
13 - Queerer Widerstand - CSD Berlin und queere Geschichte
Diesmal gibt es eine Sonderfolge. Weil manchmal etwas passiert, das nicht warten kann. Nach dem Angriff auf den CSD in Berlin haben wir uns dazu entschlossen, eine Sonderfolge aufzunehmen. Nicht nur als Reaktion auf Nachrichten, sondern weil wir glauben, dass man das, was gerade passiert, nur versteht, wenn man weiß, woher es kommt. In dieser Folge sprechen wir über die Ursprünge des CSD – über die Christopher Street in New York, die Nacht im Stonewall Inn 1969, über Berlin als queere Hauptstadt und die Zerstörung durch die Nazis. Über den Paragraf 175, der schwule Männer bis 1994 kriminalisierte und über die politische Instrumentalisierung des Anschlags. Abschließend geht es um die Frage, warum der CSD nie aufhören darf, politisch zu sein. We are deeply sorry und wir hören nicht auf, zu kämpfen. Liebe gewinnt nicht von allein. Weitere Quellen & Organisationen zum Spenden findet ihr hier. Falls dich die Folge bewegt hat, du akut Unterstützung suchst oder Gewalt jedweder Form erfahren hast, dann findest du hier eine Liste von Anlaufstellen. triebundtrauma.wearenusual.com/#anlaufstellen Du bist nicht alleine! Credits: Trieb & Trauma ist eine Produktion von nusual studio. Moderation: Neele Hoyer Redaktion: Neele Hoyer, Josefin Stein Produktion & Creative Direction: Jona Kleine Psychologische Beratung: Vivienne Jusufov (M. Sc. Psychologie/Sexualpsychologie) CI: Charlotte Neff Musik: Nina Chiodin EP für nusual: Leander Sparla PM für nusual: Etienne Crovato
