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Soilcast

Soilcast-Team

Dieser Podcast präsentiert fundiertes Wissen rund um Böden. Böden sind nicht nur unsere Ernährungsgrundlage, sie sind Global Player in der Klimakrise und wir alle sollten mehr über ihre Funktionen wissen.

  • 211 episodes
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Episodes211

  • Jan 2, 2025 · 10 min

    SC123 Der Wärmehaushalt von Böden

    Auch Böden kann es mal zu warm oder zu kalt werden! Erfahrt in dieser Folge, wovon der Wärmehaushalt von Böden abhängt und welche Auswirkungen die Bodentemperatur auf wichtige Prozesse unter der Erdoberfläche haben kann! www.soilcast.de E-Mail: info@soilcast.de Den Soilcast unterstützen Soilcast in den sozialen Medien Auf unserer Website erhaltet ihr alle Lehrbuchempfehlungen, mit der ihr das besprochene Grundwissen nacharbeiten und verfestigen könnt.

  • Dec 17, 2024 · 12 min

    SC121 Pseudovergleyung

    Warum gibt es auch einen scheinbaren Gley, den Pseudogley? Welche Eigenschaften hat er und welche Böden warten noch in der Bodenklasse der Stauwasserböden? Alles das erfahrt ihr in dieser Lehrbuchfolge! www.soilcast.de E-Mail: info@soilcast.de Den Soilcast unterstützen Soilcast in den sozialen Medien Auf unserer Website erhaltet ihr alle Lehrbuchempfehlungen, mit der ihr das besprochene Grundwissen nacharbeiten und verfestigen könnt.

  • Nov 19, 2024 · 34 min

    SC117 SoilTalk: MacGyver im Untergrund

    In der Bodenkunde steckt viel High-Tech, aber auch viele Bastel-Lösungen à la MacGyver. Svenja stellt euch heute eine einfache, aber sehr nützliche Methode vor, die Licht ins Dunkel bringt … www.soilcast.de E-Mail: info@soilcast.de Den Soilcast unterstützen Soilcast in den sozialen Medien Vorgespräch Du kennst MacGyver nicht? Hier schnell die Bildungslücke auf Wikipedia füllen! Thema: MacGyver im Untergrund Der erste vorgestellte Artikel ist frei verfügbar. Zum Download hier entlang! Wie man ein Wurzelfenster in einen Acker einbaut, ist in diesem Video der Uni Hohenheim zu sehen.

  • Nov 5, 2024 · 56 min

    SC115 SoilTalk: GNEM - Germany's Next Erosion Model

    Bodenerosion bekommt heute leider keine Rose von uns oder wie auch immer! Julian hat jedenfalls ein spannendes, frei verfügbares und sehr intuitiv bedienbares Programm für euch mitgebracht, mit dem man Bodenerosion recht intuitiv modellieren kann! www.soilcast.de E-Mail: info@soilcast.de Den Soilcast unterstützen Soilcast in den sozialen Medien Nachlese Unser Hörer Thomas aus Pirna hat uns hingewiesen auf einen ganz neuen Aspekt des Themas „Verwendung von uralten Kartierungen“, zum Beispiel bei der Endlagersuche. Einen entsprechenden Artikel „Die endlose Suche“ in den Dresdner Neuesten Nachrichten las man zum Beispiel am 29. Oktober 2024. Vielen Dank, Thomas! Thema: GNEM – Germany’s Next Erosion Model Paper: Auerswald, K. et al. (2009): Rates of sheet and rill erosion in Germany - A meta-analysis. ( http://dx.doi.org/10.1016/j.geomorph.2009.04.018 http://dx.doi.org/10.1016/j.geomorph.2009.04.018) Water Erosion Prediction Project (WEPP): https://www.ars.usda.gov/midwest-area/west-lafayette-in/national-soil-erosio n-research/docs/wepp/research/ Wir beschäftigen uns heute mit unterschiedlichen Erosionsmodellen und ihren methodischen Vor- und Nachteilen. Bodenerosion wird schon seit Jahrzehnten erfolgreich modelliert. "Marktführer" in diesem Segment ist die Allgemeine Bodenabtragsgleichung (ABAG), die auf der amerikanischen USLE (Universal Soil Loss Equation) basiert. Die ABAG ist ein empirisches Modell, das heißt, sie beruht auf Erfahrungswerten, die über eine große Anzahl von Feldmessungen erzeugt wurden. Sie verwendet die Parameter (R)egenerosivität, (K)ornerodierbarkeit, Hang(l)änge, Hangneigung ((S) von Slope), Landnutzung ((C) von Crop) und (P)rotektion. Für jeden dieser Parameter gibt es Tabellenwerke, die bspw. jeder Bodenart (K-Faktor) oder jeder Landnutzung (C-Faktor) einen empirischen Zahlwert zuordnet. Werden alle Faktoren multipliziert, ergibt sich ein Erosionspotential in t/ha·a. Der große Vorteil dieser empirischen Modelle ist, dass sie recht niedrigschwellig sind. So können also mit vergleichsweise einfachen Eingangsdaten Modellierungen durchgeführt werden. Der Nachteil ist, dass sie ohne physikalische Gesetzmäßigkeiten funktionieren, und nur auf Erfahrungswerten basieren. Daher kann es passieren, dass die Ergebnisse für einen gegebenen Untersuchungsraum nicht realistisch sind, weil sie den Erfahrungswerten nicht entsprechen. Auch kann die ABAG keine Deposition modellieren. Wir wissen für eine Fläche nur, wieviel von ihr potentiell(!) erodiert werden kann. In der Grundform ist zudem jede Fläche isoliert von Nachbarflächen - Weitergabeeffekte, z.B. entlang einer Erosionsrinne können nicht modelliert werden. Dieses Problem versuchen physikalische Erosionsmodelle wie WEPP zu lösen, indem sie möglichst genau auf Basis physikalischer Gesetzmäßigkeiten modellieren. Dadurch sind sie natürlich sehr viel Datenhungriger und können nur schwerlich auf größeren Flächen angewandt werden. WEPP ist allerdings eine recht einfach zu lernende (aber schwer zu meisternde) Variante eines physikalischen Modells, weil im Zweifel bestehende Presets verwendet werden können, um Lücken im Datensatz zu schließen. Ebenso können Deposition und "echte" Abtragsraten (nicht nur Potentiale) modelliert werden. Auch dieses Modell benötigt Informationen zu Klima, Relief, Bodenaufbau und Landnutzung. Die Einstellungsmöglichkeiten sind hier jedoch im Vergleich zur ABAG deutlich detailreicher. Der Vergleich der beiden Ansätze in der heutigen Folge zeigt anschaulich die jeweiligen Vor- und Nachteile und die Berechtigung, dass empirische und physikalische Modelle auch nebeneinander existieren können. Eine Modellarchitektur schließt die andere nicht aus, da sie unterschiedliche Nischen bespielen. Abschließend ein weises Wort zum Modellieren: Kalibration und Überprüfung sind immer wichtig! Jedes Modell spuckt ein Ergebnis aus - es liegt an den Anwendenden, dieses Ergebnis durch eigene Messungen zu plausibilisieren!

  • Oct 29, 2024 · 55 min

    SC114 SoilTalk: Moorschwund in Brandenburg

    Unsere Bodenkartenexpertin Mareille ist wieder am Start! Sie schaut sich mit Christoph die Moorflächen im fünftgrößten Flächenland Deutschlands an – aber huch! Wo sind die Moore hin? Anhand von Bodenkarten und digitalen Methoden lässt sich der Verlust dieser sensiblen Böden ermitteln. www.soilcast.de E-Mail: info@soilcast.de Den Soilcast unterstützen Soilcast in den sozialen Medien Nachlese Unser treuer Hörer Konrad hat uns geschrieben und uns darauf hingewiesen, dass wir im Zuge der letzten Folge über Archäologie natürlich auch die Bodenfunktion als „Archiv der Natur- und Kulturgeschichte“ erwähnen müssen. Vielen Dank! Thema: Moorschwund in Brandenburg Endlich kommen die Bodenkarten zu ihrem Recht, hier thematisiert zu werden! Deutschlandweite Bodenkarten findet ihr bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und auch bei allen Landesämtern. An dieser Stelle seien exemplarisch das Niedersächsische Bodeninformationssystem NIBIS, sowie der BodenViewer Hessen von uns begeistert erwähnt – liebe Grüße! Wir gucken uns heute aber genauer an, was es mit der Erstellung einer aktualisierten Moorkarte für das Land Brandenburg auf sich hat. Anhand alter bodenkundlicher Daten, sowie aktuellen Beprobungen als Referenz konnte die frühere Ausdehnung der Moorböden, aber auch ihre Verlustraten bestimmt werden. Somit gibt es eine neue Verbreitung für das Jahr 2013 und mittlerweile sogar schon weitergerechnet bis zum Jahr 2021. Und leider ist der Moorschwund beträchtlich - schaut es euch selbst an im GeoPortal Brandenburg unter MoorFIS.

  • Oct 22, 2024 · 1 hr

    SC113 SoilTalk: Arschäologie am Ullafelsen

    Wir begeben uns auf eine archäologische Reise zum Ullafelsen ins Fotschtal und beschäftigen uns mit der Frage, wie man anhand von Fäkalbiomarkern die Besiedlungs- und Landnutzungsgeschichte längst vergessener Zeiten rekonstruieren kann. www.soilcast.de E-Mail: info@soilcast.de Soilcast auf Bluesky Soilcast auf X, ehem. Twitter Soilcast auf Instagram Soilcast auf Facebook Vorgespräch Die Ergebnisse der vierten Bundeswaldinventur (BWI) wurden veröffentlicht und sind Grund genug für uns, uns einmal mit der Darstellung der Ergebnisse zu befassen. Grundlage ist die Handreichung zu ausgewählten Ergebnissen der BWI. Thema: Arschäologie am Ullaelfsen In dieser Folge wirds arschologisch! Wenn ihr ein bisschen historisch in die Wissenschaftsdisziplin der Archäologie einsteigen wollt, empfehlen wir euch die Folge 209 vom Podcast „Geschichten aus der Geschichte“. Einen schönen Übersichtsartikel über die Entwiklungsperioden des Menschen findet ihr hier: https://www.wissen.de/bildwb/steinzeit-bronzezeit-eisenzeit-entwicklungsphasen-der-menschheit Wir begeben uns ins Fotschertal südwestlich von Innsbruch, genauer gesagt zum Ullafelsen. Paper: Human and livestock faecal biomarkers at the prehistorical encampment site of Ullafelsen in the Fotsch Valley, Stubai Alps, Austria – potential and limitations

  • Oct 17, 2024 · 12 min

    SC112 Auenböden

    Flussauen sind nicht nur die Heimat für einzigartige Lebewesen und Pflanzen, sie beherbergen auch eine spannende Bodengesellschaft! www.soilcast.de E-Mail: info@soilcast.de Soilcast in den sozialen Medien Auf unserer Website erhaltet ihr alle Lehrbuchempfehlungen, mit der ihr das besprochene Grundwissen nacharbeiten und verfestigen könnt.

  • Oct 8, 2024 · 45 min

    SC111 SoilTalk: Strukturwandel im Boden

    Wir untersuchen die Strukturwandelregion Boden und stellen uns die Frage, wie man die Veränderung der Bodenstruktur über die Zeit untersuchen kann! www.soilcast.de E-Mail: info@soilcast.de Soilcast auf Bluesky Soilcast auf X, ehem. Twitter Soilcast auf Instagram Soilcast auf Facebook Vorgespräch Sounding Soil: https://www.soundingsoil.ch/en/ Thema: Strukturwandel im Boden Paper: https://pub.epsilon.slu.se/31050/1/leuther-f-et-al-20230530.pdf

  • Oct 2, 2024 · 11 min

    SC110 Bodenfarben

    Die Bodenfarbe verrät uns viel über die Zusammensetzung, die physikalischen und chemischen Eigenschaften eines Bodens und seine Geschichte! www.soilcast.de E-Mail: info@soilcast.de Soilcast in den sozialen Medien Auf unserer Website erhaltet ihr alle Lehrbuchempfehlungen, mit der ihr das besprochene Grundwissen nacharbeiten und verfestigen könnt.