
#19 Warum die Sansibar weit mehr ist als ein berühmter Aufkleber – mit Sebastian Prüßmann
Heute zu Gast im Studio Gastro: Sebastian Prüßmann, Küchenchef der Sansibar auf Sylt. Über kaum ein Restaurant in Deutschland wurde so viel erzählt, geschrieben und vermutlich auch ein bisschen geflunkert wie über die Sansibar. Sie ist Restaurant, Marke, Treffpunkt, Statussymbol, Familienausflug und Sehnsuchtsort in einem. Vor allem aber ist sie ein gastronomischer Betrieb, der jeden Tag funktionieren muss – unabhängig davon, ob draußen die Sonne scheint, der Regen quer über die Dünen zieht oder die Erwartungen der Gäste mal wieder größer sind als der eigene Weinkeller. Sebastian Prüßmann ist seit vielen Jahren für die Küche dieses Ausnahmeortes verantwortlich. Einer Küche, in der nicht jeden Abend das Rad neu erfunden werden soll, sondern vor allem das auf den Teller kommen muss, wofür die Menschen wiederkommen. Das klingt zunächst nach kulinarischer Bodenständigkeit. Tatsächlich verlangt es enorme Präzision, Disziplin und die Bereitschaft, das eigene Ego gelegentlich dort zu lassen, wo es in einer guten Küche am wenigsten stört: vor der Tür. Wir sprechen über Gerichte, die sich nicht einfach verändern lassen, über den Unterschied zwischen Weiterentwicklung und Verschlimmbesserung und über die Frage, warum vermeintlich einfache Klassiker häufig anspruchsvoller sind als jede kulinarische Inszenierung. Sebastian erzählt, wie ihn seine Zeit in der Sternegastronomie geprägt hat, weshalb er heute anders auf Produkte und Präsentation blickt und warum nicht alles, was Köche beeindruckt, automatisch auch Gäste glücklich macht. Natürlich geht es auch um den Mythos Sansibar: um Herbert Seckler, um dessen Sohn Niklas, um prominente und weniger prominente Gäste, um Familien, für die der Spielplatz genauso zum Besuch gehört wie das Essen, und um Mitarbeitende, die teilweise seit Jahrzehnten Teil dieses besonderen Kosmos sind. Wir sprechen darüber, wie man einen solchen Ort führt, ohne ihm das zu nehmen, was ihn überhaupt erst besonders gemacht hat. Und wir sprechen über das Ankommen. Über einen Küchenchef, der nicht mehr jedem vermeintlich größeren Projekt hinterherlaufen muss, weil er längst einen Ort gefunden hat, an dem Arbeit, Familie und Leben erstaunlich gut zusammenpassen. Warum die Sansibar weit mehr ist als ein berühmter Aufkleber, weshalb Beständigkeit nicht mit Stillstand verwechselt werden darf und was Sebastian Prüßmann heute anders kochen würde als noch vor einigen Jahren – darüber sprechen wir in dieser Folge. Viel Spaß beim Hören. --- Werbepartner [Werbung] --- Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/studio_gastro --- Credits --- Produktion: Studio Haebel Broadcast, Weronika Bizetic und Sebastian E. Merget Kreative Direktion: Sebastian E. Merget Executive Producer: Fabio Haebel Ton und Schnitt: Weronika Bizetic Sounddesign: Stefan Valerio Meister Studio Gastro ist eine MERGETNICHT Produktion Du möchtest Werbung bei Studio Gastro schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.]


















