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Im Krisenmodus

Jan Jessen & Alexander Baumeister / Funke Mediengruppe

„Im Krisenmodus“ – der Podcast aus den Krisengebieten der Welt.

Jan Jessen, erfahrener Kriegsreporter und Politikchef der NRZ, berichtet aus Regionen, in denen Krieg und Konflikte den Alltag prägen – von der Ukraine bis in den Irak, aus dem Jemen und aus Israel und Gaza. Er erzählt von Menschen, deren Stimmen sonst ungehört bleiben.

Expertinnen und Experten ordnen die Geschichten ein und helfen, die komplexen Hintergründe besser zu verstehen. Der Podcast gibt einen ungeschönten Einblick in das Leben im Ausnahmezustand – direkt, bewegend und nah.

Alle zwei Wochen erscheint zusätzlich eine englische Folge – Jans Stimme wurde dafür per KI ins Englische übersetzt. Wir freuen uns über Rückmeldungen!

„Im Krisenmodus“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe.
Feedback oder Fragen gerne an: krisenmodus@funkemedien.de
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Impressum: nrz.de/nrz-info/nrz-impressum-kontakt-id2164741.html

  • 162 episodes
  • Updated July 29

Episodes162

  • May 1, 2024 · 20 min

    Ukrainerin: „Ich kann ohne Tschernobyl nicht leben“

    Wer heute Tschernobyl besuchen will, braucht dafür eine Sondergenehmigung. Denn die Gegend rund um das zerstörte Kernkraftwerk ist immer noch stark durch radioaktive Stoffe belastet. Wer sich dort bewegen will, muss mit einem Geigerzähler die Strahlung messen. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät davon ab, die kontaminierten Gebiete zu besuchen. Doch manche Menschen leben hier freiwillig. Valentina gehört zu einigen hundert Menschen, die in die Stadt nach der Nuklearkatastrophe im Jahr 1986 zurückgekehrt sind. Die sogenannten Rückkehrer wohnen dort illegal, werden jedoch von der ukrainischen Regierung geduldet. FUNKE-Reporter Jan Jessen hat Valentina getroffen. Die 85-Jährige erzählt, wie sie das Unglück 1986 und die russische Besatzung nach Kriegsbeginn erlebt hat und warum, sie Tschernobyl nicht verlassen möchte. --- Habt Ihr Feedback oder Fragen an Jan Jessen? Dann schreibt uns an ukraine@funkemedien.de Folgt unserem Podcast kostenlos in eurer liebsten Podcast-App, zum Beispiel auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube dann verpasst Ihr keine neue Folge! „So fühlt sich Krieg an“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe.

  • Apr 17, 2024 · 24 min

    Flucht nach Deutschland: „Wir sind beunruhigt“

    Es ist nicht nur die Gefahr von russischen Angriffen, die Menschen dazu bewegt, die Ukraine verlassen zu wollen. Es sind auch die fehlenden Perspektiven: Menschen fehlt es an Geld, es fehlt ihnen an Arbeit, erklärt Reporter Jan Jessen im FUNKE-Podcast „So fühlt sich Krieg an“. Familie Fanahei war schon einmal nach Polen geflohen. Mit der Hoffnung auf einen ukrainischen Sieg sind sie wieder zurückgekehrt, haben sie Jan Jessen erzählt. Doch der Krieg spitzt sich weiter zu und Svetlana Fanahei hofft auf eine bessere Zukunft für sich, ihren Mann und ihre drei Kinder in Deutschland. Vor dem Abend ihrer Flucht ist sie nervös: „Wir hoffen das Beste, dass alles gut geht, dass wir gut aufgenommen werden.“ In der aktuellen Podcastfolge hört Ihr, wie Hilfsorganisationen Menschen wie die Familie Fanahei unterstützen. Doch aktuell häufen sich die Hilfsanfragen bei den Organisationen, Hilfstransporter werden angegriffen und Ukrainer, die es bis an die ukrainische Grenze schaffen, brauchen die richtigen Dokumente. Jan Jessen begleitet in dieser Folge eine Evakuierungsmission, Helfer erzählen von ihrer schwierigen Arbeit und Familie Fanahei hofft, dass sie es aus dem Land schafft. --- Habt Ihr Feedback oder Fragen an Jan Jessen? Dann schreibt uns an ukraine@funkemedien.de Folgt unserem Podcast kostenlos in eurer liebsten Podcast-App, zum Beispiel auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube dann verpasst Ihr keine neue Folge! „So fühlt sich Krieg an“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe.

  • Apr 3, 2024 · 25 min

    Von Russland festgehalten: Ukrainische Kinder mit Urlaub auf die Krim gelockt

    Cherson im Süden der Ukraine – die Heimatstadt von Danylo und Alla Yacentyuks. Diese wird im März 2022 kurz nach dem Beginn des russischen Überfalls nahezu kampflos von den Invasoren eingenommen wird. Im September, als in der Region eine ukrainische Gegenoffensive beginnt, werben Lehrer dafür, die Kinder auf einen Erholungsurlaub auf der Krim zu schicken. FUNKE-Reporter Jan Jessen hat in dieser Podcast-Folge von „So fühlt sich Krieg an“ die Mutter Alla Yacentyuks getroffen. Ihr Sohn ist nach einem zweiwöchigen Urlaub auf der Krim nicht zurückgekommen. Zunächst möchte Alla Yacentyuk ihre Söhne nicht allein auf die Krim reisen lassen, sie misstraut den Russen. Doch Danylo will unbedingt ans Schwarze Meer und überzeugt seine Mutter. Am 8. Oktober 2022 reist der damals 13-Jährige nach Jewpatorija an der Westküste der Halbinsel, die Russland vor zehn Jahren völkerrechtswidrig annektiert hat. Er soll vierzehn Tage bleiben, kehrt aber nicht zurück. Für seine Mutter Alla steht nach ein paar Wochen fest: Sie muss ihn selbst von der Krim holen. Wie sie das schaffen will und ob sie ihren Sohn zurück holen kann, erfahrt Ihr in dieser Podcast-Folge von „So fühlt sich Krieg an“. --- Weiterführende Folge zum Nachhören: Rückkehr nach Cherson und ein zerstörtes Zuhause: Ukrainerin berichtet --- Habt Ihr Feedback oder Fragen an Jan Jessen? Dann schreibt uns an ukraine@funkemedien.de Folgt unserem Podcast kostenlos in eurer liebsten Podcast-App, zum Beispiel auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube dann verpasst Ihr keine neue Folge! „So fühlt sich Krieg an“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe.

  • Mar 20, 2024 · 23 min

    Senioren auf der Flucht: „Wir leben nicht mehr lang genug“

    Eigentlich hatten sich vielen Ukrainer im Rentenalter schon auf den Ruhestand in ihren Dörfern und Städten eingerichtet, doch dann kam der schreckliche Krieg in ihr Land und sie mussten vor der Zerstörung flüchten. Einige von ihnen leben in Flüchtlingsheimen, möglicherweise werden sie dort ihren Lebensabend verbringen. FUNKE-Reporter Jan Jessen hat in dieser Podcast-Folge von „So fühlt sich Krieg an“ so eine Einrichtung besucht und mit den Bewohnern über ihre Flucht, ihre aktuelle Lebenslage und die Aussicht auf Rückkehr in ihre Heimatorte gesprochen. In der Flüchtlingsunterkunft hat Jessen Vira und Valentyna kennengelernt. Die beiden Seniorinnen kommen aus Bachmut und sind dort vor der völligen Zerstörung durch die russische Armee geflohen. Beide sind schon 82 und 79 Jahre alt und so war die Flucht nicht nur eine körperliche Herausforderung, sondern hat auch massive psychische Spuren in ihren Köpfen hinterlassen. Wie der Glaube an Gott ihnen den nötigen Halt gibt, wieso die beiden trotzdem in der Unterkunft mit anpacken und wie die Einrichtung den Flüchtlingen auch mental helfen will, erfahrt ihr in dieser Podcast-Folge von „So fühlt sich Krieg an“. Hört jetzt in die aktuelle Episode. --- Habt Ihr Feedback oder Fragen an Jan Jessen? Dann schreibt uns an ukraine@funkemedien.de Folgt unserem Podcast kostenlos in eurer liebsten Podcast-App, zum Beispiel auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube dann verpasst Ihr keine neue Folge! „So fühlt sich Krieg an“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe.

  • Mar 6, 2024 · 28 min

    Mobilisierung in der Ukraine: Mit „Zwangs“-Einzug zum Sieg?

    Wer sich der Mobilisierung in der Ukraine entziehen will, könnte in Schwierigkeiten geraten. FUNKE-Reporter Jan Jessen hat in dieser Podcast-Folge von „So fühlt sich Krieg an“ mit einem Ukrainer gesprochen, der sich vor der Armee versteckt. Ihn plagen Gewissensbisse, aber auch die Angst vor dem Tod an der Front. Außerdem hat Jessen die Soldaten der 65. Brigade in der Kleinstadt Orichiw besucht und dort mit Männern gesprochen, die für den Kriegsdienst eingezogen wurden. Viele von ihnen mussten dafür ihre normalen Jobs, als Bauarbeiter oder Mechaniker und ihre Familien zurücklassen und sich ohne Soldatenausbildung auf dem Schlachtfeld beweisen. Immer mit dem Gedanken, dass der Tod allgegenwärtig ist. Für einige von ihnen ist die Verteidigung ihres Landes eine Pflicht, aber sie sehen auch große Risiken bei der zwanghaften Rekrutierung von einfachen Bürgern. Wie nützlich sind Bürger an der Front, die eigentlich nicht kämpfen wollen? Welche Strafen drohen den Kriegsdienst-Verweigerern? Welche bizarre Handels-Branche hat sich neben dem offiziellen Rekrutierungsweg gebildet? Hört jetzt in die aktuelle Folge. --- Weiterführende Folge: Soldaten in Ressourcen-Not: Entscheidet sich so der Krieg? Habt Ihr Feedback oder Fragen an Jan Jessen? Dann schreibt uns an ukraine@funkemedien.de Folgt unserem Podcast kostenlos in eurer liebsten Podcast-App, zum Beispiel auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube dann verpasst Ihr keine neue Folge! „So fühlt sich Krieg an“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe.

  • Feb 21, 2024 · 30 min

    Zwei Jahre Ukraine-Krieg: „Unser Weltbild hat sich geändert“

    Bombenangriffe, Zerstörung und Tod - diese Aspekte sind seit zwei Jahren ein Teil der grausamen Realität in der Ukraine. Im Februar 2022 überfiel die russische Armee das Land und löste einen blutigen Krieg aus. FUNKE-Reporter Jan Jessen ist seit Kriegsbeginn regelmäßig dort unterwegs und berichtet über die Zustände. In dieser Folge von „So fühlt sich Krieg an“ hat er mit Einwohnern gesprochen, die ihm einen Einblick in ihr zweites Jahr im grausamen Konflikt geben. Dafür spricht Jan mit Menschen, die er während des Krieges in der Ukraine schonmal dort getroffen hat. Eine davon ist Alyona Laptchuk, die ihm erzählt, wie sie nach der Befreiung der Stadt Cherson zu ihrem mittlerweile zerbombten Haus zurückkehrt war, um ihr alten Leben wieder aufzubauen. Das alles ohne ihren Mann, der ist im Krieg getötet worden. Außerdem schätzt FUNKE-Reporter Jan Jessen die Lage nach dem zweiten Kriegsjahr ein und erklärt, wie sich die Gemütslage der Einwohner immer weiter gewandelt hat. Wie steht es um den Willen der Ukrainer? Wie läuft der Wiederaufbau von zerstörten Dörfern und Städten? Welches fatale Zeichen würde ein russischer Sieg jetzt senden? Hören Sie jetzt in die aktuelle Folge. --- Weiterführende Folgen zum nachhören: Soldaten in ressourcen-Not: Entscheidet sich damit der Krieg? // Possad-Prokowske: Zwischen Trümmern, Blindgängern und Wiederaufbau // Besatzer in Cherson: "Das Blut meines Mannes war überall" // Rückkehr nach Cherson und ein zerstörtes zuhause: Ukrainerin berichtet --- Habt Ihr Feedback oder Fragen an Jan Jessen? Dann schreibt uns an ukraine@funkemedien.de Folgt unserem Podcast kostenlos in eurer liebsten Podcast-App, zum Beispiel auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube dann verpasst Ihr keine neue Folge! „So fühlt sich Krieg an“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe.

  • Feb 7, 2024 · 19 min

    Soldaten in Ressourcen-Not: Entscheidet sich damit der Krieg?

    „Warum tut niemand etwas, um diese Probleme zu beheben? Ist es nicht interessant? Sind sie nicht in der Lage zu helfen? Gibt es keinen Auftrag, diese Probleme zu beseitigen? Ich verstehe das nicht“, beklagt ein frustrierter Panzer-Kommandant im Osten der Ukraine im Gespräch mit FUNKE-Reporter Jan Jessen. Im Podcast berichtet er von massiven Ressourcenproblemen auf ukrainischer Seite. Dabei geht es um nicht weniger als Leben und Tod. Der ukrainischen Armee fehlen wichtige Mittel für die Verteidigung ihres Landes und schneller Nachschub für die gebeutelten Soldaten ist nicht in Sicht. Sie hausen teilweise in Erdlöchern und müssen die zahlreichen russischen Raketenangriffe überstehen, die sie ohne ausreichend Munition kaum kontern können. Geht dann auch mal was kaputt, können sie sich nur bedingt helfen, weil Ersatzteile Mangelware sind. FUNKE-Reporter Jan Jessen hat mit Soldaten einer Panzer- und Artillerie-Einheit vor Ort gesprochen. Wie schlimm ist der Mangel bis jetzt? Wie stark können sich die ukrainischen Soldaten noch wehren? Wieso stockt der Nachschub für die Einheiten? Hören Sie jetzt in die aktuelle Folge. --- Weiterführende Folge zum Nachhören: "Der Panzer ist nur so gut, wie er unterstützt wird." --- Habt Ihr Feedback oder Fragen an Jan Jessen? Dann schreibt uns an ukraine@funkemedien.de Folgt unserem Podcast kostenlos in eurer liebsten Podcast-App, zum Beispiel auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube dann verpasst Ihr keine neue Folge! „So fühlt sich Krieg an“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe.

  • Jan 24, 2024 · 27 min

    Drohnen in der Ukraine: Wie verändern sie die Kriegsführung?

    „Wenn Sie sich einen modernen Krieg vorstellen, wenn Sie sich vorstellen, dass zwei riesige Armeen aufeinander treffen, dann denken Sie wahrscheinlich an Super-Hightech-Panzer und Kampfjets“, erzählt Mitja im FUNKE-Podcast „So fühlt sich Krieg an“. Er begleitet FUNKE-Reporter Jan Jessen auf seinen Reisen in die Ukraine, organisiert Interviews und schätzt die Sicherheitslage vor Ort ein. Doch im aktuellen Kriegsgeschehen brauche es nicht nur das teuerste Militärgerät. Auch eine 500 Euro-Drohne könne Multimillionen-Dollar-Panzer zerstören. Im Podcast erklären Mitja und ein ukrainischer Kommandeur, welche Vorteile Drohnen haben. Dabei geht es nicht nur um die günstigen Anschaffungskosten, sondern auch um den Einsatz als Aufklärungswerkzeug und Präzisionswaffe. Wie kommt das ukrainische Militär an die günstigen Drohnen? Sind Truppenbewegungen auf einem transparenten Schlachtfeld möglich? Inwiefern unterscheiden sich die ukrainischen von den russischen Drohnenreserven? Doch Drohnen beschäftigen nicht nur die Militärführungen. Auch das Leben von Zivilisten und die Arbeit von Journalisten wird beeinflusst. Mitja und Jan Jessen erzählen im FUNKE-Podcast von ihren eigenen Erfahrungen. Jetzt reinhören! --- Habt Ihr Feedback oder Fragen an Jan Jessen? Dann schreibt uns an ukraine@funkemedien.de Folgt unserem Podcast kostenlos in eurer liebsten Podcast-App, zum Beispiel auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube dann verpasst Ihr keine neue Folge! „So fühlt sich Krieg an“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe.

  • Jan 10, 2024 · 31 min

    Sonderfolge aus Israel: Die Überlebenden von Kfar Aza

    Häuser in Kfar Aza liegen in Ruinen, Graffitis sind an die Wände gesprüht. Die angesprühten Zeichen signalisieren zwei Dinge: Hier droht keine Gefahr mehr und die Leichen wurden aus den Häusern geholt. „Bis jetzt haben wir immer gesagt, das Leben hier war 95 Prozent Himmel und 5 Prozent Hölle. Also bis jetzt war es so ungefähr richtig. Jetzt waren es gerade 100 Prozent Hölle. Ich hoffe, es geht dann wieder zurück auf 95 Prozent“, erzählt Ralph Levinsohn in der neuen Podcastfolge „So fühlt sich Krieg an“. Levinsohn lebt seit 22 Jahren im Kibbuz Kfar Aza, in dem es normalerweise sehr friedlich ist. Doch zum Alltag gehörte auch immer wieder der Luftalarm, wenn Raketen aus Gaza Richtung Israel abgefeuert wurden. „Wir sind alle traumatisiert, nicht nur von jetzt, auch von vorher“, erzählt Levinsohn FUNKE-Reporter Jan Jessen. Als am 07. Oktober Hamas-Terroristen Israel angriffen; versteckten sich Levinsohn und seine Frau im Schutzraum ihres Hauses. Sie haben unversehrt überlebt. Doch 63 Einwohner und Einwohnerinnen wurden getötet. Im Podcast erzählt Levinsohn von den Schicksalen seiner Nachbarn, inwiefern die Bewohner in Zukunft in dem Kibbuz leben werden und was ihm durch den Kopf geht, wenn er die Rauchsäulen im Gazastreifen sieht. --- Jans Reportagen aus Israel: Westjordanland: „Jeder hier hat großes Verständnis für die Taten der Hamas“ Hamas-Geiseln: Die Kinder sind frei, ihr Vater nicht – Die Zeit rennt ihm davon Israel: Überlebende von Kfar Aza – „Früher war hier 95 Prozent Himmel und 5 Prozent Hölle“ Israel: Misstrauen gegen Araber – „Wollen zeigen, dass sie Teil Israels sind“ --- Habt Ihr Feedback oder Fragen an Jan Jessen? Dann schreibt uns an ukraine@funkemedien.de Folgt unserem Podcast kostenlos in eurer liebsten Podcast-App, zum Beispiel auf Spotify und Apple Podcasts, dann verpasst Ihr keine neue Folge! „So fühlt sich Krieg an“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe.

  • Dec 27, 2023 · 24 min

    Ukraine-Krieg: „Natürlich habe ich Angst vor dem Winter“

    „Womit können wir uns eindecken? Wir füllen unseren Wasservorrat auf, aber womit können wir uns noch eindecken?“, fragt die 73-jährige Lyuba. Sie ist auf einer Straße in Kurachowe unterwegs und schleppt zwei Einkaufstüten, die eine Hilfsorganisation gestellt hat. In der neuen Podcastepisode von „So fühlt sich Krieg an“ erklärt Lyuba, dass sie Angst vor den Wintermonaten hat. Sie weiß nicht, wie sie sich vorbereiten. Trotzdem will sie die Stadt nicht verlassen. FUNKE-Reporter Jan Jessen erzählt von seinen Gesprächen mit mehreren Anwohnern von Kurachowe. Inwiefern haben die russischen Angriffe im letzten Winter die Moral der Ukrainerinnen und Ukrainer gebrochen? Was müssen sie in diesem Jahr befürchten? Jetzt in den Podcast reinhören! --- Habt Ihr Feedback oder Fragen an Jan Jessen? Dann schreibt uns an ukraine@funkemedien.de Folgt unserem Podcast kostenlos in eurer liebsten Podcast-App, zum Beispiel auf Spotify und Apple Podcasts, dann verpasst Ihr keine neue Folge! „So fühlt sich Krieg an“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe.

  • Dec 13, 2023 · 25 min

    Die Leichensammler von Donezk - ein Akt der Menschlichkeit

    Bis Ende November hat Oleksij Yukow gemeinsam mit weiteren Freiwilligen der Gruppe „Advis Plazdarm“ rund 1500 Tote geborgen. Es sind die Leichen und Überreste von Menschen, die auf Straßen und Feldern zurückgelassen wurden. Zum Beispiel, weil sich eine Einheit unter Beschuss schnell zurückziehen musste. Einige Kommandeure befehlen aber auch, gar keine Toten mitzunehmen - egal von welcher Kriegspartei. Oleksij Yukow begreift seine Aufgabe als Pflicht. „Es ist sehr wichtig, dass die Angehörigen ihre Lieben begraben können und dass die Seelen nicht zwischen zwei Welten bleiben. Das ist sehr wichtig, denn wir wissen, dass der Krieg nicht endet, wenn wir den letzten Soldaten begraben haben, sondern dann, wenn wir menschlich werden“, sagt er in der neuen Folge unseres Podcasts „So fühlt sich Krieg an“. FUNKE-Reporter Jan Jessen hat Yokow nach einem nächtlichen Einsatz getroffen. Im Podcast hört Ihr, wie Oleksij seine Arbeit vollbringt und welche Erfahrungen er bisher gemacht hat. Dabei wird ihm nicht nur Verständnis von Ukrainerinnen und Ukrainern entgegengebracht. --- Der Artikel zur Folge: Was die Leichensammler von Donezk bei toten Russen entdecken --- Habt Ihr Feedback oder Fragen an Jan Jessen? Dann schreibt uns an ukraine@funkemedien.de Folgt unserem Podcast kostenlos in eurer liebsten Podcast-App, zum Beispiel auf Spotify und Apple Podcasts, dann verpasst Ihr keine neue Folge! „So fühlt sich Krieg an“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe.