Krypto-Betrug: Das Schweigen der Opfer!
Eine aktuelle repräsentative Umfrage aus Österreich zeigt, wie groß das Dunkelfeld bei Finanz- und Zahlungsbetrug tatsächlich sein dürfte. Durchgeführt wurde die Erhebung vom Marktforschungsinstitut Marketagent im Auftrag von Visa. Befragt wurden Menschen zwischen 14 und 75 Jahren. Besonders auffällig ist die große Diskrepanz zwischen dem, was Menschen glauben, im Betrugsfall zu tun – und dem, was Betroffene tatsächlich machen. Denn 92 Prozent derjenigen, die bislang noch keinen Zahlungsbetrug erlebt haben, sagen, dass sie einen solchen Fall bei der Polizei anzeigen würden. Unter den Menschen, die tatsächlich bereits Opfer geworden sind, haben dagegen nur rund vier von zehn eine Anzeige erstattet. Männer gingen mit 45 Prozent häufiger zur Polizei als Frauen mit 33 Prozent. Genau diese Zurückhaltung ist problematisch, weil dadurch ein erhebliches Dunkelfeld entsteht und Behörden das tatsächliche Ausmaß bestimmter Betrugsmaschen nur schwer frühzeitig erkennen können. Rund jeder fünfte Befragte gab an, bereits selbst von Zahlungsbetrug betroffen gewesen zu sein. Gleichzeitig nehmen die Betrugsversuche offenbar deutlich zu: 77 Prozent haben innerhalb der vergangenen zwölf Monate einen Anstieg solcher Versuche wahrgenommen. Bei Menschen über 70 Jahren liegt dieser Anteil sogar bei 93 Prozent. Am häufigsten genannt wird Phishing – beispielsweise über gefälschte Nachrichten vermeintlicher Banken, Zahlungsdienstleister oder Paketdienste. Hinzu kommen klassische und neue Betrugsformen. 37 Prozent berichteten von Erfahrungen mit Enkeltrick- oder Schocknachrichten, 30 Prozent mit Fake-Shops. Für Anleger besonders interessant: Fast jeder vierte Befragte hatte bereits Kontakt mit Investment- oder Kryptowährungsbetrugsversuchen. Gerade hier können hohe Schadenssummen entstehen, weil Betrüger häufig mit professionellen Internetseiten, vermeintlichen Handelsplattformen oder gefälschten Identitäten auftreten. Die Untersuchung stammt zwar aus Österreich. Die grundlegenden Erkenntnisse dürften sich aber auch auf Deutschland und andere europäische Länder übertragen lassen: Betrug findet zunehmend digital und grenzüberschreitend statt, viele Methoden unterscheiden sich kaum noch nach Landesgrenzen. Die vielleicht wichtigste Erkenntnis lautet deshalb: Die offiziellen Fallzahlen zeigen immer nur einen Teil des tatsächlichen Problems. Mit diesem Thema und den besonderen Risiken rund um Krypto- und Investmentbetrug befasse ich mich ausführlicher in der aktuellen Ausgabe meines Podcasts „Millers Kryptowoche“. Sie möchten noch mehr Informationen und Einschätzungen zum Geschehen an den Kryptomärkten? Dann laden Sie sich doch HIER meinen Krypto-Spezialreport GRATIS herunter. Einfach klicken! Markus Miller zeigt Ihnen in seinem Börsendienst KRYPTO-X, wie Sie ab sofort das Maximum aus Kryptowährungen, Blockchain, FinTech und Co. herausholen. Folgen Sie diesem Link und wechseln auch Sie auf die Überholspur zu Ihrem Börsenerfolg: https://go.investor-verlag.de/krypto-x-podcast