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show notes
Silvester rückt näher und damit für viele Hunde und ihre Menschen eine der stressigsten Zeiten des Jahres. Doch Lärmangst beschränkt sich längst nicht nur auf Feuerwerk. Auch Gewitter, Schüsse, Baustellen oder andere plötzliche Geräusche können Unsicherheit bis hin zu ausgeprägter Angst auslösen.
Aber warum reagiert ein Hund auf bestimmte Geräusche völlig gelassen, während ein anderer schon beim kleinsten Knall in Stress gerät? Wir sprechen darüber, welche Rolle Rasse, Genetik, Lernerfahrungen und individuelle Lebensumstände spielen und warum Hunde Reize immer im jeweiligen Kontext bewerten. Ein Hund aus dem Tierschutz, der möglicherweise Erfahrungen in einem Kriegsgebiet gemacht hat, bringt schließlich ganz andere Voraussetzungen mit als ein Jagdhund aus einer Jägerzucht.
Und vor allem: Wie können wir unsere Hunde sinnvoll auf Lärm vorbereiten? Wir erklären, warum das Training unbedingt unterhalb der individuellen Belastungsgrenze stattfinden muss, weshalb wir nicht direkt am eigentlichen Endreiz arbeiten sollten und wie Desensibilisierung und Gegenkonditionierung dabei helfen können, Geräusche Schritt für Schritt anders zu bewerten. Denn unser Motto lautet: Das beste Feuerwerk-Training beginnt im Januar.
Außerdem gibt es etwas Neues bei Impulskontrolle: Mit unserem wöchentlichen Format „Typisch“ nehmen wir uns ab sofort verschiedene Hunderassen genauer vor. Woher kommen sie, für welche Aufgaben wurden sie ursprünglich gezüchtet, welche Eigenschaften bringen sie mit und worin unterscheiden sich Arbeits- und Showzuchten? Den Anfang macht eine Rasse, die uns besonders am Herzen liegt: der Labrador.
Dabei erinnern wir uns gemeinsam an Balu, Stevens Labrador, ohne den es all das hier heute nicht geben würde. ❤️
Schreibt uns eure Fragen, Themenvorschläge oder eigenen Geschichten — vielleicht landen sie schon in einer der nächsten Folgen.
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Habt eine schöne Woche und denkt immer daran - ein bisschen mehr Impulskontrolle schadet niemandem. 😉