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Artwork for TrashTalk - Der Branchenpodcast der Abfallwirtschaft

TrashTalk - Der Branchenpodcast der Abfallwirtschaft

Julia Hobohm, Tom Wilfer

Trash Talk ist der Podcast für alle Themen rund um die Abfallwirtschaft. DGAW-Vorständin Julia Hobohm und EUWID-Chefredakteur Tom Wilfer beleuchten ein Mal im Monat die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen rund um die Entsorgungs- und Recyclingbranche. Auch darüber hinausgehende Aspekte zur Kreislaufwirtschaft wie Produzentenverantwortung und „Design for Recycling“ werden diskutiert.

Im zweiten Teil einer jeder Ausgabe gehen die beiden Moderatoren im Gespräch mit wechselnden Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft auf spezielle Sonderthemen rund um Abfall, Recycling und Kreislaufwirtschaft ein.

Der Podcast richtet sich an alle, die sich für die Branche sowie die Themen Abfallwirtschaft, Recycling, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit etc. interessieren. Mögliche Interessenten finden sich in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Behörden, Umweltverbänden.

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  • 21 episodes
  • Avg 54 min
  • German
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  • August 27 · 1 hr 3 min

    Folge 53: „Wir sind Lichtjahre von den Ludolfs entfernt“ – Autorecycling Kempers zu Gast

    Urlaub hin, sonstige freie Zeit her! Die Themen gehen Julia und Tom auch im August nicht aus – das Sommerloch ist jedenfalls auch in diesem Jahr für die Entsorgungs- und Recyclingbranche ausgefallen. Ursache dafür ist auch die Aktivität des Gesetzgebers. So schauen die beiden TrashTalker im ersten Teil der aktuellen Folge auf die zahlreichen Stellungnahmen zum Entwurf für das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz. Grundsätzlich kommt die neue Ausrichtung auf Kreislaufwirtschaft und Rohstoffsicherung bei vielen Wirtschafts- und Branchenverbänden gut an – über den richtigen Weg wird allerdings munter gestritten. Es geht unter anderem um chemisches Recycling, Abfallvermeidung, Wiederverwendung, Produktverbote und dabei natürlich auch mal wieder um Lithiumbatterien. Und weil Gesetzgebung allein noch keinen TrashTalk macht, wird es nach einem kurzen Abstecher zu den neuesten Übernahmen in der Branche auch noch etwas abseitiger. So fördert das aktuelle Niedrigwasser im Rhein neben Müll auch jahrtausendealte „Schätze“ zutage. Im Hamburg verteilte ein Lkw Klärschlamm und Gestank auf der Autobahn und ein in Italien versehentlich entsorgter Lottoschein mit einem Millionengewinn sorgt nach einer ziemlich hartnäckigen Müllsortierung doch noch für ein Happy End. In der zweiten Hälfte wird es dann ganz praktisch: Oliver Hallstein und Robin Sander von Autorecycling Kempers erklären, was mit einem Fahrzeug passiert, wenn es bei einem professionellen Autoverwerter landet – und warum der moderne Betrieb mit dem klassischen Bild vom Schrottplatz kaum noch etwas gemein hat. Rund 6.000 bis 7.000 Fahrzeuge verarbeitet Kempers jährlich, etwa 70.000 gebrauchte Ersatzteile lagern am Standort in Meppen. Im Gespräch geht es um Demontage und Wiederverwendung, steigende Ersatzteilpreise, Elektroautos und Hochvoltbatterien sowie die neue EU-Altfahrzeugverordnung. Dabei wird auch deutlich, wo es noch hakt: Gebrauchte Hochvoltbatterien könnten für den Markt interessant sein, regulatorische Hürden erschweren aber ihre Wiederverwendung. Und während die Branche über Digitalisierung spricht und Produktpässe herbeisehnt, muss der Verwertungsnachweis heute tatsächlich noch ausgedruckt, von Hand unterschrieben und anschließend wieder eingescannt werden. Willkommen in der Kreislaufwirtschaft 2026. Anregungen, Kritik und Hinweise bitte wie immer an trashtalk@euwid.de oder über unser Linkedin-Portal.

    • Transcript
  • July 30 · 1 hr 11 min

    Folge 52 - 100 Jahre EUWID! Der TrashTalk feiert mit!

    Die neue Folge von TrashTalk steht ganz im Zeichen großer Feierlichkeiten. Im zweiten Teil! Zunächst sprechen Julia und Tom über eine ganze Reihe aktueller Gesetzgebungsvorhaben für die Kreislauf- und Entsorgungswirtschaft. Im Fokus steht vor allem die geplante Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes mit der Aufnahme des chemischen Recyclings in die Abfallhierarchie, Zielvorgaben zur Abfallreduzierung sowie neuen Aufgaben für kommunale Entsorger. Die Ersatzbaustoffverordnung soll ebenfalls überarbeitet werden. Während zu diesen beiden Entwürfen ausreichend Zeit für Stellungnahmen bleibt, war die Frist beim Umweltschutzmodernisierungsgesetz deutlich knapper bemessen und die Kritik der Verbände entsprechend laut. Bei der geplanten nationalen Plastiksteuer ist die Bundesregierung sogar der Zeit voraus. So sind die Einnahmen daraus im Haushalt schon eingeplant, alle sonstigen Details aber noch offen. Konkreten Fortschritt gibt es aus Österreich zu berichten. Dort wurde das Verbot von Einweg-E-Vapes beschlossen. Zur Brandbekämpfung wird in der Alpenrepublik außerdem ein Cash-Back-System für Batterien diskutiert. Von Bränden ist es dann nicht mehr weit bis zur Kostenexplosion für das ZRE-Projekt in Hamburg. Und wer sich hierüber zu sehr aufgeregt, der könnte sich in Rage Rooms abreagieren. Aber ohne E-Schrott! Kurzum: Es ist wieder viel drin! Und manches läuft sogar im Kreis. In der zweiten Hälfte der Folge steht dann das 100-jährige Verlagsjubiläum von EUWID im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den langjährigen EUWID-Redakteuren Eva Riebeling und Ralf Armbruster blicken Julia und Tom auf die Entwicklung der Berichterstattung über die Recycling- und Entsorgungswirtschaft zurück. Die Gäste erzählen von ihren Anfängen bei EUWID, den prägenden Themen der vergangenen Jahrzehnte und von einer Zeit, als dpa-Meldungen noch im Briefumschlag ankamen, Artikel per Diskette in die Setzerei gebracht wurden und ein leeres Faxgerät den Arbeitsalltag durcheinanderbringen konnte. Dazu gibt es persönliche Erinnerungen, schonungslose Einschätzungen zur Anfangszeit von EUWID Recycling und einen Blick auf die Frage, warum Kreislaufwirtschaft, Recycling und der internationale Rohstoffmarkt auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werden.

  • June 29 · 1 hr 14 min

    Folge 51: Mehr Kreislaufwirtschaft, weniger Vorschlaghammer – Christina Dornack und Leonie Dahlmann zu Gast

    Nach der längsten TrashTalk-Pause seit immer sind Julia und Tom endlich zurück am Mikrofon – und natürlich gibt es einiges aufzuarbeiten. Die beiden blicken zunächst noch einmal auf die IFAT zurück, sprechen über Begegnungen mit Hörern, Podcastgästen und Messemachern, werfen dann aber einen ausführlichen Blick auf aktuelle Entwicklungen der Abfall-, Recycling- und Entsorgungsbranche. Im Fokus stehen unter anderem der neue Statusbericht Kreislaufwirtschaft, das Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie sowie die jüngsten Beschlüsse zum Verpackungsrechtsdurchführungsgesetz. Dabei geht es um Wachstum und wirtschaftliche Herausforderungen der Branche, die Diskussion um öffentliche Beschaffung als Hebel für mehr Kreislaufwirtschaft, den neuen „Ansparansatz“ für Kunststoffrezyklate und die von vielen Beteiligten lang ersehnte Einführung der Ökomodulierung im Verpackungsrecht. Im zweiten Teil sind Professorin Christina Dornack, Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU), und Leonie Dahlmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim SRU und der TU Dresden zu Gast. Gemeinsam sprechen sie über die neue Stellungnahme des Sachverständigenrats zur Kreislaufwirtschaft im Bau- und Gebäudesektor. Warum verursacht dieser Bereich mehr als die Hälfte des deutschen Abfallaufkommens und spielt trotzdem in der öffentlichen Debatte nur eine Nebenrolle? Welche Chancen liegen im Erhalt von Bestandsgebäuden, in der Wiederverwendung von Bauteilen und im recyclinggerechten Rückbau? Und welche Hürden stehen einer stärkeren Zirkularität bislang im Weg? Die beiden Expertinnen erläutern, warum Daten über verbaute Materialien, rechtliche Klarheit, öffentliche Beschaffung und neue wirtschaftliche Anreize entscheidend sein könnten, um den Bausektor stärker in Richtung Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Außerdem geht es um die Rolle von Recyclingunternehmen, mögliche neue Geschäftsmodelle und die Frage, wo das zirkuläre Bauen in einigen Jahren stehen sollte.

  • May 8 · 17 min

    IFAT-Spezial 2026 – Folge 7: „Wir hatten noch nie so viele Aussteller“ – Messeabschluss mit Philipp Eisenmann

    Der TrashTalk blickt auf eine tolle IFAT 2026 zurück und hat mit Philipp Eisenmann dafür den perfekten Gesprächspartner. Der Manager der Messe spricht mit Julia und Tom über Rekordzahlen bei den Ausstellern, eine gestiegene Aufmerksamkeit der Messe in der Politik und erfolgreiche Lösungstouren. Die nächste IFAT in München findet Ende Mai 2028 statt. Wer nicht so lange warten kann, der kann gerne vorher eine der internationalen Ausgaben der Messe besuchen. Philipp verrät, wo die nächste IFAT stattfindet. Zum Abschluss noch eine Bitte an alle Aussteller und Besucher der Messe: Füllt unbedingt den Online-Fragebogen aus. Das Feedback hilft, das Angebot der IFAT weiter zu verbessern.

  • May 7 · 45 min

    IFAT-Spezial 2026 – Folge 6: Claas Oehlmann, Matthias Harms und Andreas Bruckschen zur BDI-Studie und BDE-Zukunft

    Der TrashTalk wartet auch am vierten Tag der IFAT mit spannenden Gesprächen auf. Claas Oehlmann von der BDI-Initiative Circular Economy berichtet über die Ergebnisse der auf der IFAT vorgestellten BDI-Studie, welche Potenziale für industrielle Wertschöpfung durch Kreislaufwirtschaft aufzeigt – insgesamt 700 bis 800 Milliarden € Bruttowertschöpfung könnten gehoben werden. Außerdem blickt er auf seine Highlights der Messe zurück. Im Gespräch mit Julia und Tom gibt er dann auch noch echte Pro-Tipps für die Terminplanung auf der IFAT. Zusammen stellen alle drei fest, dass es einerseits manchmal fast zu viele Gespräche und Begegnungen auf der Messe sind (Toilettenarbeitsplätze sind natürlich trotzdem keine Lösung!), man aber nach der IFAT trotzdem in große soziale Löcher fällt. Im zweiten Teil schaut das neue Führungsduo des BDE im TrashTalk vorbei: Der neue ehrenamtliche Präsident Matthias Harms und Hauptgeschäftsführer Andreas Bruckschen sprechen über ihre Rollenverteilung bei der künftigen Verbandsarbeit, die Ziele und Schwerpunkte des BDE in den kommenden Monaten und natürlich ihre ganz persönlichen IFAT-Höhepunkte. Sie betonen ebenfalls die in der BDI-Studie aufgezeigten Potenziale der Kreislaufwirtschaft und heben in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Kooperationen über alle Wertschöpfungsketten hinweg hervor.

  • May 7 · 37 min

    IFAT-Spezial 2026 – Folge 5: Sammlung und Verwertung von Textilien – Neue Ideen mit Crcl und Turns

    Textilien sind auch in diesem Jahr eines der Hauptthemen auf der IFAT. Die Ausgestaltung der erweiterten Herstellerverantwortung sorgt weiterhin für spannende Diskussionen. Gleichzeitig wächst die Zahl an Start-ups, die mit neuartigen Ideen die Sammlung und Verwertung von Alttextilien verbessern wollen. Grund genug für Julia und Tom, das Thema auch im TrashTalk aufzugreifen. Im ersten Teil dieser Spezialfolge hatten sie Timur Oruz und Thomas Kyriakis von Crcl zu Gast. Das Unternehmen hat neuartiges Verfahren zur Verwertung verschiedener Alttextilien entwickelt. Der Mitgründer und der Business Angel berichten über die Anfänge und Ziele des Unternehmens und betonen den Wert von Teamplay – intern wie auch bei Kooperationen mit externen Partnern. Gleichzeitig kritisieren sie das geringe Tempo bei der Umsetzung von politischen Vorhaben zur Unterstützung der Kreislaufwirtschaft und plädieren deshalb erst recht für mutiges Unternehmertum. Die zweite Hälfte gehört dann Angelique Thummerer von TURNS und Jonas Stracke vom Gesamtverband Textil + Mode. Angelique berichtet von der Motivation zur Gründung des Start-ups und erklärt, warum vor allem im Bereich der Unternehmensbekleidung noch große Potenziale für Sammlung und Verwertung liegen. Jonas macht deutlich, dass die Hersteller mit den Eckpunkten zur EPR-Umsetzung für Textilien in Deutschland nicht zufrieden sind. Er vermisst vor allem neue innovative Ideen. Viele Vorschläge würden lediglich den Status Quo und bestehende Systeme unhinterfragt festigen. Gleichzeitig gab es aber nicht zuletzt in den vergangenen Tagen auf der Messe auch einige Fortschritte bei der Fortentwicklung der Herstellerverantwortung.

  • May 6 · 39 min

    IFAT-Spezial 2026 – Folge 4: Flug durch die EU-Abfallpolitik mit Fynn Hauschke vom EEB

    Die Kreislaufwirtschaft ist sehr international und die politischen Rahmenbedingungen der Branche werden zunehmend in Brüssel definiert. Daher haben Julia und Tom die IFAT genutzt, um sich mit Fynn Hauschke über aktuelle Gesetzesvorhaben der EU im Abfallbereich auszutauschen. Fynn ist beim Europäischen Umweltbüro – der Dachorganisation von rund 200 Umwelt- und Naturschutzorganisationen aus ganz Europa – Experte Themen der Abfall- und Kreislaufpolitik drin. Im Gespräch erklärt er ausführlich, auf was es aus Sicht der Umweltverbände beim anstehenden Circular Economy Act der EU und der Novellierung der Altgeräterichtlinie ankommt. Fynn macht dabei vor allem deutlich, dass der Fokus in der Gesetzgebung viel stärker auf der Abfallvermeidung und einem reparatur- und recyclinggerechten Design von Produkten liegen sollte.

  • May 5 · 29 min

    IFAT-Spezial 2026 – Folge 3: Wasteer und Optocycle – Start-ups und KI

    Am zweiten Tag der Messe haben sich Julia und Tom für den TrashTalk zwei Start-ups gekrallt, die mit Bilderkennung und KI die Abfallwirtschaft revolutionieren. Im ersten Teil berichtet Benedict von Spankeren über die jüngsten Entwicklungen von Wasteer. Das Unternehmen scannt Restmüll und ermöglicht Müllverbrennungsanlagen somit genaue Analysen über die Zusammensetzung der einzelnen Lieferungen und warnt vor gefährlichen Inhalten – Details in Folge 47. Im heutigen Gespräch berichtet er nicht nur über seine Eindrücke von der Messe, sondern auch über die Entwicklungen und Unterschiede in europäischen Ländern – wobei „Der Müll ist immer gleich!“ – und erklärt, wie die Software von Wasteer Anlagenbetreiber bei der Berechnung ihrer CO2-Kosten unterstützen kann. In der zweiten Hälfte war der TrashTalk am Stand von Optocycle zu Gast. Gründer und CEO Max Gerken erklärte dort die Technologie zur Analyse von Bauabfällen. Mittels Bilderkennung kann das Start-up an verschiedenen Stellen exakte Daten zur Zusammensetzung von Bauschuttmengen liefern. Dadurch steigt die Transparenz für alle im Prozess Beteiligten – von der Anlieferung, der Aufbereitung und Sortierung bis hin zur anschließenden Verwertung.

  • May 5 · 12 min

    IFAT-Spezial 2026 – Folge 2: „Das Vapes-Verbot wird kommen“ – Florian Bilic zu Gast

    Florian Bilic rundet den politischen Auftakt zur diesjährigen IFAT ab. Der Kreislaufwirtschaftsexperte der CDU-Bundestagsfraktion spricht begeistert über seine ersten Eindrücke der weltgrößten Umweltmesse. Außerdem steht er Julia und Tom Antwort bei den für die Branche drängenden Fragen zum Aktionsprogramm für die NKWS, zum Verbot von Einweg-E-Vapes sowie zur Unterstützung des unter Druck stehenden Kunststoffrecyclings.

  • May 4 · 8 min

    IFAT-Spezial 2026 – Folge 1: Bundesumweltminister Schneider zu Gast in der TrashTalk-Tonne

    Der TrashTalk ist natürlich auch in diesem Jahr wieder auf der IFAT! Dieses Mal sogar mit Bewegtbild und in Farbe! Und viel wichtiger noch: gleich mit einem Highlight in der ersten Folge! Julia und Tom hatten Bundesumweltminister Carsten Schneider zu Gast in Ihrem mobilen Studio. Er spricht über die wachsende Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für den Wirtschaftsstandort Deutschland und macht gleichzeitig deutlich, woran es beim Aktionsprogramm der Kreislaufwirtschaft noch hängt. Weitere Themen sind das geplante Verbot für Einweg-Vapes, mehr Herstellerverantwortung im Textilbereich und die schwierige Lage im Kunststoffrecycling. Viel Spaß beim Hören! Und schauen!

  • March 27 · 51 min

    Folge 50: Circularity is a must – Vorschau auf die IFAT mit Johannes Kirchhoff und Stefan Rummel

    50 Folgen TrashTalk – definitiv ein Grund zu feiern! Zum Beispiel auf der IFAT im Mai. Die weltgrößte Entsorgermesse ist daher im zweiten Teil DAS Thema. Zunächst blicken Julia und Tom aber auch in der Jubiläumsausgabe auf aktuelle Entwicklungen der Kreislaufwirtschaft: Im Fokus stehen unter anderem das drohende Scheitern der Novelle der Gewerbeabfallverordnung im Bundesrat und die Kritik der Branchenverbände an der Blockadehaltung der Länder, mehrere Fälle illegaler Entsorgung großer Mengen belasteter Böden in Nordrhein-Westfalen sowie deren strafrechtliche Aufarbeitung. Außerdem geht es um Marktverwerfungen durch geopolitische Krisen, die weiterhin angespannte Lage der Kunststoffrecyclingindustrie in Europa, die überraschenderweise rückläufigen Zahlen von Insolvenzen im Entsorgungssektor sowie neue Ansätze bei Deponiekonzepten. Auch „kreative“ Geschäftsmodelle, bei denen die Verwertung von E-Schrott nur vorgetäuscht wird, werden genauso besprochen wie ein Fall drastischer Geldbußen für die unsachgemäße Entsorgung von batteriehaltigen Geräten, der schon eher zur Nachahmung empfohlen wird. In der zweiten Hälfte richtet sich der Blick dann auf das Branchenhighlight des Jahres: Gemeinsam mit Johannes Kirchhoff und Stefan Rummel sprechen Julia und Tom über die Anfang Mai anstehende IFAT in München. Themen sind unter anderem die inhaltlichen Schwerpunkte wie Textilrecycling und „Circularity is a must“, neue Formate sowie die zunehmende politische und internationale Bedeutung der zentralen Plattform für die Kreislaufwirtschaft, die sich auch in den Aussteller- und Besucherzahlen der Messe widerspiegelt. Zudem geben die Gäste Einblicke in strategische Überlegungen hinter der Messeentwicklung und erklären dabei, wie die Entscheidung zur Verkürzung auf vier Veranstaltungstage zustande kam. Das TrashTalk-Team freut sich auf den persönlichen Austausch zur IFAT und ist an den Ständen von DGAW und EUWID in Halle A6 zu finden! Oder haltet Ausschau nach unserem mobilen Podcast-Studio, der goldenen Tonne!

  • February 27 · 1 hr 14 min

    Folge 49: „Wir brauchen einheitliche Abfallende-Regelungen für Altpapier“ – Romy Kölmel und Martin Drews im Gespräch

    In der ersten Hälfte der aktuellen Folge dreht sich alles um neue rechtliche Rahmenbedingungen im Abfallbereich. Julia und Tom sprechen über Gesetzgebungsentwürfe, Rechtsgutachten und Forderungen nach weniger strengen Vorgaben. Konkret geht es um das vom Bundeskabinett beschlossene Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz. Welche Änderungen gab es im Vergleich zum vorherigen Entwurf? Und warum kommt Kritik von Entsorgern und Kommunen? Danach steht die erweiterte Herstellerverantwortung im Textilbereich im Fokus. Wer soll künftig sammeln? Wer zahlt? Und wie realistisch sind die diskutierten Sammelziele? Die beiden TrashTalker beleuchten unterschiedliche Gutachten, diskutieren die Idee einer gemeinsamen Herstellerstelle und schauen auf offene Punkte im angekündigten Eckpunktepapier des Bundesumweltministeriums. Außerdem geht es um die Forderung, die Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm zu verschieben – und um die klare Ablehnung dieses Vorstoßes durch das Umweltministerium. Und ein bisschen Glanz gibt es ebenfalls: In Italien wurden 20 versehentlich entsorgte Goldbarren wiedergefunden – nicht in der Kloake, aber immerhin auf der Deponie. Im zweiten Teil rückt der TrashTalk gemeinsam mit Romy Kölmel vom bvse und Martin Drews vom Verband Die Papierindustrie den Stoffstrom Altpapier in den Mittelpunkt – ein Material, das wie kaum ein anderes für funktionierende Kreislaufwirtschaft steht. Mit einer Einsatzquote von über 80 Prozent ist Altpapier einer der wichtigsten Rohstoffe der deutschen Papierindustrie. Gleichzeitig lässt es sich über viele Zyklen hinweg recyceln. Doch der Markt verändert sich. Der Strukturwandel, sinkende Mengen grafischer Papiere, neue Materialmischungen und innovative Verbundverpackungen stellen Fabriken und Entsorger vor neue Herausforderungen. Im Gespräch erklären die beiden Experten, welche Qualitätsanforderungen wichtig sind und warum getrennte Erfassungssysteme ein entscheidender Erfolgsfaktor sind. Auch die unterschiedlichen Regelungen in Europa – etwa beim Thema Abfallende – kommen zur Sprache. Sie zeigen, warum ein „Schengen-Raum für Altpapier“ mehr wäre als nur ein schönes Bild. Die Folge macht deutlich: Der Papierkreislauf funktioniert. Aber er braucht klare Qualitätsstandards, praktikable Regulierung und eine europaweit konsistente Systematik im Umgang mit dem Rohstoff.

  • January 30 · 1 hr 11 min

    Folge 48: „Beim Bioabfall kommt Qualität immer vor Quantität“ – Tanja Schweitzer von #wirfuerbio zu Gast

    Das neue Jahr startet im TrashTalk mit einer Premiere! Einer musikalischen! Dafür muss man sich aber etwas gedulden. Bis zur Hälfte etwa. Vorher schauen Julia und Tom im ersten Teil noch auf die aktuellen Themen der Recycling- und Entsorgungsbranche. Im Fokus stehen dabei die zwischen kommunalen Entsorgern und der Privatwirtschaft kontrovers diskutierte Ausgestaltung der erweiterten Herstellerverantwortung im Textilbereich, die Stimmungslage der Entsorgungsbranche für 2026 sowie das Winterpaket der EU-Kommission zur Stärkung des Kunststoffrecyclings. Nicht nur wegen des Geschenks aus Brüssel (und weiterer Präsente) gibt es einen Blick zurück auf Weihnachten: In der Londoner Kanalisation wurde rund um die Feiertage erneut ein riesiger Fettberg entdeckt. Ursache dafür: Falsch entsorgte Fette und Öle. Nach der versprochenen Musikeinlage geht es entsprechend eingestimmt auch im zweiten Teil um die Entsorgung von Lebensmittelabfällen aus Haushalten. Julia und Tom sprechen mit Tanja Schweitzer, Sprecherin der Kampagne #wirfuerbio, über die Herausforderungen und Erfolge der Bioabfallsammlung in Deutschland. Thema sind unter anderem die Entstehung und Entwicklung der mittlerweile bundesweit aktiven Kampagne, messbare Erfolge durch Tonnenkontrollen und Bioabfallanalysen sowie die besonderen Herausforderungen in Geschosswohnanlagen und touristisch geprägten Regionen. Schweitzer macht klar, dass bei der Sammlung von Bioabfall das Hauptaugenmerk auf der Qualität liegen muss. Erst wenn diese stimme, könnten Mengensteigerungen angestrebt werden. Beim Thema Fehlwürfe zeigt sie zudem auf, warum kompostierbare Bioabfallbeutel für viele Kompostierungsanlagen ein großes Problem darstellen.

  • Dec 19, 2025 · 51 min

    Folge 47: Wie KI die Transparenz bei Abfallströmen erhöhen kann – Benedict von Spankeren von Wasteer im Gespräch

    In der letzten TrashTalk-Folge des Jahres starten Julia und Tom mit einem aktuellen Thema, das erstaunlich gut zur Weihnachtszeit passt: gestohlene Altspeisefette. Während in vielen Restaurants gerade besonders viel Bratenfett und Fritteusenreste anfallen, wird in der Entsorgungsbranche über organisierte Diebstähle, Millionenschäden und illegale Absatzwege diskutiert. Aber auch der Rückblick auf 2025 darf nicht fehlen. Für einige Abfallströme geht ein schwieriges Jahr zu Ende. Außerdem konnten eine Reihe von lange diskutierten Gesetzesvorhaben abgeschlossen werden, an anderen Stellen bleiben politische Dauerbaustellen aber weiterhin offen. Diese sollen dann aber im neuen Jahr geschlossen werden. Apropos 2026! Die TrashTalker blicken natürlich auch voraus und freuen sich schon jetzt auf die IFAT, große Jubiläumsfeierlichkeiten und vor allem viel spannende Themen und Gäste! Im zweiten Teil sind Julia und Tom diesmal nicht im Online-Studio, sondern mitten in der Praxis – zu Gast in einer Müllverbrennungsanlage. Dort sprechen sie mit Benedict von Spankeren, Mitgründer und CEO von Wasteer, über eine Technologie, die für mehr Transparenz im bislang ziemlich intransparenten Abfallstrom sorgen soll. Es geht um die KI-gestützte Analyse von Anlieferungen, Störstofferkennung, Heizwertbestimmung und darum, warum gerade Lachgasflaschen ein immer größeres Problem für Anlagenbetreiber sind. Ein Gespräch über Daten, Bilder, Lernkurven – und darüber, wie Digitalisierung in der Entsorgungswirtschaft ganz konkret funktionieren kann.

  • Nov 28, 2025 · 1 hr 12 min

    Folge 46: Schrott trifft Software – Max Lang über Innovationen und Generationswechsel in Recyclingunternehmen

    In der ersten Hälfte der November-Folge gönnen sich Julia und Tom eine Extra-Runde „Remondis-Talk“ – und die fällt durchaus ausgiebig aus. Sie sprechen ausführlich über den Augustin-Eklat auf Linkedin sowie die ganz aktuell vom Kartellamt verhängten schärferen Auflagen für Deutschlands größten Entsorgungskonzern. Außerdem geht es unter anderem um den neuesten Stand zum ElektroG, das Hin und Her zum Verbot für Einweg-E-Zigaretten, ein Geschenk-Stollen in überraschender Größe und damit zusammenhängend die Frage: Ist ein „Christstollen to go“ eigentlich ein Fall fürs Einwegkunststofffondsgesetz? Zwischendurch will Tom „nur noch eins kurz sagen“ – mehrfach. Nur, um dann Nachrichten vorzulesen. Im zweiten Teil der aktuellen TrashTalk-Episode ist Maximilian Lang von Lang Recycling zu Gast – und der liefert einen tiefen Einblick in Generationswechsel, Unternehmenskultur und Zukunftsstrategien eines 130-jährigen Familienunternehmens. Mit Julia und Tom spricht er über neue Ideen wie die Online-Plattform Resphere, über den Wandel des Metallrecyclings und über die Stimmung sowie die Perspektiven in der Schrottbranche. Ein Gespräch über Tradition, Innovation und die Kunst, ein mittelständisches Recyclingunternehmen fit für die nächsten Jahrzehnte zu machen.

  • Oct 30, 2025 · 1 hr 10 min

    Folge 45: „Noch viele low hanging fruits in der Kreislaufwirtschaft“ – Gespräch mit Philipp Andree

    In der neuen TrashTalk-Folge ist wieder einiges los: Julia und Tom plaudern über die großen und kleinen Aufreger der Abfallwirtschaft – von Remondis’ Ärger in Polen über Veolias Führungswechsel bis hin zu Christian Lindners neuem Nebenjob Abbruchbranche. Dazu ein echtes TrashTalk-Novum: die erste eingesendete Sprachnachricht! Der „intelligente Fehlwurf“ führt schnurstracks in eine Geschichte voller Mülltrenn-Missverständnisse, eigentlich gut gemeinter Entsorgungsvorhaben und daher umso schmerzhafterer Bußgelderfahrungen. Im zweiten Teil öffnet sich dann die „härteste Tür der Verbändelandschaft“: Zu Gast ist Philipp Andree, Geschäftsführer der Klimaschutz-Unternehmen. Mit ihm sprechen Julia und Tom über „low hanging fruits“ in der Kreislaufwirtschaft, über Unternehmen, die sich Klimaschutz auf die Fahnen schreiben – und darüber, warum sich nachhaltiges Handeln längst auch wirtschaftlich lohnt. Zum Abschluss hat Philipp Andree noch ein klares Plädoyer parat: mehr Mut, mehr Kommunikation – und bitte weniger erhobene Zeigefinger.

  • Sep 30, 2025 · 1 hr 24 min

    Folge 44: „Wir müssen in Europa schneller werden“ – Nils Steinbrecher vom Batterierecycler Cylib zu Gast

    Folge 44: „Wir müssen in Europa schneller werden“ – Nils Steinbrecher vom Batterierecycler Cylib zu Gast Die Politik ist aus der Sommerpause zurück und das betrifft direkt auch den Abfallsektor. Julia und Tom schauen daher im ersten Teil der aktuellen Folge zunächst auf das neue Batterierecht, das kurz vor der Verabschiedung im Bundestag noch an der ein oder anderen Stelle geändert wurde, sowie den Stand und die Diskussionen um die ElektroG-Novelle. Und auch die Neuordnung im Bundesumweltministerium, der die Abteilung für Kreislaufwirtschaft zum Opfer fiel, wird natürlich besprochen. Leider müssen auch illegale Abfalltransporte wieder thematisiert werden – in Niedersachsen gibt es umfangreiche Ermittlungen und im Fall, der nach Tschechien exportierten Abfälle gab es nicht nur Verhaftungen, sondern erste Rückführungen von Mengen nach Deutschland. Darüber hinaus arbeiten die TrashTalker peinliche Momente am Pfandautomaten auf und gehen der Frage nach, ob sich ein 750-Gramm-Christstollen zum To-Go-Verzehr eignet. Passend zur leicht verspäteten Umsetzung der EU-Batterieverordnung in nationales Recht geht es im zweiten Teil um die aktuelle Marktlage und die Aussichten im Batterierecycling. Nils Steinbrecher stellt im TrashTalk das auf die Verwertung von Lithium-Akkus spezialisierte Start-up Cylib vor. Er geht dabei auf die Herausforderungen bei der Planung und Finanzierung von Großanlagen ein und hebt die Bedeutung von Kooperationen mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette hervor. Außerdem macht er deutlich, an welchen Stellen Europa vor allem der asiatischen Konkurrenz noch hinterherhängt. Beim Aufbau einer europäischen Recyclingindustrie für Batterien komme es vor allem auf Geschwindigkeit an. Zu starre Regulierungsvorgaben sowie der Hang zu perfekten Lösungen könnten dabei hinderlich sein, warnt Steinbrecher.

  • Aug 29, 2025 · 1 hr 11 min

    Folge 43: „Die EBV ist noch nicht der erhoffte Motor für die Kreislaufwirtschaft“ – Sandra Giern im Gespräch

    In der Augustfolge von TrashTalk geht es trotz Sommerferien alles andere als gemächlich zu. Julia und Tom arbeiten sich gewohnt munter durch die großen Themen der Abfall- und Entsorgungswirtschaft: von der Debatte um die Verschiebung der EU-Verpackungsverordnung über die jüngste Hektik bei der Umsetzung des Batterie-Anpassungsgesetzes bis hin zu Insolvenzen im Kunststoffrecycling. Auch kuriose Geschichten fehlen nicht – etwa Drogenfunde auf Berliner Recyclinghöfen oder ein Flughafen, der Urlauber mit gebrauchten Luftmatratzen und Aufblastieren versorgt. Im zweiten Teil wird es dann „staubtrocken“, aber nur dem Thema nach. Denn Sandra Giern, Geschäftsführerin beim Gesamtverband Schadstoffsanierung, zeigt, wie spannend mineralische Abfälle sein können. Sie ordnet die Zahlen zum Recycling und der Verwertung des größten Abfallstroms ein, spricht über die größten Herausforderungen beim Baustoffrecycling, über die Tücken der Ersatzbaustoffverordnung und warum ohne verlässliche Abnehmer kein Markt für Recyclingmaterialien entsteht. Giern macht klar: Zwischen politischem Anspruch und Realität klafft noch eine große Lücke – und gerade deshalb ist es höchste Zeit, Regularien zu entschlacken und das Recycling in der Bauwirtschaft voranzubringen.

  • Jul 31, 2025 · 1 hr 6 min

    Folge 42: „Jede Industrie sollte selbst in die Verantwortung gehen“ – Burkhard Stork vom ZIV zu Gast

    Auch in der neuen Folge von TrashTalk kommen die wunderbare Julia und (der tolle) Tom nicht am altbekannten Krisentrio der Abfallwirtschaft vorbei. Im ersten Teil blicken sie daher auf die Probleme im Kunststoffrecycling, die sich unter anderem im Rückzug von Veolia aus diesem Bereich in Deutschland zeigen, sprechen über die schwierige Lage bei der Sammlung und Sortierung von Alttextilien und über immer lauter werdende Forderungen nach finanzieller Unterstützung. Wegen der hohen Zahl an Bränden haben sich zudem Verbände der Entsorgungswirtschaft erneut mit einem dringenden Appell an die Politik gewandt. Außerdem gibt es ein Thema, das beim „Ruhepol der Abfallwirtschaft“ gehörig für Puls gesorgt hat – und eine neue Rubrik. Und noch vieles mehr. Im zweiten Teil der aktuellen Episode ist Burkhard Stork vom Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) zu Gast. Er erklärt im Gespräch mit Julia und Tom, wie die Fahrradindustrie zur Kreislaufwirtschaft steht, welche steigenden regulatorischen Anforderungen – unter anderem zur Herstellerverantwortung – infolge des Wandels zum E-Bike bewältigt werden müssen und warum die Mitsprache der Hersteller sowie der in Rücknahme und Handling der entsorgten Akkus beteiligten Akteure sichergestellt sein muss. Der Fahrradexperte verrät außerdem, wie lange Akkus aus E-Bikes halten (Spoiler: deutlich länger als ursprünglich erwartet), welche Vorgabe der Batterieverordnung der Branche große Bauchschmerzen bereitet und welches Material bei der Entsorgung von Fahrrädern weiterhin als Sorgenkind gilt. Zumindest Tom hat viel gelernt – zum Beispiel, dass er dank des wachsenden Refurbishment-Sektors auch günstig an ein E-Bike kommen kann. Und er weiß jetzt dank Julia auch, wo er im Fall der Fälle defekte oder nicht mehr nutzbare Akkus abgeben kann. Dass die Formel n + 1 immer die richtige Antwort auf die Frage nach der benötigten Anzahl an Fahrrädern ist, dürfte jetzt ebenfalls klar sein. Viel Spaß beim Hören! Und auf dem Rad natürlich auch – egal ob mit oder ohne elektrische Unterstützung.

  • Jun 27, 2025 · 55 min

    Folge 41: (Fast) alles über Knettenbrech + Gurdulic – Christoph Haub (erneut) zu Gast

    In der aktuellen Folge beschäftigt sich der TrashTalk ausführlich mit Knettenbrech + Gurdulic – einem der am schnellsten wachsenden Unternehmen der Entsorgungsbranche. Im zweiten Teil ist nämlich mit Christoph Haub einer der Geschäftsführer von K+G zu Gast. Mit Julia und Tom spricht er über die rasante Entwicklung des Entsorgers – vom Ein-Mann-Betrieb im Gründungsjahr 2001 bis zu einer Unternehmensgruppe mit 2.500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 400 Mio € – und berichtet dabei über Meilensteine und Erfolgsfaktoren. Außerdem macht er deutlich, dass die Entwicklung damit noch längst nicht beendet ist: Wachstum steht bei Knettenbrech + Gurdulic in den nächsten Jahren weiter auf der Agenda – auch durch Übernahmen und die Gründung von PPP-Gesellschaften. Im ersten Teil der neuen Folge geht es kurz auch um die Konkurrenz von K+G, denn sowohl Remondis als auch Prezero konnten ihre Umsätze im letzten Jahr steigern. Ausführlicher sprechen die beiden TrashTalker über die Pläne der neuen Bundesregierung im Bereich der Kreislaufwirtschaft. So hat Bundesumweltminister Carsten Schneider ein Sofortprogramm angekündigt. Während die konkrete Ausgestaltung hier noch offen ist, wurde die Neufassung des Batterierechts schon vorangetrieben – nicht nur zur Freude der betroffenen Akteure. Weitere Themen sind die Prognose zur Entwicklung des chemischen Recyclings von Roland Berger, Erfolge der spanischen Polizei im Kampf gegen illegale Müllexporte sowie erneut Weltraumschrott, dessen Bedeutung nun endlich auch auf höchster politischer Ebene angekommen ist.

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