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Prompt und Antwort

KI-Gilde

Ein KI-generierter Podcasts rund um die Entwicklung von und mit KI. News, Updates und interessante Hintergrundinformationen für den professionellen Einsatz von KI hinaus. Ohne Hype und Buzzwords.

Die KI-Gilde ist ein Angebot der YnotBetter UG.

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  • German
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  • S1 · E183
    Yesterday · 10 min

    183 - FreeToken

    Ein Mixture-of-Experts-Modell mit 284 Milliarden Parametern rechnet je Token nur mit 13 Milliarden davon. Klingt sparsam — nur muss das ganze Modell trotzdem irgendwo liegen, und auf die Grafikkarte passt es nicht. Also wandern die Experten für jedes neue Wort über die PCI-Express-Leitung, und die Recheneinheiten warten die meiste Zeit auf Daten. FreeToken dreht das um: Statt das Modell einmal fest auf Grafikkarte und Hauptprozessor zu verteilen, benutzt es die Grafikkarte als Cache für die gerade heißen Experten. In dieser Folge schauen wir uns an, wie das unter der Haube funktioniert — und was die Messwerte dazu sagen. Die Bibliothek, aus der du immer nur drei Seiten brauchst — und warum eine feste Aufteilung des Modells zu über 50 Prozent am Bedarf vorbeigeht Double Buffering beim Prefill: die Großküche, in der der Assistent die Zutaten für den nächsten Bon schon bereitlegt, während der Koch noch brät Die Q-Star-Strategie beim Cache-Miss: Grafikkarte und Hauptprozessor teilen sich die fehlende Rechnung so, dass beide zur selben Millisekunde fertig sind Ein eigenes Gewichtsformat, das das Umpacken beim Laden spart, und ein Cache, der im laufenden Betrieb wächst und schrumpft Die Zahlen: von 58 auf 132 Token pro Sekunde, knapp 40 Token pro Sekunde auf einem Laptop mit 8 GB Grafikspeicher — und für wen sich das Ganze überhaupt lohnt Die Stimmen in diesem Podcast sind künstlich erzeugt. Die Inhalte stammen von uns.

  • S1 · E182
    Friday · 6 min

    182 - KV-Cache mit Heartbeats

    Wer einen Agenten wie Hermes, Pi oder OpenClaw betreibt, gibt ihm bei jeder einzelnen Anfrage denselben System-Prompt mit — Anweisungen, Handbücher, Werkzeugbeschreibungen, schnell über 25.000 Token. Und die Inferenzmaschine rechnet diesen Block jedes Mal wieder durch, als hätte sie ihn noch nie gesehen. Eigentlich gibt es dafür den Key-Value-Cache. In der Praxis, lokal und mit mehreren Nutzern, löst er sich bei Platzmangel aber einfach in Luft auf. Also einfrieren? Geht nicht. In dieser Folge geht es darum, warum das so ist — und wie man den Cache trotzdem dauerhaft warm hält. Warum der Cache nach einem Rotationsprinzip arbeitet und wer dabei zuerst rausfliegt: der Türsteher im vollen Club Wie viel Speicher 25.000 Token wirklich belegen — deutlich weniger, als die meisten schätzen Der pragmatische Weg auf dem DGX Spark: Speicherpool überdimensionieren und den Cache mit einem Heartbeat aus einem einzigen Token am Leben halten Der heimliche Cache-Killer: ein Proxy, der ein Leerzeichen normalisiert und damit die Hashkette bricht Warum das Auslagern auf den Hauptprozessor bei geteiltem Arbeitsspeicher exakt nichts bringt Die Stimmen in diesem Podcast sind künstlich erzeugt. Die Inhalte stammen von uns.

  • S1 · E181
    Wednesday · 10 min

    181 - Qwen 3.8

    Alibaba hat Qwen 3.8 veröffentlicht, und wir haben es durch unsere eigenen Tests geschickt — nicht Token pro Sekunde, sondern echte Aufträge aus dem Betrieb, zum Beispiel einen Termin für drei Leute mit vollen Kalendern finden. Das Ergebnis: derselbe Bauplan wie der Vorgänger, aber messbar mehr Aufgaben, die wirklich zu Ende gebracht werden. Und ein Preis, den man kennen sollte, bevor man umsteigt. Ein Modell ist ein Motor, kein Auto. In dieser Folge geht es darum, wie man einen Motor misst — und warum Drehzahl nicht Ankommen ist. Warum wir nicht Token zählen, sondern ob der Auftrag ganz fertig wird — und was „fast fertig" in der Praxis wert ist Gleiche Architektur, andere Gewichte: woher die Verbesserung wirklich kommt, und wie wir das sauber gemessen haben (dicht gegen dicht, nicht gegen das Experten-Modell) Was uns bei keinem Modell dieser Größe vorher aufgefallen ist: ein Befehl statt vierzehn 27 statt 69 Token pro Sekunde, Nachdenken auf mittlerer Stufe — was das kostet und für wen das trotzdem passt RTX 4090 gegen DGX Spark: warum 60.000 Token Kontext für einen Agenten knapp werden, und welche Messung wir noch schuldig sind Die Stimmen in diesem Podcast sind künstlich erzeugt. Die Inhalte stammen von uns.

  • S1 · E180
    August 24 · 9 min

    180 - Hundert Takes

    Wir sind zurück aus der Sommerpause — und diese Folge klingt aus einem anderen Werkzeug als alles davor. Statt ein fertiges Hörspiel zu bestellen, haben wir uns ein eigenes Tonstudio gebaut: mit Mischpult, eigenen Stimmen und einem Papierkorb, in dem rund hundert verworfene Aufnahmen liegen. Warum wir das gemacht haben, was dabei schiefgeht und was wir bis heute nicht gelöst bekommen, erzählen wir ausnahmsweise am eigenen Beispiel. Darum geht es: Warum uns nicht die Stimmen gestört haben, sondern die fehlenden Inhalte: ganze Gedanken, die im fertigen Audio schlicht nicht mehr vorkamen Warum der naheliegende Weg — Satz für Satz vorlesen lassen und zusammenkleben — krachend gescheitert ist Was eine automatische Qualitätssicherung misst, bevor eine Folge jemand zu hören bekommt Warum wir jetzt in Stücken von drei Minuten produzieren statt in einem Rutsch Was als Nächstes kommt: drei Folgen pro Woche, Montag und Mittwoch gesetzt, und Gespräche zu dritt Die Stimmen in diesem Podcast sind künstlich erzeugt. Die Inhalte stammen von uns.

  • S1 · E179
    June 24 · 15 min

    179 - building agents

    KI-Gilde Podcast 179: Die neue Lernplattform für KI-Agenten & Podcast-Sommerpause Nach einem massiven Dankeschön für euer großartiges Community-Feedback lüften wir in dieser Folge das Geheimnis um unser bisher größtes Herzensprojekt: Eine völlig neue, interaktive Lernplattform zum Bauen von künstlichen Intelligenz-Agenten.Da mittlerweile 90 % der von uns gebauten Software aus Agenten besteht ("Software as an Agent"), machen wir Schluss mit der Blackbox und teilen unser tiefes Praxiswissen aus dem Maschinenraum.In dieser Folge erfahrt ihr: Die neue Lernplattform: Wie wir autonome Agenten Schicht für Schicht entzaubern – vom einfachen LLM-Aufruf über Werkzeugnutzung bis zum Langzeitgedächtnis. Interaktives Lernen: Freut euch auf Playgrounds direkt im Browser, Live-Labore und Echtzeit-Visualisierungen von RAG-Pipelines und Chunking-Strategien. Wie es mit dem Podcast weitergeht: Wir verabschieden uns in eine kurze Sommerpause. Wenn wir zurückkommen, wird die Sendung lokal durch einen von uns gebauten KI-Agenten produziert – ein Experiment, das wir zeitgleich als Lern-Tutorial auf der neuen Plattform begleiten werden. Viel Spaß beim Hören, erholt euch gut und bleibt neugierig!

  • S1 · E178
    June 22 · 5 min

    178 - DeerFlow & Deep Research

    In dieser Folge analysieren wir, wie echtes „Deep Research“ bei KI-Agenten technisch funktioniert. Dafür vergleichen wir den aufstrebenden Multi-Agenten „DeerFlow“ mit unserem reaktiven Standard-Agenten „Hermes“. Das Geheimnis tiefgehender KI-Recherche ist keine Magie, sondern eine clevere Aufgabenzerlegung durch einen planenden Hauptagenten und isolierte Unteragenten, systematische Kontrollschleifen sowie ein smartes Speichermanagement zur Umgehung von Kontext-Limits. Erfahrt, warum der DeerFlow-Ansatz extrem ressourcenintensiv ist und wie sich bestehende Agenten wie Hermes auch ohne teures Reinforcement Learning effizient für komplexe Forschungsaufgaben aufrüsten lassen.

  • S1 · E177
    June 19 · 13 min

    177 - unser Podcast

    Folge 177: Der radikale Schnitt – Wir werden 100 % lokalIn dieser Folge öffnen wir die Türen zu unserem Maschinenraum und sprechen ganz transparent über die Zukunft dieses Podcasts. Wir beenden unser bisheriges Experiment mit Googles NotebookLM und verabschieden uns von Cloud-Diensten. Der Grund: Wir wollen unsere digitale Souveränität und die volle Kontrolle über unsere Inhalte zurückgewinnen. Ab sofort wird der Podcast zu 100 % lokal produziert. Das bedeutet für euch: tiefgründigere und unweichgespülte Inhalte ohne fremde Filter, dafür aber vorerst eine mechanischere und fehlerhaftere Sprachqualität. Habt ihr Bock auf diese neue Ära der „krummen Karotte“? Teilt euer Feedback mit uns in den Kommentaren oder schreibt an info@ki-gilde.de! Danke fürs treue Zuhören.

  • S1 · E176
    June 17 · 5 min

    176 - Praxis mit dem DGX Spark

    Praxis mit dem DGX Spark: Komplette KI-Infrastruktur im StresstestIn dieser Folge des KI Gilde Podcasts teilen wir unsere harten Praxiswerte beim parallelen, lokalen Betrieb einer vollständigen KI-Infrastruktur auf dem DGX Spark.Die wichtigsten Erkenntnisse der Folge: vLLM statt llama.cpp: Warum vLLM bei der parallelen Verarbeitung deutlich mehr Token herausholt, der vorab allokierte KV-Cache aber schnell zur Speicherfalle wird. Crash-Gefahr durch RAM-Limits: Wie große Kontextfenster den Server unvermittelt zum Absturz bringen können und warum wir einen "Wächter" für den Arbeitsspeicher einrichten mussten. Modell-Management mit LiteLLM: Der erfolgreiche Parallelbetrieb von großen Sprachmodellen, Rerankern sowie Text-zu-Sprache (TTS) und Sprache-zu-Text (STT). Die Reasoning-Falle: Warum es schädlich ist, wenn Modelle ihre "inneren Gedanken" an das Audiomodell weitergeben und wie wir das Problem gelöst haben. Unser Benchmark-Sieger: Warum das Modell "Qvent 3.6" durch seine starke Kombination aus Kontextverarbeitung und Token-Generierung unser absoluter Allrounder geworden ist.

  • S1 · E175
    June 15 · 5 min

    175 - Open Notebook

    Open Notebook: Der private kognitive Partner für intelligentes Lernen 5 Quellen·14.06.2026 Das Projekt Open Notebook stellt eine quelloffene und datenschutzorientierte Alternative zu Google NotebookLM dar, die lokal via Docker betrieben werden kann. Die Plattform ermöglicht es Nutzern, eine Vielzahl von Dokumenten wie PDFs, Webseiten oder Videos hochzuladen, um diese mithilfe von KI-Modellen zu analysieren, zu chatten oder in Podcasts umzuwandeln. Ein besonderer Vorteil gegenüber kommerziellen Anbietern ist die Modell-Flexibilität, da über 18 verschiedene Provider sowie lokale Lösungen eingebunden werden können. Neben einer REST-API für Entwickler bietet das System Funktionen zur automatisierten Zusammenfassung und zur Erstellung komplexer Audio-Dialoge mit bis zu vier Sprechern. Während die Einrichtung technisches Grundwissen erfordert, überzeugt die Anwendung durch vollständige Datensouveränität und eine transparente Quellenführung in den KI-Antworten. Insgesamt dient das Tool als anpassbarer kognitiver Partner für die effiziente Verwaltung und Erschließung umfangreicher Wissensbestände. erstelle eine kurze Zusammenfassung für die Podcast-Folgen-Beschreibung bei Spotify. Die Zusammenfassung ist kurz, ohne Umschweife Was unterscheidet Open Notebook von Google NotebookLM in Sachen Datenschutz?Wie erstelle ich einen KI-Podcast aus meinen eigenen PDF-Dokumenten?Welche technischen Voraussetzungen sind für die lokale Docker-Installation nötig?Heute • 21:40 In dieser Folge des KI-Gilde Podcasts testen wir Open Notebook, die quelloffene und datenschutzfreundliche Alternative zu cloudbasierten Notiz-Tools. Wir teilen unsere Erfahrungen mit der lokalen Container-Installation und der Anbindung großer Sprachmodelle wie Qwen 3.6 über unseren DGX Spark Großrechner.Dabei beleuchten wir die technischen Herausforderungen: Wir erklären, warum "laut nachdenkende" Modelle das strukturierte Datenformat zerschießen können und wie extrem ressourcenhungrig die Text-zu-Sprach-Generierung mit teils 17 Minuten Wartezeit ist. Erfahre, wie sich diese Hindernisse durch die strikte Aufgabentrennung in schnelle und nachdenkende Modelle lösen lassen und warum lokale KI-Assistenten der beste Weg sind, um sensible Daten zu schützen und unabhängig von großen Tech-Konzernen zu bleiben.

  • S1 · E174
    June 12 · 5 min

    174 - Diffusion Gemma

    In dieser Folge des KI-Gilde Podcasts werfen wir einen Blick auf Googles neues Modell DiffusionGemma. Statt Text klassisch Wort für Wort zu generieren, nutzt das Modell eine Diffusion-Architektur, die man sonst aus der Bildgenerierung kennt. DiffusionGemma erzeugt eine "Leinwand" von 256 Wörtern auf einen Schlag, indem es zufälliges "Wort-Rauschen" in mehreren Durchgängen schrittweise durch passenden Text ersetzt. Dank einer cleveren "Mixture of Experts"-Architektur, bei der von den 26 Milliarden Parametern immer nur 4 Milliarden gleichzeitig aktiv sind, benötigt das Modell lediglich 18 GB Videospeicher. Damit läuft es blitzschnell und lokal auf heimischen Rechnern. Wir klären, wie dieses "Text-Entrauschen" im Detail funktioniert und warum diese verzögerungsfreie Textgenerierung unsere Erwartungen an KI-Assistenten für immer verändern könnte.

  • S1 · E173
    June 10 · 6 min

    173 - Fable 5

    KI-Gilde Podcast 173: Fable 5 – Anthropic's neues Modell aus der Mythos-Klasse In dieser Folge analysieren wir den Paradigmenwechsel für die moderne Wissensarbeit, den Anthropic mit dem neuen KI-Modell "Fable 5" einläutet. Wir erklären die clevere Doppelstruktur des Modells, die gefährliche Eingaben unsichtbar herausfiltert und dem System dadurch extrem tiefgründige Denkprozesse erlaubt. Erfahre, wie Fable 5 durch "verschachteltes Denken" als autonomer digitaler Agent agiert, der tagelang asynchron arbeitet und selbstständig Millionen von Codezeilen umstrukturieren oder komplexe Verträge prüfen kann. Außerdem beleuchten wir die neuen Kostenstrukturen – inklusive eines 90-prozentigen Caching-Rabatts für große Datenmengen – und stellen die Frage, ob Menschen in Zukunft nur noch als Manager von digitalen Experten agieren werden.

  • S1 · E172
    June 8 · 6 min

    172 - Agent World

    Folge 172: Emergence World – Wenn autonome KI-Gesellschaften eskalieren In dieser Folge blicken wir auf das faszinierende Experiment "Emergence World": Was passiert, wenn autonome KI-Agenten 15 Tage lang völlig frei in einer simulierten Welt agieren und ums Überleben kämpfen? Wir analysieren die extrem unterschiedlichen Verhaltensweisen bekannter Sprachmodelle unter exakt denselben Bedingungen. Erfahre, warum die Welt von Grok schon nach vier Tagen im tödlichen Chaos endete, Claude eine geradezu künstlich harmonische Demokratie aufbaute und Gemini trotz höchster Kriminalitätsrate die komplexeste und kreativste Gesellschaft entwickelte. Zudem erklären wir, wie solche Langzeit-Agenten technisch durch ein dreistufiges Gedächtnissystem umgesetzt werden und warum sich selbst friedliche KIs unter sozialem Druck plötzlich radikalisieren. Zum Abschluss diskutieren wir, welche wichtigen Erkenntnisse sich aus diesem KI-Überlebenskampf für die Planung von digitalen Zwillingen ableiten lassen.

  • S1 · E171
    June 5 · 6 min

    171 - Hermes Desktop

    In dieser Episode nehmen wir das neue Frontend für den autonomen Agenten Hermes (Version 0.15.2) genau unter die Lupe. Erfahre, wie das aufgeräumte Chat-Design, einfache Drag-and-Drop-Funktionen und die Echtzeit-Überwachung lokaler Dateien die Bedienung radikal vereinfachen. Wir besprechen die Vorteile von isolierten Unteragenten und Hintergrunddiensten, die selbst nach dem Schließen des Fensters weiterarbeiten.Zudem beleuchten wir die aktuellen, teils gravierenden Schwachstellen der Software: Nervige UI-Aussetzer, die das System einfrieren lassen. Speicherfressende "Zombie"-Prozesse, die den Rechner lahmlegen können, wenn sie die Verbindung zur Oberfläche verlieren. Kritische Sicherheitslücken, durch die der Agent weitreichende Systembefehle ausführen kann, ohne Administratorrechte abzufragen. Fazit: Ein faszinierendes Werkzeug zum Experimentieren, das die Zukunft der lokalen Automatisierung zeigt – für den geschäftskritischen Einsatz ist es derzeit jedoch noch zu riskant.

  • S1 · E170
    June 3 · 7 min

    170 - Qwen 3.7

    In dieser Folge des KI-Gilde Podcasts dreht sich alles um das kürzlich veröffentlichte KI-Modell Qwen 3.7. Wir beleuchten, warum das Modell durch seine 35-stündige autonome Programmierfähigkeit und seine transparenten Denketten das echte Agentenzeitalter einläutet. Da diese extremen Kontext- und Denkleistungen in der Cloud enorme Kosten verursachen, analysieren wir die brodelnde Gerüchteküche rund um eine lokale Nutzung. Wir erklären, wie durch "Expertenmischung" und Quantisierung selbst riesige Open-Weight-Modelle mit bis zu 122 Milliarden Parametern bald datenschutzkonform und kostengünstig auf einem lokalen Arbeitsrechner wie einem Mac Mini laufen könnten. Zum Abschluss stellen wir die Frage an die Community: Würdet ihr sofort auf das neue Qwen-Modell wechseln oder wegen möglicher Kinderkrankheiten lieber abwarten?

  • S1 · E169
    June 1 · 6 min

    169 - Image Prompting

    In dieser Folge des KI Gilde Podcasts dreht sich alles um die perfekte Erstellung von KI-Bildern und wie du Texteingaben (Prompts) wie an einem Mischpult präzise steuerst. Basierend auf unserem eigenen Experimentierbaukasten, für den wir 1000 Profi-Prompts in 18 verschiedenen Bildgenerierungsmodellen getestet haben, liefern wir dir die wichtigsten Erkenntnisse für den perfekten Prompt: Die Grenzen der KI: Warum selbst die längsten Prompts keine fehlerfreie Anatomie garantieren und die Systeme kollektiv an dreidimensionaler Logik scheitern (Stichwort: sechs Finger). Der Fokus auf Materialien: Warum die genaue Beschreibung von Oberflächen (z. B. gebürsteter Stahl oder raues Leinen) den Schieberegler für Realismus auf das Maximum setzt. Prompting wie ein Regisseur: Wie das exakte Definieren von Licht und Kameraeinstellungen (z. B. 85mm) sowie das Ausschreiben von Zahlen dein Bild entscheidend verbessern. Verneinungen zwingend vermeiden: Warum Befehle wie "keine Menschen" oft das Bild ruinieren und du stattdessen immer positiv formulieren solltest (z. B. "leere Landschaft"). Zusätzlich fragen wir dich am Ende der Folge: Würdest du unseren Experimentierbaukasten gerne einmal selbst auf unserer neuen Lernplattform ausprobieren?

  • S1 · E168
    May 29 · 4 min

    168 - das Kuno-Pattern

    KI-Gilde Podcast 168: Das Kuno-Pattern für flexible KI-Agenten In dieser Episode stellen wir das Kuno-Pattern vor – eine intelligente Lösung für das Kontext-Problem autonomer KI-Agenten, die über verschiedene Kanäle (wie Terminal, WhatsApp oder Hardware-Roboter) kommunizieren. Statt das Sprachmodell mit Formatierungsregeln für alle denkbaren Plattformen zu überlasten, liefern die Kanäle selbst ihre spezifischen Anweisungen bei der Anfrage mit. Ähnlich dem "Backend for Frontend"-Prinzip (BFF) aus der Webentwicklung bleibt der eigentliche Agenten-Kern dadurch absolut sauber, flexibel und skalierbar. Wäre das Kuno-Pattern auch eine gute Wahl für dein Agenten-Setup? Diskutiere mit uns auf LinkedIn oder anderen Plattformen und verlinke uns gerne!

  • S1 · E167
    May 27 · 7 min

    167 - Microsoft Lens

    In dieser Folge der KI-Gilde nehmen wir Microsofts neues Bildgenerierungsmodell Lens Turbo unter die Lupe.Nach einem chaotischen Veröffentlichungs-Drama punktet das extrem kompakte Modell mit rasanter Geschwindigkeit: Es generiert Bilder in nur 0,84 Sekunden, buchstabiert Texte nahezu fehlerfrei und läuft lokal sogar auf älteren Rechnern.Doch das Modell hat einen absurden Haken, der aktuell für großen Aufschrei in der Community sorgt: Durch zu detaillierte, maschinelle Trainingsdaten hält die KI kommerzielle Wasserzeichen für ein zwingendes Qualitätsmerkmal professioneller Fotos – und generiert diese nun völlig ungefragt mit. Wir klären die technischen Hintergründe dieser kuriosen Fehlverknüpfung und diskutieren die Grenzen aktueller KI-Trainingsmethoden.

  • S1 · E166
    May 25 · 7 min

    166 - Google IO 2026

    In dieser Folge des KI-Gilde Podcasts analysieren wir ohne Hype die wahren technologischen Durchbrüche der Google I/O 2026, welche die autonome "agentische Ära" ermöglichen.Hier sind die wichtigsten Themen der Episode kurz und knapp: Hardware-Spaltung und TPU 8i: Wir klären, warum das Training und die Ausführung (Inferenz) von KI-Modellen nun getrennt werden. Die neue TPU 8i durchbricht mit 384 MB On-Chip-Zwischenspeicher die "Speichermauer", wodurch die KI nahezu ohne Latenz arbeiten kann. Massiver Preisverfall: Durch den direkten Zwischenspeicher und günstiges Context-Caching (am Beispiel von Gemini 3,5 Flash) sinken die Kosten enorm, was stundenlange, komplexe Aufgaben von KI-Agenten überhaupt erst bezahlbar macht. Antigravity 2.0: Ein Blick auf das neue System, bei dem 93 KI-Agenten in streng isolierten Umgebungen fehlerfrei zusammenarbeiten und in nur 12 Stunden ein komplettes Betriebssystem für unter 1.000 US-Dollar programmierten. design.md für fehlerfreie UIs: Wir erklären das neue Format design.md, das Design-Halluzinationen im Frontend deterministisch verhindert, indem es das Modell physikalisch auf exakte Farbcodes und Semantiken einschränkt. Die Haftungsfrage: Ein kurzer philosophischer Ausblick auf die ungelöste Frage, wer eigentlich rechtlich haftet, wenn autonome Agenten in der Praxis Fehler machen.

  • S1 · E165
    May 22 · 7 min

    165 - MCP Supergateways

    In dieser Folge des KI Gilde Podcasts geht es um die Frage, wie lokale KI-Agenten mithilfe von sogenannten Supergateways sicher in große Unternehmensnetzwerke eingebunden werden können. Wir erklären, warum der neue Standard Streamable HTTP für eine blitzschnelle, latenzarme Kommunikation sorgt und weshalb zustandsbehaftete (stateful) Architekturen entscheidend sind, um bei Netzwerkaussetzern eine "Amnesie" des Agenten zu verhindern. Zudem beleuchten wir das kritische Sicherheitsrisiko des Capability Laundering und zeigen auf, warum ein vorgeschalteter Reverse Proxy als Sicherheitsschleuse absolut unverzichtbar ist, um das System vor feindlichen Übernahmen zu schützen.

  • S1 · E164
    May 20 · 5 min

    164 - Dograh

    In dieser Folge erfährst du, wie du mit dem Open-Source-Projekt Dograh und dem autonomen Hermes-Agenten einen eigenen, 100 % privaten KI-Telefonassistenten entwickelst. Diese Architektur ermöglicht den Verzicht auf teure Cloud-Lösungen und garantiert die volle Datenhoheit durch lokales Hosting auf eigenen Servern. Wir beleuchten die technische Orchestrierung von Sprachmodellen, die Fähigkeit von Hermes, eigenständig Code in einer Sandbox zu schreiben, und das Potenzial für souveräne Kommunikation direkt aus dem Auto

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