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Artwork for KALIFORNISCHE TERRASSEN 🌞🌴
KALIFORNISCHE TERRASSEN 🌞🌴 · July 17 · 42 min

#189 Trauma, Macht und Führung

Kostenfreie Online-Events: https://kalifornische-terrassen.de/events Personen: Volkmar Suhr · https://volkmarsuhr.de/ · Systemischer Berater und Therapeut (DGSF), Traumapädagoge und Gast-Dozent am Systemischen Zentrum Erika Sander · https://systemisches-zentrum.de/dozenten/details/?wb=dozent/270/Erika+Sander · Bereichsleiterin für Ausbildungsprogramme am Systemischen Zentrum (wispo AG) Beschreibung Herzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen". Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen. Zusammenfassung In dieser Folge sprechen Volkmar Suhr und Erika Sander über die Systemrelevanz von Trauma – und darüber, warum Trauma niemals nur ein individuelles Geschehen ist. Ausgehend von der Frage, was Trauma eigentlich systemrelevant macht, beleuchten die beiden, wie sich traumatische Erfahrungen nicht auf den einzelnen Menschen beschränken, sondern immer auch Beziehungssysteme, Familien und Organisationen mitgestalten. Sie unterscheiden zwischen unterschiedlichen Formen von Traumatisierung – von der einmaligen Schock-Traumatisierung bis zu komplexen, über Jahre gewachsenen Belastungen – und zeigen, wie unterschiedlich sich diese im Erleben von Betroffenen zeigen können. Ein zentraler Strang des Gesprächs führt zur transgenerationalen Weitergabe von Trauma: wie Erfahrungen über explizite Erzählungen ebenso wie über Schweigen und unausgesprochene Muster an nachfolgende Generationen weitergegeben werden – bis hin zu Hinweisen auf epigenetische Veränderungen, die diese Weitergabe auch biologisch nachvollziehbar machen. Volkmar Suhr und Erika Sander werfen außerdem einen Blick auf traumatisierte Organisationen und darauf, wie ungelöste Traumadynamiken sich in Führung, Machtausübung und gesellschaftlichen Strukturen wiederfinden können. Zum Abschluss öffnen sie einen ermutigenden Raum: Trauma lässt sich erkennen, verstehen und bearbeiten – und macht Menschen dabei nicht schwächer, sondern zeigt oft, wie handlungsfähig sie sein können. Dabei wird deutlich: Trauma ist kein isoliertes Ereignis, sondern ein Beziehungsgeschehen – und genau darin liegt vielleicht auch die Möglichkeit, gemeinsam wieder handlungsfähig zu werden. Trauma, Systemische Beratung, Transgenerationale Traumatisierung, Komplexe Traumafolgestörung, Epigenetik, Organisationsentwicklung, Führung und Macht, Resilienz, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische Terrassen Hast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen? Schreib uns gerne an: support@systemischer-club.de

0:00-42:10

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Kostenfreie Online-Events:
https://kalifornische-terrassen.de/events


Personen:

Volkmar Suhr · https://volkmarsuhr.de/ · Systemischer Berater und Therapeut (DGSF), Traumapädagoge und Gast-Dozent am Systemischen Zentrum

Erika Sander · https://systemisches-zentrum.de/dozenten/details/?wb=dozent/270/Erika+Sander · Bereichsleiterin für Ausbildungsprogramme am Systemischen Zentrum (wispo AG)


Beschreibung

Herzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen".

Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.


Zusammenfassung

In dieser Folge sprechen Volkmar Suhr und Erika Sander über die Systemrelevanz von Trauma – und darüber, warum Trauma niemals nur ein individuelles Geschehen ist.

Ausgehend von der Frage, was Trauma eigentlich systemrelevant macht, beleuchten die beiden, wie sich traumatische Erfahrungen nicht auf den einzelnen Menschen beschränken, sondern immer auch Beziehungssysteme, Familien und Organisationen mitgestalten. Sie unterscheiden zwischen unterschiedlichen Formen von Traumatisierung – von der einmaligen Schock-Traumatisierung bis zu komplexen, über Jahre gewachsenen Belastungen – und zeigen, wie unterschiedlich sich diese im Erleben von Betroffenen zeigen können.

Ein zentraler Strang des Gesprächs führt zur transgenerationalen Weitergabe von Trauma: wie Erfahrungen über explizite Erzählungen ebenso wie über Schweigen und unausgesprochene Muster an nachfolgende Generationen weitergegeben werden – bis hin zu Hinweisen auf epigenetische Veränderungen, die diese Weitergabe auch biologisch nachvollziehbar machen.

Volkmar Suhr und Erika Sander werfen außerdem einen Blick auf traumatisierte Organisationen und darauf, wie ungelöste Traumadynamiken sich in Führung, Machtausübung und gesellschaftlichen Strukturen wiederfinden können. Zum Abschluss öffnen sie einen ermutigenden Raum: Trauma lässt sich erkennen, verstehen und bearbeiten – und macht Menschen dabei nicht schwächer, sondern zeigt oft, wie handlungsfähig sie sein können.


Dabei wird deutlich:

Trauma ist kein isoliertes Ereignis, sondern ein Beziehungsgeschehen – und genau darin liegt vielleicht auch die Möglichkeit, gemeinsam wieder handlungsfähig zu werden.


Trauma, Systemische Beratung, Transgenerationale Traumatisierung, Komplexe Traumafolgestörung, Epigenetik, Organisationsentwicklung, Führung und Macht, Resilienz, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische Terrassen


Hast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?

Schreib uns gerne an:
support@systemischer-club.de

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