Sammeln für die Zukunft
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In dieser Folge von Lange Ohren sprechen Clarissa Stadler und Ralph Gleis über die Sammlungsgeschichte der ALBERTINA und die Frage, inwiefern hier schon immer für die Zukunft gesammelt wurde. Ausgehend von dem später als Gründung definierten Moment in Venedig, bei dem Conte Giacomo Durazzo im Jahr 1776 die ersten 10.000 Blätter an Herzog Albert von Sachsen-Teschen und Marie Christine übergab, führt diese Folge zurück zu den Anfängen einer Sammlung, die von Beginn an mehr sein wollte als adeliger Besitz.
Im Mittelpunkt steht das Gründerpaar Albert und Marie Christine: ihre gemeinsame Liebe zur Kunst, Marie Christines eigene künstlerische Praxis und der aufklärerische Anspruch, Zeichnungen und Druckgrafiken systematisch zu ordnen, zu bewahren und miteinander vergleichbar zu machen. Ralph Gleis erzählt von kostbaren Kassetten, Probedrucken und Originalzeichnungen, von Dürer, Rubens, Rembrandt und Caspar David Friedrich und davon, wie aus einem privaten Kunstsalon allmählich ein öffentliches Museum von internationalem Rang wurde.
Mehr erfahren? Die Ausstellung SAMMELN FÜR DIE ZUKUNFT. 250 Jahre ALBERTINA ist bis 11. Oktober 2026 in der ALBERTINA zu sehen.