#30 Losgelöst – Du darfst schlecht darin sein
30 Losgelöst – Du darfst schlecht darin sein Wie oft warten wir eigentlich darauf, etwas gut genug zu können, bevor wir überhaupt anfangen? Ich kenne das selbst nur zu gut. Beim Podcast, beim Malen, beim Tontaubenschießen oder einfach bei neuen Dingen, die ich ausprobieren möchte. Da ist schnell dieser Gedanke: Ich sollte das doch erst können. Es sollte gut aussehen. Professionell sein. Oder zumindest nicht peinlich werden. Aber wer hat eigentlich entschieden, dass wir erst gut genug sein müssen, bevor wir anfangen dürfen? In dieser Folge geht es um Perfektionismus, Außenwirkung und die Angst vor Bewertung. Darum, wie subtil Angepasstheit funktionieren kann und warum wir Dinge manchmal nicht für uns machen, sondern dafür, wie sie von außen aussehen. Ich spreche darüber, wie wichtig es ist, sich Zeit zu schenken, Dinge zu üben und auszuprobieren, ohne sofort perfekt sein zu müssen. Denn vielleicht brauchen wir gar keine Erlaubnis dafür, etwas zu beginnen, nur weil es uns Freude macht. Du darfst malen, auch wenn du keine Künstlerin bist. Du darfst einen Podcast machen, auch wenn du damit kein Geld verdienst. Du darfst etwas Neues ausprobieren und schlecht darin sein. Du darfst Nein sagen, Ansprüche haben, deine Meinung wechseln und dein Leben verändern. Vielleicht geht es bei Entwicklung auch gar nicht darum, irgendwann keine Angst mehr zu haben. Vielleicht geht es darum, es trotzdem einmal zu machen. Einen ersten Schritt zu gehen. Sich etwas zu trauen. Und beim nächsten Mal vielleicht ein kleines bisschen mutiger zu sein. Denn das Leben ist keine Pinterest-Seite. Es darf Ecken haben, unfertige Stellen, dunkle Farben und Dinge, die wir wieder übermalen. Du brauchst keine Erlaubnis von irgendwem, um das Leben zu leben, das sich für dich richtig anfühlt. Deine Anna-Maria
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