

104 - Oberwikinger gesucht!
Der GAK sucht einen Trainer. Und ausnahmsweise ist nicht das Problem, dass es keine Kandidaten gibt, sondern dass der Markt für die Roten erstaunlich viel hergibt. Scheiblehner, Schmid, Stöger, Atalan, Standfest oder Brunmayr: sechs Namen, sechs ziemlich unterschiedliche Wege für die Zukunft des Stadtklubs. Deshalb machen wir den großen Trainercheck. Wer bringt den höchsten Floor und damit die größte Sicherheit im Abstiegskampf? Wer hat das größte Ceiling? Wie viel Risiko kann sich der GAK nach dem frühen Feldhofer-Aus überhaupt erlauben? Und welche Rolle spielt das Geld, wenn der ehemalige Trainer weiterhin auf der Payroll steht? Am Ende gibt es ein klares Ranking, inklusive eines persönlichen Wunschtrainers. Wir müssen aber noch über das 0:1 bei der SV Ried sprechen. Nach dem 0:8-Debakel wurden unter Joachim Standfest zumindest die defensiven Basics wieder gefixt, trotzdem steht der GAK am Ende mit leeren Händen da. Ein Elfmeter entscheidet eine enge Partie, in der es die Roten vor allem verabsäumen, einem keineswegs überzeugenden Gegner etwas abzuknöpfen. Zu wenig Durchschlagskraft und Qualität im letzten Drittel verhindern zumindest einen eigenen Treffer. Unterm Strich sind das für uns wirklich verlorene Punkte – und das tut weh. Während die Trainersuche läuft, wartet schon die nächste Aufgabe. Der WAC kommt nach Graz und damit ein Gegner, der dem GAK individuell und spielerisch einiges voraus hat. Für die Roten geht es gleichzeitig um die ungeschlagene Heimserie, wichtige Punkte und die Bewertung des gesamten Saisonstarts: Sechs Punkte wären stark, vier noch okay, drei ein Fehlstart. In der Nachspielzeit schauen wir wieder auf den gesamten Stadtklub: Die Frauen starten mit einer Niederlage in die neue Saison und empfangen als Nächstes Wacker Innsbruck. Die Amateure sind dagegen mit einem 3:0 gegen St. Veit endgültig in ihrer Liga angekommen. Nächste Woche muss man nach Feldkichern. GAK Fanberichte zu lesen auf RED-Aktion
















