarkeit der Italo-Westernhelden 34:46 - Rivalität bei Westerndrehs: Mario Adorfs Erinnerung an Almeria 36:52 - Vom brutalen Rache-Western zum Klaumauk-Klassiker: Bud Spencer & Terrence Hill 42:06 - Abgesang und Niedergang des Italo-Westerns: Mein Name ist Nobody (1973) und Keoma (1974) 45:13 - Der spanische "Paella"- oder "Chorizo"-Western 48:51 - "Krautwestern": Westdeutsche Western jenseits von Karl May 51:59 - Dänische "Kartoffelwestern" und weitere merkwürdige Euro-Western-"Geschmäcker" 56:34 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal

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  • July 6 · 56 min

    Nicht-Amerikanische Western (I) - Die Jahre 1899 bis 1962

    Der Western gilt als das ur-amerikanischste aller Filmgenres. Doch der älteste noch existierende "Western"-Film stammt nicht aus den USA, sondern dem britischen Blackburn! Western-Stoffe haben von Beginn an, als der Film das laufen lernte, auch in französischen, englischen, deutschen, australischen und sogar russischen Filmstudios Einzug gehalten. In dieser Folge von Western Unchained sprechen wir über die die frühesten internationalen Produktionen, die eigentlich klassische "Western"-Stoffe verfilmten: Von australischen Bushranger-Dramen, den "Neckar"- und "Isar"-Western der Nachkriegszeit, die als minderwertig kritisierten englischen Versuche der Nachkriegszeit… und wie "Der Schatz im Silbersee" den europäischen Western erblühen ließ - und möglichweiser den Western-Film als solches rettete. 00:00 - Intro und Einleitung 01:50 - Der erste Western…stammt aus Blackburn? 08:31 - The Story of the Kelly Gang (1906): Western in Spielfilm-Länge aus Australien 12:34 - 1913/1919: Die ersten deutschen Western 15:01 - Hermann Basler und die "Neckar-Western": Bull Arizona (1919/1920) 17:35 - Einschub: Das Problem mit den noch erhaltenen Filmen der Stimmfilmzeit 20:04 - "Texas Jack" - Isar-Western der Bavaria Film Studios 22:53 - Die ersten Versuche, Karl May Western zu verfilmen 25:48 - "Sühne" (1926): Der erste Western aus der Sowjetunion 28:45 - Luis Trenker's "Der Kaiser von Kalifornien" (1935): Der deutsche Tonfilm entdeckt den Western 35:38 - Wasser für Canitoga (1934): Hans Albers als Western-Held 37:26 - Spanisch-mexikanische Western der 40er und 50er: Mehr Zorro-Abenteuer als Cowboys & Indianer 39:03 - Die 1950er: Britische Western-Produktionen, und der erste in Almeria gedrehte Western 42:26 - "Der Schatz im Silbersee" (1962): Die "Krautwestern" erobern die Leinwand 48:58 - Europa rettet das Western-Genre 52:23 - Für eine Handvoll Spaghetti: Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal /Hinweis zum Coverbild: Hierbei handelt es sich um eine Szene aus "Bull Arizona: Der Wüstenadler" (1920), mit Hilfe von KI nachbearbeitet und hochskaliert.

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  • June 22 · 1 hr 2 min

    Ned Buntine (II) - „Scouts der Prairie": Die Erfindung des modernen Westerns

    Auch wenn sein Ruf in New York ruiniert war, blieb Ned Buntline umtriebig. Er verlagerte seine Aktivitäten nur weiter in den Westen - als Autor, trinkfester Abstinenz-Prediger, und Aufwiegler weiterer Aufstände. Am Ende wurde er vor allem eines: der Mann, der Buffalo Bill Cody entdeckte – und damit den Western-Mythos neu erfand. Nach New York führt Ned Buntlines Weg nach St. Louis – und direkt in den nächsten Aufruhr. Als Sprachrohr der Know-Nothing-Bewegung hetzt er gegen Einwanderer und Katholiken, zieht mit einem Mob durch die Stadt und hinterlässt erneut Chaos, Feuer und offene Haftbefehle. Doch wie so oft in seinem Leben bleibt Buntline nicht lange stehen, sondern zieht weiter: schreibend, trinkend, heiratend und immer auf der Suche nach der nächsten Bühne. Der Bürgerkrieg bietet ihm schließlich das Abenteuer, nach dem er immer gesucht hat – zumindest in der Theorie. Als Soldat, Scout, Geschichtenerzähler und Selbstdarsteller sammelt Buntline Erfahrungen, die später in seine Westernromane einfließen. Nach dem Krieg entdeckt er zudem ein neues Publikum: Soldaten, Siedler und Leser, die dünne, billige Hefte verschlingen und nach Geschichten über den Westen verlangen. Ausgerechnet als Redner der Abstinenzbewegung reist der notorische Trinker schließlich erstmals wirklich in den Westen. In Kalifornien hält er Vorträge, macht aus Moralpredigten kleine Bühnenshows und verliert doch bald die Lust an seiner Mission. Auf dem Weg zurück begegnet er schließlich jenem Mann, den er zur Legende machen wird: Buffalo Bill Cody – und aus Dime Novels, Theaterdonner und echter Frontier-Prominenz entsteht die Blaupause für den modernen Western. 00:00 - Intro und Einleitung 01:25 - Ned Buntline in St. Louis: Ein neuer Anfang und ein neuer Aufstand 09:10 - (Erneute) Flucht, (erneute) Haft – und erneute Skandale 11:29 - Das Ende der „Know Nothing" Ambitionen 12:33 - Transzendentalismus: Ein Leben in der „Wildnis", und erste Western-Geschichten 16:48 - Ned Buntline im Bürgerkrieg 21:27 - Der „Groschenroman" entdeckt den Westen neu 23:41 - Der Trinker als Abstinenz-Prediger: Ned Buntline geht nach Kalifornien 28:54 - Treffen mit einer lebenden Legende 31:06 - Buffalo Bill Cody: Entdeckung eines „Western-Helden" 38:05 - „Scouts der Prairie": Schicksalsstunde des Western-Genres 46:27 - Getrennte Wege, und Buntline's Nachruf 50:37 - Die Blaupause des modernen Westerns 58:16 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal

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  • June 8 · 58 min

    Ned Buntline (I) – „Es wird einen Aufstand geben“

    Er war kein Revolverheld, kein Sheriff und kein Outlaw. Doch Ned Buntline prägte den Mythos des Wilden Westens wie kaum ein anderer – mit Groschenromanen, Skandalen und einem Talent zur Selbstinszenierung. Edward Zane Carroll Judson, besser bekannt als Ned Buntline, war kein klassischer Held des Wilden Westens. Dennoch trug kaum jemand stärker dazu bei, aus Frontier-Geschichten jene Legenden zu formen, die bis heute unser Bild des Westens prägen. Als Autor von Dime Novels machte er Abenteuer, Gewalt, Patriotismus und Übertreibung zu Massenware. Schon sein eigenes Leben wirkte wie einer seiner Groschenromane: Navy-Dienst, Kopfgeldjagd, tödliche Schießerei in Nashville, beinahe Lynchjustiz und immer wieder neue Skandale. In New York wurde Buntline schließlich nicht nur zum erfolgreichen Autor, sondern auch zum publizistischen Unruhestifter, der Reiche, Immigranten und Rivalen gleichermaßen ins Visier nahm. Besonders folgenreich wurde seine Rolle rund um den Astor-Place-Aufstand von 1849, einen der blutigsten Ausschreitungen in der Geschichte New Yorks. Doch selbst Gefängnis, Scheidung und öffentliche Feindschaften konnten Buntline nicht dauerhaft stoppen… und sein Augenmerk auf den Westen richten. 00:00 - Intro und Einleitung 02:29 - Edward Zane Carrol Judson: Herkunft und Jugendjahre 05:18 - Abenteurer, Kopfgeldjäger, und Glückspilz 11:34 - Über Pittsburgh nach Boston, und erste Tätigkeit als Schriftsteller 16:08 - Umzug nach New York, und „Ned Buntline’s Own“ 24:03 - Ausgepeitscht auf offener Straße: Konflikte und Rivalitäten 30:24 - Der Astor Place Riot 47:46 - Hohe Bußgelder und Inhaftierung 55:21 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal Gefällt euch die Folge? Unterstützt uns auf Ko-Fi: https://ko-fi.com/westernunchained Folgt uns auf Facebook: https://facebook.com/westernunchained Unsere Webseite: https://westernunchained.podigee.io

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  • May 25 · 1 hr 3 min

    William Walker und der Filibuster-Krieg

    Mit etwa 60 Cowboys aus Kalifornien machte sich der Arzt und Anwalt William Walker im Mai 1855 auf den Weg, um Nicaragua zu erobern. Seine Taten sollten Mittelamerika, aber auch Gemüter in den amerikanischen Südstaaten, nachhaltig prägen - und ihn zu einem der berüchtigtsten amerikanischen Kriegstreiber seiner Tage machen. Beflügelt vom Prinzip der Manifest Destiny entschloss sich im 19. Jahrhundert so mancher Bürger der Vereinigten Staaten dazu, die "amerikanische Demokratie" und die "Freiheit der Vereinigten Staaten" auch in andere Staaten Nord- und Mittelamerikas zu tragen; notfalls mit Gewalt. Ein solcher Mann war William Walker, der wohl bekannteste "Filibustier" seiner Zeit. Nicht nur einmal, sondern mehrmals stellte der studierte Arzt und Anwalt kleine private Invasionstruppen zusammen, um in andere Staaten einzufallen und dort "souveräne Staaten" auszurufen. Den Höhepunkt des Ruhms erreichte Walker 1855, als er mit nur knapp 60 bewaffneten Männern in Nicaragua einfiel - und erfolgreich einen Staatsstreich herbeiführte. Doch seine Staaten sollten schwerwiegende Konsequenzen nicht nur für Lateinamerika, sondern auch für die USA der anbrechenden Bürgerkriegszeit haben - und ihm die Feindschaft eines der wohl reichsten Männer der damaligen Zeit einbringen. 0:02:45 - Was ist ein Filibustier/Filibuster? 0:08:40 - William Walker: Herkunft und erste Unternehmungen 0:15:55 - Ausrufung der Republik Sonora (3.11.1853) 0:26:24 - Die strategische Bedeutung Nicaraguas Mitte des 19. Jahrhunderts 0:29:39 - Der reichste Mann Amerikas: Einfluss von Cornelius Vanderbilt 0:32:08 - Mai 1854: Bürgerkrieg und Invasion Nicaraguas 0:37:18 - 13.10.1855: Totgesagte leben länger - Umsturz in Nicaragua 0:41:14 - Ein Marionetten-Präsident und neue Probleme 0:43:47 - Den reichsten Mann der Welt zum Feind 0:46:16 - 27.2.1856: Krieg mit Costa Rica 0:49:03 - Eine unwahrscheinliche Allianz gegen den Filibuster 0:51:04 - 1.5.1857: Rückzug und Flucht zurück in die USA 0:52:34 - Neue Filibuster-Expeditionen und Tod durch Erschießungskommando (12.9.1860) 0:54:37 - Nachwirken von Walker's Handlungen in den USA und in Mittelamerika 0:55:40 - Was hat die Geschichte beeinflusst? 1:00:50 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal #western #wilderwesten #Kalifornien #mexiko #Sonorra #nicaragua #costarica #honduras #panamakanal #williamwalker #vanderbilt #goldrausch Gefällt euch die Folge? Unterstützt uns auf Ko-Fi: https://ko-fi.com/westernunchained Folgt uns auf Facebook: https://facebook.com/westernunchained Unsere Webseite: https://westernunchained.podigee.io

  • May 10 · 57 min

    Flora Mundis alias Tom King - Pferdediebin in Männerkleidung

    Flora Quick Mundis ist modernen Western-Fans wohl kaum ein Begriff; doch zu Lebzeiten sorgte sie als Banditin für zahlreiche Schlagzeilen im Oklahoma Territory. Aus gutem Hause und jung verheiratet, wurde sie mit 17 Jahren unter dem Namen "Tom King" als Pferdediebin in Männerkleidung erst berühmt, dann berüchtigt. In der heutigen Folge unseres Podcasts versuchen wir, das Leben einer Frau nachzuverfolgen, über die heute kaum etwas bekannt ist. Was umso verwunderlicher ist, wurden ihr doch zu Lebzeiten Verbindungen zu Banditen wie der James-Gang, den Daltons oder "the Wild Bunch" nachgesagt. Ein ums andere Mal gelang es ihr, Gesetzeshütern ein Schnippchen zu schlagen und aus der Haft zu entkommen. Mit jeder Flucht wurden die Berichte über sie noch abenteuerlicher, bis sie gar als Anführerin einer Bande von 13 Gesetzlosen galt. Ihr Ende fand Flora Quick Mundis alias Tom King nicht in Oklahoma, sondern in Arizona, wo sie abermals eine neue Identität tragen sollte: "Chinese Dot" (bisweilen auch "China Dot"). Wir haben versucht, ihr Leben nachzuzeichnen; und behandeln in dieser Folge auch, auf welche Schwierigkeiten man stoßen lann, wenn man versucht, ein Menschenleben auf Basis von nicht immer zuverlässigen Frontier-Zeitungen nachzuvollziehen... 00:00 - Intro und Einleitung 01:06 - Weibliche Outlaws im Wilden Westen 08:44 - Eine junge Ehe in Missouri, und ein wildes Leben in Oklahoma 18:08 - Die "Geburt" von "Tom King" 25:22 - Verbindungen zu den Daltons und anderen Banditen 31:51 - Eine weitere spektakuläre Flucht 37:28 - "Tom King" taucht unter...und wieder auf 47:06 - Flora Quick Mundis und ihr Leben nach dem Tod 54:35 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal Nachtrag: eine Sammlung originaler Zeitungsartikel zu Tom King alias Flora Mundis haben wir auf unserem Blog zusammengestellt: Teil 1, und Teil 2. Gefällt euch die Folge? Unterstützt uns auf Ko-Fi: https://ko-fi.com/westernunchained Folgt uns auf Facebook: https://facebook.com/westernunchained Unsere Webseite: https://westernunchained.podigee.io #western #wilderwesten #outlaws #banditen #pferdedieb #missouri #oklahoma #kansas #arizona #daltons #wildbunch #floramundis #floraquick #tomking

  • April 27 · 57 min

    Die Dalton-Gang

    Sie sind weit mehr als Comic-Figuren: In den 1890er Jahren machten die Brüder Bob, Grat und Emmett-Dalton mit ihrer Bande das Oklahoma Territory und Kansas unsicher. Weder Eisenbahnen noch Banken waren vor Ihnen sicher. Doch eine tolldreiste Aktion, die vor Ihnen noch nicht einmal die berühmte James-Gang gewagt hatte, sollte ihnen letztendlich zum Verhängnis werden. Die Episode zeichnet den Weg der Dalton-Brüder von Missouri über Kansas und das Indian Territory bis nach Kalifornien und zurück nach: Wie aus einstigen Gesetzeshütern gefürchtete Bankräuber und Eisenbahndiebe wurden, und wie die Bande am 5. Oktober 1892 bei einem kühnen, aber schlecht geplanten Überfall in Coffeyville, Kansas in einem wilden Feuergefecht ihr Ende fand. 00:00 - Intro und Einleitung 02:23 - Die Herkunft der Familie Dalton 05:26 - Deputy US Marshal Frank Dalton 06:06 - Die schwierige Situation mit dem "Indian Territory" und US-Gesetzeshütern 09:16 - Die Dalton-Brüder auf der Seite des Gesetzes 11:12 - 1889: Unrühmliches Ende und erste Eskapaden auf der schiefen Bahn 14:50 - 6. Februar 1891: Der erste Zugüberfall 19:32 - Grat Dalton's Flucht aus der Haft in Kalifornien 22:41 - September 1891: Die Formierung der Dalton-Gang und weitere Taten 30:19 - 5. Oktober 1892: Der doppelte Banküberfall in Coffeyville, Kansas 34:16 - Ein kühner Plan läuft in Hindernisse 39:19 - Death Alley: Wilde Schießerei und vereitelte Flucht 45:51 - Bill Daltons Rache und die Formierung des "Wild Bunch" 49:34 - Von der Realität in die Popkultur: Die Daltons in den Lucky Luke Comics 51:32 - Der einzige Überlebende: Emmett Daltons späterer Lebensweg 53:54 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal #western #wilderwesten #outlaws #daltons #luckyluke #bankraub #eisenbahn #kansas #oklahoma #kalifornien Gefällt euch die Folge? Unterstützt uns auf Ko-Fi: https://ko-fi.com/westernunchained Folgt uns auf Facebook: https://facebook.com/westernunchained Unsere Webseite: https://westernunchained.podigee.io

  • April 13 · 53 min

    Der Pony-Express – kurzlebig und doch ikonisch

    Der Pony Express ist eines der großen Sinnbilder des Wilden Westens: junge Reiter, halsbrecherische Ritte durch die Frontier, Posttaschen im Galopp und eine Verbindung zwischen Ost und West, die schneller war als alles zuvor. Doch hinter dem Mythos steckt ein in mehrerlei Hinsicht abenteuerliches Unterfangen... In dieser Folge sprechen Jörg und Sebastian über die Entstehung des Pony Express: seine geniale, aber äußerst fragile Logistik, den Alltag der Reiter, berühmte Anekdoten, wahre Fakten und weit verbreitete Mythen – und darüber, wie ein wirtschaftlicher Fehlschlag, dessen Betrieb gerade einmal vom 3. April 1860 bis zum 26. Oktober 1861 andauerte, trotzdem zur unsterblichen Legende werden konnte. 00:00 - Intro und Einleitung 02:33 - Der Goldrausch von Kalifornien, und die schwierige Lage der Nachrichtenvermittlung 06:22 - Die Väter des Pony Express: Russell, Majors & Waddell 10:29 - Aufbau, Planung und Logistik 18:41 - Waisen bevorzugt? Die Reiter des Pony Express 23:20 - 1900 Meilen durch die Wildnis: Die Reitstrecke und der Ritt 26:54 - Gefahren jenseits der Natur: Der Paiute Indian War von 1860 29:13 - Todesstoß nach 18 Monaten: Der Telegraf erreicht den Westen 34:20 - Legende nach dem Untergang: Die Wiederbelebung durch Buffalo Bill 39:23 - Der Pony Express und die Erfindung des Donuts 42:03 - Filme, Comics, Briefmarken: Der Pony Express in der modernen Erinnerungskultur 51:41 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal Und ja... der im Vorschaubild gezeigte Aufruf "Waisen bevorzugt"... ist wahrscheinlich eine Erfindung aus dem 20. Jahrhundert. #western #wilderwesten #ponyexpress #buffalobill #missouri #kalifornien #indianerkrieg #mythos #legende #telegraf Gefällt euch die Folge? Unterstützt uns auf Ko-Fi: https://ko-fi.com/westernunchained Folgt uns auf Facebook: https://facebook.com/westernunchained Unsere Webseite: https://westernunchained.podigee.io

  • March 30 · 1 hr 8 min

    Deutsche Einwanderer im Wilden Westen

    Zwischen 1820 und 1910 wanderten etwa 4,5 Millionen Deutsche in die USA aus. Heute geben über 40 Millionen Einwohner der Vereinigten Staaten an, deutsche Wurzeln zu haben. Besonders viele finden sich in Regionen, die sinnbildlich für den Wilden Westen stehen: Missouri, Kansas, Nebraska, Ohio, Wisconsin oder bestimmte Landstriche in Texas. Wie kam es dazu, und wie haben diese Einwanderer den Wilden Westen und das Kulturgut der USA geprägt? 0:00:00 - Intro und Einleitung 0:01:48 - Deutsch-Amerikaner: Eine der größten US-Bevölkerungsgruppen 0:03:55 - Gründe für Auswanderung und Auswanderungswellen 0:05:58 - Frühe Auswanderer im 17. Jhdt. 0:11:23 - Deutsche Einwanderer im 18. Jahrhundert und ihre Rolle im Unabhängigkeitskrieg 0:15:12 - Die Mühlenberg-Legende: Wäre Deutsch beinahe Amtssprache der USA geworden? 0:18:36 - Die deutsche Einwanderungswelle der 1830er Jahre ("Vormärz") 0:25:28 - Die Auswanderungwelle der '48er 0:27:26 - Deutsche in Texas und der Mainzer Adelsverein (ab 1842) 0:31:20 - Deutschsprachige Zeitungen und Kulturvereine in den USA 0:34:43 - (Einschub) Familiennachzügler und Vorbestrafte 0:39:20 - Ab circa 1850: Die deutsche Besiedlung des Mittelwestens (Kansas, Nebraska & Ohio) 0:42:44 - Die "Know Nothing" Bewegung und Repressalien gegen deutsche Einwanderer 0:49:16 - Der Bürgerkrieg und die Zeit danach: Von unerwünschten Neuankömmlingen zu Muster-Einwanderern... Coors, Milllers, Schlitz, Pabst & Anheuser-Busch 0:56:04 - ...und ab 1910 wieder zurück: Der deutsche Ruf leidet 0:59:39 - 1871 in Neu Braunfels, Texas (Gebhardt's): Der erste Saloon mit Ausschank für Frauen 1:01:33 - Deutsches Kulturgut in den heutigen USA 1:03:16 - Lesetipps 1:06:13 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal Links zum Thema: Zeit.de: Briefe deutscher Einwanderer in ihre Heimat (Paywall) Heimat- und Geschichtsfreunde Griesbach: Matthias Kleeberger - Auswanderer und Pionier des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten von Amerika 65th National Sängerfest in San Antonio, Texas (April 30th - May 2nd 2026) inklusive Liederliste #germanamericans #western #wilderwesten #ohio #kansas #nebraska #unabhängigkeitskrieg #bürgerkrieg #48er #vormärz #einwanderer #auswanderer *Hinweis: Das Teaserbild zu dieser Episode wurde KI-generiert mit Hilfe von ChatGPT Gefällt euch die Folge? Unterstützt uns auf Ko-Fi: https://ko-fi.com/westernunchained Folgt uns auf Facebook: https://facebook.com/westernunchained Unsere Webseite: https://westernunchained.podigee.io

  • March 16 · 1 hr 1 min

    Texas während der Reconstruction (1865-1876)

    Warum wurde Texas nach dem Bürgerkrieg zum vielleicht wildesten Pflaster des gesamten Westens? Warum häuften sich dort Schießereien, Gesetzlosigkeit und politische Gewalt gerade in den Jahren nach 1865 so extrem? Die Antwort liegt in einer Zeit, welche die USA zum Teil noch bis heute prägt: der Reconstruction. Als der Bürgerkrieg 1865 endete, war Texas zwar wieder Teil der Vereinigten Staaten, aber von Stabilität konnte keine Rede sein. Die Sklaverei war abgeschafft, doch damit war die Frage längst nicht geklärt, wie ehemalige konföderierte Staaten wieder in die Union eingegliedert werden sollten - und was die neu gewonnene Freiheit für Millionen ehemaliger Sklaven tatsächlich bedeutete. In Texas trafen militärische Besatzung, politische Machtkämpfe in Washington, alte Sezessionisten, neue republikanische Amtsträger, rassistische Gewalt, wirtschaftliche Krisen und ein weitgehend zusammengebrochenes Rechtssystem aufeinander. Das Ergebnis war ein Staat im Ausnahmezustand: ganze Landstriche blieben ohne Sheriffs oder sonstige Gesetzeshüter, Richter wurden aus dem Amt entfernt, eine State Police wurde aufgebaut, verhasst und wieder demontiert, während Ku-Klux-Klan und andere Terrorgruppen im Hintergrund mitmischten. Gleichzeitig legten Rinderboom, Eisenbahnausbau und Homestead-Politik den Grundstein für den Aufstieg von Texas - und für viele jener Zustände, die wir heute mit dem Wilden Westen verbinden. In dieser Folge besprechen Jörg und Sibi, warum die Reconstruction in Texas so konfliktreich verlief, wie Black Codes und Rassentrennung direkt an die abgeschaffte Sklaverei anknüpften, weshalb ausgerechnet in dieser Zeit so viele Schwarze als Cowboys arbeiteten und warum Texas zwischen 1865 und 1876 zu einem Brennpunkt von Gewalt, Umbruch und Neuanfang wurde. Es ist die Geschichte eines Staates zwischen Niederlage und Neuaufstieg - und einer Epoche, in der entschieden wurde, was Freiheit, Ordnung und Zugehörigkeit im amerikanischen Westen überhaupt bedeuten sollten. 00:00 - Intro und Einleitung 01:12 - Reconstruction: Der Status der Konföderationsstaaten nach dem Bürgerkrieg 07:46 - Andrew Johnsons Reconstruction: Militärgouverneure und schnelle Neuwahlen 09:37 - Gouverneur Andrew J. Hamilton, der neue Texanische Kogress, und Widrigkeiten beim Neubeginn 13:07 - Die Wahlen 1866: Ex-Konföderierte wieder an den Hebeln der Macht 16:18 - Sklaverei unter neuem Namen... Die "Black Codes" 21:40 - Erste Segregation, Freedmen’s Bureau und getrennte Schulen 26:30 - Der Kongress stellt sich gegen Präsident Johnson 29:06 - Der Reconstruction Act von 1867 31:40 - Texas unter Militärverwaltung: Ämtersäuberungen und politische Neuordnung 34:17 - Gesetzlosigkeit in Texas: fehlende Sheriffs, fehlende Rangers 38:31 - Gouverneur Edmund J. Davis: Texas State Police, Frontier-Gewalt und Konflikte mit Natives 42:17 - Homesteads, Jobs und politische Ämter: Die schwierige Integration der Freedmen 45:20 - Gouverneur Richard Coke, Redeemers und das Ende der Reconstruction in Texas 50:08 - Rinderboom und schwarze Cowboys 55:08 - Nachwirkungen bis ins 20. Jahrhundert 58:01 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal #wildwest #wilderwesten #texas #reconstruction #civilwar #blackcodes #andrewjohnson #gesetzlose #texasrangers #cowboys Gefällt euch die Folge? Unterstützt uns auf Ko-Fi: https://ko-fi.com/westernunchained Folgt uns auf Facebook: https://facebook.com/westernunchained Unsere Webseite: https://westernunchained.podigee.io

  • March 2 · 54 min

    Clay Allison - Der "Shootist"

    Cowboys, Gesetzeshüter und Banditen gab es viele im Weilden Westen - doch kaum solche, die sich selbst als "Revolverhelden" bezeichneten. Clay Allison jedoch war ein solcher Mann: Jemand der sich rühmte, als "Shootist" sein Leben zu bestreiten, und der für viele ein furchtloser Freund, für andere aber eine wandelnde Bedrohung war...inklusive für sich selbst. Clay Allison mag heute kein so großer Name wie Billy the Kid oder Jesse James sein. Aber in seiner Zeit ein war er ein berüchtigter Mann: Ein exzellenter Reiter trotz Klumpfuß, ein notorischer Trinker, jähzornig bis zur Selbstzerstörung. Für die einen war er ein furchtloser und wagemutiger Mann, den man im Ernstfall an seiner Seite haben wollte. Andere sahen in ihm einen unberechenbaren Psychopathen. In der heutigen Folge erzählen wir von dem aus Tennessee stammenden Mann, der auf seinen Beruf angesprochen selbstbewusst angab: "I'm a shootist". Ein Mann, den seine Vorgesetzten im Bürgerkrieg fürchteten, über dessen Zeit in Texas sich zahlreiche Legenden ranken, der sich in New Mexico einen Ruf erarbeitete der einem Billy the Kid mindestens ebenbürtig war... und der sich mit einem Todfeind zum Essen traf, weil er "einen Mann nicht mit leerem Magen zur Hölle schicken" wollte. 00:00 - Intro und Einleitung 00:48 - Der Begriff "Revolverheld" 02:44 - Clay Allison: Geburt und Jugendjahre in Tennessee 04:46 - Konföderierter Soldat im Bürgerkrieg 09:00 - Erste Taten nach dem Bürgerkrieg 11:20 - 1866: Umzug nach Texas, Messerkampf um einen Brunnen, und nacktes durch die Straßen reiten 16:15 - Ab 1870: Eigene Ranch im Cimarron County, New Mexico 17:39 - Clay Allison und Charles Kennedy, New Mexicos erster Serienmörder 21:14 - Konflikte mit Soldaten 22:03 - Streitlustiger Trinker 24:40 - Auf Freiersfüßen 25:32 - 7. Januar 1874: Duell mit Chunk Colbert 29:18 - Colfax County War und Auseinandersetzung mit Francisco Griego 34:34 - Dubiose Anklage und ein ebenso dubioser Freispruch 38:24 - 21.12.1876: Saloonschießerei in Las Animas, Colorado 41:24 - 1878: Begegnung mit Wyatt Earp? 43:36 - 1887: Die Sache mit dem Zahnarzt in Cheyenne... 45:20 - 1. Juli 1887: Ein unrühmlicher Abgang 48:42 - Resümee zu Clay Allison 51:39 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal #wildwest #wilderwesten #tennessee #texas #newmexico #wyoming #colorado #clayallison #shootist #revolverheld Gefällt euch die Folge? Unterstützt uns auf Ko-Fi: https://ko-fi.com/westernunchained Folgt uns auf Facebook: https://facebook.com/westernunchained Unsere Webseite: https://westernunchained.podigee.io

  • February 16 · 1 hr 30 min

    Der Sioux Krieg von 1876 und die Schlacht von Little Big Horn

    Die Schlacht von Little Big Horn war die verheerendste Niederlage, die die US-Armee im Kampf gegen Indianer einstecken mussten. Aber wie kam es zu dieser Schlacht - und warum führte die US-Armee 1876 gegen die Sioux und Northern Cheyenne erneut Krieg? 1866, nach dem Ende von Red Cloud's War, hatten die Vereinigten Staaten den verschiedenen Stämmen der Lakota- und Dakota Sioux ein umfangreiches Reservat zugesprochen, dem weite Teile von North und South Dakota, Nebraska, Colorado, Montana und Wyoming angehörten. Doch als eine von General Custer angeführte Expedition 1874 Gold in den für die Sioux heiligen Black Hills entdeckte, stand der Frieden erneut auf der Kippe. Die US-Armee zeigte sich unfähig - oder gar unwillig - weiße Goldschürfer aus den heiligen Bergen fernzuhalten. 1876 brach der schwelende Konflikt in einen erneuten Krieg zwischen der US-Regierung und einigen Stämmen der Lakota-Sioux und Northern Cheyenne aus. Doch die Kavallerie zeigte sich für die geplante "Strafexpedition" erstaunlich schlecht vorbereitet. Warum konnte der Konflikt erneut eskalieren? Welche Ereignisse führten zur "Schlacht am Little Big Horn"? Was genau geschah während "Custer's letztem Gefecht" gegen die Krieger von Sitting Bull und Crazy Horse? Und was waren die Folgen im weiteren Verlauf des "Großen Sioux-Kriegs" von 1876? 0:00:00 - Intro und Einleitung 0:03:40 - Fallende Silberpreise und Platzen der Eisenbahn-Blase: Die Wirtschaftskrise von 1973 0:10:45 - Gold in den Black Hills: Die Custer-Expedition vom Juli 1874 0:17:30 - Mai 1875: Eine Sioux-Delegation in Washington, und Scheitern der Friedensbemühungen 0:22:49 - Herbst 1875: Ein Ultimatum und eine Strafaktion 0:27:45 - 17. März 1876: Beginn der Kampfhandlungen: die Schlacht von Powder River 0:34:49 - Das Problem der Kavallerie-Bewaffnung 0:36:22 - Mai/Juni 1876: Kavallerie-Vormarsch aus drei Richtungen 0:37:27 - 17. Juni 1876: Die Schlacht von Rosebud Creek 0:42:32 - 25./26. Juni 1876: Die Schlacht von Little Big Horn 0:45:43 - Major Reno's Vorstoß, und eine grobe Fehleinschätzung der Lage 0:50:43 - Der Zustand der Kavallerie: Mythos vs. Realität 0:54:00 - Custer's letztes Gefecht 0:59:53 - Nach der Schlacht: Mythen- und Legendenbildung 1:05:01 - Verheerende Niederlage zur Hundertjahrfeier: Eskalation des Kriegs 1:07:32 - Sell or Starve: Horsemeat March, Flucht nach Kanada, und sitting Bull's Rückkehr aus dem Exil (1881) 1:14:32 - Buffalo Bill Cody, die Verklärung von Custer's letztem Gefecht, und das "legendäre" Kavallerie-Bild 1:20:00 - "Little Big Horn" und der Western-Film: von Verklärung zur Kritik 1:26:13 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal #western #westernfilm #sioux #lakota #cheyenne #dakota #blackhills #deadwood #goldrausch #custer #sittingbull #crazyhorse #littlebighorn #indianerkriege #goldrausch #indianer #natives Gefällt euch die Folge? Unterstützt uns auf Ko-Fi: https://ko-fi.com/westernunchained Folgt uns auf Facebook: https://facebook.com/westernunchained Unsere Webseite: https://westernunchained.podigee.io

  • February 2 · 1 hr

    General George Armstrong Custer

    Er galt als Held von Gettysburg und als Indianerkämpfer, der nach seinem "letzten Gefecht" am Little Bighorn River zur großen Legende verklärt wurde. Doch was ist dran an der Geschichte von George Armstrong Custer, dem "Boy General" und furchtlosen Kavallerie-Kommandanten? Die Karriere von "General" Custer kann mit Fug und Recht als wechselhaft beschrieben werden. Bisweilen feierte man ihn als Held - doch seine eigenen Männer schätzten ihn oft wenig. Unter Militärs hatte er wichtige Gönner - Präsident Grant schätzte ihn dagegen gering. Und doch sollten seine Taten mehr als einmal die militärischen Geschicke der Vereinigten Staaten prägen und lenken. In der heutigen Folge widmen sich Jörg und Sibi eine der verklärtesten und wohl auch streitbarsten Persönlichkeit, die das US Militär im 19. Jahrhundert vorzuweisen hatte - und die dennoch das Bild der Kavallerie, wie wir es heute kennen, prägen sollte. 00:00 - Intro und Einleitung 01:51 - George Armstrong Custer: Herkunft und Jugendjahre 05:22 - Vom Lehrerseminar an die West Point Military Academy 07:51 - 1861-1865: Kavallerie-Offizier im Dienste der Nordstaaten 13:27 - 1863: Brigadier General der Freiwilligenarmee 14:11 - Stärken und Schwächen von George Armstrong Custer 17:24 - Juli 1863: Gefecht von Abbotstown, und Schlacht von Gettysburgh 21:44 - Die restlichen Bürgerkriegsjahre 22:48 - Welchen Rang hatte "General" Custer wirklich? 27:42 - Nach dem Bürgerkrieg: Nach Texas beordert 32:25 - Politische Ambitionen 34:12 - ab 1866: "Indian Warrior" und Strafexpedition gegen die Northern Cheyenne 38:36 - In den Dakotas: Die "Custer-Expedition" (1874) 41:58 - 25. Juni 1876: Ritt ins Schicksal... 42:54 - Die Pflege des "Custer-Mythos" 49:21 - Was hat die Geschichte inspiriert? Custer's Darstellung im Wandel der Zeit 55:02 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal #general #custer #georgearmstroncuster #civilwar #gettyburgh #texas #dakota #lakota #sioux # cheyenne Gefällt euch die Folge? Unterstützt uns auf Ko-Fi: https://ko-fi.com/westernunchained Folgt uns auf Facebook: https://facebook.com/westernunchained Unsere Webseite: https://westernunchained.podigee.io

  • January 19 · 1 hr 11 min

    Indianerkriege: Der erste Sioux-Krieg (1854) und Red Cloud's War (1866-68)

    Als sich die Vereinigten Staaten weiter über den Mittelwesten und die Great Plains ausbreiten, geraten Siedler immer häufiger in Konflikt mit den dort lebenden indigenen Nationen. Speziell ab 1851 sollte dies in mehrere Gefechte mit Lakota-Stämmen führen, die gemeinhin als die "Sioux-Kriege" bezeichnet werden... Nur wenige Jahre vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg eskalierte im Herzen der Great Plains ein Konflikt, der exemplarisch für die sogenannten Indianerkriege stehen sollte. Zwischen 1854 und 1856 mündeten Vertragsbrüche, kulturelle Missverständnisse und militärische Überreaktionen im Ersten Sioux-Krieg – ausgelöst durch eine entlaufene Kuh, aber genährt von schlecht umgesetzten Verträgen und der Missachtung von Vereinbarungen, die mehr auf Machtdemonstrationen als die einhaltung von Recht hinausliefen – und den Konflikt weiter eskalieren ließ. Zehn Jahre später wiederholte sich das Muster – diesmal in größerem Maßstab. Der Bau des Bozeman Trails durch vertraglich zugesichertes Native-Gebiet und neue Militärforts im Powder-River-Country führten zum offenen Krieg unter Führung des Oglala-Lakota-Häuptlings Red Cloud. In Red Cloud’s War (1866–1868) setzten Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho auf Guerillataktiken – mit verheerenden Folgen für die US-Armee wie dem Fetterman-Gefecht. 0:00:00 - Intro und Einleitung 0:03:30 - Wer sind "die Sioux"? 0:10:20 - Das Verhältnis der Lakota und Dakota mit den Vereinigten Staaten bis circa 1850 0:12:57 - Der Vertrag von Fort Laramie (1851) 0:17:50 - 18.8.1854: Eine entlaufene Kuh auf dem Oregon-Trail 0:23:20 - 19.8.1854: Der "Grattan-Vorfall" 0:30:11 - Einberufung von Colonel Harney, und der erste Sioux-Krieg (1854-56) 0:36:03 - 1856-1865: Wackeliger Frieden und neue Konfliktherde (Goldrausch von Montana (1861), Bozeman-Trail (1862)) 0:39:36 - Die Powder-River-Expedition (1865) 0:43:10 - Neue Verhandlungen scheitern 0:46:21 - Red Cloud's War (1866-68) 0:50:20 - Einschub: Das oft falsche Verständnis vom "indianischen Krieger" 0:51:08 - Zermürbende Attacken und erodierende Moral bei den Soldaten 0:52:38 - 21.12.1866: Der "Fetterman-Fight" 0:59:14 - Der weitere Kriegsverlauf: Die US-Armee im Hintertreffen 1:02:03 - Der zweite Vertrag von Fort Laramie (1868) und die Bildung des großen Sioux-Reservats 1:05:17 - Ausblick aufs nächste Mal 1:07:41 - Einschub zu den Crow Nations und Verabschiedung #western #wilderwesten #kavallerie #indianer #natives #sioux #lakota #Wyoming #Montana #dakota #redcloud #fettermanfight Gefällt euch die Folge? Unterstützt uns auf Ko-Fi: https://ko-fi.com/westernunchained Folgt uns auf Facebook: https://facebook.com/westernunchained Unsere Webseite: https://westernunchained.podigee.io

  • January 5 · 40 min

    Der Schweinekrieg von 1859

    Nur zwei Jahre vor Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkriegs standen die USA und das Vereinigte Königreich erneut kurz vor einem Krieg; dem dritten in weniger als 100 Jahren. Ursachen waren ungeklärte Fragen über Oregon, ein Goldrausch in Kanada, und ein englisches Schwein, dass einen amerikanischen Kartoffelacker verwüstete. Ein Grenzvertrag mit schwammigem Wortlaut, eine umstrittene Inselgruppe zwischen Vancouver Island und dem Washington Territory – und dann wühlt ein Berkshire-Schwein in einem Kartoffelbeet. Was nach Slapstick klingt, brachte 1859 tatsächlich Kanonen in Stellung und ließ zwei Imperien gefährlich nah aneinander geraten. In dieser Folge erzählen wir, wie aus einem Grenzstreit im Oregon Territory der legendäre „Schweinekrieg“ wurde – und die Rollen, die die Hudson’s Bay Company, Squatter’s Rights, ein eskalationsfreudige General Harney und ein gewisser Captain Pickett, der später noch sehr berühmt (und berüchtigt) werden sollte, in diesem Konflikt spielen sollten. 00:00 - Intro und Einleitung 01:49 - Der Streit ums Oregon Territory (1812-1848) 08:29 - Die britische Besiedlung von San Juan Island 10:13 - 1854: Ein erster "Grenzkonflikt" 13:56 - Der Frasier Canyon Gold Rush, und eine neue "Welle" US-amerikanischer Siedler 16:28 - 15.6.1859: Der Konflikt zwischen Lyman Cutler und Jim Griffin 19:54 - General William S. Harney und Captain George Pickett schalten sich ein 25:35 - Royal Navy gegen US-Militär: Gouverneur James Douglas eskaliert die Lage 27:04 - Captain Hornby und Counter-Admiral Baines (RN) vermittelm 31:06 - September 1859: Der Krieg verpufft... 32:28 - 1871: Endgültige Schlichtung unter deutscher Vermittlung 35:35 - Was wurde aus den beteiligten Offizieren? 38:07 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal #western #wildwest #1859 #UK #Kanada #Oregon #civilwar Gefällt euch die Folge? Unterstützt uns auf Ko-Fi: https://ko-fi.com/westernunchained Folgt uns auf Facebook: https://facebook.com/westernunchained Unsere Webseite: https://westernunchained.podigee.io

  • Dec 8, 2025 · 55 min

    Kit Carson – Held der alten Frontier

    Kit Carson steht für den Inbegriff des alten Westens: Er war Trapper, Scout und Kriegsheld, und sowohl als Verteidiger als auch Bekämpfer von Indiandern berühmt und berüchtigt. Er gilt als eine der großen Frontier-Legenden – und starb, als der "Alte" in den "Wilden" Westen mündete... Geboren an Heiligabend 1809, verkörperte Kit Carson den vielgerühmten Geist der amerikanischen Frontier wie kaum ein anderer Mann; vom bettelarmen Jungen ohne Schulbildung, der seine Sattlerlehre abbrach, um in den Westen zu ziehen, bis hin zum berühmten Scout, Trapper und später General der US-Armee. Wir sprechen über seine Zeit als "Mountain Man", seine berühmten Expeditionen mit John C. Frémont und seine komplexen Beziehungen zu den indigenen Stämmen: von seinen Ehen mit einer Arapaho und einer Cheyenne bis hin zu seinem unnachgiebigen Feldzug gegen die Navajo. Er war in vielerlei Hinsicht der strahlende Held, zu dem ihn Groschenromane schon zu Lebzeiten machten; doch hatte seine Laufbahn, zumindest aus moderner Sicht, auch so manche Schattenseite zu bieten. 00:00 - Intro und Einleitung 02:36 - Kit Carson: Herkunft und Jugendjahre 05:11 - Gen Westen auf dem Santa Fe Trail 07:19 - Mit 19 Jahren: Trapper in den Rocky Mountains 10:31 - Kit Carson als legendärer "Freund und Vermittler der Indianer" 13:47 - Kit Carson's indigene Ehefrauen 15:08 - Kehrseite der Medaille: Kit Carson's Kämpfe mit Crow und Blackfoot 18:00 - Hervorragender Fährtenleser und "Diebesfänger" 20:00 - Kit Carson gegen die Natur: Kampf mit Grizzlybären 21:24 - Die zwei Seiten des Kit Carson im Umgang mit den Natives 25:08 - Einschub: Das Verhältnis mit Indianern und indigenen Nationen untereinander in der Frontier-Zeit 28:11 - Duell mit einem französischen Trapper 31:46 - Pionier und Erschließer des Oregon Trails 34:04 - 1843: Dritte Ehe (1843) und Bear Flag Rebellion (1846) 37:06 - Das White Massakker (1849) und Carson's Konfrontation mit dem eigenen Ruhm 41:09 - 1850-1862: Rancher, Indianeragent und Nordstaaten-Offizier im Bürgerkrieg 42:58 - ab 1863: Kampf gegen die Navajo 47:17 - Nach dem Bürgerkrieg: Kampagne für Indianerrechte und letzte Lebensjahre 49:24 - Carson der Frontier-Held: An der Grenze vom Alten in den Wilden Westen 51:20 - Verabschiedung uns Ausblick aufs nächste Mal #western #wilderwesten #trapper #kitcarson #scout #westward #oldwest #oregontrail #frontier #indianwars #natives #colorado #newmexico #civilwar #navajo #crow #blackfoot #cheyenne Gefällt euch die Folge? Unterstützt uns auf Ko-Fi: https://ko-fi.com/westernunchained Folgt uns auf Facebook: https://facebook.com/westernunchained Unsere Webseite: https://westernunchained.podigee.io

  • Nov 24, 2025 · 1 hr

    John Brown – Krieger gegen die Sklaverei

    Für die einen war er ein Verräter und Terrorist - für die anderen Märtyrer und Nationalheld. John Brown wollte die Sklaverei mit Gewalt beenden. Sein Angriff auf Harpers Ferry scheiterte – und machte ihn zur Symbolfigur. Wer war dieser Mann–und spaltet er die Gemüter in den USA bis heute? Streiter gehgen die Sklaverei gab es in den USA zuhauf. Die meisten wollten eine politische Läösung, oder beschränkten sich darauf entflohene Sklaven in "sichere" Regionen zu schleusen. John Brown aber war überzeugt: Die Sklaverei in den Vereinigten Staaten könne nur auf einem Weg beendet werden– mit Gewalt. In dieser Folge sprechen wir über das Leben eines Mannes, der vom gläubigen Geschäftsmann zum militanten Abolitionisten wurde – und am Ende mit einem bewaffneten Aufstand versuchte, die amerikanische Gesellschaft zu stürzen. Wir zeichnen seinen Weg nach: Von seiner Kindheit in einer antisklavereifreundlichen Familie in Ohio, über seine radikalen Aktionen in „Bleeding Kansas“, bis hin zu seinem Überfall auf das Waffenarsenal in Harpers Ferry im Jahr 1859. Was trieb John Brown an? Welche Rolle spielte sein Glaube? Und wie reagierte das Land auf seinen gescheiterten Aufstand – der am Ende mehr Wirkung hatte, als es ein Gelingen seiner Pläne wohl je gehabt hätte? Wir sprechen über Browns Verurteilung wegen Landesverrats an Virginia, seine Hinrichtung – und die Rolle, die er zum Ausbruch des Bürgerkriegs beitragen sollte: für den Süden ein fanatischer Terrorist, für den Norden ein selbstloser Freiheitskämpfer. 00:00 – Intro und Einleitung 01:55 – John Brown's Body: Wer war der Mann hinter der "Battle Hymn"? 03:46 – Kindheit, Familie & puritanische Prägung 08:48 – Gelübde zum bewaffneten Kampf gegen die Sklaverei 10:04 – Kansas-Nebraska Act & der Kampf um "Bleeding Kansas" 17:55 – Das Pottawatomie-Massaker: John Brown greift zur Gewalt 20:18 – Milizführer, Beecher Bibles & „Tragic Prelude“ 23:25 – Planung eines bewaffneten Sklavenaufstands 27:40 – 16. Oktober 1859: Angriff auf Harpers Ferry 32:30 – Belagerung des Arsenals & ausbleibende Unterstützung 35:56 – Robert E. Lee, J.E.B. Stuart & das Ende des Aufstands 42:23 – Schauprozess in Virginia: Farce um Verteidigung & Urteil 49:21 – John Browns letzte Rede 52:20 – Hinrichtung, letzte Worte & der Weg in den Bürgerkrieg 53:28 – Vom Märtyrer zum Marschlied: „John Brown’s Body“ und die „Battle Hymn of the Republic“ 55:23 – Vermächtnis: Fanatischer Terrorist oder selbstloser Märtyrer? 58:05 – Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal #civilwar #sklaverei #kansas #missouri #virginia #bleedingkansas #undergroundrailroad #johnbrown #johnbrownsbody Gefällt euch die Folge? Unterstützt uns auf Ko-Fi: https://ko-fi.com/westernunchained Folgt uns auf Facebook: https://facebook.com/westernunchained Unsere Webseite: https://westernunchained.podigee.io

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