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Sports

Kicken kann er

DIE ZEIT

Vier Jahre lang haben Oliver Fritsch, Christian Spiller und Fabian Scheler bei Kicken kann er über die besten Fußballerinnen und die besten Fußballer unserer Zeit gesprochen. Im Januar 2026 veröffentlichten sie die vorerst letzte Folge – doch nun kehrt Kicken kann er für die Fußball-WM zurück. Christian Spiller und Oliver Fritsch begleiten die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada als Reporter. Gemeinsam mit Fabian Scheler werden sie in einem Videopodcast über ihre Eindrücke sprechen und alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft nach Abpfiff analysieren. Weitere Folgen werden zum Eröffnungsspiel und zum Finale erscheinen. Dieser Podcast wird produziert von Pool Artists.

  • 95 episodes
  • Updated July 17

Episodes95

  • Sep 13, 2023 · 58 min

    Niclas Füllkrug und die Sehnsucht der Deutschen nach dem Mittelstürmer

    Stimmung wie im Ferienlager bei der neuen Folge von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Oliver Fritsch, der in bisher keiner Folge des Podcasts gefehlt hat, ist nicht da. Die Chance für Fabian Scheler und Christian Spiller, sich endlich an die Themen zu wagen, die Fritsch nie durchgehen lassen würde. Niclas Füllkrug zum Beispiel. Mit 29 Jahren hatte er im vergangenen Jahr sein erstes Länderspiel gemacht, mit 30 wechselte er in diesem Sommer zum BVB, seinem ersten richtig großen Verein. "Er steht für Erdung und Nahbarkeit", sagt Spiller und leitet das aus Füllkrugs bisherigen Stationen ab, bei denen er mehr Spiele in der Zweiten als in der Ersten Liga gemacht hat. "Er war überall gut bis sehr gut, doch wo war er bisher?", fragt Scheler. Füllkrug hat es in den Podcast geschafft, weil der nun ehemalige Bundestrainer Hansi Flick mit ihm als zentralen Stürmer für die Nationalmannschaft plante. Die Folge wurde vor Flicks Entlassung aufgenommen, aber es gilt weiterhin: "Er verkörpert den verlorenen Sohn der deutschen Fußballfans", wie Scheler sagt. Ausführlich suchen die Hosts nach Gründen für die Sehnsucht der Deutschen nach einem Mittelstürmer. Hat es vielleicht etwas damit zu tun, dass sein Job darin besteht, das komplexe Spiel auf das radikale Minimum zu vereinfachen: das Toreschießen? Füllkrug sei sowohl Opfer der Moderne als auch ein Profiteur des Backlash, behauptet Spiller. Denn in der Ära der falschen Neun wurde er fast ein ganzes Jahrzehnt lang nicht beachtet, nun brachte ihn der Rückgriff auf den Mittelstürmer bis zur Weltmeisterschaft. Körperkontakt nimmt er nicht als Behinderung, sondern als Bestätigung seiner Arbeit. "Brachialeffizienzfußball", sagt Spiller dazu, und: "Er ist der Anti-Musiala." In Bremen spielte er jahrelang in einem System mit zwei Stürmern, ist das nach Dortmund transferierbar? Wird er überhaupt in Dortmund spielen? Und hat er sich mit dem Wechsel wirklich einen Gefallen getan? Diesen Fragen um den Dortmunder Istzustand gehen die Hosts ausführlich nach. In den Top 5 werden die besten deutschen Mittelstürmer gesucht. Mister X widmet sich einem ganz besonderen Spieler, Spielertrainer und Trainer. Und zum Abschluss verrät die Powercard, wie gut Niclas Füllkrug wirklich ist. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. **Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben: ** WM in Katar: Deutschland gegen Spanien Kopfballszenen: Goal Machine in Real Life! Niclas Füllkrug: "Die einen holen Kane, die anderen Füllkrug" Fußball-WM: "Der Jedermannfußballer" DFB-Stürmer: "Mehr Niclas Füllkrug wagen" Kicker meets Dazn: Niclas Füllkrug Alle bisherigen Powercard-Werte [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Aug 23, 2023 · 55 min

    Harry Kane oder: So viel Geld ist kein Fußballer wert

    Über Harry Kane wird, so scheint es, minütlich berichtet. Doch was kann er eigentlich, welcher Typ Fußballer ist er? Damit befasst sich die aktuelle Ausgabe von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. "Harry Kane ist nicht aus der Riege der absoluten Weltklasse, aber ein sehr guter Stürmer, der viele Tore für Bayern schießen wird", sagt Oliver Fritsch. Co-Host Fabian Scheler meint: "Es gilt als einer der am härtesten arbeitenden Fußballer in Europa." Die beiden Hosts einigen sich auf folgendes Profil: Kane schließt mit beiden Füßen und mit dem Kopf ab. Er ist auch technisch gut, kann Mitspieler gut einsetzen. Es fehlt etwas an Geschwindigkeit, aber im Vergleich zu seinem Vorgänger Robert Lewandowski hat er eine bessere Chancenverwertung. Scheler hat beobachtet: "Die Zeit zwischen Annahme und Schuss ist extrem kurz bei Kane." Kane sei eindeutig ein Mittelstürmer, eine klare 9. "Dieser Transfer", sagt Fritsch, "ergibt viel mehr Sinn als der von Sadio Mané." Im Gegensatz zu Mané, mit dem der FC Bayern nichts anzufangen gewusst habe, dürfte der Kapitän der englischen Nationalelf in der Mannschaft gesetzt sein und die Hierarchie in der Offensive neu ordnen. "Es würde mich nicht wundern, wenn er bald als Kapitän gehandelt wird", sagt Fritsch. Er schließe eine Lücke in München, sagt Scheler. (Disclaimer an dieser Stelle: Diese Folge wurde nach dem Supercup und vor dem 1. Bundesligaspieltag in Bremen aufgenommen.) Diskutiert wird natürlich über den Preis von Kane. Er soll zwischen 100 oder 120 Millionen Euro, inklusive Boni, gekostet haben. "Ist er nicht zu teuer? Er ist immerhin schon 30 Jahre alt." Ist er wirklich wert? Nein, sagt Fritsch und schnauft durch: "So viel kann kein einziger Fußballer wert sein. Diese Exzesse kann niemand wollen." Fritsch zweifelt zudem daran, dass ein solcher Transfer für den Champions-League-Titel reicht. Abschließend wetten die beiden Hosts, wie viele Tore Kane in seiner ersten Bundesligasaison schießen wird. Bei den Top 5 wird diesmal improvisiert, und Mr. X befasst sich mit einem Spieler, der den FC Bayern kürzlich verließ. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Szenen und Texte, die wir in der Folge besprochen haben: England – Deutschland 2:0 (EM 2021) Kanes beste Tore in der Premier League Harry Kane beim 3:2-Sieg gegen Manchester City 2021 Alte Notizen aus Harry Kanes Jugend [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Aug 16, 2023 · 1 hr

    Cruyff, Pep, Xavi, Bonmatí

    Bei der Fußball-WM der Frauen in Australien und Neuseeland ist die Finalwoche angebrochen – und die Hosts des Fußballpodcasts Kicken kann sie nehmen sich eine Finalistin vor. Aitana Bonmati hat ihre Spanierinnen ins Finale geführt. “Sie ist das Zentrum des spanischen Spiels”, sagt Host Oliver Fritsch, der Bonmati und das spanische Team in Australien beobachtet hat. Spanien ist erst zum dritten Mal überhaupt bei einer Weltmeisterschaft dabei, und steht nun vor dem ganz großen Triumph. Amtierende Weltmeisterinnen sind sie bereits mit den Frauenmannschaften der U17 und der U20 – nun könnten sie den historischen Dreifachtriumph perfekt machen. “Das ist kein Zufall”, sagt Fritsch, “es ist auf den ersten Blick erkennbar: Sie ist eine Cruyffistin, eine Schülerin der Pass- und Positionsspiellehre Barcelonas.” Co-Host Fabian Scheler sagt: “Bonmati ist die Verkörperung dieses einzigartigen Spielstils. Sie wirkt im Dribbling nicht gestresst, es wirkt als habe sie Spaß am Risiko. Und es klappt auch fast immer.” Zudem strahle sie Torgefahr aus. Scheler führt deshalb “1 Bonmati” als neuen Exzellenzstandard im Fußball der Frauen ein. Bonmati hat mit Barcelona bereits zweimal die Champions League gewonnen und durchlief alle Stationen in Barcelonas berühmter Fußballschule “La Masia”, die bereits Lionel Messi zu dem Spieler machte, der er heute ist. Sie ist damit ein Ergebnis der Entscheidung Barças, in den Fußball der Frauen zu investieren. Deshalb analysieren die Hosts ausführlich die Besonderheiten dieses katalanischen Stils: “Der Kern dieses Spiels ist nicht Physis. Es geht um Geist, Werte, um Geschick und Technik”, sagt Fritsch und sieht die Ähnlichkeiten zu ihren Vorgängern im Mittelfeld – und zählt auf: “Cruyff, Guardiola, Xavi, Iniesta, Bonmati.” Natürlich hat der spanische Stil auch Nachteile, über die die beiden Hosts reden. Zudem brachte ein in Teilen bis heute anhaltender Spielerinnenstreik die Vorbereitung auf diese WM durcheinander. Kurz blicken die Hosts auch auf die Trends dieser WM und analysieren das historisch schlechte deutsche Abschneiden. In den Top 5 küren die Hosts die besten Spielerinnen des Turniers. Und Mister X widmet sich zwei Shootingstars dieser WM. "Kicken kann sie" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballerinnen und Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler und Spielerinnen. Sie erreichen uns unter fussball@zeit.de. Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben Spanien gegen Schweiz im Achtelfinale Best-Of Bonmatí Sprint zurück im Champions League Finale 2019 Bonmatís Kopfballtor bei der EM 2022 Players Tribune Beitrag von Bonmatí Guardian Porträt vor der WM [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Aug 2, 2023 · 48 min

    Lena Oberdorf, die Herrin des Zweikampfs

    Zwar verlor die deutsche Elf ihr zweites Vorrundenspiel der Fußball-WM gegen Kolumbien 1:2, doch es gab eine gute Nachricht: Lena Oberdorf ist wieder da, ihre Verletzung ist überwunden. Sofort war sie die beste deutsche Spielerin. Entschlossen setzte sie sich zur Wehr, dann schritt sie zur Tat. Genau der richtige Moment, ihr eine Folge in Kicken kann sie, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, zu widmen. "Sie etabliert eine neue Dimension Physis im Frauenfußball", sagt Oliver Fritsch. Sie sei eine Autorität auf dem Platz und "die Herrin des Zweikampfs." Christian Spiller bewundert ihre Grätschen. "Sie hat Lust auf Verteidigen." Oberdorf war es auch, die den hart agierenden Kolumbianerinnen am meisten entgegensetzte. Es überraschte nicht, dass sie den Ausgleich einleitete. Kurz vor dem Ende stieß sie in den Strafraum vor, obwohl das nicht die primäre Aufgabe einer defensiven Mittelfeldspielerin ist. Dort umkurvte sie die kolumbianische Torfrau, der nur das Foul übrig blieb. Der englische Guardianzählt sie bereits zu den fünf besten Fußballerinnen der Welt. Gut möglich, dass Lena Oberdorf noch ein paar Plätze steigen wird. Darin sind sich auch beide Hosts einig, allerdings hat das gegenwärtige Spiel der erst 21-Jährigen noch Luft nach oben. "Sie findet nicht immer den richtigen Zeitpunkt für ihr Tackling", bemängelt Spiller. Sie könnte noch mehr spielerische Akzente setzen, sagt Fritsch. "Ihre Zeit in Essen hat gezeigt, dass sie das kann." Erstaunlicherweise weichen die Experten in ihren Bewertungen auf der Power Card deutlich voneinander ab. Auch Mister X ist wieder am Start, er widmet sich zwei Spielerinnen mit Goat-Potential. Und in den Top 5 küren die Hosts die besten Grätscher, weib- und männlich. "Kicken kann sie" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballerinnen und Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler und Spielerinnen. Sie erreichen uns unter fussball@zeit.de. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Szenen, die wir in der Folge besprochen haben: Deutschland gegen Kolumbien Best Skills Lena Oberdorf [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Jul 19, 2023 · 1 hr 3 min

    Alexandra Popp ist, was den Männern gerade fehlt

    "Kicken kann sie" ist zurück, denn an diesem Donnerstag beginnt in Neuseeland und Australien die WM der Frauen (20. Juli bis 20. August). Und sie kennt spätestens seit dem vergangenen Sommer jeder, der den Fußball halbwegs verfolgt: Alexandra Popp ist Kapitänin der deutschen Fußballnationalmannschaft, die beste Spielerin und das Gesicht ihres Teams. Schon alleine deshalb beschäftigen sich die Hosts von "Kicken kann sie" in der neuen Folge des Fußballpodcasts ausführlich mit der Wolfsburger Stürmerin. "Sie ist eine Neunerin vom ganz alten Schlage", sagt Oliver Fritsch, zudem weiß sie genau um die Verantwortung, die auf sie zukommt. Weil Vergleiche mit den Männern nicht mehr so verboten sind wie noch vor einigen Jahren, sagt Fritsch: "Beides sind Dinge, die den Männern gerade fehlen." Popp überzeuge durch Willen, Körpereinsatz und überraschende Momente. "Ihr Kopfballspiel ist mit keiner anderen Spielerin zu vergleichen", sagt Fabian Scheler, es sei ihre größte Stärke. In der ersten Folge dieser Reihe geht es um Popp und das deutsche Team, das im vergangenen Sommer Vizeeuropameister wurde. Ausführlich besprechen die beiden Hosts die Stärken von Popp und wie sie vor allem im Sommer 2022 überzeugte. Das Turnier wurde auch deshalb so ein Erfolg für sie, weil ihre Rolle klar definiert war: "Sie muss in den Strafraum", sagt Fritsch, sie sei keine, die noch drei andere ausspielt. Im Laufe ihrer Karriere spielte sie bereits auf fast allen Positionen, von der Linksverteidigerin bis zur Mittelstürmerin, was ihr zwar Flexibilität gegeben, aber nicht nur geholfen hat. Auch darüber geht es in dieser Folge. Fritsch hat außerdem etwas entdeckt, worauf TV-Kommentatoren bei ihr gerne reinfallen. Im zweiten Teil der Sendung blicken die Hosts auf die Stärken und Schwächen des deutschen Teams, das wegen der durchwachsenen Testspiele mit gemischten Gefühlen zur WM flog. "Momentan überwiegen die Zweifel in der öffentlichen Debatte", sagt Fritsch. Was auch daran liegt, dass nach der Gruppenphase wohl bereits Frankreich oder Brasilien als Gegnerinnen warten. Scheler beeindruckt hingegen schon jetzt, wie offensiv das Team gesellschaftspolitische Themen des Frauenfußballs anspricht und vertritt. Auch Mister X ist bei "Kicken kann sie" dabei. Er widmet sich zwei Hörerwünschen: Dzsenifer Maroszán und der Schweizerin Lia Wälti. Und in den Top 5 suchen die Hosts nichts Geringeres als die besten deutschen Fußballerinnen aller Zeiten. "Kicken kann sie" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballerinnen und Fußballern unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Sie erreichen uns unter fussball@zeit.de. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Szenen und Texte, die wir in der Folge besprochen haben: Alle Tore von Alexandra Popp bei der EM 2022 Ihr Tor gegen Paris St. Germain in der Champions League Tor des Monats von Bärbel Wohlleben im September 1974 FAZ-Interview mit Martina Voss-Tecklenburg vor der WM 2023 ARD-Doku über Alexandra Popp [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Jun 21, 2023 · 3 min

    In der Eistonne

    Die Saison ist vorüber, die Titel sind verteilt – und deshalb ziehen die Hosts von Kicken Kann Er vom Mikrofon ins Ermüdungsbecken, vielleicht sogar auch kurz in die Eistonne. Eine kleine Sommerpause steht an. Weiter geht es am 19. Juli mit neuen Folgen Kicken kann sie, denn kurz darauf beginnt die WM der Frauen in Australien und Neuseeland. Schicken Sie uns ihre Vorschläge für die Frauen-WM, zu besprechende Spieler für Mister X und natürlich auch Kritik und Lob an fussball@zeit.de. Wir hören uns! [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Jun 7, 2023 · 1 hr 10 min

    Kevin de Bruyne oder der Pass als Kunstwerk

    Kevin De Bruyne ist bei Manchester City, der besten Mannschaft der Gegenwart, der beste Spieler. Und damit das ideale Thema für den Fußballpodcast Kicken Kann Er. Ausführlich widmen sich die Hosts Oliver Fritsch und Fabian Scheler dem 31-jährigen Belgier, einem der meistgewünschten Spieler der Hörerinnen und Hörer. Vor dem Champions-League-Finale, in dem De Bruyne eine bedeutende Rolle zukommt, analysieren sie seine vielen Stärken und wenigen Schwächen. „Wie zwingend er agiert. Wenn er gebraucht wird, wirft er alles rein“, sagt Fritsch. De Bruyne steht außerdem sinnbildlich für die Entwicklung von Manchester City. Durch die Detailbesessenheit von Pep Guardiola reifte De Bruyne in seinen Jahren bei City zum Kandidaten für den Weltfußballer des Jahres. Er ist Weltklasse mit Anlauf. „So jemanden gönnt man den Erfolg, auch wenn man mit Manchester City nichts zu tun haben will“, sagt Fritsch. Darf man sich mit Manchester City und seinen autokratischen Besitzern aus Abu Dhabi, die den Fußball mit Milliarden geflutet haben, bedenkenkenlos freuen? „Nein“, sagt Scheler, was Fritsch versteht, aber trotzdem die Innovationskraft von Guardiola hervorhebt. „City zahlt außerdem immer einen Aufschlag, sie haben einen Standortnachteil.“ Julia Roberts geht auch lieber zu United. Dann sortieren die Hosts De Bruyne in die Goat-Debatte ein. In der Rubrik der Top Five geht es diesmal um möglichst wenig Eitelkeit, Mister X hat sich je einen Spieler der beiden Champions-League-Finalisten herausgesucht und die beiden Hosts prüfen auf den Wunsch eines Hörers hin noch mal ihre eigene Powercard-Wertung des Bayernspielers Sadio Mané von vor einem Jahr. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Szenen, die wir in der Folge besprochen haben: Kevin De Bruyne und Erling Haaland gegen Arsenal sein Tor im Champions League Hinspiel gegen Real Madrid im DFB-Pokalfinale 2015 Wolfsburg gegen Dortmund The match that made Manchester City buy De Bruyne jedes Tor, das in dieser Saison aus einer Kombination von Kevin De Bruyne und Erling Haaland entstanden ist Kevin De Bruyne INSANE Long Shot Goals Alle Powercard Wertungen in einer Tabelle [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • May 24, 2023 · 1 hr 4 min

    Das Phänomen Mats Hummels

    Zum ersten Mal in der nunmehr 27 Folgen währenden Geschichte von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, sprechen wir über einen Abwehrspieler. Nachdem die Hosts Oliver Fritsch und Christian Spiller darüber nachgedacht haben, warum es so lange dauerte, erklären sie am Beispiel Mats Hummels, was ein moderner Verteidiger können sollte, und was eher nicht. Oliver Fritsch lobt Hummels' Kopfballspiel, seine Ausstrahlung, sein Selbstbewusstsein, seine Pässe. Und er hat enormes Ballgefühl und ist torgefährlich. Aber er kritisiert auch. "Es gibt eine Diskrepanz zwischen öffentlicher Bewertung und Leistung", sagt Fritsch. Hummels sei nicht nur langsam, sondern mache auch grobe Fehler und gehe oft ein zu großes Risiko ein. Dadurch ist Hummels oft nicht dort, wo er gebraucht wird. Oder wie Fritsch es formuliert: "Die Feuerwehr ist nicht da, wo es brennt." Christian Spiller hält dagegen. Durch sein durchaus risikoreiches Spiel verhindert Hummels viele Chancen des Gegners, bevor sie überhaupt entstehen. "Er wird präventiv tätig", sagt er. Unseren Hosts stellen sich Fragen: Sollte ein Innenverteidiger wirklich schon an der Mittellinie all-in gehen? Wie viele defensive Schwächen kann man angesichts der offensiven Qualität eines Abwehrspielers verschmerzen? Ist es fair, dass Defensivspieler an ihren Fehlern gemessen werden, Offensive aber an Gelungenem? Und hilft gutes Aussehen und Eloquenz bei der Bewertung? Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Szenen, die wir in der Folge besprochen haben: Kopfballtor gegen Portugal während der WM 2014 Fehler im WM-Finale 2014 Außenristpass im Spiel gegen Lettland Fehler gegen Liverpool Fehler gegen Mexiko während der WM 2018 Mustertackling Alle Powercard Wertungen in einer Tabelle [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • May 17, 2023 · 55 min

    Spezial: Die beste Elf aller Zeiten

    Einst wurde Andrea Pirlo gebeten, sein bestes Team aller Zeiten auszuwählen. Lässig wie er war, setzte er sich selbst auf die Bank und wählte elf andere aus. In diesem edlen Geist handelnd, brachten auch die drei Hosts des Fußballpodcasts Kicken kann er, Oliver Fritsch, Christian Spiller und Fabian Scheler, elf bessere Fußballer als sich selbst mit zum ZEIT ONLINE Podcastfestival. Lieber Zinedine Zidane, Franz Beckenbauer, Maradona oder doch eben Andrea Pirlo? Unlösbare Aufgaben wie diese würden sich die Hosts nämlich niemals trauen, alleine zu entschlüsseln. Deshalb – und um sich gegen jede aufkommende Debatte zu immunisieren – haben sie das Publikum befragt. Das durfte ebenfalls für jede Position einen Spieler nominieren. Zum zweiten Mal in der Geschichte von Kicken kann er wurde eine Folge vor Publikum aufgenommen und zum ersten Mal waren alle drei Hosts gleichzeitig auf der Bühne. Journalistische Objektivität wurde dieses Mal vernachlässigt, das Publikum wiederum glänzte unter anderem mit Ausführungen zum Ursprung der Schrankigkeit. Am Ende wurde über jeden Vorschlag abgestimmt. Herausgekommen ist die beste Elf aller Zeiten, die wegen einiger fehlender Namen ganz sicher diskussions- und an der ein oder anderen Stelle auch fragwürdig ist. Aber so ist das, wenn man alle fragt. Echte Demokratie eben! Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Szenen über die wir in der Folge gesprochen haben: Frankreich und Desailly vor dem WM Finale gegen Ronaldo Paolo Maldini Dennis Bergkamps Tor 1998 [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • May 9, 2023 · 1 hr 13 min

    Er hat etwas von Zauberei, Luka Modrić ist Entfesselungskünstler

    Spricht man über die besten Fußballer unserer Zeit, fallen meist drei Namen. Der von Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Kylian Mbappé. Bei der WM in Katar hieß es, sie das Duell zwischen Messi und Mbappé gewesen. Doch ein Name wird fast routinemäßig übergangen: der von Luka Modrić. „Er gehört zu den besten drei Fußballern unserer Zeit“, urteilt nun Fabian Scheler in der neuen Folge des Fußballpodcasts “Kicken kann er”, die sich ausführlich dem kroatischen Mittelfeldgenie widmet, der an diesem Dienstag mit Real Madrid im Halbfinale der Champions League auf Man City trifft. „Er kann im Gegner spielen“, sagt Co-Host Oliver Fritsch, „manchmal gegen einen, manchmal gegen vier.“ Das habe etwas von Zauberei, Modrić sei ein Entfesselungskünstler. Es geht um die vielen Stärken des Weltfußballers von 2018, um Körpergröße und Ballfertigkeit, und seine vielleicht größte Leistung, auch mit 37 Jahren noch in der Weltspitze das Spiel zu prägen und seine Leistung in jedem der vergangenen Jahre sogar zu steigern. „Er ist der Benjamin Button des Weltfußballs“, sagt Scheler. Spieler wie Modric werden eher unterbewertet, weshalb Fritsch versucht, mit verschiedenen Szenen aus Spielen wie dem Champions League Finale 2022 oder dem Viertelfinale gegen Paris Modrićs Klasse zu belegen. Auch die Komposition und Arbeitsteilung des perfekten Mittelfelds von Madrid (Casemiro, Modrić, Toni Kroos) ist ein ausführliches Thema. „Er kann es mit Pässen und mit Dribblings, was ihn von anderen Spielern unterscheidet“, sagt Fritsch, etwa von Kroos, Joshua Kimmich oder Ilkay Gündogan. Außerdem gibt Scheler einen Exkurs über Außenristpässe, die Modrić wie kein Zweiter schlagen kann. Auch ob Modrić überhaupt Schwächen hat, erfahren Sie in dieser Folge. Mit den Top-Fünf-Bravehearts der Fußballgeschichten leiten die Hosts über auf Modrićs Nationalmannschaftskarriere. Die Kroaten führte er einmal ins Endspiel, einmal ins Halbfinale und Fritsch erinnert sich an den Modric, der bei der EM 2008 gegen Torsten Frings und Michael Ballack angetreten ist. Es ist ein Wunder, wie Modrić seit Jahren ein, gemessen an den Einwohnerzahlen, so kleines Land zu so Großem bringt. Mister X widmet sich einer Kölner und einer Londoner Legende, Fritsch erinnert an ein Interview, dass er mit seinem Vater über dessen Ersatzvater Fritz Walter geführt hat und die Hosts nehmen eine Lesermail zum Anlass, auf die häufig angetragene Forderung nach historischen Spielern einzugehen. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Szenen, Texte und Podcasts über die wir in der Folge gesprochen haben: Modrić Außrenristpass gegen Chelsea 2022 Luka Modrić im Champions League Viertelfinal-Rückspiel gegen Paris 2022 Luka Modrić beim 5:2 gegen Liverpool 2023 Modrić Tackle gegen Lionel Messi 100+ players HUMILIATED by Luka Modrić Luka Modrić: Der Gott der kleinen Dinge WM 2018: Eine Hymne auf Luka Modrić Luka Modrić: Der Puppenspieler The Modric supremacy: why Croatia’s talisman should win the Ballon d’Or Die Power Card Tabelle von Hörer Richard Kiekebusch Interview von Oliver Fritsch mit seinem Vater: "Manchmal habe ich mir Fritz Walter als Vater erträumt" [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Apr 26, 2023 · 1 hr

    İlkay Gündoğan und seine unsichtbare Fähigkeit

    Er ist der Lieblingsschüler von Pep Guardiola. Allein das sagt schon viel aus über İlkay Gündoğan, dem die neueste Folge von Kicken kann er gewidmet ist. Im Fußballpodcast von ZEIT ONLINE versuchen die Hosts Oliver Fritsch und Christian Spiller zu ergründen, was den Kapitän von Manchester City so stark macht. "Er ist einer der schlauesten Fußballer, den es gibt", sagt Fritsch. Für ihn ist Gündoğan ein Beleg dafür, was man mit Spielintelligenz erreichen kann. Denn mit den Füßen ist Gündoğan zwar auch ein starker Kicker, aber keine Extraklasse. Ihm fehlt das Supergen, etwas Einzigartiges in seiner Technik. "Seine Klasse entsteht vor allem im Kopf", sagt Fritsch. Dabei steht der gebürtige Gelsenkirchener vor einem Problem: Intelligenz ist nicht immer sofort zu erkennen. "Sein Genie ist für den Gelegenheitszuschauer nur schwer sichtbar", sagt Spiller. Eine Frage, die bei Gündoğan immer auch mit gestellt werden muss: Warum spielt der Kapitän der mutmaßlich besten Vereinsmannschaft der Welt in der Nationalelf nur eine Nebenrolle? Fritsch und Spiller erklären, dass das sowohl an Gündoğan selbst als auch an der DFB-Elf liegt. Außerdem in der Folge: zwei Dortmunder für Mr. X, die fünf besten Nürnberger, Charles Darwin und Albrecht Dürer. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Szenen und Texte, über die wir in der Folge gesprochen haben: Tore im Meisterschaftsfinale 2022 Champions-League-Finale 2013 Interview nach dem Japan-Spiel 2022 Porträt im ZEITmagazin [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Apr 12, 2023 · 1 hr 9 min

    Deutschlands größter Fußballkünstler aller Zeiten

    Eigentlich eignen sich die Folgen dieses Podcasts perfekt, um das Urteil der Hosts mit der eigenen Wahrnehmung abzugleichen. Denn alle Spieler, über die gesprochen wird, spielen noch. Doch dieses Mal ist alles anders. Zum ersten Mal in der Geschichte von Kicken kann er nehmen die Hosts Abschied von einem Fußballer. "Es war immer klar, sobald Mesut Özil zurücktritt, machen wir eine Folge über ihn", sagt Oliver Fritsch, und damit beginnt eine einstündige kritische Würdigung des Lebenswerks von Mesut Özil. Er war ein großer Fußballer, dann fiel er wegen eines Fotos in Ungnade. Nun ist er zurückgetreten, fast unbemerkt in Deutschland. Unser Fußballpodcast würdigt Mesut Özil. Özil sei einer der herausragenden deutschen Fußballer der Geschichte, sagt Fritsch, gar Deutschlands größter Fußballkünstler aller Zeiten. An ihm könne man außerdem eine ganze Dekade Deutschland festmachen, sportlich wie politisch. Fabian Scheler fragt sich angesichts des sportlichen Schaffens von Özil: Gehen wir zum Fußball, um Erfolge zu feiern und Zahlen zu lesen oder der Schönheit und Brillanz wegen? Mesut Özil anzugucken, war für ihn häufig wie Urlaub. Die Hosts suchen und finden von Özil eingeführte oder perfektionierte Spielelemente wie den bounce oder den maskierten Pass, Hymnensingen hingegen lassen sie als Besprechungsthema aus. Und bevor es zu nostalgisch-verklärend wird, widmen sich die Hosts auch der Frage, warum Özils Kunst gerade in Deutschland nicht als das gesehen wurde, was sie war. "Es ist geradezu der Witz, dass der Stress beim Gegner herrschte und nicht bei Özil", sagt Fritsch über die Debatte über hängende Schultern und fehlende Körperspannung. Außerdem geht es um den größten Fehler seiner Karriere, der auf einem Foto in London festgehalten wurde – auf dem Recep Tayyip Erdoğan aber nicht zu sehen war. Doch auch das Foto mit İlkay Gündoğan und dem türkischen Staatspräsidenten ist natürlich Thema und beide Hosts befassen sich mit einer der größten Krisen des DFB, die obendrein auch so schlecht gemanagt wurde wie nur wenige andere zuvor. Özil wandelte sich in der Debatte von einer integrativen Figur zu einem Fußballer, der hierzulande am Ende seiner Karriere sogar in Vergessenheit geriet. Dabei gilt für Fritsch: "Ohne Özil gäbe es keinen WM-Titel 2014, der Islam ist also Teil Deutschlands. Anschaulicher als an diesem Spieler kann man diesen Satz nicht belegen." Der unter Hörerinnen und Hörern äußert beliebte Mister X widmet sich, ohne seine schwarz-rot-goldene Kapitänsbinde anzulegen, Rudi Völler und Emil Forsberg und in den Top Five assistieren sich die beiden Hosts gegenseitig bei der Suche nach den besten Vorlagengebern der Geschichte. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Szenen und Texte, über die wir gesprochen haben: Mesut Özil gegen England bei der WM 2010 Tor gegen Ludogorez Rasgrad Leicester 2018 Hackenvorlage auf Giroud Mesut Özil bei Real Madrid Der Özil-Bounce Özil im WM-Finale 2014 Ein sehr guter Deutscher Mesut Özil: Das wahre Debakel Die Powercard-Tabelle (Danke!) [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Mar 29, 2023 · 54 min

    Was passiert mit dem FC Bayern, wenn Thomas Müller einmal aufhört?

    Etwa 50.000 Thomas Müllers soll es in Deutschland geben. Der Thomas Müller, den wir in der neuen Folge von Kicken kann er besprechen, ist aber in jedem Fall ein Unikat. Er ist ein Spieler, der sich seit vielen Jahren der Analyse ein Stück weit entzieht, weil er so ungewöhnlich Fußball spielt. Doch für die Hosts des Fußballpodcasts von ZEIT ONLINE, ist das genau die richtige Herausforderung. "Wenn es einen Fußballer gibt, wegen den wir diesen Podcast machen, dann wäre es Thomas Müller", sagt Oliver Fritsch. Über Cristiano Ronaldo reden kann ja jeder. "Müller wirkt auf den ersten Blick nicht wie ein Weltklassefußballer, nicht mal wie ein Sportler", sagt Fritsch über die Erscheinung Müller. Über die Beinchen, den nach vorne gebeugten Laufstil, die schlenkernden Arme. Fritsch sieht bei Müller deshalb eine Historie der Unterschätzung. "Thomas Müller kann nichts besonders gut", sagt Christian Spiller. Nicht besonders gut schießen, schnell laufen, Zweikämpfe gewinnen oder andere Dinge, die man von einem Offensivspieler erwartet. Aber Müller hat den meisten anderen etwas voraus: Er sieht Dinge, die andere nicht sehen. Er findet Räume, die anderen verschlossen bleiben, ahnt, wo Ball, Gegner und Mitspieler nicht jetzt, sondern demnächst, sein werden. "Müller empfängt terrestrisch, bei ihm fällt das Tor zwei Sekunden eher als beim Nachbarn", sagt Fritsch. Das macht Thomas Müller nach Titeln zum erfolgreichsten deutschen Fußballer aller Zeiten. Aber: Er wird dieses Jahr 34, seine Karriere geht langsam zu Ende. Oliver Fritsch würde ihn ungern noch einmal in der Nationalelf sehen. "Ich glaube, dass Müller Entwicklung verhindert", sagt er. Unsere Vermutung, was mit dem FC Bayern passiert, wenn Müller mal nicht mehr spielen sollte, warum Müllers Torjubel der echteste weit und breit ist, warum er nicht zu Real Madrid gepasst hätte, was es mit Radio Müller auf sich hat und die Top 5 der wichtigsten Weltmeister 2014 – all das zu hören in der neuen Folge von Kicken kann er. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Szenen, über die wir in dieser Folge gesprochen haben: Balleroberung gegen Paris Saint-Germain Chance gegen England Radio Müller Müller-Compilation [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Mar 14, 2023 · 1 hr 19 min

    Timo Werner und die extreme Inselbegabung

    Wir sind zurück! Angetreten sind die Hosts des Fußballpodcast Kicken kann er einst mit dem Versprechen, die Fußballdebatte zu begutachten und die Individualität der Spielerinnern und Spieler über alles zu stellen. Doch in der neuen Folge müssen sie umdenken: Was tun, wenn der Spieler, über den sie sprechen, auf recht simple Art zum Erfolg kommt? Timo Werner ist das Thema der neuen Folge. Ein Spieler der, einmal entwischt, kaum noch einzuholen ist. "Seine Art zu spielen ist sehr eindimensional, aber dennoch Erfolg bringend", sagt Oliver Fritsch. Ein Spieler mit diesem Tempo und diesen Fähigkeiten, das sei nicht einzigartig, aber in Deutschland gibt es davon nicht so viele. Werner besitze ein Merkmal, dass ihn besonders auszeichne: seine Beschleunigung und sein Tempo, gepaart mit seinem festen Schuss. "Druff", sagt Fritsch im feinsten Hessisch zu dieser Art von Inselbegabung, die ihn an Lukas Podolski erinnert. Dessen linker Fuß ist ein Kölner Kulturgut, ähnlich wie Werners 100-Meter-Zeit in Leipzig, der Stadt des Leichtathletikfußballs. Doch Podolski hat es im Clubfußball nie auf die ganz große Bühne geschafft. Nur in der Nationalmannschaft hat er funktioniert. Fabian Scheler, der mit dieser Folge die Rückkehr aus seinem Sabbatical feiert, fügt hinzu, dass Werners Läufe häufig Platz für Mitspieler schaffen, etwa beim entscheidenden Tor im Champions League Finale 2021. Außerdem fällt Werner mit Torvorlagen auf. Fritsch will das Argument nicht gelten lassen und so beginnt die Analyse, warum Werner in der Debatte heute eher belächelt als bewundert wird. "Häufig wird in Deutschland schöngefärbt, bei Timo Werner wird aber übersehen, welchen Wert seine spezielle Begabung für das Spiel hat", sagt Fritsch. Werner galt in Stuttgarter Zeiten als Supertalent, das den Sturm der deutschen Nationalelf auf Jahre prägen wird. Von dort wechselte er zu Leipzig und schien perfekt in das dortige Gegenpressing-System zu passen, über das in der Folge nicht nur gut gesprochen wird. "Warum kam Chelsea überhaupt auf die Idee, ihn zu kaufen?", fragt sich Fritsch, als es um die Frage geht, warum die beiden Jahre in London Werner nicht zu seinem großen Durchbruch verhalfen. Scheler will zudem von Fritsch wissen, wie es sein kann, dass ein Stürmer, der schon mal 28 Tore in einer Bundesligasaison geschossen hat, in England so oft daneben zielte. Die Hosts überlegen, welchen Einfluss es hatte, dass er in zehn Jahren Profifußball schon so viele Trainer hatte, analysieren, welche Schwächen er hat und wie er im Vergleich mit den anderen Stürmern der Nationalmannschaft abschneidet. Außerdem überlegen die Hosts, ob sie bei der Power-Card Timo Werner Haltungsnoten für seine Schwalbe geben sollen, küren die Top Fünf der Stürmer, die im Abseits geboren wurden und Mister X widmet sich dem Zé Roberto des Breisgaus. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung und Vorschläge für Mister X nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Szenen, über die wir in der Folge gesprochen haben: Chance EM Achtelfinale gegen England Timo Werners Lieblingstor gegen den HSV Kopfballtor gegen Celtic Glasgow Gemeine Fail-Compilation Texte, über die wir gesprochen haben: Ralf Rangnick: Vielleicht hat er doch recht Barney Ronay im Guardian: Chelsea's Timo Werner hones his quality and homes in on scoring [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Feb 8, 2023 · 46 min

    Kylian Mbappé ist zu gut für Taktik

    In der aktuellen Ausgabe gehen Christian Spiller und Oliver Fritsch auf einen vielfachen Wunsch ihrer Hörerinnen und Hörer ein. In der neuesten Folge von Kicken kann er, dem Fußball-Podcast von ZEIT ONLINE, besprechen die beiden Gastgeber Kylian Mbappé, den französischen Stürmerstar von Paris Saint-Germain. „Er ist eine Naturgewalt”, sagt Fritsch, und Spiller rechnet sofort Mbappés Geschwindigkeitsrekord auf dem Rasen vor. Das Geheimnis von Mbappé ist, dass er Höchsttempo mit Technik und Dribbelkunst kombiniert. „Auf den Skisport übertragen, fährt er die Streif im Slalom runter”, sagt Fritsch. Mbappé erkenne Lücken, wo niemand sonst sie sehe, „erst recht nicht die Abwehrspieler”, fügt Spiller hinzu. „Und er beschleunigt nicht nur sich enorm”, ergänzt Fritsch, „sondern auch den Ball beim Schuss”. Auf engstem Raum gelingen Mbappé immer wieder starke Torabschlüsse. Wohin führt der Weg des 24-Jährigen, der bereits mit 19 Weltmeister wurde? „Er könnte noch mehr rausholen, wenn er zum Trainerspieler werden würde”, sagt Fritsch. Mbappé sei nämlich ein Einzelsportler, der sich nicht an der Aufgabe des Kollektivs beteilige. „Er ist zu gut für Taktik.” Im WM-Finale 2022 stand er lange rum, doch dann, spät im Spiel, schoss er seine Tore. „Was macht das mit unseren Kindern, wenn sie ihm nacheifern?“, fragt Spiller, den Mbappés Spiel eher kalt lässt. Orientieren sie sich an seinem Egozentrismus? Das sei nicht einfach zu beantworten, man dürfe nicht übersehen, antwortet Fritsch, dass Mbappé vorlebe, seine Individualität frei zu entfalten, ohne Zwänge des Kollektivs. Der Fußball eigne sich dazu wie kaum ein anderer Sport. Szenen, die wir in der Folge besprochen haben Tor Mbappé gegen Real [Mbappé im WM-Finale 2022)(https://www.youtube.com/watch?v=LSYVQ58_iNY) WM-Halbfinale 2022 Frankreich gegen Marokko Mbappés vier WM-Tore 2018 Umarmung Mancini/Vialli Der Libero ist zurück (Hasebe) [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Jan 25, 2023 · 53 min

    Jamal Musiala – er schlängelt sich wie wirbellos um alle Gegenspieler

    Er ist nicht vom Ball zu trennen, er schlängelt sich um Gegenspieler „wie wirbellos“, sagt Oliver Fritsch. „Er erinnert mich an eine Comic-Figur, so beweglich ist er“, sagt Christian Spiller. In der neuesten Folge von Kicken kann er, dem Fußball-Podcast von ZEIT ONLINE, geht es um den Wunderdribbler vom FC Bayern: Jamal Musiala. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer wünschen sich schon lange eine Folge über ihn. „Ich lege mich fest: Er wird irgendwann Weltfußballer“, sagt Spiller. „Ich verstehe, dass die Fans ihn lieben“, entgegnet Fritsch, der andere Host. “Doch dazu müsse Musiala lernen, besser mit seinen Mitspielern zusammenzuspielen.” Das sei sogar manchmal an deren Gesichtern abzulesen. Sein riesiges Talent sehe jeder, aber zum Spitzenfußballer fehle noch etwas, sagt Fritsch. „Sogar mehr als Deutschland denkt.“ Musiala war Teil des Teams, das in der WM-Vorrunde in Katar ausschied, galt aber als einziger Gewinner Deutschlands. Mit seinen Dribblings beeindruckte er die Fußballwelt. Nun müsse er reifen und von einem Trainer geformt werden, sagt Fritsch, so dass er verlässlich zum Erfolg seiner Mannschaften beitrage. Spiller hingegen findet, dass Fritsch den 19-Jährigen zu streng bewerte. Die Hosts gehen auch auf die Kritik ein, sie hätten Lionel Messi in einer früheren Folge zu schlecht eingestuft. Außerdem würdigen sie den verstorbenen Pelé und benennen eine Top 5 der Spieler, die ihrer Zeit weit voraus waren. __Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Kicken kann er ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Szenen, die wir in der Folge besprochen haben Assist Musiala zum 1:1 gegen Spanien (Füllkrug) Tor Musiala aus der Distanz Pelé: He dit it 50 years ago Christian Spiller: Das Trump-Shirt des Südens [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Dec 16, 2022 · 30 min

    Warum Lionel Messi und Antoine Griezmann die beiden besten Spieler der WM sind

    Im letzten WM-Spezial von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, stehen zwei Spieler im Mittelpunkt, die bei diesem Turnier prägend waren: Lionel Messi und Antoine Griezmann. Beide haben großen Anteil daran, dass ihre Mannschaften es ins Finale geschafft haben. “Messi ist in Katar zum Mannschaftsspieler geworden”, sagt Oliver Fritsch. Der Argentinier ist reifer geworden, hat erkannt, dass er den Titel nicht alleine gewinnen kann. Und seine Mitspieler helfen ihm dabei nicht nur. “Sie wollen ihm den Titel zu Füßen legen”, sagt Fritsch. Für Frankreich ist Antoine Griezmann der wichtigste Spieler. Kylian Mbappé ist der Mann für die besonderen Momente, aber: “Griezmann hält das Spiel zusammen”, sagt Christian Spiller. Er ist einfach überall zu finden, klärt wie gegen Marokko im eigenen Strafraum, verteilt die Bälle an die Stürmer und bleibt dabei noch völlig uneitel. Auf einen Final-Tipp wollen sich die Hosts nicht festlegen. Sie sehen in Argentinien die bessere, stabilere Einheit und in Frankreich das größere individuelle Talent. Wer wird am Ende gewinnen? Fast eine fußballphilosophische Frage. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Lob auch. “Kicken kann er” ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint zur WM außer der Reihe jede Woche. Nach der Winterpause gibt es ab Februar wieder reguläre Folgen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Dec 8, 2022 · 28 min

    WM-Spezial: ”Der deutsche Fußball steckt in einer ernsten Krise”

    Im zweiten WM-Spezial von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE, analysieren die Hosts Oliver Fritsch und Christian Spiller das deutsche WM-Aus und die Folgen, die es für den DFB und den Sport in diesem Land hat. "Der deutsche Fußball steckt in einer ernsten Krise", sagt Spiller. Dabei geht es nicht nur um das erneute Vorrundenaus, sondern um das Gesamtbild. Auch die Bundesliga hat bereits an Qualität verloren und wird das wohl noch weiter tun, die Liga der Weltmeister ist Vergangenheit. In dem Podcast, der kurz vor der Entscheidung aufgenommen wurde, dass Hansi Flick Bundestrainer bleibt, hätten sich beide Hosts einen Erneuerer wie Jürgen Klopp oder Thomas Tuchel gewünscht. Vor allem aber kritisieren sie die Vorgehensweise des DFB. Es könne nicht sein, dass DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke par ordre du mufti entschieden, wie es weitergehe, meint Fritsch. "So ein Verfahren muss integer, gerecht und partizipativ sein", sagt er. Warum durfte allem Anschein nach Célia Šašić nicht mitreden, fragt Fritsch? "Die Einzige aus dem DFB-Präsidium, die auch mal ein Tor geschossen hat." Es brauche doch jetzt eine große Koalition für den Fußball. Ihre Weltmeistertipps gaben die Hosts übrigens auch ab. Dabei wurde es fußballromantisch. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Lob auch. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint zur WM außer der Reihe jede Woche. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Nov 30, 2022 · 32 min

    WM-Spezial: ”Hier findet auch ein Fußballfest statt”

    Eine ungewöhnliche Folge von Kicken kann er, dem Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Denn gerade findet ein alles andere als gewöhnliches Fußballturnier statt, die WM in Katar. Christian Spiller, einer beiden Hosts, ist in Berlin geblieben, aber Oliver Fritsch erzählt von seinen ersten Eindrücken aus Doha. Er sieht die WM immer noch kritisch, aber zugleich auch, dass in Katar ein Fußballfest stattfindet. Ein Widerspruch? Vielleicht, aber er sagt: “Ich habe den Eindruck, dass es uns Europäern schwer fällt, auf die Widersprüche, die das Leben und die Politik hergibt, einzulassen.” Die beiden Hosts reden über Falsifizierbarkeit, TV-Quoten und Guckscham und darüber, warum die WM vor allem in Deutschland boykottiert zu werden scheint. Dem Land des Moralweltmeisters? Aber vielleicht ja auch besser Moralweltmeister als gar kein Titel, so Spiller. Es geht aber auch um Sport. Zum Beispiel über die bisher überzeugendsten Mannschaften dieses Turniers. Für Fritsch ist das Frankreich, für Spiller Brasilien. Und sie diskutieren natürlich über das deutsche Team, das gegen Japan nicht so schlecht war, wie es im Nachhinein gemacht wurde. Und natürlich über das Tor von Niclas Füllkrug gegen Spanien. “Ein Moment, den man nicht vergisst”, sagt Fritsch. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Lob auch. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint zur WM außer der Reihe jede Woche. Texte und Szenen, die wir in dieser Folge besprochen haben: Olis Kolumne Olis Japan-Text Szene Füllkrug-Tor [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

  • Nov 22, 2022 · 51 min

    Manuel Neuer: “Ich glaube nicht, dass er auch draußen mitspielen könnte”

    Zum ersten Mal in der (noch kurzen) Geschichte von Kicken kann er, dem Fußball-Podcast von ZEIT ONLINE, sprechen die Hosts über einen Torwart. Nicht über irgendeinen, sondern über Manuel Neuer, den besten deutschen Torwart, möglicherweise den besten der Welt und vielleicht ja sogar den besten aller Zeiten. Eine Folge der Superlative also. “Manuel Neuer hat das Torwartspiel neu erfunden, er hat einen Standard gesetzt, an dem sich jetzt alle messen lassen”, sagt [Oliver Fritsch(https://www.zeit.de/autoren/F/Oliver_Fritsch/index.xml). Mit seinem offensiven Spiel, mit dem er spätestens zum WM-Achtelfinale 2014 gegen Algerien weltbekannt wurde, wurden Neuer der Sweeper Keeper, wurde Manu, der Libero. Seine womöglich wichtigste Szene aber hatte er ein Spiel später. In dem Podcast, den wir bereits vor der Debatte um Manuel Neuers One-Love-Binde aufgenommen haben, sind sich die Hosts einig: Manuel Neuer macht das Tor klein. Die Stürmer wissen, dass es bei Neuer nicht reicht, entweder nur fest oder platziert zu schießen, es muss schon beides dabei sein. Das aber ist kompliziert, das lässt sie zaudern. “Die Kunst eines großen Torwarts ist es, Bälle zu halten, ohne Bälle halten zu müssen”, sagt der Interims-Co-Host Christian Spiller. Die beiden philosophieren auch über Neuers Reklamierarm, über das Geheimnis des Torwartlands Deutschland, entdecken Ähnlichkeiten zu Tomislav Piplica. Mit einem Stereotyp aber räumen sie auf: “Ich glaube nicht, dass Neuer auch draußen mitspielen könnte”, sagt Oliver Fritsch. Schreiben Sie uns! Kritik zur Sendung nehmen wir unter fussball@zeit.de entgegen. Lob auch. "Kicken kann er" ist der Fußballpodcast von ZEIT ONLINE. Er erscheint alle zwei Wochen und widmet sich den besten Fußballern und Fußballerinnen unserer Zeit. Wir reden weniger über Taktik als über das, worauf es im Fußball wirklich ankommt: die Individualität der Spieler. Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Szenen und Inhalte, die wir in der Sendung besprochen haben: Neuer gegen Frankreich Neuer gegen Algerien Neuer gegen Mbappé Manuel-Neuer-Werbung Best of Piplica Best of Chilavert [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.