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Raumzeit · March 8 · 1 hr 51 min

RZ126 Gravitationswellenforschung

Ein Blick auf die Ergebnisse der Forschung zehn Jahre nach dem ersten direkten Nachweis von Gravitationswellen Gravitationswellen sind winzige Schwankungen der Raumzeit, ein minimales Zittern in der Ausdehnung des Universums, die sich nur in Bruchteilen des Durchmessers eines einzelnen Atoms abspielt. Ausgelöst durch gigantische Explosionen und Kollisionen supermassiver Elemente des Alls wie Neutronensternen und schwarzen Löchern sind sie Zeugen gewaltiger Ereignisse die im Gegensatz zu Supernovas und galaktischen Verschmelzungen, die sonst kaum oder gar nicht über das elektromagnetische Spektrum wahrnehmbar sind. Lange wurde an Instrumentarien geforscht um diese Wellen zu delektieren und als vor zehn Jahren die erste direkte und belegbare Messung einer Gravitationswelle durchgeführt wurde war es ein bahnbrechendes Ereignis das wenig überraschend auch bald mit einem Physik-Nobelpreis belohnt wurde. In der letzten Dekade wurden dieses neue Instrument weiter verfeinert und es wurden zahlreichen gemessenen Ereignisse nachgegangen, woraus wiederum viele neue Erkenntnisse über das Universum gewonnen werden konnten. Dauer: 1 Stunde 51 Minuten Aufnahme: 28.11.2025 Günther Hasinger Ich spreche mit Günther Hasinger, dem Gründer und Leiter des neu gebildeten Zentrum für Astrophysik in Görlitz. Wir sprechen über das Wesen der Gravitationswellen, gemessenen Ereignissen, der Verbesserung der Messtechnik und zukünftigen Projekten, die die heutigen Möglichkeiten so tief ins All zu blicken noch weiter verfeinern werden. Günther Hasinger war schon in RZ093 in seiner früheren Funktion als Leiter des Europäischen Weltraumastronomiezentrums (ESAC) zum Thema James-Webb-Teleskop zu Gast. Für diese Episode von Raumzeit liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor. Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Formate: HTML, WEBVTT. Shownotes Gravitationswelle – Wikipedia — de.wikipedia.org Deutsches Zentrum für Astrophysik – Wikipedia — de.wikipedia.org Multi-messenger astronomy - Wikipedia — en.wikipedia.org Radioastronomie – Wikipedia — de.wikipedia.org Deutsches Elektronen-Synchrotron – Wikipedia — de.wikipedia.org Square Kilometre Array – Wikipedia — de.wikipedia.org Einstein-Teleskop – Wikipedia — de.wikipedia.org Michelson-Interferometer – Wikipedia — de.wikipedia.org LIGO – Wikipedia — de.wikipedia.org GEO600 – Wikipedia — de.wikipedia.org KAGRA – Wikipedia — de.wikipedia.org Heisenbergsche Unschärferelation – Wikipedia — de.wikipedia.org Gequetschtes Licht – Wikipedia — de.wikipedia.org Brownsche Bewegung – Wikipedia — de.wikipedia.org Schwarzes Loch – Wikipedia — de.wikipedia.org GW170817 - Wikipedia — en.wikipedia.org Gammablitz – Wikipedia — de.wikipedia.org Neutronenstern – Wikipedia — de.wikipedia.org Kilonova – Wikipedia — de.wikipedia.org Hubble-Konstante – Wikipedia — de.wikipedia.org Rotverschiebung – Wikipedia — de.wikipedia.org James-Webb-Weltraumteleskop – Wikipedia — de.wikipedia.org Hintergrundstrahlung – Wikipedia — de.wikipedia.org Cosmic Explorer (gravitational wave observatory) - Wikipedia — en.wikipedia.org Weißer Zwerg – Wikipedia — de.wikipedia.org Chandrasekhar-Grenze – Wikipedia — de.wikipedia.org Dunkle Materie – Wikipedia — de.wikipedia.org Neutrino – Wikipedia — de.wikipedia.org Elektromagnetisches Spektrum – Wikipedia — de.wikipedia.org Gravitationswellenspektrum — geo600.uni-hannover.de Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik – Wikipedia — de.wikipedia.org Laser Interferometer Space Antenna – Wikipedia — de.wikipedia.org Lagrange-Punkte – Wikipedia — de.wikipedia.org Phasenverschiebung – Wikipedia — de.wikipedia.org LISA Pathfinder – Wikipedia — de.wikipedia.org Doppelstern – Wikipedia — de.wikipedia.org Andromedagalaxie – Wikipedia — de.wikipedia.org Quasar – Wikipedia — de.wikipedia.org Jet (Astronomie) – Wikipedia — de.wikipedia.org Röntgenstrahlung – Wikipedia — de.wikipedia.org Pulsar timing array - Wikipedia — en.wikipedia.org North American Nanohertz Observatory for Gravitational Waves - Wikipedia — en.wikipedia.org European Pulsar Timing Array - Wikipedia — en.wikipedia.org International Pulsar Timing Array - Wikipedia — en.wikipedia.org Pulsar – Wikipedia — de.wikipedia.org Deep Synoptic Array - Wikipedia — en.wikipedia.org PSR J1915+1606 – Wikipedia — de.wikipedia.org Helioseismologie – Wikipedia — de.wikipedia.org Urknall – Wikipedia — de.wikipedia.org Polarisation – Wikipedia — de.wikipedia.org IceCube – Wikipedia — de.wikipedia.org Gaia (Weltraumteleskop) – Wikipedia — de.wikipedia.org Vera C. Rubin Observatory – Wikipedia — de.wikipedia.org Citizen Science – Wikipedia — de.wikipedia.org Euregio Maas-Rhein – Wikipedia — de.wikipedia.org Sardinien – Wikipedia — de.wikipedia.org CERN – Wikipedia — de.wikipedia.org

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Ein Blick auf die Ergebnisse der Forschung zehn Jahre nach dem ersten direkten Nachweis von Gravitationswellen

Gravitationswellen sind winzige Schwankungen der Raumzeit, ein minimales Zittern in der Ausdehnung des Universums, die sich nur in Bruchteilen des Durchmessers eines einzelnen Atoms abspielt. Ausgelöst durch gigantische Explosionen und Kollisionen supermassiver Elemente des Alls wie Neutronensternen und schwarzen Löchern sind sie Zeugen gewaltiger Ereignisse die im Gegensatz zu Supernovas und galaktischen Verschmelzungen, die sonst kaum oder gar nicht über das elektromagnetische Spektrum wahrnehmbar sind.

Lange wurde an Instrumentarien geforscht um diese Wellen zu delektieren und als vor zehn Jahren die erste direkte und belegbare Messung einer Gravitationswelle durchgeführt wurde war es ein bahnbrechendes Ereignis das wenig überraschend auch bald mit einem Physik-Nobelpreis belohnt wurde. In der letzten Dekade wurden dieses neue Instrument weiter verfeinert und es wurden zahlreichen gemessenen Ereignisse nachgegangen, woraus wiederum viele neue Erkenntnisse über das Universum gewonnen werden konnten.

Dauer: 1 Stunde 51 Minuten
Aufnahme: 28.11.2025

Günther Hasinger
Günther Hasinger

Ich spreche mit Günther Hasinger, dem Gründer und Leiter des neu gebildeten Zentrum für Astrophysik in Görlitz. Wir sprechen über das Wesen der Gravitationswellen, gemessenen Ereignissen, der Verbesserung der Messtechnik und zukünftigen Projekten, die die heutigen Möglichkeiten so tief ins All zu blicken noch weiter verfeinern werden.

Günther Hasinger war schon in RZ093 in seiner früheren Funktion als Leiter des Europäischen Weltraumastronomiezentrums (ESAC) zum Thema James-Webb-Teleskop zu Gast.


Für diese Episode von Raumzeit liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor.

Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Formate: HTML, WEBVTT.


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