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Kulturleben

Bayerischer Rundfunk

Spannende Debatten, lebendige Reportagen, hintergründige Gespräche: Der ganze Kosmos des Bayern 2-Kulturlebens.

  • 21 episodes
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Episodes21

  • Yesterday · 37 min

    "Das zauberhafte Land von Oz" auf der Freilichtbühne Altusried

    Die Geschichte um Dorothy, die durch einen Sturm das magische Land von Oz betritt und sich dort mit Vogelscheuche, Blechmann und Löwen auf die Suche nach einem Zauberer macht - sie wurde immer wieder neu interpretiert und wird jetzt als Open-Air-Musical auf der Freilichtbühne Altusried aufgeführt. Außerdem: ein Portrait des Lyrikers Tristan Marquardt und ein Ausblick auf die "Tanzwerkstatt Europa" in München. Autorin: Kathrin Hasselbeck

  • Friday · 26 min

    70 Jahre Lach und Schieß: Rückkehr nach Schwabing

    Zum Jubiläum muss sich die Münchner Lach- und Schießgesellschaft ein weiteres Mal neu erfinden. Nachdem die Kabarettinstitution aus ihrer angestammten Spielstätte ausziehen musste und zwischenzeitlich im Gasteig untergekommen war, steht jetzt wieder der Umzug nach Schwabing an. Außerdem: Handgemalte Filmplakate aus Ghana in der Städtischen Galerie Rosenheim. Autor/in: Christoph Leibold

  • July 30 · 38 min

    Angst und Argwohn – Emotionen als politische Kraft

    Seitdem ein Auto im Berliner Tiergarten in eine Menschenmenge gefahren ist, verwandelt sich Vertrautes in Unvertrautes. Was diese Gefühle mit dem Einzelnen und mit der Gesellschaft machen, wann sie produktiv ist und wann lähmend. Wir nehmen den mutmaßlich islamistischen Terroranschlag am Berliner CSD vom vergangenen Wochenende zum Anlass, um über Angst zu sprechen - Angst als eine wichtige Emotion in der Politik, die gerade wieder überall zu spüren ist. Terror wirkt durch das schwarze Gift der Angst. Er infiziert den Alltag mit Misstrauen und Argwohn, er schlägt zu, wo und wann er will, zerstört das Vertrauen in eine sinnhafte Ordnung. Angst organisiert dann ihre eigene Realität. Was dieses Gefühl mit dem Einzelnen und mit der Gesellschaft macht, wann sie produktiv ist, wann lähmend - darüber spricht Jayrôme C. Robinet mit uns. Der Schriftsteller ("Mein Weg von einer weißen Frau zu einem jungen Mann mit Migrationshintergrund") wurde als Frau geboren und lebt jetzt als Mann in Berlin. Er hat den Berliner CSD am vergangenen Wochenende selbst besucht. Und wir schauen aus historischer Perspektive auf Angst als politische Kraft. Angstmanagement sei zu einer zentralen Aufgabe der politischen Klasse geworden, sagt uns außerdem Ute Frevert. Die Historikerin forscht schon lang zu Gefühlen in Gesellschaft und Geschichte. Autorin: Marie Schoeß / Planung: Christine Hamel

  • July 29 · 35 min

    Ein Fest der Straßenmusik: 50 Jahre Bardentreffen in Nürnberg

    Vor einem halben Jahrhundert fand zum ersten Mal das Bardentreffen in Nürnberg statt, damals zum 400. Todestag des Meistersingers Hans Sachs. Inzwischen ist die jährliche Zusammenkunft von Bühnen- und Straßenmusikern zu einer Großveranstaltung mit durchschnittlich 200.000 Besuchern geworden. Außerdem: Das Improtheater-Festival in Augsburg und der Licht-Designer Ralf Wapler, der unter anderem die "Geierwally Freilichtbühne" im Lechtal beleuchtet. Autor/in: Andrea Mühlberger

  • July 28 · 31 min

    Warum müssen Opernhäuser so teuer sein?

    Festspielzeit: Peter Jungblut hat Intendanten aus München, Nürnberg und Augsburg befragt, warum Opernhäuser so teuer sind. / Außerdem: Die Do’s und Dont’s auf dem Grünen Hügel in Bayreuth - Peter Jungblut eruiert die Spielregeln. / Reisezeit ist INSTA-Zeit. Ein Essay von Martin Zeyn / Ein mögliches Reiseziel: Die Villa D’Este. Ein Spaziergang in der Nähe von Rom mit Anna Giordano. Autorin: Marie Schoeß

  • July 24 · 26 min

    "Putsch" im Metropoltheater: Anleitung zur Zerstörung einer Demokratie

    Hat die Demokratie fertig? Das fragt eine neue Satire von Alistair Beaton und Dietmar Jacobs, die Jochen Schölch am Münchner Metropoltheater auf die Bühne bringt. Und: Wir gratulieren Kabarettist Bernd Regenauer, der bald seinen 70. Geburtstag feiert. Autor/in: Tobias Ruhland

  • July 23 · 45 min

    Crisis? What Crisis? Wie wir den Klimawandel verdrängen und wieso wir uns das nicht leisten können

    Na, alles wieder gut? Die Hitzewelle mit Tageshöchstwerten an die 40 Grad scheint überstanden. Es regnet sogar wieder. Entwarnung also? Oder wiegen wir uns in trügerischer Sicherheit, wenn wir uns die Klimakrise in Schlechtwetterphasen schönreden? Und ist das, was wir mal als schlechtes Wetter bezeichnet haben, nicht eh längst das eigentlich gute - nur, dass wir das nicht wahrhaben wollen? Individuelle Verdrängung des Klimawandels ist menschlich verständlich, sagt Lea Dohm von Psychologists for Future, kollektive Verdrängung dagegen fahrlässig. Wie aber kann man das Thema nachhaltiger im kollektiven Bewusstsein verankern? Mit eindrucksvollen Erzählungen wie dem dystopischen Roman "Ewig Sommer" der Augsburger Autorin Franziska Gänsler? Oder indem man Fakten und News rund um den Klimawandel Primetime-Sendeplätze in den Medien einräumt, wie es Norman Schumann von der Initiative KLIMA° vor acht fordert?

  • July 23 · 45 min

    Crisis? What Crisis? Wie wir den Klimawandel verdrängen

    Na, alles wieder gut? Die Hitzewelle mit Tageshöchstwerten an die 40 Grad scheint überstanden. Es regnet sogar wieder. Entwarnung also? Oder wiegen wir uns in trügerischer Sicherheit, wenn wir uns die Klimakrise in Schlechtwetterphasen schönreden? Und ist das, was wir mal als schlechtes Wetter bezeichnet haben, nicht eh längst das eigentlich gute – nur, dass wir das nicht wahrhaben wollen? Individuelle Verdrängung des Klimawandels ist menschlich verständlich, sagt Lea Dohm von Psychologists for Future, kollektive Verdrängung dagegen fahrlässig. Wie aber kann man das Thema nachhaltiger im kollektiven Bewusstsein verankern? Mit eindrucksvollen Erzählungen wie dem dystopischen Roman „Ewig Sommer“ der Augsburger Autorin Franziska Gänsler? Oder indem man Fakten und News rund um den Klimawandel Primetime-Sendeplätze in den Medien einräumt, wie es Norman Schumann von der Initiative KLIMA vor acht fordert? Autor/in: Judith Heitkamp Moderation: Judith Heitkamp Planung: Christoph Leibold

  • July 22 · 42 min

    Von Peter Pan bis Kaspar Hauser: Was bedeutet Erwachsen sein?

    Die Verweigerung von Verantwortung und emotionaler Reife bei Erwachsenen wird küchenpsychologisch "Peter-Pan-Effekt" genannt, nach dem Jungen im grünen Gewand, der niemals Erwachsen werden wollte. Das Theater für die Jugend in Burghausen bringt Peter Pan jetzt wieder auf die Bühne. Außerdem: die Kaspar-Hauser-Festspiele Ansbach und "Die Zauberflöte" mit dem Münchner Knabenchor. Autor/in: Tobias Ruhland Moderation: Tobias Ruhland

  • July 21 · 25 min

    Hitze, Städte, Zukunft: Was kann Landschaftsarchitektur leisten?

    Gespräch über die Zukunft unserer Städte im Klimawandel mit Günther Vogt, Nestor der Landschaftsarchitektur, der u.a. mit Projekten mit Olafur Eliasson und Herzog & de Meuron berühmt geworden ist. Von Judith Heitkamp / Bäume im Stadtraum: Bäume werden zu einem wichtigen Faktor, um die Aufheizung der Städte einzudämmen. Klappt das? Und vor welchen Schwierigkeiten stehen Kommunen dabei? Eine Recherche in Landshut von Roland Biswurm. Autor/in: Judith Heitkamp Moderation: Judith Heitkamp

  • July 17 · 26 min

    „Jemand, der für’s Volk spielt“ - Monika Baumgartner wird 75 Jahre alt

    Humor, der wirklich schlecht gealtert ist: Der Dokumentarfilm "Was haben wir gelacht" zeigt das Unterhaltungsfernsehen der Neunziger aus weiblicher Sicht mit Esther Schweins und Gaby Köster u.a. Ein Gespräch mit Eva Müller, einer der Regisseurinnen. / Sie stand auf der Bühne der Münchner Kammerspiele und wird von einem Millionenpublikum als Bäuerin Lisbeth Gruber im "Bergdoktor" geliebt. Monika Baumgartner ist bayerische Volksschauspielerin. Ein Treffen kurz vor ihrem 75. Geburtstag. / Zur 100. Sendung: Die Satiresendung "Die Anstalt" im ZDF bietet seit 12 Jahre einen Raum, in dem zugespitzt und scharf Dinge ausgesprochen werden dürfen und die Möglichkeit bekommen zu wirken. Autor/in: Kathrin Hasselbeck

  • July 16 · 42 min

    Rock und kurze Hose - letztes Tabu Männerbein?

    Während sich die Frauen alle Freiheiten in der Mode erkämpft haben, sieht es bei den Männern anders aus. Viele empfinden Röcke, ja selbst kurze Hosen (jenseits des Sportplatzes) als unpassend und unmännlich. Woran liegt es, dass sich solche Regeln und Tabus so lange halten? Darüber diskutieren die Modeprofessorin Diana Weis, der Leiter des Textil- und Industriemuseums Augsburg, Karl Borromäus Murr, und der BR-Modeexperte Martin Zeyn. Autor/in: Kathrin Hasselbeck

  • July 16 · 41 min

    60 Jahre Beatles in München: Wenn Fans die Band übertönen

    Mit der damaligen Technik fiel es den Beatles schwer, gegen die laut kreischenden Fans anzuspielen. Wir sprechen mit dem Musikexperten Herbert Hauke über das Jahr 1966 und die Premiere des Beatles-Musicals "all you need is love!" im Deutschen Theater. Außerdem: Die Ausstellung "Kitsch und Pop" in Passau, "Die Freiherr von Hallberg Saga" in Hallbergmoos und das Nibelungen-Festspiel in Plattling. Autorin: Andrea Mühlberger

  • July 10 · 19 min

    „THINK BIG!“ – Tanzfestival für junges Publikum

    "Think Big!" - Motto und Titel des internationalen Festivals für Tanz, Performance und Musiktheater. Zum Start des Münchner Festivals ein Gespräch mit Simone Schulte-Aladag. Von Tobias Ruhland / "Schwarze Häuser" - Dokumentarfilm von Katrin Sikora: Der Film widmet sich den traumatischen Folgen von "Verschickungskindern" - nominiert für den Student Award. Tobias Ruhland im Gespräch mit der Regisseurin. Autor: Tobias Ruhland

  • July 9 · 44 min

    Hexe oder Oma - Altersdiskriminierung von Schauspielerinnen

    Kaum 35 - und schon wird es schwieriger, als Schauspielerin eine Rolle zu ergattern. Das Problem: Viele Verantwortliche sind Männer, die entweder ihre eigenen Geschichten sehen wollen oder Frauen nur unter dem Aspekt betrachten, ob sie jung und attraktiv sind. Und über 50 gibt es häufig nur noch klischee-besetzte Rollenangebote wie Hexe oder Oma. Was muss sich in der Film- und Fernsehbranche ändern? Darüber diskutieren wir mit Gesine Cukrowski (Let's Change The Picture), Leslie Malton (BFFS) und Barbara Rohm (Culture Change Hub). Autor/in: Andrea Mühlberger

  • July 8 · 29 min

    „Coburg Cabana“ – Start des größten Samba-Festivals außerhalb Brasiliens

    Zum Programm des Samba-Festivals im fränkischen Coburg ein Gespräch mit Rolf Beyersdorf. Von Marie Schoeß / AKWABA heißt in Westafrika "Willkommen" und so sind auch viele Gäste ab 10. Juli willkommen zu den Nürnberger Afrika-Tagen. Zu Gast bei Marie Schoeß: Larba Nadieba (Nürnberger Initiative für Afrika) / Start des "Eulenspiegel"-Zeltfestivals in Passau: Vom 8. bis 26. Juli gibt es in Passau wieder eine deftige Auswahl an Konzerten, Kabarett- und Comedy-Programmen zu sehen. Vorgestellt von Roland Biswurm / Orgelsommer in Straubing: Der neue Basilikaorganist Marius Herb spielt Werke von Mozart, Schumann, Mendelssohn, Bach. Christian Riedl hat ihn getroffen. / Ausstellungstipp: "Löcher und andere Fallen": Judith Egger und Pilver Westerbarkey in der Gemäldegalerie Dachau. Von Sarah Khosh-Amoz. Autorin: Marie Schoeß

  • July 7 · 29 min

    Banksy ist enttarnt - und die Kunst beschädigt

    Anonymität ist ein zentraler Aspekt der Kunstproduktion von Banksy. Warum es ein Fehler ist, sie zu enthüllen, erklären Martin Zeyn und Astrid Mayerle. Außerdem: Dritte Orte - oder die Sehnsucht nach Gemeinschaft. Von Jochen Rack. Autor/in: Christoph Leibold

  • July 3 · 24 min

    Auf den Spuren der vergessen DDR-Fischereiflotte

    In seinem Dokumentarfilm "Vom Traum, unsinkbar zu sein" macht sich Regisseur Tom Fröhlich auf die Suche nach den letzten verbliebenen von einst etwa 400 Schiffen der Hochseefischereiflotte der DDR. Außerdem: "Romeo und Julia" bei den Luisenburg-Festspielen. Autor/in: Andrea Mühlberger

  • July 2 · 43 min

    KI-Paranoia - Lesen im Zeitalter künstlicher Intelligenz

    Wie verändert es unser Lesen, wenn im immer mitschwingt: Dies könnte auch eine KI verfasst haben? Macht sich eine KI-Paranoia breit? Erste Beispiele aus der Welt der Literatur zeigen: Wenn Menschen einen Roman genossen haben, der sich als mit KI verfasst entpuppt, fühlen sie sich hintergangen. Und was, wenn es nicht das mit KI geschriebene Buch ist, sondern ein mit KI verfasster Liebesbrief? Marie Schoeß im Gespräch mit Kultur- und Literaturwissenschaftler Johannes Franzen, der eine beginnende Paranoia entdeckt. Außerdem ist Schiftsteller Jonas Lüscher zu Gast. Der sich mit dem Verhältnis von Mensch und Maschine auseinandersetzt und Schreiben als Denkprozess versteht und nicht als Herstellungsprozess. Wie der KI-Dünkel unsere alltägliche private Kommunikation beeinflusst, darüber spricht Marie Schoeß mit Prof. Dr. Markus Appel von der Universität Würzburg. Autorin: Marie Schoeß

  • July 1 · 33 min

    Der Fluss als Museum: „Kunst an der Isar“ in Landshut

    Kunst in den öffentlichen Raum bringen, das will ein Verein aus Landshut, der sich die Isar als Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst, aber auch als Bühne für Lesungen und Musik ausgesucht hat. Außerdem: "Raum für Fotografie" im Lindwurmhof in München und die Neunburger Burgfestspiele und "Rigoletto" am Staatstheater Regensburg. Autor/in: Tobias Ruhland