Skip to content
Artwork for Katechismus in einem Jahr

Katechismus in einem Jahr

Samuel Glöggl

Ohne Schuldton.
Ohne Druck.
Ohne Bevormundung.

Tag für Tag durch den Katechismus der Katholischen Kirche.
Ein ruhiger Weg, den Glauben besser zu verstehen.

Der Katechismus kann Schritt für Schritt mitgelesen werden.

Play
  • 40 episodes
  • daily
  • Avg 5 min
  • German

Support the show

Goes straight to the publisher. podnod takes nothing.

Counted on this page — what you have heard stays on this device, so it is not something the list can be paged by.
  • S1 · E241
    Yesterday · 5 min

    Gerechte Macht dient dem Gemeinwohl und achtet ihre Grenzen

    Katechismus: §§ 1919–1926 Wo verbindliche Ordnung fehlt, setzt sich leicht der Stärkere durch. Deshalb braucht gemeinsames Leben Autorität. Ihre Rechtmäßigkeit zeigt sich jedoch nicht nur in Ämtern, Verfahren oder Mehrheiten, sondern auch in ihren Zielen und Mitteln. Der Katechismus beschreibt das Gemeinwohl als Bedingungen, unter denen Menschen sich entfalten können: durch den Schutz ihrer Würde, geistige und materielle Güter sowie Frieden und Sicherheit. Daraus folgt Verantwortung auf beiden Seiten: Macht soll als Dienst verstanden werden, Freiheit nicht ohne Verantwortung. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:07 ✨ Die Essenz für heute 0:23 📖 Impuls 4:20 🙏 Gebet 4:46 🚀 Ein Schritt für heute 4:59 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E240
    Friday · 5 min

    Du kannst nicht die Welt retten – aber Verantwortung tragen

    Katechismus: §§ 1911–1918 Der eigene Beitrag wirkt klein, wenn Hunger, Flucht oder fehlende Bildung ganze Ländergrenzen überschreiten. Der Katechismus verbindet deshalb die gleiche Würde aller Menschen mit einer Zusammenarbeit, die Ernährung, Gesundheit, Bildung und Arbeit dient. Diese gemeinsame Verantwortung nimmt dem Einzelnen nicht seine begrenzte Rolle. Sorgfalt in Familie, Beruf und öffentlichen Aufgaben trägt ebenso zum Gemeinwohl bei wie Institutionen und Autoritäten, die Beteiligung, Vertrauen und den Dienst am Menschen ermöglichen. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:07 ✨ Die Essenz für heute 0:24 📖 Impuls 4:20 🙏 Gebet 4:47 🚀 Ein Schritt für heute 5:02 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E239
    Thursday · 5 min

    Die Mehrheit entscheidet – doch sie darf niemanden entrechten

    Katechismus: §§ 1903–1910 Politische Zustimmung allein macht eine Ordnung noch nicht gerecht. Das Gemeinwohl beginnt bei der Würde jedes Menschen und braucht Bedingungen, in denen Gewissen, Freiheit und grundlegende Rechte geschützt sind. Auch Sicherheit und Frieden dürfen nicht mit ungerechten Mitteln verfolgt werden. Der Katechismus beschreibt die Grenze staatlicher Autorität und erklärt, warum nicht jede Anordnung das Gewissen bindet. Zugleich verlangt ein solches Urteil Klugheit, ein gebildetes Gewissen und sorgfältige Prüfung statt schneller Empörung. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:09 ✨ Die Essenz für heute 0:27 📖 Impuls 4:20 🙏 Gebet 4:46 🚀 Ein Schritt für heute 5:02 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E238
    Wednesday · 5 min

    Du misstraust Amtsträgern – musst du ihre Autorität achten?

    Katechismus: §§ 1895–1902 Gemeinsames Leben braucht verbindliche Verantwortung, damit Rechte geschützt und Konflikte geordnet werden. Autorität erhält ihr sittliches Gewicht jedoch nicht durch Titel, Mehrheit oder Macht, sondern durch ihren Dienst am Gemeinwohl und an der Würde jedes Menschen. Der christliche Blick unterscheidet deshalb zwischen dem Amt und dem fehlbaren Menschen, der es ausübt. Achtung lässt Raum für sachliche Kritik, und Gehorsam bedeutet keine bedingungslose Zustimmung. So kann Freiheit wachsam bleiben, ohne in Verachtung oder Zynismus zu kippen. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:07 ✨ Die Essenz für heute 0:27 📖 Impuls 4:06 🙏 Gebet 4:33 🚀 Ein Schritt für heute 4:50 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E237
    Tuesday · 5 min

    Deine Umkehr reicht nicht, wenn ungerechte Strukturen bleiben

    Katechismus: §§ 1887–1894 Ungerechtigkeit kann sich in Gewohnheiten, Regeln und Einrichtungen festsetzen. Wo Erfolg, Besitz, Einfluss oder Leistung zum höchsten Maßstab werden, gerät die Würde des Menschen hinter dem Ergebnis aus dem Blick. Christliche Verantwortung verbindet deshalb die Erneuerung des Herzens mit der Veränderung schädlicher Verhältnisse. Gottes Gnade führt weder zur Untätigkeit noch rechtfertigt ein gerechtes Ziel jedes Mittel. Liebe sucht Gerechtigkeit, ohne den konkreten Menschen zum Mittel zu machen. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:10 ✨ Die Essenz für heute 0:28 📖 Impuls 4:03 🙏 Gebet 4:29 🚀 Ein Schritt für heute 4:43 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E236
    Monday · 5 min

    Wenn deine Hilfe anderen die Verantwortung aus der Hand nimmt

    Katechismus: §§ 1879–1886 Gemeinschaft gehört zum Menschsein: Wir empfangen von anderen und tragen selbst zum gemeinsamen Wohl bei. Dabei soll gesellschaftliche Ordnung der menschlichen Person dienen und ihre Verantwortung fördern. Das Prinzip der Subsidiarität schützt dieses Verhältnis. Größere Gemeinschaften sollen unterstützen, koordinieren und ergänzen, aber nicht unnötig übernehmen, was Einzelne oder kleinere Gemeinschaften selbst leisten können. Gute Hilfe lässt Fähigkeiten wachsen, ohne Menschen mit überfordernden Aufgaben allein zu lassen. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:08 ✨ Die Essenz für heute 0:27 📖 Impuls 4:04 🙏 Gebet 4:30 🚀 Ein Schritt für heute 4:44 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E235
    August 23 · 5 min

    Wann eine falsche Entscheidung die Liebe zu Gott zerstört

    Katechismus: §§ 1871–1878 Sünde betrifft nicht nur einzelne Gebote, sondern die Beziehung zu Gott, das eigene Innere und das Miteinander. Dabei hat nicht jede Verfehlung dasselbe Gewicht. Die Unterscheidung zwischen schwerer und lässlicher Sünde schützt sowohl vor Verharmlosung als auch vor vorschneller Verurteilung. Für eine schwere Sünde müssen eine schwerwiegende Sache, klares Wissen und freie Zustimmung zusammenkommen. Fehlen Wissen oder Freiheit, kann die persönliche Verantwortung gemindert sein. Diese Klarheit soll keine Angst erzeugen, sondern zu Wahrhaftigkeit, Umkehr und Vertrauen auf Vergebung führen. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:08 ✨ Die Essenz für heute 0:27 📖 Impuls 3:52 🙏 Gebet 4:17 🚀 Ein Schritt für heute 4:33 Abschluss

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E234
    August 22 · 5 min

    Du nennst die Sünde klein – bis sie zur Gewohnheit wird

    Katechismus: §§ 1863–1870 Lässliche Sünden zerreißen die Gemeinschaft mit Gott nicht. Dennoch schwächen sie die Liebe, hemmen das Wachstum im Guten und können durch Wiederholung zu festen Gewohnheiten werden. Die Hauptsünden werden dabei als Wurzeln weiterer Verfehlungen verstanden. Fehlverhalten bleibt zudem selten ohne Wirkung auf andere. Persönliche Entscheidungen können Unrecht unterstützen und sündige Strukturen mitprägen. Der Katechismus verbindet diese Verantwortung mit Hoffnung: Gottes Erbarmen bleibt offen, Umkehr und Wiedergutmachung sind möglich. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:08 ✨ Die Essenz für heute 0:28 📖 Impuls 4:20 🙏 Gebet 4:46 🚀 Ein Schritt für heute 5:00 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E233
    August 21 · 5 min

    Todsünde oder nicht? Tat und Schuld sind nicht dasselbe

    Katechismus: §§ 1855–1862 Eine objektiv schwere Tat und die persönliche Verantwortung eines Menschen dürfen nicht vorschnell gleichgesetzt werden. Für eine Todsünde müssen schweres Unrecht, klares Wissen und eine ausreichend freie Zustimmung zusammenkommen. Unverschuldete Unwissenheit, äußerer Druck oder eingeschränkte Freiheit können die Schuld mindern, ohne das Geschehene gutzumachen. Menschen können Handlungen beurteilen, aber nicht vollständig in das Herz eines anderen sehen. Reue, Umkehr und das Sakrament der Versöhnung bleiben Wege zurück in die Gemeinschaft mit Gott. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:09 ✨ Die Essenz für heute 0:28 📖 Impuls 3:58 🙏 Gebet 4:20 🚀 Ein Schritt für heute 4:35 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E232
    August 20 · 5 min

    Du stellst dich deiner Schuld, ohne an dir zu verzweifeln

    Katechismus: §§ 1847–1854 Gottes Erbarmen nimmt Schuld ernst, ohne den Menschen auf sein Versagen festzulegen. Es führt weder zur Verharmlosung noch zur Selbstverurteilung, sondern lädt dazu ein, das Verkehrte wahrzunehmen, zu bekennen und Vergebung anzunehmen. Sünde verletzt die Liebe zu Gott, zum Nächsten und zur eigenen Würde. Sie zeigt sich nicht nur in Gedanken, Worten und Taten, sondern auch in unterlassener Hilfe. Die Unterscheidung zwischen schwerer und lässlicher Sünde soll helfen, Schuld wahrhaftig zu beurteilen und sich neu Gott zuzuwenden. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:08 ✨ Die Essenz für heute 0:25 📖 Impuls 3:47 🙏 Gebet 4:10 🚀 Ein Schritt für heute 4:26 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E231
    August 19 · 5 min

    Dein Vertrauen wird schwach – Gottes Zuwendung bleibt

    Katechismus: §§ 1839–1846 Wenn religiöse Gewissheit fehlt, müssen Zweifel, Sorgen oder müde Liebe nicht das letzte Wort haben. Glaube, Hoffnung und Liebe gründen nach christlichem Verständnis nicht zuerst in der eigenen inneren Stärke, sondern in Gott und seiner Gnade. Der Glaube trägt auch ohne sichere Gefühle. Hoffnung erwartet Gottes Hilfe und führt zugleich zum verantwortlichen nächsten Schritt. Die Liebe richtet das Gute auf Gott und den Nächsten aus. Selbst angesichts von Schuld bleibt ein neuer Anfang durch Christus und sein Erbarmen möglich. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:09 ✨ Die Essenz für heute 0:28 📖 Impuls 3:52 🙏 Gebet 4:14 🚀 Ein Schritt für heute 4:28 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E230
    August 18 · 5 min

    Du tust das Richtige – doch wird dein Herz verwandelt?

    Katechismus: §§ 1831–1838 Gutes Handeln braucht Entscheidung, Übung und Ausdauer. Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung geben dem Leben eine verlässliche Richtung. Doch christliche Reife lässt sich nicht allein durch Selbstbeherrschung herstellen. Die Gaben des Heiligen Geistes machen empfänglich für Gottes Führung, ohne Nachdenken und Verantwortung zu ersetzen. Wo menschliche Bereitschaft und Gnade zusammenwirken, können Liebe, Freude, Friede, Geduld und Güte im konkreten Verhalten Gestalt annehmen. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:09 ✨ Die Essenz für heute 0:28 📖 Impuls 4:03 🙏 Gebet 4:30 🚀 Ein Schritt für heute 4:45 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E229
    August 17 · 5 min

    Kannst du lieben, wenn dein Gefühl nicht mehr mitkommt?

    Katechismus: §§ 1823–1830 Liebe bleibt nicht auf Sympathie und erwiderte Zuneigung begrenzt. Christliche Liebe beginnt bei Christus, der sich dem Menschen zuerst zuwendet. Aus diesem Geschenk kann eine Haltung wachsen, die auch Fremde, Arme und schwierige Menschen in ihrer Würde sieht. Das bedeutet weder, Unrecht gutzuheißen, noch auf notwendige Grenzen zu verzichten. Liebe gibt Mut, Wahrhaftigkeit und Großzügigkeit ihre Richtung. Sie bleibt Aufgabe des Menschen und zugleich eine Antwort auf das Wirken des Heiligen Geistes. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:06 ✨ Die Essenz für heute 0:24 📖 Impuls 4:10 🙏 Gebet 4:34 Ein Schritt für heute 4:50 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E228
    August 16 · 5 min

    Nichts wird besser – doch Gottes Treue lässt dich weitergehen

    Katechismus: §§ 1815–1822 Wenn sichtbare Lösungen ausbleiben, zeigt sich der Unterschied zwischen Optimismus und christlicher Hoffnung. Sie gründet nicht auf günstigen Umständen oder eigener Glaubensstärke, sondern auf Gottes Zusage und dem erwarteten ewigen Leben. Diese Hoffnung nimmt Verantwortung nicht ab. Sie ordnet Wünsche, stärkt Geduld und wird im Gebet genährt. So verbindet sie den Glauben mit konkretem Handeln und öffnet ihn für die Liebe zu Gott und den Mitmenschen. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:08 ✨ Die Essenz für heute 0:25 📖 Impuls 4:11 🙏 Gebet 4:39 🚀 Ein Schritt für heute 4:54 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E227
    August 15 · 5 min

    Du kennst das Gute – doch deine Kraft reicht nicht

    Katechismus: §§ 1807–1814 Gute Einsicht allein gibt noch nicht die Festigkeit, ihr treu zu bleiben. Gerechtigkeit achtet, was Gott und den Mitmenschen zukommt. Tapferkeit hält trotz Angst am Guten fest, während Mäßigung Wünsche ordnet, ohne geschaffene Güter oder menschliche Bedürfnisse abzuwerten. Diese Haltungen wachsen durch Übung und wiederholte Entscheidungen, aber nicht durch Willenskraft allein. Gottes Gnade heilt und stärkt das menschliche Bemühen. Glaube, Hoffnung und Liebe richten das Leben auf Gott aus und machen sittliches Handeln zur Antwort auf sein Geschenk. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:09 ✨ Die Essenz für heute 0:31 📖 Impuls 4:14 🙏 Gebet 4:40 🚀 Ein Schritt für heute 4:57 Abschluss

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E226
    August 14 · 5 min

    Dein Gefühl drängt – doch Klugheit prüft den guten Weg

    Katechismus: §§ 1799–1806 Ein festes Gewissensurteil verpflichtet. Zugleich ist das Gewissen nicht unfehlbar, sondern braucht Bildung und Orientierung durch Gottes Wort, Gebet und gelebten Glauben. Tugenden helfen, das erkannte Gute beständig und freiwillig zu wählen. Besonders die Klugheit verbindet klare sittliche Maßstäbe mit der konkreten Situation. Sie prüft, was wirklich gut ist und welcher Weg dorthin führt. So kann etwa Wahrheit ausgesprochen werden, ohne hart zu werden oder aus Angst zu schweigen. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:08 ✨ Die Essenz für heute 0:25 📖 Impuls 3:53 🙏 Gebet 4:20 🚀 Ein Schritt für heute 4:35 Abschluss

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E225
    August 13 · 5 min

    Unwissenheit entschuldigt – außer du weichst der Wahrheit aus

    Katechismus: §§ 1791–1798 Nicht jedes fehlende Wissen entsteht auf dieselbe Weise. War die Wahrheit ohne eigene Schuld nicht erkennbar, kann die persönliche Schuld an einer falschen Tat gemindert oder ausgeschlossen sein. Die Tat selbst wird dadurch jedoch nicht gut. Wer mögliche Erkenntnis nicht sucht, Korrektur abwehrt oder das eigene Urteil durch fortgesetztes Fehlverhalten verdunkelt, trägt Verantwortung. Diese Unterscheidung erlaubt keine vorschnellen Urteile über andere. Für das eigene Leben eröffnet ehrliches Erkennen einen Weg zu Umkehr, Vergebung und neuer Hoffnung. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:06 ✨ Die Essenz für heute 0:30 📖 Impuls 3:57 🙏 Gebet 4:23 🚀 Ein Schritt für heute 4:42 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E224
    August 12 · 5 min

    Dein Gewissensurteil steht fest – und kann trotzdem irren

    Katechismus: §§ 1783–1790 Ein aufrichtiges Gewissen kann zu einem falschen Urteil gelangen. Es urteilt mit dem, was ein Mensch erkannt hat, und dieses Erkennen wird durch Erziehung, Gewohnheiten, Ängste und Eigeninteressen geprägt. Deshalb bleibt Gewissensbildung eine lebenslange Aufgabe. Heilige Schrift, Gebet, die Lehre der Kirche und verständiger Rat können helfen, das Gute klarer zu sehen. Steht nach ehrlicher Prüfung ein Gewissensurteil fest, soll es nicht absichtlich übergangen werden. Zugleich bleibt ein reifes Gewissen offen für Korrektur und neues Erkennen. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:08 ✨ Die Essenz für heute 0:24 📖 Impuls 4:03 🙏 Gebet 4:28 🚀 Ein Schritt für heute 4:42 Abschluss

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E223
    August 11 · 5 min

    Dein Gewissen kann irren – darfst du ihm trotzdem folgen?

    Katechismus: §§ 1775–1782 Das Gewissen ist weder ein bloßes Gefühl noch eine persönliche Erlaubnis für das, was angenehm erscheint. Es urteilt vernünftig darüber, ob eine konkrete Handlung gut oder böse ist. Diesem ehrlichen Urteil soll der Mensch folgen, obwohl Wünsche, Furcht und Gewohnheiten es beeinflussen können. Darum braucht das Gewissen Stille, Prüfung und die Bereitschaft, sich der Wahrheit zu stellen. Auch nach einer falschen Tat weist sein Urteil nicht nur auf Schuld, sondern kann Reue und Umkehr eröffnen. Niemand darf gezwungen werden, gegen sein Gewissen zu handeln. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:05 ✨ Die Essenz für heute 0:27 📖 Impuls 3:43 🙏 Gebet 4:05 🚀 Ein Schritt für heute 4:19 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
  • S1 · E222
    August 10 · 5 min

    Du fühlst dich Gott fern – doch dein Gefühl entscheidet nicht

    Katechismus: §§ 1767–1774 Angenehme oder schwere Empfindungen geben für sich allein kein Urteil über den Glauben ab. Freude kann einer guten Liebe folgen, Traurigkeit auf Not oder Unrecht reagieren. Entscheidend ist, welche Richtung eine Regung im Wollen und Handeln erhält. Christliche Reife bedeutet deshalb nicht, Gefühle gewaltsam stillzustellen. Tugenden können das Empfinden allmählich formen, und Gottes Gnade erreicht auch verletzte oder ungeordnete Bereiche. Selbst Angst, Trauer und innere Unruhe schließen seine Nähe nicht notwendig aus. Heute weiterhören Mehr zur Reihe: Bei Folge 1 beginnen Leseplan Diese Arbeit mittragen Kapitel: 0:00 ❓ Einstiegsfrage 0:07 ✨ Die Essenz für heute 0:29 📖 Impuls 4:18 🙏 Gebet 4:44 🚀 Ein Schritt für heute 4:59 👋 Schlusssatz

    • Transcript
    • Chapters
Showing 1–20 of 40 episodes