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Themen-Radio.de präsentiert Ihnen verschiedene Management-Themen rund zu Kommunikation, Change, Karriere, Mobilität oder Finanzen. Unsere Gäste sorgen für ein breites Spektrum an Themen.

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  • 31 episodes
  • weekly
  • Avg 16 min
  • German
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  • S1 · E1
    Thursday · 29 min

    E-Dienstwagen – Heimladen ohne Abrechnungschaos

    #Fuhrparkmanagement #Elektromobilität #Heimladen #BetrieblicheMobilität #ThemenRadio Die Takeaways Klare Regeln schaffen Akzeptanz. Kostenübernahme, Erstattungsmodell und Verantwortlichkeiten sollten vor dem ersten Abrechnungslauf verständlich vereinbart sein. Heimladen ist eine gemeinsame Aufgabe. Fuhrpark, HR und Lohnbuchhaltung müssen den Prozess zusammen gestalten; IT und Datenschutz gehören bei digitalen Lösungen früh dazu. Nachweise müssen zum Alltag passen. Unterschiedliche Fahrzeuge, Stromtarife und private Mitnutzung der Wallbox brauchen nachvollziehbare Abläufe. Automatisierung braucht einen messbaren Nutzen. Entscheidend sind Bearbeitungszeit, Rückfragen, Korrekturen und zuverlässige Auszahlungen – auch in Ausnahmefällen. Interviewpartnerin: Nicola Büsse, CEO MOBIKO GmbH Weitere Informationen –> Nicola auf LinkedIn, MOBIKO auf LinkedIn –> Weitere Informationen zum MOBIKO-Heimlademanager –> Checkliste für die Einführung vom MOBIKO Heimlademanager in 4 Wochen Im Interview: Nicola Büsse Das Thema Den E-Dienstwagen abends zu Hause anschließen und die Stromkosten unkompliziert erstattet bekommen: So wünschen es sich Beschäftigte. Im Unternehmen müssen dafür Fuhrpark, Datenschutz und Lohnbuchhaltung zusammenspielen. Welche Regeln braucht es, welche Nachweise sind erforderlich – und wo lässt sich Verwaltungsaufwand vermeiden? Darüber spricht Wolfgang Eck mit Nicola Büsse, Mitgründerin und CEO von MOBIKO. Ihre zentrale Empfehlung: Unternehmen sollten zunächst klären, wie sie ihre Flotte elektrifizieren und welche Ladekosten sie übernehmen wollen. Daraus ergeben sich die Regeln für die Car Policy und der passende Abrechnungsprozess. Im Gespräch erläutert Büsse den Unterschied zwischen der früheren Ladekostenpauschale und der Strompreispauschale. Sie erklärt, wie sich Ladedaten dem Dienstwagen zuordnen lassen und welche Möglichkeiten Fahrzeug-Apps und automatische Datenübertragung bieten. Auch für Fahrzeuge ohne passende Schnittstelle braucht es einen praktikablen Ablauf. Ein weiterer Schwerpunkt: Wie gelingt die Einführung innerhalb weniger Wochen, wenn die strategischen Entscheidungen bereits getroffen sind? Dabei geht es um Zuständigkeiten, die Einbindung der Lohnabrechnung und verständliche Informationen für die Fahrer. Außerdem erfahren die Hörer, woran Unternehmen erkennen können, ob die neue Lösung tatsächlich entlastet. Zum Abschluss erzählt Nicola Büsse, wie aus einem Projekt bei Audi Business Innovation die Idee für MOBIKO entstand – und warum sie die Veränderungen in der Mobilitätswelt besonders reizen. Bei Interesse: Am 5. November findet ein Webinar zum Thema statt mit dem Titel Vom Mobilitätsbudget zum Heimladen: Wie Wavestone betriebliche Mobilität in DACH auf eine Plattform bringt. HIER ANMELDEN! Ein paar Tipps aus dem Podcast Erst die Strategie, dann die Software: Unternehmen sollten klären, welche Ladekosten sie übernehmen und welches Erstattungsmodell gilt. Diese Regeln gehören verständlich in die Car Policy. Strompreis und Strommenge auseinanderhalten: Eine Strompreispauschale ersetzt keinen Verbrauchsnachweis. Für die Abrechnung muss die dem Dienstwagen zugeordnete Lademenge nachvollziehbar sein. Alle Beteiligten früh einbinden: Fuhrpark, Lohnabrechnung, Datenschutz und gegebenenfalls Betriebsrat müssen zusammenarbeiten. Verständliche Informationen für die Fahrer erleichtern die Einführung. Automatisierung muss auch Ausnahmen abdecken: Nicht jedes Fahrzeug ermöglicht eine automatische Datenübertragung. Ein guter Prozess bietet Alternativen und reduziert trotzdem manuelle Arbeit, Rückfragen und Korrekturen.

  • S1 · E1
    October 22 · 29 min

    Zukunftsfreude statt Zukunftsangst

    Spannende Erkenntnisse: Zukunftsfreude ist eine Führungsaufgabe. Zukunftssicherheit lässt sich systematisch entwickeln. Disruption ist nicht nur Bedrohung, sondern Chance. Zukunft beginnt mit konkreten Entscheidungen. Zukunftsmanagement ist kein Privileg großer Konzerne. Auch mittelständische Unternehmen können heute damit beginnen, Zukunftsannahmen zu überprüfen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Interviewpartner: Prof. Dr. Pero Mićić, Unternehmer, Autor und Experte für Zukunftsmanagement. Weitere Informationen über seine Themen findet ihr HIER. Direkt zu Videos und Podcasts kommst Du HIER. Möchtest Du Teil der Community werden und nichts mehr verpassen? Dann klicke HIER. Oder folgt Pero auf LinkedIn. Im Interview: Marion Masholder Zukunftsfreude statt Zukunftsangst: Wie Unternehmen ihre Zukunft sichern Künstliche Intelligenz, neue Geschäftsmodelle, wirtschaftlicher Druck und ein tiefgreifender Wandel unserer Arbeitswelt stellen Unternehmen und Führungskräfte vor enorme Herausforderungen. Doch wer nur die Risiken sieht, übersieht die Chancen. Prof. Dr. Pero Mićić, Gründer und Vorstand der FutureManagementGroup AG und Experte für strategisches Zukunftsmanagement, zeigt im Gespräch mit Wolfgang Eck, warum Zukunftsfreude ein wichtiger Erfolgsfaktor ist und was zukunftssichere Unternehmen auszeichnet. Im Mittelpunkt stehen die acht Eigenschaften zukunftssicherer Unternehmen, die Folgen von KI und Disruption sowie ganz konkrete Empfehlungen für Unternehmer und Führungskräfte. Die zentrale Frage: Was können Sie schon heute tun, damit Ihr Unternehmen auch morgen erfolgreich ist? Prof. Dr. Pero Mićić spricht auch beim GABAL-Symposium „Zukunftskompetenzen stärken: Wenn sich alles verändert“ am 7. und 8. November 2026 in Hannover. Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.wertvolles-wissen.de/gabal-symposium-hannover/ Ein Interview für alle, die gute Ideen im Unternehmensalltag wirksam werden lassen möchten. Das GABAL Symposium Zukunftskompetenzen stärken: Wenn sich alles verändert Wie bleiben Menschen und Organisationen handlungsfähig, wenn sich Rahmenbedingungen, Märkte und Anforderungen immer schneller verändern? Beim GABAL Symposium 2026 in Hannover geht es genau darum: um Zukunftskompetenzen, Orientierung, Umsetzungskraft und die Frage, wie Lernen, Entwicklung und Veränderung in der Praxis gelingen. Freuen Sie sich auf zwei Tage mit starken Impulsen, spannenden Perspektiven und inspirierenden Persönlichkeiten – unter anderem mit Prof. Dr. Pero Mićić, Marion Masholder, Robin Berkemeier, Prof. Dr. Bernd Ahrendt, Prof. Dr. Werner Sauter, Debora Gillessen, Jürgen Hartmann, Anke Lehmann und Prof. Dr. Lars Baumann. 📍 7.–8. November 2026 📍 Hannover Das Symposium wird von Wolfgang Neumann moderiert und tagungsverantwortlich begleitet. Eine Veranstaltung in den Räumlichkeiten und in Kooperation mit RWS Vermögensplanung Aktiengesellschaft Hannover. 👉 Jetzt informieren und anmelden: HIER Du möchtest dabei sein und brauchst dringend unseren Aktionscode für Themen-Radio-Hörer? Damit kannst Du echtes Geld sparen. Schreib an info@gabal.de, Stichwort Jubiläums-Symposium/Themen-Radio. Der Mensch Prof. Dr. Pero Mićić gehört zu den etablierten Experten für strategisches Zukunftsmanagement im deutschsprachigen Raum. Unternehmer: 1991 gründete er das erste Unternehmen für Zukunftsmanagement in Europa. Heute ist er Gründer und Vorstandsvorsitzender der FutureManagementGroup AG mit Sitz in Eltville. Wissenschaftler: Er promovierte 2007 an der Leeds Business School über Zukunftsmanagement in Führungsteams. Er ist Professor für Foresight and Strategy an der Steinbeis-Hochschule. Berater: Nach Unternehmensangaben hat er in mehr als 1.300 Projekten Unternehmen dabei unterstützt, Zukunftsmärkte zu analysieren und Strategien zu entwickeln. Autor: Er veröffentlichte mehrere Bücher, darunter Die fünf Zukunftsbrillen, 30 Minuten Zukunftsmanagement und Wie wir uns täglich die Zukunft versauen – Raus aus der Kurzfrist-Falle. Investor: Er beschäftigt sich auch unternehmerisch mit Zukunftstechnologien, insbesondere künstlicher Intelligenz. Sein Ansatz unterscheidet ausdrücklich zwischen Zukunftsforschung und Zukunftsmanagement: Es geht ihm nicht darum, die Zukunft möglichst exakt vorherzusagen, sondern darum, Unternehmen zu besseren strategischen Entscheidungen zu befähigen. Sein Grundgedanke: Resilienz allein reicht nicht. Ein Unternehmen kann Krisen überstehen und trotzdem langfristig seine Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Zukunftssicherheit verlangt deshalb auch neue Wachstumschancen, technologische Produktivität und ein motivierendes Zukunftsbild. Die acht Eigenschaften zukunftssicherer Unternehmen Mićić bezeichnet seinen Ansatz als Bright Future Business-Modell. Gesellschaftlichen Nutzen stiften: Das Unternehmen verbessert nachhaltig die Lebensqualität vieler Menschen. Zukunftschancen nutzen: Es entwickelt neue Geschäftsmöglichkeiten, statt nur Bestehendes zu verteidigen. Kunden begeistern: Es bietet einen besonderen Nutzen, für den Kunden bereit sind, rentable Preise zu zahlen. Mitarbeitende gewinnen und halten: Hervorragende Menschen arbeiten gerne und engagiert im Unternehmen. Produktivität steigern: Das Unternehmen gehört durch Technologie und effiziente Prozesse zur Spitze seiner Branche. Schwer kopierbar sein: Das Geschäftsmodell bietet Wettbewerbsvorteile, die sich nicht leicht nachahmen lassen. Disruptionen frühzeitig erkennen: Es überprüft strategische Annahmen und ist bereit, sich selbst zu verändern. Eine attraktive Zukunft gestalten: Ein überzeugendes Zukunftsbild gibt Führungskräften und Mitarbeitenden Orientierung. Die ersten sieben Eigenschaften sind im veröffentlichten Interview ausdrücklich erläutert. Der achte Punkt ist hier aus Mićićs übergreifendem Ansatz zusammengefasst, nicht als wörtliche Wiedergabe seiner nummerierten Liste.

  • S1 · E1
    October 14 · 19 min

    Von der Zukunftsvision zur Umsetzungskraft

    Spannende Erkenntnisse: Eine Vision braucht konkrete nächste Schritte. Klare Prioritäten, Zuständigkeiten und überprüfbare Ziele machen aus einer Zukunftsidee einen Arbeitsauftrag. Eigenverantwortung braucht Entscheidungsspielraum. Wer Mitarbeitende zum Handeln ermutigt, muss ihnen auch Befugnisse geben und Verantwortung zutrauen. Veränderungsbereitschaft wächst durch Glaubwürdigkeit. Bedenken ernst nehmen, frühere Enttäuschungen ansprechen und Zusagen einhalten schafft Vertrauen. Unternehmenskultur zeigt sich im Alltag. Entscheidend ist, wie Führungskräfte handeln, Entscheidungen treffen und mit Fehlern umgehen – daran müssen sich Leitbilder messen lassen. Interviewpartnerin: Marion Masholder Im Interview: Marion Masholder Wie Führung und Kultur Zukunft möglich machen. Zukunftsszenarien gibt es viele. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Was brauchen Unternehmen, damit Zukunft in der Praxis gelingt? Marion Masholder richtet in Ihrem Vortrag bei GABAL-Symposium den Blick auf die Umsetzung. Sie zeigt, warum Führung, Unternehmenskultur und Veränderungsfähigkeit heute zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren zukunftsfähiger Organisationen gehören. Anhand konkreter Erfahrungen aus Organisationsentwicklung, Führungskräfteentwicklung und Kulturwandel verdeutlicht sie, wie Unternehmen Orientierung schaffen, Menschen für Veränderungen gewinnen und Zukunft aktiv gestalten können. Eine überzeugende Zukunftsstrategie ist erst der Anfang. Wie gelingt es, daraus konkretes Handeln zu machen? Wolfgang Eck spricht mit der Unternehmerin und Führungsexpertin Marion Masholder darüber, wie Führung Orientierung schafft, Unternehmenskultur Veränderungen unterstützt und Mitarbeitende Vertrauen in neue Wege gewinnen. Ein Interview für alle, die gute Ideen im Unternehmensalltag wirksam werden lassen möchten. Vertiefen lässt sich das Thema bei Marion Masholders Vortrag auf dem GABAL-Jubiläums-Symposium am 7. und 8. November 2026 in Hannover: „Zukunftskompetenzen stärken: Wenn sich alles verändert“. Das GABAL Symposium Zukunftskompetenzen stärken: Wenn sich alles verändert Wie bleiben Menschen und Organisationen handlungsfähig, wenn sich Rahmenbedingungen, Märkte und Anforderungen immer schneller verändern? Beim GABAL Symposium 2026 in Hannover geht es genau darum: um Zukunftskompetenzen, Orientierung, Umsetzungskraft und die Frage, wie Lernen, Entwicklung und Veränderung in der Praxis gelingen. Freuen Sie sich auf zwei Tage mit starken Impulsen, spannenden Perspektiven und inspirierenden Persönlichkeiten – unter anderem mit Prof. Dr. Pero Mićić, Marion Masholder, Robin Berkemeier, Prof. Dr. Bernd Ahrendt, Prof. Dr. Werner Sauter, Debora Gillessen, Jürgen Hartmann, Anke Lehmann und Prof. Dr. Lars Baumann. 📍 7.–8. November 2026 📍 Hannover Das Symposium wird von Wolfgang Neumann moderiert und tagungsverantwortlich begleitet. Eine Veranstaltung in den Räumlichkeiten und in Kooperation mit RWS Vermögensplanung Aktiengesellschaft Hannover. 👉 Jetzt informieren und anmelden: HIER Du möchtest dabei sein und brauchst dringend unseren Aktionscode für Themen-Radio-Hörer? Damit kannst Du echtes Geld sparen. Schreib an info@gabal.de, Stichwort Jubiläums-Symposium/Themen-Radio. Der Mensch Marion Masholder ist Unternehmerin, Beraterin, Coachin, Speakerin und Autorin mit Sitz in Nordrhein-Westfalen. Sie gehört zu den führenden Expertinnen für Führungsexzellenz, Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur und unterstützt seit Jahrzehnten Banken, Unternehmen und öffentliche Arbeitgeber dabei, Veränderung erfolgreich zu gestalten, Führung wirksam zu entwickeln und Organisationen zukunftsfähig auszurichten. Ihr beruflicher Hintergrund liegt im Bankwesen: Sie absolvierte ihre Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Sparkasse Bochum und qualifizierte sich berufsbegleitend zur Sparkassenbetriebswirtin. Ihre Laufbahn führte sie vom operativen Geschäft über Personalprozesse zu Aufgaben in Organisation und Führung. Seit 2008 arbeitet sie mit ihrem eigenen Unternehmen. Wie es dazu kam fragt auch unser Podcast-Host Wolfgang Eck im Interview. Marion begleitet inzwischen seit fast 20 Jahren Unternehmen, Führungskräfte und Personalverantwortliche bei Veränderungen. Zu ihren Zusatzqualifikationen gehören systemisches Coaching und Veränderungsmanagement am INeKO-Institut an der Universität zu Köln. Interessant ist auch ihre persönliche Verbindung zum Strukturwandel im Ruhrgebiet. Sie beschreibt ihn als prägend für ihre Haltung zu Veränderung: neue Wege finden, anpacken und dabei die Menschen mitnehmen. Auch eigene Erfahrungen mit guter und schlechter Führung nennt sie als Motivation für ihre heutige Arbeit. Weitere Informationen über ihre Themen findet ihr hier. Oder folgt Marion auf LinkedIn.

  • S1 · E1
    October 8 · length unknown

    Wachstum braucht Finanzwissen

    Was Sie erwartet Was muss jemand über Einnahmen, Ausgaben, Rücklagen und Risiken verstehen, bevor er investiert? Wo hilft Beratung, und wo werden Produkte verkauft, die am Bedarf vorbeigehen? Wachstum braucht einen Finanzierungsplan. Neben dem Bankkredit können weitere Wege infrage kommen; ihre Bedingungen und Kosten müssen zum Vorhaben passen. Finanzprodukte verlangen konkrete Fragen. Entscheidend sind der Ertrag nach Kosten und Steuern, das eigene Risiko und die Interessen des Anbieters. Interviewpartner: Andreas K. P. Hierold, Unternehmer und Vermittler finanzieller Bildung. –> Andreas auf LinkedIn Weitere Informationen Hörerinnen und Hörer können sich den CFS-Code von Andreas hier kostenlos herunterladen. Den CashFlowSecrets-Code 🙂 Schaut es Euch an und schlagt zu. Im Interview: Andreas K. P. Hierold Das Thema Ein Unternehmen macht Umsatz, die Auftragslage stimmt – und trotzdem fehlt das Geld für die nächste Investition. Wie gewinnen Unternehmerinnen und Unternehmer finanziellen Spielraum? Darüber spricht Wolfgang Eck mit Andreas K. P. Hierold, ehemaligem Bankberater und Mitgründer von Cashflow Secrets. Hierold setzt bei einer Fähigkeit an, die in Finanzgesprächen selten zuerst genannt wird: Verkaufen. Ein gutes Produkt allein sichere noch keinen Ertrag. Unternehmer müssten ihren Nutzen vermitteln und Preise so kalkulieren, dass neben den laufenden Kosten auch Steuern, Rücklagen, Altersvorsorge und ein Unternehmergewinn Platz haben. Im Gespräch geht es außerdem um die Finanzierung von Wachstum. Welche Möglichkeiten gibt es, wenn die Hausbank einen Kredit ablehnt? Hierold plädiert dafür, auch andere Wege wie Crowdinvesting zu kennen und ihre Kosten gegen den möglichen Nutzen einer Investition abzuwägen. Bei Geldanlagen und Finanzprodukten empfiehlt er zwei einfache Nachfragen: Was bleibt nach Kosten und Steuern übrig? Und woran verdient die Person, die mir das Produkt empfiehlt? Zum Schluss erzählt Hierold von einer eigenen kostspieligen Fehlentscheidung bei der Wahl eines Geschäftspartners und gibt einen Einblick in sein geplantes Buch über gängige Finanzprodukte. Eine Folge über finanzielle Bildung als Teil unternehmerischer Verantwortung – mit klaren Thesen und Fragen, die sich für die nächste eigene Entscheidung nutzen lassen. Weitere Infos findet Ihr hier: Facebook: CASHFLOW SECRETS: https://www.facebook.com/DieMagiedesTuns Andreas K. P. Hierold: https://www.facebook.com/andreas.hierold Instagram: @oldschool.secrets: https://www.instagram.com/oldschool.secrets/ @andreas.hierold: https://www.instagram.com/andreas.hierold/ LinkedIn: CASHFLOW SECRETS: https://www.linkedin.com/company/cashflowsecrets Andreas K. P. Hierold war Bankberater und ist heute Unternehmer und Vermittler finanzieller Bildung. Er gründete Cashflow Secrets gemeinsam mit Marilyn Mache. In seinen Vorträgen und Interviews wirbt er dafür, Geldentscheidungen selbst zu verstehen, statt sich allein auf Finanzprodukte oder Berater zu verlassen. Sein Begriff „finanzielle Freiheit“ meint dabei nicht für alle dieselbe Vermögenssumme, sondern mehr Kontrolle über die eigenen Entscheidungen und laufenden Geldflüsse.

  • S1 · E16
    October 2 · length unknown

    Quality Economy - Buchtipp in 120 Sekunden

    Buchtipp in 120 Sekunden In dieser Serie stellen wir regelmäßig Bücher vor, die für Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer relevante Themen behandeln. Was das Buch beantworten möchte: Warum rein quantitative Kennzahlen wirtschaftliche Realität nur unvollständig abbilden, was mit Quality Economy gemeint ist – und warum sie mehr ist als Nachhaltigkeit, welche Rolle Ratings, Finanzierung und Investitionsentscheidungen beim Wandel spielen, warum ESG-Kriterien hilfreich sein können, aber nicht automatisch echte Qualität bedeuten, wie KI und neue Technologien qualitative Bewertungen unterstützen können und was Unternehmen konkret tun können, um Erfolg breiter und zukunftsfähiger zu definieren. Das Thema Wirtschaftlicher Erfolg wird meist in Zahlen erzählt: Umsatz, Gewinn, Rendite, Wachstum, Marktanteile, Ratings, Rankings. Aber reichen diese Maßstäbe noch aus, um Unternehmen, Investitionen und ganze Volkswirtschaften zukunftsfähig zu steuern? Das Buch „Quality Economy – Limitationen quantitativer Ökonomie, Potenziale qualitativer Ökonomie“ stellt genau diese Frage. Die Herausgeber und Autorinnen und Autoren plädieren für eine Wirtschaft, die Qualität stärker in den Mittelpunkt rückt: Nachhaltigkeit, Verantwortung, Resilienz, Innovation, gesellschaftlichen Nutzen und langfristige Wertschöpfung. Das Buch stellt die These auf, dass eine Wirtschaft, die sich vor allem an quantitativen Größen orientiert, zentrale Zukunftsfragen nicht ausreichend beantworten kann. Die Quality Economy erweitert den Blick: Neben Zahlen rücken qualitative Faktoren wie Nachhaltigkeit, Verantwortung, Innovationsfähigkeit, Governance, Resilienz und gesellschaftlicher Nutzen stärker in den Fokus. Es geht um die Frage, wie wirtschaftlicher Erfolg künftig gemessen und bewertet werden sollte. Welche Maßstäbe brauchen Unternehmen, Investoren und Finanzierer? Welche Rolle spielen Ratings? Wie lassen sich qualitative Faktoren erfassen, ohne sie in Scheingenauigkeit zu pressen? Und wie können neue Technologien wie KI helfen, bessere Entscheidungen zu treffen? Ein Buch für Unternehmer, Führungskräfte, Finanzierer, Investoren und alle, die Wirtschaft nicht nur effizienter, sondern zukunftsfähiger denken wollen.

  • S1 · E1
    September 22 · length unknown

    Anders denken. Anders können. Über verborgene Kompetenzen.

    Was Sie mitnehmen… Wir bewerten häufig Verhalten statt Kompetenz. Neurodivergenz kann besondere Stärken sichtbar machen. Inklusives Recruiting braucht nicht unbedingt mehr Aufwand, sondern andere Kriterien. Auch KI ist nicht automatisch objektiv. Interviewpartnerin: Sabine Buch ist Gründerin und Präsidentin des Europäischen Instituts für Neurodivergenz sowie Expertin und Coach für Neurodiversity. Im Interview: Sabine Buch Wenn Blickkontakt zur Falle wird Warum wir Soft Skills bei neurodivergenten Menschen neu bewerten müssen Blickkontakt, spontanes Auftreten, Smalltalk, Teamübungen im Assessment-Center: Was im Recruiting häufig als Ausdruck sozialer Kompetenz bewertet wird, kann dazu führen, dass Unternehmen gerade die Menschen übersehen, die besonders wertvolle Fähigkeiten mitbringen. Denn neurodivergente Menschen denken, lernen, kommunizieren und verarbeiten Informationen teilweise anders. Menschen mit ADHS, Autismus, Dyslexie, Hochbegabung oder anderen neurologischen Profilen können beispielsweise besondere Stärken bei Kreativität, Mustererkennung, Detailgenauigkeit, analytischem Denken oder fokussierter Problemlösung entwickeln. Doch viele klassische Auswahl- und Bewertungsverfahren orientieren sich weiterhin an neurotypischen Verhaltensmustern. Darüber spricht Wolfgang Eck bei Themen-Radio mit Sabine Buch, Gründerin und Präsidentin des Europäischen Instituts für Neurodivergenz und Mitautorin des Buches „Soft Skill Rating“. In ihrem Beitrag „Neurodiversity sichtbar machen: Kompetenzen erkennen und fördern“ fordert Buch einen Perspektivwechsel: weg vom Defizitdenken, hin zu einer stärkenorientierten Bewertung tatsächlicher Kompetenzen. Im Gespräch geht es unter anderem darum, warum klassische Bewerbungsgespräche und Assessment-Center neurodivergente Menschen benachteiligen können, welche bislang übersehenen Fähigkeiten Unternehmen dadurch verlieren und wie Recruiting und Personalentwicklung neuroinklusiver gestaltet werden können. Und auch Künstliche Intelligenz spielt eine wichtige Rolle: Kann KI helfen, Kompetenzen objektiver zu erkennen – oder automatisiert sie möglicherweise genau die Vorurteile, die wir eigentlich überwinden wollen? Eine Folge über verborgene Talente, bessere Personalauswahl und die Frage, ob Unternehmen künftig nicht Menschen stärker an ihre Systeme anpassen sollten – sondern ihre Systeme stärker an die Vielfalt der Menschen. Wir bewerten häufig Verhalten statt Kompetenz. Blickkontakt, Smalltalk oder spontanes Auftreten sind keine verlässlichen Indikatoren für Leistungsfähigkeit. Klassische Auswahlverfahren können dadurch neurodivergente Talente systematisch unterschätzen. Neurodivergenz kann besondere Stärken sichtbar machen. Detailgenauigkeit, Kreativität, Mustererkennung, Hyperfokus oder unkonventionelles Problemlösen können für Unternehmen ausgesprochen wertvoll sein – wenn sie erkannt und richtig eingesetzt werden. Inklusives Recruiting braucht nicht unbedingt mehr Aufwand, sondern andere Kriterien. Klare Kommunikation, vorbereitete Interviews, praktische Arbeitsproben, alternative Antwortmöglichkeiten und reizärmere Situationen können Auswahlverfahren erheblich verbessern. Auch KI ist nicht automatisch objektiv. Wenn Algorithmen mit einseitigen Daten trainiert werden, können sie bestehende Bias reproduzieren. Die Chance liegt in hybriden, transparenten und diversitätssensibel entwickelten Verfahren. Der Mensch Sabine Buch ist Gründerin und Präsidentin des Europäischen Instituts für Neurodivergenz sowie Expertin und Coach für Neurodiversity. Sie verfügt über langjährige Konzernerfahrung in verschiedenen internationalen Führungspositionen und verbindet ihre Expertise in Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Transformation mit Leadership-Entwicklung und wissenschaftlichen Ansätzen. Ihr Ziel: Unternehmen und Führungskräfte dabei zu unterstützen, neurodivergente Talente nicht über vermeintliche Defizite zu beurteilen, sondern ihre besonderen Fähigkeiten sichtbar zu machen und gezielt zu fördern. Zum Buch geht es hier. Weitere Informationen zum Institut für Neurodivergenz findet ihr hier. Oder folgt Sabine auf LinkedIn.

  • S1 · E1
    September 18 · length unknown

    Veränderungen - die Menschen sind bereit

    Was Sie mitnehmen… Warum Veränderung häufig nicht am Willen der Menschen, sondern an Strukturen, Kultur und Führung scheitert. Welche Form der Selbsterkenntnis Führungskräfte benötigen, um im Wandel Orientierung zu geben. Wie Unternehmen Über- und Unterforderung gleichzeitig reduzieren und vorhandene Potenziale besser einsetzen können. Warum Coaching, Sparring und kollegiale Beratung oft mehr bewirken als standardisierte Change-Trainings. Interviewpartner: Claudia Schmidt. Expertin für Veränderungsmanagement und seit 2008 Gründerin und Geschäftsführerin der MUTAREE GmbH. Weitere Infos: Kontakt zu Claudia Schmidt via LinkedIn Landingpage zur Studie Im Interview: Claudia Schmidt Unternehmen investieren in Strategien, Technologien und Transformationsprogramme – und trotzdem kommt der Wandel oft nicht richtig voran. Liegt das wirklich an veränderungsunwilligen Mitarbeitenden? Die aktuelle Change-TED-Umfrage der MUTAREE GmbH zeichnet ein anderes Bild: Viele Menschen kennen ihre Stärken, wollen Verantwortung übernehmen und wünschen sich Autonomie und Selbstwirksamkeit. Doch sie treffen auf Strukturen, kulturelle Gewohnheiten und Führungssysteme, die diese Energie nicht ausreichend nutzen. Die Menschen scheinen häufig weiter zu sein als ihre Organisation. Welche Rolle spielt dabei die Selbsterkenntnis? Warum müssen gerade Führungskräfte ihre eigene Wirkung besser verstehen? Und wie lässt sich die vorhandene Veränderungsbereitschaft tatsächlich in Bewegung und messbare Ergebnisse übersetzen? Veränderungen – die Menschen sind bereit Viele Unternehmen wollen sich verändern – und vermuten den größten Widerstand bei ihren Mitarbeitenden. Die aktuelle Change-TED-Umfrage der MUTAREE GmbH stellt diese Annahme infrage: Die Befragten zeigen ein hohes Maß an Selbstreflexion, Eigenmotivation und Veränderungsbereitschaft. Doch Kultur, Bürokratie, fehlende Prioritäten und unklare Führung verhindern häufig, dass dieses Potenzial wirksam wird. Besonders deutlich wird die Bedeutung der Führung: 95 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass Veränderung besser gelingt, wenn Führungskräfte sich selbst und ihre Wirkung kennen. Gleichzeitig erkennen nur 35 Prozent in ihrem Unternehmen eine klare Strategie zur Entwicklung einer tragfähigen Veränderungskultur. Im Gespräch mit Wolfgang Eck erklärt MUTAREE-Geschäftsführerin Claudia Schmidt, warum die Menschen vielfach weiter sind als ihre Organisation, was Selbsterkenntnis mit erfolgreichem Change zu tun hat und wie Unternehmen vorhandene Veränderungsenergie in konkrete Ergebnisse übersetzen können. Der Mensch Claudia Schmidt ist Expertin für Veränderungsmanagement und seit 2008 Geschäftsführerin der MUTAREE GmbH. Mit ihrem Team begleitet sie Unternehmen bei der Planung, Steuerung und Umsetzung komplexer Veränderungsprozesse. Im Mittelpunkt steht dabei weniger das „Was“ einer Transformation als die Frage, wie Unternehmen die Menschen für den Wandel gewinnen. Vor der Gründung von MUTAREE war Claudia Schmidt unter anderem bei Hoechst, Seagram, der Deutschen Bank Lebensversicherungs-AG und der VR-LEASING AG tätig. Dort verantwortete sie Aufgaben im strategischen Qualitäts- und Personalmanagement, in der Organisationsentwicklung sowie in den Bereichen Kommunikation und Transformationsmanagement. Neben ihrer Beratungstätigkeit beschäftigt sie sich seit vielen Jahren wissenschaftlich mit der Veränderungsfähigkeit von Organisationen. 2010 initiierte sie das Forschungsprojekt „Change-Evolution 2020“ und veröffentlicht regelmäßig Untersuchungen zur Change-Fitness von Unternehmen. Zudem war sie als Beraterin an Hochschulen und Bildungseinrichtungen wie der Frankfurt School of Finance & Management, der European Business School und der WHU Otto Beisheim School of Management tätig.

  • S1 · E1
    September 10 · 27 min

    B2B-Marketing 2026: Zwischen KI-Euphorie und Umsetzungsrealität

    Sie nehmen mit, … …KI ist im B2B-Marketing angekommen – aber Wirkung entsteht nicht durch Tools allein. GEO wird zur neuen Pflichtdisziplin für Sichtbarkeit. Das Menschliche wird im KI-Zeitalter wichtiger, nicht unwichtiger. Interviewpartner: Kai Halter ist Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Industrie Kommunikation e. V. (bvik) und zugleich Vice President Marketing & Brand Management bei ebm-papst Mulfingen. –> Zur bvik-Website –> Zur Studienzusammenfassung –> Zum LinkedIn-Profil von Kai Halter. Im Interview: Kai Halter Das bvik Trendbarometer Industriekommunikation 2026 macht die eigentliche Spannung sichtbar: B2B-Marketing steht zwischen technologischer Beschleunigung, wachsendem Wirkungsdruck und noch nicht ausreichend entwickelten Strukturen, Kompetenzen und Datenbasen. Die Studie basiert auf einer Online-Befragung mit 282 Teilnehmenden aus Industrieunternehmen, Agenturen/Dienstleistern und weiteren Gruppen; vorgeschaltet war ein Workshop mit 32 CMOs aus der Industrie und CEOs aus Agenturen. Kurzzusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse Der stärkste Trend ist Generative Engine Optimization – GEO. 86 Prozent der Befragten sehen GEO in den nächsten zwei Jahren als Must-have für Content-Erstellung und Webseitenoptimierung. Der Hintergrund: Recherchen verlagern sich von klassischen Suchmaschinen hin zu KI-Assistenten. Entscheidend wird damit nicht mehr nur, ob Nutzer auf eine Website klicken, sondern ob Unternehmen in KI-Antworten als relevante, vertrauenswürdige Quelle auftauchen. Gleichzeitig bleibt Content-Qualität zentral; GEO ersetzt SEO nicht einfach, sondern erweitert es um Sichtbarkeit in der „Assistenz-Ökonomie“. Der zweite große Block ist KI-gestützter personalisierter Content. 75 Prozent sehen darin einen wesentlichen Erfolgsfaktor für Neukundengewinnung, Upselling und Crossselling. Aber: Die Studie zeigt sehr klar, dass die Begeisterung an Voraussetzungen gebunden ist. Ohne saubere Kundendaten, klare Einwilligungen, stabile Schnittstellen zwischen CRM, Marketing Automation und KI sowie fachliche Qualitätssicherung durch Menschen bleibt Personalisierung eher Versprechen als Praxis. Auch KI-Assistenten als „künstliche Kolleginnen und Kollegen“ werden relevant: 69 Prozent erwarten, dass sie im B2B-Marketing innerhalb der nächsten zwei Jahre standardmäßig als zusätzliche Ressource in hybriden Teams eingesetzt werden. Die Studie macht aber deutlich: Viele Organisationen sind noch nicht bereit. Es fehlen häufig KI-Strategie, Rollen, Verantwortlichkeiten, Qualitätsleitplanken, Befugnisse und konkrete Use Cases. Ein bemerkenswertes Ergebnis ist die Rückkehr beziehungsweise Aufwertung der Marke im digitalen Raum. 67 Prozent sagen, dass die digitale Markenentwicklung strategisch vorangetrieben wird. Das ist spannend, weil KI-generierte Inhalte, Plattformlogiken und Social Media die Markenführung zugleich schwieriger und wichtiger machen. Marken lassen sich nicht mehr allein über Handbücher steuern; gefragt sind lebende Brand-Systeme, klare Leitplanken und die Fähigkeit, Relevanz vor Reichweite zu setzen. Social Media bleibt trotz KI-Flut, Fake News und Werbedruck relevant. 66 Prozent der Befragten erwarten weiter steigende Bedeutung für das B2B-Marketing. Die Kommentare sind allerdings gespalten: Die einen sehen Social Selling, persönliche Profile und Company Influencer als große Chance; andere warnen vor einem Kipppunkt, an dem zu viel automatisierter Einheitscontent Vertrauen zerstört. Sehr interessant sind die niedrigeren Zustimmungswerte: Nur 53 Prozent sehen Marketing bereits als zentralen Treiber der Digitalisierung von Vertriebsprozessen. Nur 49 Prozent halten KI-Unterstützung bei Messen in zwei Jahren für einen entscheidenden Erfolgsfaktor. Nur 38 Prozent sagen, dass Marketingmaßnahmen im Unternehmen klar daten- und KPI-basiert gesteuert werden. Und nur 34 Prozent sehen heute schon signifikante Kosteneinsparungen oder Prozessoptimierungen durch KI. Das ist die zentrale Realitätsprüfung der Studie: KI ist überall Thema, aber Wirkung, Steuerung und Reifegrad hinken hinterher. Im Fokusteil wird die Rolle des Marketings besonders deutlich: Marketing soll Vertrieb unterstützen, strategischer Business-Partner der Geschäftsleitung sein, datengetrieben neue Marktchancen erschließen, Change begleiten und zugleich operativ liefern. Genau darin liegt die Überforderung. Die Studie formuliert sinngemäß: Ohne klare Prioritäten, Mandate und Rückendeckung bleibt vieles Wunschdenken. Der vielleicht wichtigste Widerspruch: Unternehmen investieren sichtbar in technologische Themen wie KI, vernachlässigen aber menschzentrierte Kompetenzen wie B2H, Kundenzentrierung und echtes Kundenverständnis. Der Report spricht von einer unausgewogenen Kompetenzentwicklung: Technologische Kompetenz und tiefes Kundenverständnis müssen gemeinsam aufgebaut werden. Learnings 1. KI ist im B2B-Marketing angekommen – aber Wirkung entsteht nicht durch Tools allein. Das Trendbarometer zeigt: GEO, personalisierter Content und KI-Assistenten stehen ganz oben auf der Agenda. Aber der eigentliche Erfolgsfaktor liegt in Strategie, Datenqualität, klaren Prozessen, Governance und Kompetenzaufbau. KI ist kein Selbstläufer – sie braucht Führung. 2. GEO wird zur neuen Pflichtdisziplin für Sichtbarkeit. Wenn Entscheiderinnen und Entscheider künftig stärker über ChatGPT, Gemini & Co. recherchieren, reicht klassische Suchmaschinenoptimierung nicht mehr aus. Unternehmen müssen so sichtbar, verständlich und vertrauenswürdig sein, dass KI-Systeme ihre Inhalte als relevante Quelle erkennen und empfehlen. 3. Das Menschliche wird im KI-Zeitalter wichtiger, nicht unwichtiger. Ein zentrales Spannungsfeld der Studie: Unternehmen investieren in Technologie, aber zu wenig in Kundenverständnis, B2H-Kompetenz und echte Kundenzentrierung. Gerade im B2B entscheiden am Ende Menschen. Vertrauen, Relevanz, Marke und Empathie bleiben entscheidend. Der Mensch Chantal Sebrantke ist Marketing-Strategin, Speakerin und Beraterin mit Fokus auf Positionierung und Personal Branding. Sie bricht mit alten Regeln – etwa mit der These: „Spitze Positionierung ist manchmal Unsinn.“ Mit frischem Blick und fundierter Erfahrung inspiriert sie Unternehmen zu mehr Klarheit und Relevanz. Kontakt zu Chantal über LinkedIn. Chantals Website „MarketingFee„

  • S1 · E1
    September 4 · 20 min

    Hardy Wagner: Ein Leben für das Lernen

    Was Sie mitnehmen… Erfolg beginnt mit Selbstverantwortung. Wer sein Leben gestalten will, muss die eigenen Stärken, Ziele und Prioritäten kennen – und bereit sein, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen. Bildung ist mehr als Fachwissen. Kommunikation, Selbstkenntnis, Lernfähigkeit und der Umgang mit Zeit gehören zu den entscheidenden Kompetenzen für ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Genau diese Fähigkeiten wollte Hardy Wagner mit GABAL und später mit STUFEN zum Erfolg stärker ins Bewusstsein rücken. Wirkung entsteht, wenn Wissen weitergegeben wird. Ein Lebenswerk bemisst sich nicht nur daran, was jemand selbst erreicht hat, sondern daran, welche Ideen andere Menschen aufnehmen und weitertragen. Erfolg und Menschlichkeit gehören zusammen. Ein Satz von Hardy Wagner bringt diese Haltung wunderbar auf den Punkt: „Jeden Tag eine gute Tat.“ Erfolg bedeutet damit nicht nur, etwas für sich selbst zu erreichen, sondern auch, etwas Positives für andere zu bewirken. Interviewpartner: Prof. Dr. Hardy Wagner, unter anderem Ehrenpräsident des GABAL e.V. Im Interview: Prof. Dr. Hardy Wagner Der Mensch Prof. Dr. Hardy Wagner – ein Brückenbauer zwischen Wissen und Wirkung Prof. Dr. Hardy Wagner gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der deutschen Weiterbildungslandschaft. Am 9. März 1932 geboren, ist er heute 94 Jahre alt – und noch immer eng mit den Organisationen verbunden, die aus seinen Ideen hervorgegangen sind. Sein Lebenswerk kreist um eine Frage: Was brauchen Menschen über Fachwissen hinaus, um ihr Leben selbstbestimmt und erfolgreich gestalten zu können? Sein eigener Bildungsweg war keineswegs vorgezeichnet. Wagner absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Nach einer externen Reifeprüfung studierte er Wirtschaftspädagogik, Betriebswirtschaftslehre und Sozialpolitik in Köln und Bonn. Er schloss als Diplom-Handelslehrer und Diplom-Kaufmann ab und promovierte im Fach Sozialpolitik. Damit verband er bereits früh kaufmännische Praxis, pädagogisches Denken und gesellschaftliche Verantwortung. Nach wissenschaftlichen und projektbezogenen Tätigkeiten für das damalige Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung sowie für Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft sammelte Wagner rund zehn Jahre praktische Wirtschaftserfahrung, zuletzt als Geschäftsführer einer GmbH. 1971 wurde er Professor an der neu gegründeten Fachhochschule Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen. Bis 1994 lehrte er dort insbesondere Controlling und Management. Der Aufbau eines Weiterbildungsnetzwerks Am 14. Juli 1976 gründete Hardy Wagner gemeinsam mit Mitstreitern den GABAL e. V. Die Initiative ging auch auf den EKS-Entwickler Wolfgang Mewes zurück. Das Ziel war für die damalige Zeit ausgesprochen modern: Erkenntnisse über erfolgreiche Unternehmensführung sollten in die Hochschullehre einfließen, aktive Lehr- und Lernmethoden gefördert und eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geschaffen werden. Aus einer eigenen Schriftenreihe entwickelte sich 1978 der GABAL Verlag. Zu den frühen Autorinnen und Autoren gehörten später so bekannte Namen wie Vera F. Birkenbihl und Lothar J. Seiwert. Wagner führte den Verein zwei Jahrzehnte lang als Vorstandsvorsitzender. 1996 übergab er die operative Verantwortung, blieb GABAL jedoch als Ehrenvorsitzender und heute als Ehrenpräsident eng verbunden. Darüber hinaus war er an der Gründung weiterer Institutionen beteiligt, darunter die Deutsche Gesellschaft für Suggestopädisches Lehren und Lernen und der Verlag managerSeminare. Sein zweites großes Lebenswerk: STUFEN zum Erfolg Schon 1988 legte Wagner mit der Veröffentlichung „Zielorientiert und praxisverbunden studieren – erfolgreicher im Leben“ den Grundstein für sein späteres STUFEN-Konzept. 2002 gründete er gemeinsam mit seinem Sohn Ansgar die Bildungs- und Chancenstiftung STUFEN zum Erfolg. Ihr Ziel ist es, jungen Menschen Kompetenzen zu vermitteln, die im klassischen Bildungssystem häufig zu kurz kommen. Im Zentrum stehen vier aufeinander aufbauende Bereiche: • Persönlichkeit und wertschätzende Kommunikation • Berufszielentwicklung und Karrierestrategie • Lernen lernen und lebenslanges Lernen • Umgang mit Zeit und Prioritäten Junge Menschen sollen dadurch ihre Stärken erkennen, Selbstvertrauen entwickeln, eigene Ziele formulieren und ihre Potenziale tatsächlich nutzen können. Wagners weiterführende Vision ist ein Grundlagenfach „Lebenskunde“ oder „Lebenskunst“, das solche Fähigkeiten fest im öffentlichen Bildungssystem verankert. Was Hardy Wagner besonders macht Er hat Wissenschaft und Praxis konsequent miteinander verbunden. Wagner war nicht nur Hochschullehrer und Theoretiker. Er kannte Wirtschaft aus eigener Berufserfahrung, war Geschäftsführer, Trainer, Autor, Verbandsgründer und Verlagsinitiator. GABAL sollte deshalb nie ein rein akademisches Forum sein, sondern Wissen anwendbar machen. Er hat früh erkannt, dass Fachwissen allein nicht genügt. Lange bevor Begriffe wie Soft Skills, lebenslanges Lernen, stärkenorientierte Führung oder Purpose zum Managementvokabular gehörten, beschäftigte er sich mit Persönlichkeit, Selbstkenntnis, Kommunikation, Lernfähigkeit und eigenverantwortlicher Lebensgestaltung. Er hat nicht nur Ideen formuliert, sondern Strukturen geschaffen. Verein, Verlag, Stiftung, Schriftenreihen und Trainernetzwerke: Wagner dachte institutionell. Seine Konzepte sollten nicht mit seiner Person verschwinden, sondern von anderen aufgegriffen, weiterentwickelt und an neue Generationen vermittelt werden. Sein Erfolgsbegriff ist ungewöhnlich menschlich. Bei ihm bedeutet Erfolg nicht in erster Linie Status, Einkommen oder Karriere. Erfolg entsteht, wenn Menschen ihre eigenen Ziele kennen, sie auf eine persönlich stimmige Weise erreichen und daraus Zufriedenheit gewinnen. Persönliche Entwicklung, Wertschätzung und gesellschaftlicher Nutzen gehören für ihn zusammen.

  • S1 · E1
    August 26 · 38 min

    Führungskräfte als Hoffnungsträger

    Ihr nehmt mit, … …warum Hoffnung eine Führungsaufgabe ist: Hoffnung bedeutet nicht Schönreden, sondern Orientierung, realistische Ziele und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln. Wie Führung auch ohne vollständige Kontrolle gelingt: Gute Führung zeigt sich besonders dann, wenn Pläne scheitern und schnelle, verantwortungsvolle Entscheidungen gefragt sind. Warum Selbstführung die Grundlage guter Führung ist: Nur wer mit eigener Unsicherheit, Erschöpfung und Druck umgehen kann, gibt anderen glaubwürdig Sicherheit. Wie Vertrauen Teams handlungsfähig macht: Große Herausforderungen lassen sich nicht allein bewältigen. Entscheidend sind klare Verantwortlichkeiten, verlässliche Zusammenarbeit und die Bereitschaft, Hilfe anzunehmen. Interviewpartner: Ben Schulz ist Unternehmer, Vorstand der Ben Schulz & Partner AG, Berater, Redner und vielfacher Sachbuchautor. Weitere Informationen –> Ben bei LinkedIn –> Website –> Zum Buch Mission Hoffnungsträger –> Mehr zur Mission Hoffnungsträger 2.0 Im Interview: Ben Schulz Das Thema Der Ausgangspunkt war Schulz’ Buch „Führungskräfte als Hoffnungsträger“. Seine Grundbeobachtung: Viele Unternehmer und Führungskräfte funktionieren zwar weiter, haben aber ihren inneren „Nordstern“ verloren. Sie reagieren auf Krisen, Personalmangel und Veränderungsdruck, ohne selbst noch eine klare Perspektive formulieren zu können. Hoffnung meint bei Schulz deshalb keine positive Stimmung, sondern eine glaubwürdige Richtung, die Menschen wieder handlungsfähig macht. Daraus entstand 2025 die erste Mission: neun Tage und rund 3.000 Kilometer mit dem Motorrad durch Norwegen bis ans Nordkap. Unterwegs veröffentlichte Schulz täglich Führungsimpulse und Reflexionsfragen; den Abschluss bildete ein Vortrag am Nordkap. Nach Angaben von Schulz begleiteten mehr als 40.000 Menschen diese erste Reise. Sie wurde damit zum erfolgreichen Testlauf für ein sehr viel größeres Format. Die Story von Mission Hoffnungsträger 2.0 Sieben Monate vor dem Start stellte Schulz Führungskräften zunächst die Frage, ob sie eher eine Tour durch Mexiko oder Kanada interessieren würde. Die endgültige Entscheidung fiel später bei einem Gespräch mit einem Freund an einem Gartentisch. Aus der spontanen Idee wurde schnell ein komplexes internationales Projekt: Motorradtransport, Versicherungen, Zoll, Unterkünfte, Tankmöglichkeiten, Begleitfahrzeug, Technik und eine tägliche Medienproduktion mussten organisiert werden. Die ursprünglich geplante Reiserichtung ließ sich aufgrund der Frachtlogistik nicht realisieren. Deshalb musste die komplette Route umgedreht werden – einschließlich Flügen, Unterkünften, Mietwagen und Etappen. Am Ende führte sie von Anchorage über Glennallen, Tok, Beaver Creek, Haines Junction, Whitehorse, Teslin und Watson Lake, anschließend über den Cassiar Highway, Dease Lake, Stewart, Smithers, Williams Lake und Hope bis nach Vancouver. Am 24. Juni 2026 begann die eigentliche Tour: 14 Tage, rund 3.700 Kilometer und 94 Stunden auf dem Motorrad – von Alaska durch den Yukon und British Columbia nach Vancouver. Warum die Reise tatsächlich zum Realitätscheck wurde Die Dramaturgie musste nicht künstlich erfunden werden. Bereits bei der Ankunft stellte sich heraus, dass das per Luftfracht transportierte Motorrad beschädigt worden war. Später erschien ein Warnsignal im Display. Die Maschine musste in Alaska überprüft und repariert werden; zeitweise wurde kurzfristig ein Anhänger organisiert, obwohl sich nachträglich herausstellte, dass das Mietfahrzeug diesen laut Vertrag gar nicht hätte ziehen dürfen. Hinzu kamen: Temperaturen zwischen null und 34 Grad, beschädigte und teilweise unbefestigte Straßen, ein Stein im Profil des Hinterreifens, eine beim ersten Einsatz zerstörte Drohne, starke Mückenstiche und ein zugeschwollenes Auge, lange Etappen bei durchschnittlich nur 4,6 Stunden Schlaf, sowie rund eineinhalb Stunden Fahrt durch den Rauch eines aktiven Waldbrandes bei North Bend. Zwei Tage nach der Durchfahrt wurde der betroffene Straßenabschnitt gesperrt. Gerade diese Ereignisse machten Schulz’ Führungsprinzip sichtbar: Planung ist notwendig, reicht aber nicht aus. Sobald der Plan scheitert, kommt es auf erreichbare Menschen, übernommene Verantwortung, Vertrauen und schnelle Entscheidungen an. Schulz fasst dies sinngemäß so zusammen: Er habe zwar auf dem Motorrad gesessen, angekommen sei jedoch das gesamte Team. Hinter dem Motorradfahrer arbeitete eine Redaktion Die Mission war keine Einzelleistung. Schulz’ Frau übernahm einen großen Teil der monatelangen Reiseplanung und koordinierte auch unterwegs Umbuchungen und organisatorische Probleme. Uwe Klössing begleitete die Tour fotografisch und filmisch, Philippe Fiedler koordinierte Daten und Veröffentlichungen, während weitere Teammitglieder den laufenden Geschäftsbetrieb in Deutschland absicherten. Jeden Morgen um 7.30 Uhr erschien ein ausführlicher Führungsimpuls über den LinkedIn-Newsletter und das eigene Newslettersystem. Parallel gab es Videos, Social-Media-Beiträge und einen direkteren „Helmfunk“ über WhatsApp. Insgesamt entstanden 8.843 Fotos und rund 1,8 Terabyte Videomaterial. Ergänzt wurde die Reise durch Gespräche mit Unternehmerpersönlichkeiten wie dem Hidden-Champions-Experten Hermann Simon, Gerda Söhngen von KEIL Befestigungstechnik und Max Fritsch von FRITSCH. Damit wurde aus der persönlichen Reise gleichzeitig ein redaktionelles Führungsformat mit unterschiedlichen mittelständischen Perspektiven. Die Erfolgszahlen Nach der eigenen Auswertung von Ben Schulz & Partner erreichte die Mission: mehr als 1,8 Millionen Views und Impressionen auf Social Media, mehr als 1,1 Millionen Videoaufrufe, über 52.000 Aufrufe der Newsletter- und Blogartikel, fast 29.000 direkt erreichbare Kanalkontakte, und mehr als 14.000 Reaktionen auf die Inhalte. Diese Angaben stammen aus der eigenen Projektbilanz und sind, soweit aus den öffentlich verfügbaren Quellen ersichtlich, nicht unabhängig auditiert. Sie zeigen dennoch, dass die zweite Mission den Erfolg der Nordkap-Reise deutlich übertroffen und Schulz’ Positionierung stark verbreitet hat. Warum die Geschichte so gut funktioniert hat Aus Kommunikationssicht sind dafür vor allem fünf Dinge verantwortlich: Erstens: Das Thema wurde sichtbar gelebt. Schulz redete nicht nur über Führung unter Unsicherheit, sondern brachte sich selbst in eine Situation, in der nicht alles kontrollierbar war. Zweitens: Es gab reale Fallhöhe. Ein beschädigtes Motorrad, unvorhersehbare Straßenverhältnisse und lange Strecken ohne einfache Alternativen machten einen Abbruch zumindest denkbar. Drittens: Die Geschichte wurde seriell erzählt. Die täglichen Impulse schufen Gewohnheit und Spannung: Was passiert heute – und welche Führungsfrage entsteht daraus? Viertens: Die Heldengeschichte wurde relativiert. Im Rückblick stellt Schulz nicht sich allein, sondern seine Frau, sein Team, Werkstätten, Partner und spontane Helfer ins Zentrum. Dadurch wird „Trust“ nicht nur behauptet, sondern in der Geschichte nachvollziehbar. Fünftens: Die Reise endete nicht mit der Ankunft. In Vancouver produzierte Schulz ein rund 30-minütiges „Executive Debrief“, das die Erlebnisse in konkrete Fragen für Geschäftsführer und Führungskräfte übersetzt. Die geografische Strecke wird dabei als innere Bewegung von Kontrolle zu Vertrauen gedeutet. Der Mensch und das Buch Ben Schulz ist Unternehmer, Vorstand der Ben Schulz & Partner AG, Berater, Redner und vielfacher Sachbuchautor. Mit seinem Team begleitet er vor allem Geschäftsführer und Führungsteams mittelständischer Unternehmen bei der Entwicklung von Unternehmensleitbildern, Führungsleitlinien, Strategie, Kultur und Führungskräften. Seine berufliche Entwicklung ist interessant: Bekannt wurde er zunächst als Vordenker des Personal Brandings. Inzwischen positioniert er sich deutlich stärker als Sparringspartner für Führung und Unternehmensentwicklung. Sein aktueller Schwerpunkt lautet: Wie bleiben Führungskräfte in Zeiten permanenter Unsicherheit handlungsfähig und geben anderen Orientierung? Sein 2025 veröffentlichtes Buch „Führungskräfte als Hoffnungsträger“ erreichte die SPIEGEL-Bestsellerliste. Darin verbindet er Selbstreflexion, Selbstführung und adaptive Strategien für Krisenzeiten. Hoffnung versteht er dabei nicht als positives Gefühl oder Durchhalteparole, sondern als Führungsprinzip, das Klarheit, Struktur und einen realistischen Handlungsspielraum benötigt. Aktuell knüpft er daran mit der „Mission Hoffnungsträger 2.0“ an: einer Reise von Anchorage durch Alaska und den Yukon bis nach Vancouver. Die äußeren Herausforderungen der Tour übersetzt er in Fragen an Führungskräfte: Was bleibt von der eigenen Haltung, wenn Pläne scheitern, Druck entsteht und Kontrolle nicht mehr ausreicht? Mehr dazu HIER.

  • S1 · E1
    August 18 · 14 min

    Traumjob finden auf der JobRotation 2026

    Was Sie erwartet Was bietet die neue Karrieremesse Jobrotation Warum Gamification funktioniert, wie Unternehmen und Talente sich wirklich auf Augenhöhe begegnen. Was du tun kannst, um deinen Traumjob zu finden. Interviewpartnerin: Britta Noack, Macherin der etwas anderen Messe "Jobrotation" Im Interview: Britta Noack Das Thema Jobrotation - können Jobmessen helfen den Traumjob zu finden?Traumjob finden? Britta weiß, wie!Torwandschießen, Quiz, App-Matching – klingt nicht nach Bewerbung? Ist aber genau das! 🎯🎮In der neuen Folge von Themen-Radio | Karriere & Erfolg spreche ich mit Britta Noack, Macherin der Messe JOBROTATION, über moderne Jobfindung mit Spaß und System.Britta ist Geschäftsführerin der Noack media production GbR und die kreative Macherin hinter der Fachkräftemesse JOBROTATION, die seit ihrer Premiere neue Maßstäbe im Recruiting setzt. Mit innovativen Formaten, Gamification und einer eigenen Matchmaking-App bringt sie Unternehmen und Talente auf Augenhöhe zusammen – spielerisch, effektiv und nachhaltig. In unserem Gespräch geht’s darum, wie du deinen Traumjob findest – und wie Veranstaltungen wie JOBROTATION dabei helfen können. Jetzt reinhören!MESSEPREMIERE: 20.8.2026Weitere InformationenBritta bei LinkedInZur Messe JobRotationAm Donnerstag, 20. August 2026, findet erstmals die Karrieremesse Jobrotation in der BBBank Arena Frankfurt statt. Von 9 bis 13 Uhr richtet sich die Ausbildungsmesse an Schülerinnen und Schüler. Von 14 bis 18 Uhr stehen Fachkräfte, Studierende und Quereinsteiger im Mittelpunkt. Der Eintritt ist für Besucherinnen und Besucher kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.Um 9 Uhr eröffnen Britta und Andreas Noack die Jobrotation und begrüßen die Gäste. Im Anschluss übergeben sie das Wort an Frankfurts Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, die ein Grußwort hält. Als Medienpartner begleitet HIT RADIO FFH und die UDVM die Jobrotation.Die Veranstalter reagieren mit dem zweigeteilten Konzept auf zwei Herausforderungen des Arbeitsmarktes: Viele junge Menschen suchen Orientierung beim Einstieg ins Berufsleben. Gleichzeitig benötigen Unternehmen qualifizierte Nachwuchs- und Fachkräfte. Durch die getrennten Zeitfenster sollen Aussteller ihre Gespräche gezielter auf die jeweiligen Besuchergruppen ausrichten können.„Eine Karrieremesse ist für uns erst dann erfolgreich, wenn aus einem guten Gespräch ein konkreter nächster Schritt entsteht“, sagt Britta Noack, Initiatorin und Organisatorin der Jobrotation. „Besucher sollen mit einer echten Perspektive nach Hause gehen. Das kann ein weiterer Gesprächstermin, ein Praktikum, eine Bewerbung oder zunächst eine klarere berufliche Orientierung sein.“Messe-App begleitet Kontakte über den Veranstaltungstag hinausEine eigens für die Messe eingesetzte App ergänzt die persönlichen Gespräche. Besucherinnen und Besucher können ein Kurzprofil anlegen und sich vorab über teilnehmende Unternehmen informieren. Während und nach der Veranstaltung unterstützt die Anwendung dabei, Kontakte festzuhalten und weitere Schritte zu vereinbaren.„Auf Karrieremessen werden viele Gespräche geführt. Häufig fehlt anschließend jedoch eine klare Fortsetzung“, sagt Andreas Noack, verantwortlich für das Marketing der Jobrotation. „Die App soll den persönlichen Austausch nicht ersetzen. Sie soll verhindern, dass ein interessanter Kontakt nach dem Messetag verloren geht.“Für die Schülerinnen und Schüler verbindet die Jobrotation Berufsorientierung mit einem Stadionerlebnis. Über Fragen zu den teilnehmenden Unternehmen können sie sich für ein Torwandschießen auf dem Trainingsfeld des FSV Frankfurt qualifizieren. Ziel ist es, die Jugendlichen dazu anzuregen, sich aktiv mit den Ausstellern und deren Ausbildungsangeboten auseinanderzusetzen.Unterschiedliche Berufswege ausdrücklich erwünschtDer Name Jobrotation steht für die Überzeugung der Veranstalter, dass berufliche Wege nicht immer geradlinig verlaufen. Die Messe wendet sich deshalb neben Berufseinsteigern ausdrücklich auch an Menschen, die sich weiterentwickeln oder beruflich neu orientieren möchten.Britta Noack bringt dabei eigene Erfahrungen ein. Sie begann ihren Berufsweg als Tierarzthelferin, wechselte später in die Finanzbranche und machte sich nach rund 25 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann selbstständig. „Berufliche Veränderungen sind keine verlorene Zeit“, sagt sie. „Erfahrungen aus früheren Stationen können genau die Grundlage für den nächsten Schritt sein.“Im Anschluss an die beiden öffentlichen Messezeiten findet ab 18.30 Uhr eine Netzwerkveranstaltung für Aussteller, Partner und Unterstützer statt. Die Jobrotation soll künftig jährlich in Frankfurt stattfinden und perspektivisch auf weitere Städte übertragen werden.

  • S1 · E1
    August 13 · 31 min

    Mehr Zeit zum Denken: Wie KI echten Mehrwert schafft

    Impulse von Mister KI: Mit dem Ziel beginnen, nicht mit dem Tool: Professioneller KI-Einsatz setzt Klarheit darüber voraus, welches Problem gelöst und welcher konkrete Mehrwert erzielt werden soll.Schlechte Prozesse werden durch KI nicht automatisch besser: Bevor Unternehmen automatisieren, sollten sie Abläufe, Daten und Strukturen überprüfen und den Prozess konsequent digital neu denken.KI-Agenten brauchen Leitplanken: Begrenzte Berechtigungen, abgeschottete Testumgebungen und gründliche Tests verhindern, dass aus vermeintlicher Effizienz ein kostspieliges Risiko wird.Der Mensch wird nicht unwichtiger, sondern anders wichtig: Überblick, Erfahrung, Urteilsvermögen, Kreativität und Empathie bleiben menschliche Stärken.Gute Führung nutzt KI, um dafür wieder mehr Zeit zu schaffen.Interviewpartner: Heiko Knödel, Diplom-Informatiker, Unternehmer und Experte für Künstliche Intelligenz Im Interview: Heiko Knödel alias Mr. KI KI soll uns nicht das Denken abnehmen. Sie soll uns die Zeit dafür zurückgeben.Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen längst im Einsatz – allerdings häufig ohne gemeinsame Strategie, klare Regeln oder definierte Ziele. Mitarbeitende nutzen ChatGPT, Claude, Copilot und andere Anwendungen, doch vielfach kaum anders als eine Suchmaschine. Der erhoffte Produktivitätsgewinn bleibt dann aus – während Kosten und Risiken steigen.Bei Themen-Radio erklärt Heiko Knödel, bekannt als „Mr. KI“, wie Unternehmen aus ersten Experimenten einen professionellen und wirtschaftlich sinnvollen KI-Einsatz entwickeln. Sein wichtigster Rat: Nicht mit der Auswahl eines Tools beginnen, sondern mit der Frage, welches Problem gelöst und welcher konkrete Mehrwert erreicht werden soll. Dafür müssen Unternehmen ihre Prozesse, Datenstrukturen und Sicherheitsanforderungen kennen. Denn ein schlechter oder analog gedachter Prozess wird nicht automatisch besser, nur weil KI eingesetzt wird.Wie groß der Nutzen sein kann, zeigt Heiko Knödel anhand eigener Beispiele. Für ein hochwertiges Handout zu einer Präsentation benötigte er früher vier bis acht Stunden – heute entsteht es mithilfe von KI innerhalb kurzer Zeit. Auch Teile seiner Buchhaltung hat er automatisiert. Insgesamt investiert er nach eigener Aussage monatlich 15 bis 20 Stunden in KI, spart damit aber mindestens 40 Arbeitsstunden ein. Entscheidend ist dabei seine Erfahrung: Wie bei einem Mitarbeitenden definiert er Aufgaben, Grenzen und Sicherheitsvorkehrungen präzise.Besondere Vorsicht ist bei KI-Agenten geboten, die selbstständig auf Daten und Systeme zugreifen. Heiko empfiehlt, deren Berechtigungen klar zu begrenzen, sie zunächst in abgeschotteten Testumgebungen einzusetzen und vor dem produktiven Einsatz gründlich zu prüfen. Außerdem sprechen wir darüber, welche Regeln Unternehmen für den Umgang mit Daten, die Auswahl von Anwendungen, Verantwortlichkeiten und die Qualifizierung ihrer Beschäftigten benötigen.Doch KI-Einführung ist nicht allein ein Technologieprojekt. Sie ist vor allem eine Führungsaufgabe. Führungskräfte müssen Orientierung geben, Ängste ernst nehmen und deutlich machen, wie KI die Menschen unterstützen kann. Richtig eingesetzt, soll sie ihnen nicht das Denken abnehmen, sondern wieder mehr Zeit dafür verschaffen.Denn bei aller Leistungsfähigkeit fehlen der KI weiterhin menschlicher Gesamtblick, Erfahrung, Urteilsvermögen, Kreativität und echte Empathie. Im Gespräch zeigt Heiko Knödel, warum gerade diese Fähigkeiten in einer zunehmend KI-geprägten Arbeitswelt noch wertvoller werden. Der Mensch Heiko Knödel – „Mr. KI®“Heiko Knödel ist Diplom-Informatiker, Unternehmer, Speaker, Trainer und Autor. Bereits in den 1990er-Jahren beschäftigte er sich mit der Digitalisierung von Prozessen. Später arbeitete er in verantwortlichen Führungs- und Projektpositionen unter anderem für die Deutsche Bank sowie in Projekten bei Porsche, BMW und Merck. Heute vermittelt und implementiert er Künstliche Intelligenz in Unternehmen – von konkreten Anwendungsfällen und Prozessautomatisierung über KI-Strategie und Governance bis zu Datenschutz, Compliance und dem Aufbau sicherer Arbeitsumgebungen.Sein besonderes Profil entsteht aus der Verbindung von technologischer Expertise, Führungserfahrung und menschlicher Empathie. Als NLP-Master begleitet er Menschen und Organisationen auch bei den Veränderungen, die mit der Einführung von KI verbunden sind. Gemeinsam mit dem Würzburger Informatikprofessor Dietmar Seipel veröffentlichte er 2025 im Springer-Verlag das Buch „KI und Bots im Alltag – Künstliche Intelligenz verstehen und für Business, Home & Schule nutzen“.

  • S1 · E1
    July 30 · 23 min

    Positionierung: Spitz oder Witz?

    Sie nehmen mit, ... ...warum mangelnde Sichtbarkeit oft nur ein Symptom ist – und die eigentliche Ursache in der Strategie liegt.Wie Sie die Customer Journey Ihrer Zielgruppe systematisch analysieren, statt Marketing nach Bauchgefühl zu betreiben.Weshalb Positionierung nicht zwangsläufig möglichst spitz sein muss, sondern zu Ihren Kunden und Ihrem Geschäftsmodell passen sollte.Warum es den einen perfekten Marketingkanal nicht gibt – und wie Sie erkennen, an welchen Touchpoints Sie Ihre Zielgruppe wirklich erreichen.Wie Suchdaten aus Google und KI-Systemen wertvolle Hinweise für Positionierung, Content und Angebotsentwicklung liefern können.Interviewpartnerin: Chantal Sebrantke ist Marketing-Strategin, Speakerin und Beraterin mit Fokus auf Positionierung und Personal Branding. Im Interview: Chantal Sebrantke Spitz oder Witz? Warum klare Positionierung manchmal in die Irre führt – mit Chantal SebrantkePositionierung ist das A und O im Marketing? Vielleicht – vielleicht aber auch nicht. In dieser Folge sprechen wir mit Chantal Sebrantke über eine These, die provoziert: „Spitze Positionierung ist manchmal Unsinn.“ Was meint sie damit? Wo liegt die Grenze zwischen Fokussierung und Selbstverkleinerung? Und was können Unternehmer und Selbstständige daraus lernen?Sichtbarkeit ist selten das eigentliche ProblemViele Unternehmen investieren in eine neue Website, modernisieren ihr Logo oder werden auf LinkedIn aktiver – und wundern sich trotzdem, warum sich der gewünschte Erfolg nicht einstellt.Marketing-Strategin Chantal Sebrantke ist überzeugt: Das Problem liegt meist viel tiefer.In dieser Folge erklärt sie, warum Positionierung nicht mit einem Slogan beginnt und schon gar nicht beim Corporate Design. Der eigentliche Ausgangspunkt ist die Unternehmensstrategie: Wer sind meine profitabelsten Kunden? Welche Bedürfnisse haben sie? Wie sieht ihre Customer Journey aus? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, macht es Sinn, über Kanäle, Inhalte oder Social Media nachzudenken.Gemeinsam sprechen wir darüber, warum viele Unternehmen ihre Kommunikation aus der eigenen Perspektive entwickeln statt aus Sicht ihrer Kunden, weshalb Suchdaten oft ehrlicher sind als Kundenbefragungen und warum Positionierung niemals losgelöst von der Customer Journey betrachtet werden sollte.Das nehmen Sie aus dieser Folge mit:Warum Sichtbarkeit oft nur das Symptom und nicht das eigentliche Problem ist.Weshalb Positionierung immer mit der Unternehmensstrategie beginnt.Wie Sie Ihre Customer Journey systematisch entwickeln.Warum Google- und KI-Suchanfragen wertvolle Hinweise für Ihre Positionierung liefern.Weshalb LinkedIn, Social Media und Websites nur dann funktionieren, wenn die strategischen Grundlagen stimmen.Eine Folge für Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte sowie Marketing- und Kommunikationsverantwortliche, die ihr Marketing strategischer ausrichten und ihre Kunden besser verstehen möchten. Der Mensch Chantal Sebrantke ist Marketing-Strategin, Speakerin und Beraterin mit Fokus auf Positionierung und Personal Branding. Sie bricht mit alten Regeln – etwa mit der These: „Spitze Positionierung ist manchmal Unsinn.“ Mit frischem Blick und fundierter Erfahrung inspiriert sie Unternehmen zu mehr Klarheit und Relevanz.Kontakt zu Chantal über LinkedIn.Chantals Website "MarketingFee"

  • S1 · E1
    July 23 · 9 min

    Functions on Demand: Neue Geschäftsmodelle, neue rechtliche Fragen

    Wissen zum hören: ✅ 1. Function on Demand verändert das Verständnis von Fahrzeugeigentum.Unternehmen erwerben künftig nicht mehr automatisch alle Fahrzeugfunktionen, sondern zunehmend zeitlich oder nutzungsabhängig freischaltbare Leistungen. ✅ 2. Neue digitale Geschäftsmodelle bringen neue rechtliche Herausforderungen.Leasingverträge, Haftungsfragen, Nutzungsrechte und Verantwortlichkeiten müssen neu gedacht werden – insbesondere im gewerblichen Fuhrpark. ✅ 3. Fuhrparkmanagement wird komplexer.Neben Fahrzeugen müssen künftig auch digitale Funktionen, Berechtigungen, Laufzeiten und Kosten aktiv verwaltet werden. Wer sich früh mit diesen Entwicklungen beschäftigt, kann Risiken vermeiden und neue Möglichkeiten sinnvoll nutzen. Weitere Informationen --> Peter Rindsfus bei LinkedIn--> Weitere Informationen: zur Website Im Interview: Peter Rindsfus Das Thema „Das Auto wird vom Produkt zur digitalen Plattform – mit völlig neuen rechtlichen Spielregeln.“ Warum "Functions on Demand" das Fuhrparkmanagement grundlegend verändert. Bisher kaufte oder leaste ein Unternehmen ein Fahrzeug – inklusive seiner Ausstattung. Mit Function on Demand verändert sich dieses Prinzip grundlegend. Funktionen wie Assistenzsysteme, Navigation oder Komfortmerkmale können künftig zeitlich befristet oder dauerhaft digital freigeschaltet werden. Das eröffnet neue Möglichkeiten, wirft aber auch zahlreiche rechtliche Fragen auf: Wem gehören diese Funktionen? Welche Auswirkungen hat das auf Leasingverträge, Haftung und Kosten? Und worauf müssen Fuhrparkverantwortliche künftig achten? Darüber spricht Themen-Radio mit dem Fuhrparkrechtsexperten Peter Rindsfus. Ich halte das übrigens für eines der spannendsten Themen der gesamten Flotte 2026. Während viele Vorträge über Elektroantriebe oder Ladeinfrastruktur sprechen, behandelt dieses Interview eine Entwicklung, die die Automobilbranche langfristig ebenso stark verändern dürfte wie der Wechsel vom Verbrenner zum Elektrofahrzeug. Genau deshalb passt es hervorragend zum Anspruch von Themen-Radio, Managementthemen frühzeitig einzuordnen und ihren praktischen Nutzen für Unternehmer sichtbar zu machen. Wchtige Insights für Unternehmer, Fuhrparkverantwortliche und alle, die Verantwortung für betriebliche Mobilität tragen.

  • S1 · E15
    July 16 · 2 min

    KI-Einsatz in Unternehmen. Chancen, Risiken, Erfolge - Buchtipp in 120 Sekunden

    Buchtipp in 120 Sekunden In dieser Serie stellen wir regelmäßig Bücher vor, die für Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer relevante Themen behandeln. Zum längeren Interview mit dem Buchautor Eckhart Hilgenstock geht es HIER. Weitere Informationen Zur Homepage des Autors Fachbeitrag zu 'Digitalisierung, KI und Transformation im Unternehmen‘ Fachbeitrag aus dem Magazin "Digitale Welt": ‚Digitale Vermarktungsstrategien in einem nachhaltigkeitsbewussten B2B-Umfeld‘ Das Thema Wir leben in einer Zeit, in der unser Alltag von Siri und Alexa regiert wird. Sie stellen den Wecker für uns, erstellen auf Wunsch Einkaufszettel, spielen in gewünschter Lautstärke genau die Musik ab, auf die wir gerade Lust haben und steuern sogar unseren Fernseher. ChatGPT schreibt uns Aufsätze in unserer Wunschsprache und gibt uns Ratschläge in allen Lebenslagen. Zahlreiche Generatoren wie Leonardo.ai erstellen Bilder auf Grundlage eines zuvor eingegebenen Beschreibungstextes. Künstliche Intelligenzen nehmen einen immer größeren Raum in unserem Alltag ein – nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen, so scheint es. In seinem Buch geht der Autor auf den Einsatz von KI in Unternehmen ein. „Chancen, Risiken, Erfolge“ ist der Untertitel und es ist in der Reihe „Von Interim Managern lernen“ erschienen. Zum AutorEckhart Hilgenstock ist Interim Executive (EBS), Interim Manager des Jahres 2012 (AIMP), Top Interim Manager im Manager Magazin 10/2021 und in Capital 01/2022 (Beilage), Top Interim Manager Harvard Business Review 2023, zertifizierter Aufsichts- und Beirat (Steinbeis) sowie Mitglied im Kreis der klugen Köpfe des Diplomatic Council. Seine Kunden schätzen den Wert, den er durch profitables Wachstum und B2B-Digitalisierung gemeinsam mit Kundenteams schafft. Häufig handelt es sich dabei um Marketing-, Business Development- und Verkaufsmandate. Sein Motto ist: Herausforderungen zu Wachstum machen. Agil. Digital. Sales. Zum Buch „KI-Einsatz in Unternehmen. Chancen, Risiken, Erfolge“Eckhart Hilgenstock: „Für die Firmen lohnt es sich derzeit nur ein KI-System in Betrieb zu nehmen, wenn es sich in ein bis anderthalb Jahren wirtschaftlich rentiert. Andernfalls wird es angesichts der rasanten KI-Entwicklung nach zwei bis drei Jahren völlig veraltet sein.“ „KI muss direkte Kosten- oder Wettbewerbsvorteile bringen“„Alles, was man erfinden kann, ist schon erfunden worden“, zitiert Eckhart Hilgenstock in seinem Buch den Chef des US-Patentamtes, Charles H. Duell, aus dem Jahr 1899, um klarzumachen, dass wir uns derzeit ganz am Anfang der KI-Welle befinden. Der Interim Manager sagt: „Die Unternehmen sollten heute identifizieren, in welchen Betriebsbereichen welche Wirkungen KI potenziell entfalten kann und darauf basierend eine KI-Zeitleiste aufstellen. Tatsächlich in Angriff genommen werden sollten zunächst allerdings nur KI-Projekte, die sich einigermaßen kurzfristig rechnen und unmittelbare Kosten- oder Wettbewerbsvorteile mit sich bringen. Ansonsten läuft man Gefahr, heute KI-Systeme in Betrieb zu nehmen, die schon nach zwei oder drei Jahren hoffnungs­los veraltet sind.“ Das ist nur einer der unzähligen Ratschläge, die KI-Praxisprofi Eckhart Hilgenstock in seinem neuen Buch verrät. Der Verlag DC Publishing schreibt: „Kein anderes Werk über Künstliche Intelligenz ist so praxisnah und auf den Punkt geschrieben wie das KI-Buch von Eckhart Hilgenstock.“ Breites Spektrum an Einsatzgebieten für KIEr geht im Buch auf Kl-Anwendungen in unterschiedlichen Einsatzgebieten wie Industrie 4.0, Maschinenbau, Versicherungswirtschaft, Forschung und Entwicklung, Logistik und Supply Chain Management, Energiewirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Dienstleistungssektor, Robotic Process Automation, Qualitätsmanagement, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft, Stadtplanung, Marketing und Vertrieb ein – stets die konkreten Auswirkungen auf den Betriebsalltag im Mittelpunkt. Mit dem betrieblichen Einsatz einhergehende Aspekte wie Cybersicherheit, Datenschutz und neue Geschäftsmodelle sowie ethische Fragestellungen etwa zu möglichen Diskriminierungen durch KI, Fake News und Deep Fakes nimmt der Interim Manager genau und praxisnah unter die Lupe. Der Verlag schreibt dazu: „Der neue Hilgenstock ordnet die verschiedenen Kl-Entwicklungen verständlich und präzise ein. Das Buch zeigt auf, was heute schon realisierbar ist und künftig möglich sein wird. Es gibt Anregungen und Leitplanken zugleich für die Kl-Einführung im Unternehmen. Man merkt dem Werk auf beinahe jeder Seite an, dass der Autor selbst schon als Interim Manager zahlreiche KI-Projekte federführend zum Erfolg geführt hat.“ Aktuelle Umfrage unter Führungskräften über KIDazu trägt eine aktuelle Umfrage unter Führungskräften in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei, die in das Buch aufgenommen wurde. Während es eine Vielzahl von Untersuchungen zum KI-Einsatz in den USA gibt, existiert vergleichsweise wenig belastbares Material dazu in der DACH-Region. Die in dem Werk veröffentlichten Studienergebnisse aus der Wirtschaft ergänzen sich passgenau mit den Erfahrungen des Autos bei seinen persönlichen Einsätzen. So entsteht ein rundes Bild und die Verlagsformulierung „Pflichtlektüre für jede Führungskraft" erscheint gerechtfertigt. Autor: Eckhart HilgenstockHerausgeber: Dr. Harald SchönfeldSeiten: 160 SeitenErscheinungsdatum: 04-10-2024ISBN: Print: 978-3-98674-114-3, E-Book: 978-3-98674-115-0(Quelle: Diplomatic Council)

  • S1 · E1
    July 9 · 12 min

    E-Transporter im Fuhrparkalltag

    Wichtiges aus dem Podcast: ... E-Transporter sind heute deutlich praxistauglicher als noch vor wenigen Jahren, aber nicht für jedes Einsatzprofil automatisch geeignet.Der wichtigste Erfolgsfaktor ist die Analyse vor der Beschaffung.Regionale Einsätze mit festen Touren und Rückkehr zum Betriebshof eignen sich besonders gut für elektrische Transporter.Ladeinfrastruktur ist kein Nebenthema, sondern Teil des Betriebskonzepts. Ohne verlässliche Lademöglichkeit steigt das Risiko im Alltag erheblich.Leasing und Full-Service-Modelle können den Einstieg erleichtern, weil sie Kosten planbarer machen und Risiken reduzieren können. Und einiges mehr...Weitere Informationen--> Christian Reiter bei LinkedIn--> Weitere Informationen: - Bundesverband Betriebliche Mobilität - Carmacon GmbH Im Interview: Christian Reiter Das Thema E-Transporter im Fuhrpark:Wo sie funktionieren – und worauf Unternehmen achten müssenE-Transporter sind längst mehr als ein Zukunftsthema. Die Fahrzeuge werden praxistauglicher, die Reichweiten steigen, Leasing- und Finanzierungslösungen entwickeln sich weiter. Trotzdem ist die Elektrifizierung von Transportern deutlich anspruchsvoller als die Umstellung klassischer Dienstwagenflotten.Im Themen-Radio-Gespräch erklärt Christian Reiter, Diplom-Kaufmann, Fuhrpark- und Nutzfahrzeugexperte sowie Geschäftsführer der carmacon GmbH, worauf es in der Praxis wirklich ankommt. Sein zentraler Punkt: Ein Transporter ist ein Produktionsmittel. Wenn er nicht einsatzbereit ist, steht im Zweifel nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Auftrag.Deshalb sollten Unternehmen nicht zuerst ein bestimmtes Fahrzeug auswählen, sondern zunächst ihre Einsatzdaten analysieren. Welche Strecken werden täglich gefahren? Gibt es feste Touren? Welche Nutzlast und Anhängelast werden benötigt? Wo kann geladen werden – im Betrieb, unterwegs oder beim Fahrer zu Hause? Und passen Einbauten, Regalsysteme und Servicekonzepte zum gewählten Fahrzeug?Besonders gut funktionieren E-Transporter nach Reiters Einschätzung im regionalen Einsatz: bei Handwerksbetrieben, Serviceunternehmen, kommunalen Fuhrparks oder festen Liefertouren mit Rückkehr zum Betriebshof. Schwieriger wird es bei häufigen Langstrecken, hoher Nutz- oder Anhängelast und wechselnden Einsatzprofilen ohne verlässliche Lademöglichkeit.Ein weiteres Thema ist die Beschaffung. Leasing, Full-Service-Leasing und Komplettpakete mit Wartung, Ladeinfrastruktur oder Energiemanagement können den Einstieg erleichtern. Entscheidend bleibt aber die Gesamtkostenbetrachtung: Nicht die Monatsrate allein zählt, sondern das Zusammenspiel aus Fahrzeug, Ladeinfrastruktur, Energie, Wartung, Ausfallzeiten, Restwert und Betriebspraxis.Auch die Fahrerinnen und Fahrer sollten früh eingebunden werden. Sie kennen die täglichen Touren, die Kunden, Standzeiten und regionalen Besonderheiten oft am besten. Wer sie rechtzeitig informiert, schult und beteiligt, erhöht die Akzeptanz – und damit die Erfolgschancen der Elektrifizierung.Der Podcast zeigt: E-Transporter können heute bereits sehr sinnvoll sein. Aber sie funktionieren dort am besten, wo sie nicht als einfacher Diesel-Ersatz verstanden werden, sondern als Teil eines gut geplanten Mobilitäts- und Betriebskonzepts.Takeaways: Was Hörerinnen und Hörer aus der Folge mitnehmenE-Transporter sind heute deutlich praxistauglicher als noch vor wenigen Jahren, aber nicht für jedes Einsatzprofil automatisch geeignet.Der wichtigste Erfolgsfaktor ist die Analyse vor der Beschaffung: Strecke, Nutzlast, Anhängelast, Ladezeiten, Standorte und Einbauten müssen vor der Fahrzeugwahl geprüft werden.Regionale Einsätze mit festen Touren und Rückkehr zum Betriebshof eignen sich besonders gut für elektrische Transporter.Ladeinfrastruktur ist kein Nebenthema, sondern Teil des Betriebskonzepts. Ohne verlässliche Lademöglichkeit steigt das Risiko im Alltag erheblich.Leasing und Full-Service-Modelle können den Einstieg erleichtern, weil sie Kosten planbarer machen und Risiken reduzieren können.Nicht die Monatsrate entscheidet, sondern die Gesamtkosten: Energie, Wartung, Ladeinfrastruktur, Restwert, Service, Ausfallzeiten und Rückgabe müssen mitgerechnet werden.Fahrerakzeptanz ist im Nutzfahrzeugbereich entscheidend. Wer Fahrer früh einbindet, nutzt deren Praxiswissen und erhöht die Erfolgschancen.Die beste Strategie ist ein schrittweiser Einstieg: zuerst die passenden Teilflotten identifizieren, Erfahrungen sammeln und dann weiter skalieren.Christian Reiter......ist Diplom-Kaufmann, Fuhrpark- und Nutzfahrzeugexperte und bringt über 25 Jahre Erfahrung im Fuhrparkmanagement mit. Er war unter anderem in leitenden Funktionen im Fuhrparkmanagement, Einkauf, Technik und Operations tätig und wurde 2021 Fachreferent „Nutz- und Sonderfahrzeuge“ beim heutigen BBM. Aktuell wird er unter anderem als Trainer bei der DEKRA Akademie und Geschäftsführer von carmacon beschrieben, einem Beratungsunternehmen für Fuhrparkmanagement. Sein Blick auf E-Transporter ist angenehm praxisnah: Nicht die Batterie allein entscheidet, sondern Einsatzprofil, Nutzlast, Anhängelast, reale Reichweite, Ladefenster, Infrastruktur, Kosten und Fahrerakzeptanz. Genau diese Hürden hat er bereits als zentrale Punkte benannt. In dem angehängten Material zieht sich ebenfalls die Linie durch: E-Transporter sind kein exotisches Pilotprojekt mehr, aber zwischen gut planbaren Standardanwendungen und schwierigen Spezialfällen liegt noch eine Menge Fuhrparkrealität.

  • S1 · E1
    July 1 · 33 min

    Was Unternehmen von Heavy Metal über Führung lernen können

    Wir sprechen darüber, ... ...warum Heavy Metal mehr mit moderner Führung zu tun hat, als man zunächst denkt,was High-Performance-Teams von durchschnittlichen Teams unterscheidet,warum Unternehmenskultur kein Wohlfühlthema, sondern ein Erfolgsfaktor ist,weshalb Führungskräfte zuerst bei sich selbst anfangen müssen,wie Mindset, Leadership und Werte im Alltag Wirkung entfalten,welche Warnsignale zeigen, dass ein Team im Mittelmaß feststeckt, undwelche ersten Schritte Unternehmerinnen und Unternehmer gehen können, um mehr Energie, Klarheit und Verantwortung ins Team zu bringen.Interviewpartner: Dr. Finn Breuer, internationaler Keynote Speaker, Unternehmer, Leadership-Trainer und Business-Mentor.Weitere Informationen--> Finn bei LinkedIn--> Finns Website--> Zum Buch Metal Up! Your BIZ Im Interview: Dr. Finn Breuer Das Thema Metal Up Your Business: Was Unternehmen von Heavy Metal über Führung lernen könnenHeavy Metal und Unternehmensführung – kann das zusammenpassen? Dr. Finn Breuer sagt: unbedingt. Der Keynote Speaker, Unternehmer, Leadership-Trainer und Business-Mentor verbindet Business mit Heavy Metal und zeigt, was Unternehmen von einer oft unterschätzten Kultur lernen können: Energie, Haltung, Respekt, Gemeinschaft, Leidenschaft und Loyalität.In dieser Folge von Themen-Radio sprechen wir darüber, warum viele Teams unter ihren Möglichkeiten bleiben, weshalb echte High Performance nicht allein durch Ziele, Prozesse und KPIs entsteht und warum Unternehmenskultur kein weiches Thema ist, sondern ein harter Erfolgsfaktor.Dr. Finn Breuer erklärt, weshalb Führungskräfte zuerst bei sich selbst anfangen müssen, welche Rolle Mindset und Werte spielen und wie aus einer Gruppe von Mitarbeitenden ein Team werden kann, das Verantwortung übernimmt und wirklich performt.Das Gespräch macht deutlich: Wer Menschen führen will, braucht mehr als Methoden. Es braucht Klarheit, Energie, Haltung und den Mut, Kultur nicht nur zu beschreiben, sondern vorzuleben.Eine Folge für Unternehmerinnen, Unternehmer, Führungskräfte und alle, die Teams aus dem Mittelmaß holen und Führung neu denken wollen.Weitere Buchempfehlung von Finn:Simon Sinek, Frag immer erst: Warum. Redline Verlag

  • S1 · E14
    June 28 · 2 min

    Das Ende toxischer Männlichkeit - Buchtipp in 120 Sekunden

    Buchtipp in 120 Sekunden In dieser Serie stellen wir regelmäßig Bücher vor, die für Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer relevante Themen behandeln. Zum längeren Interview mit der Buchautorin Sophie Bieber geht es HIER. Buchautorin: Sophie Bieber Das Thema Work-Life-Balance, Gleichstellungsbeauftragte und Obstkörbe – glaubt man den Imagevideos, herrschen in Unternehmen und Chefetagen paradiesische Zustände. Dass dies leider nicht so ist und dort immer noch viel zu viele toxische Mitarbeitende und Führungskräfte ihr Unwesen treiben, enthüllt Topmanagerin Sophie Bieber in ihrem spannenden, aber auch schockierenden Blick hinter die Kulissen der nach wie vor männerdominierten Businesswelt.Selbst in Zeiten, in denen Gleichberechtigung und Feminismus durch Kampagnen wie #MeToo in den Fokus gerückt sind, halten sich noch immer diskriminierende Strukturen, die Minderheiten und einzelne Gruppen von Mitarbeitenden, Frauen wie Männer, systematisch benachteiligen und ausbeuten. Was sich niemand mehr gefallen lassen sollte und was den Unternehmen zudem immens schadet. Bieber beschreibt anhand von vielen anonymisierten Beispielen, wie Unternehmen und Führungskräfte zum Wohlergehen aller Mitarbeitenden handeln müssen – denn toxische Strukturen sind keine Bagatelle, sondern ein Innovations- und Wettbewerbshindernis.Sophie Bieber ist 1990 in Frankfurt am Main geboren, in der Pfalz aufgewachsen und seit vielen Jahren in der Technologiebranche tätig. Als weibliche Führungskraft in einer männerdominierten Branche setzt sie sich für Gleichberechtigung, Innovation, Chancengleichheit, Diversität und eine neue Arbeitswelt ein.

  • #13
    June 19 · 1 min

    Der Schwarzgurt-Unternehmer - Buchtipp in 120 Sekunden

    Buchtipp in 120 Sekunden In dieser Serie stellen wir regelmäßig Bücher vor, die für Führungskräfte und Unternehmerinnen und Unternehmer relevante Themen behandeln. Zum längeren Interview mit dem Buchautor und Unternehmercoach Stefan Merath geht es HIER. Buchautor: Stefan Merath Der Schwarzgurt-Unternehmer. Das letzte Geheimnis der leichten, menschlichen und wirksamen Unternehmensführung (GABAL Verlag, 2024)Stefan MerathErfolg oder Erfüllung?Dieses Mindset unterscheidet schlechte von guten Unternehmern.Jede Unternehmerin, jeder Gründer oder Selbstständige kennt das. Zu Beginn besteht der Tag zu 100 Prozent aus Fachkraftaufgaben. Die Kunden sind zufrieden, das Team wächst, schnell werden aus 60 Wochenstunden 80. Der Kontostand bestätigt den Erfolg.An dieser Stelle bleibt der eine Typ „schlechter Unternehmer“ auf der Erfolgsspur, verpasst es aber, mit seiner Firma zu wachsen. Sie wächst ihm deshalb über den Kopf und er geht mit ihr unter. Der zweite Typ „schlechter Unternehmer“ hat von Anfang an nur ein Ziel vor Augen: Er will Kohle machen. "Aber weil der Fokus nur auf dem eigenen Vorteil liegt", so Deutschlands wohl führender Unternehmercoach Stefan Merath, "steht am Ende das Scheitern."Er selbst habe das auch schon erlebt. Nach durchaus erfolgreichen Jahren sei er mit seiner ersten Firma Pleite gegangen und habe erst da begriffen, dass er das Unternehmersein trainieren und sich ein höheres Ziel setzen müsse: seinen Kunden einen echten Nutzen zu bieten, sein Team voranzubringen, sein Umfeld zu bereichern.Woran erkennt man also das Mindset eines „guten“ Unternehmers?Kundennutzen steht im Mittelpunkt: Gute Unternehmer setzen nicht nur auf Umsatzziele, sondern fokussieren sich auf den echten Nutzen für ihre Kunden.Selbstreflexion und Werthaltung: Ein erfolgreicher Unternehmer gleicht sein inneres Gefühl mit der Realität ab, richtet sich stets am eigenen Werte-Kompass aus und entwickelt sich kontinuierlich weiter.Persönliche Entwicklung als Grundlage: Die Optimierung der Firma beginnt mit der Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit.Es ist kein Geheimnis, dass auch "schlechte Unternehmer" Erfolg haben. Entscheidend ist für Stefan Merath deshalb die Frage, wie man Erfolg misst. In seinem neuen Buch „Die Schwarzgurt-Unternehmer. Das letzte Geheimnis der leichten, menschlichen und wirksamen Unternehmensführung" liefert der manager-magazin Bestseller-Autor Antworten. Unter anderem, dass es beim Unternehmersein nicht um Erfolg gehe, sondern um Erfüllung - und darum, am Ende des Lebens sagen zu können: Ja, ich habe einen Beitrag für die Gesellschaft geleistet!Als Grundlage fürs Buch dienten Stefan Merath übrigens auch viele Erfahrungen, die er in den vergangenen Jahren in seinen eigenen Unternehmen gesammelt hat: "Ich teste fortlaufend neue Ansätze für das Unternehmersein von heute, entwickle sie weiter und transferiere sie in die KMU-Praxis. Dadurch können die Leser jede beschriebene Optimierungsmöglichkeit in ihrem Unternehmeralltag umsetzen."Zum AutorStefan Merath gibt seine langjährigen Erfahrungen als Unternehmer mit Leidenschaft an andere weiter: Seit 2004 arbeitet er als Unternehmercoach, zudem hält er Seminare und publiziert Bestseller-Romane für Unternehmer. Das Standardwerk „Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“ ist mittlerweile schon in der 17. Auflage erschienen. Sein neuestes Werk „Dein Wille geschehe“ dreht sich um Führungsthemen, ist aber genauso spannend. Er gießt seine Erkenntnisse in jedem seiner Bücher in eine nachvollziehbare Geschichte. Es ist nicht alles neu, aber es macht viele Prozesse in den Unternehmen noch deutlicher.Zum Buch Der Schwarzgurt-Unternehmer. Das letzte Geheimnis der leichten, menschlichen und wirksamen UnternehmensführungVor 16 Jahren schrieb Stefan Merath mit Der Weg zum erfolgreichen Unternehme das bisherige deutsche Standardwerk für UnternehmerInnen. Mit seinem neuen Buch Die Schwarzgurt-Unternehmer schuf er nun sein Meisterwerk – die Pflichtlektüre für alle UnternehmerInnen aus kleinen und mittleren Unternehmen.Dieser Business-Roman erzählt die Geschichte des Unternehmers Jan, der sein Unternehmen zum Erfolg führen will, sich aber fühlt wie der Sklave im eigenen Unternehmen.Dabei bekommt er Unterstützung von Schwarzgurt-Unternehmern, die ihm eine völlig neue Welt eröffnen. Eine Welt ohne Stress, Ärger, Frust und Kampf. Eine Welt, in der Unternehmersein mit innerer Ruhe, Leichtigkeit und Team-Flow verbunden ist. Eine Welt voller Leidenschaft und Erfüllung.Eine Besonderheit dieses Buches ist, dass es nicht nur reine Praxis für Unternehmer, sondern auch Mitarbeitenden eine völlig neue Perspektive bietet, die gemeinsam im Team wachsen wollen.Dieses Buch ist von einer tiefen Weisheit getragen. Man spürt in jeder Zeile, dass Stefan Merath seit dem „Weg zum erfolgreichen Unternehmer“ etwa 3-mal so lange selbst Unternehmer und 5-mal so lange Unternehmercoach ist. Und er hat mit 1000-mal so vielen Unternehmern als KundInnen gearbeitet. Manche davon wurden beste Arbeitgeber Deutschlands. All seine Erfahrung steckt in diesem Buch.Dieses Buch bietet:Antworten, wie du den alltäglichen Zwängen entkommstEinen klaren Entwicklungspfad, um der/die beste Unternehmer/in zu werden, der/die du sein kannst. Und zwar mindestens 10-mal schneller und fokussierter als bislang.Ein Unternehmerbild, das sich radikal von dem sonst in der Öffentlichkeit und Erfolgsliteratur üblichen unterscheidetWege, Strategien innerhalb von 3 Monaten nicht nur zu entwickeln, sondern auch umzusetzenWege, dein Team in High-Speed zu trainierenDie Antwort, wie du ein Flow-Team schaffst – ein maximal begeistertes Team in HöchstleistungDie Kunst, wie du in jeder Situation innere Ruhe bewahrstDen Trainings-Kodex der Schwarzgurt-UnternehmerDeinen Weg, Unternehmersein voller Lebensfreude, Sinn, Erfüllung und Selbstbestimmung zu erlebenDie Welt wird sich durch die Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz die nächsten 10 Jahre mehr verändern als in den letzten 250 Jahren. Kein Witz! Disruption, Dauerumbrüche und Krisen werden in allen Branchen der Normalfall. Die einzige Chance, diese Zeit zur besten deines Lebens zu machen, liegt darin, zuerst dich zur bestmöglichen Unternehmerin/zum bestmöglichen Unternehmer zu entwickeln.Autor: Stefan MerathHerausgeber: GABAL Verlag Offenbach, 2024Seiten: 456 SeitenErscheinungsdatum: 7. März 2024ISBN: 978-3-96739-177-0ISBN (EPUB): 978-3-96740-356-5ISBN (PDF): 978-3-96740-355-8(Quelle: GABAL Verlag, 2024)Links und InformationenMehr zu Stefan Merath, den Büchern und seinem Expertenteam erfährst Du auf:www.unternehmercoach.comLink zum Buch

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