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maven talks

Alina Heiner

Maven Talks ist ein Gesprächspodcast rund um Influencer Marketing und die Creator Economy. Host ist Alina Heiner, die mit Unternehmer:innen, Marketingverantwortlichen und Creator:innen über Strategien, Trends und die Menschen hinter erfolgreichen Kampagnen spricht. Ziel ist es, die Branche aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten – ehrlich, praxisnah und mit Blick hinter die Kulissen.

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  • 18 episodes
  • fortnightly
  • Avg 47 min
  • German
  • August 20 · 49 min

    Folge 18 | Warum Community die neue Währung ist - mit Iris Emberger

    Iris Emberger ist Fotografin, Podcast-Host und Gründerin von creatives who – einer Community für junge kreative Köpfe. Entstanden ist sie nicht aus einer Marketingstrategie, sondern aus purem Eigenbedarf: Iris hat sich selbst in der Kreativbranche isoliert gefühlt, ohne Netzwerk, ohne Vorbilder in der Familie, mit 18 gegründet und auf Netzwerkevents regelmäßig als mit Abstand Jüngste dagestanden. In dieser Folge reden wir darüber, warum die Kreativbranche so unzugänglich ist, wo Followerschaft aufhört und Community anfängt, was Unternehmen beim Community-Aufbau falsch machen – und warum Menschlichkeit das eigentliche Geheimnis ist. Themen dieser Folge → Was creatives who ist und warum Iris die Community aus Eigenbedarf gegründet hat → Warum die Kreativbranche trotz niedriger Gründungshürden so unzugänglich ist → Gatekeeping, Neid und die Angst, dass der Kuchen nicht für alle reicht → Der Unterschied zwischen Followerschaft und echter Community → Warum es okay ist, nicht alle ansprechen zu wollen → Wie Ehrlichkeit über Fuck-ups einen Raum menschlich macht → Community-Pflege: Namen merken, Menschen einander vorstellen, Konsistenz → Die häufigsten Fehler von Unternehmen beim Community-Aufbau → Warum ein Community-Host wichtiger ist als eine Marke → Warum es für Marken oft sinnvoller ist, mit bestehenden Communities zu kooperieren Events & Anmeldung: https://luma.com/user/creativeswho Instagram: @creativeswho Podcast: creatives who talk 📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 GLOSSAR Brand Face / Community Host – Die Person, die eine Community nach außen verkörpert. Laut Iris unverzichtbar, weil Menschen sich eher mit Personen identifizieren als mit Marken. Gatekeeping – Das Zurückhalten von Wissen, Kontakten oder Zugängen, um die eigene Position zu schützen. Nepo Baby – Person, die von familiären Verbindungen oder Vorwissen profitiert. Iris beschreibt sich explizit als das Gegenteil – erste Selbstständige in ihrer Familie. No-Show-Rate – Der Anteil angemeldeter Personen, die nicht erscheinen. Bei kostenlosen Events deutlich höher als bei bezahlten; Iris rechnet mit rund 5–10 %. Positionierung – Die Klarheit darüber, wen man anspricht und wofür man steht. Laut Iris der Grund, warum auch neue Communities in einem gesättigten Markt schnell wachsen können. Wertebasierte Kommunikation – Das klare Aussprechen der eigenen Werte und Erwartungshaltung, sodass sich die passenden Menschen angesprochen fühlen und andere von selbst wegbleiben.

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  • August 6 · 55 min

    Folge 17 | Was Haltung im Netz wirklich kostet - mit Sarah Ager

    Sarah Ager ist Unternehmerin, Podcast-Hostin und seit über zehn Jahren in der Creator Economy unterwegs. Gemeinsam mit ihrem Mann Stefan macht sie den Podcast „Liebreizend Extreme", der dieses Jahr den Ö3 Podcast Award gewonnen hat. In dieser Folge reden wir über ihren Weg vom Blog zur klaren Haltung: über Mental Load, gleichberechtigte Partnerschaft und Feminismus – und darüber, was es wirklich kostet, sich als Frau im Netz zu positionieren. Sarah erzählt offen von Hasskommentaren, einer Anzeige und dem Moment, in dem der psychische Stress sie in die Notaufnahme gebracht hat. Eine ehrliche Folge über Positionierung, Grenzen und die Frage, warum Marken gerade wieder leiser werden. Themen dieser Folge → Der Shift von „ich zeige mein Leben" zu „welchen Mehrwert biete ich?" → Wie Lebensphasen den Content prägen – und wie die Community dabei zuschaut → Mental Load - Warum Männer für das Bare Minimum gefeiert und Frauen dafür kritisiert werden → Der Podcast als wöchentliche „Therapiesitzung" → Drei Monate Hass: Sehstörungen, Migräne und der Weg in die Notaufnahme → Wie Sarah heute Grenzen setzt und zwischen Polarisieren und Rückzug wechselt → Warum sich Marken gerade weniger positionieren – Feigheit, Vorsicht oder Unwissen? Instagram: @sarah__ager Podcast: Liebreizend Extreme 📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 GLOSSAR By-the-Way-Trend – Social-Media-Trend, bei dem schöne Momente gezeigt und im Text ergänzt wird, was zeitgleich im Leben schwierig war. Zeigt die Gleichzeitigkeit von Leben – und dass man Menschen ihre Belastungen nicht ansieht. Care-Arbeit – Unbezahlte Sorge- und Betreuungsarbeit – Kinderbetreuung, Haushalt, Pflege. Wird überwiegend von Frauen geleistet und bleibt gesellschaftlich oft unsichtbar. Catcalling – Sexualisierte Zurufe im öffentlichen Raum. Wird häufig verharmlost oder als „Kompliment" gerahmt. Hooks – Der Einstieg eines Videos, der Aufmerksamkeit fängt. Interessens-Algorithmus – Ausspielung von Inhalten nach Interessen statt nach sozialem Umfeld. Mental Load – Die unsichtbare Denk- und Organisationsarbeit im Haushalt und in der Familie: Termine im Kopf haben, Vorräte mitdenken, koordinieren. Wird überwiegend von Frauen getragen, auch wenn Aufgaben nach außen aufgeteilt wirken.

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  • July 23 · 48 min

    Folge 16 | Formate, Reichweite & das Zeitalter des Messy Content - mit Ravi Walia

    Ravi Walia gründete 2018 seine eigene Social Media Agentur und betreut heute Influencer-Kampagnen, Events und gibt Workshops für große Unternehmen und begleitet in seinen Mentorings Menschen aus allen Branchen. In dieser Folge reden wir über das Zeitalter des Messy Content, warum Karussellposts gerade boomen, wieso Wiederholung kein Fehler, sondern das Erfolgsgeheimnis ist, und warum der Algorithmus eigentlich für dich arbeitet, nicht gegen dich. Themen dieser Folge → Das Zeitalter des Messy Content - warum nahbarer, echter Content gerade gewinnt → Der Boom der Karussellposts und die Miniserien-Formate auf TikTok → Warum die Social-Media-Regeln für alle gleich sind → Was Formate sind und warum sie wie Staffeln einer Serie funktionieren → Warum Wiederholung das Wichtigste auf Social Media ist → Reichweite erhöhen: Konsistenz, Content und ein bisschen Glück → Warum der Algorithmus deine Zielgruppe ist, nicht dein Feind → Content Recycling: erfolgreiche Videos einfach nochmal posten → Welche Kennzahlen wirklich zählen: Kommentare, Saves, Shares statt Likes → Warum kein Thema zu langweilig für Social Media ist Mehr zu Ravi → https://www.raviwalia.com/ Mentoring: https://www.raviwalia.com/mentoring/ Social Media Kurs: https://www.raviwalia.com/push-2-start/ Instagram: https://www.instagram.com/raviwalia/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ravi-walia-93ba45b8/ 📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 GLOSSAR Algorithmus – Das System, das Inhalte ausspielt. Laut Ravi keine Maschine, die gegen einen arbeitet, sondern faktisch die eigene Zielgruppe – die Plattformen wollen guten, teilbaren Content ausspielen. Content Recycling – Das erneute Verwerten von Content – entweder ein erfolgreiches Video eins zu eins nochmal posten oder inhaltlich gleich mit leichter Abwandlung (neues Outfit, andere Hook). Engagement – Die Interaktion der Community mit einem Beitrag. Laut Ravi haben oft weniger bekannte Profile ein höheres Engagement, weil sie echten emotionalen Mehrwert liefern. Hook – Der Einstieg, bei dem der User beim Scrollen anhält. Karussellpost – Beitrag aus mehreren Bildern/Videos. Messy Content – Nahbarer, menschlich wirkender Content ohne perfekte Inszenierung – wirkt, als würde man Freunde anrufen. Versprecher und „Ähms" bleiben drin. Gegentrend zu KI-generiertem Content. Miniserien-Format – Neues TikTok-Format aus aufeinander aufbauenden kurzen Episoden, ähnlich kleinen Telenovelas. Positionierung – Die Klarheit darüber, wofür man steht und wen man anspricht. Laut Ravi der wichtigste erste Schritt. Testreel – Instagram-Feature, bei dem Content nur an Nicht-Follower ausgespielt wird und nicht im eigenen Feed erscheint. Gut zum Ausprobieren; performt ein Testreel gut, kann man es zusätzlich im Feed teilen. Watchtime – Die Wiedergabedauer eines Videos.

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  • July 9 · 49 min

    Folge 15 | Hooks & Content, der funktioniert – mit Hannah Sehovic

    Hannah Sehovic ist Gründerin von whatthehelp, Social Media Strategin und nennt sich selbst „deine zu ehrliche Social Media Managerin". Mit über 63.000 Followern auf Instagram und TikTok weiß sie, wie viraler Content hinter den Kulissen entsteht. In dieser Folge gehen wir tief ins Thema Hooks: visuell, textlich, auditiv. Wir reden darüber, was guten Content 2026 ausmacht, warum die Texthook so unterschätzt wird, wie man Aufmerksamkeit über die ersten drei Sekunden hinaus hält und warum es völlig okay ist, ein Video einfach „messy" enden zu lassen. Eine richtig hands-on Folge für alle, die wollen, dass ihr Content endlich scheppert. Themen dieser Folge → Der Wechsel vom Social-Graph zum Interessens-Algorithmus – und was das verändert hat → Was eine Hook ist und warum sie über alles entscheidet → Die drei Arten von Hooks: visuell, textlich, auditiv – und warum die Texthook unterschätzt wird → Nischig statt generisch: Warum Details die Hook besser machen → Content recyceln und erfolgreiche Videos erneut posten → Plattform-Unterschiede: TikTok vs. Instagram → Fremdreichweite nutzen – Stitches, Reactions, aktuelle Themen → Die verschiedenen Purposes von Content: Viralität, Community-Building, Mehrwert → Was tun, wenn's gerade nicht läuft? → Bewusster konsumieren: Wie man sich eine Hook-Bibliothek aufbaut whatthehelp: https://www.whatthehelp.de/ https://www.whatthehelp.de/podcast https://www.instagram.com/whatthehelp.de https://www.tiktok.com/@whatthehelp.de 📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 GLOSSAR Auditive Hook – Der hörbare Einstieg in ein Video: erstes gesprochenes Wort, Sound, Stimme, Energy. Brain-Rot-Content – Content, der rein zur Berieselung dient, ohne Mehrwert. Bringt oft hohe Views, aber kaum echte Bindung oder Follower. Call to Action (CTA) – Konkrete Handlungsaufforderung am Ende eines Beitrags, z.B. „speichere diesen Beitrag" oder „folge mir". Content Graph / Interessens-Algorithmus – Algorithmus, der Inhalte nach Interessen ausspielt, nicht nach dem sozialen Umfeld. Ermöglicht Reichweite ohne bestehende Community – die größte Veränderung auf Instagram der letzten Jahre. Content recyceln – Aus einem Content-Stück mehrere machen (z.B. Podcast → Reel → Karussell) oder erfolgreiche Videos nach einiger Zeit erneut posten. Doomscrolling – Endloses, gedankenloses Durchscrollen von Content – meist auf der Suche nach dem nächsten Dopamin-Kick. Engagement-Rate – Verhältnis von Interaktionen zur Reichweite oder Followerzahl. Face Value – Der Wiedererkennungswert eines Gesichts. Am Anfang noch nicht vorhanden – weshalb Fremdreichweite hilft, bekannt zu werden. Hook – Der Einstieg eines Beitrags – das, was man als erstes sieht, liest oder hört. Wie eine Schlagzeile. Entscheidet in den ersten ca. drei Sekunden, ob jemand bleibt. Insights – Plattformseitige Statistiken zu einem Beitrag (Reichweite, neue Follower, Absprungrate etc.). Stitch – Video, das ein fremdes Video aufgreift und mit eigenem Take ergänzt. Form der Fremdreichweite. Streuverlust – Der Teil der Reichweite, der nicht zur eigenen Zielgruppe gehört. Bei auf Viralität ausgelegtem Content bewusst in Kauf genommen. Texthook – Der geschriebene Text, der zu Beginn eines Videos eingeblendet wird. Sollte das Gesprochene ergänzen, nicht wiederholen. Visuelle Hook – Der sichtbare Einstieg: eine Handlung wie das Handy hinstellen, den Laptop zuklappen, eine Tätigkeit beginnen. Sollte zur eigenen „Rolle" passen. Yapping-Content – Content, bei dem jemand einfach direkt in die Kamera spricht (oft im FaceTime-Stil). Mittlerweile auch auf Instagram verbreitet, nicht mehr nur auf TikTok.

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  • June 25 · 45 min

    Folge 14 | Solofolge “Hinter den Kulissen: 12 Jahre Influencer Marketing & Management”

    In der allerersten Solo-Folge von maven Talks nimmt euch Alina mit hinter die Kulissen ihres Jobs. Wie ist sie überhaupt ins Influencer Marketing gerutscht? Was macht eine Influencer Managerin eigentlich den ganzen Tag – jenseits von Events und Reisen? Und wohin entwickelt sich die ganze Branche? Alina erzählt von ihren Anfängen, von der Gründung ihrer ersten Agentur in einem Friseursalon, und beantwortet die Fragen, die ihr aus der Community gestellt habt. Themen dieser Folge → Alinas Werdegang: vom Mode-Studium in Berlin zur eigenen Agentur in Wien → Wie sich die Branche in zwölf Jahren verändert hat – von Blogs und Instagram-Filtern bis heute → Was eine Influencer Managerin wirklich macht – und warum der Job weniger kreativ ist, als alle denken → Der Unterschied zwischen Management und projektbasierter Agenturarbeit → Wie eine Kooperation Schritt für Schritt abläuft – von der Anfrage bis zur Rechnung → Was ein gutes Briefing ausmacht → Warum „Nein" sagen die Glaubwürdigkeit schützt → Wie man zu einem Management kommt → Wie Kontakt zu Agenturen und PR-Verteilern entsteht → Was Alina an ihrem Job liebt und was sie nervt → Ein Blick in die Zukunft: Nano-Influencer, Community-Building, KI, Storytelling und Regulierung 📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 GLOSSAR - Folge 14 Affiliate – Provisionsbasiertes Modell, bei dem Creator über spezielle Links Produkte bewerben und an Verkäufen mitverdienen. Brand Fit – Die Übereinstimmung zwischen einer Marke und einer Creatorin in Werten, Zielgruppe und Positionierung. Grundvoraussetzung für eine glaubwürdige Kooperation. Briefing – Dokument der Marke, das Ziel, Inhalte, Do's und Don'ts einer Kooperation festhält. Call to Action (CTA) – Die konkrete Handlungsaufforderung an die Community – z.B. ein Produkt kaufen, eine App herunterladen oder ein Event besuchen. Co-Author-Post – Beitrag, der gleichzeitig auf dem Profil der Creatorin und der Marke erscheint und beiden Reichweite bringt. Community Management – Die Betreuung der Kommentare und Reaktionen unter einem Post – Fragen beantworten, auf Rückfragen reagieren, den Austausch begleiten. Creator Economy – Die gesamte Wirtschaft rund um Content Creator, Plattformen und Marken. Engagement-Rate – Kennzahl, die das Verhältnis von Interaktionen (Likes, Kommentare, Shares) zur Reichweite oder Followerzahl misst. Gilt zunehmend als wichtiger als die reine Followerzahl. Insights – Die plattformseitigen Statistiken zu einem Post – Reichweite, Aufrufe, Linkklicks, demografische Daten. KI-Creator – Vollständig künstlich generierte Creator-Profile. Erreichen teils relevante Reichweiten, stellen aber die Frage nach Authentizität und echter Verbindung. Management – Die langfristige Betreuung einzelner Creator. Das Management übernimmt Verhandlungen, Verträge und Administration und erhält dafür einen Prozentsatz des Einkommens (Branchenstandard ca. 20–25%). Media Kit – Präsentationsdokument einer Creatorin mit Kurzvorstellung, Zahlen, demografischen Daten, Referenzen, Themenschwerpunkten und Preisen. Nano-Influencer – Creator mit kleiner Reichweite (oft unter 5.000 Follower), aber sehr loyaler Community und hoher Engagement-Rate. Reporting – Die zusammengefasste Auswertung einer Kooperation mit allen relevanten Zahlen, die der Kundin nach Ablauf übermittelt wird. Storyline – Der geplante Aufbau eines Reels oder einer Story, der vorab abgestimmt werden kann, um Feedback-Schleifen zu verkürzen. Storytelling – Das Erzählen von Geschichten statt einzelner Werbebotschaften. Wird laut Alina immer wichtiger, da Aufmerksamkeit und Engagement sinken. Thirst Trap – Bewusst lasziver oder verführerischer Content. Hier Teil einer Anekdote: Ein falsch hinterlegter Link führte statt zum Onlineshop zu einem Pedro-Pascal-Reel.

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  • June 11 · 49 min

    Folge 13 | Wer bist du als Marke? - mit Kathi Stiedl

    Kathi Stiedl ist Gründerin von AUS DER NORM, einer Wiener Agentur für Branding und Social Media - und hat übrigens auch das Logo von maven ge-rebranded. In dieser Folge räumen wir auf mit dem Mythos, dass Branding gleich Logo und Farben bedeutet. Kathi erklärt, warum eine Positionierung immer existiert – egal ob man sich damit beschäftigt oder nicht. Warum Leichtigkeit das beste Indiz ist, ob man in die richtige Richtung geht. Und warum der schlechteste Zeitpunkt für Veränderung die Krise ist. Eine Folge für alle, die spüren, dass irgendwas nicht mehr stimmt – und endlich wissen wollen, was sie dagegen tun können. Themen dieser Folge → Was Branding wirklich ist – und warum es keine Designfrage, sondern eine Identitätsfrage ist → Der Unterschied zwischen Corporate Design und Markenstrategie → Haben Creator*innen überhaupt eine Brand? → Ab wann ist man nicht mehr nur Person, sondern Marke? → Was fehlendes Branding wirklich kostet → Die ersten Schritte zur eigenen Positionierung → Wann ist Rebranding sinnvoll – und wann ist es zu spät? → Wie man die Community bei Veränderungen mitnimmt → Werte nach innen leben: Warum Kultur das gelebte Branding ist → Wann macht es Sinn, externe Unterstützung zu holen? 📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet AUS DER NORM: https://www.ausdernorm.at/ Instagram: https://www.instagram.com/ausdernorm/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/ausdernorm/ Kathi auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kathistiedl/ Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 Glossar - Folge 13 Branding – Alles, was eine Marke ausmacht – nicht nur Farben und Logo, sondern alle Touchpoints, Emotionen und Wahrnehmungen, die mit ihr verbunden werden. Laut Kathi keine Designfrage, sondern eine Identitätsfrage. Corporate Design – Die visuelle Übersetzung einer Markenstrategie – Farben, Logo, Schriften, Website, Social-Media-Auftritt. Funktioniert laut Kathi nur dann zu 100%, wenn davor die Werte und die Persönlichkeit der Marke geklärt wurden. Founder Brand – Marke, die eng mit der Persönlichkeit und dem öffentlichen Auftreten ihrer Gründerin verbunden ist. Bietet Vorteile durch Vertrauen und Reichweite, birgt aber auch Risiken, wenn sich die Person verändert oder zurückzieht. Markenstrategie – Das Fundament einer Marke: Werte, Positionierung, Zielgruppe, Persönlichkeit. Kommt vor dem Corporate Design – nicht danach. Parasoziale Beziehung – Einseitige Beziehung, die Nutzer*innen zu Creatorinnen aufbauen, obwohl sie sich nicht persönlich kennen. Entsteht durch regelmäßigen Kontakt, Authentizität und Vertrauen. Personal Brand – Die Marke einer einzelnen Person – ob Creatorin, Unternehmerin oder Gründerin. Existiert laut Kathi immer, egal ob man sich strategisch damit beschäftigt oder nicht. Positionierung – Die bewusste Entscheidung, wofür man steht, wen man ansprechen will und wie man wahrgenommen werden möchte. Existiert immer – die Frage ist nur, ob man sie aktiv gestaltet. Rebranding – Veränderung einer bestehenden Marke, bei der eine gewisse Substanz erhalten bleibt. Kann auf visueller Ebene (Farben, Logo) oder auf strategischer Ebene (Werte, Positionierung) stattfinden. Touchpoint – Jeder Kontaktpunkt zwischen einer Marke und ihrer Zielgruppe – Website, Social Media, Gespräche, E-Mails, Verhalten. Jeder Touchpoint ist eine Möglichkeit, Branding zu gestalten. Trend-Hopping – Das schnelle Nachahmen von Trends ohne inhaltliche Verbindung zur eigenen Positionierung. Funktioniert laut Kathi kurzfristig, hat aber keine Halbwertszeit. USP (Unique Selling Proposition) – Das einzigartige Merkmal, das eine Marke von anderen unterscheidet. Wiedererkennungswert – Die Fähigkeit einer Marke, sofort identifiziert zu werden – durch visuelle Elemente, Tonalität, Catchphrases oder Stil. Ziel jedes strategischen Brandings.

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  • May 28 · 53 min

    Folge 12 | Podcasts als Machtmedium - mit Eva Waldenberger

    Eva Waldenberger ist Geschäftsführerin von wepodit, der Agentur für Corporate Podcasts. Sie war selbst lange als Creatorin aktiv. In dieser Folge sprechen wir darüber, was Audio besser kann, als ein anderes Medium, warum Unternehmen Podcasts nach wie vor unterschätzen und welche Fehler immer wieder passieren. Über Corporate Podcasts, Podcast-Werbung, Monetarisierung und die Frage, wann ein Videocast wirklich Sinn macht. Eine Folge für alle, die Podcasts besser verstehen wollen. Themen dieser Folge → Evas Weg: Von der Creatorin zur Podcast-Agenturchefin – und was sie aus beiden Welten mitnimmt → Wie die Podcast-Landschaft in Österreich vor fünf Jahren aussah – und was sich seitdem verändert hat → Was Audio kann, was Video und Text nicht können – und warum Hören unser intimstes Medium ist → Warum Podcasts eine andere Art von Vertrauen aufbauen als Social Media → Was Unternehmen fragen müssen, bevor sie einen Podcast starten → Die häufigsten Fehler bei Corporate Podcasts – und wie man sie vermeidet → Wie oft soll ein Podcast erscheinen? Was wirklich durchhaltbar ist → Audio vs. Video: Wann macht ein Videocast wirklich Sinn? → Wie man einen Podcast zu einer Contentmaschine macht – zehn Kanäle aus einer Aufnahme → Budget: Was ein professioneller Corporate Podcast realistischerweise kostet → Native Ad, Dynamic Ad, Branded Podcast Episode – was ist was und wann macht was Sinn? → Wie man einen Podcast verbreitet und Hörer*innen aufbaut 📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet wepodit: wepodit.com Eva auf Instagram: https://www.instagram.com/eva.waldenberger/ wepodit auf Instagram: https://www.instagram.com/wepodit/?hl=de Erwähnungen & Links Opus Clip – KI-Tool für automatisierte Social Snippets aus Podcast-Aufnahmen: https://www.opus.pro/ Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 Glossar - Folge 12 Audio-only Podcast – Podcast-Format ohne Videospur. Kann überall und parallel zu anderen Tätigkeiten konsumiert werden – eines der größten Vorteile des Mediums. Baked-in Ad – Podcast-Werbung, die fest in eine Folge eingeschnitten ist und dauerhaft dort bleibt – im Gegensatz zur Dynamic Ad, die zeitlich begrenzt ausgespielt wird. Branded Podcast Episode – Eine Podcast-Folge, die in Kooperation mit einem Unternehmen entsteht. Kein klassischer Werbespot, sondern redaktioneller Content mit organischer Markenbindung. Community Building – Der Aufbau einer loyalen, engagierten HörerInnenschaft rund um einen Podcast – entsteht durch Regelmäßigkeit, Relevanz und echten Mehrwert. Corporate Podcast – Podcast, der von einem Unternehmen für die interne oder externe Kommunikation produziert wird. Ziel kann Employer Branding, Thought Leadership, Kundenbindung oder Awareness sein. Dynamic Ad – Podcast-Werbung, die per Ad-Server dynamisch in bestimmte Folgen eingespielt wird – zeitlich begrenzt oder für eine definierte Anzahl an Ausspielungen. Durchhörquote – Der prozentuale Anteil einer Folge, den HörerInnen im Durchschnitt tatsächlich hören. 60–80% gilt als sehr gut, über 80% als außergewöhnlich. Host-Read Ad – Podcast-Werbung, die vom Host selbst in eigenen Worten eingesprochen wird – gilt als authentischste und wirkungsvollste Form der Podcast-Werbung. Laber-Podcast – Umgangssprachlicher Begriff für Podcasts ohne klaren thematischen Fokus, bei denen zwei oder mehr Personen über ihr Leben, aktuelle Themen oder Meinungen sprechen. Mid-Roll – Werbeplatzierung in der Mitte einer Podcast-Folge. Gilt neben Pre-Roll als effektivste Platzierung. Native Ad – Werbung, die sich organisch in den redaktionellen Inhalt einfügt und nicht als klassische Anzeige wahrgenommen wird. Nischen-Podcast – Podcast mit sehr spezifischem thematischem Fokus und klar definierter Zielgruppe. Laut Eva strategisch sinnvoller als breite Formate – vor allem für Neueinsteigerinnen. Opus Clip – KI-basiertes Tool, das automatisiert die stärksten Aussagen aus Video- oder Podcast-Aufnahmen herauschneidet und als Social Snippets aufbereitet. Post-Roll – Werbeplatzierung am Ende einer Podcast-Folge. Gilt als weniger effektiv, da viele Hörer*innen bereits zum nächsten Inhalt gewechselt haben. Pre-Roll – Werbeplatzierung in den ersten zehn Minuten einer Podcast-Folge. Gemeinsam mit Mid-Roll die empfohlene Platzierung. Setcard – Übersichtsdokument eines Podcasts mit demografischen Daten der HörerInnenschaft, Reichweite, Themen und Werbeformaten – ähnlich dem Media Kit im Influencer Marketing. Social Snippets – Kurze Ausschnitte aus Podcast-Folgen, die für Social Media aufbereitet werden – z. B. als Reel, TikTok oder LinkedIn-Video. Subscriber – Abonnentin eines Podcasts, die automatisch benachrichtigt wird, wenn eine neue Folge erscheint. Wichtige Kennzahl für die Treue der Hörernnenschaft. Videocast – Podcast-Format mit Videospur – zunehmend populär durch YouTube als Podcast-Plattform.

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  • May 14 · 39 min

    Folge 11 | What the Tax? - mit Paula Timofte

    Paula Timofte ist Steuerberaterin und Partnerin mit einem besonderen Fokus auf Content Creator, KMU und Gründerinnen. In dieser Folge räumen wir auf mit Halbwissen, Hoffnungen und hartnäckigen Mythen rund ums Thema Steuern im Creator Business. Was muss versteuert werden, was nicht? Was kann ich absetzen und was definitiv nicht? Wann brauche ich eine GmbH? Was passiert bei einer Betriebsprüfung? Und was ist diese RTR-Meldepflicht, über die alle reden? Eine Folge, die wehtun kann - aber die man gehört haben sollte. → Mehr über Paula Timofte →Paula auf Instagram Themen dieser Folge → Produkte zugeschickt bekommen: Muss ich das versteuern? → Wann muss ich ein Gewerbe anmelden? → Hotel-Einladungen, Events, Reisen – wie werden die steuerlich behandelt? → Kleidung absetzen: Die schlechte Nachricht für alle Fashion-Creator*innen → Was ich wirklich absetzen kann – und was die meisten vergessen → Rechnungen richtig ausstellen: Was drauf muss und was oft fehlt → Kleinunternehmerregelung vs. Umsatzsteuer – wann was Sinn macht → Einzelunternehmen vs. GmbH: Wann lohnt sich die Umwandlung? → Betriebsprüfung: Wann passiert sie, wie läuft sie ab, was sind die Konsequenzen? → Selbstanzeige: Was tun, wenn man merkt, dass etwas schiefgelaufen ist? → RTR-Meldepflicht nochmal erklärt – und warum man sie nicht ignorieren sollte → Paulas wichtigster Tipp: Dokumentation ist alles → Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet. 📖 Glossar - Folge 11 Affiliate-Marketing – Vermarktungsmodell, bei dem CreatorInnen für jeden Kauf, der über ihren persönlichen Link oder Code zustande kommt, eine Provision erhalten. Arbeitsplatzpauschale – Pauschalabzug für CreatorInnen und Selbstständige, die kein eigenes Büro haben, aber von zuhause arbeiten. Ersetzt in vielen Fällen das klassische Arbeitszimmer steuerlich. Barter-Deal – Kooperation zwischen Marke und Creatorin, bei der kein Geld fließt, sondern Produkte oder Leistungen als Gegenleistung vereinbart werden. Betriebsprüfung – Prüfung durch das Finanzamt, bei der Buchhaltung, Belege und Steuererklärungen eines Unternehmens überprüft werden. Kann zufällig oder branchenbezogen ausgelöst werden. KommAustria – Österreichische Kommunikationsbehörde, zuständig für die Aufsicht über audiovisuelle Mediendienste. Zuständig für die Meldepflicht von CreatorInnen, die Videocontent kommerziell veröffentlichen. Kleinunternehmerregelung – Steuerliche Regelung, die Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 55.000 Euro netto von der Umsatzsteuerpflicht befreit. Kann freiwillig aufgegeben werden. Körperschaftssteuer – Steuer auf den Gewinn einer GmbH oder AG. In Österreich aktuell 23% Flatrate – im Gegensatz zur progressiven Einkommensteuer beim Einzelunternehmen. UID-Nummer – Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, die für grenzüberschreitende Geschäfte innerhalb der EU benötigt wird – z. B. bei Kooperationen mit deutschen Agenturen. Progressiver Steuertarif – Steuersystem, bei dem der Steuersatz mit steigendem Einkommen zunimmt. In Österreich zwischen 0% und 55%. Reverse-Charge – Verfahren im EU-weiten Geschäftsverkehr, bei dem die Umsatzsteuerpflicht auf den Leistungsempfänger übergeht. Relevant bei Rechnungen an ausländische Agenturen oder Unternehmen. RTR (Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH) – Administrativer Hilfsapparat der KommAustria. Bei der RTR müssen sich CreatorInnen melden, die Videocontent kommerziell veröffentlichen – innerhalb von zwei Monaten ab Aufnahme der Tätigkeit. SVS (Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen) – Sozialversicherungsträger für Selbstständige und Gewerbetreibende in Österreich. Ab einem bestimmten Gewinn werden SVS-Beiträge fällig. Veranlagungsfreibetrag – Freibetrag von 730 Euro netto pro Jahr in Österreich. Einnahmen unterhalb dieser Grenze müssen nicht versteuert werden – aber nur, wenn tatsächlich eine Einnahme vorliegt. Vorsteuer – Der Umsatzsteueranteil, den ein Unternehmen bei Einkäufen zahlt und sich vom Finanzamt zurückholen kann. Nur möglich, wenn man umsatzsteuerpflichtig ist – nicht bei der Kleinunternehmerregelung.

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  • April 30 · 46 min

    Folge 10 | Too online to function? – mit Astrid Aschenbrenner

    Astrid Aschenbrenner ist Creatorin, Unternehmerin, Podcasterin und Autorin - und spricht über mentale Gesundheit im Creator Business so ehrlich, dass es wirklich etwas bewegt. In dieser Folge reden wir darüber, wie dauernde Sichtbarkeit unser Selbstbild beeinflusst, wie man Grenzen setzt ohne Relevanz zu verlieren und warum Abgrenzung kein Zeichen von Schwäche – sondern von Stärke ist. Über Burnout, Hustle Culture, die Kommerzialisierung von mentaler Gesundheit und die Frage, wer eigentlich Verantwortung trägt, wenn Creator*innen zusammenbrechen. Themen dieser Folge → Wie Astrid merkt, wann Social Media zu viel wird - als Konsumentin und als Creatorin → Burnout: Was die Warnsignale waren - und warum man sie trotzdem ignoriert → Wie dauernde Sichtbarkeit das Selbstbild beeinflusst - auch wenn man gefestigt ist → Der schmale Grat zwischen ehrlich sein und die eigene Misere vermarkten → Warum Content, der Spaß macht, besser performt - und wie man dahin zurückfindet → Follower-Zahlen als falsche Kennzahl: Was wirklich zählt → Wie man Pausen kommuniziert - gegenüber Community und Marken → Kooperationen, die abgebrochen wurden - und warum Skripte das falsche Tool sind → Was Marken und Agenturen von Creator*innen wirklich wollen sollten: Vertrauen → Mentale Gesundheit als Buzzword: Zwischen Salonfähigkeit und Kommerzialisierung → Wie man Social Media wieder als Werkzeug sieht - und nicht als Lebensinhalt Astrid auf Instagram: @wienerkind_ 📍🎙️ Aufgenommen wurde das Gespräch im wundervollen "Die Josefine Hotel" in Wien. Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.comng von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 Glossar - Folge 10 ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) – Neurologische Entwicklungsstörung, die u. a. Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Aktivitätsniveau beeinflusst. Im Gespräch erwähnt als Beispiel dafür, wie schnell man in einen thematischen Social-Media-Rabbit-Hole gerät. Algorithmus – Automatisches System einer Plattform, das entscheidet, welche Inhalte welchen NutzerInnen angezeigt werden – und damit auch, wie viel Reichweite ein Post bekommt. ASMR (Autonomous Sensory Meridian Response) – Entspannungsreaktion auf bestimmte Geräusche oder visuelle Reize – ein beliebtes Content-Format, besonders abends. Attitude-Behaviour-Gap – Die Lücke zwischen dem, was Menschen sagen zu wollen, und dem, was sie tatsächlich tun. Im Gespräch: Community sagt, sie will aktivistischen Content – konsumiert ihn aber kaum. Burnout – Zustand körperlicher und emotionaler Erschöpfung, oft ausgelöst durch anhaltende Überlastung. Im Creator Business ein wachsendes Thema – auch durch die Anforderungen dauernder Sichtbarkeit. Creator Economy – Das wirtschaftliche Ökosystem rund um Content-Creatorinnen – Plattformen, Marken, Agenturen und Creatorinnen, die gemeinsam Wert schaffen. Digitale Erschöpfung – Zustand der Überlastung durch dauernde digitale Reize, Erreichbarkeit und Informationsflut. Laut einer Studie 2025 betrifft das 64% der Social-Media-Teilnehmenden. Doomscrolling – Das automatische, oft zwanghafte Scrollen durch negative oder überwältigende Inhalte in sozialen Medien. Engagement – Die aktive Interaktion einer Community mit Content – Likes, Kommentare, Shares, Saves. Laut Astrid wichtiger als reine Followerzahlen. Erfahrungsexpertin – Begriff aus dem Bereich der psychosozialen Arbeit für Personen, die aufgrund eigener Erfahrungen mit einem Thema wertvolles Wissen teilen – ohne formale Ausbildung. Astrid beschreibt sich selbst so in Bezug auf mentale Gesundheit. Hustle Culture – Gesellschaftliche Haltung, die übermäßige Arbeit und permanente Produktivität glorifiziert. Im Creator Business weit verbreitet – und laut Astrid massiv ungesund. Kennzahl / KPI (Key Performance Indicator) – Messbare Größe, anhand derer Erfolg bewertet wird. Im Creator Business oft Follower, Likes oder Reichweite – obwohl diese laut Astrid wenig aussagen. Micromanagement – Übermäßige Kontrolle über Details und Mitarbeiterinnen, die Eigenverantwortung und Kreativität einschränkt. PSD Wien (Psychosozialer Dienst Wien) – Anlaufstelle für psychische Gesundheit in Wien – von Astrid in ihrem Profil angeheftet als Ressource für ihre Community. Rabbit Hole – Metapher für das unbeabsichtigte Versinken in einem bestimmten Content-Thema auf Social Media. Resilienz – Die Fähigkeit, mit Rückschlägen, Krisen und Herausforderungen umzugehen und sich davon zu erholen. Selbstfürsorge / Self-Care – Bewusste Maßnahmen zur Erhaltung der eigenen körperlichen und mentalen Gesundheit. Im Gespräch kritisch betrachtet, wenn es zu einem Marketingbegriff verkommt. Sinfluencerin – Begriff für Creatorinnen, die ihren Content an ethisch-moralischen Werten ausrichten – Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, mentale Gesundheit. Sustainability Report – Bericht eines Unternehmens über seine Nachhaltigkeitsmaßnahmen und -ziele. Im Gespräch erwähnt als Beispiel für Kooperationen in der Grauzone. Upcycling – Wiederverwendung von Materialien oder Produkten, um etwas Neues und Wertvolleres daraus zu schaffen – Grundprinzip von Astrids Modelabel Einzelstück. Workflow – Der strukturierte Ablauf von Arbeitsprozessen. Laut Astrid der Schlüssel zu mehr Effizienz – nicht um mehr zu arbeiten, sondern um mehr Zeit für das Leben zu haben.

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  • April 23 · 45 min

    Folge 9 | Von der Influencerin zur Unternehmerin – mit Madeleine Alizadeh

    Madeleine Alizadeh, bekannt als Daria Daria, hat als Fotografin und Bloggerin angefangen - und führt mittlerweile eines der bekanntesten Fair Fashion Labels im deutschsprachigen Raum. In dieser Folge sprechen wir über die Frage, wie viel Wachstum genug ist und warum Ehrlichkeit manchmal die beste Marketingstrategie ist. Über den Druck, der entsteht, wenn man ein Business und einen persönlichen Wertekompass öffentlich lebt. Und darüber, was Creator*innen wirklich bedenken sollten, bevor sie ein Produkt auf den Markt bringen. Themen dieser Folge → Wie Madeleine zum Bloggen gekommen ist → Der Wendepunkt 2013: Eine Doku über Ledergerbereien und was danach passierte → Wie Dariadéh entstanden ist → Eigenfinanzierung als bewusste Entscheidung - und was das für Wachstum bedeutet → Wann ist genug genug? Über Wachstum, Gier und das natürliche Limit eines werteorientierten Unternehmens → Der Polyester-Skandal: Wie ein Fehler zum erfolgreichsten Post der Unternehmensgeschichte wurde → Wie sich Madeleine als Person und Dariadéh als Marke gegenseitig beeinflussen → Kontrolle abgeben vs. Verantwortung behalten - eine Gratwanderung → Was Creator*innen wirklich bedenken sollten, bevor sie ein eigenes Produkt launchen Madeleine auf Instagram: @dariadaria Dariadéh: @dariadeh_official 📍🎙️ Das Gespräch wurde online aufgezeichnet. Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 Glossar - Folge 9 Conversion-Optimierung – Maßnahmen, die darauf abzielen, BesucherInnen einer Website zu KäuferInnen zu machen. Creator Economy – Das wirtschaftliche Ökosystem rund um Content-Creatorinnen – Plattformen, Marken, Agenturen und Creatorinnen, die gemeinsam Wert schaffen. Fast Fashion – Schnell produzierte, günstige Mode, die auf kurzlebige Trends setzt. Bekannt für hohen Ressourcenverbrauch und oft problematische Produktionsbedingungen. GOTS (Global Organic Textile Standard) – Internationale Zertifizierung für biologische Textilfasern, die ökologische und soziale Kriterien entlang der gesamten Produktionskette prüft. Gebundenes Kapital – Kapital, das in Waren oder Lagerbestand investiert ist und nicht sofort verfügbar ist – ein klassisches Problem in der Modeindustrie. Greenwashing – Die irreführende Darstellung eines Unternehmens oder Produkts als umweltfreundlicher, als es tatsächlich ist. Liquidität – Die Fähigkeit eines Unternehmens, kurzfristige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. In der Modeindustrie besonders wichtig, da man immer in Vorleistung geht. Shitstorm – Welle negativer öffentlicher Reaktionen in sozialen Medien auf eine Person, eine Marke oder ein Ereignis. Sinfluencerin – Begriff für Creatorinnen, die ihren Content an ethisch-moralischen Werten ausrichten und Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit oder ähnliche Themen in ihren Content integrieren. Sourcing – Die Suche nach und Auswahl von geeigneten Lieferanten und Materialien für die Produktion. Supply Chain / Wertschöpfungskette – Alle Stufen der Produktion und des Vertriebs eines Produkts – von der Rohstoffgewinnung bis zur Auslieferung an die Kundin. Tone Deaf – Ausdruck für mangelndes Gespür für die Stimmung oder die Lebensrealität der eigenen Zielgruppe – z. B. wenn ein Produkt nicht zur Community passt.

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  • April 16 · 48 min

    Folge 8 | Human vs. Machine – mit Lisa Sans

    Lisa Sans ist Mitgründerin von Storytime Media, einer Embedded Consultancy, die Unternehmen und Persönlichkeiten zu Medienhäusern macht und Medienhäuser zukunftsfähig aufstellt. Sie arbeitet seit Jahren mit KI-Workflows in Kommunikations- und Medienprozessen und hilft Unternehmen dabei, KI strategisch – und nicht als Pflaster – einzusetzen. → Storytime Media Themen dieser Folge → Was KI im Arbeitsalltag wirklich abnehmen kann – und wo sie an ihre Grenzen stößt → Das Junior-Paradoxon: Warum wir uns mit KI möglicherweise die eigene Zukunft verbauen → Shit in, Shit out: Was gutes Prompting wirklich bedeutet → Warum KI noch nie das Meer gesehen hat – und was das für kreative Arbeit bedeutet → Sea of Sameness: Wenn alles gleich aussieht, weil alle dasselbe Tool nutzen → Wie man KI strategisch einsetzt – statt als Pflaster → Transparenz als Vertrauensfaktor: Warum KI-Nutzung kein Makel ist → Welche Skills MarketerInnen jetzt aufbauen müssen, um relevant zu bleiben → Warum Authentizität ein verbrauchtes Wort ist – und Glaubwürdigkeit das eigentliche Ziel 📍🎙️ Aufgenommen wurde das Gespräch im wundervollen "Die Josefine Hotel" in Wien. Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 Glossar - Folge 8 AGI (Artificial General Intelligence) – Künstliche allgemeine Intelligenz. Der nächste große Schritt nach heutigen KI-Systemen: eine KI, die selbstständig denkt, lernt und handelt – ohne menschliche Anweisung. AI Slop – Begriff, der sich auf Social Media etabliert hat für offensichtlich KI-generierte Inhalte, die austauschbar, generisch und ohne echten Mehrwert sind. Autonome KI / Agentisches System – KI-Systeme, die nicht nur auf Anweisungen reagieren, sondern selbstständig Aufgaben ausführen und Probleme lösen. Beispiel: OpenClaw. (!!!Die Nutzung ist nur empfehlenswert, wenn du dich mit Technik und digitaler Sicherheit wirklich sehr gut auskennst. Sonst lieber die Finger davon lassen!!!) 😉 Chatbot – Textbasiertes KI-System, das auf Eingaben reagiert und Antworten generiert. Bekannte Beispiele: ChatGPT, Claude, Gemini. Clustering – Automatische Gruppierung großer Datenmengen nach Gemeinsamkeiten – eine der Stärken von KI bei der Analyse und Strukturierung von Informationen. DALL-E – KI-Tool von OpenAI zur Bildgenerierung aus Texteingaben. Deepfake – Mittels KI erstellte, manipulierte Bild-, Audio- oder Videoinhalte, die täuschend echt wirken. Embedded Consultancy – Beratungsansatz, bei dem Beraterinnen nicht nur ein Konzept liefern und wieder verschwinden, sondern Unternehmen über den gesamten Umsetzungsprozess begleiten. Fake News – Bewusst falsche oder irreführende Informationen, die gezielt verbreitet werden – ein wachsendes Problem im Zeitalter von KI-generierten Inhalten. Gemini – KI-Sprachmodell von Google. Enthält das integrierte Build- und Nano Banana. Human in the Loop – Gängiger Begriff für die Einbindung menschlicher Kontrolle in KI-gesteuerte Prozesse. Junior-Paradoxon – Lisas Begriff für das Problem, dass KI zunehmend Einstiegsaufgaben übernimmt, wodurch Juniors wegrationalisiert werden – und damit die Basis für zukünftige Seniors fehlt. LLM (Large Language Model) – Großes Sprachmodell, das auf riesigen Textmengen trainiert wurde. Berechnet statistische Wahrscheinlichkeiten, welches Wort auf ein anderes folgt – es kann nicht wirklich denken oder rechnen. Midjourney – KI-Tool zur Bildgenerierung, bekannt für hochwertige, stilisierte Ergebnisse. Open Claude – Erstes System Richtung autonomer KI: Kann selbstständig Probleme lösen und Aufgaben ausführen, ohne explizite Anweisung für jeden Schritt – z. B. eigenständig einen Tisch per Telefonanruf reservieren. Prompt / Prompting – Die Eingabe, mit der man einer KI eine Aufgabe oder Frage stellt. Die Qualität des Outputs hängt direkt von der Qualität des Prompts ab. Sea of Sameness – Lisas Begriff für die zunehmende Gleichförmigkeit von KI-generiertem Content – weil alle dieselben Tools mit denselben Standardeingaben nutzen. Skilling – Der Aufbau von Fähigkeiten und Kompetenzen im Umgang mit neuen Tools und Technologien – laut Skills Barometer 2026 das größte KI-Problem in Österreich. Sparring-Partner – Lisas Bezeichnung für die ideale Nutzung von KI: nicht als Aufgabenerfüller, sondern als kritisches Gegenüber zum Reflektieren und Weiterentwickeln von Ideen. Synthetischer Content – Von KI vollständig generierte Inhalte – Texte, Bilder, Videos oder Audio – ohne menschliche Urheberschaft. Transparenz (KI) – Die offene Kommunikation darüber, ob und wie KI bei der Erstellung von Inhalten eingesetzt wurde. Laut Edelman Trust Barometer entscheidend für das Vertrauen von Konsumentinnen.

  • April 9 · 51 min

    Folge 7 | No Post without Proof – mit Eva Hammertinger

    Eva Hammertinger ist Rechtsanwältin und Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Medienrecht. In dieser Folge sprechen wir über die häufigsten rechtlichen Fehler im Influencer Marketing: Musikrechte, Werbekennzeichnung, Verträge, Nutzungsrechte und eine Behörde, bei der sich wahrscheinlich die wenigsten angemeldet haben - aber eigentlich alle müssten. Themen dieser Folge → Die häufigsten rechtlichen Fehler im Influencer Marketing → Wann Werbung gekennzeichnet werden muss → Verträge: Was muss wirklich drinstehen → Musikrechte: Was erlaubt ist, was nicht → Die RTR und die Meldeverpflichtung, von der kaum jemand weiß → Impressumspflicht, Datenschutzerklärung und Account-Sicherheit → Was tun, wenn es schon schiefgelaufen ist? Erwähnungen & Links RTR – Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH: Meldeverpflichtung für audiovisuelle Mediendienste https://www.rtr.at/rtr/service/ertr/ertr_erstanmeldung.de.html Website von Eva: evahammertinger.com 📍🎙️ Aufgenommen wurde das Gespräch im wundervollen "Die Josefine Hotel" in Wien. Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 Glossar - Folge 7 📖 GLOSSAR AKM – Österreichische Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger. Anlaufstelle für die Lizenzierung von Musikrechten in Österreich. AMD-Gesetz – Gesetz über audiovisuelle Mediendienste. Regelt unter anderem die Meldeverpflichtung für Personen, die audiovisuelle Inhalte kommerziell veröffentlichen. Audiovisuelle Mediendienste – Dienste, die bewegte Bilder mit oder ohne Ton anbieten – z. B. Reels, TikToks oder YouTube-Videos. Business Music Library – Von Plattformen wie Meta oder TikTok bereitgestellte Musik-Libraries, die für kommerzielle Nutzung freigegeben sind. Enthalten in der Regel keine bekannten Chartlieder. KommAustria – Österreichische Kommunikationsbehörde, zuständig für die Aufsicht über audiovisuelle Mediendienste. Datenschutzerklärung – Pflichtangabe für alle, die personenbezogene Daten verarbeiten – z. B. über eine Website oder einen öffentlichen Social-Media-Account mit kommerziellem Charakter. DSGVO – Datenschutz-Grundverordnung. Europäisches Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten. Relevant für alle, die Websites oder kommerzielle Online-Auftritte betreiben. Geldwerter Vorteil – Jede Form von Gegenleistung, die nicht in bar ausgezahlt wird – z. B. Produkte, Einladungen, Reisen oder Übernachtungen. Löst in der Regel Werbekennzeichnungspflicht aus. Impressumspflicht – Gesetzliche Verpflichtung, auf dem eigenen Online-Auftritt Angaben zur eigenen Identität und Kontaktdaten bereitzustellen. Gilt auch für kommerzielle Social-Media-Accounts. Lizenz – Rechtliche Erlaubnis, einen urheberrechtlich geschützten Inhalt – z. B. ein Musikstück oder ein Foto – zu nutzen. Muss für den konkreten Zweck und Zeitraum erworben werden. Nutzungsrechte – Das Recht, einen bestimmten Inhalt für einen definierten Zweck, Zeitraum und Kanal zu verwenden. Muss vertraglich geregelt sein – sowohl für Content, den Creatorinnen erstellen, als auch für Inhalte, die sie auf ihren Kanälen veröffentlichen. RTR – Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH. Administrativer Hilfsapparat der ComAustria. Bietet auf ihrer Website Informationen, Tools und Formulare zur Meldeverpflichtung für audiovisuelle Mediendienste. Schleichwerbung – Als redaktioneller Inhalt getarnte Werbung, die nicht als solche gekennzeichnet ist. Verboten nach dem UWG. Transparenzgebot – Grundsatz, dass die Community klar erkennen können muss, ob es sich um redaktionellen Content oder bezahlte Werbung handelt. Unterlassungsanspruch – Rechtlicher Anspruch, der verlangt, dass eine bestimmte Handlung – z. B. die Nutzung eines Musikstücks – sofort eingestellt wird. Urheberrecht – Schutz von kreativen Werken – z. B. Musik, Fotos, Texte – vor unerlaubter Nutzung durch Dritte. UWG – Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Enthält u. a. das Verbot der Schleichwerbung und richtet sich auch an werbende Unternehmen. Werbekennzeichnung – Pflicht, bezahlte oder durch geldwerte Vorteile motivierte Inhalte klar als Werbung zu kennzeichnen. Korrekte Begriffe: „Werbung" oder „Anzeige" – eindeutig, klar und zu Beginn des Beitrags. Zwei-Faktor-Authentifizierung – Sicherheitsmaßnahme, bei der der Login zusätzlich zum Passwort durch einen zweiten Faktor – z. B. einen Code per SMS – bestätigt werden muss. Absolutes Minimum für jeden kommerziellen Account.

  • April 2 · 40 min

    Folge 6 | Werte sind das neue Briefing - mit Christiana Krivan

    Christiana ist Autorin, Influencerin und Unternehmerin. Sie schreibt, spricht und postet über Fashion, Beauty und Lifestyle - aber auch über Rassismus, Diversität und gesellschaftspolitische Themen. In dieser Folge sprechen wir darüber, was Werte in Kooperationen zu suchen haben, warum Neutralität keine Option ist und wie Marken Diversität wirklich leben können. Themen dieser Folge → Christianas Weg vom Journalismus zur Creatorin und wie sie politisch wurde → Warum Neutralität für sie eine zwischenmenschliche Red Flag ist → Was der Mord an George Floyd mit ihrer Content-Strategie gemacht hat → Tokenism: Was es bedeutet, die erste zu sein – und warum das nie okay ist → Wie Marken Diversität kommunizieren, aber nicht leben → Was Unternehmen wirklich tun müssen, damit Diversität mehr ist als ein Kampagnen-Thema → Inwiefern Expertise einen Preis hat 📍🎙️ Aufgenommen wurde das Gespräch im wundervollen "Die Josefine Hotel" in Wien. Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 Glossar - Folge 6 Aktivismus – Aktives Eintreten für gesellschaftliche oder politische Veränderungen – jenseits von Social-Media-Posts, oft durch konkrete, organisierte Arbeit. BIPOC – Abkürzung für Black, Indigenous and People of Color. Sammelbegriff für Menschen, die in weißen Mehrheitsgesellschaften von Rassismus betroffen sind. Backlash – Negative Reaktionen oder öffentliche Kritik, die auf eine Aussage, einen Post oder eine Kooperation folgen. Black History Month – Jährlich im Februar (in den USA, Kanada und UK) begangener Monat, der die Geschichte und Leistungen schwarzer Menschen würdigt. Wird von Marken oft für Kampagnen genutzt – nicht immer mit entsprechender Vergütung der Beteiligten. Cis / Cis-geschlechtlich – Begriff für Personen, deren Geschlechtsidentität mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt. Content-Strategie – Der Plan, der bestimmt, welche Inhalte wann, wo und für wen erstellt und veröffentlicht werden. Creator Economy – Das wirtschaftliche Ökosystem rund um Content-Creatorinnen – Plattformen, Marken, Agenturen und Creatorinnen, die gemeinsam Wert schaffen. Diversität – Die Vielfalt von Menschen in Bezug auf Hautfarbe, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Behinderung, Religion, Herkunft und weitere Merkmale. Im Marketing-Kontext oft als Ziel formuliert – aber nicht immer wirklich gelebt. Engagement – Die aktive Interaktion einer Community mit Content – Likes, Kommentare, Shares, Saves. Heteronormativität – Die gesellschaftliche Annahme, dass Heterosexualität die Norm ist und andere sexuelle Orientierungen die Ausnahme. Hijab – Kopftuch, das von manchen muslimischen Frauen aus religiösen Gründen getragen wird. Kennzeichnungspflicht – Gesetzliche Verpflichtung, bezahlte Kooperationen und Werbung auf Social Media als solche zu kennzeichnen. Kippa – Jüdische Kopfbedeckung, die von gläubigen Männern getragen wird. Micro-Influencerin – Creatorin mit verhältnismäßig kleiner, aber sehr engagierter Community – typischerweise zwischen 1.000 und 50.000 Followern. People of Color (PoC) – Sammelbegriff für Menschen, die in weißen Mehrheitsgesellschaften aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft Diskriminierung erfahren. Pride / Pride Month – Jährlich im Juni stattfindende Veranstaltungen zur Sichtbarkeit und Gleichberechtigung von LGBTQIA+-Personen. Wird von Marken oft für Kampagnen genutzt – mit wechselndem Engagement außerhalb des Juni. Queer – Oberbegriff für Menschen, die sich nicht mit heterosexuellen oder cis-geschlechtlichen Normen identifizieren. Repräsentation – Die sichtbare Darstellung unterschiedlicher Gruppen in Medien, Werbung und Unternehmen – als Voraussetzung für echte Inklusion. Token / Tokenism – Die Praxis, eine einzelne Person einer Minderheit einzubinden, um Diversität zu signalisieren – ohne strukturelle Veränderungen vorzunehmen. UGC (User Generated Content) – Authentischer Content, der von Creatorinnen im Auftrag einer Brand produziert wird.

  • March 26 · 41 min

    Folge 5 | The Long Game - mit Karin Teigl

    Karin Teigl ist Unternehmerin, Agenturinhaberin, Creatorin der ersten Stunde – und jetzt auch Bestseller-Autorin. In dieser Folge dreht sich alles um langfristige Kooperationen: Wann machen sie Sinn? Wie pflegt man sie? Und wann ist es Zeit, sie zu beenden? Karin gibt ehrliche Einblicke aus beiden Perspektiven - als Creatorin, die selbst 22 Jahreskooperationen umsetzt, und als Agentur, die für Brands bucht. Eine Folge über Vertrauen, Werte und warum kurzfristiges Geld manchmal der teuerste Fehler ist. Themen dieser Folge → Karins erste Jahreskooperation - und wie sie sie selbst gepitcht hat → Warum langfristige Kooperationen mehr Trust schaffen als kurzfristige Aktivierungen → Wann One-Off-Kampagnen trotzdem Sinn machen → Warum Feedback zwischen Brand und Creator so wichtig ist → Wie man merkt, ob man wirklich Partnerin ist - oder nur eine Nummer → Mindestreichweiten: wann sie fair sind und wann sie Unsinn sind Über Karin Teigl Karin Teigl ist Gründerin von CYK Collective, einer der bekanntesten Influencer-Marketing-Agenturen in Österreich, und unter dem Namen Constantly K eine der erfolgreichsten Creatorinnen im deutschsprachigen Raum. Seit über zehn Jahren verbindet sie Unternehmertum, Content-Creation und Community-Building - mit Bodenständigkeit als oberstem Prinzip. Karin auf Instagram: @constantlyk CYK Collective: @cykcollective Erwähnungen & Links 📖 Karins Buch Träum dich mutig 🎟️ Buzz & Beyond Summit – 23. April, Sophiensäle Wien: https://cyk-collective.com/buzz-beyond/ 📍🎙️ Aufgenommen wurde das Gespräch im wundervollen "Die Josefine Hotel" in Wien. Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 Glossar - Folge 5 Awareness – Bekanntheit. Ziel von Kampagnen, die darauf ausgerichtet sind, eine Marke oder ein Produkt bei einer Zielgruppe bekannt zu machen. Brand Ambassador – Eine Creatorin, die eine Marke langfristig und über einzelne Kampagnen hinaus repräsentiert – oft als Gesicht der Marke. Brand Fit – Die inhaltliche, visuelle und wertemäßige Übereinstimmung zwischen einer Creatorin und einer Marke. Buyout – Einmalzahlung für die Nutzung von Content, Name oder Gesicht einer Creatorin über die ursprüngliche Kooperation hinaus. Community – Die Gruppe von Menschen, die einer Creatorin aktiv folgt, mit ihr interagiert und ihr vertraut. Gilt als wichtigste Währung im Creator Business. Credibility – Glaubwürdigkeit einer Creatorin gegenüber ihrer Community, aufgebaut durch konsistentes, authentisches Auftreten über Zeit. Engagement – Die aktive Interaktion einer Community mit Content – Likes, Kommentare, Shares, Saves. Wichtiger Qualitätsindikator neben der reinen Reichweite. Feedback-Call – Regelmäßiges Gespräch zwischen Creatorin und Brand, in dem besprochen wird, was gut funktioniert hat, was nicht – und wie man gemeinsam besser wird. Grundrauschen – Kontinuierliche, niedrigschwellige Markenpräsenz durch regelmäßige Aktivierungen. Sorgt dafür, dass eine Brand dauerhaft im Bewusstsein der Zielgruppe bleibt. KPI (Key Performance Indicator) – Messbare Kennzahl, anhand derer der Erfolg einer Kampagne bewertet wird – z. B. Reichweite, Klicks, Verkäufe oder Code-Einlösungen. Mindestreichweite – Vertraglich festgelegte Mindestzahl an Personen, die ein Beitrag im Rahmen einer Kooperation erreichen muss. One-Off-Kooperation – Einmalige Zusammenarbeit zwischen einer Creatorin und einer Brand, ohne langfristige Fortsetzung. Organisch – Content, der ohne bezahlte Bewerbung veröffentlicht wird und auf der natürlichen Reichweite der Creatorin basiert. Pitch – Proaktive Präsentation einer Creatorin oder Agentur gegenüber einer Brand, um eine Kooperation anzubahnen – oft mit konkreten Ideen und Zahlen. Return on Invest (ROI) – Verhältnis zwischen dem erzielten Ergebnis und den eingesetzten Kosten einer Kampagne. UGC (User Generated Content) – Content, der von Creatorinnen im Auftrag einer Brand produziert wird – authentisch, oft ohne großes Produktionsbudget, häufig mit hoher Wirkung. Die Brand kauft dabei die Nutzungsrechte ab.

  • March 19 · 48 min

    Folge 4 | Was kostet Influencer Marketing? - mit Denise Steiner

    Denise Steiner hat Influencer Marketing aus jeder erdenklichen Perspektive erlebt: als Bloggerin, als Agentur-Profi und heute als Leiterin der digitalen Kommunikation bei A1 Telekom. In dieser Folge sprechen wir über das, worüber viele lieber schweigen – Geld. Was beeinflusst die Kosten im Influencer Marketing wirklich? Warum wird klassische Werbung selten hinterfragt, Influencer-Honorare aber schon? Und was vergessen Unternehmen bei der Budgetplanung immer wieder? Eine Folge für alle, die Influencer Marketing endlich nüchtern betrachten wollen. Themen dieser Folge → Welche Rolle Influencer Marketing im digitalen Marketing-Mix spielen sollte und was es nicht ersetzen kann → Warum die erste Frage immer das Ziel sein muss → Awareness vs. Sales: Welche Strategie wann Sinn macht → Langfristig vs. kurzfristig: Wann welcher Ansatz die bessere Wahl ist → Was die Kosten im Influencer Marketing wirklich beeinflusst – von Reichweite bis Nutzungsrechten → Warum Exklusivität oft vergessen wird – und was sie kostet → TKP: nützlich, aber ohne Kontext wertlos →Typische Budget-Fallen und wie man sie vermeidet → Wann eine Agentur Sinn macht – und was man trotzdem selbst leisten muss → Wie man Markenbindung und Vertrauen messen kann – und was dabei realistisch ist Über Denise Steiner Denise Steiner leitet die digitale Kommunikation bei A1 Telekom und verantwortet die digitale Strategie für eine der größten Telekom-Marken im DACH-Raum. Sie kennt die Branche aus allen Perspektiven: als Bloggerin, Social Media Managerin, Senior Content Consultant und Agentur-Profi. Diese Erfahrung macht sie zur idealen Gesprächspartnerin, wenn es darum geht, Influencer Marketing nüchtern und strategisch zu betrachten. 📍🎙️ Aufgenommen wurde das Gespräch im wundervollen "Die Josefine Hotel" in Wien. Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 Glossar - Folge 4 Awareness – Bekanntheit. Im Marketing-Kontext das Ziel, eine Marke oder ein Produkt bei einer möglichst breiten oder spezifischen Zielgruppe bekannt zu machen. Brand Fit – Die inhaltliche und visuelle Übereinstimmung zwischen einer Marke und einer Creatorin. Entscheidend bei der Auswahl von Kooperationspartnerinnen. Brand Image – Das Bild, das eine Zielgruppe von einer Marke hat – beeinflusst durch Kommunikation, Kooperationen und öffentliches Auftreten. Buyout – Einmalzahlung für die dauerhafte oder zeitlich begrenzte Nutzung von Content, Name oder Gesicht einer Person über die ursprüngliche Kooperation hinaus. Community Management – Die aktive Betreuung einer Online-Community: Kommentare beantworten, Fragen klären, Stimmung beobachten. Conversion – Eine gewünschte Handlung, die ein User ausführt – z. B. ein Kauf, eine Anmeldung oder ein Download. Exklusivität – Vertragliche Vereinbarung, bei der eine Creatorin für einen definierten Zeitraum nicht mit Konkurrenz-Brands zusammenarbeiten darf. Wird meist zusätzlich zum Honorar vergütet. Funnel – Der Marketing-Trichter, der den Weg einer Kundin von der ersten Wahrnehmung einer Marke bis zum Kauf beschreibt. Influencer Marketing ist oft am Anfang des Funnels (Awareness) angesiedelt, kann aber auch weiter hinten (Sales) wirken. Impressionen – Die Gesamtzahl der Ansichten eines Beitrags, inkl. Mehrfach-Ansichten derselben Person. In-house – Leistungen, die ein Unternehmen intern erbringt, anstatt sie an eine externe Agentur auszulagern. KMU – Kleine und mittlere Unternehmen. Häufig mit anderen Budget- und Ressourcenrealitäten als Großkonzerne. Nutzungsrechte – Das Recht, Content einer Creatorin über die eigentliche Kooperation hinaus zu verwenden – z. B. auf der eigenen Website, in Ads oder am POS. Muss separat vereinbart und vergütet werden. Organisch – Content, der ohne bezahlte Bewerbung ausgespielt wird – im Gegensatz zu Paid Media. Paid Media / Paid Amplification – Bezahlte Ausspielung von Content über Werbeanzeigen, um Reichweite über die organische Followerschaft hinaus zu erhöhen. Performance Marketing – Marketingmaßnahmen, die direkt auf messbare Ergebnisse ausgerichtet sind – z. B. Klicks, Verkäufe oder Downloads. Persona – Eine fiktive, aber realitätsnahe Beschreibung einer typischen Zielperson, die bei der strategischen Planung hilft. Reichweite – Die Anzahl der Personen, die einen Beitrag gesehen haben. ROAS (Return on Ad Spend) – Kennzahl, die angibt, wie viel Umsatz pro ausgegebenem Werbe-Euro generiert wurde. ROI (Return on Investment) – Verhältnis zwischen dem erzielten Gewinn und den eingesetzten Kosten einer Maßnahme. Streuverlust – Der Anteil einer Werbekampagne, der Personen erreicht, die nicht zur Zielgruppe gehören – und damit ineffektiv verpufft. TKP (Tausender-Kontakt-Preis) – Kosten pro 1.000 erreichten Personen. Wird im Influencer Marketing zur Vergleichbarkeit herangezogen, ist aber ohne Zielgruppenkontext wenig aussagekräftig. TVC (Television Commercial) – Klassischer TV-Werbespot. Oft als Vergleichsgröße herangezogen, wenn es um Produktionskosten und Reichweite geht. Zielgruppe – Die Personengruppe, die ein Unternehmen mit einer Kampagne ansprechen möchte – definiert durch Alter, Interessen, Kaufverhalten, geografische Lage u. v. m.​​​​​​​​​​​​​​​​

  • March 12 · 46 min

    Folge 3 | Influencer Marketing ist kein Hobby - mit Vicky Heiler

    Vicky Heiler ist seit 16 Jahren im Business – und weiß genau, was es bedeutet, wenn aus Leidenschaft ein Beruf wird. In dieser Folge spricht sie offen über Professionalität, Grenzen und was es braucht, um eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu führen. Eine Folge für alle, die Influencer Marketing wirklich verstehen wollen. Themen dieser Folge → Von der Modebloggerin zur Unternehmerin: Vickys Weg seit 2010 →Warum Influencer-Marketing von außen immer einfacher aussieht als es ist →Der Weg von der ersten Anfrage bis zum Go-Live – Schritt für Schritt →Briefings, Moodboards und Feedback-Schleifen: Was wirklich gut funktioniert →Kleine Accounts, großes Potenzial: Warum Engagement mehr zählt als Reichweite →Red Flags in Kooperationen: Massenbriefings, Skripte und das Marmor-Problem →Authentizität als Geschäftsprinzip: Was Vicky annimmt – und was nicht →Vorlaufzeiten, Flexibilität und das echte Leben zwischendrin Über Vicky Heiler Vicky Heiler ist seit 16 Jahren in der Creator Economy unterwegs – und damit eine der wenigen, die wirklich erklären kann, wie aus einem Hobby-Blog ein vollwertiges Business wird. In dieser Folge sprechen wir darüber, was hinter einem einzigen Instagram-Post wirklich steckt: Briefings, Feedback-Schleifen, Verhandlungen, Absagen. Warum 80 Prozent der Anfragen abgelehnt werden. Warum kleine Accounts oft mehr wert sind als große. Und warum Authentizität kein Gefühl ist, sondern eine langfristige Geschäftsstrategie. 📍🎙️ Aufgenommen wurde das Gespräch im wundervollen "Die Josefine Hotel" in Wien. Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 Glossar - Folge 3 Alle Begriffe aus dieser Folge – kurz und verständlich erklärt Authentic Advertising / Native Content – Werbung, die sich natürlich in den normalen Content einbettet und nicht wie eine klassische Anzeige wirkt. Click-Through-Rate (CTR) – Prozentualer Anteil der Personen, die auf einen Link oder eine Verlinkung geklickt haben. Engagement Rate – Prozentualer Anteil der Follower, der aktiv mit Content interagiert (Likes, Kommentare, Saves, Shares) – wichtiger Qualitätsindikator. Impressions – Gesamtzahl der Ansichten eines Beitrags, inkl. Mehrfach-Ansichten derselben Person. Micro-Influencerin – Creatorin mit verhältnismäßig kleiner, aber sehr engagierter Community – typischerweise zwischen 1.000 und 50.000 Followern. On-Brand – Etwas, das zur Markenpersönlichkeit oder dem Stil einer Creatorin oder eines Unternehmens passt. Reach / Reichweite – Anzahl der Personen, die einen Beitrag gesehen haben.

  • March 5 · 41 min

    Folge 2 | ROI or it didn’t happen - mit Bettina Reibnegger

    Wie misst man eigentlich den Erfolg von Influencer Marketing wirklich? Bettina Reibnegger, Global Head of Communications bei Waterdrop, gibt in dieser Folge ehrliche Einblicke: Was trackt sie, was ignoriert sie bewusst und warum sind Follower-Zahlen für sie die irrelevanteste Kennzahl überhaupt? Themen in der Folge: → Influencer Marketing bei Waterdrop von 2017 bis heute: Vom Content-Tool zur Kernstrategie → ROI, ROAS, AROAS – was genau gemessen wird und wie → Online tracken, offline verkaufen: Wie Waterdrop mit dem Messbarkeits-Gap umgeht → Awareness vs. Conversion: Warum unterschiedliche Ziele unterschiedliche CreatorInnen brauchen → Die 3P-Methode: Past, Performance & Personality bei der Creator-Auswahl → Newbies, Regulars, Core, Ambassadors: Das Creator-Kategoriesystem bei Waterdrop → Was guten Creator-Content auszeichnet: USPs, Authentizität, sichtbare CTAs Über Bettina Reibnegger Bettina Reibnegger ist Global Head of Communications bei Waterdrop und verantwortet die weltweite Strategie für Influencer Marketing, Social Media, PR und Nachhaltigkeit. Sie ist seit 2017 im Unternehmen und hat das Influencer Marketing von Grund auf mitaufgebaut - von den ersten kleinen Creator*innen bis hin zu globalen Kampagnen in den USA, UK und darüber hinaus. 📍🎙️ Aufgenommen wurde das Gespräch im wundervollen "Die Josefine Hotel" in Wien. Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com Weitere Links: → auf waterdrop.com gibt es mit dem !! Rabattcode MAVEN10 10% - stay hydrated!! Glossar – Folge 2 Alle Begriffe aus dieser Folge – kurz und verständlich erklärt ROI (Return on Investment): Kennzahl, die zeigt, wie viel Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital erzielt wurde. Im Marketing: Was kommt für mein eingesetztes Budget zurück? ROAS (Return on Ad Spend): Umsatz pro ausgegebenem Werbe-Euro. ROAS 3 = 3 € Umsatz pro 1 € Werbeausgabe. AROAS (Acquisition ROAS): Variante des ROAS, die sich nur auf Neukundinnen fokussiert. Bewertet, wie effizient über Influencer Marketing neue Käuferinnen gewonnen werden. UTM-Link: Tracking-Link mit speziellen Parametern, der zeigt, woher ein Website-Besucher kommt. Ermöglicht genaues Messen von Traffic und Käufen aus Influencer-Kampagnen. Conversion Rate: Anteil der Besucher*innen, die eine gewünschte Aktion ausführen (z.B. Kauf). Berechnung: Conversions ÷ Besuche × 100. Customer Lifetime Value (CLV): Gesamtumsatz, den Kundin über die gesamte Dauer der Kundenbeziehung generiert. Ein hoher CLV zeigt, dass Kundinnen loyal sind und immer wieder kaufen. Touchpoint: Jeder Kontaktpunkt einer Person mit einer Marke (Instagram-Post, Google-Anzeige, persönliche Empfehlung …). Bis zum Kauf braucht es meist mehrere. Paid Social: Bezahlte Werbeanzeigen auf Social-Media-Plattformen wie Instagram, TikTok oder Facebook. Gegenteil: Organic Social = unbezahlte, natürliche Reichweite. Paid Search: Bezahlte Suchmaschinenwerbung, z.B. Google Ads. Erscheint, wenn NutzerInnen nach bestimmten Begriffen suchen. 3P-Methode: Waterdrop-eigenes Framework zur Creator-Auswahl: Past (mit wem hat Creator*in früher gearbeitet?), Performance (wie sind die Zahlen?), Personality (wofür steht die Person?). USP (Unique Selling Proposition): Das Alleinstellungsmerkmal eines Produkts: was macht es besonders und warum sollte ich genau dieses kaufen?

  • March 5 · 51 min

    Folge 1 | Warum Influencer Marketing? - mit Anika Hejduk

    Wie überzeugst du Entscheidungsträger*innen davon, dass Influencer Marketing wirklich funktioniert - und das nicht nur in der Marketing-Abteilung, sondern auch im C-Level und in der Finanzabteilung? Anika, Mitgründerin und COO von CYK Collective, kennt diese Gespräche in- und auswendig. Sie ist seit Jahren in der Branche, Influencer Management ist ihre DNA, sie hat etliche Kampagnen geplant und immer wieder Aufklärungsarbeit geleistet. In dieser Folge teilt sie ehrlich, was funktioniert und was nicht. Themen in der Folge: → Anikas Weg: Vom Zufall in die Branche, vom Management zur COO → Warum Skepsis gegenüber Influencer Marketing heute noch immer groß ist – und was dahinter steckt → Das Paradox: Klassische Werbung darf Millionen kosten, Influencer Marketing muss sofort Umsatz bringen → Was Influencer Marketing wirklich kann - und was es nicht kann (und auch nicht soll) → Warum Vertrauen die wichtigste Währung ist → Influencer Marketing als Teil der Gesamtkommunikation Über Anika Anika ist Mitgründerin und COO von CYK Collective, einer Wiener Full Service Social Media und Influencer Marketing Agentur. Sie ist vor sieben Jahren eher zufällig in die Branche geraten, war lange das Management von Karin Teigl (Constantly K) zuständig und wurde schließlich von der Mitarbeiterin zur Geschäftspartnerin. Heute ist sie für die operativen Prozesse im Unternehmen zuständig. 📍🎙️ Aufgenommen wurde das Gespräch im wundervollen "Die Josefine Hotel" in Wien. → CYK Collective – cykcollective.com → Buzz & Beyond Summit – 23. April, Sophiensäle Wien Eine Produktion von Xupiter Vision: Konzept, Produktion und Hosting von Podcast – alles aus einer Hand. Schreib mir gerne: sebastian.krebitz@xupitervision.com 📖 Glossar - Folge 1: Alle Begriffe aus dieser Folge – kurz und verständlich erklärt. KPI (Key Performance Indicator): Kennzahl zur Messung von Erfolg. Beispiele: Reichweite, Klickrate, Conversions, Follower-Wachstum. Awareness: Bekanntheit einer Marke oder eines Produkts. Awareness-Kampagnen wollen möglichst viele Menschen erreichen und einen ersten Eindruck hinterlassen - ohne direkten Kaufdruck. Hard Selling: Direktes, aggressives Verkaufen mit dem Ziel, sofort einen Kauf auszulösen. Conversion: Wenn User*innen eine gewünschte Aktion ausführen - zum Beispiel etwas kauft, sich anmeldet oder auf einen Link klickt. TKP (Tausender-Kontaktpreis): Gibt an, wie viel man zahlt, um 1.000 Personen zu erreichen. Wird häufig zur Preiskalkulation im Influencer Marketing verwendet. Formel: Preis ÷ Reichweite × 1.000. Engagement Rate: Misst, wie aktiv eine Community mit Inhalten interagiert. Berechnung: (Likes + Kommentare + Saves) ÷ Reichweite × 100. Marketing Funnel: Das Modell, das die Reise vom ersten Kontakt mit einer Marke bis zum Kauf beschreibt. Die wichtigsten Phasen: Awareness (kennenlernen) → Consideration (überlegen) → Conversion (kaufen). Seeding: Produkte werden an InfluencerInnen geschickt - ohne bezahlte Kooperation - in der Hoffnung, dass sie organisch darüber berichten. Brandfit: Wie gut ein Influencer oder eine Influencerin zur Marke passt - in Sachen Werte, Ästhetik, Zielgruppe und Themen. Schlechter Brandfit ist einer der häufigsten Gründe für schwache Kampagnenergebnisse. Brand Ambassador: Langfristige Markenbotschafter*in - jemand, der eine Marke nicht nur einmalig bewirbt, sondern dauerhaft mit ihr assoziiert wird. Out of Home (OOH): Werbung im öffentlichen Raum - z.B. Plakate, Screens in der U-Bahn, Werbetafeln. Doomscrolling: Das endlose, oft unbewusste Scrollen durch Social Media. Der Begriff beschreibt das Gefühl, nicht aufhören zu können, obwohl man eigentlich möchte.

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