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Artwork for MicrobeThingsMacro - Mikroben ganz groß!
MicrobeThingsMacro - Mikroben ganz groß! · July 7 · 11 min

MTM 22 - Noctiluca scintillans

Sommerzeit ist Ferienzeit! Und nach ein paar warmen Tagen am Meer, kann es durchaus sein, dass man in das Vergnügen kommt, Meeresleuchten beobachten zu können. Wie dieses besondere Phänomen entsteht und welche Geheimnisse eine der verantwortlichen Mikroben, Noctiluca scintillans, noch so birgt – das erfahrt ihr in dieser Folge von MicrobeThingsMacro – Mikroben ganz groß! Kapitel 00:00 – Intro 02:02 – Noctiluca scintillans – ein ungewöhnlicher Dinoflagellat 03:09 – Die Entstehung des Leuchtens und wie es vor Fressfeinden schützt 06:31 – N. scintillans, die Planktonangel und grüne Endosymbionten 09:51 – Red Tides, Gefahr durch N. scintillans 10:33 – Fazit und Verabschiedung Was ihr in dieser Folge lernen konntet… Noctiluca scintillans ist mitverantwortlich für die Entstehung des Meeresleuchtens. Zur Verteidigung gegen Fressfeinde besitzt der Dinoflagellat Scintillons, Organellen, in denen Luciferin oxidiert wird. Dabei wird Licht frei, dass Fressfeinde abschrecken, deren Fressfeinde anlocken oder eben durch Menschen als Meeresleuchten wahrgenommen werden kann. Noctiluca scintillans gehört zu den Dinoflagellaten und schwimmt als Plankton relativ passiv im Meer herum. Seine Nahrung, ebenfalls Plankton, fischt es mithilfe klebriger Mucusfäden aus dem Wasser. Einige Zellen von Noctiluca scintillans gehen auch eine Symbiose mit photosynthesefähige Pedinomonas noctiluca ein. Dann werden die eigentlich rot pigmentierten Zellen grün. Grüne und rote Noctiluca scintillans unterscheiden sich in ihrer globalen Verteilung. In hohen Konzentrationen lösen sie nicht nur Meeresleuchten auch, sondern auch „rote Tiden“, die durch erhöhte Ammonium- und niedrige Sauerstoffkonzentrationen zu Fisch- und Korallensterben führen. Die Folge zum Nachlesen findet ihr hier. Links & weitere Infos Taxonomie, Morphologie und Verbreitung Harrison, P.J. et al. (2011), Chinese Journal of Oceanology and Limnology, 29(4), pp. 807–831. Ollevier, A. et al. (2021), Frontiers in Marine Science, 8. Ernährung und Endosymbiose Kiϕrboe, T. and Titelman, J. (1998), Journal of Plankton Research, 20(8), pp. 1615–1636. Saito, H., Furuya, K. and Lirdwitayaprasit, T. (2006), Plankton and Benthos Research, 1(2), pp. 97–101. Biolumineszenz Valiadi, M. and Iglesias-Rodriguez, D. (2013), Microorganisms, 1(1), pp. 3–25. Ökologische Bedeutung Fonda Umani, S. et al. (2004), Journal of Plankton Research, 26(5), pp. 545–561. Hat dir diese Folge gefallen? Abonniere MicrobeThingsMacro, um keine Episode zu verpassen. Merch gibt es in meinem Spreadshop! Hinterlasse gerne eine Bewertung – das hilft, mehr Menschen für die Welt der Mikroben zu begeistern.

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Sommerzeit ist Ferienzeit! Und nach ein paar warmen Tagen am Meer, kann es durchaus sein, dass man in das Vergnügen kommt, Meeresleuchten beobachten zu können. Wie dieses besondere Phänomen entsteht und welche Geheimnisse eine der verantwortlichen Mikroben, Noctiluca scintillans, noch so birgt – das erfahrt ihr in dieser Folge von MicrobeThingsMacro – Mikroben ganz groß!

Kapitel

00:00 – Intro

02:02 – Noctiluca scintillans – ein ungewöhnlicher Dinoflagellat

03:09 – Die Entstehung des Leuchtens und wie es vor Fressfeinden schützt

06:31 – N. scintillans, die Planktonangel und grüne Endosymbionten

09:51 – Red Tides, Gefahr durch N. scintillans

10:33 – Fazit und Verabschiedung

Was ihr in dieser Folge lernen konntet…

  • Noctiluca scintillans ist mitverantwortlich für die Entstehung des Meeresleuchtens. Zur Verteidigung gegen Fressfeinde besitzt der Dinoflagellat Scintillons, Organellen, in denen Luciferin oxidiert wird. Dabei wird Licht frei, dass Fressfeinde abschrecken, deren Fressfeinde anlocken oder eben durch Menschen als Meeresleuchten wahrgenommen werden kann.
  • Noctiluca scintillans gehört zu den Dinoflagellaten und schwimmt als Plankton relativ passiv im Meer herum. Seine Nahrung, ebenfalls Plankton, fischt es mithilfe klebriger Mucusfäden aus dem Wasser. Einige Zellen von Noctiluca scintillans gehen auch eine Symbiose mit photosynthesefähige Pedinomonas noctiluca ein. Dann werden die eigentlich rot pigmentierten Zellen grün.
  • Grüne und rote Noctiluca scintillans unterscheiden sich in ihrer globalen Verteilung. In hohen Konzentrationen lösen sie nicht nur Meeresleuchten auch, sondern auch „rote Tiden“, die durch erhöhte Ammonium- und niedrige Sauerstoffkonzentrationen zu Fisch- und Korallensterben führen.

Die Folge zum Nachlesen findet ihr hier.

Links & weitere Infos

Taxonomie, Morphologie und Verbreitung

Ernährung und Endosymbiose

 Biolumineszenz

Ökologische Bedeutung

Fonda Umani, S. et al. (2004), Journal of Plankton Research, 26(5), pp. 545–561.

Hat dir diese Folge gefallen?

  • Abonniere MicrobeThingsMacro, um keine Episode zu verpassen.
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  • Hinterlasse gerne eine Bewertung – das hilft, mehr Menschen für die Welt der Mikroben zu begeistern.
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