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Artwork for Just another Geschichtspodcast

Just another Geschichtspodcast

Corinna

Geschichte muss nicht trocken sein.

Willkommen bei Just another Geschichtspodcast – dem Podcast für alle, die Geschichte lieben oder endlich verstehen möchten, warum sie bis heute unser Leben prägt.

Ich bin Corinna, Historikerin mit einer großen Leidenschaft für die Antike und all die kleinen und großen Geschichten, die hinter den Jahreszahlen verborgen liegen.

Gemeinsam reisen wir durch den Strudel der Geschichte: von antiken Spektakeln, über mittelalterliche Intrigen, bis hin zu modernen Mythen und allem, was Geschichte spannend macht. Dabei geht es nicht nur um Fakten, sondern auch um Menschen, Macht, Kultur und die überraschenden Parallelen zwischen damals und heute.

Wissenschaftlich fundiert, locker erzählt und mit einer Prise Humor – ganz ohne staubigen Frontalunterricht.

Also schnapp dir dein Lieblingsgetränk und tauch mit mir ein in den Strudel der Geschichte.

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  • 13 episodes
  • weekly
  • Avg 48 min
  • German

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Goes straight to the publisher. podnod takes nothing.

  • Today · 1 hr 4 min

    Völker der Sonne - Maya

    Die Maya hinterließen weit mehr als Tempelpyramiden und einen berühmten Kalender.Wir sehen, wie ihre Schrift Schritt für Schritt entziffert wurde und dadurch Herrscherdynastien, Kriege und Lebensgeschichten lesbar wurden. Eine Reise nach Tikal zeigt, wie Landwirtschaft, Wasserversorgung und religiöse Rituale das Stadtleben prägten. Zum Abschluss der Reihe „Völker der Sonne“ geht es außerdem um den Weltuntergangsmythos von 2012, den Wandel der Maya-Städte und die Gemeinschaften, die ihre Kultur bis heute weitertragen.

  • October 7 · 1 hr 11 min

    Völker der Sonne - Inka

    Völker der Sonne II – Die Inka Wie verwaltet man ein riesiges Reich ohne Schrift, ohne Pferde und ohne moderne Kommunikationsmittel? In der zweiten Folge unserer Reihe „Völker der Sonne“ reisen wir ins Tawantinsuyu, das Reich der Inka. Wir begleiten die Chasquis auf ihrem Weg durch die Anden, versuchen gemeinsam mit der Forschung, die Geheimnisse der Khipus zu entschlüsseln, besuchen Cusco, den Coricancha und Machu Picchu und schauen uns an, wie eng Religion, Politik und Alltag miteinander verbunden waren. Außerdem geht es um erstaunlich erfolgreiche Schädeloperationen, Herrschermumien, die auch nach ihrem Tod noch eine Rolle spielten, die Capacocha und die Kinder auf den heiligen Bergen, Kartoffeln, Chicha – und natürlich um Alpakas. Sehr, sehr flauschige Alpakas. Kommt mit auf eine Reise durch eines der faszinierendsten Reiche der präkolumbischen Amerikas. Du möchstest mir ein Heiß- oder Kaltgetränk deiner Wahl ausgeben? Dann bitte hier entlang: https://ko-fi.com/justanothergeschichtspodcast Quellen und weiterführende Literatur Allgemein Julien, Catherine: Die Inka. Herrscher in den Anden. C.H.Beck, München 2016. Smithsonian National Museum of the American Indian: The Great Inka Road: Engineering an Empire. Online-Ausstellung. Khipus, Chasquis und Kommunikation Pache, Vera: „Der vergessene Code der Inka – Im Reich der Knotenschnüre“. Deutschlandfunk, 25.12.2019. Hyland, Sabine: „Unraveling an Ancient Code Written in Strings“. Scientific American, 2017. Smithsonian National Museum of the American Indian: The Great Inka Road: Engineering an Empire – Informationen zum Qhapaq Ñan, zu Chasquis und Khipus. Trepanationen und Medizin Kushner, David S.; Verano, John W.; Titelbaum, Anne R.: „Trepanation Procedures/Outcomes: Comparison of Prehistoric Peru with Other Ancient, Medieval, and American Civil War Cranial Surgery“. World Neurosurgery 114 (2018), S. 245–251. DOI: 10.1016/j.wneu.2018.03.143. Franz, Angelika: „Inka waren Weltmeister der Schädel-Chirurgie“. Spiegel Online, 2008. Capacocha und die Kinder vom Llullaillaco Wilson, Andrew S. et al.: „Archaeological, radiological, and biological evidence offer insight into Inca child sacrifice“. Proceedings of the National Academy of Sciences 110/33 (2013), S. 13322–13327. DOI: 10.1073/pnas.1305117110. Museo Nacional de Historia Natural de Chile: Informationen zum „Niño del Cerro El Plomo“ und zur Capacocha. Herrschermumien und Totenkult Ziemendorff, Stefan: „El hallazgo de las momias reales incaicas en el Cusco en 1559“. Historia y Cultura 29 (2018). Riese, Berthold: Die Inka. Herrscher in den Anden. C.H.Beck, München 2016. Landwirtschaft, Ernährung und Alltag Smithsonian National Museum of the American Indian: The Great Inka Road: Engineering an Empire – Landwirtschaft, Ernährung und Anpassung an die verschiedenen Höhenstufen der Anden. FAO: Andean Agriculture – Globally Important Agricultural Heritage Systems – traditionelle Landwirtschaft, Höhenstufen und Nutzpflanzen der Anden. Machu Picchu Smithsonian National Museum of the American Indian: *The Great Inka Road: Engineering an Empire. Yale Peabody Museum: Materialien zu Machu Picchu, Hiram Bingham und der Erforschung der Anlage.

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  • September 30 · 1 hr 2 min

    Völker der Sonne - Azteken

    Wir reisen ins Tenochtitlan des Jahres 1500: über Dämme und Kanäle, zu den Chinampas und auf den großen Markt von Tlatelolco. Wir begegnen Händlern und Kriegern, sprechen über Götter, Menschenopfer und fünf untergegangene Welten – und schauen uns an, wie aus den einstigen Neuankömmlingen im Tal von Mexiko innerhalb weniger Generationen die mächtigste Kraft der Region wurde. Eine Reise durch Geschichte, Alltag, Mythen und Archäologie – und am Ende landen wir sogar bei den Drei ??? und dem Aztekenschwert. Du möchstest mir ein Heiß- oder Kaltgetränk deiner Wahl ausgeben? Dann bitte hier entlang: https://ko-fi.com/justanothergeschichtspodcast Literatur Hanns J. Prem: Die Azteken. Geschichte, Kultur, Religion. 5., durchgesehene Auflage. C.H.Beck, München 2011. C.H.BECK Literatur Frances F. Berdan / Michael E. Smith: Everyday Life in the Aztec World. Cambridge University Press, Cambridge 2020. DOI: 10.1017/9781139031844. Cambridge Kenneth G. Hirth: The Aztec Economic World: Merchants and Markets in Ancient Mesoamerica. Cambridge University Press, 2016. Insbesondere Kap. 7: „Merchant Communities and Pochteca Vanguard Merchants“. Cambridge Susan Kellogg: A Concise History of the Aztecs. Cambridge University Press, 2024. Insbesondere Kap. 5: „Sex and the Altepetl: Gender, Sexuality, and Aztec Family Values“. Cambridge Frederic Hicks: „Subject States and Tribute Provinces: The Aztec Empire in the Northern Valley of Mexico“. In: Ancient Mesoamerica 3/1 (1992), S. 1–10. DOI: 10.1017/S095653610000225X. Cambridge Museen, Institutionen und Onlinequellen Instituto Nacional de Antropología e Historia (INAH) — verschiedene Materialien des INAH, Museo Nacional de Antropología, Museo del Templo Mayor und der Mediateca, unter anderem zu Piedra del Sol, Xipe Totec/Tlacaxipehualiztli, temalacatl, Chinampas, Tlaxcala und Ahuítzotl. Arqueología Mexicana — insbesondere Materialien zu Aztlán und Chicomoztoc sowie zum Chinampa-System. Mexicolore — unter anderem zur Gründungstradition um die Tochter Achitometls sowie zur Gesellschaft und Sklaverei der Mexica. Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO): Chinampas Agricultural System — zum Aufbau und zur landwirtschaftlichen Nutzung der Chinampas. Metropolitan Museum of Art: Arts of the Ancient Americas — zu Tribut, Waren und materieller Kultur. National Geographic Education: Tenochtitlan — ergänzend zur Gründung Tenochtitlans und zum Adler-Kaktus-Motiv. Gran Diccionario Náhuatl, Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) — insbesondere zu Nahuatl-Begriffen und temalacatl. Hinweis: Für diese Folge wurden auch englisch- und spanischsprachige Fachtexte, Museumsseiten und Datenbanken verwendet. Einzelne fremdsprachige Passagen wurden mithilfe von KI ins Deutsche übersetzt. Die verwendeten Informationen wurden anhand der jeweiligen Originalquellen geprüft.

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  • September 23 · 54 min

    Der schwarze Tod - Warum uns der Schwarze Tod nicht loslässt

    Der Schwarze Tod ist seit fast 700 Jahren vorbei – und trotzdem begegnet uns die Pest noch überall. In der letzten Folge unserer Pest-Trilogie geht es deshalb nicht mehr darum, was während des Schwarzen Todes geschah, sondern darum, was danach aus ihm wurde. Wir hören Menschen zu, die Pestepidemien selbst erlebt haben: Boccaccio im Florenz des Jahres 1348, Agnolo di Tura in Siena, Guy de Chauliac in Avignon, Ibn al-Khatib in Granada und später Samuel Pepys im London des Jahres 1665. Dann folgen wir dem Tod durch die Jahrhunderte: zu mittelalterlichen Totentänzen, dem Triumph des Todes in Palermo und den Holzschnitten Hans Holbeins. Wir begegnen der Pest bei Daniel Defoe und Albert Camus, hören Schuberts Der Tod und das Mädchen und landen schließlich bei Ingmar Bergmans Das siebente Siegel, modernen Pestfilmen und Computerspielen wie A Plague Tale und Pathologic 2. Dabei geht es immer wieder um dieselben Fragen: Warum eignet sich ausgerechnet die Pest so gut, um Geschichten über Angst, Tod, Kontrollverlust, Schuld und gesellschaftlichen Zusammenbruch zu erzählen? Und warum erkennen wir manche dieser Reaktionen heute plötzlich wieder? Zum Abschluss von Folge 10 beantworte ich außerdem eine Frage, die mir inzwischen mehrfach gestellt wurde: Warum heißt dieser Podcast eigentlich „Von einer an der Realität gescheiterten Historikerin“? Und dann seid ihr gefragt: 🌎 Soll unsere nächste Reise nach Südamerika gehen? 🏺 Oder zurück in die Antike – auf eine ziemlich lange Odyssee? Schreibt mir gerne, worauf ihr mehr Lust habt. Du möchstest mir ein Heiß- oder Kaltgetränk deiner Wahl ausgeben? Dann bitte hier entlang: https://ko-fi.com/justanothergeschichtspodcast Quellen und Bücher der Folge Literatur Bergdolt, Klaus: Die Pest. Geschichte des Schwarzen Todes. C.H. Beck, München. Bergdolt, Klaus: Der Schwarze Tod in Europa. Die Große Pest und das Ende des Mittelalters. C.H. Beck, Literatur & Quellen Überblick Klaus Bergdolt: Die Pest. Geschichte des Schwarzen Todes. C.H. Beck. Klaus Bergdolt: Der Schwarze Tod in Europa. Die Große Pest und das Ende des Mittelalters. C.H. Beck. Joseph P. Byrne: Daily Life during the Black Death. Greenwood Press, 2006. Historische Quellen Giovanni Boccaccio: Decameron, Einleitung zum ersten Tag. Agnolo di Tura del Grasso: Cronaca Senese, Bericht über die Pest von 1348. Guy de Chauliac: Chirurgia Magna (1363). Lisan al-Din Ibn al-Khatib: Schriften zur Pest und Ansteckung. Samuel Pepys: Diary, Einträge zur Großen Pest von London 1665. Daniel Defoe: A Journal of the Plague Year (1722). Albert Camus: La Peste / Die Pest (1947). Kunst, Musik & Rezeption St. Marien zu Lübeck: Der Lübecker Totentanz von Bernt Notke (1463). Informationen der Marienkirche Galleria Regionale della Sicilia, Palermo: Trionfo della Morte, anonymer Meister, ca. 1440–1446. Hans Holbein d. J.: Dance of Death, Entwürfe 1524/25. British Museum Michael Wolgemut: Dance of Death, Nuremberg Chronicle, 1493. Metropolitan Museum of Art Matthias Claudius: Der Tod und das Mädchen (1774/75). Franz Schubert: Der Tod und das Mädchen, D 531 (1817) sowie Streichquartett Nr. 14 d-Moll, D 810. Ingmar Bergman: Das siebente Siegel (1957). British Film Institute Qijun Han & Daniel R. Curtis: „Social Responses to Epidemics Depicted by Cinema“. Emerging Infectious Diseases 26/2 (2020), 389–394. DOI 10.3201/eid2602.181022. Artikel beim CDC Games A Plague Tale: Innocence (Asobo Studio, 2019). A Plague Tale: Requiem (Asobo Studio, 2022). Pathologic 2 (Ice-Pick Lodge, 2019). Pathologic 2 – Spielbeschreibung Musik in dieser Folge Franz Schubert: String Quartet No. 14 in D minor, D 810 – „Death and the Maiden“, 1. Satz, 1. Thema. Interpretation: Yorkside Quartet. Quelle: Wikimedia Commons. Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 (CC BY 3.0).

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  • September 16 · 40 min

    Der schwarze Tod - Ratten, Schnabelmasken und andere Mythen

    Ratten, Schnabelmasken und andere Mythen Ratten verbreiteten den Schwarzen Tod, Pestärzte liefen mit Schnabelmasken durch mittelalterliche Gassen und ein Drittel Europas starb – oder? In Teil 2 unserer Pest-Reihe nehmen wir einige der bekanntesten Bilder und Mythen rund um den Schwarzen Tod auseinander. Wir sprechen über fliegende Pestleichen in Kaffa, Körperläuse und überraschend saubere mittelalterliche Menschen, über die Brunnenvergiftungslegende und die Verfolgung jüdischer Gemeinden, über Pestärzte und Schnabelmasken – und darüber, warum Samuel Pepys, London 1665 und das Pestdorf Eyam eigentlich gar nicht zum Schwarzen Tod gehören. Denn unser heutiges Bild der Pest ist vor allem eines: ein Best-of aus mehreren Jahrhunderten Pestgeschichte. Du möchstest mir ein Heiß- oder Kaltgetränk deiner Wahl ausgeben? Dann bitte hier entlang: https://ko-fi.com/justanothergeschichtspodcast **Literatur & Quellen Überblick** Klaus Bergdolt: Die Pest. Geschichte des Schwarzen Todes. C.H. Beck. Klaus Bergdolt: Der Schwarze Tod in Europa. Die Große Pest und das Ende des Mittelalters. C.H. Beck. Joseph P. Byrne: Daily Life during the Black Death. Greenwood Press, 2006. Übertragung, Ratten und Läuse Katharine R. Dean et al.: “Human ectoparasites and the spread of plague in Europe during the Second Pandemic.” PNAS, 2018. David M. Bland et al.: “Yersinia pestis can infect the Pawlowsky glands of human body lice and be transmitted by louse bite.” PLOS Biology, 2024. CDC: Informationen zu Übertragungswegen und heutigen Pestfällen. Sterblichkeit und regionale Unterschiede Adam Izdebski et al.: “Palaeoecological data indicates land-use changes across Europe linked to spatial heterogeneity in mortality during the Black Death pandemic.” Nature Ecology & Evolution, 2022. Daniel R. Curtis: “Reduction in grain pollen indicates population decline, but not necessarily Black Death mortality.” Nature Ecology & Evolution, 2022. Hygiene und Alltag Uwe Gross: Archäologische Beiträge zur Hygiene im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Weitere Quellen Gabriele de’ Mussi zur Belagerung von Kaffa. Quellen zu den Pestverfolgungen 1348/49 und den Schutzmaßnahmen Papst Clemens’ VI. Samuel Pepys: Diary, insbesondere die Einträge zur Großen Pest von London 1665. The National Archives: Materialien zur Great Plague of London. Eyam Museum: zeitgenössische Quellen, Opferlisten und Materialien zur Pest von Eyam 1665/66. Historic England: Materialien zu Eyam und Cucklet Delf.

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  • September 9 · 42 min

    Der schwarze Tod - Fakten und Verlauf

    Im 14. Jahrhundert breitet sich eine der verheerendsten Pandemien der Geschichte über Europa aus. Doch woher kam die Pest eigentlich? Wie verbreitete sie sich so schnell und was machte Yersinia pestis mit den Erkrankten? Wir begleiten die Menschen des Mittelalters durch eine Welt, die sich innerhalb weniger Jahre grundlegend verändert – von kranken Seeleuten und verzweifelten Ärzten über Familien und Totengräber bis hin zu den Überlebenden. Und wir schauen darauf, welche gesellschaftlichen Folgen der Schwarze Tod hinterließ. Teil 1 unserer dreiteiligen Reihe über den Schwarzen Tod. Du möchstest mir ein Heiß- oder Kaltgetränk deiner Wahl ausgeben? Dann bitte hier entlang: https://ko-fi.com/justanothergeschichtspodcast Quellen und Bücher der Folge Literatur Bergdolt, Klaus: Die Pest. Geschichte des Schwarzen Todes. C.H. Beck, München. Bergdolt, Klaus: Der Schwarze Tod in Europa. Die Große Pest und das Ende des Mittelalters. C.H. Beck, München. Zeitgenössische Quellen Boccaccio, Giovanni: Decamerone, Einleitung zum ersten Tag. Boccaccios berühmter Bericht über die Pest in Florenz 1348 und die Reaktionen der Bevölkerung. Boccaccios Pestbeschreibung – Fordham Medieval Sourcebook Agnolo di Tura: Cronaca senese. Zeitgenössischer Bericht über die Pest in Siena. Von ihm stammt unter anderem die erschütternde Schilderung, dass er seine fünf Kinder selbst begraben habe. Guy de Chauliac: Chirurgia Magna / Grande Chirurgie (1363). Guy de Chauliac erlebte die Pest in Avignon, erkrankte selbst und hinterließ einen medizinischen Bericht über die Epidemie. Eine historische Ausgabe der Grande Chirurgie enthält ausdrücklich seine Berichte über die Pestwellen von 1348 und 1361. Guy de Chauliac – Catalogue collectif de France/BnF Ibn Khatima: Pesttraktat aus dem 14. Jahrhundert (Taḥṣīl ġaraḍ al-qāṣid fī tafṣīl al-maraḍ al-wāfid). Medizinische Beobachtungen zur Pest in al-Andalus. Ibn al-Khatib: Pesttraktat (Muqniʿat al-sāʾil ʿan al-maraḍ al-hāʾil). Besonders interessant wegen seiner Beobachtungen zu Ansteckung und Übertragung. Papst Clemens VI.: päpstliche Bullen von 1348 zum Schutz jüdischer Gemeinden während der Pestverfolgungen, insbesondere Quamvis perfidiam. Yersinia pestis und Ursprung des Schwarzen Todes Spyrou, Maria A. et al.: “The source of the Black Death in fourteenth-century central Eurasia.” Nature 606 (2022), S. 718–724. DOI: 10.1038/s41586-022-04800-3. Die für unsere Folge besonders wichtige Untersuchung der Gräber von Kara-Djigach und Burana im heutigen Kirgisistan. Dort wurde in Bestattungen von 1338/39 Yersinia pestis nachgewiesen. Die rekonstruierten Genome stehen sehr nahe am Ausgangspunkt der genetischen Diversifizierung, die mit der zweiten Pestpandemie verbunden ist. Studie bei Nature – Open Access Centers for Disease Control and Prevention (CDC): Plague. Medizinische Hintergrundinformationen zu Yersinia pestis, Beulenpest, septikämischer Pest, Lungenpest, Übertragung, Symptomen und heutiger Behandlung. CDC – Plague Ausbreitung und Sterblichkeit Izdebski, Adam et al.: “Palaeoecological data indicates land-use changes across Europe linked to spatial heterogeneity in mortality during the Black Death pandemic.” Nature Ecology & Evolution 6 (2022), S. 297–306. DOI: 10.1038/s41559-021-01652-4. Die Studie untersucht 1.634 Pollenproben aus 261 Fundstellen in 19 heutigen europäischen Ländern und zeigt, wie unterschiedlich die demografischen Auswirkungen der Pest regional gewesen sein dürften. Studie bei Nature Ecology & Evolution – Open Access Medizin, Gesellschaft und Reaktionen auf die Pest Ordinance of Labourers (1349) und Statute of Labourers (1351), England. Wichtige Quellen für die staatlichen Versuche, nach dem massiven Bevölkerungsverlust Löhne und Mobilität von Arbeitskräften zu begrenzen. Medizinische Pesttraktate des 14. Jahrhunderts, insbesondere die Gutachten der Pariser medizinischen Fakultät von 1348. Relevant für Humoralpathologie, Miasmentheorie, astrologische Erklärungsmodelle und zeitgenössische Vorstellungen über die Ursachen der Pest. Rouen und Aître Saint-Maclou Aître Saint-Maclou, Rouen: offizielle Geschichte des Ortes. Rouen wurde von der Pest schwer getroffen; wegen der demografischen Krise musste ein neuer Friedhof geschaffen werden. Wichtig für unsere Folge: Die heute sichtbaren Ossariumsgalerien stammen nicht aus der Zeit des Schwarzen Todes. Nachdem spätere Pestwellen erneut zu Platzmangel geführt hatten, beschloss die Gemeinde 1526 den Bau der Galerien zur Aufbewahrung exhumierter Gebeine. Aître Saint-Maclou – Geschichte Hinweis: Der Schwarze Tod ist bis heute Gegenstand intensiver historischer, archäologischer und naturwissenschaftlicher Forschung. Insbesondere Fragen nach Ursprung, Übertragungswegen, Sterblichkeit und regionalen Unterschieden werden weiterhin diskutiert. Die Folge gibt den aktuellen Forschungsstand vereinfacht wieder; wo die Forschung keine eindeutigen Antworten zulässt, wird dies in der Folge entsprechend kenntlich gemacht.

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  • August 12 · 32 min

    Hiroshima

    Trauma eines Landes

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  • July 29 · 36 min

    Die Samurai

    Zwischen Ehre und Legende

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