Skip to content
Artwork for Ö1 Journal-Panorama
NewsPolitics

Ö1 Journal-Panorama

ORF Ö1

In Reportagen, Berichten, Diskussionssendungen und Interviews stellen wir ein Thema in all seiner Breite und Tiefe dar: Zusammenhänge sollen begreifbar, Widersprüche und Details erkennbar werden. Ressortgrenzen gibt es dafür kaum. Wir befassen uns mit allen Weltgegenden und allen Bereichen des Lebens, die gesellschaftlich relevant sind. Im Podcast hören Sie ausgewählte "Journal-Panorama"-Sendungen.

Play
  • 29 episodes
  • daily
  • Avg 30 min
  • German
Counted on this page — what you have heard stays on this device, so it is not something the list can be paged by.
  • Wednesday · 29 min

    Geheimniskrämerei im Amt? Informationsfreiheit in Deutschland und Österreich

    In Deutschland plant die Regierung Verschärfungen bzw. Verschlechterungen des Informationsfreiheitsgesetzes. Abfragen von Bürger:innen bei Behörden sollen teurer werden, außerdem viel mehr Akten und Behördenvorgänge als bisher als sicherheitsrelevant eingestuft und daher unzugänglich werden. Opposition, Journalist:innen und besorgte Bürger fürchten eine Abschaffung der Informationsfreiheit. In Österreich hingegen ist erst vor einem Jahr das Informationsfreiheitsgesetz in Kraft getreten, das Amtsgeheimnis wurde weitgehend abgeschafft. Was hat sich seither geändert, hat sich das neue Gesetz bewährt? Haben "Querulanten" die Behörden mit einer Anfrageflut überschüttet, oder läuft alles in geordneten Bahnen? Dazu ein Gespräch mit: Reinhard Haider, Amtsleiter der Markgemeinde Kremsmünster Mathias Huter, Forum Informationsfreiheit

  • Tuesday · 29 min

    Deutschland: Existenzkampf der Nordseefischer

    Tourist:innen lieben sie: die bunt bemalten Krabbenkutter in den kleinen Häfen der deutschen Nordseeküste. Doch das idyllische Bild täuscht: Die Kutterfischerei steckt in einer schweren strukturellen Krise. Hauptproblem sind schrumpfende Fanggebiete, weil tausende Windräder in der Nordsee entstehen und weitere Meeresflächen unter Naturschutz gestellt werden sollen. Hinzu kommen stark gestiegene Dieselpreise, Nachwuchsmangel und der Klimawandel: Die Nordsee erwärmt sich, beliebte Speisefischarten wie der Kabeljau wandern ab. Welche Auswege gibt es? Wie anpassungswillig sind die Fischer? Und warum entscheiden sich junge Menschen trotz aller Widrigkeiten für den Beruf ihrer Väter und Großväter?

  • Monday · 29 min

    Explosive Altlasten: Welche Kriegsrelikte der Hitzesommer zu Tage fördert

    Die Brände im Föhrenwald im südlichen Niederösterreich haben das Augenmerk auf gefährliche Relikte des Zweiten Weltkrieges gelenkt. Munition aus einer NS-Fabrik belastet im Raum Wiener Neustadt bis heute den Waldboden. Durch die Hitze des Sommers wurde sie zum Brandbeschleuniger. Aber auch anderswo hat der heurige, besonders heiße und trockene Sommer Weltkriegsrelikte zum Vorschein gebracht, etwa Munition im Nussensee in Oberösterreich. Waffen und Gerätschaften tauchen zuhauf aus der Donau und anderen Flüssen auf. Der Entminungsdienst des Bundesheeres hat alle Hände voll zu tun. Eine Bestandsaufnahme, dazu ein Gespräch mit dem Leiter des Entminungsdienstes, Wolfgang Korner.

  • August 20 · 29 min

    Amatrice zehn Jahre nach dem Beben

    Am 24. August 2016 zerstörte ein Erdbeben der Stärke 6,2 die Gemeinde Amatrice im Apennin in Italien. Mehr als 300 Menschen starben, darunter viele Kinder. Zehn Jahre später ist der historische Ortskern noch immer Sperrzone – Zona Rossa. Nur der Kirchturm steht noch, die Turmuhr ist stehen geblieben und zeigt immer noch die Uhrzeit des Bebens an. Rundherum wird gebaut, vielleicht zu imposant und monumental für ein 2000-Einwohner Dorf mitten im italienischen Apennin. Nicht alle in Amatrice sind einverstanden, wie und für wen wieder aufgebaut wird und wer davon profitiert. Wie geht es Amatrice zehn Jahre nach dem Erdbeben – was ist aus den Überlebenden und dem Wiederaufbau geworden? Eine Geschichte über Trauer, Wut und Resilienz einer Gemeinschaft, die zwischen Stillstand und Neubeginn steht.

  • August 19 · 35 min

    Afghanistan: Die vergessene Tragödie der Frauen und Mädchen

    Vor fünf Jahren haben die Taliban die Hauptstadt Kabul und damit die Macht in Afghanistan zurückerobert. Seither haben die radikalislamischen Herrscher die Gesellschaft nach ihren harten Regeln umgebaut, und vor allem für Mädchen und Frauen bedeutet das den Verlust von Perspektiven und Freiheit: Afghanistan ist das einzige Land, in dem Mädchen nur sechs Jahre in die Schule gehen dürfen, jegliche weitere Ausbildung bleibt ihnen verwehrt. Frauen dürfen nur in Ausnahmefällen arbeiten, auf die Straße dürfen sie nur in männlicher Begleitung und streng verhüllt, oft sind sie von medizinischer Versorgung ausgeschlossen. NGOs und Menschenrechtsaktivistinnen sprechen immer öfter von Geschlechterapartheid. Welche Formen des Widerstandes gegen das Unrechtsregime gibt es in Afghanistan? Was bringen die geheimen Untergrundschulen für Mädchen? Ein Journal Panorama-Sommergespräch mit der gebürtigen Afghanin und Integrationsreferentin der Stadt Graz Masomah Regl.

  • August 18 · 29 min

    Sudan: Krieg als Normalität

    Seit mehr als drei Jahren herrscht Krieg im Sudan; rivalisierende Fraktionen des Militärs in dem nordostafrikanischen Land bekämpfen einander, und Hauptleidtragende dabei sind, wie so oft, die Zivilisten und Zivilistinnen. Ein Ende der Kämpfe ist nicht in Sicht, Berichte über Massaker - wie etwa jenes in der Stadt Al-Faschir in Darfur, dem Tausende zum Opfer fielen - sind inzwischen fast zur Normalität geworden. Leid und Tod gehören für fast alle Menschen im Land zum Alltag, zumal im Sudan seit den 1950er Jahren fast dauernd Kriege tobten. Die Menschen im Sudan nutzen die Kampfpausen auch, um sich im täglichen Leben ihre Würde zu bewahren.

  • August 17 · 29 min

    Wenn Kinder schwer zu tragen haben

    In Österreich lebt rund jedes dritte Kind im Volksschulalter mit Übergewicht oder Adipositas; bei den 10- bis 19-Jährigen ist es ungefähr jeder/ jede vierte. Ursachen sind oft unausgewogene Ernährung und Bewegungsmangel, aber auch psychische Belastungen und genetische Faktoren können eine Rolle spielen. Die Folgen von früher Adipositas sind für Körper und Seele gravierend und belasten die Betroffenen oft ein ganzes Leben lang. Adipositas ist eine Krankheit - frühe Unterstützung ist entscheidend. Wir beleuchten die Rolle der Eltern bei kindlicher Adipositas. Wann sollen sie eingreifen - und wie helfen, ohne zu beschämen? .

  • August 13 · 29 min

    Instrumente der Hasbara: Wie sich Israel heute der Welt erklärt

    „Hasbara“ – das heißt wörtlich „Erklärung“. Schon seit Jahrzehnten setzen Israels Regierung, aber auch halbstaatliche Lobbygruppen und private Initiativen verschiedene Methoden ein, um das Ansehen des Landes international zu verbessern. Vieles davon hat lange funktioniert. Doch spätestens seit dem durch den am 7. Oktober 2023 ausgelösten Krieg im Gazastreifen stößt die Hasbara an ihre Grenzen. Auch die derzeitige, in Teilen rechtsextreme Regierung unter Benjamin Netanjahu investiert viel in Hasbara. Zum Teil sind die Methoden gleichgeblieben, zum Teil setzt man aber auch auf neue Technologien, beispielsweise KI, Bots, Fake-Accounts oder bezahlte Influencer, um die öffentliche Meinung, gerade auch in den sozialen Medien zu beeinflussen. Zum Instrumentenkasten gehören nicht nur Charmeoffensiven und Delegationsreisen, sondern auch Falschinformationen und Diffamierungskampagnen. Hasbara ist längst Teil der Kriegsführung geworden.

  • August 12 · 32 min

    Sonnenfinsternis, Perseiden-Schwarm und Co: Wieso Himmelsphänomene faszinieren

    Am 12. August findet über Europa eine seltenes Himmelsphänomen statt. In Spanien ist eine totale Sonnenfinsternis zu beobachten, in Österreich zumindest eine teilweise. Wer sich noch an die totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999 erinnert, weiß um die Faszination solcher Ereignisses. Auch wenn heute längst bekannt ist, wie derartige Phänomene entstehen und sie präzise vorhergesagt werden können, bleiben sie erstaunliche Schauspiele. Kann die Wissenschaft auch heute noch aus einer Sonnenfinsternis Erkenntnisse erzielen? Was macht gute Wissenschaftsvermittlung aus? Und kann der astronomische Blick in den Himmel die Sicht auf unseren verletzlichen blauen Planeten verändern? Der Astrophysiker und Leiter des Planetariums Wien Michael Feuchtinger ist bei Helene Seelmann zu einem Journal Panorama Sommergespräch zu Gast.

  • August 11 · 29 min

    Fremdenfeindlichkeit in Südafrika

    Seit Monaten wird Südafrika von einer Welle fremdenfeindlicher Gewalt erschüttert. Bürgerinitiativen gehen landesweit gegen illegale Migration auf die Straße. Sie machen Zuwanderer aus Nachbarstaaten für die hohe Arbeitslosigkeit, die Armut und die Kriminalität im Land verantwortlich. Bei den Protesten sind bereits mehrere Menschen ums Leben gekommen. Angesichts der Ausschreitungen haben die Regierungen vieler afrikanischer Länder wie Ghana, Nigeria, Mosambik, Simbabwe oder Malawi damit begonnen, ihre Landsleute zu evakuieren. Es ist nicht das erste Mal, dass Südafrika fremdenfeindliche Ausschreitungen erlebt. Schon 2008, 2015 und 2019 sind bei Krawallen Menschen verletzt oder getötet worden. Aber die aktuellen Proteste haben eine neue Dimension. Sie sind größer und besser organisiert. Was ist los in der selbsternannten Regenbogennation?

  • August 10 · 30 min

    Menschen mit Behinderung in der Gedenkarbeit

    Neben anderen Opfergruppen wurden im NS-Reich auch Menschen mit Behinderung verfolgt und vernichtet. Im Rahmen der sogenannten "Aktion T4" wurden zwischen Jänner 1940 und August 1941 rund 70.000 Menschen ermordet. Das Renaissanceschloss Hartheim in Oberösterreich war eine von sechs NS-Tötungsanstalten. Hier wurden rund 18.000 Menschen mit Behinderung ermordet, später auch Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge. In der Erinnerungsarbeit fand die Perspektive von Menschen mit Behinderung jedoch jahrzehntelang kaum Berücksichtigung. Neuerdings aber bemüht man sich, sie in die Vermittlungsarbeit einzubinden.

  • August 5 · 36 min

    Krieg und Umweltzerstörung: Sommergespräch mit Verena Winiwarter

    In der Ukraine, im Iran, in Nahost sieht man sehr deutlich, was Krieg nicht nur den Menschen, sondern auch der Natur antut: Brennende Ölraffinerien, verschmutztes Wasser, Überreste von Drohnen, Giftmüll und auch Bombenkrater machen ganze Landstriche fast unbewohnbar und unbebaubar. Aber schon in der Antike haben kriegerische Handlungen das Gesicht der Umwelt stark verändert, etwa durch das großflächige Abholzen von Wäldern. Durch die modernen Kriege gerät auch der Klimaschutz immer mehr unter Druck. Die Chemikerin und Historikerin Verena Winiwarter ist bei Astrid Plank in einem "Journal-Panorama"-Sommergespräch zu Gast. Service

  • August 3 · 29 min

    Geheilt, aber nicht gesund: Das Leben junger Menschen nach Krebs

    Die Diagnose „Krebs“ ist gerade für junge Menschen besonders beängstigend. Jedes Jahr wird in Österreich rund 320 Mal bei unter 18-Jährigen die Krankheit festgestellt. 80 Prozent der jungen Patient:innen überleben, die Lebensspanne danach wurde bisher zu wenig beachtet. Denn etwa zwei Drittel dieser Survivors- so nennen sich Menschen, die den Krebs hinter sich haben - leiden unter Spätfolgen, verursacht durch den Krebs selbst oder durch die Behandlung. Auf ihr Recht auf adäquate gesundheitliche Versorgung, gesellschaftliche Teilhabe, auf Integration am Arbeitsmarkt und auf ein selbstbestimmtes Leben will der Internationale Kinderkrebstag am 15. Februar hinweisen. Es gibt zahlreiche Organisationen und Initiativen, die diese Menschen engagiert unterstützen. Was noch fehlt, ist ein breites Bewusstsein in der Gesellschaft für die Bedürfnisse dieser jungen Menschen. Denn viele von ihnen sind zwar geheilt, aber nicht gesund. Die Sendung wurde im Februar 2026 erstmals ausgestrahlt.

  • July 29 · 35 min

    Verschwörungstheorien: Harmloses Geschwurbel oder Ende der Demokratie?

    Seit 9/11 und mehr noch seit der Corona-Pandemie finden sie immer mehr Anhänger, spalten die Gesellschaft und stellen Erkenntnisse der Wissenschaft zunehmend in Frage: Verschwörungstheorien und Verschwörungserzählungen. Diese gehen davon aus, dass hinter allen komplexen Ereignissen und Krisen Mächtige stehen, die einen geheimen Plan zu ihrem eigenen Nutzen und zum Schaden der Allgemeinheit verfolgen. Mit US-Präsident Donald Trump ist gar ein führender Konspirationist mächtigster Mann der Welt. Andererseits: Verschwörungstheorien hat es immer schon gegeben; erst seit den 1950er-Jahren waren sie im Westen stigmatisiert. Glaubt man Experten, sind Verschwörungstheorien eher Symptom als Ursache von Missständen. Wie alarmiert muss man angesichts dieser Entwicklung sein? Was kann man dagegen tun? Ein Sommergespräch, das Elisa Vass mit dem Amerikanisten und Experten für Verschwörungstheorien Michael Butter geführt hat.

  • July 28 · 29 min

    "Koschere Klicks" - Israels Ultraorthodoxe zwischen Abschottung und Anpassung

    Ultraorthodoxe Juden lehnen vieles ab, was das Leben im 21. Jahrhundert mit sich bringt, etwa moderne Medien und Technik. Doch hinter den Mauern der Abschottung vollzieht sich auch eine stille Revolution. Manche Haredim – so die Selbstbezeichnung der Orthodoxen - öffnen sich kontrolliert der Moderne und versuchen, doch ihre Identität nicht aufzugeben. Koschere Smartphones ohne Browser und spezielle Internet-Cafés, die nur rabbinisch geprüfte Seiten freischalten, sind Beispiele. Sogar in der Kindererziehung halten moderne Medien Einzug: Aufwendig gestaltete Comics dienen als moralischer Ersatz für das verpönte Fernsehen und vermitteln Werte durch visuelles Storytelling. Wirtschaftliche Notwendigkeit und religiöse Strenge sollen durch technologische Filter miteinander versöhnt werden.

  • July 27 · 30 min

    Graffiti: Ist das Kunst oder kann das weg?

    Für jene meist jungen Menschen, die mit Spraydose oder Farbtopf und Pinsel durch die Städte ziehen und ihre Spuren auf Wänden, Waggons, Garagentoren, Sitzmöbeln und Mistkübeln hinterlassen, sind ihre Werke Kunst - oder zumindest ein legitimes Ausdrucksmittel einer Jugendkultur. Andere sprechen von Vandalismus und Schmierereien. Tatsächlich fallen Graffiti auf nicht freigegebenen Flächen unter Sachbeschädigung und sind daher eine Straftat.

  • July 23 · 29 min

    Kreta: Blutrache neben der Idylle

    Sonne, Strand, Gastfreundschaft –Griechenlands größte Insel Kreta ist ein beliebtes Reiseziel, mehr als 100.000 Österreicher:innen verbringen hier jedes Jahr ihren Urlaub. Doch die wenigsten ahnen, dass Kreta neben seiner hellen eine sehr dunkle Seite hat: Waffengewalt, Blutrache, organisiertes Verbrechen. Auf rund 620.000 Einwohner soll eine Million Schusswaffen kommen, viele davon sind in illegalem Besitz. Doch viele, insbesondere junge Kreterinnen und Kreter glauben, dass die Waffentradition nichts mehr mit dem heutigen Selbstverständnis Kretas zu tun hat; es gibt Initiativen gegen die blutigen Traditionen. Sie stoßen jedoch auf Widerstand. Wie kann ihr Kampf gelingen?

  • July 22 · 29 min

    "Brate, was laberst du?" - Matej Jakic über die Bedeutung von Jugendsprache

    „Bin Straßenbahn, wallah“ – Unter diesem Titel hat Matej Jakic heuer ein Wörterbuch über Ethnolekt und Jugendsprache veröffentlicht. „Heute voll Dark Mode“, „Die hat krasse Attitude“, „Heute Eis auf dein Nacken“ sind nur einige Beispiele, wie die Jugendsprache klingt. Matej Jakic ist in Wien-Favoriten aufgewachsen und hat von unterschiedlichen Kulturen beeinflusste Sprache von klein auf mitbekommen. Während seines Studiums für Deutsch-Lehramt hat er dann den Gebrauch von „Ethnolekt“ im Rahmen seiner Masterarbeit erforscht. Nicht nur Jugendliche mit Migrationshintergrund, sondern auch Jugendliche, deren Erstsprache Deutsch ist, bauen Elemente in ihre Alltagssprache ein. Als Deutsch-Lehrer an einer Wiener Mittelschule ist Matej Jakic täglich mit Jugendsprache konfrontiert und kann ihr viele positive Seiten abgewinnen. Matej Jakic ist bei Monika Feldner-Zimmermann Gast im Journal Panorama-Sommergespräch.

  • July 21 · 29 min

    Uganda setzt auf E-Mobilität

    Das ostafrikanische Land will in schnellen Schritten auf E-Transport umsteigen Äthiopien liegt bei der E-Revolution in Afrika vorne. Aber auch Uganda treibt nun die Umstellung - dank grünen Stroms vom Nil - massiv voran- Ab 2030 dürfen keine Verbrennermotoren mehr importiert werden. Im öffentlichen Verkehr in der Hauptstadt Kampala sind immer mehr E-Busse unterwegs.

  • July 20 · 29 min

    Kontaminiertes Erbe: Wie soll mit NS-belasteten Gebäuden umgegangen werden?

    Heute sind sie oft unauffällige Amtsgebäude wie Bezirksgerichte, Polizeistationen oder Büros von Ministerien, an denen man achtlos vorbeigeht. In der Zeit des Nationalsozialismus haben sie aber häufig eine zentrale Rolle gespielt. Menschen wurden in diesen Gebäuden gefangen gehalten, gefoltert oder aus ihnen vertrieben und in Konzentrationslager gebracht. Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) lässt nun einen Teil ihrer Gebäude historisch aufarbeiten. Fast alle der vom Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung untersuchten Gebäude sind NS-kontaminiert, die oft schreckliche Geschichte hinter den Fassaden soll nun öffentlich gemacht werden. Weitere NS-belastete Bauten stehen im Blickpunkt: In Braunau am Inn wird im Hitler-Geburtshaus demnächst eine Polizeistation eröffnet. Und wie soll mit dem „Hitler-Balkon“ am Wiener Heldenplatz umgegangen werden? Der Beitrag wurde im März 2026 erstmals ausgestrahlt.

Showing 1–20 of 29 episodes