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Rethinking Marketing · August 20 · 41 min

Steve Plesker: Warum das Agenturmodell der Zukunft flexibel sein muss

Wie muss ein Agenturmodell aussehen, das zu einer Marketingwelt passt, die schneller, komplexer und zunehmend von KI geprägt wird? Steve Plesker, Director Brand and Marketing Communications bei Telefónica Deutschland, gibt in dieser Folge von Rethinking Marketing Einblicke in die Neuausrichtung der Agenturlandschaft von O2 und erklärt, warum sich das Unternehmen von einem Customized-Agenturmodell hin zu einem flexibleren, kollaborativen Setup entwickelt hat. Im Gespräch mit Lena Herrmann und Oliver Klein geht es darum, warum es nicht das eine perfekte Agenturmodell gibt. Stattdessen braucht es unterschiedliche Modi der Zusammenarbeit: Manche Aufgaben verlangen nach einer klaren Führung, andere nach enger Kollaboration verschiedener Spezialagenturen und wieder andere funktionieren bewusst am effizientesten im direkten Zusammenspiel einzelner Expertenteams. Entscheidend ist deshalb nicht nur, welche Agenturen miteinander arbeiten, sondern vor allem, welche Prozesse, Verantwortlichkeiten und Strukturen hinter dem Modell stehen. Steve Plesker spricht dabei offen über die Vor- und Nachteile von Customized Agencies und exklusiven Teams. Während feste Strukturen Kontinuität und Prozesssicherheit schaffen können, drohen gleichzeitig Monokultur und fehlende Impulse von außen. Gerade bei Strategie und Kreation kann es deshalb entscheidend sein, immer wieder neue Köpfe, Perspektiven und Kompetenzen einzubinden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vergütung von Agenturen. O2 setzt zunehmend auf Delivery- und Asset-basierte Modelle statt auf klassische Stunden- oder FTE-Abrechnung. Durch KI und Automatisierung verändert sich schließlich der tatsächliche Aufwand für die Produktion von Marketing-Assets fundamental. Output-basierte Vergütung kann deshalb neue Anreize für Effizienz schaffen, verlangt Unternehmen gleichzeitig aber deutlich mehr Klarheit bei Briefings, Planung und Prozessen. Und schließlich geht es um eine entscheidende Frage im Umgang mit künstlicher Intelligenz im Marketing: Nutzen Unternehmen KI lediglich, um schneller und günstiger mehr Content zu produzieren oder setzen sie die Technologie ein, um Menschen von Routineaufgaben zu entlasten und Marketing tatsächlich besser zu machen? Denn maximale Effizienz allein schafft noch keine starke Marke. Gerade im KI-Zeitalter braucht es kreative Ideen, die Menschen erreichen und im Gedächtnis bleiben. Speaker: Steve Plesker: https://www.linkedin.com/in/steveplesker/ - O2 Telefónica: http://www.telefonica.de Lena Herrmann: https://www.linkedin.com/in/lena-herrmann-197651143/ Oliver Klein: https://www.linkedin.com/in/oliver-klein-98b435/ - cherrypicker: https://www.cherrypicker.de Weitere Infos Website Rethinking Marketing: https://rethinking-marketing.de/ Das Buch Rethinking Marketing erhältlich unter: https://www.beck-shop.de/klein-merkle-rethinking-marketing/product/38962515?srsltid=AfmBOorP6m9wzZeouWjM4wWZs2-rM71R9oqA9GlotuJaZSd2cF3xCCjE

0:00-41:18

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Wie muss ein Agenturmodell aussehen, das zu einer Marketingwelt passt, die schneller, komplexer und zunehmend von KI geprägt wird? Steve Plesker, Director Brand and Marketing Communications bei Telefónica Deutschland, gibt in dieser Folge von Rethinking Marketing Einblicke in die Neuausrichtung der Agenturlandschaft von O2 und erklärt, warum sich das Unternehmen von einem Customized-Agenturmodell hin zu einem flexibleren, kollaborativen Setup entwickelt hat.

Im Gespräch mit Lena Herrmann und Oliver Klein geht es darum, warum es nicht das eine perfekte Agenturmodell gibt. Stattdessen braucht es unterschiedliche Modi der Zusammenarbeit: Manche Aufgaben verlangen nach einer klaren Führung, andere nach enger Kollaboration verschiedener Spezialagenturen und wieder andere funktionieren bewusst am effizientesten im direkten Zusammenspiel einzelner Expertenteams. Entscheidend ist deshalb nicht nur, welche Agenturen miteinander arbeiten, sondern vor allem, welche Prozesse, Verantwortlichkeiten und Strukturen hinter dem Modell stehen.

Steve Plesker spricht dabei offen über die Vor- und Nachteile von Customized Agencies und exklusiven Teams. Während feste Strukturen Kontinuität und Prozesssicherheit schaffen können, drohen gleichzeitig Monokultur und fehlende Impulse von außen. Gerade bei Strategie und Kreation kann es deshalb entscheidend sein, immer wieder neue Köpfe, Perspektiven und Kompetenzen einzubinden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vergütung von Agenturen. O2 setzt zunehmend auf Delivery- und Asset-basierte Modelle statt auf klassische Stunden- oder FTE-Abrechnung. Durch KI und Automatisierung verändert sich schließlich der tatsächliche Aufwand für die Produktion von Marketing-Assets fundamental. Output-basierte Vergütung kann deshalb neue Anreize für Effizienz schaffen, verlangt Unternehmen gleichzeitig aber deutlich mehr Klarheit bei Briefings, Planung und Prozessen.

Und schließlich geht es um eine entscheidende Frage im Umgang mit künstlicher Intelligenz im Marketing: Nutzen Unternehmen KI lediglich, um schneller und günstiger mehr Content zu produzieren oder setzen sie die Technologie ein, um Menschen von Routineaufgaben zu entlasten und Marketing tatsächlich besser zu machen? Denn maximale Effizienz allein schafft noch keine starke Marke. Gerade im KI-Zeitalter braucht es kreative Ideen, die Menschen erreichen und im Gedächtnis bleiben.

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