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Artwork for Lesedusche. Klassiker erfrischend anders
Lesedusche. Klassiker erfrischend anders · January 15

Marie-Antoinettes Kammerfrau Mme. Campan erinnert sich

"Die alte Schwätzerin Madame Campan erzählt in ihren bald honigsüßen, bald tränennassen Memoiren (...)" polterte Stefan Zweig, um dann aber doch gern auf die dort auffindbaren Informationen zurückzugreifen. Und Goethe las sie ebenfalls mit großem Interesse: die im Todesjahr von Henriette Campan (1752-1822) veröffentlichten Erinnerungen an ihre Zeit als Kammerfrau Marie-Antoinettes (1755-1793). Sie enthalten eine Fülle von Details sowohl zum täglichen Hofleben als auch zu den großen, zunehmend brutalen Umwälzungen ab 1789. Neben dem Weg einer jungen, bürgerlichen Frau in eine so verantwortungsvolle Stellung interessierte uns vor allem die Entstehung ihrer Memoiren. War das überhaupt möglich: nach mehr als 30 Jahren so detaillierte Erinnerungen zu Papier zu bringen? Oder half ein Ghostwriter nach, der einen sehr guten Überblick über die Quellenlage zur Revolution hatte? Deine Meinung interessiert uns! 💛 Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann klicke bitte hier: https://lesedusche.de/fe/unterstuetzen 🔔 Registriere dich jetzt KOSTENLOS auf https://lesedusche.de/fe/registrieren und bleibe auf dem Laufenden über alle Zusatzfolgen (als Bonus)! ▶ VIDEO mit Zusatzinfos, Buchtipp und Diskussion auf https://www.youtube.com/@Lesedusche

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"Die alte Schwätzerin Madame Campan erzählt in ihren bald honigsüßen, bald tränennassen Memoiren (...)" polterte Stefan Zweig, um dann aber doch gern auf die dort auffindbaren Informationen zurückzugreifen. Und Goethe las sie ebenfalls mit großem Interesse: die im Todesjahr von Henriette Campan (1752-1822) veröffentlichten Erinnerungen an ihre Zeit als Kammerfrau Marie-Antoinettes (1755-1793). Sie enthalten eine Fülle von Details sowohl zum täglichen Hofleben als auch zu den großen, zunehmend brutalen Umwälzungen ab 1789. Neben dem Weg einer jungen, bürgerlichen Frau in eine so verantwortungsvolle Stellung interessierte uns vor allem die Entstehung ihrer Memoiren. War das überhaupt möglich: nach mehr als 30 Jahren so detaillierte Erinnerungen zu Papier zu bringen? Oder half ein Ghostwriter nach, der einen sehr guten Überblick über die Quellenlage zur Revolution hatte? Deine Meinung interessiert uns!

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