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Liebe im Mittelalter war keine Privatsache, sondern ein öffentlicher, rechtlicher und wirtschaftlicher Akt. Wer wen heiratete, entschieden meist die Eltern – nicht das Herz. Liebe und Ehe waren zwei getrennte Welten: Während die Ehe Besitz, Status und Bündnisse sicherte, lebte die romantische Liebe im Ideal der höfischen Minne – oft außerhalb der Ehe.
Frage:
„Wenn ihr im Mittelalter gelebt hättet – hättet ihr euch den Partner von den Eltern aussuchen lassen, oder hättet ihr auf die Minne gesetzt?“
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