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KlarText Global

Dr.Andreas Heuer

KlarText Global – Tägliche Denkanstöße zu Politik, Philosophie und Gesellschaft. Verständlich. Kritisch. Global

Jede Woche: Montag, Mittwoch und Freitag.

Die Serien von KlarText Global kannst du jetzt direkt in dem Podcast "KlarText Global Serien" finden.

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  • 32 episodes
  • daily
  • Avg 14 min
  • German
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  • Yesterday · 12 min

    Kommentar: Sachsen-Anhalt hat gewählt: Die Brandmauer ist gefallen

    Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt verändert die politische Landschaft Deutschlands. Mit rund 44 Prozent ist die AfD zur mit Abstand stärksten Kraft geworden – trotz jahrelanger Abgrenzung durch die etablierten Parteien. Der Kommentar fragt, warum die Strategie der Brandmauer gescheitert ist, weshalb die ersten Reaktionen vieler Parteien noch immer von mangelnder Selbstkritik zeugen und was Michael Sandels Analyse der gesellschaftlichen Repräsentationslücke zum Verständnis dieses Wahlergebnisses beitragen kann.

  • Thursday · 27 min

    Ist der Liberalismus gescheitert? Teil 3: Neuropolitik und die Zukunft des Liberalismus

    Im dritten und letzten Teil der Reihe geht es um die Frage, was die Neurowissenschaften zum Verständnis der Krise des Liberalismus beitragen können. Im Mittelpunkt steht Liya Yus Konzept der Neuropolitik: Wie verarbeitet unser evolutionär geprägtes Gehirn politische Konflikte, Zugehörigkeit und Fremdheit – und welche Rolle spielen Mentalisierung, Humanisierung und Deshumanisierung bei gesellschaftlicher Polarisierung? Daraus ergibt sich eine weiterführende Frage: Welche sozialen und politischen Voraussetzungen braucht eine liberale Gesellschaft, damit Freiheit, Pluralismus und Zugehörigkeit miteinander vereinbar bleiben?

  • September 1 · 25 min

    Ist der Liberalismus gescheitert? Teil 2: Patrick Deneen und die Grenzen der grenzenlosen Freiheit

    Patrick Deneen stellt eine provokative These auf: Der Liberalismus ist nicht gescheitert, weil er seine Prinzipien verfehlt, sondern weil er sie verwirklicht hat. Im zweiten Teil der Reihe geht es um seine Kritik an einer zunehmend grenzenlosen Vorstellung von Freiheit, um den Gegensatz von klassischem und progressivem Liberalismus und um die Frage, warum Globalisierung, gesellschaftlicher Wandel und der Verlust von Zugehörigkeit neue Konflikte zwischen Eliten und Teilen der Bevölkerung hervorbringen.

  • August 30 · 18 min

    Ist der Liberalismus gescheitert? Teil 1: Von der Befreiung des Individuums zur liberalen Gesellschaft

    In westlichen Demokratien gewinnen populistische Parteien und Kandidaten an Zustimmung. Ist diese Entwicklung nur Ausdruck aktueller politischer Konflikte – oder verweist sie auf eine tiefer liegende Krise des Liberalismus? Der erste Teil der dreiteiligen Reihe geht zurück zu den philosophischen Grundlagen: von Hobbes über Locke und Adam Smith bis John Stuart Mill. Wie wurde das Individuum zum Ausgangspunkt moderner Politik – und wie entstand daraus unsere Vorstellung von Freiheit, Selbstbestimmung und dem Recht auf ein eigenes Leben?

  • August 27 · 13 min

    Beitrag: Die multipolare Welt: Der langsame Abschied von der amerikanischen Weltordnung

    Die amerikanische Weltordnung verliert an Bindekraft. Zwar bleiben die USA militärisch, technologisch und finanziell die mächtigste Einzelmacht der Welt. Doch unter Donald Trump schwindet bei Verbündeten das Vertrauen in die Verlässlichkeit amerikanischer Sicherheitsgarantien. Staaten beginnen deshalb, ihre Abhängigkeit von Washington zu reduzieren und eigene Bündnisse, Technologien und Sicherheitsstrukturen aufzubauen. Der Wandel vollzieht sich nicht durch einen plötzlichen Machtverlust der USA, sondern durch die schrittweise Entstehung einer multipolaren Welt, in der Washington seine bisherige Fähigkeit verliert, die internationale Ordnung allein zu prägen.

  • August 25 · 19 min

    Beitrag: Marco Rubio gegen Den Haag: Der Kampf um die Zukunft des Völkerrechts

    Marco Rubio verschärft den amerikanischen Angriff auf den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Doch hinter Sanktionen gegen Richter und der Kritik an dessen Zuständigkeit steckt eine grundsätzliche Auseinandersetzung: Wie weit reicht internationales Recht – und wo endet es an der Souveränität der Mächtigen? Der Blick zurück zu Nürnberg und Tokio zeigt, warum es dabei um weit mehr geht als um einen aktuellen Streit zwischen Washington und Den Haag.

  • August 23 · 19 min

    Beitrag: Schwedens Migrationswende – Ein Modell für die deutsche Sozialdemokratie?

    Schweden galt lange als eines der liberalsten Einwanderungsländer Europas. Seit der Migrationskrise von 2015 hat sich dieser Kurs grundlegend verändert. Inzwischen setzen nicht nur die konservative Regierung und die Schwedendemokraten, sondern auch die oppositionellen Sozialdemokraten auf eine stärkere Begrenzung der Migration und verbindlichere Anforderungen an Integration. Der Beitrag analysiert die schwedische Migrationswende und fragt, welche Lehren daraus die deutsche Sozialdemokratie auf ihrem Weg zurück zur Volkspartei ziehen könnte.

  • August 22 · 18 min

    Hintergrund: Lula da Silva gegen Flavio Bolsonaro – Brasiliens ungelöste Spaltung

    Die Präsidentschaftswahl in Brasilien wird erneut zum Duell zwischen Lulismo und Bolsonarismus. Doch hinter der Auseinandersetzung zwischen Lula da Silva und Flávio Bolsonaro steht eine tiefere gesellschaftliche Spaltung: soziale Ungleichheit, regionale Gegensätze, Religion, kulturelle Wertkonflikte und unterschiedliche Vorstellungen von Staat und Demokratie haben sich zu stabilen politischen Lagern verbunden. Ähnlich wie in den USA ist derzeit kaum erkennbar, wie diese Polarisierung mittelfristig überwunden werden könnte.

  • August 21 · 17 min

    Beitrag: Welches Deutschland will die AfD? Nation, Gemeinschaft und politischer Gegenentwurf - Teil 3: Der politische Gegenentwurf – Von Sachsen-Anhalt nach Deutschland

    Die dreiteilige Reihe analysiert das Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt als politischen Gegenentwurf zur Entwicklung der liberalen Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen die Rückkehr nationaler Identität, die Rolle von Schule und Geschichtsvermittlung sowie die Frage, wie aus Sachsen-Anhalt ein politisches Modell für Deutschland werden könnte. Mit den Überlegungen von Michael Sandel und Patrick Deneen wird zugleich untersucht, auf welche gesellschaftlichen Probleme die AfD reagiert – und wo die Spannungen zwischen Gemeinschaft, kultureller Zugehörigkeit und individueller Freiheit liegen.

  • August 20 · 16 min

    Beitrag: Welches Deutschland will die AfD? Nation, Gemeinschaft und politischer Gegenentwurf - Teil 2: Die nächste Generation – Schule, Geschichte und kulturelle Erziehung

    Die dreiteilige Reihe analysiert das Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt als politischen Gegenentwurf zur Entwicklung der liberalen Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen die Rückkehr nationaler Identität, die Rolle von Schule und Geschichtsvermittlung sowie die Frage, wie aus Sachsen-Anhalt ein politisches Modell für Deutschland werden könnte. Mit den Überlegungen von Michael Sandel und Patrick Deneen wird zugleich untersucht, auf welche gesellschaftlichen Probleme die AfD reagiert – und wo die Spannungen zwischen Gemeinschaft, kultureller Zugehörigkeit und individueller Freiheit liegen.

  • August 19 · 17 min

    Beitrag: Welches Deutschland will die AfD? Nation, Gemeinschaft und politischer Gegenentwurf - Teil 1: Die Rückkehr der Nation – Identität, Heimat und Zugehörigkeit

    Die dreiteilige Reihe analysiert das Regierungsprogramm der AfD Sachsen-Anhalt als politischen Gegenentwurf zur Entwicklung der liberalen Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen die Rückkehr nationaler Identität, die Rolle von Schule und Geschichtsvermittlung sowie die Frage, wie aus Sachsen-Anhalt ein politisches Modell für Deutschland werden könnte. Mit den Überlegungen von Michael Sandel und Patrick Deneen wird zugleich untersucht, auf welche gesellschaftlichen Probleme die AfD reagiert – und wo die Spannungen zwischen Gemeinschaft, kultureller Zugehörigkeit und individueller Freiheit liegen.

  • August 18 · 14 min

    Beitrag: Infrastruktur: China und Südkorea machen es vor

    Der Beitrag vergleicht die Infrastrukturpolitik Deutschlands mit China und Südkorea. Während dort langfristig in Schienenverkehr, moderne Städte und digitale Infrastruktur investiert wird, lebt Deutschland zunehmend von einem alternden Kapitalstock. Am Beispiel der Elektromobilität zeigt sich, warum es nicht nur um mehr Geld geht, sondern um eine grundsätzlich andere Vorstellung von Infrastruktur als Investition in die Zukunft.

  • August 17 · 16 min

    Beitrag: Warum die AfD erfolgreich ist – Mathias Döpfner und Alex Karp über Deutschlands politische Krise

    Mathias Döpfner und Palantir-Chef Alex Karp diskutieren über den Aufstieg der AfD und die politische Krise Deutschlands. Während Döpfner vor allem eine Führungsschwäche der politischen Mitte sieht, führt Karp den Erfolg der AfD auf ungelöste Probleme bei Migration, wirtschaftlicher Stagnation und eine mangelnde Bereitschaft zurück, gesellschaftliche Konflikte offen anzusprechen. Beide lehnen zugleich die außenpolitische Orientierung der AfD gegenüber Russland und China ab. Das Gespräch führt damit zu einer grundsätzlicheren Frage: Wie kann die offene Gesellschaft ihre politische Handlungsfähigkeit zurückgewinnen, ohne schwierige Debatten ihren populistischen Gegnern zu überlassen?

  • August 16 · 11 min

    Beitrag: Friedrich Merz – der glücklose Kanzler

    Friedrich Merz wollte als Kanzler für politische Klarheit, wirtschaftlichen Aufbruch und eine konservativere Neuausrichtung der CDU stehen. Doch missglückte Personalentscheidungen, sinkende Umfragewerte und der weitere Aufstieg der AfD stellen seinen Führungsanspruch zunehmend infrage. Der Beitrag analysiert, warum die kommenden Landtagswahlen zur Machtprobe für Merz werden könnten – und weshalb sowohl sein Verbleib als auch ein möglicher Wechsel zu Hendrik Wüst die CDU vor ein strategisches Dilemma stellen.

  • August 15 · 14 min

    Beitrag: Die Revolution des Individuums – Isaiah Berlin und die Wurzeln unserer Gegenwart

    Isaiah Berlin (1909 – 1997) sah in der Romantik die tiefgreifendste geistige Revolution der europäischen Moderne. Mit ihr rückte das einzigartige, sich selbst bestimmende Individuum gegenüber allgemeinen Normen und vorgegebenen Ordnungen in den Mittelpunkt. Der Beitrag geht der Frage nach, ob diese romantische Revolution bis heute fortwirkt – und ob sich aktuelle Debatten über Diversität, Identität und Geschlecht als Ausdruck eines grundlegenden Konflikts zwischen Individualität und Allgemeinheit verstehen lassen.

  • August 14 · 17 min

    Beitrag: Das Versagen der etablierten Parteien – Die AfD auf dem Weg an die Macht

    Der Aufstieg der AfD ist längst mehr als ein Protestphänomen. Während die Partei in Umfragen immer stärker wird und eine Regierungsbeteiligung auf Landesebene näher rückt, stellt sich zunehmend die Frage nach der Verantwortung der etablierten Parteien. Warum erreichen sie immer weniger Menschen? Der Beitrag analysiert den Vertrauensverlust in Politik, die Grenzen der Brandmauer und eine Repräsentationskrise, von der die AfD seit Jahren profitiert.

  • August 13 · 17 min

    Beitrag: Wer erklärt uns Politik? Künstliche Intelligenz zwischen Analyse und Einflussnahme

    Künstliche Intelligenz wird zunehmend zu einer Instanz politischer Information und Analyse. Doch wie neutral können Chatbots sein, wenn sie Quellen auswählen, politische Ziele gewichten und Prognosen über die Folgen unterschiedlicher Regierungen erstellen? Eine aktuelle Untersuchung verschiedener KI-Systeme zeigt erhebliche Unterschiede – und wirft damit eine grundsätzliche Frage auf: Wer bestimmt künftig den Rahmen, in dem uns künstliche Intelligenz Politik erklärt?

  • August 12 · 18 min

    Beitrag: Nach dem Ende der Geschichte – Die Rückkehr historischer Erfahrungsräume

    Die Geschichte ist zurück – aber anders, als es die westliche Welt nach dem Ende des Kalten Krieges erwartet hatte. Die Vorstellung, Globalisierung und Modernisierung würden die Welt langfristig auf das gemeinsame Modell liberaler Demokratie und Marktwirtschaft zulaufen lassen, hat sich als westliche Illusion erwiesen. China, der globale Süden und die Rückkehr geopolitischer Machtpolitik zeigen, dass unterschiedliche Wege in die Moderne bestehen. Vielleicht erleben wir deshalb nicht nur das Ende einer liberalen Weltordnung, sondern auch das Ende der Vorstellung von der Geschichte im Singular: An ihre Stelle treten unterschiedliche Geschichten und historische Erfahrungsräume, aus denen Gesellschaften ihre Gegenwart und Zukunft jeweils anders verstehen.

  • August 11 · 8 min

    Beitrag: Warum Michael Sandel hilft, Sachsen-Anhalt zu verstehen

    Warum ist die AfD in Sachsen-Anhalt so erfolgreich? Migration, wirtschaftliche Unsicherheit oder Protest gegen die Regierung erklären nur einen Teil der Entwicklung. In diesem Beitrag verbinde ich die aktuellen Umfragen zur Landtagswahl mit den Analysen des amerikanischen Philosophen Michael Sandel. Seine Diagnose einer Krise gesellschaftlicher Anerkennung eröffnet einen anderen Blick auf den Erfolg populistischer Parteien – nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern in vielen westlichen Demokratien.

  • August 10 · 11 min

    Kommentar: Nietzsches Götzendämmerung in der Gegenwart – Warum Autonomie und Freiheit zu den neuen Götzen geworden sind

    Was würde Friedrich Nietzsche mit dem philosophischen Hammer heute prüfen? In seiner Götzen-Dämmerung zerlegte er die scheinbar unerschütterlichen Gewissheiten seiner Zeit – den Rationalismus des Sokrates und die christliche Moral des Mitleids. Überträgt man seine Methode auf die Gegenwart, drängen sich zwei neue Selbstverständlichkeiten auf: Autonomie und Freiheit. Beide gelten als unantastbare Leitbegriffe des progressiven Denkens. Doch haben sie sich von ihrem ursprünglichen philosophischen Sinn entfernt? Der Kommentar geht der Frage nach, ob aus moralischer Selbstbindung individuelle Selbstverwirklichung und aus politischer Freiheit eine Marktgesellschaft geworden ist – und warum gerade eine kritische Prüfung dieser Grundannahmen Voraussetzung einer wirklich offenen Gesellschaft sein könnte.

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