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Fiction

Lesungen

radio3 (Rundfunk Berlin-Brandenburg)

Große Werke und neue Entdeckungen: Die besten Geschichten gelesen von bekannten Stimmen. Hier finden Sie alle radio3 Lesungen als Podcast.

Aktuelles Highlight bei uns ist die Neuproduktion der "Buddenbrooks" von Thomas Mann, eingesprochen vom stimmgewaltigen Schauspieler Thomas Sarbacher. Sehr hörenswert auch "Walden" von Henry David Thoreau, ein Buch, das als Klassiker der "Aussteiger-Literatur" gilt, vorgelesen von Günter König. Und Theodor Fontanes großer Roman "Der Stechlin" in einer legendären Aufnahme mit dem Schauspieler Hans Paetsch.

  • 120 episodes
  • Updated May 3

Episodes120

  • Sep 2, 2025 · 20 min

    Leo Perutz: Nachts unter der steinernen Brücke (9/25)

    „Der entwendete Taler“ heißt die Novelle, in der wir uns gerade befinden. Rudolf der Zweite ist noch ein junger Mann. Ein Silbertaler bringt ihm Unglück, solange er nicht bei seinem Besitzer angelangt ist, einem Juden namens Meisl. Den sucht Rudolf vergeblich. Er wirft den Taler in den Fluss, wo ihn ein Fischer auffängt und in seine Manteltasche steckt. Der Mantel ist mittlerweile bei einem Altkleiderhändler in der Judenstadt angelangt, Rudolf auch. Der Altkleiderhändler beklagt sich bitter bei Rudolf über die Schwierigkeiten seines Gewerbes, erntet aber nur den schwachen Trost, dass die vom Stamme Ruben eben mit alten Kleidern Handel treiben müssten, weil sie einst um das Gewand von Jesus gewürfelt hätten. Das Audio ist online bis zum 08.10.2026.

  • Sep 2, 2025 · 22 min

    Leo Perutz: Nachts unter der steinernen Brücke (8/25)

    Und wieder springen wir in der Zeit. Wir haben den alten Kaiser Rudolf erlebt, der nachts wach liegt und um die schöne Jüdin Esther trauert. Wir haben vom reichen Juden Meisl gehört, dessen weißer Pudel nach seinem Tod durch die Straßen streunt und fast am Galgen endet. Doch in dieser Novelle sind sie beide jung, der Kaiser und Meisl - und letzterer ist bettelarm. Hier treffen sie zum ersten Mal aufeinander. Rudolf - der noch kein Kaiser ist, sondern nur Erzherzog - hat sich im Wald verirrt und stößt auf zwei riesenhafte Männer, die einen Stapel Gold, einen Stapel Silbermünzen und einen Stapel Kupferpfennige vor sich aufgetürmt haben. Als Rudolf sie fragt, wer sie seien, antwortet der eine: „Die unter mir stehen, nennen mich den Großen und Mächtigen. Und mein Geselle heißt der Furchtbare und Starke.“ Das Audio ist online bis zum 08.10.2026.

  • Sep 2, 2025 · 21 min

    Leo Perutz: Nachts unter der steinernen Brücke (7/25)

    Rudolf der Zweite, Kaiser des Heiligen Römischen Reichs und König von Böhmen, hat schlechte Nächte und beunruhigende Gedanken. Er glaubt sich von den Toten verfolgt und fürchtet ihre Rache. Manchmal erscheinen sie ihm als Krähe, Kuckuck oder Hummel und reden gotteslästerliches Zeug, manchmal schlüpfen sie in die Gestalt eines neuen Dieners oder eines unbekannten Gastes. Das macht die Audienzen beim Kaiser mitunter zu bizarren Veranstaltungen. Eben ist der marokkanische Gesandte - von Venedig kommend - in Prag abgestiegen. Er soll Rudolf ein Freundschafts-Schreiben des Herrschers von Marokko überreichen. Das Audio ist online bis zum 08.10.2026.

  • Sep 2, 2025 · 21 min

    Leo Perutz: Nachts unter der steinernen Brücke (6/25)

    Eifersucht und Eitelkeit haben den jungen venezianischen Grafen Collalto ins Verderben gestürzt. Bei einem Ball hatte den Baron Juranic wegen seines ungehobelten Tanzstils lächerlich gemacht. Der Baron hat ihn zum Duell gefordert, Collalto hat verloren. Und um sein Leben zu retten, verlangt der Baron nun von ihm, eine Sarabande zu tanzen - durch alle Gassen Prags, ohne Pause bis zum Morgen. Doch die Musikanten des Barons fallen vor jedem Kruzifix und jeder Marienstatue, an der sie vorbeikommen, auf die Knie und beten. Der Graf kann atemschöpfen, was den Baron verdrießt. Kurzerhand dirigiert er die Gruppe in die Judenstadt. Collalto tanzt zu Tode erschöpft am Haus von Rabbi Löw vorbei und fleht ihn um ein Christusbild an. Der Rabbi zaubert jedoch ein „Ecce homo“ an die gegenüberliegende Hauswand – ein Bild des verfolgten Judentums. Das rührt das steinerne Herz des Barons und bringt ihn von der grausamen Strafe ab. Das Audio ist online bis zum 08.10.2026.

  • Sep 2, 2025 · 22 min

    Leo Perutz: Nachts unter der steinernen Brücke (5/25)

    Die „Sarabande“ heißt die Novelle, in die wir heute einsteigen. Der geheime Rat und Kanzler von Böhmen, Herr Zdenko von Lobkowicz, veranstaltet ein Fest in seinem Prager Stadthaus. Die Herren sind à la Mode gekleidet: mit goldgestickten Röcken aus purpurfarbenem Samt und weißgefütterten geschlitzten Ärmeln. Nur einer fällt aus dem Rahmen: der Baron Juranic, der in Reisekleidern erscheint. Sein Gepäck ist auf der letzten Poststation liegen geblieben. Er ist das Kriegshandwerk gewöhnt, nicht die feine Gesellschaft. Und er tanzt ungefähr so elegant wie ein dressierter Bär. Dem jungen venezianischen Grafen Collalto könnte das egal sein, wenn der Baron nicht ein Auge auf das Fräulein geworfen hätte, um das auch er sich bemüht. Also versucht er nach Kräften, den Baron lächerlich zu machen. Doch der lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Das Audio ist online bis zum 08.10.2026.

  • Sep 2, 2025 · 21 min

    Leo Perutz: Nachts unter der steinernen Brücke (4/25)

    Es ist ein Wintertag im Jahr 1609, an dem es dem armen Juden Berl Landfahrer an den Kragen gehen soll. Der Unglücksvogel hat einen gestohlenen Zobelfellmantel gekauft, und dafür soll er nun an den Galgen kommen. Um seine Schmach zu vergrößern, sollen gleich noch zwei Straßenhunde mit ihm gehängt werden. Die haben erst recht nichts verbrochen - ein abgemagerter Bauernköter mit rotbraunem Fell und ein weißer Pudel, der einst dem reichen Juden Mordechai Meisl gehört hat. Das Audio ist online bis zum 08.10.2026.

  • Sep 2, 2025 · 22 min

    Leo Perutz: Nachts unter der steinernen Brücke (3/25)

    Aus 14 in sich abgeschlossenen Novellen besteht dieser Roman. Und wir springen heute mitten hinein in die zweite Novelle. „Des Kaisers Tisch“ heißt sie, und sie spielt an einem Frühsommertag des Jahres 1598 in Prag. Dort herrscht der habsburgische Kaiser Rudolf der Zweite. Das ist nicht allen Untertanen recht. Der junge Peter Zaruba hofft auf einen König böhmischer Nation, der dem reformierten Glauben anhängt. Einer seiner Urahnen hat einst prophezeit, dass ein Sprössling aus seinem, dem Zaruba-Geschlecht, die Freiheit Böhmens wieder aufrichten wird. Aber - ganz wichtig - er darf niemals von des Kaisers Tisch essen, sonst wird es damit nichts. Peter Zaruba fühlt sich dazu auserwählt, Böhmen zu alter Größe zu verhelfen. Als ihn sein Schwager Georg Kapliř, der beim Kaiser geschäftlich zu tun hat, dorthin zum Essen mitnehmen will, schlägt er die Einladung empört aus. Stattdessen geht er in ein Gasthaus, wo es ein sagenhaftes Menü mit zwölf Gängen gibt, für nur drei böhmische Groschen: Nierenschnitten am Spieß gebraten, Fasanenragout und Kalbszünglein, gefüllten Schweinsfuß und - zum Nachtisch - Marzipankügelchen mit Zuckerguss. Peter Zaruba langt begeistert zu. Das Audio ist online bis zum 08.10.2026.

  • Sep 2, 2025 · 23 min

    Leo Perutz: Nachts unter der steinernen Brücke (2/25)

    Die Pest wütet in der Prager Judenstadt, und vor allem die Kinder fallen ihr zum Opfer. Rabbi Löw sucht den Schuldigen, der Gottes Zorn so stark erregt hat, dass er die Plage über die Stadt geschickt hat. Und er trägt den beiden Spaßmachern Jäckele-Narr und Koppel-Bär auf, die toten Kinder auf dem Friedhof zu befragen. Sie erhalten Antwort: „Es ist geschehen um der Sünde Moabs willen, die eine unter euch begangen hat.“ Doch keine Frau aus der Gemeinde will einen Ehebruch zugeben. Also bestellt der Rabbi die beiden Spaßmacher ein zweites Mal ein. Das Audio ist online bis zum 08.10.2026.

  • Sep 2, 2025 · 21 min

    Leo Perutz: Nachts unter der steinernen Brücke (1/25)

    Heute beginnen wir mit dem Roman „Nachts unter der Steinernen Brücke“ des österreichischen Schriftstellers Leo Perutz. Geboren wurde Leo Perutz, wie Franz Kafka, in Prag. Er gehörte zum Kreis um Robert Musil und Franz Werfel in Wien, später floh er vor den Nationalsozialisten ins Exil nach Palästina. Dort hat er seinen wichtigsten Roman vollendet - eine zeitlose Geschichte über eine untergegangene Welt. Sie spielt in Prag um das Jahr 1600. Zahllose Kinder sterben an der Pest. Wie Rabbi Löw tappen wir Hörerinnen und Hörer anfangs im Dunkeln: wer ist für diese Epidemie verantwortlich? In 14 Episoden löst er nach und nach das Rätsel um die unmögliche Liebe von Kaiser Rudolf zur schönen Esther, der Frau des reichen Mordechai Meisl. Leo Perutz verwebt historische Fakten, volkstümliche Sagen und jüdische Legenden – und erzählt so von der Zerstörung der alten Prager Judenstadt, in der er selbst aufgewachsen ist. Der Schauspieler Felix von Manteuffel liest »Nachts unter der steinernen Brücke« von Leo Perutz. Das Audio ist online bis zum 08.10.2026.

  • Aug 18, 2025 · 25 min

    Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern (11/11)

    Zweieinhalb Jahre hat Henry David Thoreau am einsamen Waldensee gelebt, nachdem er 1845 dem Lehrerberuf den Rücken gekehrt hatte. Im Lauf unserer Lesung haben wir ihn bei seinen Beobachtungen und Reflektionen einmal durch alle Jahreszeiten begleitet. Im letzten Kapitel seines Buches fasst Thoreau seine Überlegungen noch einmal in einer Art Glaubens-, oder besser: Lebensbekenntnis zusammen. Die Inschrift am Apollo-Tempel zu Delphi „Erkenne dich selbst“ wird neu, wird amerikanisch formuliert: Seid für die Welt in euch selbst ein Kolumbus - und eröffnet neue Straßen, nicht für den Handel, sondern für die Gedanken. Das Audio ist online bis zum 02.09.2026.

  • Aug 18, 2025 · 22 min

    Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern (10/11)

    Im Frühjahr 1845 hat sich Henry David Thoreau an den einsamen Waldensee zurückgezogen und dort zweieinhalb Jahre in einer selbstgebauten Blockhütte verbracht. Am Freitag haben wir gehört, wie Thoreau in seiner Hütte mit dem Winter fertig wurde. Im folgenden Kapitel kommt der Frühling. Das Audio ist online bis zum 02.09.2026.

  • Aug 18, 2025 · 24 min

    Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern (9/11)

    Henry David Thoreau hat sich 1845 für zweieinhalb Jahre aus dem bürgerlichen Leben in der Stadt an den einsamen Waldensee zurückgezogen. Wie er dort während der Sommermonate lebt, haben wir in den vergangenen Kapiteln gehört. Jetzt wird es Herbst. Der Winter steht vor der Tür, und die selbstgebaute Hütte muss winterfest gemacht werden. Thoreau baut einen Kamin, und er singt ein Hohelied auf das Holz und das Feuer. Das erste Gedicht, das Sie in diesem Kapitel hören werden, ist eines der meist zitierten Gedichte von Thoreau selbst. Das abschließende Gedicht mit dem Titel „Waldfeuer“ hat Ellen Hooper geschrieben. Das Audio ist online bis zum 02.09.2026.

  • Aug 18, 2025 · 25 min

    Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern (8/11)

    Henry David Thoreau hat Mitte des 19. Jahrhunderts seine bürgerliche Existenz aufgegeben. Zweieinhalb Jahre lebt er allein in einer selbstgebauten Hütte am Waldensee in Massachusetts. Heute erzählt er etwas über diejenigen, die schon längst vor ihm hier gelebt haben: die Tiere. Thoreau bleibt nicht bei biologischen Erklärungen. Er macht sich alle Tiere gewissermaßen zu Lasttieren, zu Trägern seiner eigenwilligen Reflexionen, etwa wenn er Ameisenkämpfe als Völkerschlachten sieht. Das Audio ist online bis zum 02.09.2026.

  • Aug 18, 2025 · 24 min

    Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern (7/11)

    Zweieinhalb Jahre hat Henry David Thoreau am einsamen Waldensee in der Nähe der Stadt Concord gelebt – und dafür seine bürgerliche Existenz aufgegeben. Seine Erfahrungen, die er in der Einsamkeit gemacht hat, bezeichnet er selbst als Experiment. Bisher haben wir gehört, wie er seine Hütte gebaut, in der Natur seine Sinne geschärft und außergewöhnliche Besucher empfangen hat. In unserer heutigen Lesung begleiten wir Thoreau bei einem seiner seltenen Ausflüge ins nächstgelegene Dorf, und wir fahren mit ihm hinaus zum Fischfang auf den Waldensee. Das Audio ist online bis zum 02.09.2026.

  • Aug 18, 2025 · 24 min

    Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern (6/11)

    Bisher haben wir gehört, wie Henry David Thoreau in der Nähe der Stadt Concord am Waldensee eine Hütte gebaut hat, um dort in Einsamkeit zu leben. In diesem Kapitel jetzt beschreibt er, welche Besuche er trotzdem schätzt. Seine Gastfreundschaft gilt vor allem einem kanadischen Holzfäller. Dieser Mann ist eins mit der Natur und seiner Arbeit. Er braucht die Menschen nicht. Aber er kommt gern zu Thoreau und lässt sich von ihm Homer vorlesen. Das Audio ist online bis zum 02.09.2026.

  • Aug 18, 2025 · 22 min

    Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern (5/11)

    Henry David Thoreau hat 1845 sein bürgerliches Leben aufgegeben und sich eine Hütte am Waldensee gezimmert. Wir haben schon gehört, wie er dort so nah wie möglich an der Natur zu leben versucht. In der heutigen Lesung preist Thoreau die Einsamkeit. Sie ermöglicht ungestörte Naturbeobachtungen. Gesellschaft vermisst Thoreau kaum. Wir sind meistens einsamer, wenn wir hinausgehen unter die Menschen, als wenn wir in unserem Zimmer bleiben, schreibt er. Das Audio ist online bis zum 02.09.2026.

  • Aug 18, 2025 · 25 min

    Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern (4/11)

    Thoreau hat 1845 seinen Lehrerberuf aufgegeben und sich für zweieinhalb Jahre an den einsamen Waldensee in der Nähe der Stadt Concord zurückgezogen. In den ersten Kapiteln schreibt er über seine Motive. Er schildert den Bau seines Blockhauses und stellt Überlegungen zum „wirklichen Leben“ an. Das folgende Kapitel trägt die Überschrift „Töne“. Alle Sinne werden geschärft, schriebt Thoreau, wenn der Mensch nicht gezwungen ist, mit dem Kopf oder den Händen zu arbeiten. Das Audio ist online bis zum 02.09.2026.

  • Aug 18, 2025 · 25 min

    Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern (3/11)

    Wir haben bereits gehört, warum sich der amerikanische Schriftsteller Henry David Thoreau 1845 aus seiner bürgerlichen Existenz an den einsamen Waldensee zurückgezogen hat. Im Kapitel „Wo und Wofür ich lebte“ schildert Thoreau seinen Einzug in die selbst gebaute Hütte. Er genießt das einfache Leben - denn er beabsichtigt nicht, wie er schreibt, eine Ode an die Niedergeschlagenheit zu singen, sondern so vergnügt wie der Hahn am frühen Morgen zu krähen. Das Audio ist online bis zum 02.09.2026.

  • Aug 18, 2025 · 23 min

    Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern (2/11)

    Im ersten Kapitel seines Buches erzählt Thoreau, warum er Mitte des 19. Jahrhunderts sein bürgerliches Leben aufgegeben hat. Er hat sich am Waldensee selbst ein Blockhaus gebaut. Dort – in der Nähe der Stadt Concord im US-Bundesstaat Massachusetts – lebt er zweieinhalb Jahre als Einsiedler. In dieser Folge schildert er, wie er es mit einer Axt und 28 Dollar zum Hausbesitzer gebracht hat. Das Audio ist online bis zum 02.09.2026.

  • Aug 18, 2025 · 22 min

    Henry David Thoreau: Walden oder Leben in den Wäldern (1/11)

    Wir beginnen heute mit der Lesung des Buches „Walden oder Leben in den Wäldern“ von Henry David Thoreau. Er war einer der ersten großen Visionäre eines „anderen“ Amerika. Mitte des 19. Jahrhunderts lebte er für zweieinhalb Jahre allein in einer selbstgebauten Hütte am Waldensee in Massachusetts. Thoreau praktizierte die große Verweigerung - und inspirierte damit die amerikanische Bürgerrechtsbewegung und Generationen von Aussteigern. Menschen auf Sinnsuche fasziniert er bis heute. „Ökonomie“ heißt das erste und zugleich grundlegende Kapitel. Er berichtet von seinen Motiven, die ihn zum radikalen Schritt in die Einsamkeit gebracht haben. Es liest der Schauspieler und Hörspielsprecher Günter König in einer Produktion von Radio Bremen aus dem Jahr 1984. Das Audio ist online bis zum 02.09.2026.