(#2) Monroe Doktrin - Leitlinie der US-Außenpolitik
1823: US-Präsident James Monroe spricht vor dem Kongress und verkündet eine Politik, die später als "Monroe-Doktrin" gelesen wurd. Die Vereinigten Staaten signalisieren - vor allem gegenüber den europäischen Staaten - ihren alleinigen Anspruch auf den nordamerikanischen Kontinent. In Europa sorgt das zunächst nicht für Aufregung; Die dortigen (Kolonial-)Mächte nehmen die junge Republik auf amerikanischem Boden noch nicht wirklich ernst. Erst im 20. Jahrhundert rückt die Monroe-Doktrin wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Die USA, nun eine bedeutende geopolitische Macht, definieren ihre Außenpolitik und damit ihre Position in der Welt immer wieder neu. Das Erbe Monroes in der Definition der amerikanischen Einflusssphäre beschäftigt den Historiker Markus Gräser, und der Journalist Eugen Freund hat ihre Auswirkungen in den letzten 50 Jahren hautnah miterlebt. Mit: Eugen Freund, Journalist und Marcus Gräser, JKU Linz. Host: Andreas Wolf. Sendung vom: 7.9.2026.