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Ohmazing Inside Out

Sandra Pikowski-Ohm

Ohmazing Inside Out - Der Podcast für Frauen, die sich trauen, ihren ganz eigenen Ohmazing Way zu gehen.

Erfolgreiche crazy Businessladys aus der Sisterhood of Sales teilen ihre Weisheiten und Superheldinnen-Geschichten.

Mutige Frauen - Wahre Geschichten - Echte Transformation

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  • 26 episodes
  • a few times a week
  • Avg 25 min
  • German
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  • S2026 · E26
    Monday · 13 min

    Folge 26:Du bist nicht dein Business

    Ohmazing Inside Out – Du bist wertvoll. Nicht wegen dem, was du leistest, sondern weil du bist. In dieser Folge von Ohmazing Inside Out nehme ich dich mit in eine ganz persönliche Geschichte über Erfolg, Geld, Selbstwert und Selbstanerkennung. Ich erzähle dir von einem besonderen Spiel in unserer Soul Family: Gemeinsam wollten wir innerhalb eines Monats eine Million Euro Umsatz erschaffen. Was zunächst als mutiges Experiment begann, wurde tatsächlich Realität. Bereits nach zwei Wochen hatten wir unser erstes Ziel von 500.000 Euro erreicht. Also verdoppelten wir es. Am 31. Oktober war es geschafft! Den letzten Verkauf um 23:23 Uhr und diesen unglaublichen Moment werde ich niemals vergessen. Ich war wahnsinnig stolz auf mich. Doch genau daraus entstand eine wichtige Erkenntnis: Macht mich eine Million Umsatz wertvoller? Bin ich mein Business, mein Kontostand oder meine Leistung? Nein! Ich bin Sandra. Ein Mensch mit einem Herzen und einem wunderbaren Leben. Mein Wert ist völlig unabhängig von Zahlen und Erfolgen. Geld darf unser Leben schöner machen, uns Freiheit schenken und Möglichkeiten eröffnen. Aber es definiert nicht, wer wir sind. Deshalb möchte ich in dieser Folge eine Übung mit dir teilen, die mir besonders am Herzen liegt: Selbstanerkennung. Wir sind so gut darin, unsere Leistungen zu bewerten, Ziele zu verfolgen und immer höher, schneller und weiter zu wollen. Dabei vergessen wir oft, uns selbst einfach dafür anzuerkennen, dass wir sind. Nimm dir einen Zettel und einen Stift und vervollständige diese Sätze: „Ich bin so glücklich und dankbar, dass ich …“ „Ich anerkenne mich dafür, dass ich …“ Lass deine eigenen Antworten entstehen. Ohne Vergleich, ohne Bewertung und ohne Erwartungen. Vielleicht fühlt es sich am Anfang ungewohnt oder sogar unangenehm an. Bleib trotzdem dran! Ich zeige dir, wie du Selbstanerkennung in deinen Alltag integrieren kannst, um dich selbst bewusster wahrzunehmen, wertzuschätzen und anzuerkennen. Denn Selbstanerkennung ist keine Belohnung für besondere Leistungen. Sie bedeutet, deinen eigenen Wert zu erkennen – unabhängig davon, was du tust oder erreichst. Du musst niemand anders werden, um erfolgreich zu sein. Du darfst einfach du sein. Echt. Ehrlich. Ich. I do it my Ohmazing way.

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  • S2026 · E25
    October 30 · 32 min

    Folge 25: Merlins Ruf

    In dieser Folge von „Ohmazing Inside Out“ spreche ich mit Nicole Allebrod, der Gründerin von Nickis Hexenschule. Für mich ist Nicole meine „Oberhexe“ – eine Frau, die eine beeindruckende Reise hinter sich hat und heute andere Frauen dabei begleitet, wieder ihre eigene Magie, Intuition und innere Kraft zu entdecken. Nicole erzählt, wie sie zur Hexenschule kam und warum es ihr so wichtig ist, das Wort „Hexe“ von seiner negativen Bedeutung zu befreien. Für sie bedeutet Hexe zu sein, auf die eigene Intuition zu hören, mit der eigenen Urkraft verbunden zu sein und seinen individuellen Weg zu gehen. In ihren Ausbildungen und Programmen verbindet sie Wissen, Energiearbeit, Bewusstsein, Rituale und spirituelle Reisen. Dabei geht es für sie vor allem darum, Frauen wieder zu sich selbst zu führen und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben. Heilen können sie sich letztlich nur selbst. Wir sprechen über ihre verschiedenen Ausbildungen, unter anderem die Hexen-, Priesterinnen- und Zaunreiterinnen-Ausbildung sowie ihre Heilmagie. Nicole beschreibt, wie sie mit Energie, Elementen, Heilbrettern und weiteren spirituellen Werkzeugen arbeitet. Besonders wichtig ist ihr dabei die Gemeinschaft von Frauen. Es entstehen Freundschaften, gegenseitige Unterstützung und Räume, in denen Frauen gemeinsam wachsen und ihre Weiblichkeit wieder bewusster leben können. Ein besonders persönlicher Teil unseres Gesprächs ist Nicoles Weg aus ihrem alten Job in die vollständige Selbstständigkeit. Obwohl ihr Beruf Sicherheit, Einkommen und einen gewissen Lebensstandard bot, hatte er sie über lange Zeit vollkommen ausgelaugt. Häufige Erkrankungen, permanente Müdigkeit und das Gefühl, ständig über die eigenen Grenzen zu gehen, wurden schließlich zu deutlichen Warnsignalen. Lange wusste Nicole, dass sie kündigen musste, konnte aber die vermeintliche Sicherheit nicht loslassen. Erst durch verschiedene Impulse – unter anderem auch durch ein sehr ehrliches Gespräch mit mir – traf sie schließlich die Entscheidung für sich selbst. Heute beschreibt sie sich als einen anderen Menschen. Nach der Kündigung hat sie zunächst viel geschlafen und wieder zu sich gefunden. Gleichzeitig ist ihre Kreativität regelrecht explodiert. Sie spürt deutlich, dass die Begleitung anderer Frauen ihre eigentliche Aufgabe ist. Aus all ihren Erfahrungen formuliert Nicole drei zentrale Learnings: „Es kann sich nichts verändern, wenn ich nicht den Arsch bewege.“ – „Ich darf mich jederzeit für mich entscheiden. I go first.“ – und ganz typisch Nicole: „Ohne Magie ist alles nix.“ Für mich ist dieses Gespräch auch eine Erinnerung daran, wie wichtig Frauengemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und das Ende des Alleinkämpfertums sind. Wir müssen nicht alles alleine schaffen, nur weil wir es können. Wir dürfen uns füreinander entscheiden, gemeinsam wachsen und unseren ganz eigenen Weg gehen. Nicole steht dabei für eine Botschaft, die auch meine Sisterhood trägt: Wir müssen niemand anderes werden, um erfolgreich zu sein. Wir dürfen einfach wir selbst sein – echt, ehrlich und auf unsere ganz eigene, magische Art. https://www.nicishexenschule.de https://www.facebook.com/groups/563066377710660/?ref=share_group_link&mibextid=wwXIfr&rdid=elMmYbXj3Eau8YQM&share_url=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fshare%2Fg%2F16F46BPrCj%2F%3Fmibextid%3DwwXIfr

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  • S2026 · E24
    October 26 · 12 min

    Folge 24: Sichtbarkeit ohne Selbstdarstellung

    In meiner Podcastfolge von Ohmazing Inside Out spreche ich über ein Thema, das viele Frauen beschäftigt: Sichtbarkeit ohne Selbstdarstellung. Ich erlebe immer wieder, dass das Wort Sichtbarkeit Ängste auslöst. Wir möchten uns zeigen, unsere Botschaft nach außen tragen und Menschen erreichen, trauen uns aber oft nicht, wirklich wir selbst zu sein. Stattdessen glauben wir, größer, besser, schöner oder perfekter sein zu müssen. Doch was wäre, wenn Sichtbarkeit gar nicht bedeutet, etwas darstellen zu müssen, sondern einfach sein zu dürfen? Für mich beginnt echte Sichtbarkeit nicht im Außen, sondern in uns selbst. Es geht darum, zu wissen, wer wir sind, uns mit unseren Stärken und Schwächen anzunehmen und genau daraus nach außen zu gehen. Ohne Maske, ohne Schauspielerei und ohne ständig darüber nachzudenken, was andere Menschen von uns erwarten oder über uns denken könnten. Wir dürfen unsere eigene Wahrheit leben und zeigen – durch unsere Worte, unser Handeln, unseren Umgang mit anderen und vor allem durch den Umgang mit uns selbst. Ein persönliches Beispiel dafür sind meine grauen Haare. Seit einigen Monaten lasse ich meine natürliche Haarfarbe herauswachsen. Lange Zeit war es für mich selbstverständlich, meine Haare zu färben. Ich kannte es aus meiner Familie kaum anders und hatte gar nicht wirklich hinterfragt, ob graue Haare mit Anfang 40 nicht genauso selbstverständlich sein dürfen wie jede andere Haarfarbe. Inzwischen verliebe ich mich immer mehr in mein Silber und möchte nicht länger Farbe auf meinen Kopf geben, die meine Haut reizt. Was früher für mich ein störender grauer Ansatz war, ist heute etwas, das ich bewusst wachsen lassen möchte. Meine Perspektive hat sich verändert – und damit auch mein Gefühl von Freiheit. Wie viele andere Themen gibt es, bei denen wir uns nicht trauen, uns so zu zeigen, wie wir wirklich sind? Dabei müssen wir nicht allen gefallen. Viel wichtiger ist, dass wir uns selbst sehen, uns annehmen und unseren eigenen Weg gehen. Dass wir uns erlauben, einzigartig zu sein, und dadurch vielleicht auch andere Frauen inspirieren, mutiger zu werden. Wie wunderbar das funktionieren kann, habe ich bei unserer 30-Tage-Challenge „Echt ehrlich ich“ erlebt. Dabei ging es darum, kurze Videos von uns selbst zu veröffentlichen – ohne etwas zu verkaufen oder ein Produkt zu bewerben. Einfach echte Einblicke in unseren Alltag. Mein erfolgreichstes Video zeigte ausgerechnet meine kaputte Regenrinne, deren Geräusch ich gesucht habe und über die ich herzlich lachen musste. Nicht das besonders kluge oder perfekt inszenierte Video wurde am häufigsten angeklickt, sondern dieser ganz normale, lustige Moment. Das hat mir wieder gezeigt, dass Echtheit Menschen berühren kann, ohne dass wir uns dafür besonders anstrengen müssen. Auch meine eigenen Erfahrungen haben mir gezeigt, wie kraftvoll es sein kann, sich unverstellt zu zeigen. Bei einem Erste-Hilfe-Kurs war ich einmal völlig überfordert. Nach einem anstrengenden Morgen und einem unerwarteten Raumwechsel konnte ich meine Gefühle nicht mehr zurückhalten und fing vor den anderen an zu weinen. Normalerweise weine ich nicht vor anderen Menschen. Doch in diesem Moment war es einfach zu viel. Statt meine Gefühle zu verstecken, ließ ich sie zu. Und plötzlich öffneten sich auch die Herzen der anderen. Sie halfen mit, packten an und begegneten mir mit Verständnis. Meine Verletzlichkeit war keine Schwäche, sondern ermöglichte Verbindung. Meine wichtigste Erkenntnis ist deshalb: Sichtbarkeit muss keine Selbstdarstellung sein. Sie darf aus unserem Inneren entstehen und sich ganz natürlich im Außen zeigen. Wir müssen nicht perfekter werden, um sichtbar zu sein. Wir dürfen lachen, weinen, zweifeln, ausprobieren und unseren eigenen Weg gehen.

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  • S2026 · E23
    October 23 · 36 min

    Folge 23: Vertraue deinem ersten Impuls

    In dieser Folge von Ohmazing Inside Out durfte ich meine wundervolle Freundin Cynthia Grunewald zum Soul Sister Talk begrüßen. Cynthia ist für mich eine ganz besondere Frau: eine echte Crazy Cat Lady, Katzenflüsterin und Tierkommunikatorin, die sich mit Tieren auf einer ganz besonderen Herzensebene verbindet. Cynthia kommt aus Hamburg und folgt seit fast neun Jahren ihrer Herzensleidenschaft: der Tierkommunikation und Tierenergetik. Ihre große Vision ist es, Menschen wieder mit ihren Tieren zu verbinden – raus aus Sorge, Angst und Schuldgefühlen und hinein in Vertrauen. Für sie sind Tiere nicht einfach Haustiere, sondern eigenständige Wesen, mit denen wir kommunizieren und von denen wir unglaublich viel lernen können. Besonders berührt hat mich ihre Geschichte, wie früh sie schon gespürt hat, dass sie eine besondere Verbindung zu Tieren und Energien hat. Bereits mit 15 Jahren wusste sie, dass sie eine Art „Wahrsagerin“ ist, sprach ganz selbstverständlich mit ihren Tieren und vertraute ihren Wahrnehmungen. Erst später fand sie mit der Tierkommunikation einen Weg, diese Fähigkeit bewusst zu entwickeln und auch für andere Menschen zugänglich zu machen. Heute führt Cynthia energetische Tiergespräche, bei denen sie sich über ein Foto mit einem Tier verbindet und die empfangenen Informationen als Sprachnachricht weitergibt. Dabei geht es für sie nicht nur um Fragen und Antworten. Während des Gesprächs darf sich ein energetischer Raum öffnen, in dem Mensch und Tier gleichermaßen mitgenommen werden. Eine Geschichte, die mich besonders beeindruckt hat, war die einer kleinen Katze, die aus dem Tierschutz kam und nicht ins Katzenklo ging. Cynthia nahm wahr, dass die frühe Trennung von ihrer Mutter eine Rolle spielte. Noch bevor sie erneut mit der Katze Kontakt aufnehmen wollte, erhielt sie von der Besitzerin die Nachricht, dass die Katze plötzlich ins Katzenklo gegangen war. Für Cynthia ein wunderschönes Beispiel dafür, wie leicht Veränderung manchmal geschehen darf. Cynthia ist überzeugt, dass grundsätzlich jeder Mensch diese Verbindung zu Tieren wiederentdecken kann. Für sie ist es weniger ein „Lernen“ als ein Erinnern an etwas, das wir ursprünglich alle können. Besonders Kinder zeigen diese Fähigkeit oft ganz selbstverständlich, bevor sie durch äußere Vorstellungen davon, was angeblich möglich ist, verunsichert werden. Neben den Tiergesprächen bietet Cynthia auch Ausbildungen und einen Herzensraum an, in dem Menschen ihre eigene Wahrnehmung stärken und die Verbindung zu ihren Tieren vertiefen können. Dabei geht es ihr nicht nur um Techniken, sondern vor allem darum, das Herz zu öffnen und der eigenen Wahrnehmung wieder zu vertrauen. Ihre wichtigste Botschaft ist: Vertraue dem ersten Impuls. Der erste Gedanke, das erste Gefühl oder Bild, das auftaucht, kommt oft aus einer tieferen Ebene. Erst danach meldet sich der Verstand und beginnt zu zweifeln. Und genau dafür steht auch meine Sisterhood: für Frauen, die sich trauen, anders zu sein, ihren eigenen Weg zu gehen und zu sagen: Was, wenn es doch möglich ist? www.koerper-und-seelen-magie.de Insta: https://www.instagram.com/cynthia_die_katzenfluesterin?igsh=MWVidG9qOWF2YzdhMQ== Soulconnection: https://myablefy.com/s/cynthia-grunewald/soul-connection-dein-herzensraum

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  • S2026 · E22
    October 19 · 13 min

    Folge 22: Was willst du wirklich wirklich

    Was willst du wirklich wirklich? Diese Frage stelle ich in meinen Sales Calls immer wieder – und trotzdem können die meisten Menschen sie nicht beantworten. Genau deshalb möchte ich heute tiefer gehen. Nicht in das, was wir glauben wollen zu müssen, nicht in das, was gesellschaftlich von uns erwartet wird, und auch nicht in das, was gerade alle anderen machen. Sondern in die Frage: Was will ich wirklich? Vielleicht kommt sofort eine Antwort. Vielleicht kommt aber auch erst einmal gar nichts. Vielleicht taucht ein alter Wunsch auf, den ich schon als Kind hatte und den ich mir bis heute nicht erfüllt habe. Vielleicht kommen Trauer, Scham oder Schuldgefühle hoch. All das darf sein. Denn genau darum geht es: ehrlich hinzuschauen und wieder zu spüren, was in mir wirklich lebendig ist. Ich erlebe in meinen Gesprächen immer wieder, dass Menschen zunächst sehr oberflächliche Wünsche nennen: ein Haus in den Bergen, ein Yoga-Retreat auf Bali, eine neue Küche, ein schönes Sofa oder einen besonderen Urlaub. Das kann alles wunderbar sein. Aber ich möchte wissen: Ist es wirklich das, was dich tief in dir glücklich macht? Oder ist es nur ein Bild, das du übernommen hast, weil es alle wollen, weil es in der Werbung gezeigt wird oder weil es sich einfach so gehört? Ich selbst wollte beispielsweise schon als Kind auf einem Ponyhof leben. Heute lebe ich genau dieses Leben – und ich kann mir kaum etwas vorstellen, das mich glücklicher machen würde. Es darf wachsen und sich verändern, aber es fühlt sich für mich stimmig an. Mein Mann wiederum wollte unbedingt nach Chicago, um das Haus aus „Kevin – Allein zu Haus“ zu sehen. Für mich war das zunächst nicht nachvollziehbar, aber ich habe gesehen, wie sehr ihn dieser Wunsch begeistert hat. Genau darum geht es: nicht darum, was für alle anderen sinnvoll erscheint, sondern darum, was in mir echte Begeisterung auslöst. Dazu gehört für mich auch die Gegenfrage: Was will ich wirklich nicht mehr? Will ich diesen Job noch? Diese Beziehung? Diese Lebensweise? Oder macht mich etwas jeden Tag traurig, krank oder gestresst? Dann darf ich ehrlich hinschauen und einen anderen Weg wählen. Natürlich können wir nicht in jedem Moment unseres Lebens nur das tun, worauf wir Lust haben. Manchmal müssen wir durch Dinge hindurch, die uns nicht gefallen. Aber grundsätzlich möchte ich mein Leben danach ausrichten, was mir wirklich wichtig ist. Dafür brauche ich ein echtes Warum. Einen Traum, eine Vision, eine Mission, die mich morgens aufstehen lässt. Wenn ich dagegen hauptsächlich dafür lebe, Geld zu verdienen, andere glücklich zu machen oder den Erwartungen der Gesellschaft zu entsprechen, kann mich das auf Dauer ausbrennen. Deshalb lade ich dich ein, dir Zeit für diese eine Frage zu nehmen: Was willst du wirklich wirklich? Nicht ein bisschen, sondern ganz echt. Schreib die Antworten auf und schau, welche kleinen Schritte dich dorthin führen können. Niemand anderes kann diese Aufgabe für dich übernehmen. Für mich bedeutet Erfolg nicht, jemand anderes werden zu müssen. Ich darf erfolgreich sein, indem ich ganz ich selbst bin – echt, ehrlich und auf meine eigene Art. Und genau darum geht es bei Amazing Inside Out: den Mut zu haben, den eigenen Weg zu gehen, das eigene Warum zu kennen und das Leben bewusst so zu gestalten, dass es sich wirklich nach mir anfühlt.

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  • S2026 · E21
    October 16 · 42 min

    Folge 21: Was ist da sonst noch möglich

    In dieser Folge von „Ohmazing Inside Out – Sister Talk“ darf ich die wundervolle Beate Nimsky begrüßen. Beate ist eine unglaublich lebensfrohe und energetische Frau – und als sie mir erzählt, dass sie gerade 75 geworden ist, kann ich es kaum glauben. Wir kennen uns noch gar nicht lange und wurden durch Martina Pofall zusammengebracht. Umso schöner ist es, dass wir in diesem Gespräch tief in Beates bewegte Lebensgeschichte, ihre Erfahrungen mit Energiearbeit, Meditation, Business und ihre persönliche Entwicklung eintauchen. Schon als junge Frau rebellierte Beate gegen Strukturen und Hierarchien. Ihr Vater war Jahrgang 1901, und „funktionieren“ war in ihrer Kindheit ein großes Thema. Eigentlich wollte sie singen, tanzen und schneidern, doch damals galt das als „brotlose Kunst“. Also wurde sie Versicherungskauffrau. Ihren Freiheitsdrang ließ sie sich trotzdem nicht nehmen: Heimlich kündigte sie und stand mit einer Kapelle auf der Bühne. Später machte sie bei Xerox Karriere, weil sie immer bereit war, Dinge auszuprobieren und sich ins kalte Wasser zu werfen. Zwei einschneidende Ereignisse veränderten ihr Leben nachhaltig: Der Tod ihrer großen Liebe in jungen Jahren und ein schwerer Autounfall 1987. Beide Erfahrungen führten sie tiefer zu den Themen Heilung, Energie und Bewusstsein. Besonders berührt mich ihre Erkenntnis, dass das Leben endlich ist und wir deshalb den Mut haben dürfen, unseren eigenen Weg zu gehen. Ein außergewöhnliches Erlebnis war ein Tsunami, den Beate gemeinsam mit ihrem Mann auf Koh Samui überlebte. Ihr Bungalow stand bereits unter Wasser, andere Gebäude waren verschwunden und niemand wusste, was als Nächstes passieren würde. Sie nahm nur das Nötigste mit und ließ alles andere zurück. Seitdem weiß sie: Wir dürfen Dinge erschaffen und lieben, ohne an ihnen festhalten zu müssen. Diese Erfahrung hat ihr gezeigt, dass sie selbst im größten Chaos bei sich bleiben und darauf vertrauen kann, dass es weitergeht. Ihr aktuelles Lebenswerk ist ein Buch, das Beate innerhalb von nur fünf Monaten geschrieben hat. Darin verbindet sie ihre jahrzehntelange Businesserfahrung mit Spiritualität, Energiearbeit, Meditation und persönlichen Erfahrungen. Grundlage ist unter anderem ihre Führungspyramide, die sie bereits im Jahr 2000 entwickelt hat. Für Beate ist jeder Mensch eine Führungskraft im eigenen Leben – ob Unternehmerin, Mutter, Lehrer oder Führungskraft im klassischen Sinn. Besonders schön finde ich ihre Lebenssätze: „Geht nicht, gibt es nicht“ und „Was ist sonst noch möglich?“ Diese Frage öffnet für sie immer wieder neue Räume und Möglichkeiten. Auch „Always be prepared“ begleitet sie: Für Beate bedeutet das nicht, alles zu kontrollieren, sondern offen und präsent zu sein. Wir sprechen außerdem über ihre Arbeit mit 9D Breathwork, bei der Atemarbeit, Musik, Frequenzen und Stimme miteinander verbunden werden. Für Beate ist der Körper ein wichtiges Instrument, das wir in unsere Entwicklung unbedingt einbeziehen dürfen. Zum Ende stellt Beate mir eine persönliche Frage: Was hat mich dazu gebracht, mein eigenes Leben neu zu organisieren? Nach dem Tod meiner Oma hat mein Körper mir deutlich gezeigt, dass mein bisheriges Tempo nicht mehr funktioniert. Ich musste lernen, Hilfe anzunehmen, Erwartungen loszulassen und nicht mehr ständig zu funktionieren. http://www.beatenimsky.com/ https://beate-nimsky.com/der-frequenz-effekt https://www.instagram.com/beatenimsky.innerleadership/

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  • S2026 · E20
    October 12 · 12 min

    Folge 20: Warum wir nicht perfekt sein müssen

    Ich habe keine Lust mehr, immer alles richtig machen zu müssen. Warum glauben wir eigentlich, dass wir Frauen perfekt sein müssen? Perfekt aussehen, perfekt funktionieren, perfekte Mütter, Partnerinnen, Töchter, Angestellte oder Unternehmerinnen sein? Ich möchte aus diesem Hamsterrad aussteigen. Ich war schon immer ein Matschkind. Ich liebe es, mich schmutzig zu machen, barfuß durch den Garten zu laufen und auch mal mit schwarzen Nägeln herumzulaufen. Nagellack, Lippenstift oder gefärbte Haare brauche ich nicht, nur damit ich nach außen einem bestimmten Bild entspreche. Ich möchte mich fragen: Fühlt es sich für mich gut an? Und wenn die Antwort Nein ist, dann darf ich es lassen. Ich habe selbst jahrzehntelang People-Pleasing gelebt. Ich wollte dazugehören, Erwartungen erfüllen und es allen recht machen. Ich habe Dinge ausprobiert, von denen ich eigentlich vorher schon wusste, dass sie nichts für mich sind – zum Beispiel früh aufzustehen oder kalt zu duschen. Für andere mögen solche Challenges großartig sein. Für mich machen sie schlechte Laune. Und das darf so sein. Nur weil etwas angeblich gesund, sinnvoll oder erfolgreich ist, muss es noch lange nicht zu mir passen. Perfektionismus hat mich unglaublich viel Zeit, Energie und Nerven gekostet. Ein Beispiel ist die vergessene Mülltonne: Statt einfach in der Praxis anzurufen und meinen Fehler einzugestehen, bin ich eine Stunde nach Hause gefahren, habe die Tonne geholt, bin zurückgefahren und später am nächsten Morgen wieder früh hingefahren. Und wofür? Die Müllabfuhr kam an diesem Tag nicht einmal. Heute sehe ich, wie viel unnötigen Druck ich mir selbst gemacht habe, nur um keinen Fehler zuzugeben. Ich möchte nicht mehr danach leben, was meine Nachbarin, meine Familie, mein Umfeld oder Menschen in Social Media über mich denken könnten. Es darf wichtiger sein, dass mein Leben für mich stimmig, bunt, gesund und voller Freude ist. Ich möchte meinen eigenen Weg gehen, auch wenn er anders aussieht als der der anderen. Das gilt auch für die kleinen Dinge des Alltags. Ich darf den Abwasch stehen lassen, Unkraut wachsen lassen oder einen Haufen im Garten nicht sofort wegräumen. Ich darf bei einer Familienfeier aufhören, alles perfekt vorzubereiten und hinterher stundenlang aufzuräumen. Ich möchte nicht mehr so viel Energie investieren, damit es für alle anderen schön ist, während ich selbst den eigentlichen Genuss verpasse. Ich wünsche mir deshalb mehr Frauen, die sich trauen, unperfekt perfekt ihr eigenes Leben zu leben. Frauen, die laut, bunt und authentisch ihren Weg gehen – nicht um anderen etwas zu beweisen, sondern weil es sich für sie richtig anfühlt. Vielleicht inspiriert genau das eine andere Frau, ebenfalls einen kleinen Schritt zu wagen. Für mich bedeutet das: Perfektionismus darf sich verändern und zu einer Superkraft werden. Ich möchte nicht mehr perfekt für die Welt sein. Ich möchte mein Leben so gestalten, dass es für mich perfekt passt – mit all dem Chaos, der Unordnung, den Ecken und Kanten, die dazugehören. Und genau dazu möchte ich auch andere Frauen ermutigen: Was war dein altes Muster? Wo hast du versucht, es allen recht zu machen? Und wie möchtest du es heute neu haben? Vielleicht können wir gemeinsam eine Sisterhood sein, in der wir uns gegenseitig ermutigen, unseren ganz eigenen Weg zu gehen.

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  • S2026 · E19
    October 9 · 33 min

    Folge 19: Wir sind Meister die üben

    In dieser Folge von Ohmazing Inside Out durfte ich meine Freundin Sybille Maurer im Soul Sister Talk begrüßen. Sybille lebt am wunderschönen Thunersee in der Schweiz und begleitet in ihrer Praxis „Edelwies“ Menschen mit systemischem Coaching und Familienaufstellungen. Besonders am Herzen liegen ihr Mütter, die den Kontakt zu ihrem Kind verloren haben oder mit schwierigen Themen wie Sucht, familiären Konflikten und belastenden Lebenssituationen konfrontiert sind. Sybilles Berufung ist eng mit ihrer eigenen Geschichte verbunden. Als alleinerziehende Mutter erlebte sie mit ihrem Sohn sehr herausfordernde Jahre. Er hatte ADHS, entwickelte eine Alkoholabhängigkeit und geriet zeitweise in eine schwere psychische Krise. Sybille erzählt offen, dass sie irgendwann selbst an ihre Grenzen kam. Sie merkte: Wenn sie ihren Sohn wirklich unterstützen wollte, musste sie zunächst bei sich selbst beginnen. Sie machte eine Ausbildung zum Mentalcoach und begann, ihre eigene Geschichte mit Aufstellungsarbeit aufzuarbeiten. Besonders bewegend war die Zeit, in der ihr Sohn wiederholt davon sprach, nicht mehr leben zu wollen. Sybille suchte verzweifelt nach Hilfe und fühlte sich damals mit der Situation weitgehend allein gelassen. Ein Satz ihres Mentors beschäftigte sie lange: Die größte Liebe könne darin liegen, einen Menschen gehen zu lassen. Erst nach langer innerer Auseinandersetzung konnte sie ihrem Sohn sagen, dass sie seine Entscheidung respektieren würde, auch wenn es für sie unendlich schmerzhaft wäre. Dieser Moment wurde zu einem Wendepunkt. Ihr Sohn ließ sich auf eine Aufstellung ein und danach veränderte sich seine Lebensenergie spürbar. Die Suizidgedanken verschwanden, er entwickelte wieder Lebensfreude und begann, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Heute ist er seit fünf Jahren trocken. Sybille und ihr Sohn haben eine tiefe, liebevolle Verbindung, können über ihre gemeinsame Vergangenheit sprechen und sogar miteinander lachen. Für Sybille ist es ein großes Geschenk, dass sie gelernt hat, sein Leben zu respektieren, ohne ihn kontrollieren zu wollen. Aus diesen Erfahrungen heraus hat sie ihre heutige Positionierung gefunden. Sie möchte besonders Mütter begleiten, die keinen Kontakt mehr zu ihrem Kind haben. Dafür bietet sie unter anderem ein dreimonatiges Begleitprogramm mit einer Aufstellung und mehreren Einzelsitzungen an. Sie verspricht dabei nicht, dass der Kontakt zum Kind zurückkehrt. Ihr Ziel ist vielmehr, dass die Mutter wieder zu sich selbst, zu ihrer eigenen Liebe und inneren Stärke findet – und dadurch neue Möglichkeiten für eine Annäherung entstehen können. Wir sprechen auch darüber, wie unbewusste familiäre Muster und Erfahrungen über Generationen weitergegeben werden können. Sybille möchte diese Zusammenhänge sichtbar machen und Menschen dabei unterstützen, neue Wege zu finden. Eine Aufstellung ist für sie dabei kein schneller Problemlöser, sondern ein Schritt in einem längeren Veränderungsprozess. Ihre zentrale Botschaft hat mich besonders berührt: Es gibt für alles eine Lösung. Gefühle wie Wut, Trauer oder Ärger dürfen da sein, aber wir sind nicht unsere Gefühle. Wir dürfen sie fühlen und anschließend wieder herausfinden. Sybilles Lebensgefühl ist geprägt von Liebe, Lebensfreude, Leichtigkeit und dem Wunsch, anderen Mut zu machen. Ihr Motto lautet: „Wir alle sind Queens – nicht nur today, sondern every day.“ Auch in schweren Zeiten dürfen wir uns daran erinnern, wie wertvoll wir sind. Für mich war dieses Gespräch ein ganz besonderer Soul Sister Talk: ehrlich, berührend und voller Lebensmut. Sybilles Geschichte zeigt, dass aus den schwierigsten Lebensphasen eine neue Berufung entstehen kann – und dass Liebe manchmal bedeutet, festzuhalten, manchmal loszulassen und immer wieder zu sich selbst zurückzufinden.

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  • S2026 · E18
    October 5 · 16 min

    Folge 18: Ich kann es nicht mehr hören

    In dieser Folge von „Ohmazing Inside Out“ beschäftige ich mich mit einem Satz, den ich selbst sehr häufig denke und sage: „Ich muss noch schnell.“ Ich merke zunehmend, wie sehr mich dieser Satz begleitet und wie selbstverständlich ich danach handle. Gleichzeitig frage ich mich, warum eigentlich alles schnell gehen muss und wer bestimmt, dass ich etwas unbedingt tun muss. Für mich ist dieser Satz zu einer Gewohnheit geworden, die ich nicht länger als selbstverständlich hinnehmen möchte. Ich komme aus einem Leben, in dem ich sehr organisiert, schnell und leistungsorientiert war. Ich war häufig Monate im Voraus ausgebucht und hatte neben meiner Arbeit auch meine Familie, meine Kinder und den Ponyhof zu organisieren. Später kam zusätzlich der Aufbau meiner Online-Selbstständigkeit dazu. Da ich tagsüber kaum Zeit dafür hatte, lernte ich nachts und beschäftigte mich mit Sales, Technik und neuen Aufgaben. Ich war stolz darauf, wie viel ich schaffen konnte, und habe meine Schnelligkeit lange als Teil meiner Persönlichkeit verstanden. Ich bezeichnete mich selbst als „Rennpferd“, das schnell denkt, spricht und handelt. Dabei bemerkte ich lange nicht, wie anstrengend dieses Tempo eigentlich für mich war. Es wurde zu meiner Normalität und fühlte sich deshalb nicht unbedingt wie Stress an. Erst mein Körper begann irgendwann, mich auszubremsen. Durch verschiedene gesundheitliche Herausforderungen musste ich lernen, langsamer zu werden. Dabei erkannte ich, dass ich nicht erst krank sein muss, um eine Pause machen zu dürfen. Mir darf es gut gehen und trotzdem darf ich langsam sein. Ein Gespräch mit einer Freundin brachte mich dabei besonders zum Nachdenken. Ich sagte, dass ich, sobald ich wieder gesund und fit sei, natürlich wieder schnell sein müsse. Sie machte mir bewusst, dass diese Verbindung überhaupt nicht logisch ist. Ich kann gesund sein und mich trotzdem für ein langsameres Tempo entscheiden. Dadurch erkannte ich, wie sehr ich Geschwindigkeit bisher mit Leistungsfähigkeit und Erfolg verbunden hatte. Ich möchte deshalb lernen, den Satz „Ich muss noch schnell“ bewusst wahrzunehmen und nicht mehr automatisch danach zu handeln. Wenn er auftaucht, versuche ich innezuhalten, durchzuatmen und mich zu fragen, ob ich etwas wirklich tun muss und ob es tatsächlich jetzt schnell erledigt werden muss. Dabei geht es nicht darum, nichts mehr zu tun, sondern bewusster zu entscheiden, was ich wann und in welchem Tempo machen möchte. Ein wichtiger Teil davon ist für mich auch die Frage nach meiner Identität. Wer bin ich, wenn ich nicht immer die Schnellste, Beste oder Produktivste bin? Was passiert, wenn ich einen Tag weniger schaffe oder bewusst Pausen mache? Ich erkenne, dass ich meinen Wert lange mit Leistung und Geschwindigkeit verbunden habe. Heute möchte ich lernen, mich nicht dafür zu verurteilen, wenn ich langsam bin oder Zeit für mich nehme. Außerdem frage ich mich, welche Verantwortung ich abgeben kann. Ich muss nicht alles alleine schaffen und darf Aufgaben innerhalb der Familie oder im Alltag verteilen. Statt die Einzelkämpferin zu sein, möchte ich mehr Teamwork zulassen und meine eigenen Regeln für mein Leben bestimmen. Zum Schluss komme ich zu dem Gedanken, dass Selbstführung für mich nicht bedeutet, immer mehr in immer weniger Zeit zu schaffen. Selbstführung bedeutet, bewusst zu wählen, was ich wann und wie tun möchte. Ich darf schnell sein, wenn ich möchte, und langsam sein, wenn ich es brauche. Mein Leben muss keinem fremden Tempo entsprechen. Deshalb möchte ich den Satz „Ich muss noch schnell“ nicht länger als Lebensregel akzeptieren, sondern meine eigene Geschwindigkeit bewusst wählen.

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  • S2026 · E17
    October 2 · 38 min

    Folge 17: Es ist nicht mein Leben

    In dieser Folge von „Ohmazing Inside Out“ spreche ich mit Monika über ihren persönlichen Weg, ihre berufliche Entwicklung und darüber, wie sie gelernt hat, immer mehr ihren eigenen Weg zu gehen. Monika ist 62 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Enkelkinder. Sie hat bereits viele verschiedene berufliche Stationen durchlaufen und sich immer wieder weiterentwickelt. Besonders beeindruckt mich an ihr, dass sie auch mit über 60 Jahren noch eine neue Ausbildung begonnen hat und heute ihre Erfahrungen aus Kosmetik, Massage, Mindset-Arbeit und Hypnose miteinander verbindet. Zu Beginn sprechen wir über Monikas Verständnis von Schönheit. Sie beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Schönheit von außen, unter anderem als Kosmetikerin und Masseurin. Gleichzeitig hatte sie schon als Kind das Gefühl, Menschen glücklich machen, ihnen helfen und sie zum Strahlen bringen zu wollen. Damals stellte sie sich einen Zauberstab vor, mit dem sie Menschen gesund und glücklich machen konnte. Heute erkennt sie darin ihre eigentliche Berufung wieder. Sie möchte nicht nur die äußere Erscheinung eines Menschen verändern, sondern vor allem das Strahlen von innen stärken. Monika erzählt, dass ihre verträumte und besondere Art früher häufig als Schwäche angesehen wurde. Sie wurde immer wieder mit Erwartungen konfrontiert, wie sie sein sollte. Gleichzeitig hatte sie schon früh eine rebellische Seite und den Wunsch, nicht einfach so zu sein wie alle anderen. Im Laufe ihres Lebens machte sie verschiedene Ausbildungen und sammelte viele Erfahrungen. Sie begann ursprünglich in einem kaufmännischen Beruf, entschied sich später aber für eine Ausbildung zur Kosmetikerin und beschäftigte sich zusätzlich mit Nageldesign, Stilberatung und verschiedenen Massagetechniken. Dabei merkte sie zunehmend, dass ihr die Arbeit mit der äußeren Schönheit allein nicht ausreichte. Ein entscheidender Wendepunkt war für sie die Corona-Zeit. Ihr Studio musste schließen und ihre Einnahmen fielen plötzlich weg. Da sie sich schon vorher mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt hatte, begann sie sich intensiver mit Mindset und dem Unterbewusstsein auseinanderzusetzen. Dabei erkannte sie, dass viele Probleme nicht nur äußerlich gelöst werden können. Sie wollte Menschen nachhaltig von innen stärken. Besonders Frauen ab 50 oder 60 liegen ihr am Herzen, weil sie beobachtet, dass viele von ihnen noch mit alten Glaubenssätzen und gesellschaftlichen Vorstellungen leben. Wir sprechen darüber, dass Glaubenssätze wie „Ich bin nicht gut genug“, „Ich darf das nicht“ oder „Das macht man als Frau nicht“ viele Menschen ein Leben lang begleiten können. Auch Monika musste lernen, diese Vorstellungen zu hinterfragen und sich selbst zu erlauben, groß zu denken, sichtbar zu sein und eigene Entscheidungen zu treffen. Besonders spannend finde ich, dass sie mit über 60 Jahren noch eine Hypnoseausbildung begonnen hat, obwohl sie von ihrem Umfeld teilweise die Frage bekam, ob das wirklich noch notwendig sei. Heute begleitet Monika Frauen individuell mit Mindset-Arbeit, Hypnose und energetischen Methoden. Dabei arbeitet sie bewusst nicht nach einem starren Schema, sondern schaut, wo die jeweilige Frau gerade steht und was sie braucht. Ein weiteres wichtiges Thema sind Grenzen und das Nein-Sagen. Monika möchte Frauen darin bestärken, Entscheidungen selbst zu treffen und sich ihr eigenes Leben zu erlauben. https://calendly.com/monikahanser/herz-zu-herz-gespraech?month=2026-10 https://www.instagram.com/frauen50plus https://monika-hanser.de/lp-workshop/

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  • S2026 · E16
    September 28 · 9 min

    Folge 16: Was, wenn du nicht immer wissen musst

    In dieser Folge beschäftige ich mich mit der Frage, ob wir wirklich immer wissen müssen, wie unser Lebensweg weitergeht. Ich erzähle dabei von meiner eigenen Entwicklung: Früher war mein Leben sehr stark von Planung, Organisation und Struktur geprägt. Ich war teilweise drei bis sechs Monate im Voraus ausgebucht und wusste genau, welche Termine, Kurse und Veranstaltungen auf mich zukommen würden. Diese festen Strukturen gaben mir Sicherheit und Orientierung. Sie waren für mich wie Leitplanken, innerhalb derer ich mich bewegen konnte. Heute erlebe ich mich deutlich anders. Ich befinde mich gerade in der Vorbereitung auf den Jakobsweg und weiß überhaupt nicht genau, was mich dort erwartet. Ich weiß nicht, wie es mir körperlich gehen wird, was ich tatsächlich brauchen werde oder welche Erfahrungen auf mich zukommen. Auch wenn ich viele Bücher lesen oder die Erfahrungen anderer Menschen anhören würde, könnte ich meine eigene Reise nicht vollständig planen. Es ist meine persönliche Erfahrung, die ich Schritt für Schritt machen muss. Genau darin liegt für mich die Herausforderung, aber auch die Möglichkeit, mich auf das Unbekannte einzulassen. Daraus entsteht für mich die Frage, ob wir in unserem Leben vielleicht weniger versuchen sollten, alles mit dem Kopf zu kontrollieren. Vielleicht dürfen wir uns stärker dem Fluss des Lebens anvertrauen und akzeptieren, dass wir nicht immer wissen müssen, wie es weitergeht. Statt den gesamten Weg zu kennen, kann es ausreichen, wenn wir wissen, was unser nächster Schritt ist und ob sich dieser für uns sicher und richtig anfühlt. Als Beispiel erzähle ich von einer Wanderung in der Schweiz. Meine Freundin nahm mich mit in die Berge, obwohl ich als Norddeutsche nicht an solche Höhen und schwierigen Wege gewöhnt bin. Besonders der Aufstieg an einem der letzten Tage brachte mich an meine körperlichen Grenzen. Ich wusste zeitweise nicht, ob ich das Ziel überhaupt erreichen würde. Trotzdem ging ich weiter, Schritt für Schritt. Oben angekommen, erwartete mich ein wunderschöner See, an dem Menschen gemeinsam picknickten und die Natur genossen. Anschließend musste ich denselben Weg wieder zurückgehen, was mir ebenfalls gelang. Dabei lernte ich, wie wichtig es ist, nicht ständig zu hetzen. Meine Freundin zeigte mir, dass man beim Wandern seinen eigenen Rhythmus finden, Pausen machen und die Umgebung bewusst wahrnehmen kann. Wenn ein schöner Moment entsteht, darf man stehen bleiben und ihn genießen. Erst wenn dieser Moment sich rund und vollständig anfühlt, geht man weiter. Für mich wird diese Erfahrung zu einem Bild für das gesamte Leben. Wir sind es gewohnt, schnell zu sein und ständig weiterzumachen. Häufig halten wir diesen Stress sogar für normal. Erst wenn eine Krankheit oder eine andere schwierige Situation uns dazu zwingt, langsamer zu werden, nehmen wir uns die Zeit für Pausen. Ich stelle deshalb die Frage, ob wir wirklich erst durch Krisen lernen müssen, innezuhalten. Vielleicht können wir bereits vorher bewusster mit unserer Zeit umgehen und akzeptieren, dass wir nicht sofort wissen müssen, wie es in unserer Beziehung, unserem Beruf, unserer Selbstständigkeit, mit unseren Kindern oder unserer Gesundheit weitergeht. Ich ermutige dazu, den Kopf gelegentlich leiser zu stellen und stärker in sich hineinzufühlen. Statt ausschließlich nach äußeren Regeln, Erwartungen und gesellschaftlichen Vorstellungen zu leben, können wir uns fragen, wie wir unser Leben tatsächlich gestalten möchten. Daraus kann sich der nächste Schritt ergeben, ohne dass wir bereits den gesamten Weg kennen müssen. Am Ende lade ich dazu ein, über die eigene Ungewissheitstoleranz nachzudenken. Vielleicht gibt es einen Lebensbereich, in dem wir krampfhaft an Sicherheit festhalten, obwohl wir etwas längst loslassen möchten.

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  • S2026 · E15
    September 25 · 35 min

    Folge 15: Lebe, Liebe Lache, Tanze

    In dieser Folge von Ohmazing Inside Out ist Soul-Sister-Time mit der wundervollen Maria aus Österreich. Maria ist eine Frau, die unglaublich viele Herausforderungen, Schicksalsschläge und Tiefpunkte erlebt hat – und sich immer wieder daraus herausgearbeitet hat. Heute steht sie für Selbstheilungskräfte, Lebensfreude, Weiblichkeit, Strahlen und die Erlaubnis, das eigene Leben wirklich selbst in die Hand zu nehmen. Maria erzählt von ihrem persönlichen Wendepunkt: ihrem 50. Geburtstag, an dem ihre elfjährige Beziehung dramatisch endete. Nach vielen schwierigen Erfahrungen und einer toxischen Beziehung traf sie eine klare Entscheidung: „Ich habe genug von Schicksalsschlägen, Dramen und Krankheiten. Jetzt darf nur noch das Glück zu mir kommen.“ Genau diese Entscheidung wurde zu einem neuen Kapitel in ihrem Leben. Heute begleitet Maria Frauen dabei, ihre eigenen Selbstheilungskräfte wiederzuentdecken. Sie schaut nicht nur auf Symptome, sondern möchte verstehen, was dahinterliegt. Körperliche Beschwerden, Gedanken, Selbstkritik, alte Muster, Beziehungen und emotionale Themen dürfen gemeinsam betrachtet werden. Ihre Arbeit verbindet für sie Körper, Geist und Seele – mit ihrer eigenen „Shining Woman“-Methode als Basis. Was ich an Maria besonders liebe: Sie lebt vor, wovon sie spricht. Sie tanzt, lacht, trägt ihre Krone und lässt sich nicht davon beeindrucken, was andere darüber denken. Für sie bedeutet Tanzen Freiheit und ist gleichzeitig eine Möglichkeit, die eigene Energie zu verändern. Wenn die Stimmung sinkt, wird Musik angemacht und getanzt. Ihr Lebensmotto bringt ihre Energie wunderbar auf den Punkt: „Lebe, liebe, lache – und tanze durchs Leben.“ Für Maria bedeutet Leben nicht einfach funktionieren. Liebe ist für sie eine der größten Kräfte überhaupt, Lachen bringt Freude und Tanzen schenkt Freiheit. Genau darum geht es für mich auch in diesem Gespräch mit Maria: Was wäre möglich, wenn wir uns erlauben, größer zu denken? Wenn wir nicht darauf warten, dass alle Zweifel verschwinden, sondern eine Entscheidung treffen und losgehen? Maria ist für mich eine echte Soul Sister. Eine Frau, die nicht nur über Heilung, Selbstliebe und Lebensfreude spricht, sondern sie selbst verkörpert. Und genau diese Energie möchte ich mit dieser Folge weitergeben: Du darfst dein Leben verändern. Du darfst dich selbst wieder wählen. Du darfst strahlen. Und du darfst tanzen. https://www.instagram.com/maria_kopeinig http://www.linkedin.com/in/maria-kopeinig http://www.maria-kopeinig.at/ http://www.facebook.com/groups/diemagiederselbstheilung/

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  • S2026 · E14
    September 21 · 19 min

    Folge 14: 3 Learnings

    In der Podcastfolge „Ohmazing Inside Out“ teile ich meine drei wichtigsten Learnings aus meinem bisherigen Leben. Dabei geht es vor allem darum, wie ich gelernt habe, mehr auf mich selbst zu vertrauen, meine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und meinen persönlichen Wert nicht von Leistung abhängig zu machen. Mein erstes Learning ist, dass ich nicht wissen muss, wo mein gesamter Lebensweg hinführt. Früher habe ich sehr viel geplant und wollte immer genau wissen, was als Nächstes passiert. Mein Kalender war teilweise Monate im Voraus gefüllt, weil mir Struktur und Planung Sicherheit gegeben haben. Heute gehe ich viel freier mit meiner Zukunft um. Ich habe gelernt, dass es reicht, den nächsten Schritt zu kennen und mich anschließend überraschen zu lassen, was daraus entsteht. Viele Erfahrungen und Entwicklungen in meinem Leben konnte ich vorher nicht planen. So hätte ich mir beispielsweise nie vorstellen können, einmal einen Podcast zu haben, online zu arbeiten und andere Frauen beim Aufbau ihres Business zu begleiten. Rückblickend sehe ich deshalb auch Umwege nicht mehr als Fehler, sondern als Erfahrungen, die mir etwas Neues zeigen. Ich möchte meinem jüngeren Ich mitgeben, dass es in Ordnung ist, nicht alles zu wissen und manchmal einfach den nächsten Schritt zu gehen. Mein zweites Learning ist, dass ich nicht allen gefallen und es nicht allen recht machen muss. Früher habe ich mich häufig gefragt, was andere über mich denken und ob ich jemanden enttäusche, wenn ich etwas ablehne. Dabei habe ich erkannt, dass es unmöglich ist, die Erwartungen aller Menschen zu erfüllen. Stattdessen möchte ich stärker darauf achten, was sich für mich richtig anfühlt, mit welchen Menschen ich Zeit verbringen möchte und wofür ich stehen will. Ein Nein zu anderen kann gleichzeitig ein Ja zu mir selbst sein. Ich sehe darin heute einen gesunden Egoismus, bei dem ich meine eigenen Bedürfnisse und Grenzen ernst nehme. Wenn es mir gut geht, kann ich auch für andere da sein. Dabei geht es nicht darum, andere auszuschließen, sondern darum, mich selbst nicht ständig an die letzte Stelle zu setzen. Mein drittes und für mich wichtigstes Learning betrifft meinen eigenen Wert. Ich habe lange geglaubt, dass ich vor allem dann wertvoll bin, wenn ich etwas leiste, funktioniere und Erfolge vorweisen kann. Gute Leistungen, berufliche Erfolge und das Erreichen meiner Ziele haben mir Anerkennung gegeben. Es war deshalb schwierig für mich, aus diesem Funktionsmodus herauszukommen und auch Verletzlichkeit zuzulassen. Heute weiß ich, dass ich nicht weniger wert bin, wenn ich Fehler mache, nicht weiterweiß, langsamer bin oder einmal nichts leiste. Mein Wert hängt weder von meinem Beruf noch von meinem Lebenslauf oder meinen Leistungen ab. Ich bin wertvoll, weil ich existiere. Als Bild dafür erzähle ich die Geschichte eines zerknitterten Geldscheins. Obwohl der Schein beschädigt und schmutzig gemacht wird, verliert er seinen ursprünglichen Wert nicht. Genauso bleibt auch mein eigener Wert bestehen, unabhängig davon, wie ich mich selbst manchmal beurteile oder welche Fehler ich mache. Zum Schluss fasse ich meine drei Erkenntnisse noch einmal zusammen: Ich muss nicht den gesamten Weg kennen, sondern darf Schritt für Schritt gehen. Ich muss nicht allen gefallen, sondern darf mein Leben so gestalten, wie es für mich richtig ist. Und mein Wert hängt nicht davon ab, was ich leiste, sondern ist bereits durch mein Dasein vorhanden. Ich möchte dazu ermutigen, mehr auf sich selbst zu vertrauen, Fehler und Umwege zuzulassen und sich selbst so anzunehmen, wie man ist.

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  • S2026 · E13
    September 18 · 28 min

    Folge 13: Kerstin - die Hüterin der Räume

    In dieser besonderen Folge von „Ohmazing Inside Out“ gibt es eine Premiere: Zum ersten Mal habe ich eine Folge komplett offline aufgenommen. Dafür durfte ich Kerstin in Rautendorf bei Bremen besuchen und mit ihr in ihrem wunderschönen Garten sitzen. Schon beim Ankommen habe ich gespürt, dass dieser Ort etwas ganz Besonderes ist. Kerstin hat aus ihrem ehemaligen Elternhaus ein Seminarhaus geschaffen – einen Kraftort für Begegnung, Entwicklung, Leichtigkeit und gemeinsames Wirken. Kerstin ist 57 Jahre alt und ausgebildete Altenpflegerin. Ihr Weg zu ihrer heutigen Arbeit begann nicht mit einem festen Plan, sondern durch eine persönliche Krise und Liebeskummer. Über Reiki entdeckte sie eine neue Welt und gleichzeitig viele Seiten an sich selbst. Es folgten zahlreiche Ausbildungen und Erfahrungen in Reiki, Yoga, energetischer Arbeit und verschiedenen spirituellen Methoden. Dabei fand sie immer wieder zurück zu einer wichtigen Erkenntnis: Spiritualität darf für sie gleichzeitig bodenständig und mitten im Leben sein. Die Idee für das Seminarhaus entstand während der Pflege ihres Vaters. Kerstin hatte die Eingebung, diesen Ort für Menschen zu öffnen. Ihre Bedingung an das Universum war dabei: Es soll leicht sein und möglichst kein zusätzliches Geld kosten. Mit Unterstützung ihrer Familie und ihres Partners wurde diese Vision Wirklichkeit. Heute finden hier ganz unterschiedliche Angebote statt: Yoga, Yin Yoga, meditatives Malen, innere Kindarbeit, Klangangebote, Kräuterwanderungen, Coachings und viele weitere Seminare. Auch kleine Gruppen und Unternehmen können die Räume nutzen. Besonders schön finde ich, dass Kerstin nicht nur ihre eigenen Angebote veranstaltet, sondern anderen Menschen Raum gibt, ihre Fähigkeiten und Gaben zu teilen. Seminarleiterinnen und Seminarleiter können die Räume buchen und ihre eigenen Veranstaltungen anbieten. Im Gespräch wird schnell deutlich, dass Kerstins große Gabe darin liegt, Menschen zusammenzubringen. Sie schafft Verbindungen, bringt Menschen miteinander ins Gespräch und möchte ihnen helfen, sich selbst und ihr Potenzial zu entdecken. Ihr Wunsch ist es, noch mehr Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an diesen besonderen Ort zu holen. Wir sprechen auch darüber, wie sie Familie, Tiere, Online- und Offline-Business und ihre vielen Projekte miteinander verbindet. Ihre Antwort: Wenn wir etwas mit Begeisterung und Liebe tun, darf es leicht werden. Sie folgt ihren Impulsen, vertraut ihrem Herzen und übernimmt gleichzeitig Verantwortung für ihre Entscheidungen. Besonders berührt haben mich ihre Geschichten aus ihrer energetischen Arbeit mit Menschen und Tieren. Und natürlich ihre humorvolle Erzählung vom Jakobsweg, den sie gemeinsam mit einer Freundin durch ihr ständiges Lachen scherzhaft in den „Lackkampino“ verwandelte. Für Kerstin ist Lachen ein wichtiger Schlüssel zu mehr Leichtigkeit. Ihre Botschaft zum „To Grow“: an die eigene Vision glauben und den Mut haben, sie umzusetzen. Beim „To Glow“ geht es für sie darum, Menschen daran zu erinnern, wer sie wirklich sind und dass jeder seinen eigenen Platz hat. Ich nehme aus unserem Gespräch vor allem mit: Dieser Ort ist mehr als ein Seminarhaus. Er ist ein Raum zum Ankommen, Auftanken, Begegnen, Wachsen und Aufblühen. Und Kerstins Lebensweisheit möchte ich euch mitgeben: „Schenk der Welt ein Lächeln und du bekommst ein Lächeln zurück.“ www.seminarhaus-rautendorf.de Buchungen, für Seminare und Workshops und 1:1 Behandlungen

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  • S2026 · E12
    September 14 · 20 min

    Folge 12: Mein Warum

    Viele Stationen. Ein Warum. Mein Weg. Was haben Kellnern, eine Tierarztpraxis, Erste-Hilfe-Kurse, ein Studium, Tierheilkunde, Online-Business und ein Ponyhof miteinander zu tun? Auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders viel. Wenn ich heute zurückblicke, erkenne ich darin jedoch ein großes Puzzle. Jedes einzelne Puzzleteil hat mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin – und zu meinem ganz persönlichen Warum. In den letzten Wochen habe ich mit vielen Frauen und Kundinnen gesprochen, die mir gesagt haben: „Ich habe schon so viel gemacht. Ich kann so viel. Aber irgendwie fehlt mir die klare Positionierung. Was ist eigentlich mein Warum?“ Diese Frage hat auch mich noch einmal tief in meine eigene Geschichte schauen lassen. Und wenn ich meine vielen Stationen betrachte, denke ich manchmal selbst: Was für ein wilder Ritt! Schon während meiner Schulzeit habe ich gekellnert und in einer Tierarztpraxis gearbeitet. Ich habe unterschiedlichste Jobs ausprobiert, gelernt, Verantwortung zu übernehmen, Menschen zuzuhören und zwischen den Zeilen zu lesen. In der Tierarztpraxis habe ich erlebt, wie wichtig Empathie gerade dann ist, wenn Angst, Sorgen oder Abschied im Raum stehen. Beim Kellnern habe ich gelernt, mit den unterschiedlichsten Menschen umzugehen – von gestresst bis herzlich, von anspruchsvoll bis dankbar. Später habe ich studiert, Erste-Hilfe-Kurse gegeben und 25 Jahre lang Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen unterrichtet. Dabei habe ich immer wieder dieselbe Erfahrung gemacht: Wissen allein verändert noch nicht unbedingt etwas. Menschen brauchen manchmal jemanden, der ihnen Mut macht, ihnen einen neuen Blickwinkel zeigt und sie an die Hand nimmt. Dann kam ein Wendepunkt, der alles verändert hat: Der plötzliche Tod meines Vaters. Plötzlich standen ganz andere Fragen im Raum. Lebe ich wirklich das Leben, das ich leben möchte? Habe ich alles gemacht, was ich machen wollte? Und was wäre, wenn ich nicht mehr so viel Zeit hätte? Diese Fragen haben mich gezwungen, genauer hinzusehen. Ich durfte erkennen, dass mein eigentliches Warum mich schon mein ganzes Leben begleitet: Ich möchte helfen. Ich möchte dienen. Ich möchte einen Beitrag leisten. Ich möchte Menschen Mut machen und sie auf ihrem Weg begleiten. Heute tue ich genau das als Mentorin. Ich möchte Frauen nicht sagen, wie sie ihr Leben zu leben haben. Ich möchte ihnen vorangehen, inspirieren, zuhören, Impulse geben und manchmal auch einen liebevollen Schubs verpassen. Denn du musst noch nicht wissen, wie du ans Ziel kommst. Du musst nur bereit sein, den nächsten Schritt zu gehen. In dieser Folge nehme ich dich mit auf meine Reise und zeige dir, warum kein Lebenslauf zu bunt, kein Umweg umsonst und kein Planänderung ein Scheitern ist. Jede Station schenkt dir Erfahrungen, Fähigkeiten, Begegnungen und Wissen. Dein Weg ist vielleicht nicht geradlinig – aber genau dieses einzigartige Puzzle macht dich zu der Person, die du heute bist. Du darfst dich verändern. Du darfst neu anfangen. Du darfst Dinge loslassen, die nicht mehr zu dir passen. Und du musst nicht den Weg gehen, den andere für dich vorgesehen haben. Do it your way. I do it my way. Also: Auf die Plätze, fertig, los! Was ist dein nächster Schritt? Teile deine Antwort gerne mit mir und lass uns gemeinsam wachsen – echt, ehrlich und ganz du selbst. Ohmazing Inside Out – I do it my Ohmazing way.

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  • S2026 · E11
    September 11 · 41 min

    Folge 11: Ein Moment, der alles verändert

    In dieser Folge durfte ich mit Isy sprechen – einer außergewöhnlichen Frau, die mich mit ihrer Geschichte und ihren Erfahrungen sehr beeindruckt hat. Isy ist nicht nur mein Instagram-Coach, sondern vor allem eine Frau, die bereits viele spannende Wege gegangen ist. Ursprünglich kommt sie aus Österreich, doch ihre Neugier und ihre Abenteuerlust haben sie hinaus in die Welt geführt. Unter anderem hat sie als „Surfer Girl“ auf Sumatra besondere Erfahrungen gesammelt und dabei viele Abenteuer erlebt. Was mich an Isys Geschichte besonders fasziniert, ist die Frage, wie sehr einzelne Erlebnisse unser Leben verändern können. Oft sind es gar nicht die großen Ereignisse, die uns nachhaltig prägen, sondern kleine, besondere Momente, die zunächst vielleicht ganz unscheinbar wirken. In unserem Gespräch wird deutlich, welche Bedeutung Begegnungen mit Tieren haben können. Ein kleiner Stachelrochen oder ein Ritt auf einem Pferd können zu Momenten werden, die viel mehr auslösen, als man zunächst erwartet. Solche Erfahrungen können unsere Sicht auf das Leben verändern. Sie können unsere Einstellung, unsere Persönlichkeit und sogar unsere Identität beeinflussen. Genau diese Entwicklung finde ich an Isys Geschichte so spannend. Ihre Erlebnisse zeigen, dass wir uns durch das, was wir erleben, immer wieder verändern und neu kennenlernen können. Für mich ist Isys Geschichte deshalb auch eine Vorbildgeschichte. Sie steht für eine Frau, die ihren eigenen Weg gegangen ist, sich auf Abenteuer eingelassen und Erfahrungen außerhalb ihrer gewohnten Umgebung gesammelt hat. Dabei wird deutlich, wie wichtig es sein kann, offen für neue Situationen zu bleiben und den Mut zu haben, sich auf das Leben einzulassen. Ein weiterer Punkt, der mich beschäftigt, ist der Umgang mit schwierigen Situationen und insbesondere mit gesundheitlichen Symptomen. Im Gespräch stellt sich die Frage, wie wir selbst reagieren, wenn wir merken, dass etwas mit unserem Körper nicht stimmt. Sind wir eher dickköpfig und versuchen, alles selbst auszuhalten und auf unsere eigene Weise zu lösen? Oder hören wir rechtzeitig auf unseren Körper und suchen professionelle Hilfe? Diese Frage ist nicht nur für Isys Geschichte interessant, sondern kann uns alle betreffen. Jeder Mensch geht anders mit Herausforderungen um. Gerade in schwierigen Situationen zeigt sich, wie wir ticken, welche Entscheidungen wir treffen und wie gut wir auf uns selbst achten. Ich möchte mit „Ohmazing Inside Out“ Geschichten von Frauen erzählen, die etwas erlebt haben, die ihren eigenen Weg gegangen sind und aus ihren Erfahrungen etwas mitnehmen konnten. Isy ist für mich ein schönes Beispiel dafür, wie sehr besondere Begegnungen und Erlebnisse unser Leben prägen können. Mich fasziniert dabei besonders der Gedanke, dass wir oft erst im Rückblick erkennen, welche Bedeutung ein bestimmter Moment für unser Leben hatte. Eine Begegnung, ein Abenteuer oder ein scheinbar kleiner Augenblick kann etwas in uns verändern und uns vielleicht sogar auf einen völlig neuen Weg führen. Genau solche Geschichten möchte ich mit „Ohmazing Inside Out“ sichtbar machen. Es geht um Frauen, die inspirieren, um persönliche Erfahrungen und um die Momente, die uns zu dem Menschen machen, der wir heute sind. Isys Geschichte zeigt dabei eindrucksvoll, dass das Leben voller Überraschungen steckt und dass es sich lohnt, offen und neugierig zu bleiben.

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  • S2026 · E10
    September 7 · 22 min

    Folge 10: Mein bester Start in den Tag

    Wenn es mir gut geht, gewinnen alle Lange Zeit dachte ich, ich müsste morgens besonders diszipliniert sein, um gut durch meinen Tag zu kommen. Früh aufstehen, meditieren, Journal schreiben, Sport machen, kalt duschen, lesen – überall gibt es diese perfekten Morgenroutinen. Aber heute sehe ich das anders: Ich muss nicht jeden Morgen fünf Uhr aufstehen und zehn Dinge erledigen, um erfolgreich und voller Energie in den Tag zu starten. Für mich geht es vielmehr darum, herauszufinden: Was brauche ich, damit es mir gut geht? Ein Satz begleitet mich dabei besonders: „Wenn es mir gut geht, gewinnen alle.“ Früher war mein Gedanke oft: Erst kümmere ich mich um alle anderen, und wenn dann noch etwas übrig ist, bin ich dran. Heute weiß ich, dass das auf Dauer nicht funktioniert. Ich kann nicht aus einem leeren Akku liebevolle Beziehungen führen, Kunden begleiten, Mitarbeiter oder andere Menschen führen und gleichzeitig ein erfolgreiches Business aufbauen. Ich frage mich lieber: Was brauche ich heute? Was möchte ich mit diesem Tag erschaffen? Was tut mir gut? Das kann Wasser und Tee sein, ein Spaziergang, Musik oder Zeit mit meinen Tieren. Für mich kann sogar das morgendliche Versorgen der Pferde eine Art Yoga sein. Entscheidend ist nicht, was andere empfehlen, sondern was sich für mich richtig und stimmig anfühlt. Auch bei meiner Tagesplanung habe ich gelernt umzudenken. Ich muss nicht 17 Aufgaben auf meine To-do-Liste schreiben. Oft reichen drei wirklich wichtige Dinge. Und genauso wichtig wie meine Aufgaben ist meine Energie. Ich plane nicht nur Termine, Meetings und Umsatz, sondern auch meine Kraft. Wann bin ich kreativ? Wann kann ich wichtige Gespräche besonders gut führen? Wann habe ich mein Energiehoch und wann brauche ich eher Routineaufgaben? Gute Organisation bedeutet für mich deshalb nicht, jede Minute des Tages zu verplanen. Gute Organisation bedeutet, dass meine Zeit für mich arbeitet – und nicht gegen mich. Dazu gehören auch Pausen und Puffer. Und ich möchte mein Leben nicht ausschließlich um mein Business herum organisieren. Familie, Freunde, Tiere, Natur, Bewegung, Spaß und auch einfach einmal „nichts“ gehören genauso dazu. Ich schreibe mir manchmal bewusst freie Zeit in den Kalender. Nicht, weil ich dann nichts tun darf, sondern weil nichts geplant ist. Meine Pferde erinnern mich dabei immer wieder daran, im Hier und Jetzt zu sein. Wenn ich bei ihnen bin, kann ich nicht halb anwesend sein. Sie brauchen meine Aufmerksamkeit – jetzt. Und genau das ist auch eine wunderbare Business-Lektion: Wenn ich arbeite, möchte ich arbeiten. Wenn ich mit meiner Familie bin, möchte ich wirklich dort sein. Wenn ich mit Freunden unterwegs bin, möchte ich diese Zeit genießen. Ich glaube heute nicht mehr daran, dass Erfolg automatisch bedeutet: höher, schneller, weiter. Ich möchte erfolgreich sein und gleichzeitig ein wundervolles Leben leben. Mein Business soll Teil meines Lebens sein – nicht der Grund, warum mein Leben irgendwann keinen Platz mehr hat. Manchmal ist deshalb die beste Strategie des Tages ganz einfach: Laptop zu, Handy weg, Jacke an und raus. Der Tag passiert mir nicht einfach – ich darf ihn gestalten. Und deshalb möchte ich mich immer wieder daran erinnern: Ich bin nicht die letzte Position auf meiner To-do-Liste. Ich bin die Grundlage für alles andere. Mein Erfolg darf sich gut anfühlen. Mein Business darf mit meinem Leben zusammenspielen. Und mein „Warum“, mit dem ich einmal gestartet bin, darf weiterhin Raum bekommen. Denn am Ende geht es für mich nicht darum, alles perfekt zu organisieren. Es geht darum, ein Leben zu gestalten, in dem Business, Familie, Freundschaften, Abenteuer, Tiere, Pausen und ich selbst ihren Platz haben. Und wenn es mir gut geht, gewinnen alle.

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  • S2026 · E9
    September 4 · 38 min

    Folge 9: Mut ist, wenn du´s trotzdem machst

    Vom Funktionieren zum eigenen Weg: Darüber habe ich mit Katharina gesprochen – einer Frau, die ihren eigenen Weg selbst durch tiefe Veränderung gegangen ist und heute andere Frauen und Mütter auf diesem Weg begleitet. Katharina kommt aus der Steiermark in Österreich und arbeitet heute als psychosoziale Beraterin. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Frauen und Müttern, unter anderem mit Familienaufstellungen, körper- und nervensystemorientierter Arbeit, Hypnose und der Arbeit mit dem inneren Kind. Nach 17 Jahren im Unternehmen erlitt Katharina ein Burnout. Von einem Tag auf den anderen konnte sie nicht mehr aufstehen. Was sich rückblickend über Jahre angekündigt hatte, war plötzlich nicht mehr zu ignorieren. Katharina begann loszulassen und erkannte: Wenn sie ohnehin noch einmal ganz neu anfangen musste, konnte sie auch den Weg einschlagen, den sie schon lange in sich gespürt hatte. Der Schritt in die Selbstständigkeit fühlte sich für sie zunächst an wie „ein Sprung von einer Klippe ohne Fallschirm“. Doch genau dieser Sprung führte sie zu ihrer heutigen Arbeit. Warum so viele Frauen ihre eigenen Bedürfnisse nicht mehr spüren Ein zentrales Thema in Katharinas Arbeit ist das Funktionieren. Viele Frauen – insbesondere Mütter – haben gelernt, zuerst auf alle anderen zu achten: auf die Kinder, den Partner, die Familie, die Kollegen. Sie scannen ständig ihre Umgebung und spüren, wie es anderen geht. Erst wenn alle versorgt sind, dürfen sie selbst an die Reihe kommen. Nur: Wann ist das? Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben Im Gespräch kommen wir auch auf eine Frage, die viele Frauen beschäftigt: Wie finde ich den Mut, meinen eigenen Weg zu gehen? Katharina hat darauf eine klare Antwort: Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, trotz der Angst loszugehen. Der perfekte Moment kommt selten. Manchmal reicht ein erster kleiner Schritt. Wir müssen uns nicht „verlieren“ – wir dürfen uns erinnern Besonders schön ist für mich ein Gedanke, der sich gegen Ende unseres Gesprächs entwickelt: Vielleicht haben wir uns selbst gar nicht wirklich verloren. Vielleicht haben wir uns angepasst. An unsere Familie. An Erwartungen. An gesellschaftliche Vorstellungen. An das, was andere von uns brauchen. An das, was vermeintlich „normal“ ist. Was hat uns als Kind Freude gemacht? Was hat uns zum Lachen gebracht? Was hat uns Energie gegeben? Was lässt uns heute wieder lebendig fühlen? Und genau dort kann ein Teil unseres eigenen Weges beginnen. Hör auf zu warten. Vielleicht ist das die wichtigste Botschaft aus unserem Gespräch: Wir müssen nicht erst am Tiefpunkt ankommen, um etwas zu verändern. Wir müssen nicht warten, bis der Rücken an der Wand steht. Wir dürfen losgehen, weil da ein Wunsch ist. Eine Vision. Ein innerer Ruf. Das Gefühl, dass da noch mehr möglich ist. Und wir dürfen Angst haben. Wir können die Angst sogar an die Hand nehmen und gemeinsam mit ihr losgehen. Denn manchmal braucht es keinen großen Sprung. Manchmal braucht es nur den nächsten kleinen Schritt. Für uns. Für unser Leben. Und vielleicht auch für die Menschen, die nach uns kommen. Kontakt: Web https://www.katharinaschwaiger.at/ Insta https://www.instagram.com/_katharina.schwaiger_/ LinkedIn https://www.linkedin.com/in/katharina-schwaiger-/

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  • S2026 · E8
    August 31 · 33 min

    Folge 8: Erntezeit hellooohooohooo

    Meine Herbstausrichtung für Körper, Geist, Seele und Herz Der Herbst lädt mich ein, aus der leichten, sonnigen Sommerenergie herauszukommen und wieder mehr nach innen zu gehen. Für mich ist er keine Zeit des Rückzugs aus Mangel oder des „Jetzt wird alles wieder stressig“, sondern eine besondere Zeit der Tiefe, Klarheit und Ernte. Ich frage mich: Was möchte ich aus dem Sommer mitnehmen? Was darf ich loslassen? Was möchte ich nicht mit in die nächste Jahreshälfte nehmen? Und wofür möchte ich mein Herz öffnen? Mein Körper – mein Zuhause Bevor ich über Businessziele, Umsätze und neue Projekte nachdenke, möchte ich wieder spüren, wie es mir wirklich geht. Mein Körper ist mein Zuhause und mein Gefährt durch dieses Leben. Mein Geist – weniger Lärm, mehr Klarheit Auch mental darf ich im Herbst aufräumen. Mein Kopf ist schnell voll mit Kundinnen, Familie, Alltag, Content, Zahlen, Terminen und tausend Ideen. Doch nicht alles, was durch meinen Kopf geht, braucht sofort meine Aufmerksamkeit. Ich darf Dinge notieren, statt sie sofort umzusetzen. Ich darf Nachrichten später beantworten. Nicht jede Gelegenheit ist meine Gelegenheit und nicht jede Idee ist automatisch mein Auftrag. Meine Klarheit entsteht nicht unbedingt durch noch mehr Informationen, Bücher oder Input. Oft entsteht sie genau dann, wenn es still wird und ich meine eigene, leise innere Stimme wieder hören kann. Meine Seele – meinem inneren Wissen vertrauen Ich möchte nicht einfach kopieren, was bei anderen funktioniert. Ich darf mir Inspiration holen, aber meinen eigenen Glitzer hinzufügen. Denn die Welt braucht keine weiteren Copycats – sie braucht mich und meinen eigenen Weg. Ich frage mich deshalb: Was möchte durch mich entstehen? Was fühlt sich wirklich stimmig an? Welche Idee kommt immer wieder? Wo sagt mein Inneres sofort Ja und wo ganz klar Nein? Mein Herz – Verbindung statt Funktionieren Mein Herz ist für mich ein wichtiger Ratgeber – im Leben und im Business. Strategien, Zahlen und Ziele sind wichtig, aber wir sind Menschen und brauchen Verbindung, Nähe, Freundschaft, Vertrauen und Gemeinschaft. Ich muss nicht weniger fühlen, um erfolgreich zu sein. Ganz im Gegenteil: Meine Fähigkeit zu fühlen, zuzuhören und Menschen wirklich wahrzunehmen, kann meine größte Stärke sein. Meine Ernte – anerkennen, was bereits da ist Der Herbst ist für mich auch Erntezeit. Statt ständig zu fragen, was noch fehlt, darf ich anerkennen, was ich bereits erschaffen habe: gewonnene Kundinnen, umgesetzte Projekte, gemeisterte Herausforderungen, mutige Entscheidungen und persönliches Wachstum. Ich darf stolz auf mich sein und gleichzeitig loslassen, was nicht mehr zu mir passt. Angebote, Termine, Aufgaben oder Gewohnheiten dürfen gehen. Vielleicht darf ich Verantwortung abgeben, ein Team aufbauen und aufhören zu glauben, alles alleine schaffen zu müssen. Mein Business muss nicht mein ganzes Leben verschlucken. Mein Erfolg darf zu meinem Leben passen – nicht mein Leben zu meinem Business. Meine Herbstenergie Für mich bedeutet Herbst: Wurzeln statt Weiterrennen. Tiefgang statt Druck. Verbindung statt Vergleich. Fülle statt Mangel. Ich muss nicht schneller, höher und weiter. Ich darf tiefer gehen, mir selbst näherkommen, vertrauen, empfangen und bewusst wirken. Ich darf ernten, was ich gesät habe. Ich weiß, wer ich bin. Ich weiß, was ich kann. Ich weiß, was ich will. Ich muss niemandem etwas beweisen. Ich darf auf meine Art sichtbar sein, erfolgreich sein, wachsen und gleichzeitig ein erfülltes Leben führen. Das ist meine Einladung für den Herbst: weniger Druck, mehr Tiefe. Weniger Funktionieren, mehr Leben. Und vor allem: Willkommen bei mir – in mir und mit mir.

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  • S2026 · E7
    August 28 · 33 min

    Folge 7: Am Ende ergibt alles einen Gin!

    Von der kleinen Anna mit dem Ananas-Schlafanzug zur selbstständigen Pferdetierärztin In dieser Folge von Ohmazing Inside Out treffe ich auf Anna – Pferdetierärztin, Unternehmerin, Frau mit großem Herzen und, wie sie selbst sagt, jemand, die schon immer ein bisschen „drüber“ war. Dabei beginnt Annas Geschichte ganz unspektakulär: Mit fünf Jahren wusste sie bereits, dass sie Tierärztin werden wollte. Bei einer Impfung traf der Tierarzt versehentlich ein Hautgefäß. Für die kleine Anna sah es aus, als hätte der Mann den Hund „halb geschlachtet“. Ihre Reaktion: „Ich werde ein viel besserer Tierarzt als du.“ Gesagt, getan – auch wenn der Weg alles andere als geradlinig war. Sechs Jahre warten – und dann einfach losfliegen Nach dem Abitur lernte Anna zunächst Tierarzthelferin und arbeitete in verschiedenen Praxen und einer Pferdeklinik. Doch der Studienplatz für Tiermedizin ließ auf sich warten. Mit 25 Jahren kam schließlich der Moment, an dem Anna beschloss: Jetzt mache ich etwas Verrücktes. Sie kündigte Wohnung, Job und Vereinsmitgliedschaften, flog mit ihren Eltern nach Texas – und hatte ein One-Way-Ticket. „Ich bin doch nur eine Tierärztin“ Heute ist Anna selbstständige Pferdetierärztin. Dabei war genau das ursprünglich nie ihr Plan. Sie wollte nie mobil arbeiten, nie selbstständig sein und eigentlich auch nicht unbedingt in die klassische Rolle der Pferdetierärztin schlüpfen. Doch ein schwieriges Ende ihres Angestelltenverhältnisses und die Erfahrung, als Pferdetierärztin plötzlich arbeitslos zu sein, brachten sie zum Umdenken. Anna sprach mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Berufen und entschied irgendwann: „No risk, no fun.“ Empathie ist keine Schwäche Ein besonders berührender Teil des Gesprächs ist Annas Umgang mit den emotionalen Seiten ihres Berufs. Als Tierärztin begleitet sie Tiere und ihre Menschen über Jahre hinweg – von der Geburt bis zum letzten Weg. Sie erlebt Behandlungserfolge und die Freude, wenn ein schwer krankes Pferd wieder über die Koppel galoppiert. Aber sie erlebt auch Abschiede. Und Anna gibt offen zu: Sie nimmt vieles mit nach Hause. Sie ist empathisch, emotional und kann nicht einfach nach einem Einsatz einen Schalter umlegen. Gerade darin liegt aber auch ihre Stärke. „Ich bin halt einfach gut.“ Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist die Frage, was Anna eigentlich besonders macht. Ihre Antwort ist bemerkenswert ehrlich. Sie war schon immer laut. Anders. Manchmal „drüber“. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge und sagt lieber ehrlich, wenn etwas einfach „kacke“ ist, statt es schönzureden. Gleichzeitig kann sie bei einem Glas Weißwein tief über das Leben philosophieren und genauso gut mit Gummistiefeln im Schlamm auf Wacken stehen. „Einfach machen“ Ein Lebensmotto ihres Großvaters begleitet Anna bis heute: „Du musst immer groß denken.“ Und dazu kommt ihr eigener Grundsatz: einfach machen. Nicht immer ist das, was sie tut, perfekt durchdacht. Manchmal geht etwas schief. Aber dann wird daraus gelernt und weitergemacht. Denn das Leben wartet nicht darauf, dass wir für jede Situation perfekt vorbereitet sind. Es geht darum, sich selbst zu vertrauen und darauf zu wissen: Irgendwie finde ich eine Lösung. Wer mehr über Anna erfahren möchte, findet alle Kontaktdaten unter http://www.pferdepraxis-freitag.de oder über Instagram unter: pferdepraxis_af Im Gegenteil. Und dass ein Satz wie „Ich bin gut in dem, was ich tue“ kein Zeichen von Arroganz sein muss – sondern von Selbstanerkennung.

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