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In dieser Folge sprechen wir über ein sensibles und häufig emotional diskutiertes Thema: Beißvorfälle bei Hunden. Dabei werfen wir einen Blick hinter die eigentliche Eskalation und sprechen darüber, warum die allermeisten Beißvorfälle nicht „aus dem Nichts“ passieren.
Gemeinsam beleuchten wir mögliche Ursachen wie frühere Lernerfahrungen, traumatische Erlebnisse, Unsicherheiten oder schlicht die Tatsache, dass die vorherige Kommunikation des Hundes nicht wahrgenommen oder missverstanden wurde. Denn bevor ein Hund zu den Zähnen greift, sendet er häufig bereits zahlreiche Signale – von subtilen Beschwichtigungssignalen bis hin zu deutlicheren Warnungen.
Wir sprechen darüber, wie schnell diese Signale im Alltag übersehen werden können, warum ein Knurren eigentlich etwas Positives ist und weshalb es problematisch sein kann, genau diese Kommunikation zu unterdrücken. Denn wenn Warnsignale korrigiert oder bestraft werden, verschwinden nicht die Emotionen hinter dem Verhalten – sondern lediglich die Möglichkeit des Hundes, sich frühzeitig mitzuteilen. Die Eskalationsstufen werden dadurch Stück für Stück abgebaut – mit potenziell gravierenden Folgen.
Natürlich teilen wir auch wieder persönliche Erfahrungen und Fälle aus unserem Trainingsalltag und machen einen kleinen nerdigen Exkurs in das spannende Thema Aggression: Welche Funktionen kann Aggressionsverhalten erfüllen? Warum ist Aggression nicht automatisch „böse“? Und weshalb ein besseres Verständnis dieses Verhaltens oft der Schlüssel für mehr Sicherheit und bessere Lösungen im Zusammenleben mit unseren Hunden ist.
Schreibt uns eure Fragen, Themenvorschläge oder eigenen Geschichten — vielleicht landen sie schon in einer der nächsten Folgen.
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Habt eine schöne Woche und denkt immer daran – ein bisschen mehr Impulskontrolle schadet niemandem. 😉
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