
ADHS & Hitze: Warum Menschen mit ADHS im Sommer mehr leiden
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Draußen wird es heiß und in deinem Kopf herrscht plötzlich absolutes Chaos? Kommt dir das bekannt vor?
In dieser Folge von Reizüberflutet spricht Psychologin Leonie über ein Thema, das in den letzten Wochen auf Social Media für viel Gesprächsstoff gesorgt hat: die extreme Belastung von Menschen mit ADHS während einer Hitzewelle.
Dabei ist das keine Einbildung oder "Meckern auf hohem Niveau" – dahinter stecken neurobiologische Gründe und ein völlig überfordertes Reizfiltersystem.
Leonie erklärt verständlich und alltagsnah:
warum die sogenannte Reizfilterstörung bei Hitze zu einer schnellen Überflutung führt
welche Rolle die Körperwahrnehmung spielt und warum ADHS-Betroffene oft schlicht vergessen zu trinken
wieso das autonome Nervensystem und die Impulskontrolle im Sommer extra hart arbeiten müssen
und welche kritischen Auswirkungen ADHS-Medikamente (Stimulanzien) auf das Schwitzen und die Flüssigkeitsaufnahme haben können
Außerdem bekommst du konkrete Impulse:
wie du an heißen Tagen achtsamer mit deinen eigenen Grenzen umgehst
worauf du bei der Lagerung deiner Medikamente im Sommer unbedingt achten musst
warum es vollkommen okay ist, bei 40 Grad einen Gang zurückzuschalten
und einen kleinen Aufruf an die Community für die besten Abkühlungs-Tipps fürs Schlafzimmer
Diese Folge ist für dich, wenn du dich bei Hitze oft völlig erschöpft und gereizt fühlst – und verstehen möchtest, warum dein neurodivergentes Gehirn im Sommer eine Extra-Portion Fürsorge braucht.
Denn: Dein Leiden ist nicht eingebildet. Es ist biologisch erklärbar – und mit dem richtigen Verständnis kommst du besser durch die heißen Tage.