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Artwork for Kollegin KI
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Kollegin KI

Podstars by OMR, Max Mundhenke

In der Arbeitswelt von heute ist Künstliche Intelligenz mehr als nur ein Buzzword – sie ist eine echte Kollegin. Aber wie nutzt man ihr Potenzial richtig? Und wie können wir Berührungsängste abbauen?

Host Max Mundhenke spricht in "Kollegin KI" mit Menschen aus der Praxis, die KI in ihrem Berufsalltag einsetzen. In entspannten und inspirierenden Gesprächen trifft er auf Menschen, die KI-Tools bereits ganz selbstverständlich in ihrem Berufsalltag nutzen. Sie berichten aus erster Hand von ihren Erfahrungen, ihren Erfolgen und den Herausforderungen.

Gemeinsam mit seinen Gästen zeigt Max auf, wie KI-Anwendungen dabei helfen, repetitive Aufgaben zu automatisieren, kreative Prozesse zu beschleunigen und neue Perspektiven zu gewinnen. Es geht nicht darum, den Menschen zu ersetzen, sondern ihn zu entlasten, ihm neue Freiräume zu schaffen und ihn in seiner Arbeit zu stärken.
"Kollegin KI" zeigt dir, wie du die Zukunft der Arbeit aktiv mitgestalten kannst.

Was du mitnimmst:
- Praktisches Wissen: Konkrete Anwendungsbeispiele und Tools, die du ausprobieren kannst.
- Sicherheit: Lerne, wie du KI-Tools angstfrei und selbstbewusst einsetzt.
- Inspiration: Erhalte neue Ideen, wie du deine tägliche Arbeit effizienter, kreativer und stressfreier gestalten kannst.

Produktion: Podstars by OMR

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  • 24 episodes
  • a few times a week
  • Avg 24 min
  • German
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  • #70
    Friday · 9 min

    KI killt Clickwork, mehr Urlaub wegen AI, Mythos KI-Aufklärung I Snackbox KW35

    Amazon macht seine Plattform „Mechanical Turk“ dicht, Zehntausende Clickworker verlieren ihre Jobs, weil KI sie überflüssig macht. Pointe: Diese Nutzenden waren Early Adopter. Schon 2023 sollen 43 Prozent der Leute dort Tasks mit KI bearbeitet haben. Auch im Finanzwesen erledigt KI inzwischen viele einfache Aufgaben. Weil die Angestellten darum mehr Zeit mit anspruchsvollen Arbeiten verbringen, fordert eine Gewerkschaft nun Freizeitausgleich für die Mehrbelastung. Dann noch Schluss mit dem Mythos, dass Aufklärung über KI die Angst vor ihr schwächt. Eine Studie zeigt nun: Das Gegenteil ist der Fall. Je mehr Angestellte über KI wissen, umso größer ist die Angst, durch KI ersetzt zu werden. Dann noch ein paar Gedanken zu Sascha Lobos neuster Buzzword-Kreation: Wir nannten es Arbeit, heute ist es „Vibe Working“. Ist da was dran? Weiterführende Links Ende von Amazon Mechanical Turk: https://thenextweb.com/news/amazon-mechanical-turk-closing-september-2026 Die Studie zu KI auf der Plattform von 2023: https://arxiv.org/abs/2306.07899 Freizeitausgleich wegen KI: https://www.golem.de/news/tarifverhandlungen-banken-sollen-beschaeftigte-fuer-ki-einsatz-entlasten-2608-212344.html KI schürt KI-Angst: https://www.fr.de/wissen/neue-studie-zeigt-wissen-ueber-ki-verstaerkt-sorge-um-den-job-94461636.html Der komplette KI-Moonitor (PDF): https://www.is.tu-darmstadt.de/media/bwl5_is/institute/260817_KI-Monitor_final_2026.pdf Sascha Lobo über „Vibe“-Working (€): https://t3n.de/news/sascha-lobo-interview-vibe-working-ki-arbeitswelt-zukunft-1756430/ Produktion: Podstars by OMR

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  • #69
    Tuesday · 50 min

    Europe 2031: Maximilian Negele über die kontrovers diskutierte KI-Fiktion

    Wie sieht Europas Zukunft aus, wenn wir den Anschluss bei künstlicher Intelligenz verschlafen? In dieser Folge von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke den KI-Politikforscher Maximilian Negele, Co-Autor des viralen Zukunftsszenarios „Europe 2031“. Gemeinsam beleuchten sie die drängenden Fragen rund um Europas digitale Souveränität und die Abhängigkeit von US-Hyperscalern sowie chinesischer Technologie. Negele vertritt die zentrale These, dass Europa ohne eigenes Frontier-AI-Labor und massive Investitionen in Compute-Infrastruktur Gefahr läuft, ökonomisch wie politisch zerrieben zu werden. Eine aufrüttelnde Diskussion über Kontrollverlust, verändertes Kräfteverhältnis und die Chance, durch mutige Governance das Ruder noch rumzureißen. Das sind die Themen der „Kollegin KI“-Episode mit Maximilian Negele: Europe 2031: Wie ein narratives Zukunftsszenario statt eines trockenen Papers eine europaweite Debatte über den drohenden KI-Abstieg entfacht hat. Gefahr durch Frontier AI: Warum Europa als reiner Konsument von Spitzen-KI in eine gefährliche wirtschaftliche und politische Abhängigkeit gerät. Mangel an Rahmenbedingungen: Weshalb das Abwandern von Spitzen-Talenten ins Silicon Valley an fehlendem Risikokapital und mangelnder Rechenkapazität liegt. Grenzen reiner Anwendung: Warum das bloße Anwenden US-amerikanischer Modelle nicht ausreicht und was bei einer Priorisierung der Hyperscaler auf den US-Markt droht. Risiko von Kontrollverlust: Wie autonome KI-Systeme, Cyber-Angriffe und Missbrauch durch Kriminelle die Dringlichkeit von KI-Sicherheitsforschung verdeutlichen. Wandel am Arbeitsmarkt: Weshalb die vollständige Automatisierung kognitiver Arbeit das Machtgefüge zwischen Bürger, Kapital und Staat grundlegend erschüttern könnte. Handlungsoptionen für Europa: Wie durch gezieltes Investment, internationale Verträge und mutigen Zukunftsoptimismus das Doomsday-Szenario noch verhindert werden kann. Weiterführende Links: Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot Das Szenario zum Nachlesen: https://europe2031.ai/de/ Die Hörfassung (Englisch): https://open.spotify.com/episode/0c8iIvzD5IEnT6xz6SU8q5 Mehr über Maximilian: https://maxnegele.xyz/ Max Mundhenke bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk/ Produktion: Podstars by OMR

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  • #68
    August 21 · 9 min

    Werbung bei ChatGPT, das neue Gold: Insolvenzen, Future Feld | Snackbox KW34

    Auch du, Chatty? So ist es mit Big Tech: Jede revolutionäre Plattform rollt irgendwann den Werbekunden den roten Teppich aus. Nun ist also ChatGPT an der Reihe und führt in 31 neuen Märkten, darunter auch Deutschland, Werbung ein. Kreativer geht Google bei der Suche nach ungeschürften Daten vor, im ihre KI zu füttern. Der Konzern hat die Daten aus der Insolvenzmasse einer US-Airline erworben, Millarden Chatnachrichten von Ex-Angestellten inklusive. Und Host Max Mundhenke hat ein neues Kreativprojekt, mit dem er die niemals endende Debatte um eine Bebauung des Tempelhofer Felds endlich auf KI-Speed bringt. Weiterführende Links: Werbung in ChatGPT Google kauft Sprint-Daten Website zu Future Feld Und Max im Interview zum neuen KI-Projekt (folgt) Produktion: Podstars by OMR

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  • #67
    August 18 · 33 min

    So kommt KI wirklich im Unternehmen an - mit Tommy Falkowski von Fraunhofer IEM

    Wie wird aus einem netten KI-Pilotprojekt ein echtes, langfristig verankertes System? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, begrüßt Podcast-Host Max Mundhenke in dieser Folge Tommy Falkowski vom Fraunhofer IEM, der dort den GenAI-Incubator leitet. Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Überführung von Altlasten in maschinenlesbare Datenstrukturen. Falkowski stellt dabei die These auf, dass Unternehmen vor dem KI-Einsatz oft erst ihre eigene Komplexität und Prozesse drastisch vereinfachen müssen, statt blind die "KI-Keule" zu schwingen. Nur so kann die Technologie ihr volles Potenzial entfalten. Ein Deep Dive über die Realität der deutschen Industrie, Open Source vs. Cloud und die Grenzen von Microsofts Co-Pilot. Das sind die Themen dieser "Kollegin KI"-Episode mit Tommy Falkowski: Verstetigung von Pilotprojekten: Warum Unternehmen KI monatelang testen, jedoch häufig an der langfristigen Verankerung in der eigenen Unternehmenskultur scheitern. Angewandte Fraunhofer-Forschung: Wie das Fraunhofer IEM Firmen dabei unterstützt, neueste Erkenntnisse der Forschung schnell in die wirtschaftliche Implementierung zu bringen. Grenzen des Co-Piloten: Warum Microsofts Co-Pilot gegenüber Open-Source-Modellen und Anthropic Claude regelmäßig an Leistungsgrenzen stößt. Robuste Datenstrukturen: Warum Word und Excel keine gute Basis für erfolgreiches Wissensmanagement durch KI sind. Validierung gegen Halluzinationen: Warum menschliche Verifizierung von Daten bei spezifischen KI-Use-Cases unerlässlich sind. Bremsklotz europäische Regulierung: Wieso der EU AI Act und die Mentalität in Deutschland oft dazu führen, dass Firmen nicht ins Risiko gehen. Zukunft im Engineering: Wie ein neuer KI-Stack des Fraunhofer-Instituts Unternehmen konkrete Bausteine für die digitale Produktentstehung bieten soll. Prozessvereinfachung statt KI-Keule: Wieso der KI-Einführung zunächst immer ein wichtiger Denkschritt vorausgehen sollte. Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot Tommy Falkowski bei Linkedin: https://de.linkedin.com/in/tommy-falkowski Das AI Coding Tool PI: https://pi.dev Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk Produktion: Podstars by OMR

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  • #66
    August 14 · 10 min

    90-Stunden-Woche dank KI, Ende des Kapitalismus, Ex-Companions | Snackox KW33

    Der Kapitalismus hat so ziemlich jede Krise überlegt. Zieht nun ausgerechnet die KI den Stecker? Bis es – vielleicht – soweit ist, macht sie vielen Manager*innen noch jede Menge Mehrarbeit, wo eine höhere Produktivität nicht zu mehr Freizeit führt, sondern zu Überstunden. Aber immerhin gibt es demnächst für alle superintelligente Assistenten, wenn es nach Mark Zuckerberg geht. Außer in China, wo der Staat gerade die Betreiber gezwungen hat, ihre AI Companions abzuschalten, weil sie für immer mehr Menschen etwas zu enge Partner*innen geworden sind. Siehe da: Selbst im Reich der Mitte kennt die Liebe zu neuen Technologien also Grenzen. Und die gibt es demnächst auch für alle, die denken, dass KI ihren Job erledigen kann, denn Anthropic plant für den Menschen unsichtbare Wasserzeichen für KI-kreierte Inhalte. Weiterführende Links: „Der Spiegel“ über das Ende des Kapitalismus: https://www.spiegel.de/wirtschaft/kuenstliche-intelligenz-killt-ki-den-kapitalismus-a-56ab0493-30a5-45e2-a2fc-226357d1de60 Überstunden wegen KI: https://www.bbc.com/news/articles/cvgx4yd1gl2o Maks Manifest: https://www.meta.com/thefutureisforeveryone China macht Schluss mit Companions: https://restofworld.org/2026/china-ai-boyfriend-ban-bytedance-doubao Wasserzeichen für KI-Content: https://www.heise.de/meinung/KI-Wasserzeichen-in-Text-Ein-Stempel-der-falsche-Sicherheit-schafft-11410549.html Produktion: Podstars by OMR

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  • #64
    August 7 · 8 min

    Phänomen "AI Burnout", „West“-KI vs. Ubuntu (die Philosophie) I Snackbox KW32

    Ein US-Wissenschaftler hat ein neue Phänomen ausgemacht: KI-Burnout, weil Manager*innen durch die virtuellen Assistenten und Tools nicht etwa entlastet werden, sondern noch mehr Workload zu stemmen haben. Passend dazu: Das „Handelsblatt“ hat einen Rechner gebaut, mit dem sich ermitteln lässt, ob die KI-Transformation einem ja nach Job künftig weniger oder mehr Arbeit aufbürdet. Außerdem empfiehlt Max diese Woche einen Essay, der spannende Fragen aufwirft: Wie sähe KI eigentlich aus, wenn sie nicht nach westlichen Wertvorstellungen gebaut würde, sondern sich an den Prinzipien der in Teilen Afrikas verbreiteten „Ubuntu“-Lehre orientieren würde? Und was hat das mit einer neuen Form des Kolonialismus zu tun? Weiterführende Links: Was steckt hinter dem Phänomen „KI-Burnout“? https://www.businessinsider.de/karriere/arbeitsleben/ki-burnout-therapeut-im-silicon-valley-erklaert-was-dahintersteckt/ Studie zum Preis, den Angestellte für die KI-Transformation zahlen: https://static.adaptavistassets.com/downloads/adaptavist_die_welt_im_wandel_der_preis_der_ki_transformation.pdf Der Arbeitszeit-Rechner vom „Handelsblatt“: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/arbeitszeit-mehr-oder-weniger-arbeit-durch-ki-dieser-rechner-sagt-es-ihnen/100233077.html Essay „An AI for Africa would be built on Hunhu/Ubuntu ethics“: https://aeon.co/essays/an-ai-for-africa-would-be-built-on-hunhu-ubuntu-ethics Produktion: Podstars by OMR

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  • #62
    August 4 · 49 min

    KI im Projektmanagement: Wer führt hier wen?

    In dieser Folge von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke ein hochkarätiges Duo: Die Wirtschaftsinformatik-Professorin Doris Weßels und Projektmanagement-Coachin Claudia Jahnke beleuchten das Zusammenspiel von künstlicher Intelligenz und modernem Projektmanagement. Im Fokus steht die These, dass KI standardisierte Prozesse zwar rasant beschleunigt, aber erst durch „AI-Leadership“ und echte menschliche Verantwortung zum Erfolg führt. Die Expertinnen diskutieren die Entstehung hybrider Teams und warnen vor Kontrollverlust durch intransparente Schatten-KI. Ein Plädoyer für den „Tigerblick“ auf wahre Projektziele, das zeigt: Projekte werden auch in der agentischen Ära vor allem durch Menschen gewonnen. Das sind die Themen der Kollegin KI Episode mit Claudia Jahnke und Doris Weßels: Faktor Mensch zählt: Warum Methoden und Tools wichtig sind, Projekte letztlich aber immer von Menschen gewonnen und gesteuert werden. Prozesse neu denken: Wo bloße Toolgläubigkeit zu kurz greift und wieso bestehende Abläufe radikal hinterfragt werden müssen, damit KI ihr Potenzial entfalten kann. Gefahr durch Schatten-KI: Welche Risiken die intransparente Nutzung von KI-Tools am Arbeitsplatz birgt und warum sie Vertrauen in Team zerstören kann.Kompetenz durch New Skilling: Welche Fähigkeiten Projektmanager*innen neben technischem Wissen entwickeln müssen, wenn sie „Chef*in im Ring“ bleiben wollen.Führung hybrider Teams: Wie sich Projektleitung in der agentischen Ära zur anspruchsvollen Aufgabe des Managements von Mensch-Maschine-Konstrukten wandelt.Wert der Domänenkompetenz: Warum tiefes fachliches Wissen fundamental bleibt, um die rasant generierten Ergebnisse einer KI validieren und verantworten zu können. Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot Doris Weßels bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/doris-weßels-66a47711/ Mehr zu Claudia Jahnke auf ihrer Website: https://claudia-jahnke.de Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk Produktion: Podstars by OMR

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  • #63
    July 31 · 10 min

    Hello EU-AI Act – das musst du beachten I Snackbox KW31

    Jetzt wird es ernst: Am 2. August 2026 tritt das wichtigste Instrument zur Regulierung von KI in der europäischen Union in Kraft. Was bedeutet der EU-AI Act für deine Arbeit konkret? Worauf musst du besonders achten? Welche Graubereiche gibt es? Was droht bei Missachtung der gesetzlichen Vorgaben? "Kollegin KI"-Host Max hat ein paar hifreiche Tipps zusammengestellt, wie du die ersten Schritte gehen kannst. Weiterführende Links: AI Act: https://artificialintelligenceact.eu/de/ Icons zur Kennzeichnung: https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/eu-icons-labelling-ai-generated-content Produktion: Podstars by OMR

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  • #61
    July 28 · 47 min

    Wer haftet, wenn die KI klaut? Mit Dennis Engbrink

    In dieser Episode von „Kollegin KI“ spricht Host Max Mundhenke mit Rechtsanwalt Dennis Engbrink über die ein brennendes Thema – die rechtlichen Grauzonen bei der Nutzung von künstlicher Intelligenz. Seine zentrale These: Da KI-generierter Output mangels menschlicher Schöpfungshöhe in der Regel keinen Urheberrechtsschutz genießt, haften am Ende allein Nutzer*innen für potenzielle Urheberrechtsverletzungen der KI. Dennis Engbrink beleuchtet, wie Markenrecht für KI-Logos funktioniert, ab wann Deepfakes nach dem neuen AI Act gekennzeichnet werden müssen und warum der Upload sensibler Kundendaten in öffentliche Sprachmodelle ein datenschutzrechtliches Desaster ist. Ein unverzichtbarer Leitfaden für rechtskonforme KI-Nutzung im modernen Arbeitsalltag. Das sind die Themen der „Kollegin KI“-Episode mit Dennis Engbrink: Urheberrecht bei KI-Kreationen: Warum selbst mühsam geschriebene Prompts einen rechtlich am Ende doch nicht zur Schöpfer*in machen und KI-generierter Output schutzlos bleibt. Markenrecht für Logos: Wieso sich KI-generierte Grafiken trotzdem problemlos als Marke eintragen lassen, da hierfür andere Kriterien als beim Urheberrecht zählen. AI Act und Kennzeichnungspflicht: Welches Täuschungspotenzial ein KI-Inhalt besitzen muss, um als Deepfake unter die strengen Kennzeichnungsregeln der EU zu fallen. Haftung bei Urheberrechtsverletzungen: Was hinter den GEMA-Klagen gegen Suno und OpenAI steckt und wieso am Ende doch Anwender*innen haften, der den KI-Output veröffentlicht. Datenschutz im Unternehmen: Welche Rechte der Upload von Kunden-E-Mails in Chatbots verletzt und was es für eine sichere Datenverarbeitung durch KI braucht. KI-Einsatz im Arbeitsalltag: Wie ein IT-affiner Anwalt mithilfe einer abgesicherten Kanzlei-KI lästige Pflichtaufgaben delegiert, um sich voll auf die strategische Beratung zu konzentrieren. Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot Mehr über Dennis: https://zirngibl.de/anwalt/s-dennis-engbrink/ Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk/ Jetzt reinhören: TechVisite - Die Zukunft der Gesundheit mit Dr. Jens Baas. Spannende Gespräche mit Georg Kofler, Yael Adler und Ariel Stern über KI, Innovationen und die Zukunft des Gesundheitswesens. Jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt! Produktion: Podstars by OMR

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  • #60
    July 24 · 7 min

    OpenAIs ausgebrochener Agent, Anthropics Rekord-Vergleich, KI-Seepferdchen I Snackbox KW32

    Das sind die KI-News der Woche: Wild-West-Szenario bei OpenAI! Während eines internen Tests bricht das neue Modell GPT 5.6 eigenständig aus seiner Sandbox aus, verschafft sich Zugang zur Plattform Hugging Face und bedient sich ungefragt an deren Daten. Bei Anthropic geht es ebenfalls um Datenklau, allerdings vor Gericht. Das Unternehmen schließt im Streit um die Nutzung von Raubkopien den bisher größten Urheberrechtsvergleich der US-Geschichte ab: Satte 1,5 Milliarden Dollar fließen an Verlage und Autorinnen. Gleichzeitig atmet die KI-Welt auf, da der Richter das Prinzip des „Fair Use“ beim rechtmäßigen Training weiterhin bestätigt. Und in Deutschland empfiehlt eine Expertenkommission der Bundesregierung das „KI-Seepferdchen“, um Grundschülerinnen schon früh den kompetenten Umgang mit künstlicher Intelligenz beizubringen. Weiterführende Links:: Expertenkommission Bundesregierung (PDF): https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/290238/81553e22f0d788c02eee24ba20c72b7d/20260624-kurzfassung-handlungsempfehlungen-expertenkommission-kinder-und-jugendmedienschutz-data.pdf Tagesschau: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/social-media-expertenkommission-100.html SWR: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/tiktok-insta-youtube-social-media-diskussion-um-verbot-fuer-kinder-jugendliche-100.html FAZ: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/social-media-empfehlungen-expertenkommission-will-ki-seepferdchen-accg-200958759.html Produktion: Podstars by OMR

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  • #59
    July 21 · 35 min

    KI als Basistool: Warum menschliche Entscheidungen und strategisches Denken in der Kreativbranche unersetzbar bleiben

    In dieser Folge von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke die beiden Werbe-Schwergewichte Nina Waiser und Matthias Storath, die mit ihrer Neugründung OFF/BRIEF die Agenturlandschaft aufmischen. Die beiden Gründer*innen räumen mit dem Mythos der totalen Vollautomatisierung ihrer Branche auf und vertreten die zentrale These, dass KI keineswegs die kreative Superkanone ist, sondern vielmehr die absolute Basis. Die These hinter ihrer Agentur-Gründung: KI verschiebt die wahre Wertschöpfung weg von der reinen Asset-Erstellung hin zu strategischer Konzept- und Markenarbeit. Ein inspirierender Deep Dive in die Realität einer „Human First“-Agentur, die KI-Tools humorvoll vermenschlicht, Fake-Kampagnen feiert und zeigt, warum echtes menschliches Nachdenken und Mut zur Entscheidung unersetzbar bleiben. Das sind die Themen der neuen „Kollegin KI“-Episode mit Nina Waiser und Matthias Storath: Neue Basis: Warum Modelle zur Bildgenerierung und Text-Tools heute Standardausstattung in der Kreativbranche sind, eine Vollautomatisierung der Werbung aber Illusion bleibt. Human touch: Wie OFF/BRIEF mit der Vermenschlichung von von KI-Tools spielt, um Berührungsängste bei den Kunden der Agentur abzubauen. Betriebssysteme für Marken: Warum OFF/BRIEF sich von klassischer Asset-Erstellung verabschiedet und stattdessen für seine Kunden medieneutrale Leitplanken baut. Mensch vor Maschine: Warum KI-Tools zwar als Effizienzhebel im Alltag dienen, Trial-and-Error-Aufwand und menschliches Nachdenken aber nicht ersetzen. Wo KI versagt: Wieso langlebige Marken nur durch den menschlichen Mut zu Entscheidungen entstehen, gerade weil diese unbequem sind. Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot Nina Waiser bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/nina-waiser-6797a9133/ Matthias Storath bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/matthias-storath/ Mehr zu OFF/BRIEF: https://offbrief.de Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk Jetzt reinhören: TechVisite - Die Zukunft der Gesundheit mit Dr. Jens Baas. Spannende Gespräche mit Georg Kofler, Yael Adler und Ariel Stern über KI, Innovationen und die Zukunft des Gesundheitswesens. Jetzt überall hören, wo es Podcasts gibt! Produktion: Podstars by OMR

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  • #58
    July 17 · 7 min

    KI-Scham, Agents als Erpresser, Doktor AI | Snackox KW29

    Künstliche Intelligenz killt Arbeitsplätze in Anwaltskanzleien? Von wegen! Es kommt ein Jobwunder – sagt ein US-Lawyer. Doch selbst wenn alle die neue Kollegin umarmen, ist die Freude nicht ungetrübt. Eine aktuelle Studie untersucht das Phänomen KI-Scham. Dabei sollten wir vor allem dankbar sein. Etwa für die Software, die in medizinischen Daten, die dem menschlichen Auge unverdächtig erscheinen, Herz-Kreislauferkrankungen erkennen kann und jetzt in den USA eine Zulassung der FDA bekommen hat. Schlechte News gibt es dagegen für Scammer. Forschende haben die erste agentische Ransomware entdeckt, die das Verschlüsseln von Firmendaten bis zur Abwicklung der Lösegeldzahlung vollautomatisch abwickelt. Weiterführende Links: Mehr KI = mehr Arbeit dank Jevons-Paradoxon? https://omny.fm/shows/odd-lots/why-ai-might-actually-create-more-work-for-lawyers Studie: Wer KI nutzt, verliert Anerkennung: https://www.businessinsider.de/wirtschaft/wer-ki-im-job-nutzt-verliert-oft-anerkennung-das-zeigen-neue-studien KI erkennt Herzkrankheiten: https://www.businesswire.com/news/home/20260623150207/en/Pathway-Labs-Announces-Worlds-First-FDA-Clearance-for-Multicondition-AI-in-Cardiology-and-Partnership-with-OpenEvidence https://www.statnews.com/2026/06/23/openevidence-fda-cleared-heart-disease-ai-health-tech Agentische Ransomware: https://www.sysdig.com/blog/jadepuffer-agentic-ransomware-for-automated-database-extortion Produktion: Podstars by OMR

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  • #57
    July 14 · 38 min

    Die AI Company: Wenn KI-Agenten zu festen Kolleg*innen werden

    Ist die europäische Gründerkultur wirklich so mies wie ihr Ruf? In dieser Folge räumt Podcast-Host Max Mundhenke mit Vorurteilen auf. Zu Gast ist Gunnar Froh, Gründer und CEO von Wunder Mobility sowie Mitinitiator des Projekts „House of AI“ in Hamburg. Froh teilt exklusive Insights aus seiner Zeit bei Airbnb im Silicon Valley und plädiert für ein radikales Umdenken. Seine zentrale These: Die Lösung für fehlendes Wirtschaftswachstum liegt nicht in mehr Arbeitsstunden, sondern in massiven Produktivitätszuwächsen durch neue Technologien. Er zeigt, wie Wunder Mobility eine hybride Organisation aus Menschen und KI-Agenten etabliert hat und warum man keine Angst vor internationaler Konkurrenz oder Regulierung haben muss. Das sind die Themen dieser „Kollegin KI“-Episode mit Gunnar Froh: Startup-Mentalitäten im Vergleich: Das Silicon Valley blickt voller Offenheit auf das Scheitern und schätzt das radikale Teilen von Ideen, während man in Deutschland oft zu lange im „Stealth-Mode“ verharrt und Risiken scheut. Die abfragbare Company: Durch das systematische Aufzeichnen aller Meetings und Kommunikationskanäle entsteht ein digitales „Company Brain“, das internes Wissen mit dynamischen Confidence-Levels für alle sofort „querybar“ macht. Hybride Teams im Alltag: Im echten Agent-Co-Working arbeiten menschliche Angestellte nahtlos mit spezialisierten KI-Bots wie „Vincent“ zusammen, sodass neue Teammitglieder den Unterschied bald kaum noch bemerken. Internationale Finanzierung sichern: Fehlendes lokales Risikokapital ist keine Ausrede, denn Gründer müssen erbarmungslos international agieren und sich ihre Partner proaktiv in London oder San Francisco suchen. Sinnstiftendes Angel Investing: Erfolgreiche Investments blicken über nackte Renditezahlen hinaus und fokussieren sich zunehmend auf Nachhaltigkeit sowie gesellschaftlich relevante Souveränitätsthemen wie Defence-Tech. Keine Angst vor Regulierung: Der europäische AI Act erstickt Innovationen nicht im Keim, solange Gründer sich auf das eigene Machen konzentrieren und agil auf Marktveränderungen reagieren. Das House of AI: Als neuer, kostenloser Innovationsort in der Hamburger HafenCity bietet das Projekt eine offene Plattform, um die Tech-Community zu vernetzen und KI in die Breite der Gesellschaft zu tragen. Messbare KI-Adoption: Mithilfe einer internen KI-Adoptionsmatrix in fünf Stufen lässt sich der Lernfortschritt der Belegschaft präzise quantifizieren und bis zu konkreten Zielterminen tracken. Lernen durch KI: Die künstliche Intelligenz ist die einzige Technologie, die sich im Arbeitsalltag in natürlicher Sprache selbst erklären und somit als direkter, individueller Lehrer fungieren kann. Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot Gunnar bei Linkedin: https://de.linkedin.com/in/gunnarfroh Das House of AI Hamburg: https://www.house-of.ai/hamburg Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk Produktion: Podstars by OMR

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  • #56
    July 10 · 7 min

    KI wird Schulfach, VWs Psycho-Chatbot, Claude liest „Prawda“ I Snackbox KW28

    KI wird Schulfach, VWs Psycho-Chatbot, Claude liest „Prawda“ I Snackbox KW28 Felix Austria: Im Nachbarland lernen Schüler*innen künftig den Umgang mit künstlicher Intelligenz, damit sie diese künftig nicht mehr irgendwie, sondern richtig nutzen. Auch vorne dabei: Berlin, wo bereits 34 Prozent aller Betriebe KI einsetzen – im Bundesschnitt sind es nur 27 Prozent. Aber, typisch Berlin, nur 26 Prozent haben bislang überhaupt klare Regeln für den Einsatz definiert. Viel Stress haben sie gerade bei Volkswagen, gut (wenn PR-technisch auch schlecht getimed), dass nun mit Ello ein Mental-Health-Bot für die Belegschaft gelauncht haben. Schlecht Informiert dagegen: Anthropics Chatbot Claude, der sich laut einer aktuellen Studie über Neuigkeiten in der Welt überdurchschnittlich oft beim unterdurchschnittlich wahrheitsgetreu berichtenden russischen Prada-Netzwerk bedient. Weiterführende Links: Österreichs Nationalrat beschließt neue Unterrichtsfächer „Informatik und Künstliche Intelligenz“ sowie „Medien und Demokratie“: https://www.parlament.gv.at/aktuelles/pk/jahr_2026/pk0699 Die „Kollegin KI“-Folge mit Bob Blume: https://open.spotify.com/episode/55rkXaV7wqe9Y0cXb9QBEW Das Berliner Betriebspanel 2025 zur KI-Nutzung in Unternehmen: https://www.zeit.de/news/2026-07/09/rund-ein-drittel-der-berliner-betriebe-nutzt-ki Volkswagens Mental-Health-Assistent „Ello“: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vw-ki-ello-mentales-wohlbefinden-krise-zeitpunkt-li.3512581 Studie zu Claude und Desinformation: https://www.spiegel.de/netzwelt/ki-modell-claude-zitiert-russisches-desinformations-netz-als-nachrichtenquelle-studie-zu-ki-a-ff43dfdb-2f49-4311-8aea-f77a58192959 Produktion: Podstars by OMR

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  • #55
    July 7 · 36 min

    Brauchen wir einen KI-Führerschein für Boomer?

    Die gefährlichste Fälschung ist selten die perfekte, sondern die halb-plausible, die unsere Erwartungen bedient, sagt Paul Pfaffel. In dieser Folge von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke den Journalismus-Volontär, dessen viral gegangener Artikel über KI und die Generation der Boomer eine hitzige Debatte angestoßen hat. Pfaffel stellt die zentrale These auf, dass es in unserer Gesellschaft ein digitales Generationendefizit gibt: Während jüngere Digital Natives einen schützenden Oberflächeninstinkt gegen Fakes entwickelt haben, fehlt älteren Menschen oft die grundlegende Skepsis gegenüber KI-generierten Inhalten. Ein Gespräch über die Illusion einer einmaligen Medienkompetenz-Impfung, das Aufbrechen klassischer Autoritäten und die Frage, wie der Journalismus der Zukunft verlässliche Fakten sichern kann. Das sind die Themen dieser „Kollegin KI“-Episode mit Paul Pfaffel: Das Generationendefizit: Warum der Großonkel am weihnachtlichen Essenstisch mühelos auf ein billiges, KI-generiertes Video hereinfällt und wieso älteren Menschen im Netz oft die nötige Grundskepsis fehlt. Der Oberflächeninstinkt: Wie Digital Natives durch das Aufwachsen mit gefälschten Inhalten einen intuitiven Filter entwickelt haben, der ihnen beim Entziffern moderner Deepfakes hilft.Das Autoritätsproblem: Warum die Digitalisierung die traditionelle Wissensweitergabe auf den Kopf stellt und ältere Führungskräfte nun plötzlich von Jüngeren lernen müssen. Der Medienwandel: Wie die Flut an unkontrollierten Influencer-Meinungen das Vertrauen in klassische, qualitätsgeprüfte Medienhäuser auf die Probe stellt. Die Medienkompetenz: Warum ein einmaliger Workshop in der Schule keine lebenslange Impfung gegen Desinformation ist, sondern durch tägliches, lebenslanges Lernen ersetzt werden muss. Die Zukunft: Wie Redaktionen trotz der Übermacht algorithmengetriebener Fake News durch unermüdliche Faktenchecks und neue digitale Formate nah an den Menschen bleiben können. Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot Paul Pfaffel bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/paul-pfaffel-6b8ab82b2/ Pauls Text „Warum kein Digitalführerschein für Menschen über 60?“ (€): https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ki-videos-warum-kein-digitalfuehrerschein-fuer-menschen-ueber-60-accg-200810563.html Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk Produktion: Podstars by OMR

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  • #54
    July 3 · 8 min

    Netflix’ Wonka-Zombie, Menschen ersetzen KI, die AfD-Hassmaschine I Snackbox KW27

    Das sind die KI-News der Woche: Anthropic stellt das zuvor auf Geheiß der US-Regierung zurückgezogene Modell Fable wieder live. Netflix erlebt einen kleinen Shitstorm für die Ankündigung, den 2016 verstorbenen Willy Wonka-Darsteller Gene Wilder für das Showformat „Wonka’s The Golden Ticket“ als KI-Stimme wieder auferstehen zu lassen. Ford macht einen Rückzieher und setzt in der Qualitätssicherung statt auf Algorithmen nun wieder auf menschliche Begutachtung. Und die AfD hat sich ein KI-Tool bauen lassen, das rechtsextreme Hetze auf Knopfdruck produziert. Correctiv konnte es undercover testen und das Social-Team von Alice Weidel arbeitet offenbar schon mit der Hassmaschine. Weiterführende Links: Anthropic bringt Fable zurück: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/usa-anthropic-ki-100.html Netflix umstrittenes Willy-Wonka-Projekt: https://www.bbc.com/news/articles/cdxdgpgn0zwo „Kollegin KI“ mit Synchronsprecher Sascha Rotermund: https://kollegin-ki.podigee.io/49-netflix-boykott-der-synchron-sprecher-innen Ford holt Menschen zurück: https://www.spiegel.de/karriere/us-arbeitsmarkt-ford-holt-hunderte-ingenieure-zurueck-weil-ki-sie-doch-nicht-ersetzen-kann-a-8fdeb1b4-4d41-4bc8-9c5a-43a6e0b5430b Correctiv über den Propaganda-Bot der AfD: https://correctiv.org/aktuelles/geschaefte-der-afd/2026/07/02/die-propaganda-ki-der-afd Produktion: Podstars by OMR

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  • #53
    June 30 · 44 min

    KI in Politiker-Reden - mit Betty Kieß aus dem Bundesdigitalministerium

    Dürfen Politiker*innen KI-generierte Texte nutzen, oder entkoppeln sie sich damit von den Bürger*innen? In dieser Folge von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke eine Gästin, die aus der ersten Reihe berichten kann: Betty Kieß ist Kommunikationschefin des Bundesdigitalministers Karsten Wildberg. Nach jüngsten Debatten über KI-Floskeln in Gastbeiträgen und Reden bei ihm und anderen Politikern beleuchten Max und Betty Kieß die Grauzonen der künstlichen Kommunikation. Im Zentrum steht die These, dass es in der Debatte nicht um das „Ob“, sondern um das verantwortungsvolle „Wie“ des KI-Einsatzes gehen muss. Betty Kieß gibt tiefen Einblick in den Arbeitsalltag des Ministeriums, erklärt die hauseigene Plattform KIPITZ und plädiert für einen enttabuisierten Umgang. Eine spannende Diskussion über das Zusammenspiel von technischer Effizienz, handwerklichen Fehlern und dem Erhalt von menschlicher Authentizität. Das sind die Themen dieser „Kollegin KI“-Episode mit Betty Kieß: Debatte um KI-Texte: Warum die aktuelle Empörung über KI-generierte Reden in der Politik ein längst überfälliger Meilenstein für gesellschaftliche Spielregeln ist. Das richtige Wie: Wie das Bundesdigitalministerium KI gezielt als digitalen Sparring-Partner im Redenschreibeprozess einsetzt, ohne die eigene Haltung zu verlieren. Plattform KIPITZ erklärt: Warum eine speziell für die Bundesverwaltung entwickelte, datenschutzkonforme KI-Plattform den Arbeitsalltag im Ministerium grundlegend modernisiert. Faktor Mensch zählt: Warum am Ende immer die vortragende Person die volle Verantwortung für Qualität und Wahrheitsgehalt des Contents tragen muss. Authentizität schlägt Floskeln: Wie eine leidenschaftliche Performance und das Meiden typischer KI-Muster darüber entscheiden, ob das Vertrauen des Publikums erhalten bleibt. Wirtschaft versus Politik: Warum auch CEOs in Unternehmen dringend mehr Transparenz beim KI-Rollout schaffen müssen, um Ängste und Sabotage in der Belegschaft zu verhindern. Zukunft der Arbeit: Warum KI den Menschen zwar nicht direkt ersetzt, aber der kompetente Umgang mit der Technologie zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil wird. Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot Betty Kieß bei Linkedin: https://de.linkedin.com/in/bettykiess Das Tool KIPITZ: https://www.itzbund.de/DE/itloesungen/egovernment/kipitz-ki-plattform/kipitz-ki-plattform.html Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk Produktion: Podstars by OMR

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  • #52
    June 26 · 9 min

    Pseudoproduktivität, Claude im Slack-Chanel, KI-Blashpemie I Snackbox KW26

    Schlimmer Verdacht! Die KI-Transformation macht vor allem eins effizienter, sagt Bestseller-Autor Cal Newport: die „Pseudoproduktivität“. Doch Rettung naht, denn Anthropic hat Claude Tag vorgestellt, einen Bürobot, der in Slack-Channels mitliest. Aber nicht nur, um das Geplapper der Kolleg*innen strukturiert zusammenzufassen und Emails vorzuformulieren. Sondern als ein KI-Teammitglied mit Highperformer Mindset, das mitdenkt und wegschafft. Wer da noch Zweifel hat, dass KI mehr als eine Blase ist … mag recht haben. Sollte darüber aber besser nicht mit Softbank-CEO Masayoshi Son sprechen. Denn der hat gerade allen KI-Heretiker*innen die Leviten gelesen. Weiterführende Links: Das Interview mit Cal Newport (€): https://www.handelsblatt.com/karriere/ki-in-vielen-unternehmen-herrscht-eine-kultur-der-pseudoproduktivitaet/100228391.html Mehr zu Claude Tag: https://www.heise.de/news/Delegieren-statt-chatten-Claude-Tag-uebernimmt-in-Slack-die-Arbeit-11342617.html Softbank-CEO über die „Bubble“: https://thenextweb.com/news/softbanks-son-says-calling-ai-a-bubble-is-an-insult Produktion: Podstars by OMR

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  • #51
    June 23 · 29 min

    Warum Europa eine KI-Kultur des Ausprobierens braucht - mit Nicola Fuchs-Schündeln

    In dieser Folge von „Kollegin KI“ begrüßt Host Max Mundhenke die Ökonomin Prof. Nicola Fuchs-Schündeln, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. Die beiden sprechen über die Studie „Mind the Gap: AI Adoption in Europe and US“. Darin wird eine deutliche Kluft bei der KI-Nutzung am Arbeitsplatz offenbart. Während in den USA bereits 43 Prozent der Arbeitnehmer KI nutzen, liegt Europa – und damit auch Deutschland – bei nur 32 Prozent. Eine zentrale These der Forscherin lautet: Es sind vor allem die Managementpraktiken, die den Unterschied machen. Unternehmen müssen das „Mindset des Ausprobierens“ aktiv fördern. Denn KI ist kein reines IT-Projekt, sondern der entscheidende Hebel, um die stagnierende Arbeitsproduktivität in der Breite anzukurbeln und im globalen Wettbewerb zu bestehen. Das sind die Themen dieser „Kollegin KI“-Episode mit Nicola Fuchs-Schündeln: Die KI-Kluft: Wie viel häufiger Arbeitnehmer*innen in den USA generative KI nutzen als Beschäftigte in Europa. Erfolgsfaktor Management: Warum nicht Schulungen oder Alter der Treiber für KI-Adoption sind, sondern aktive Ermutigung durch Führungskräfte. Bremsschuh Regulierung: Welche Rolle Datenschutzbedenken und langwierige Betriebsratsfreigaben bei der Implementierung von KI in den Arbeitsalltag spielen. Vorbilder in der Nachbarschaft: Wie in Schweden und die Niederlande eine exzellente digitale Infrastruktur und eingespielte öffentliche E-Services den Boden für KI-Adoption bereitet.Hebel für Wachstum: Warum in der aktuellen Rezension und im Angesicht des demografischen Wandels KI als produktivitätssteigernder gebraucht wird. Digitaler Souveränität: Wieso Europa lokale KI-Modelle eine eigene, sichere Dateninfrastruktur etablieren muss. Der Chatbot zur Folge: https://bio.to/KolleginKI_Chatbot Copyright Foto: David Ausserhofer Mehr zu Nicola Fuchs-Schündeln: https://www.wzb.eu/de/personen/nicola-fuchs-schuendeln Die Studie „Mind the Gap“ als Download: https://fuchsschuendeln.com/wp-content/uploads/2026/05/bbdfj_ai_eu_us.pdf Mehr zu Max bei Linkedin: https://www.linkedin.com/in/tomkraftwerk Produktion: Podstars by OMR

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