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Artwork for Melange à trois
Society & CulturePersonal Journals

Melange à trois

Missy May, Marjan Shaki, Linda Hold

Melange à trois – Der Podcast

Wenn Freundinnen aus einer WhatsApp-Gruppe beschließen, einen Podcast zu starten, kann etwas Verbindendes entstehen:
Sie sind nicht nur Künstlerinnen, Mütter, Ehefrauen und – empirisch betrachtet – in ihrer Lebensmitte, sondern vor allem eines: Menschen, die kein Blatt vor den Mund nehmen und humorvoll, aber auch kritisch Themen besprechen, die alles andere als geplant sind, sondern spontan aus einem Topf gezogen werden.

Genießt eine kurze Pause vom Alltag, hoffentlich mit einer heißen Tasse Kaffee in der Hand gemeinsam mit Missy, Marjan und Linda.

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  • 23 episodes
  • weekly
  • Avg 35 min
  • German
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  • April 11 · 38 min

    Melange à trois I Folge 62 I Ich bin komplett überfordert

    Ein Wort, bei dessen Beschreibung sofort Bilder und Assoziationen entstehen – und das uns Frauen auf eine gewisse Art auch stigmatisiert. Sowohl jene, die so bezeichnet werden, als auch jene, die nicht in dieses Schema passen. Dabei degradieren und erhöhen wir uns – in diesem Fall Frauen – oft selbst. Powerfrau. Eine Macherin. Ein tatkräftiges Flintenweib. Eine Frau, die vor Energie strotzt, Hebel in Bewegung setzt und scheinbar Unmögliches umsetzt oder auf die Beine stellt. Doch bedeutet das im Umkehrschluss, dass das Gegenteil eine faule, erschöpfte, frustrierte, antriebslose „Schlaftablette“ ist? Dabei wissen wir alle: Tage mit 100-prozentiger Leistung sind eher die Ausnahme als die Regel. Wir analysieren diese Bezeichnung, stoßen auf Bewertungen und versuchen, mit Vorurteilen und vorschnellen Urteilen aufzuräumen. Zwischen Haserl und Duracell-Häschen – und jenen Momenten, in denen man vielleicht in der Grube sitzt oder ängstlich von einem Tag zum nächsten hoppelt. Dass dieses Wort nicht nur ein Stereotyp ist und viele Frauen sich gar nicht gerne so bezeichnen lassen, ahnen wohl die wenigsten, die es eigentlich als Kompliment meinen. Genau darüber sprechen wir in dieser Folge.

  • April 4 · 39 min

    Melange à trois I Folge 61 I Fake it till you make it!

    Man muss schon etwas wissen, um verbergen zu können, dass man nichts weiß“, lautet ein Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach. Da Wissen jedoch Macht bedeuten kann und wir nicht über alles Bescheid wissen können, aber zu allem eine Meinung haben möchten, wird es komplex.Wenn man nach bestem Wissen und Gewissen besser schweigt, Unwissenheit zugibt oder nach Sesamstraßen-Manier dumm bleibt, weil man nicht fragt, kann das dazu führen, dass man sich aufs Glatteis führen lässt oder ins Schwitzen gerät. Viele Meinungen – selbst unter Expert:innen – gehen nicht selten auseinander, und am Ende steht man da und ist kaum klüger als zuvor.Was also tun, wenn man nichts weiß und das Gefühl hat, alles glauben zu müssen? Vielleicht geht es weniger darum, sofort Antworten zu haben, sondern darum, Fragen zu stellen, Unsicherheit auszuhalten und sich ein Urteil erst nach und nach zu bilden.Und die innere Stimme? Die gibt es – aber sie ist kein sicherer Kompass. Sie speist sich aus Erfahrung, Gefühl und Prägung. Entscheidend ist, sie nicht blind zu glauben, sondern mit Denken und Hinterfragen zu verbinden.

  • March 28 · 37 min

    Melange à trois I Folge 60 I Wo kommt das eigentlich raus?

    Man spricht nicht darüber – man hat sie einfach. Frau weiß, was passiert, und doch bleibt vieles unausgesprochen. Noch immer ist sie schambehaftet, oft verzerrt dargestellt, irgendwo zwischen Schmerz und dem Gefühl von (Un-)Reinlichkeit – verborgen und überspielt zugleich. Als Mischung aus Neubeginn, Muskelarbeit und feinen Farbnuancen begleitet uns Frauen dieser körperliche „Frühjahrsputz“ – weit mehr als nur auf blutige Weise. Und doch: Hormone sind nicht nur Frauensache. Während sich der weibliche Zyklus über etwa 28 Tage erstreckt, folgt auch der männliche Körper einem eigenen Rhythmus innerhalb von 24 Stunden. Ein leiser Hinweis darauf, dass körperliche Prozesse uns alle betreffen – auch wenn wir unterschiedlich darüber sprechen.

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