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Artwork for Neurodivergenz Navigator
Neurodivergenz Navigator · Tuesday · 31 min

41. Empathie Problem

AuDHS vs. NT In dieser Folge geht es um Empathie bei Autismus und um die Frage, warum autistische Menschen noch immer so häufig als „nicht empathisch“ wahrgenommen werden, obwohl das eigentliche Problem vielleicht an einer ganz anderen Stelle liegt. Denn Empathie bedeutet nicht für alle Menschen dasselbe. Und vor allem: Fürsorge kann sich in der Kommunikation ganz unterschiedlich zeigen. Genau hier kommt das sogenannte Double Empathy Problem ins Spiel. Autistische und nicht-autistische Menschen können Schwierigkeiten haben, die jeweils andere Art der Kommunikation und Empathie zu verstehen. Es handelt sich also nicht einfach um ein einseitiges „Empathiedefizit“. Ich nehme dich in dieser Folge mit in eine Alltagssituation an der Supermarktkasse, die mich erst ziemlich aufgeregt und dann zu einem großen Aha-Moment gebracht hat. Denn als ich die Situation später mit einem meiner Gehirn-Zwillinge besprochen habe, ist mir aufgefallen, was ich eigentlich brauche, wenn ich von einem emotionalen Erlebnis erzähle. Du erfährst in dieser Folge unter anderem: was hinter dem Double Empathy Problem steckt welche unterschiedlichen Formen von Empathie es gibt warum Perspektivwechsel und gemeinsames Analysieren für manche autistische Menschen echte Fürsorge bedeuten weshalb ein „Oh nein, das ist ja schrecklich!“ manchmal eben nicht das Gefühl auslöst, wirklich verstanden worden zu sein warum eigene ähnliche Erfahrungen zu erzählen ebenfalls eine Form von Empathie sein kann welche Rolle AuDHS, Ablehnungs- und Kritikdysphorie und Alexithymie dabei spielen können und warum neurodivergente und neurotypische Kommunikation trotz bester Absichten so schnell aneinander vorbeigehen kann Besonders spannend finde ich dabei die Erkenntnis: Wenn ich dir von einer ähnlichen Erfahrung aus meinem eigenen Leben erzähle, möchte ich das Gespräch nicht „an mich reißen“. Ich möchte dir damit sagen: „Ich kenne dieses Gefühl. Ich habe etwas Ähnliches erlebt. Ich verstehe, warum das für dich gerade so schwierig ist.“ Und genau solche Unterschiede können erklären, warum wir uns manchmal trotz ehrlicher Fürsorge gegenseitig überhaupt nicht verstanden fühlen. Vielleicht geht es also weniger darum, wer mehr oder weniger empathisch ist, sondern darum, zu verstehen, wie unser Gegenüber Empathie zeigt und was es selbst braucht, um sich gesehen zu fühlen. 📱* Den passenden Instagram-Beitrag bzw. das Reel zur Folge findest du hier:* Zum Instagram-Reel über Empathie & Autismus Und wenn du noch tiefer in meine Inhalte rund um ADHS, Autismus, AuDHS und Neurodivergenz sowie meine Reflexionstools, Neurokarten und Angebote eintauchen möchtest: 👉 Alle Links von Guardian of Mind Wenn du beim Zuhören auch einen „Ohhh … deshalb mache ich das so!“-Moment hattest, schick die Folge gerne an deine Gehirn-Zwillinge weiter. 💜 Segle mit mir los – auf die (gr)ND Line 🧭 Deine Kathi 💜🐧

0:00-31:17

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AuDHS vs. NT

In dieser Folge geht es um Empathie bei Autismus und um die Frage, warum autistische Menschen noch immer so häufig als „nicht empathisch“ wahrgenommen werden, obwohl das eigentliche Problem vielleicht an einer ganz anderen Stelle liegt.

Denn Empathie bedeutet nicht für alle Menschen dasselbe. Und vor allem: Fürsorge kann sich in der Kommunikation ganz unterschiedlich zeigen.

Genau hier kommt das sogenannte Double Empathy Problem ins Spiel. Autistische und nicht-autistische Menschen können Schwierigkeiten haben, die jeweils andere Art der Kommunikation und Empathie zu verstehen. Es handelt sich also nicht einfach um ein einseitiges „Empathiedefizit“.

Ich nehme dich in dieser Folge mit in eine Alltagssituation an der Supermarktkasse, die mich erst ziemlich aufgeregt und dann zu einem großen Aha-Moment gebracht hat. Denn als ich die Situation später mit einem meiner Gehirn-Zwillinge besprochen habe, ist mir aufgefallen, was ich eigentlich brauche, wenn ich von einem emotionalen Erlebnis erzähle.

Du erfährst in dieser Folge unter anderem:

  • was hinter dem Double Empathy Problem steckt
  • welche unterschiedlichen Formen von Empathie es gibt
  • warum Perspektivwechsel und gemeinsames Analysieren für manche autistische Menschen echte Fürsorge bedeuten
  • weshalb ein „Oh nein, das ist ja schrecklich!“ manchmal eben nicht das Gefühl auslöst, wirklich verstanden worden zu sein
  • warum eigene ähnliche Erfahrungen zu erzählen ebenfalls eine Form von Empathie sein kann
  • welche Rolle AuDHS, Ablehnungs- und Kritikdysphorie und Alexithymie dabei spielen können
  • und warum neurodivergente und neurotypische Kommunikation trotz bester Absichten so schnell aneinander vorbeigehen kann

Besonders spannend finde ich dabei die Erkenntnis: Wenn ich dir von einer ähnlichen Erfahrung aus meinem eigenen Leben erzähle, möchte ich das Gespräch nicht „an mich reißen“. Ich möchte dir damit sagen:

„Ich kenne dieses Gefühl. Ich habe etwas Ähnliches erlebt. Ich verstehe, warum das für dich gerade so schwierig ist.“

Und genau solche Unterschiede können erklären, warum wir uns manchmal trotz ehrlicher Fürsorge gegenseitig überhaupt nicht verstanden fühlen. Vielleicht geht es also weniger darum, wer mehr oder weniger empathisch ist, sondern darum, zu verstehen, wie unser Gegenüber Empathie zeigt und was es selbst braucht, um sich gesehen zu fühlen.

📱* Den passenden Instagram-Beitrag bzw. das Reel zur Folge findest du hier:* Zum Instagram-Reel über Empathie & Autismus

Und wenn du noch tiefer in meine Inhalte rund um ADHS, Autismus, AuDHS und Neurodivergenz sowie meine Reflexionstools, Neurokarten und Angebote eintauchen möchtest: 👉 Alle Links von Guardian of Mind

Wenn du beim Zuhören auch einen „Ohhh … deshalb mache ich das so!“-Moment hattest, schick die Folge gerne an deine Gehirn-Zwillinge weiter. 💜

Segle mit mir los – auf die (gr)ND Line 🧭 Deine Kathi 💜🐧

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