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Produktmanagement Im.puls

Bernadette von Wittern & Jonathan von Wittern

Der Produktmanagement Im.puls Podcast richtet sich an Produktmanager*innen und Führungskräfte in Industrie und B2B, die mit ihrer Arbeit mehr Wirkung erzielen wollen – für sich selbst, ihr Team, ihr Unternehmen und ihre Kund*innen. Egal ob du gerade erst ins Produktmanagement einsteigst, schon Verantwortung für ein ganzes Portfolio trägst oder ein Team leitest: Hier findest du Impulse für deinen Alltag.

Wir sprechen über:

Strategisches Produktmanagement: wie du Marktchancen erkennst und den nächsten Umsatzbringer entwickelst

Technisches Produktmanagement: wie du mit R&D und deinem Produktteam gezielt die Umsetzung steuerst und pünktlich launchst.

Deine PM Persönlichkeit: wie du Entscheidungen klar vertrittst, mit unterschiedlichen Interessen umgehst und im Unternehmen wirksam wirst.

Dich erwarten Expertenwissen, Industrie-Insights, Real Talk und praxistaugliche Tipps – jeden zweiten Dienstag.

Wir sind deine Podcast-Hosts:

Wir sind Bernadette und Jonathan von Wittern, gemeinsam führen wir unsere PRODUCT LOUNGE.

Bernadette hat viele Jahre als Produktmanagerin in der Medizintechnik gearbeitet und dabei gelernt, wie entscheidend echte Anwenderorientierung ist. Mit ihrem BWL-Hintergrund verbindet sie Markt- und Business-Perspektive mit dem, was Anwender*innen wirklich brauchen.

Jonathan bringt seine Erfahrung aus der Softwareentwicklung für Luft- und Raumfahrt, Automotive und Medizintechnik sowie aus Design Assurance und Regulatory Affairs mit. Er sorgt dafür, dass Produkte technisch und regulatorisch tragfähig werden und zudem pünktlich auf den Markt kommen.

Gemeinsam decken wir damit genau das ab, worüber wir hier sprechen: strategisches und technisches Produktmanagement, verbunden mit der PM Persönlichkeit, die es braucht, um beides im Unternehmen wirklich durchzusetzen. Als ausgebildete Business Trainer*innen und Facilitator*innen – unter anderem in LEGO® Serious Play® und systemischem Coaching – geben wir dieses Wissen in der PRODUCT LOUNGE weiter.

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  • 20 episodes
  • fortnightly
  • Avg 49 min
  • German
  • Tuesday · 57 min

    065: MENNEKES: Vom Stecker-Hersteller zum Lösungsanbieter – wie das Produktmanagement den Wandel treibt

    MENNEKES baut seit 90 Jahren Industriesteckvorrichtungen und hat im März 2026 auf der Light+Building mit M.ONE sein erstes SaaS-Produkt vorgestellt. Benedikt Huxol und Fabian Hütte erzählen, wie sich das Produktmanagement der Business Unit Industry vom reaktiven Anforderungsmanagement zur treibenden Kraft hinter diesem Schritt entwickelt hat. Du erfährst, wie ein Hardware-Unternehmen intern Verbündete für ein digitales Produkt gewinnt, was nach dem Launch anders läuft als beim Verkauf eines Steckers und wie ein PM-Team echte Kundennähe organisiert. Die Folge richtet sich an Produktmanagerinnen und Produktmanager in der Industrie, die ihre Rolle strategischer aufstellen oder ein erstes digitales Produkt planen. Ausgangspunkt war ein über Jahrzehnte gewachsenes, variantenreiches Portfolio, das ein kleines PM-Team vorwiegend operativ betreute. Benedikt und Fabian schildern, wie das Team in Workshops sein Rollenverständnis geklärt hat und wie aus Kundenaufgaben, für die MENNEKES bisher nur einzelne Komponenten lieferte, die Idee für M.ONE entstand. Die Lösung kombiniert Hardware, Cloud-App und buchbare SaaS-Module für Energiemessung, elektrische Sicherheit und Energieverteilung. Außerdem sprechen die beiden offen über die Post-Launch-Phase mit längeren Verkaufszyklen und einem wachsenden Backlog voller Kundenideen und darüber, was Kundennähe für ein PM-Team in der Industrie heute konkret bedeutet. Key Takeaways Ein geklärtes Selbstverständnis gibt dem PM-Team Halt an der Schnittstelle zwischen Vertrieb und Entwicklung. Bei MENNEKES hängen Vision und Mission des Teams sichtbar an der Wand, regelmäßige Selbstreflexion gehört zur Routine. Ein erstes digitales Produkt braucht im Hardware-Unternehmen ein begeistertes Kernteam und Rückendeckung der Unternehmensleitung. Am stärksten überzeugen konkrete Kundenprobleme, die die neue Lösung einfach löst. Proof of Concept und Pilotkunden haben M.ONE früh geprägt. Der Produktmanager übernimmt bewusst keine Projektleitung und behält so Zeit für Kundenkontakt und Produktsteuerung. Nach dem Launch zahlt sich Fokus aus: Das Team prüft Kampagnen, Vertriebsschulungen und Content und schärft dort nach, statt jede Kundenidee sofort umzusetzen. Kundennähe heißt, die Anwendung beim Kunden zu verstehen und selbst vor Ort zu sein. Informationen aus dem Vertrieb ergänzen das eigene Bild vom Markt. Ein realistisches Bild entsteht mit kritischen Stimmen. Ein zufällig rekrutiertes Panel von Elektroinstallateuren, der Austausch mit dem Service und Reklamationsgespräche am Messestand zeigen, was Kunden am Produkt oder Prozess stört. Über die Gäste Benedikt Huxol leitet seit Mai 2026 die Business Unit Industry bei MENNEKES und verantwortet dort Produktmanagement, Market Research und Vertrieb. Er kam im Januar 2020 als strategischer Produktmanager ins Unternehmen und leitete ab Februar 2024 das Produktmanagement der Business Unit. Davor arbeitete er im strategischen Einkauf in der Leuchten- und Hausgerätezulieferindustrie. Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann studierte er berufsbegleitend Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau (B.Eng.) und anschließend International Management (M.Sc.). Fabian Hütte leitet seit Mai 2026 das Produktmanagement der Business Unit Industry bei MENNEKES. Von 2019 bis 2026 war er dort Produktmanager und hat in dieser Rolle M.ONE bis zum Launch auf der Light+Building vorangetrieben. Zu MENNEKES kam er 2018 in den Bereich Normung & Compliance, zuvor verantwortete er in der Leuchtenindustrie Projekte und Zertifizierungen. Fabian ist ausgebildeter Elektroniker für Betriebstechnik und hat Elektrotechnik (B.Eng.) sowie Systems Engineering & Engineering Management (M.Sc.) studiert. Du willst regelmäßig Impulse für dein Produktmanagement in der Industrie bekommen? Dann trag dich in unseren Newsletter ein. Wenn du deine Rolle im Produktmanagement weiterentwickeln willst, findest du unser Trainingsangebot hier. Fragen, Feedback oder eigene Erfahrungen zum Thema? Schreib uns hier oder direkt auf LinkedIn, wir freuen uns auf den Austausch. Links zu der Episode MENNEKES M.ONE Benedikt Huxol auf LinkedIn Fabian Hütte auf LinkedIn Karriere und Stellenangebote bei MENNEKES weitere Links zu deinen Podcast-Hosts PRODUCT LOUNGE - Training für Produktmanager:innen Bernadette von Wittern auf LinkedIn Jonathan von Wittern auf LinkedIn Newsletter Unser Trainingsangebot Kontakt

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  • October 6 · 50 min

    064: Alle wissen es doch, aber keiner weiß es? Anforderungsmanagement im Produktmanagement

    In technikgetriebenen Unternehmen übernimmt gar nicht mal so selten eine PowerPoint mit Business Case und Featureliste die Rolle des Anforderungsdokuments, in agilen Teams gilt Dokumentation schnell als überflüssig. Beide Muster führen zu unterschiedlichen Interpretationen und letztlich zu Eskalationsmeetings und Extraschleifen kurz vor der Markteinführung. Mit der Vergessenskurve, dem Prinzip der stillen Post und Jeff Pattons Satz „Ein geteiltes Dokument ist noch kein geteiltes Verständnis“ erklären die beiden, warum Schreiben und Visualisieren Wissen sichern. Das Beispiel eines Kühlschranks zeigt, was passiert, wenn die Technik die Nutzeranforderung überspringt. Key Takeaways Anforderungsmanagement ist Kommunikation. Schreiben, Visualisieren und gemeinsame Workshops ergänzen sich, eines allein reicht selten. Das richtige Maß findest du über fünf Fragen: Wer liest das Dokument? Passt es zum Leserkreis? Stimmt die Tiefe? Bietet es den gewünschten Nutzen? Wer hätte einen Nachteil, wenn es fehlt? Kläre vorab den Zweck: Haftung absichern, Risiken senken, Entscheidungen nachvollziehbar halten oder asynchron mit Einkauf, Zulieferern und Behörden kommunizieren. Vor den Nutzeranforderungen stehen Stakeholder-Analyse, Zweckbestimmung mit Kundenproblemen und Jobs to be Done sowie Produktgrenze und Produktkontext. Diese Vorarbeit braucht auch eine KI als Kontext, wenn sie Anforderungen generieren soll. Formuliere Nutzeranforderungen aus Sicht der Nutzer und lösungsneutral, abgeleitet aus den Jobs to be Done. Produktmanagement schreibt die Nutzeranforderungen, die Entwicklung leitet daraus Produkt- und technische Anforderungen ab. Wie beim Lasten- und Pflichtenheft zeigt sich so früh, ob beide Seiten dasselbe verstanden haben. CTA Du willst das an deinem eigenen Produkt üben? Im Tagestraining PM Requirements am 24. November 2026 in München bringst du dein Produkt mit und erarbeitest Stakeholder-Analyse, Produktkontext, Produktgrenze und deine ersten guten Nutzeranforderungen. Trag dich in den PRODUCT LETTER ein, um keine Folge und kein Training zu verpassen. Fragen oder eigene Erfahrungen mit Anforderungen? Schreib Jonathan und Bernadette, wir freuen uns auf deine Nachricht. Links zu der Episode Training PM Requirements (24. November 2026, München) Blogartikel Anforderungsmanagement für Produktmanager Training Technisches Produktmanagement (Tech PM) Buch „Agil am Limit“ weitere Links zu deinen Podcast-Hosts PRODUCT LOUNGE - Training für Produktmanager:innen Bernadette von Wittern auf LinkedIn Jonathan von Wittern auf LinkedIn Newsletter Unser Trainingsangebot Kontakt

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  • September 22 · 51 min

    063: Industrielle Dienstleistungen im Produktmanagement: Wie ihr die größte ungenutzte Umsatzquelle hebt

    Peter Schönle und Bernadette von Wittern klären, warum Service-Umsatzpotenzial trotz jahrzehntelanger Bekanntheit ungelöst bleibt. Peter ordnet ein, warum ein Großteil der Service-Calls am Kunden-Enablement liegt statt an der Maschine, und was der Design-to-Service-Ansatz dagegen unternimmt. Anhand von Praxisbeispielen erklärt er, wie Firmen ihren Service intern durchsetzen und extern bepreisen. Zum Schluss zeigen Bernadette und Peter, wie Produktmanager:innen Techniker:innen als Marktforschungsquelle nutzen. Key Takeaways Im Service bleibt oft ungenutztes Umsatzpotenzial. Der Produktverkauf lief über Jahre gut, für eine Systematisierung des Service gab es nie einen Anlass. Etwa 70 % der Service-Calls entstehen laut Peter Schönle nicht durch Maschinenfehler: Kunden kommen mit den Rahmenbedingungen vor Ort nicht zurecht. Serviceability gehört deshalb schon in die Produktentwicklung. Der Customer Value Iceberg trennt Features von echtem Kundennutzen. Was auf der Website oder im Flyer steht, ist meist nur die Spitze. Der eigentliche Mehrwert liegt unter der Oberfläche und wird selten bepreist. In nur 10 bis 15 % der Industrieunternehmen gibt es laut Peters Einschätzung eine dedizierte Stelle für Service-Produktmanagement, bei etwa der Hälfte fehlt sogar eine klare Aufgabenzuordnung. Bevor Service extern verkauft wird, muss er intern überzeugen: Techniker:innen und Vertrieb geben Leistungen nur weiter, wenn sie selbst an deren Wert glauben. Servicetechniker:innen liefern Produktmanager:innen oft ehrlichere Markteinblicke als der Vertrieb. Sie sind mit den tatsächlichen Problemen der Kunden konfrontiert. Über den Gast Peter Schönle ist Co-Owner und Managing Director der Si2-Group. Die Beratung ist auf Service im Maschinenbau spezialisiert. Er bringt über 25 Jahre Erfahrung in Serviceorganisationen des Maschinenbaus mit, davon über zehn Jahre international im Service Business Management. Peter und Bernadette kennen sich seit Bernadettes Masterarbeit vor über 15 Jahren. Das Thema damals: Produktmanagement für industrielle Dienstleistungen. CTA: Willst du das Thema Service und produktbegleitende Dienstleistungen bei euch strukturiert angehen? In unserem Training PM UPGREAT bringen wir dir genau dieses strategische Handwerkszeug fürs Produktmanagement bei. Noch mehr Impulse gibt es regelmäßig in unserem Newsletter – jetzt anmelden unter https://productlounge.net/newsletter/ Links zu der Episode Peters Linkedin-Profil Website PM UPGREAT Traningsprogramm zu strategischem Produktmanagement TECH PM Trainingsprogramm zu technischem Produktmanagement Unser gesamtes Trainingsangebot weitere Links zu deinen Podcast-Hosts PRODUCT LOUNGE - Training für Produktmanager:innen Bernadette von Wittern auf LinkedIn Jonathan von Wittern auf LinkedIn Newsletter Unser Trainingsangebot Kontakt

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  • September 8 · 48 min

    062: Vom Verwalter zum Gestalter: Rollen und Aufgaben im technischen Produktmanagement

    Jonathan erklärt die vier großen Stellhebel im technischen Produktmanagement: den Entwicklungsplan, das Anforderungsmanagement, die Produktvalidierung und das Risikomanagement. Für jeden Stellhebel klärt er, welche Rolle der Produktmanager übernimmt und warum die Initiative dazu im eigenen Interesse liegt. Bernadette und Jonathan grenzen dabei zentrale Begriffe wie Entwicklungsplan versus Projektplan oder Verifizierung versus Validierung klar voneinander ab. Am Ende ordnen sie fünf weitere Themenfelder ein, darunter technische Dokumentation, reguliertes Umfeld und kontinuierliches Feedback. Key Takeaways Ein Entwicklungsplan legt zu Beginn jeder Produktentwicklung die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit fest – Rollen, Entscheidungsbefugnisse, Kommunikationswege und Fehlerkultur. Das schafft Struktur und verhindert spätere Konflikte im Team. Nutzeranforderungen gehören in die Verantwortung des Produktmanagers und sollten strikt vom Nutzer aus gedacht werden, nicht von der Technik. Nur so kann das Entwicklungsteam daraus saubere technische Anforderungen ableiten. Bei der Produktvalidierung zählt der Grundsatz „teste früh und teste viel". Wer Anforderungen frühzeitig mit echten Nutzern prüft, erkennt unnötige Features und Fehlentwicklungen, bevor sie teuer werden. Risikomanagement betrifft jedes leistungs- und sicherheitsrelevante Produkt in Industrie und B2B. Der Produktmanager bringt hier die Perspektive der Nutzerrisiken ein. Aus Risikobewertungen entstehen konkrete Anforderungen ans Produkt. Kommen diese zu spät in die Entwicklung, drohen teure Nacharbeiten oder Haftungsfragen nach dem Marktstart. Wer diese Themen aktiv moderiert und mitgestaltet, reduziert die Zahl vermeidbarer Probleme in der Produktentwicklung und gewinnt dadurch Zeit für strategische Arbeit. CTA: Du willst technisches Produktmanagement in deinem Unternehmen souverän steuern? Im TECH PM Programm arbeitest du zehn Termine lang live online an den Themen aus dieser Episode – direkt an deinem eigenen Produkt, mit Jonathan als Sparringspartner. Der erste Durchgang startet im Herbst. TECH PM ist eine Vertiefung zum strategischen Pendant PM UPGREAT. Alle Infos und Anmeldelinks findest du in den Shownotes. Links zu der Episode PM UPGREAT Traningsprogramm zu strategischem Produktmanagement TECH PM Trainingsprogramm zu technischem Produktmanagement Unser gesamtes Trainingsangebot weitere Links zu deinen Podcast-Hosts PRODUCT LOUNGE - Training für Produktmanager:innen Bernadette von Wittern auf LinkedIn Jonathan von Wittern auf LinkedIn Newsletter Unser Trainingsangebot Kontakt

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  • August 25 · 39 min

    061: KI im Produktmanagement: Vom Chat-Buddy zum Werkzeug

    Bernadette und Jonathan sprechen darüber, warum KI als Chat-Buddy oft frustrierende Ergebnisse liefert und stattdessen Struktur braucht, angelehnt an die Aufbau- und Ablauforganisation von Unternehmen. KI-Profile bilden Expertenrollen ab, z.B. Regulatory Affairs, und liefern fundiertes Wissen, das Produktmanagerinnen und Produktmanager selbst nicht abrufen können. KI-Instructions automatisieren wiederkehrende operative Aufgaben im Produktmanagement. Beide Elemente werden vor dem Einsatz validiert. Am Ende ordnen Bernadette und Jonathan das Ganze in den Kontext des EU AI Acts ein: Wer mit Profilen und Instructions arbeitet, erfüllt viele der gesetzlichen Anforderungen bereits organisch. Key Takeaways KI als Chat-Buddy zu nutzen bringt inkonsistente Ergebnisse und kostet am Ende oft mehr Zeit, als sie spart. KI-Profile bilden Expertenrollen ab und liefern eine fundierte Einschätzung, wenn interne Expertise fehlt oder gerade nicht verfügbar ist. KI-Instructions funktionieren nur mit kleinteiligen, konkret formulierten Aufgaben – große, offene Anweisungen liefern schlechte Ergebnisse. Validierung und Versionierung von Profilen und Instructions vermeiden Halluzinationen und sichern reproduzierbare Qualität. Wer mit Profilen, Instructions und Validierung arbeitet, erfüllt viele EU-AI-Act-Anforderungen wie Dokumentation, Risikoabschätzung und ethische Beurteilung bereits organisch. Profile und Instructions sind unabhängig vom gewählten KI-Tool und lassen sich teamübergreifend einsetzen. CTA Die KI Mastery ist praxisnah aufgebaut: Du lernst das System und die Denkweise hinter KI-Profilen und KI-Instructions und baust dir im 6-wöchigen Live-Online-Programm dein eigenes Set, zugeschnitten auf deine Rolle, deine Produkte und deine Prozesse. Du testest deine Profile und Instructions direkt im Training und nimmst sie fertig mit in dein Unternehmen. Die Anmeldung ist ab sofort möglich, mit Early-Bird-Preis. Alle Termine findest du hier. Links zu deinen Podcast-Hosts PRODUCT LOUNGE - Training für Produktmanager:innen Bernadette von Wittern auf LinkedIn Jonathan von Wittern auf LinkedIn Newsletter Unser Trainingsangebot Kontakt

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  • July 28 · 1 hr 16 min

    059: Gehälter im Produktmanagement: Marktwert erkennen, richtig verhandeln

    Jürgen Bühler ordnet zunächst die aktuelle Marktlage ein: Trotz Umbrüchen in Leitindustrien wie dem Automobilbau ist die Zahl der PM-Stellen insgesamt nicht eingebrochen, allerdings verschieben sich die Chancen in andere Branchen wie Verteidigung, Kältetechnik oder Energieinfrastruktur. Anschließend geht es um konkrete Gehaltsgrößenordnungen für Einsteiger, erfahrene und seniorige Produktmanager sowie um die Frage, wie ein Branchenwechsel gelingt, ohne beim Gehalt große Abstriche zu machen. Den größten Raum nimmt die Gehaltsverhandlung selbst ein: Jürgen erklärt, wie man intern wie extern einen überzeugenden Business Case für sich aufbaut, welche Rolle Ankerwerte spielen und warum Timing entscheidend ist. Zum Abschluss ordnet er die Ergebnisse seiner Umfrage zu Future Skills im Produktmanagement ein. Key Takeaways Der PM-Arbeitsmarkt ist nicht geschrumpft, aber er verschiebt sich: Branchen wie Automobilbau und Zulieferindustrie bauen ab, während Verteidigung, Energieinfrastruktur, Bau und Kältetechnik gerade Produktmanager suchen. Ein Branchenwechsel ist möglich, wenn mindestens drei von vier Kernkompetenzen erhalten bleiben: Methodenwissen im Produktmanagement, technisches Verständnis, Applikationswissen und Branchennetzwerk. Gehälter bewegen sich laut Jürgens Erfahrung bei Einsteigern und Quereinsteigern zwischen 60.000 und 75.000 Euro, bei erfahrenen PMs zwischen 80.000 und 100.000 Euro, mit Luft nach oben in den sechsstelligen Bereich bei entsprechender Verantwortung und Sichtbarkeit. Eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung basiert auf einem selbst erarbeiteten Business Case: konkrete Erfolge, übernommene Verantwortung und der eigene Beitrag zum Unternehmenserfolg zählen mehr als reine Kostenargumente. Teilzeit ist im Produktmanagement selten und wirkt sich häufig negativ auf die Karriereentwicklung aus – ein struktureller Faktor, der Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen eher erklärt als individuelles Verhandlungsverhalten. Für die Zukunft zählen laut Jürgens Umfrage vor allem Datenkompetenz, Technologie- und KI-Verständnis, Applikationswissen sowie Storytelling, Kommunikation und Change-Management-Fähigkeiten. Über den Gast Unser heutiger Gast weiß, was Produktmanager wert sind — und zwar nicht aus Gehaltsportalen, sondern aus hunderten von Gesprächen mit PM-Profis und Hiring Managern. Jürgen Bühler ist geschäftsführender Inhaber von CAVISIO, einer Personalberatung mit klarer Spezialisierung: ausschließlich Produktmanagement. Er vermittelt Produktmanager und Führungskräfte im PM, vor allem in der Industrie und im B2B, und versteht die Rolle von innen. Was jemanden wirklich zum guten Produktmanager macht, welche Skills gerade gefragt sind, was Unternehmen zahlen und was nicht — das ist sein tägliches Geschäft. Die in dieser Folge angesprochenen Future Skills lassen sich alle erlernen. Und genau dafür gibt es bei PRODUCT LOUNGE passende Formate, zum Beispiel die KI MASTERY oder das PM UPGREAT Trainingsprogramm. Beide starten im Herbst wieder. Alle Infos und Links dazu findest du hier in den Shownotes. Und wenn dir diese Folge weitergeholfen hat, trag dich in den PRODUCT LOUNGE Newsletter ein. Dort bekommst du regelmäßig Impulse rund um Produktmanagement. Links zu der Episode Jürgens Website Jürgen Bühler auf LinkedIn Link zur Folge 056 Enshittification Die KI MASTERY - 6 Wochen Programm zur effektiven Anwendung von KI im Produktmanagement (Neue Termine für Herbst 2026!!) PM UPGREAT - 4 Monate berufsbegleitende Weiterbildung für Produktmanager:innen technischer und erklärungsbedürftiger Produkte (Start im Oktober 2026!!) Weitere Links zu deinen Podcast-Hosts PRODUCT LOUNGE - Training für Produktmanager:innen Evolute - Software für digitalen Anwenderbeirat Bernadette von Wittern auf LinkedIn Jonathan von Wittern auf LinkedIn Anselm Zebner auf LinkedIn

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  • July 14 · 50 min

    058: Buyer's Journey im B2B: Wie KI-Suche das Kaufverhalten deiner Kunden verändert

    Thorsten Krebs und Bernadette von Wittern besprechen, wie sich die Buyer's Journey im B2B-Umfeld durch zunehmende Informationsverfügbarkeit verlängert und wie sich das Buying Center in den letzten Jahren vergrößert hat. Ein zentrales Thema ist die zunehmende Rolle von KI-Suche: Wenn strukturierte, themenbezogene Inhalte fehlen, tauchen Anbieter in KI-generierten Antworten gar nicht erst auf. Am Beispiel variantenreicher und konfigurierbarer Produkte zeigt Thorsten, warum Produktfinder und Konfiguratoren nicht erst am Ende, sondern bereits während der Produktentwicklung mitgedacht werden müssen. Key Takeaways Die Kaufentscheidung fällt vor dem ersten Kontakt. B2B-Käufer legen zwei Drittel bis drei Viertel ihrer Kaufreise eigenständig zurück, bevor sie einen Anbieter kontaktieren – wer hier nicht sichtbar ist, wird gar nicht erst in Betracht gezogen. Erklärungsbedarf ist relativ. Ob ein Produkt erklärungsbedürftig ist, hängt vom Wissensstand des jeweiligen Suchenden ab – nicht vom Produkt selbst. Unternehmen brauchen deshalb unterschiedliche Kontaktpunkte für unterschiedlich informierte Zielgruppen. Das Buying Center ist gewachsen. Kaufentscheidungen werden heute oft von fünf bis sieben Personen getroffen, die jeweils unterschiedliche Kriterien anlegen (Technik, Preis, ROI) – überzeugt werden müssen am Ende alle. KI-Suche verändert die Sichtbarkeit grundlegend. KI-Systeme bewerten primär, was ihnen an strukturierten, thematisch verknüpften Inhalten vorliegt – wer hier keine gut aufbereiteten Informationen liefert, wird in KI-generierten Antworten schlicht nicht genannt. Die häufigste Ursache für gescheiterte Produktneuheiten ist keine Technikfrage. Bis zu drei Viertel aller neuen Produkte erfüllen nicht die Erwartungen – meist, weil die Markteinführung erst nach Produktfertigstellung mitgedacht wird statt von Anfang an. Bei variantenreichen Produkten braucht es einen Produktfinder statt eines Datenblatts. Kunden suchen nach ihrem Anwendungsfall, nicht nach technischen Spezifikationen – ein guter Produktfinder führt vom Kundenproblem zur passenden Lösung, ohne Fachwissen vorauszusetzen. Über den Gast Dr. Thorsten Krebs beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Variantenmanagement und Produktkonfiguration – zunächst wissenschaftlich, seit 2009 bei encoway, dem führenden CPQ-Anbieter in der D-A-CH-Region. Dort unterstützt er in seiner Rolle als Head of Consulting Unternehmen dabei, ihre Produktvielfalt strategisch zu analysieren, marktgerecht anzubieten und effizient zu steuern. Sein Ziel: die passende Varianz für die Zielgruppe finden – und intern schlank abbilden. Wenn dich das Thema Buyer's Journey und KI-Sichtbarkeit im Produktmanagement genauso beschäftigt wie uns, trag dich gerne in den PRODUCT LOUNGE Newsletter ein. Dort teilen wir regelmäßig Infos und Impulse rund um das Thema Produktmanagement. Und wenn du Fragen an Thorsten hast oder deine eigenen Erfahrungen teilen möchtest, melde dich gerne bei uns. Links zur Episode: Thorsten Krebs auf LinkedIn Link zur Studie B2B Vertrieb von variantenreichen Produkten 2030 Weitere Links zu deinen Podcast-Hosts: PRODUCT LOUNGE - Training für Produktmanager:innen Evolute - Software für digitalen Anwenderbeirat Bernadette von Wittern auf LinkedIn Jonathan von Wittern auf LinkedIn Anselm Zebner auf LinkedIn

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  • June 2 · 53 min

    055: Vom Produktmanager zur Führungskraft: Mindset, Selbstführung und die ersten 100 Tage in der disziplinarischen Führu

    Bernadette von Wittern spricht mit Jasmin Schweiger, Führungskräfte-Coach und Mentorin, über den Wechsel von der lateralen zur disziplinarischen Führungsrolle. Sie diskutieren, welche typischen Fehler Führungseinsteiger machen, warum Selbstführung der notwendige Ausgangspunkt ist und wie das Modell des „Inneren Führungsteams" dabei helfen kann, das eigene Führungsverständnis zu schärfen. Ergänzend beleuchten sie, wie man mit einem Team aus autonom arbeitenden Produktmanagerinnen und Produktmanagern umgeht, welche Rolle Bedürfnisse im Teamkontext spielen und worauf es in den ersten Wochen in der neuen Rolle wirklich ankommt. Key Takeaways Der Wechsel zur Führungskraft ist ein echter Rollenbruch. Die Beziehung zu ehemaligen Kollegen verändert sich strukturell – Nähe und Distanz müssen neu kalibriert werden. Wer zu lange Kollege bleiben will, zahlt später den Preis. Führung ist ein eigener Job. Fachexpertise allein trägt die Führungsrolle nicht. Der zentrale Shift: nicht mehr Probleme selbst lösen, sondern Probleme durch andere lösen – und dafür die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Das Innere Führungsteam als Reflexionswerkzeug. Das Konzept beschreibt vier Rollen, die jede Führungskraft einnimmt: Unternehmerrolle, Fachexpertenrolle, mitarbeiterorientierte Rolle und die eigene Persönlichkeit als Mensch. Wer diese vier bewusst reflektiert, bekommt Klarheit über das eigene Führungsverständnis. Selbstführung beginnt mit Persönlichkeitskenntnis. Führungsverhalten ist lernbar – Persönlichkeit nicht ablegbar. Wer seine Stressmuster, Motive und Verhaltenspräferenzen kennt, kann seinen Führungsalltag gezielt darum herum bauen. Bedürfnisse statt Konflikte managen. Das SCARF-Modell (Status, Certainty, Autonomy, Relatedness, Fairness) bietet einen praktischen Rahmen, um Teamdynamiken und Widerstände zu verstehen und konstruktiv zu adressieren. Drei Fragen für den Start als Teamlead: Warum arbeiten wir daran? Wie arbeiten wir zusammen? Und: Sehen wir Ergebnisse – und wenn nicht, woran liegt das? Über den Gast Jasmin Schweiger ist Mentorin und Ausbilderin für Führungskräfte-Coaches sowie wissenschaftlich fundiertes Leadership. Sie hat einen Master of Science in Wirtschaftspsychologie & Leadership, war selbst Personalleiterin in mittelständischen Unternehmen und begleitet heute Führungskräfte sowie Coaches, die sich auf Führungsthemen spezialisieren. Ihr Ansatz verbindet Erkenntnisse aus der Führungsforschung mit Wirtschaftspraxis und Coaching-Methodik. Sie ist Hochschuldozentin, Business Trainerin und Gründerin der Leadership Coaching Akademie. Links zu der Episode Links zu Jasmin Schweiger Website Onlineprogramm “Fit im Mitarbeitergespräch” Führungskräfteausbildung Link zur Folge “Laterale Führung” in Jasmins Podcast Veränderungskatalysator: Apple Spotify Link zu Bernadettes PM LEADERSHIP Training Links zu deinen Podcast-Hosts PRODUCT LOUNGE - Training für Produktmanager:innen Evolute - Software für digitalen Anwenderbeirat Bernadette von Wittern auf LinkedIn Jonathan von Wittern auf LinkedIn Anselm Zebner auf LinkedIn

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  • May 19 · 54 min

    054: Risikomanagement und Produktsicherheit: Was Produktmanager wissen und tun müssen

    Bernadette und Jonathan analysieren, warum Produktsicherheit in vielen Unternehmen zum Bauchgefühl verkommt und was dagegen hilft. Sie zeigen, wie eine strukturierte Risikostrategie mit gemeinsamer Sprache und klaren Kriterien das Spannungsfeld zwischen Risikoaversion und Marktdruck auflöst. Der Schwerpunkt liegt auf der konkreten Rolle des Produktmanagements: als Moderator zwischen den Lagern, als Stimme des Nutzers in der Risikoanalyse und als treibende Kraft hinter sicherheitsrelevanten Anforderungen – von der ersten User Research bis zur Marktzulassung. Key Takeaways Produktsicherheit ist ein Geschäftsrisiko. Nutzerrisiken werden immer auch zu Reputations- und Haftungsrisiken – das sollte jeder im Unternehmen verstehen, nicht nur die Entwicklung. Die Risikostrategie gehört zur Produktstrategie. Ein Risikomanagementplan definiert Schweregrade, Auftretenswahrscheinlichkeiten und akzeptable Restrisiken – und beeinflusst damit direkt, was das Produkt kann und darf. Produktmanager sind Moderatoren im Spannungsfeld. Zwischen risikoaverser Entwicklung und umsatzorientiertem Management braucht es jemanden, der Interessen ausgleicht und Entscheidungen auf eine gemeinsame Grundlage stellt. Nutzerrisiken sind das ureigene Thema des Produktmanagements. Versehentliche Fehlbedienung, bewusste Regelabweichung, Missverständnisse durch die UI und vorhersehbare Fehlanwendung – diese vier Szenarien muss der Produktmanager aktiv mitdenken und in Anforderungen übersetzen. Ohne Risikoanalyse keine Marktzulassung. Bei regulierten Produkten ist Risikomanagement keine Kür – und wer es erst kurz vor der Zulassung angeht, hat ein Problem. Früh rein, nicht warten. Nutzerrisiken klären sich nicht am Schreibtisch. Echte Szenarien, echte Nutzer, echte Umgebungen – das beginnt schon im Design Sprint, nicht erst beim Usability-Test. Nützliche Links zur Folge Blogartikel zum Thema Jonathans Buch “Agil am Limit” über agile Produktentwicklung im regulierten Umfeld Link zur Podcastfolge 050 “Strategisches und Technisches Produktmanagement” Bernadettes Trainingsprogramm PM UPGREAT Bernadettes Buch “Mit Produktmanagement Marktchancen nutzen" Wenn dich das Thema Produktsicherheit und Risikomanagement weiter beschäftigt, vernetz dich direkt mit Jonathan auf LinkedIn oder verabrede einen Termin, um gemeinsam zu schauen, wo bei euch noch Lücken sind. Und damit du keine neuen Folgen, Trainings und Ressourcen verpasst: Trag dich in den PRODUCT LOUNGE Newsletter ein und bleib auf dem Laufenden rund um Produktmanagement in der Industrie. Weitere Links zu deinen Podcast-Hosts: PRODUCT LOUNGE - Training für Produktmanager:innen Evolute - Software für digitalen Anwenderbeirat Bernadette von Wittern auf LinkedIn Jonathan von Wittern auf LinkedIn Anselm Zebner auf LinkedIn

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  • March 24 · 49 min

    050: Strategisches und technisches Produktmanagement: Rollen, Aufgaben und Zusammenarbeit

    Produktmanagement soll strategisch arbeiten. In vielen Industrieunternehmen landet man jedoch schnell mitten im Engineering-Alltag in einer eher operativen Rolle. Besonders bei komplexen technischen Produkten wird die Produktmanagement-Rolle deshalb häufig aufgeteilt: in strategisches und technisches Produktmanagement. In dieser Episode sprechen Jonathan und Bernadette darüber, wann diese Aufteilung sinnvoll ist, welche Aufgaben beide Rollen jeweils übernehmen und wo typische Reibungspunkte entstehen. Außerdem geht es darum, wie strategische und technische Produktmanager zusammenarbeiten müssen, damit aus einer guten Idee tatsächlich ein erfolgreiches Produkt wird. Während strategische Produktmanager vor allem Marktchancen identifizieren und den Business Case entwickeln, steuert das technische Produktmanagement die Umsetzung des Wertangebots im Lösungsraum. Anhand konkreter Aufgaben und Beispiele wird deutlich, wie beide Rollen entlang des Produktlebenszyklus zusammenarbeiten – von Produktvision und Anforderungen über Entwicklung, Validierung und Dokumentation bis zu Produktänderungen und Abkündigungen. Key Takeaways Produktmanagement vereint zwei Perspektiven: strategische Marktarbeit im Problemraum und technische Umsetzung im Lösungsraum. Strategische PMs fokussieren Marktchancen, Business Case, Marktpotenziale, Roadmaps und Vermarktungsstrategien. Technische PMs steuern die Umsetzung des Wertangebots, z. B. Anforderungsmanagement, Entwicklungsbegleitung, Validierung, Risikomanagement und Produktdokumentation. Viele Aufgaben entstehen in der Schnittstelle, etwa Produktvision, Nutzeranforderungen oder Kundenbesuche – hier müssen beide Rollen eng zusammenarbeiten. Ohne strategische Perspektive droht Technologie-Push, während ohne technische Perspektive die Umsetzbarkeit des Produkts gefährdet ist. Erfolgreiche Zusammenarbeit erfordert klare Rollen, gemeinsame Ziele und ein gemeinsames Verständnis der jeweiligen Aufgaben. So kannst du weiter machen: Wenn du deine Produktmanagement-Kompetenzen weiterentwickeln möchtest und lernen willst, wie du Produkte systematisch erfolgreicher in den Markt bringst, schau dir unsere Trainingsangebote an und trag dich gerne in den Newsletter ein. Das berufsbegleitende Trainingsprogramm PM UPGREAT startet Ende April in München Wir haben auch über die Bedeutung von User Research gesprochen. Wenn du eine Tool-Unterstützung für deine Kunden-Insights suchst, schau dich bei Evolute um und buche dir einen unverbindlichen Kennenlern-Termin mit Anselm Ergänzende Links zu der Episode PRODUCT LOUNGE - Training für Produktmanager:innen Evolute - Software für digitalen Anwenderbeirat Bernadette von Wittern auf LinkedIn Jonathan von Wittern auf LinkedIn Anselm Zebner auf LinkedIn

  • March 10 · 33 min

    049: Warum der Vertrieb neue Produkte nicht verkauft – und was Produktmanagement dagegen tun kann

    Bernadette und Anselm diskutieren ein häufiges Muster aus der Praxis: Neue Produkte werden entwickelt, investiert und in den Markt eingeführt, doch der Vertrieb verkauft sie nur zurückhaltend. Dahinter stehen oft Erfahrungen aus der Vergangenheit, Unsicherheit über Produktreife oder eine falsch verstandene Kundennähe. Die Folge sind verfehlte Umsatzziele und strategische Fehlentscheidungen im Unternehmen. Im zweiten Teil der Folge geht es darum, wie Produktmanagement aktiv gegensteuern kann: durch klare Kommunikation der eigenen Arbeitsweise und durch konsequente Kundeneinbindung entlang des gesamten Produktentwicklungsprozesses. Unsere Themen sind: Wie entsteht Vertrauen beim Vertrieb, dass das neue Produkt beim Kunden funktioniert? Welche Konsequenzen hat es für das Unternehmen noch, wenn Innovationen nur zögerlich verkauft werden? Wie kann das Produktmanagement intern seine Rolle, Methodik und Analysen transparenter im Unternehmen kommunizieren? Warum ist das wichtig? Inwiefern erhöhen echte Kunden-Insights die Glaubwürdigkeit von Produktentscheidungen und erleichtern anschließend Vertrieb und Marketing? So kannst du weiter machen: Wenn du deine Produktmanagement-Kompetenzen weiterentwickeln möchtest und lernen willst, wie du Produkte systematisch erfolgreicher in den Markt bringst, schau dir unsere Trainingsangebote an und trag dich gerne in den Newsletter ein. Das berufsbegleitende Trainingsprogramm PM UPGREAT startet Ende April in München: Wenn du eine Tool-Unterstützung für deine Kunden-Insights suchst, schau dich bei Evolute um und buche dir einen unverbindlichen Kennenlern-Termin mit Anselm Ergänzende Links zu der Episode PRODUCT LOUNGE - Training für Produktmanager:innen Evolute - Software für digitalen Anwenderbeirat Bernadette von Wittern auf LinkedIn Jonathan von Wittern auf LinkedIn Anselm Zebner auf LinkedIn

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