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Impulskontrolle · August 23 · 1 hr 6 min

14 - Dann holt euch lieber eine Katze

Für alles Mögliche im Leben brauchen wir einen Führerschein, eine Ausbildung oder zumindest einen Nachweis, dass wir wissen, was wir tun. Nur beim Hund gilt vielerorts noch: Anschaffen, halten – fertig. Wir finden: Ein verpflichtender Hundeführerschein ist längst überfällig. Denn wer einen Hund hält, übernimmt Verantwortung für ein Lebewesen, für dessen Verhalten und letztlich auch für die Sicherheit seiner Umwelt. Aber was müsste ein zukünftiger Hundehalter eigentlich wissen, bevor er einen Hund übernimmt? Es geht um Körpersprache und Kommunikation, rechtliche Grundlagen, Rasse und Genetik, Lernverhalten, Training und vor allem darum, einen Hund im Alltag sicher führen und Situationen richtig einschätzen zu können. Dabei sollte eine solche Prüfung unserer Meinung nach vor allem eine Prüfung des Halters sein. Nicht der Hund sollte zeigen müssen, wie gut er Sitz, Platz oder Fuß beherrscht. Der Mensch sollte darlegen, dass er in der Lage ist, seinen Hund zu verstehen, zu führen, Risiken einzuschätzen und verantwortungsvoll mit ihm umzugehen. Wir machen außerdem einen Ausflug zu einem besonders emotionalen Thema: Rasselisten. Wie kann es sein, dass ein Hund in Bundesland A als gefährlich gilt, während derselbe Hund in Bundesland B völlig anders bewertet wird? Und wie kann es sein, dass ein Lebewesen als gefährlich eingestuft wird, nur weil es im vermeintlich falschen Körper geboren wurde? Wir schauen kritisch darauf, wie sinnvoll und fachlich belastbar solche pauschalen Einstufungen eigentlich sind. Natürlich stellen wir uns auch die Frage: Wie würden wir einen Hundeführerschein überhaupt aufbauen? Was müsste ein Halter wissen und praktisch können, damit wir wirklich von verantwortungsvoller Hundehaltung sprechen können? Und dann wäre da noch die spannende Frage: Wie werden eigentlich die Profis geprüft? Die Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz ist keine bundesweit einheitliche Prüfung mit einem standardisierten Kompetenznachweis. Die konkrete Ausgestaltung liegt maßgeblich bei der zuständigen Behörde. Gleichzeitig arbeiten noch immer viele alteingesessene Trainer mit Methoden, die längst nicht mehr dem aktuellen Wissensstand über Lernen, Verhalten und Training entsprechen. Eine Folge über Verantwortung, Kompetenz, Rasselisten, Hundetrainer, veraltete Trainingsmethoden und die Frage, warum wir beim Thema Hundehaltung dringend über bessere Standards sprechen müssen. Schreibt uns eure Fragen, Themenvorschläge oder eigenen Geschichten — vielleicht landen sie schon in einer der nächsten Folgen. Instagram: @impulskontrolle_podcast @justhelpberlin @closetodogs Habt eine schöne Woche und denkt immer daran – ein bisschen mehr Impulskontrolle schadet niemandem. 😉

0:00-1:06:04

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Für alles Mögliche im Leben brauchen wir einen Führerschein, eine Ausbildung oder zumindest einen Nachweis, dass wir wissen, was wir tun. Nur beim Hund gilt vielerorts noch: Anschaffen, halten – fertig.


Wir finden: Ein verpflichtender Hundeführerschein ist längst überfällig.


Denn wer einen Hund hält, übernimmt Verantwortung für ein Lebewesen, für dessen Verhalten und letztlich auch für die Sicherheit seiner Umwelt. Aber was müsste ein zukünftiger Hundehalter eigentlich wissen, bevor er einen Hund übernimmt? Es geht um Körpersprache und Kommunikation, rechtliche Grundlagen, Rasse und Genetik, Lernverhalten, Training und vor allem darum, einen Hund im Alltag sicher führen und Situationen richtig einschätzen zu können.


Dabei sollte eine solche Prüfung unserer Meinung nach vor allem eine Prüfung des Halters sein. Nicht der Hund sollte zeigen müssen, wie gut er Sitz, Platz oder Fuß beherrscht. Der Mensch sollte darlegen, dass er in der Lage ist, seinen Hund zu verstehen, zu führen, Risiken einzuschätzen und verantwortungsvoll mit ihm umzugehen.


Wir machen außerdem einen Ausflug zu einem besonders emotionalen Thema: Rasselisten. Wie kann es sein, dass ein Hund in Bundesland A als gefährlich gilt, während derselbe Hund in Bundesland B völlig anders bewertet wird? Und wie kann es sein, dass ein Lebewesen als gefährlich eingestuft wird, nur weil es im vermeintlich falschen Körper geboren wurde? Wir schauen kritisch darauf, wie sinnvoll und fachlich belastbar solche pauschalen Einstufungen eigentlich sind.


Natürlich stellen wir uns auch die Frage: Wie würden wir einen Hundeführerschein überhaupt aufbauen? Was müsste ein Halter wissen und praktisch können, damit wir wirklich von verantwortungsvoller Hundehaltung sprechen können?


Und dann wäre da noch die spannende Frage: Wie werden eigentlich die Profis geprüft? Die Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz ist keine bundesweit einheitliche Prüfung mit einem standardisierten Kompetenznachweis. Die konkrete Ausgestaltung liegt maßgeblich bei der zuständigen Behörde. Gleichzeitig arbeiten noch immer viele alteingesessene Trainer mit Methoden, die längst nicht mehr dem aktuellen Wissensstand über Lernen, Verhalten und Training entsprechen.


Eine Folge über Verantwortung, Kompetenz, Rasselisten, Hundetrainer, veraltete Trainingsmethoden und die Frage, warum wir beim Thema Hundehaltung dringend über bessere Standards sprechen müssen.


Schreibt uns eure Fragen, Themenvorschläge oder eigenen Geschichten — vielleicht landen sie schon in einer der nächsten Folgen.


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Habt eine schöne Woche und denkt immer daran – ein bisschen mehr Impulskontrolle schadet niemandem. 😉

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