Skip to content
Artwork for Paläotalk
ScienceNatural Sciences

Paläotalk

Luan Thomas

Paläontologie ist mehr als Dinosaurierknochen ausbuddeln in der Wüste – es ist eine faszinierende Reise in die Vergangenheit zu uralten Ökosystemen oder gigantischen und seltsamen Kreaturen, die heute ausgestorben sind. „Paläotalk“ will diesen Wundern der Urzeit auf die Schliche kommen - und das mit zahlreichen Forscher:innen aus allen erdenklichen Bereichen. Moderiert vom Journalisten Luan Thomas ist jede Folge eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit. Fachlich fundiert, unterhaltsam erzählt und voller Aha-Momente.
.
.
.
.
©Bildcopyright: Joschua Knüppe
©Musikcopyright: Oskar Schillings

Play
  • 38 episodes
  • Avg 46 min
  • German
Counted on this page — what you have heard stays on this device, so it is not something the list can be paged by.
  • S1 · E51
    Friday · 38 min

    51. Temnodontosaurus – Der verletzte Mistelgauer-Riesen-Ichthyosaurier

    Ein verletzter Ichthyosaurier, Magensteine im Bauchraum und ein Fossil, das eine bislang unbekannte Geschichte über eine der größten Gattungen innerhalb der Fischsaurier erzählt: Der Fund aus der Tongrube Mistelgau bei Bayreuth gibt einen ungewöhnlich detaillierten Einblick in das Leben eines Temnodontosaurus. Das etwa sieben Meter lange Tier hatte deutliche Verletzungen an Kiefer- und Schultergelenk, überlebte diese jedoch offenbar über längere Zeit. Seine stark abgenutzten Zähne und die selten nachgewiesenen Magensteine liefern dabei wichtige Hinweise darauf, wie es mit seinen Verletzungen zurechtkam. Gleichzeitig zeigt der Fund, dass Temnodontosaurus im südwestdeutschen Meeresbecken länger überlebte als bisher angenommen. Wie lassen sich Verletzungen an einem 180 Millionen Jahre alten Skelett rekonstruieren? Was verraten Magensteine über die Ernährung eines verletzten Fischsauriers – und warum sind sie bei Ichthyosauriern eine solche Rarität? Gemeinsam mit der Paläontologin Ulrike Albert am Urwelt-Museum Oberfranken und Stefan Eggmaier, Präparator am Museum und Mitautor der Studie, tauchen wir tief in die außergewöhnliche Fossilgeschichte von Mistelgau ein – und in die Welt eines Fischsauriers, dessen Skelett weit mehr preisgibt, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Die Publikation zum verletzten Riesen aus der Tongrube Mistelgau findet ihr hier: https://zitteliana.pensoft.net/article/172724/ Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Joschua Knüppe

  • S1 · E50
    October 9 · 1 hr

    50. überLeben Walheimat Urmeer – Als Wale und Seekühe kurz vor Detmold lebten

    Mit dem Ende der Dinosaurier begann ein neues Kapitel der Erdgeschichte. Neue Lebensräume entstanden, Säugetiere breiteten sich immer weiter aus – und einige ihrer Nachfahren wagten im Laufe der Evolution sogar den Schritt zurück ins Wasser. Genau hier setzt das letzte Kapitel unserer Reise durch die Erdgeschichte Nordrhein-Westfalens an: Die Paläontologische Landesausstellung „überLeben – Walheimat Urmeer“ im Lippischen Landesmuseum Detmold führt uns in eine Zeit, in der dort, wo heute Städte, Wälder und Felder liegen, ein warmes Flachmeer lag. Vom 26. September 2026 bis zum 4. April 2027 können Besucherinnen und Besucher in diese längst vergangene Meereswelt eintauchen. Damals eroberten die ersten Seekühe, Wale und Robben das Wasser. Ihre Vorfahren lebten noch an Land, doch im Laufe der Evolution passten sie sich immer stärker an das Leben im Meer an. Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist der Kervenheimer Wal. Das rund 6,5 Meter lange Fossil wurde bei Kevelaer-Kervenheim am Niederrhein entdeckt und zeugt davon, dass einst auch Wale durch die Gewässer des heutigen Nordrhein-Westfalens schwammen. Doch sie waren längst nicht die einzigen Tiere: Fossile Haizähne belegen die Anwesenheit beeindruckender Räuber, darunter auch Carcharodon hastalis, ein ausgestorbener Großhai. Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Lippisches Landesmusem Detmold

  • S1 · E49
    October 2 · 50 min

    49. Palaeoloxodon – Im Reich der riesenhaften und verzwergten Elefanten

    Riesige Elefanten, die durch die Landschaften des Eiszeitalters Eurasiens streiften, und winzige Zwergelefanten, die auf Mittelmeerinseln ein verborgenes Dasein führten – die ausgestorbene Gattung Palaeoloxodon vereint einige der erstaunlichsten Formen innerhalb der Evolution der Rüsseltiere. Ihr bekanntester Vertreter, der Europäische Waldelefant, lebte während der Warmzeiten in weiten Teilen Eurasiens und wurde während der Kaltzeiten vielerorts von Mammuten abgelöst. Andere Arten entwickelten sich zu wahren Giganten, während ihre Verwandten auf Inseln immer kleiner wurden – bis hin zu den kleinsten bekannten Elefanten überhaupt. Doch warum erreichten einige dieser Rüsseltiere eine Schulterhöhe von über 4 Metern, während andere wiederum nur so groß wie ein herkömmliches Schaf wurden? Und wie kam es überhaupt zu dieser erstaunlichen Vielfalt innerhalb der Gattung Palaeoloxodon? Genau diesen Fragen und den Ursprüngen dieser vielseitigen Elefantengattung widmen wir uns diese Woche bei Paläotalk, zusammen mit Paläontologin Ursula B. Göhlich vom Naturhistorischen Museum in Wien. Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Joschua Knüppe

  • S1 · E48
    September 25 · 47 min

    48. Bioakustik – Wie ausgestorbene Insekten wieder hörbar werden

    Wie klang Asien vor rund 165 Millionen Jahren? Zwischen den Bäumen des Mittleren Jura könnten sich zirpende und trillernde Insekten gegenseitig überboten haben – und manche von ihnen erzeugten möglicherweise sogar Töne im Ultraschallbereich. Fossile Flügel außergewöhnlich gut erhaltener Langfühlerschrecken erlauben heute einen faszinierenden Einblick in diese längst vergangene Klanglandschaft. Mithilfe moderner Vergleichsuntersuchungen, Computersimulationen und maschinellen Lernens konnten Forschende rekonstruieren, welche Geräusche ausgestorbene Insekten einst erzeugten. Doch wie entstehen solche akustischen Signale überhaupt, und wie nehmen Insekten die Geräusche ihrer Artgenossen wahr? Welche erstaunlichen Strukturen haben sich im Laufe der Evolution entwickelt, um Schall zu erzeugen oder zu hören – von vibrierenden Membranen bei Zikaden bis hin zu den ungewöhnlichen Hörorganen verschiedener Insekten? Mit dem Biologen Björn Thorin Jonsson von der Universität Graz schauen wir uns tierische Kommunikationssysteme an, aka Bioakustik. Das Paper zu den außergewöhnlichen Insekten-Klängen aus der Jurazeit Asiens findet ihr hier: https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2615107123 Repertoire das Leierschwanz, nur für euch: https://youtu.be/mSB71jNq-yQ?si=FEMSVDEneimgyA90 Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Hartono subagio von Pexels

  • S1 · E47
    September 18 · 33 min

    47.10 Prehistoric Planet – Nordamerika, eine Welt vor unserer Zeit

    Nichts kann Nordamerikas Top-Raubtier, den T.rex einschüchtern, dessen Größe und Biss eine tödliche Kombination darstellen - bis auf einen riesigen, geflügelten Gegner. „Prehistoric Planet“ begeisterte ab dem 23. Mai 2022 weltweit zahlreiche Paläontologie- und Naturdokumentations-Fans und wurde zu einem beeindruckenden Kapitel der modernen Paläomedien auf Apple TV+. Unter der Leitung der Executive Producer Jon Favreau und Mike Gunton entführt die Serie die Zuschauer 66 Millionen Jahre zurück in die späte Kreidezeit – eine Ära, in der Dinosaurier ihre Herrschaft über die Erde auf dem Höhepunkt hielten. Wie jede Rekonstruktion der Erdgeschichte steht auch „Prehistoric Planet“ vor der Herausforderung, dass sich wissenschaftliche Erkenntnisse ständig weiterentwickeln. Einige Darstellungen entsprechen heute nicht mehr vollständig dem aktuellen Forschungsstand, während andere auf begründeten Interpretationen basieren. Gemeinsam mit Paläokünstler Joschua Knüppe betrachten wir die fünf Episoden der ersten Staffel, analysieren die gezeigten Tiere und Lebensräume und ordnen ein, wie gut „Prehistoric Planet“ den Spagat zwischen spektakulärer Naturdokumentation und wissenschaftlicher Genauigkeit meistert. Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt auf „Prehistoric Planet“, dann gibt es hier den Link zu ⁠⁠Apple TV+⁠⁠: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.amazon.de/gp/video/detail/B0DH2G1QCY?ref_=atv_dp_season_select_s1⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Apple TV

  • S1 · E47
    September 18 · 34 min

    47.9 Prehistoric Planet – Die Ozeane des Planeten vor unserer Zeit

    Tief unter der Wasseroberfläche lauert das größte Raubtier der Welt, der Mosasaurus, und wartet auf arglose Beute. „Prehistoric Planet“ begeisterte ab dem 23. Mai 2022 weltweit zahlreiche Paläontologie- und Naturdokumentations-Fans und wurde zu einem beeindruckenden Kapitel der modernen Paläomedien auf Apple TV+. Unter der Leitung der Executive Producer Jon Favreau und Mike Gunton entführt die Serie die Zuschauer 66 Millionen Jahre zurück in die späte Kreidezeit – eine Ära, in der Dinosaurier ihre Herrschaft über die Erde auf dem Höhepunkt hielten. Wie jede Rekonstruktion der Erdgeschichte steht auch „Prehistoric Planet“ vor der Herausforderung, dass sich wissenschaftliche Erkenntnisse ständig weiterentwickeln. Einige Darstellungen entsprechen heute nicht mehr vollständig dem aktuellen Forschungsstand, während andere auf begründeten Interpretationen basieren. Gemeinsam mit Paläokünstler Joschua Knüppe betrachten wir die fünf Episoden der ersten Staffel, analysieren die gezeigten Tiere und Lebensräume und ordnen ein, wie gut „Prehistoric Planet“ den Spagat zwischen spektakulärer Naturdokumentation und wissenschaftlicher Genauigkeit meistert. Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt auf „Prehistoric Planet“, dann gibt es hier den Link zu ⁠⁠Apple TV+⁠⁠: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.amazon.de/gp/video/detail/B0DH2G1QCY?ref_=atv_dp_season_select_s1⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Apple TV

  • S1 · E47
    September 18 · 38 min

    47.8 Prehistoric Planet – Die Sümpfe des Planeten vor unserer Zeit

    In einem von Dürre geplagten Talbecken in dem schon viele umgekommen sind, verteidigt ein alter Pachycephalosaurus-Bulle seine Führungsrolle gegen einen jungen Herausforderer. „Prehistoric Planet“ begeisterte ab dem 23. Mai 2022 weltweit zahlreiche Paläontologie- und Naturdokumentations-Fans und wurde zu einem beeindruckenden Kapitel der modernen Paläomedien auf Apple TV+. Unter der Leitung der Executive Producer Jon Favreau und Mike Gunton entführt die Serie die Zuschauer 66 Millionen Jahre zurück in die späte Kreidezeit – eine Ära, in der Dinosaurier ihre Herrschaft über die Erde auf dem Höhepunkt hielten. Wie jede Rekonstruktion der Erdgeschichte steht auch „Prehistoric Planet“ vor der Herausforderung, dass sich wissenschaftliche Erkenntnisse ständig weiterentwickeln. Einige Darstellungen entsprechen heute nicht mehr vollständig dem aktuellen Forschungsstand, während andere auf begründeten Interpretationen basieren. Gemeinsam mit Paläokünstler Joschua Knüppe betrachten wir die fünf Episoden der ersten Staffel, analysieren die gezeigten Tiere und Lebensräume und ordnen ein, wie gut „Prehistoric Planet“ den Spagat zwischen spektakulärer Naturdokumentation und wissenschaftlicher Genauigkeit meistert. Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt auf „Prehistoric Planet“, dann gibt es hier den Link zu ⁠⁠Apple TV+⁠⁠: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.amazon.de/gp/video/detail/B0DH2G1QCY?ref_=atv_dp_season_select_s1⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Apple TV

  • S1 · E47
    September 18 · 25 min

    47.7 Prehistoric Planet – Die Badlands des Planeten vor unserer Zeit

    Zwei junge Tarchia stapfen durch eine sengend heiße Wüste und finden in einer Oase etwas Erholung. Dort treffen sie jedoch auf einen doppelt so großen Erwachsenen, der seinen Alleinanspruch erhebt. „Prehistoric Planet“ begeisterte ab dem 23. Mai 2022 weltweit zahlreiche Paläontologie- und Naturdokumentations-Fans und wurde zu einem beeindruckenden Kapitel der modernen Paläomedien auf Apple TV+. Unter der Leitung der Executive Producer Jon Favreau und Mike Gunton entführt die Serie die Zuschauer 66 Millionen Jahre zurück in die späte Kreidezeit – eine Ära, in der Dinosaurier ihre Herrschaft über die Erde auf dem Höhepunkt hielten. Wie jede Rekonstruktion der Erdgeschichte steht auch „Prehistoric Planet“ vor der Herausforderung, dass sich wissenschaftliche Erkenntnisse ständig weiterentwickeln. Einige Darstellungen entsprechen heute nicht mehr vollständig dem aktuellen Forschungsstand, während andere auf begründeten Interpretationen basieren. Gemeinsam mit Paläokünstler Joschua Knüppe betrachten wir die fünf Episoden der ersten Staffel, analysieren die gezeigten Tiere und Lebensräume und ordnen ein, wie gut „Prehistoric Planet“ den Spagat zwischen spektakulärer Naturdokumentation und wissenschaftlicher Genauigkeit meistert. Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt auf „Prehistoric Planet“, dann gibt es hier den Link zu ⁠⁠Apple TV+⁠⁠: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.amazon.de/gp/video/detail/B0DH2G1QCY?ref_=atv_dp_season_select_s1⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Apple TV

  • S1 · E47
    September 18 · 49 min

    47.6 Prehistoric Planet – Die Inseln des Planeten vor unserer Zeit

    Ein monumentales Schauspiel findet auf einer kleinen Insel statt, wo sich ein riesiger Hatzegopteryx von seiner sanften Seite zeigt, um eine Partnerin zu umwerben. „Prehistoric Planet“ begeisterte ab dem 23. Mai 2022 weltweit zahlreiche Paläontologie- und Naturdokumentations-Fans und wurde zu einem beeindruckenden Kapitel der modernen Paläomedien auf Apple TV+. Unter der Leitung der Executive Producer Jon Favreau und Mike Gunton entführt die Serie die Zuschauer 66 Millionen Jahre zurück in die späte Kreidezeit – eine Ära, in der Dinosaurier ihre Herrschaft über die Erde auf dem Höhepunkt hielten. Wie jede Rekonstruktion der Erdgeschichte steht auch „Prehistoric Planet“ vor der Herausforderung, dass sich wissenschaftliche Erkenntnisse ständig weiterentwickeln. Einige Darstellungen entsprechen heute nicht mehr vollständig dem aktuellen Forschungsstand, während andere auf begründeten Interpretationen basieren. Gemeinsam mit Paläokünstler Joschua Knüppe betrachten wir die fünf Episoden der ersten Staffel, analysieren die gezeigten Tiere und Lebensräume und ordnen ein, wie gut „Prehistoric Planet“ den Spagat zwischen spektakulärer Naturdokumentation und wissenschaftlicher Genauigkeit meistert. Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt auf „Prehistoric Planet“, dann gibt es hier den Link zu ⁠⁠Apple TV+⁠⁠: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.amazon.de/gp/video/detail/B0DH2G1QCY?ref_=atv_dp_season_select_s1⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Apple TV

  • S1 · E47
    September 11 · 38 min

    47.5 Prehistoric Planet – Die Wälder des Planeten vor unserer Zeit

    Die Reise durch eine unterirdische Höhle in Nordamerika wird zu einem gefährlichen Abenteuer, als ein junger Triceratops von seiner Mutter getrennt wird. „Prehistoric Planet“ begeisterte ab dem 23. Mai 2022 weltweit zahlreiche Paläontologie- und Naturdokumentations-Fans und wurde zu einem beeindruckenden Kapitel der modernen Paläomedien auf Apple TV+. Unter der Leitung der Executive Producer Jon Favreau und Mike Gunton entführt die Serie die Zuschauer 66 Millionen Jahre zurück in die späte Kreidezeit – eine Ära, in der Dinosaurier ihre Herrschaft über die Erde auf dem Höhepunkt hielten. Wie jede Rekonstruktion der Erdgeschichte steht auch „Prehistoric Planet“ vor der Herausforderung, dass sich wissenschaftliche Erkenntnisse ständig weiterentwickeln. Einige Darstellungen entsprechen heute nicht mehr vollständig dem aktuellen Forschungsstand, während andere auf begründeten Interpretationen basieren. Gemeinsam mit Paläokünstler Joschua Knüppe betrachten wir die fünf Episoden der ersten Staffel, analysieren die gezeigten Tiere und Lebensräume und ordnen ein, wie gut „Prehistoric Planet“ den Spagat zwischen spektakulärer Naturdokumentation und wissenschaftlicher Genauigkeit meistert. Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt auf „Prehistoric Planet“, dann gibt es hier den Link zu ⁠⁠Apple TV+⁠⁠: ⁠⁠⁠⁠https://www.amazon.de/gp/video/detail/B0DH2G1QCY?ref_=atv_dp_season_select_s1⁠⁠⁠⁠ Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Apple TV

  • S1 · E47
    September 11 · 38 min

    47.4 Prehistoric Planet – Die Eiswelten des Planeten vor unserer Zeit

    In einem verschneiten Wald entwickelt sich ein spannendes Duell zwischen zwei vorzeitlichen Erzrivalen: Pachyrhinosaurus und Nanuqsaurus. „Prehistoric Planet“ begeisterte ab dem 23. Mai 2022 weltweit zahlreiche Paläontologie- und Naturdokumentations-Fans und wurde zu einem beeindruckenden Kapitel der modernen Paläomedien auf Apple TV+. Unter der Leitung der Executive Producer Jon Favreau und Mike Gunton entführt die Serie die Zuschauer 66 Millionen Jahre zurück in die späte Kreidezeit – eine Ära, in der Dinosaurier ihre Herrschaft über die Erde auf dem Höhepunkt hielten. Wie jede Rekonstruktion der Erdgeschichte steht auch „Prehistoric Planet“ vor der Herausforderung, dass sich wissenschaftliche Erkenntnisse ständig weiterentwickeln. Einige Darstellungen entsprechen heute nicht mehr vollständig dem aktuellen Forschungsstand, während andere auf begründeten Interpretationen basieren. Gemeinsam mit Paläokünstler Joschua Knüppe betrachten wir die fünf Episoden der ersten Staffel, analysieren die gezeigten Tiere und Lebensräume und ordnen ein, wie gut „Prehistoric Planet“ den Spagat zwischen spektakulärer Naturdokumentation und wissenschaftlicher Genauigkeit meistert. Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt auf „Prehistoric Planet“, dann gibt es hier den Link zu ⁠⁠Apple TV+⁠⁠: ⁠⁠⁠https://www.amazon.de/gp/video/detail/B0DH2G1QCY?ref_=atv_dp_season_select_s1⁠⁠⁠ Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Apple TV

  • S1 · E47
    September 11 · 39 min

    47.3 Prehistoric Planet – Die Feuchtgebiete des Planeten vor unserer Zeit

    Mit gefiedertem Körper und einem Entenschnabel watet ein acht Tonnen schwerer Deinocheirus durch ein asiatisches Feuchtgebiet auf der Suche nach Erleichterung vor den lästigen Stechfliegen. „Prehistoric Planet“ begeisterte ab dem 23. Mai 2022 weltweit zahlreiche Paläontologie- und Naturdokumentations-Fans und wurde zu einem beeindruckenden Kapitel der modernen Paläomedien auf Apple TV+. Unter der Leitung der Executive Producer Jon Favreau und Mike Gunton entführt die Serie die Zuschauer 66 Millionen Jahre zurück in die späte Kreidezeit – eine Ära, in der Dinosaurier ihre Herrschaft über die Erde auf dem Höhepunkt hielten. Wie jede Rekonstruktion der Erdgeschichte steht auch „Prehistoric Planet“ vor der Herausforderung, dass sich wissenschaftliche Erkenntnisse ständig weiterentwickeln. Einige Darstellungen entsprechen heute nicht mehr vollständig dem aktuellen Forschungsstand, während andere auf begründeten Interpretationen basieren. Gemeinsam mit Paläokünstler Joschua Knüppe betrachten wir die fünf Episoden der ersten Staffel, analysieren die gezeigten Tiere und Lebensräume und ordnen ein, wie gut „Prehistoric Planet“ den Spagat zwischen spektakulärer Naturdokumentation und wissenschaftlicher Genauigkeit meistert. Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt auf „Prehistoric Planet“, dann gibt es hier den Link zu ⁠⁠Apple TV+⁠⁠: ⁠⁠https://www.amazon.de/gp/video/detail/B0DH2G1QCY?ref_=atv_dp_season_select_s1⁠⁠ Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Apple TV

  • S1 · E47
    September 11 · 25 min

    47.2 Prehistoric Planet – Die Wüsten des Planeten vor unserer Zeit

    Hoch über den Wüsten Nordafrikas kommt es zu Kämpfen in der Luft, wenn sich männliche Barbaridactylus-Pterosaurier bekriegen, um die Aufmerksamkeit der Weibchen zu erlangen. „Prehistoric Planet“ begeisterte ab dem 23. Mai 2022 weltweit zahlreiche Paläontologie- und Naturdokumentations-Fans und wurde zu einem beeindruckenden Kapitel der modernen Paläomedien auf Apple TV+. Unter der Leitung der Executive Producer Jon Favreau und Mike Gunton entführt die Serie die Zuschauer 66 Millionen Jahre zurück in die späte Kreidezeit – eine Ära, in der Dinosaurier ihre Herrschaft über die Erde auf dem Höhepunkt hielten. Wie jede Rekonstruktion der Erdgeschichte steht auch „Prehistoric Planet“ vor der Herausforderung, dass sich wissenschaftliche Erkenntnisse ständig weiterentwickeln. Einige Darstellungen entsprechen heute nicht mehr vollständig dem aktuellen Forschungsstand, während andere auf begründeten Interpretationen basieren. Gemeinsam mit Paläokünstler Joschua Knüppe betrachten wir die fünf Episoden der ersten Staffel, analysieren die gezeigten Tiere und Lebensräume und ordnen ein, wie gut „Prehistoric Planet“ den Spagat zwischen spektakulärer Naturdokumentation und wissenschaftlicher Genauigkeit meistert. Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt auf „Prehistoric Planet“, dann gibt es hier den Link zu ⁠⁠Apple TV+⁠⁠: ⁠https://www.amazon.de/gp/video/detail/B0DH2G1QCY?ref_=atv_dp_season_select_s1⁠ Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Apple TV

  • S1 · E47
    September 11 · 40 min

    47.1 Prehistoric Planet – Die Küsten des Planeten vor unserer Zeit

    Ein schwangerer Tuarangisaurus ist in Not und ihr junges Kalb spürt dies, denn sie muss Gewässer durchqueren, welche die Heimat der tödlichsten Raubtiere des Ozeans sind. „Prehistoric Planet“ begeisterte ab dem 23. Mai 2022 weltweit zahlreiche Paläontologie- und Naturdokumentations-Fans und wurde zu einem beeindruckenden Kapitel der modernen Paläomedien auf Apple TV+. Unter der Leitung der Executive Producer Jon Favreau und Mike Gunton entführt die Serie die Zuschauer 66 Millionen Jahre zurück in die späte Kreidezeit – eine Ära, in der Dinosaurier ihre Herrschaft über die Erde auf dem Höhepunkt hielten. Wie jede Rekonstruktion der Erdgeschichte steht auch „Prehistoric Planet“ vor der Herausforderung, dass sich wissenschaftliche Erkenntnisse ständig weiterentwickeln. Einige Darstellungen entsprechen heute nicht mehr vollständig dem aktuellen Forschungsstand, während andere auf begründeten Interpretationen basieren. Gemeinsam mit Paläokünstler Joschua Knüppe betrachten wir die fünf Episoden der ersten Staffel, analysieren die gezeigten Tiere und Lebensräume und ordnen ein, wie gut „Prehistoric Planet“ den Spagat zwischen spektakulärer Naturdokumentation und wissenschaftlicher Genauigkeit meistert. Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt auf „Prehistoric Planet“, dann gibt es hier den Link zu ⁠⁠Apple TV+⁠⁠: https://www.amazon.de/gp/video/detail/B0DH2G1QCY?ref_=atv_dp_season_select_s1 Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Apple TV

  • S1 · E46
    September 4 · 1 hr 1 min

    46. Paläontologie – Wie kommt man eigentlich an einen Job mit Dinosauriern?

    Paläontologie ist weit mehr, als Dinosaurier auszugraben und Fossilien zu untersuchen. Zwischen Studium, Forschung, Museen, Sammlungen, Ausstellungen und Wissenschaftskommunikation gibt es ganz unterschiedliche Wege, in diesem Berufsfeld Fuß zu fassen. Doch welche Voraussetzungen braucht man eigentlich für ein Paläontologie-Studium? Welche Fächer und Fähigkeiten sind wichtig, wie sieht der Arbeitsalltag aus und welche Jobmöglichkeiten gibt es nach dem Studium? Und wie schwierig ist es tatsächlich, eine Stelle in der Forschung oder an einem Museum zu bekommen? Gemeinsam mit dem Paläontologen Armin Schmitt, dessen eigene Begeisterung für Dinosaurier bereits im Alter von fünf Jahren begann, werfen wir einen Rückblick auf seinen Weg, der ihn über das Studium in Mainz und Bonn und die Arbeit am Goldfußmuseum unter anderem zum Dinosaurier-Park Münchehagen sowie an die Universitäten Oxford und Cambridge führte. Neben seiner Forschung war er für National Geographic tätig, tritt regelmäßig als Dinosaurier-Experte im Fernsehen und Radio auf und veröffentlichte 2023 sein populärwissenschaftliches Buch „Großartige Giganten – Den letzten Geheimnissen der Dinosaurier auf der Spur“. Armins erstes Buch "Großartige Giganten: Den letzten Geheimnissen der Dinosaurier auf der Spur": https://www.amazon.de/Großartige-Giganten-Geheimnissen-Faszinierende-Paläobiologie/dp/3423352078 Und Armins neustes Kinderbuch "Dinosaurier. Gigantisch, gefährlich, großartig": https://www.loewe-verlag.de/dinosaurier.-gigantisch-gefaehrlich-grossartig/38564 Als auch der Link zu den "Dinothemen": https://www.youtube.com/@ArminTube72 Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Armin Schmitt

  • S1 · E45
    August 21 · 1 hr 27 min

    45. Lemuria – Wo Paläontologie, Speculative Evolution und Paläoart aufeinandertreffen

    Was wäre, wenn die Geschichte unseres Planeten niemals so verlaufen wäre, wie wir sie kennen? Willkommen in der alternativen Zeitlinie 42027010 – in der Welt von Lemuria. In dieser Realität blieben Indien und Madagaskar während des Mesozoikums miteinander verbunden. Doch welche Folgen hätte diese geologische Abzweigung für die Evolution gehabt? Wie hätten sich Tier- und Pflanzenwelt entwickelt, wenn der Himalaya niemals entstanden wäre oder die gewaltigen Vulkanausbrüche der Dekkan-Trapps am Ende der Kreidezeit ausgeblieben wären? Und welche urzeitlichen Lebensformen könnten heute noch immer unseren Planeten bevölkern? Lemuria ist eine wissenschaftlich inspirierte Reise in eine alternative Erdgeschichte – eine Welt, in der Dinosaurier und andere längst ausgestorbene Tiergruppen nicht verschwanden, sondern sich über Millionen Jahre weiterentwickelten. Gemeinsam mit Paläokünstler Joschua Knüppe und Paläo-Enthusiast Armin Reindl tauchen wir in dieses außergewöhnliche Projekt ein, das gemeinsam mit einer großen Community entsteht. In Zeichen-Streams auf YouTube und Twitch werden fremdartige Biome, einzigartige Ökosysteme und Kreaturen zum Leben erweckt, die es in unserer eigenen Zeitlinie niemals gegeben hat. In der dritten Phase führt die Expedition in das frühe Pleistozän von Lemuria: Der Kontinent ist weiter in Richtung Pazifik gewandert, das Klima hat sich verändert und die Evolution hat neue Wege eingeschlagen. Eine Welt wo Paläontologie, Speculative Evolution und Paläoart aufeinandertreffen. Heute gibt es einige Links, zum Beispiel den zu Paleostream auf Twitch: https://www.twitch.tv/paleostream Oder zu YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC9SosBtiHurRdh3WBCUhgpg?view_as=subscriber Dann dürfen wir auch nicht den Discord-Server von Paleostream vergessen. Dort findet ihr auch Kanäle zu Paläomedias, den neuesten wissenschaftlichen Papers und vor allem Joschs Skizzen: https://discord.gg/3rFTMdN Dann noch einen großen Thread auf Twitter mit allen Lemuria-Pieces aus Phase 1: https://x.com/JoschuaKnuppe/status/1965095250466378033 Oder aus der letztjährigen Phase 2: https://x.com/JoschuaKnuppe/status/1984691582298439799 Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Joschua Knüppe

  • S1 · E44
    August 14 · 53 min

    44. Tendaguru Formation – Zwischen Kolonialgeschichte und riesigen Sauropoden

    Am Anfang des 20. Jahrhunderts führt eine Expedition nach Deutsch-Ostafrika zu einer der bedeutendsten Dinosaurier-Fundstellen der Welt: Tendaguru im heutigen Tansania. Zwischen 1909 und 1913 werden dort rund 225 Tonnen Fossilmaterial ausgegraben und nach Berlin verschifft. Die Funde umfassen einige der bekanntesten Dinosaurier Afrikas – darunter Kentrosaurus, Elaphrosaurus und Dicraeosaurus. Zum wohl berühmtesten Fund wird jedoch Giraffatitan brancai, dessen gewaltiges Skelett bis heute zu den Wahrzeichen des Museums für Naturkunde Berlin gehört. Gemeinsam mit der Paläontologin Daniela Schwarz reisen wir zurück zu dieser außergewöhnlichen Expedition und verfolgen die Geschichte der Tendaguru-Fossilien bis in die Gegenwart. Dabei geht es um die Dinosaurier und das Ökosystem der jurassischen Küstenlandschaft ebenso wie um die gewaltigen logistischen Herausforderungen der Ausgrabungen. Doch Tendaguru erzählt auch eine Geschichte über Wissenschaft und Kolonialismus: Die Fossilien wurden während der deutschen Kolonialherrschaft ausgegraben und nach Berlin gebracht. Heute werden daher zunehmend Fragen nach ihrer Herkunft, ihrem Umgang und einer möglichen Rückgabe nach Tansania gestellt. Mehr Informationen zum Forschungs- und Archivierungsprojekt von Daniel findet ihr hier: https://www.museumfuernaturkunde.berlin/forschung/projekte/forschung-und-verantwortung/ Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: ilja.nieuwland CC BY 3.0

  • S1 · E43
    August 7 · 44 min

    43. Eunotosaurus africanus – Die Schildkröte, die keine Schildkröte war

    Schildkröten gehören zu den ungewöhnlichsten Wirbeltieren der Erde. Alleine ihr Panzer macht sie unverwechselbar – doch wie und aus welchen Vorfahren dieses einzigartige Merkmal entstand, beschäftigt die Paläontologie seit Jahrzehnten. Eine neue internationale Studie bringt nun frischen Wind in diese Debatte: Ausgerechnet Eunotosaurus africanus, der lange als mögliche „Ur-Schildkröte“ galt, ist offenbar gar kein direkter Vorfahr der Schildkröten. Stattdessen liefert die Untersuchung erstmals überzeugende fossile Belege dafür, dass Schildkröten tatsächlich die nächsten lebenden Verwandten der Archosaurier sind – also jener Gruppe, zu der heute Vögel und Krokodile gehören. Mithilfe hochauflösender Computertomographie und einer umfassenden Analyse früher Schildkröten und ihrer vermeintlichen Verwandten konnten Forschende wie Serjoscha Evers, Leiter des Urwelt-Museums Oberfranken in Bayreuth und Wissenschaftler der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns, die Entstehung der Schildkrötenlinie neu rekonstruieren. Die Ergebnisse verändern nicht nur den Stammbaum dieser faszinierenden Reptilien, sondern geben auch neue Hinweise auf ihre Lebensweise: Während Eunotosaurus vermutlich ein grabender Landbewohner war, könnten sich die ersten echten Vorfahren der Schildkröten bereits an ein Leben im Wasser angepasst haben. Das Paper rund um Eunotosaurus africanus findet ihr hier: https://www.cell.com/current-biology/abstract/S0960-9822(26)00574-9?_returnURL=https%3A%2F%2Flinkinghub.elsevier.com%2Fretrieve%2Fpii%2FS0960982226005749%3Fshowall%3Dtrue Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Gabriel Ugueto

  • S1 · E42
    July 31 · 1 hr 1 min

    42. Atmung und Sauerstoff – Warum die dicken Brummer so riesig wurden

    Libellen mit Flügelspannweiten von über 70 Zentimetern, riesige Tausendfüßer und gewaltige Skorpione: Besonders Gliederfüßer besitzen ein einzigartiges Atmungssystem. Statt einer Lunge versorgt ein fein verzweigtes Tracheensystem ihren Körper direkt mit Sauerstoff. Lange galt deshalb der hohe Sauerstoffgehalt der Atmosphäre während des Karbons als einfache Erklärung für diesen Gigantismus. Doch aktuelle Forschungen zeichnen ein deutlich differenzierteres Bild. Die Größe dieser Tiere lässt sich nicht allein durch mehr Sauerstoff erklären, sondern ist das Ergebnis eines weitaus komplexeren Zusammenspiels verschiedener Faktoren. In dieser Folge ist diesmal Tierphysiologe Philipp Lehmann von der Universität Greifswald zu Gast. Gemeinsam schauen wir uns die Atmung verschiedener Tiergruppen an und gehen der Frage nach, welche Faktoren den Gigantismus urzeitlicher Gliederfüßer tatsächlich ermöglichten. Hier findet ihr das Paper zum Wachstum der Rieseninsekten: https://www.uni-greifswald.de/en/forschung/nachrichten-aus-der-forschung/details/n/atmospheric-oxygen-not-decisive-for-the-body-size-of-insects-nature-study-with-the-participation-of-the-university-of-greifswald-challenges-long-standing-assumption-271750/ Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Science Photo Library

  • S1 · E41
    July 24 · 55 min

    41. Osnabrücker Piesberg – Zwischen Riesentausendfüßern und Schachtelhalmen

    Vor rund 300 Millionen Jahren lag das heutige Osnabrück nur wenige Grad nördlich des Äquators. Dichte Regen- und Sumpfwälder bedeckten die Landschaft und bildeten die Grundlage für die mächtigen Steinkohlevorkommen, die später am Piesberg abgebaut wurden. Zwischen den Kohleflözen verbirgt sich heute eine der bedeutendsten Fossillagerstätten des späten Karbons in Deutschland. Hier lebten zwei Meter lange Riesentausendfüßer, seltene Rieseninsekten, Skorpione und urtümliche Spinnen, von denen einige weltweit nur an dieser Fundstelle bekannt sind. Hinzu kommen außergewöhnlich gut erhaltene Pflanzenfossilien, darunter das nahezu einzigartige Wurzelorgan eines Siegelbaums. Gemeinsam mit Paläontologe Patrick Chellouche vom Museum am Schölerberg in Osnabrück reisen wir in die Steinkohlewälder des Karbons und sprechen darüber, wie aus tropischen Sümpfen Kohle entstand und warum der Piesberg weltweit eine so besondere Fossillagerstätte ist. Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ . . ©Bildcopyright: Hermann Pentermann

Showing 1–20 of 38 episodes