

Rollenspiel ist kein Recruiting-Theater
Rollenspiele klingen im Recruiting erstmal nach einer guten Idee. Ein bisschen Praxis. Ein bisschen Simulation. Ein bisschen „wir schauen mal, wie die Person wirklich reagiert“. Aber genau da liegt das Problem: Viele Rollenspiele wirken nur professionell – sind es aber nicht. In dieser Folge sprechen Artur und Basti darüber, wann Rollenspiele in der Personalauswahl sinnvoll sein können und wann sie eher zu Recruiting-Theater werden. Denn ein Rollenspiel ist kein Selbstläufer. Es braucht Anforderungsbezug, klare Zielkompetenzen, eine realistische Situation, gute Vorbereitung, saubere Beobachtung und eine rollenspielende Person, die nicht einfach improvisiert. Es geht um Dialogübungen, Simulationen, Führungssituationen, Konflikte, Vertrieb, Kundenservice, Eskalationen, Selbstreflexion und die Frage, warum ein schlecht vorbereitetes Rollenspiel am Ende nur zeigt, wer gut schauspielern kann – aber nicht, wer wirklich zur Rolle passt. 💬 Zentrale Botschaft: Ein Rollenspiel ist nur dann ein gutes Auswahlinstrument, wenn es realitätsnah, anforderungsbezogen und sauber vorbereitet ist. Spontan aus dem Hut gezogen ist es keine Diagnostik – sondern Zufall mit Schauspielanteil. Kernaussagen: Kein Rollenspiel ohne Anforderungsbezug. Erst klären, was gemessen werden soll – dann entscheiden, ob ein Rollenspiel überhaupt das passende Instrument ist. Wer ein Rollenspiel will, muss bereit sein, Zeit und Hirnschmalz zu investieren. Sonst wird es beliebig. Ein Rollenspiel ist nur dann fair, wenn alle Kandidaten mit derselben Situation konfrontiert werden. Links: Artur: https://www.linkedin.com/in/artur-reich-63b788105/ Bastian: https://www.linkedin.com/in/bastian-stolz/ Stefan: https://www.linkedin.com/in/berndt-stefan/ https://jaklahr.de/# Applysia applysia.de/basics Dein Call to Action! 👉 Hinterlasse eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts ⭐⭐⭐⭐⭐ 👉 Teile dein Feedback zur Episode auf LinkedIn
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