Der Deal mit Hitler: Das Münchner Abkommen 1938
«Peace for our time», verkündet der britische Premierminister Neville Chamberlain nach seiner Rückkehr von Hitlers Konferenz in München. Keine sechs Monate später marschiert Nazi-Deutschland in Prag ein, und weniger als ein Jahr später beginnt der Zweite Weltkrieg. Das Münchner Abkommen gilt seither als Inbegriff des gescheiterten Appeasements – und als Vergleich, der bis heute bemüht wird, von Putins Krieg gegen die Ukraine bis zu Chinas Anspruch auf Taiwan. In dieser Folge von «Überall Geschichte!» erzählen wir, wie es im September 1938 zu diesem Abkommen kam. Wir zeigen, wie Hitler mit der Forderung nach dem Sudetenland Europa an den Rand eines Krieges trieb, wie Chamberlain und der französische Regierungschef Daladier nach Deutschland reisten und am Ende doch einknickten, und wie die Konferenz in München selbst ablief. Wir fragen, was Hitler mit diesem Abkommen tatsächlich gewann, warum es schon nach wenigen Monaten zusammenbrach, und ob es das vielzitierte «gewonnene Jahr» für die Aufrüstung der Westmächte wirklich gab. «Überall Geschichte!» ist Mitglied des Netzwerks #Historytelling. Wir freuen uns über Feedback an podcast@ueberallgeschichte.info. Mehr Infos findet ihr auf ueberallgeschichte.info. Wenn euch diese Episode gefällt, abonniert uns gerne! Tags: Zweiter Weltkrieg, Faschismus, Imperialismus, Politik Folge uns auf Instagram: @ueberallgeschichteund auf LinkedIn: Überall Geschichte! Podcast In dieser Folge erwähnt: Folge 102: Jalta 1945: Als Roosevelt, Stalin und Churchill die Welt aufteilten Für diese Folge wurden u.a. folgende Quellen und Literatur verwendet: Goeschel, Christian; Hedinger, Daniel: München 38. Die Welt am Scheideweg, München 2026. Zarusky, Jürgen; Zückert, Martin (Hg.): Das Münchener Abkommen von 1938 in europäischer Perspektive, München 2013.