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Tod und Jetzt? Gemeinsam durch die Trauer

SWR

Shannon, Giuseppa und Julian haben je ein Elternteil in den Tod begleitet, nach langer Krankheit oder beim plötzlichen Todesfall, sie waren zum Todeszeitpunkt direkt dabei oder haben über Telefon davon erfahren. „Tod und Jetzt?“ ist der Podcast, den sie sich in ihrer Trauer von Anfang an gewünscht hätten.
Sie sprechen ohne Tabus und mit viel Empathie über den Umgang mit Trauer, wie Sterben konkret aussieht, unerwartete Bürokratie, ob ihnen Friedhöfe helfen, wie die Psychologie der Trauer aussieht oder wie man Trauernde unterstützen kann. Ein Trauerpodcast für junge Erwachsene, in dem niemand sagt „Du bist ja schon groß, du musst jetzt für den Papa stark sein.“
„Tod und Jetzt?“ gibt es in ARD Sounds und mit Video auf Youtube bei SWR Deeptalk.
Ein ARD Podcast vom SWR.
Schreibt uns an todundjetzt@swr.de
Über Tod, Trauer und Verlust zu sprechen ist schwer – aber ihr müsst das nicht allein tun. Die TelefonSeelsorge ist rund um die Uhr, kostenlos und anonym für euch da: telefonisch unter 0800-1110111, oder wenn Anrufen gerade schwerfällt, auch per Chat oder E-Mail über online.telefonseelsorge.de

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  • 6 episodes
  • weekly
  • Avg 39 min
  • German
  • Monday · 43 min

    Die erste Zeit nach der Beerdigung | Tod und Jetzt?

    Aber wie leben wir mit der Trauer? Host Julian („Rosi“) hat sehr viel Sport gemacht, Shannon hat sich verstärkt zu Alkohol hingezogen gefühlt und ist nur mit Hilfe einer Freundin da wieder rausgekommen. Kurz nach dem Tod fühlen die beiden wie sie so eine Art „Welpenschutz“ in den Augen der anderen haben, der aber schnell wieder vorbei ist. Rosi und Shannon sprechen auch darüber wie sie sich verändert haben, wie ihre Freunde sie und sich sich selbst neu kennenlernen mussten, wie sie diskussionsfreudiger geworden ist. Rosi erzählt wie er seitdem Stille schwer aushalten kann und dass er sich im Alltag mehr Verständnis gewünscht hätte, dass Trauer ganz schön lange andauern kann. Shannon hadert außerdem mit der Frage, ob sie noch das Mädchen ist, das ihre Mutter kannte und wenn nicht, was das mit ihr macht. Rosi will seine Mutter stolz machen und fragt sich immer wieder: Bin ich gut genug? Und sie sprechen darüber, welche Rituale ihnen helfen. ♥️Vielleicht kennst du auch das Gefühl, einen Verstorbenen stolz machen zu wollen. Das ist eigentlich ein sehr schöner Gedanke. Aber auch nah an der Frage „Bin ich gut genug?“. Wir glauben: Ja, das bist du. Und zwar nicht, weil du jeden Tag höher und weiter springst, sondern weil du du bist, ohne Leistungsgedanke. ❓Wer hat alles direkt mitgemacht bei Shannons Atemübung? (03:50) Rosi will seine Mama stolz machen, aber wie weit muss er dafür gehen? (23:07) Shannons Atemübung zum Runterkommen (29:51) „Mein Schatz, bleib so wie du bist“ (36:28) Kraftmomente im Alltag (40:00) Trauer ist nichts, was man „lösen“ muss Unser Tipp aus der Folge: Podcast „Das wahre Leben“ Folge über Freitodbegleitung „Tod und Jetzt?“ gibt es in ARD Sounds und mit Video auf Youtube bei SWR Deeptalk. Ein ARD Podcast vom SWR. Schreibt uns an todundjetzt@swr.de Über Tod, Trauer und Verlust zu sprechen ist schwer – aber ihr müsst das nicht allein tun. Die TelefonSeelsorge ist rund um die Uhr, kostenlos und anonym für euch da: telefonisch unter 0800-1110111, oder wenn Anrufen gerade schwerfällt, auch per Chat oder E-Mail über online.telefonseelsorge.de Speziell für Suchtprobleme habt, gibt es hier Beratungsangebote Credits: Moderation und Redaktion Shannon Gäde, Giuseppa Spatola, Julian Rosenberger CvD: Henriette Schreurs, Annika Bingger Kamera und Schnitt: Lars Dahmen Sound und Grafik: Gaston Weber, Christian Borowksi Aufnahmeleitung: Natascha Schultheiß

  • August 10 · 55 min

    Orte der Trauer – mit Amelie Graf

    Kurz vor ihrem Abi muss sich Amelie plötzlich entscheiden wie ihre Mutter beerdigt werden soll, Grabschmuck aussuchen und Einladungen verschicken. Und gleichzeitig bereitet sie sich auf ihre letzte Abiprüfung vor. Sie hat das Gefühl in parallelen Welten zu leben. Giuseppa hat das Grab ihres Vaters selbst mitgeschaufelt und Shannon musste nach der Beerdigung ihrer Mutter einen Baumgutachter in den Friedwald schicken. Amelie geht nur einmal im Jahr zum Grab, Giuseppa war zeitweise jeden Tag da und Shannon schreibt ihrer Mama lieber Whatsapps. Jede geht mit diesem Erinnerungsort anders um – oder hat einen anderen gefunden. 🏰Amelies Tipp: Sie hat ein inneres Mamazimmer voller Erinnerungen, dass sie betreten kann. Manchmal geht sie richtig rein, manchmal schaut sie nur durch das Schlüsselloch. ❓An welchem Ort fühlt ihr euch euren Verstorbenen nah? (01:45) Wie Amelie auf Social Media trauert (03:04) Die Beerdigung planen (22:00) Der erste Besuch am Grab (32:13) Trauerrituale (47:55) Wo fühlt ihr euch euren Verstorbenen so richtig nah? (52:25) Das innere Mamazimmer Unser Podcasttipp: 0630 – der News-Podcast „Tod und Jetzt?“ gibt es in ARD Sounds und mit Video auf Youtube bei SWR Deeptalk. Ein ARD Podcast vom SWR. Schreibt uns an todundjetzt@swr.de Über Tod, Trauer und Verlust zu sprechen ist schwer – aber ihr müsst das nicht allein tun. Die TelefonSeelsorge ist rund um die Uhr, kostenlos und anonym für euch da: telefonisch unter 0800-1110111, oder wenn Anrufen gerade schwerfällt, auch per Chat oder E-Mail über online.telefonseelsorge.de

  • August 3 · 46 min

    Papierkram und Bestattung – mit Luis Bauer | Tod und Jetzt?

    Luis Bauer ist Anfang 20 und Bestatter. Mit seinem Content erklärt er uns „Normalsterblichen“, was ein Bestatter eigentlich macht und ist damit besonders auf Tiktok sehr erfolgreich. Wir haben ihn eingeladen, um mit ihm darüber zu sprechen, was auf Trauernde genau dann zukommt, wenn sie eigentlich noch dabei sind den ersten Schock zu verarbeiten: Bestattungsvorsorge, Vollmachten, letzter Wille, Kosten, Organisation der Bestattung und Co. Luis liebt die Vielseitigkeit an seinem Beruf. Das Vorher-Nachher, wenn er einen Verstorbenen so vorbereitet, dass er friedlich aussieht, wenn die Angehörigen sich nochmal verabschieden wollen; die Organisation im Hintergrund; der Austausch mit den Trauernden. Und das schönste Feedback seiner Follower ist, wenn sie ihm schreiben, dass er ihnen die Angst vor dem Thema Tod genommen hat. Für ihn ist das A und O, dass er, wenn er kommt, um die Verstorbenen abzuholen, den Trauernden jeden Schritt erklärt. Zum Beispiel, dass er mit einer Liege kommt, wie die aussieht, was er jetzt genau macht, dass er den Verstorbenen jetzt auf die Liege hebt und er fragt, ob die Angehörigen dabei sein wollen oder nicht. Außerdem erklärt er, welche Unterlagen für die Bestattung nötig sind, welche Vorsorgen man treffen kann und wie das mit Handyverträgen und Co funktioniert. 💡Louis‘ wichtigster Tipp: Das Testament ist nicht der „Letzte Wille“! Das Testament wird erst nach der Bestattung geöffnet, es hilft also nichts, wenn dort drin steht, wie der Verstorbene bestattet werden möchte. 📖 Für die Todesurkunde will das Amt alle Infos darüber, was mit der Person im Leben so passiert ist: Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Schreidungsurteil, Personalausweis, Rentennummer, Handyvertrag, Krankenversicherungsnummer und Co. ❤️‍🩹Wenn du das Bedürfnis hast eine Rede bei der Trauerfeier zu halten, dann mach das gerne. Aber fühl dich der verstorbenen Person gegenüber nicht verpflichtet das zu tun, wenn du dir das nicht zutraust. (04:40) Luis‘ Berufung und Bestatter-Content auf Tiktok (10:45) Wenn der Bestatter klingelt: Ablauf (13:45) Stumpft man ab? (15:50) Die To-Do-Liste (20:50) Fristen (26:20) Die Bestattung selbst (31:40) Kosten (36:10) Vorbereitung auf den Tod Tipp: Podcast „Musste Durch“, Folge „Fabis Reise“ „Tod und Jetzt?“ gibt es in ARD Sounds und mit Video auf Youtube bei SWR Deeptalk. Ein ARD Podcast vom SWR. Schreibt uns an todundjetzt@swr.de Über Tod, Trauer und Verlust zu sprechen ist schwer – aber ihr müsst das nicht allein tun. Die TelefonSeelsorge ist rund um die Uhr, kostenlos und anonym für euch da: telefonisch unter 0800-1110111, oder wenn Anrufen gerade schwerfällt, auch per Chat oder E-Mail über online.telefonseelsorge.de

  • July 27 · 44 min

    Jeder Tod sieht anders aus | Tod und Jetzt?

    Wann hat euch das letzte Mal jemand erzählt wie genau er oder sie den Todeszeitpunkt eines geliebten Menschen miterlebt hat? Wahrscheinlich haben die meisten von uns kaum Berührungspunkte zu solchen Geschichten. Aber solche Momente können jeden von uns irgendwann treffen. Oder sie haben es schon. In dieser Folge berichten die drei Hosts von ihren Erfahrungen und hoffen, dass sie euch dabei helfen können, dass ihr euch weniger allein fühlt mit eurem Schicksal. Dass ihr euch verstanden fühlt. Bei Giu kam der Tod ihres Vaters ganz plötzlich, sie war dabei und hat noch versucht ihn zu reanimieren. Eine heftige und traumatisierende Nacht, die Giu total unvorbereitet getroffen hat. Aber fühlt man sich „vorbereitet“, wenn absehbar ist, dass eine geliebte Person stirbt, so wie bei Shannon und Rosi? Rosi sagt nein, so richtig geht das nicht. Man weiß zwar theoretisch was kommt, aber in dem Moment ist man dann doch überfordert. Rosi hat man gesagt das könne noch ein Jahr gut gehen mit dem Krebs seiner Mutter, es könnten aber auch noch 15 werden. Diese Unsicherheit ist auch schwer auszuhalten. Shannon hat ihre Mama zuhause palliativ betreut und als ihr die Ärzte sagten, Sterbende würden mehr mitkriegen als man denkt, hat sie Familie und Freunde um Sprachnachrichten für ihre Mama gebeten. Und in einem gelösten Moment, in dem Shannon mit ihrem Papa zusammen gelacht hat, war sich ihre Mama vielleicht sicher, dass sie gehen darf. ❤️‍🩹 „Hätte hätte Fahrradkette“: Mach dich nicht fertig mit Gedanken was du noch hättest tun können. Du hast so gehandelt, wie du in der Situation fähig warst zu handeln. 👂Sterbende bekommen mehr mit, als man denkt. Sprich mit ihnen, lies ihnen vor, sag was du ihnen schon immer sagen wolltest 📚 Findest du man kann sich auf den Tod „vorbereiten“? (03:34) Kann man sich „vorbereitet“ fühlen? (08:55) Letzte Worte (11:14) Wie lange hat sie noch? (16:20) Giuseppas Geschichte (22:50) Shannons Geschichte (28:15) Rosis Geschichte (32:15) Jeder Tod sieht anders aus Unser Podcasttipp: Wie wir ticken https://1.ard.de/wie-wir-ticken.

  • July 20 · 47 min

    Wie sprechen wir über Trauer? | Tod und Jetzt?

    Wir müssen reden! Und zwar über Trauer. Und darüber, wie wir über Trauer reden. Giu, Rosi und Shannon tauschen sich in dieser ersten Folge „Tod und Jetzt?“ darüber aus, welche Floskeln es rund um das Thema Trauer gibt. Von „Du musst jetzt ganz stark sein“, „Du kannst dich gerne melden, wenn du was brauchst“ bis zu „Mein Beileid“. Aber auch darüber, wie sie eine Sprache gefunden haben, um über ihre Trauer zu sprechen. Weil sowohl Trauernde als auch deren Freundinnen und Freunde total hilflos sind, wenn der Tod in ihrem Alltag auftaucht und überhaupt nicht wissen, was sie sagen sollen. Und manchmal helfen Taten mehr als Worte. 💬Kommunikation ist alles! Wenn du nicht weißt, was du sagen sollst, wenn eine Freundin trauert, dann versuche es doch mal mit genau dieser Information! Manchmal hilft auch ein „Boah. Scheiße.“ oder ein „Ich bin bei dir.“ 💡Hab nicht den Anspruch, einer Trauernden Person eine Lösung anzubieten ❤️ „Meine Mama hat dieselben Haare wie ich!“ - Wenn du jemanden verloren hast, probier‘ doch mal im Alltag mit Fremden (z.B. beim Friseur) von dieser Person zu sprechen, als wäre sie noch da. ❓Was war das Unpassendste, was jemand zu dir in deiner Trauer gesagt hat? Und was hat wirklich geholfen? Kapitel In diesem Video: 00:00 Nutzlose Floskeln 28:04 Noch mehr No-Go’s 34:42 Das hat in der Trauer geholfen 37:24 Das perfekte Care-Paket für Trauernde Tipp aus der Folge: Fühlen wir https://www.instagram.com/fuehlen_wir/?hl=de Shannon, Giuseppa und Julian haben je ein Elternteil in den Tod begleitet, nach langer Krankheit oder beim plötzlichen Todesfall, sie waren zum Todeszeitpunkt direkt dabei oder haben über Telefon davon erfahren. „Tod und Jetzt?“ ist der Podcast, den sie sich in ihrer Trauer von Anfang an gewünscht hätten. Sie sprechen ohne Tabus und mit viel Empathie über den Umgang mit Trauer, wie Sterben konkret aussieht, unerwartete Bürokratie, ob ihnen Friedhöfe helfen, wie die Psychologie der Trauer aussieht oder wie man Trauernde unterstützen kann. Ein Trauerpodcast für junge Erwachsene, in dem niemand sagt „Du bist ja schon groß, du musst jetzt für den Papa stark sein.“ „Tod und Jetzt?“ gibt es in ARD Sounds und mit Video auf Youtube bei SWR Deeptalk. Ein ARD Podcast vom SWR. Schreibt uns an todundjetzt@swr.de Über Tod, Trauer und Verlust zu sprechen ist schwer – aber ihr müsst das nicht allein tun. Die TelefonSeelsorge ist rund um die Uhr, kostenlos und anonym für euch da: telefonisch unter 0800-1110111, oder wenn Anrufen gerade schwerfällt, auch per Chat oder E-Mail über online.telefonseelsorge.de Credits: Moderation und Redaktion Shannon Gäde, Giuseppa Spatola, Julian Rosenberger CvD: Henriette Schreurs, Annika Bingger Kamera und Schnitt: Lars Dahmen Sound und Grafik: Gaston Weber, Christian Borowksi Aufnahmeleitung: Natascha Schultheiß

  • June 29 · 1 min

    Trailer: Tod und Jetzt? Gemeinsam durch die Trauer

    Shannon, Giuseppa und Julian haben je ein Elternteil in den Tod begleitet, nach langer Krankheit oder beim plötzlichen Todesfall, sie waren zum Todeszeitpunkt direkt dabei oder haben über Telefon davon erfahren. „Tod und Jetzt?“ ist der Podcast, den sie sich in ihrer Trauer von Anfang an gewünscht hätten. Sie sprechen ohne Tabus und mit viel Empathie über den Umgang mit Trauer, wie Sterben konkret aussieht, unerwartete Bürokratie, ob ihnen Friedhöfe helfen, wie die Psychologie der Trauer aussieht oder wie man Trauernde unterstützen kann. Ein Trauerpodcast für junge Erwachsene, in dem niemand sagt „Du bist ja schon groß, du musst jetzt für den Papa stark sein.“ „Tod und Jetzt?“ gibt es in ARD Sounds und mit Video auf Youtube bei SWR Deeptalk. Ein ARD Podcast vom SWR. Schreibt uns an todundjetzt@swr.de Über Tod, Trauer und Verlust zu sprechen ist schwer – aber ihr müsst das nicht allein tun. Die TelefonSeelsorge ist rund um die Uhr, kostenlos und anonym für euch da: telefonisch unter 0800-1110111, oder wenn Anrufen gerade schwerfällt, auch per Chat oder E-Mail über online.telefonseelsorge.de

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