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Im Gespräch

ORF

Begegnungen mit interessanten und berührenden Menschen und immer wieder neue Einsichten und Gedanken jenseits des Tagesjournalismus.

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  • 30 episodes
  • Avg 1 hr 1 min
  • German
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  • September 4 · 53 min

    Maoz Inon und Aziz Abu Sarah, Friedensaktivisten

    Im Jänner 2026 haben Maoz Inon und Aziz Abu Sarah die olympische Fackel durch Verona getragen. Zum ersten Mal in der Geschichte haben das ein israelischer Jude und ein israelischer Palästinenser gemeinsam getan. Beide haben in dem jahrzehntealten Konflikt Familienmitglieder und Freunde verloren, beide arbeiten in der Tourismusbranche in Israel, und beide sind unermüdliche Friedensaktivisten. Gemeinsam haben sie ein Buch geschrieben, "The Future is Peace" - "Die Zukunft ist Frieden", das gleich nach Erscheinen im April dieses Jahres zum New York Times Bestseller wurde. Seit gut zwei Jahren verbreiten Maoz Inon und Aziz Abu Sarah ihre Botschaft auch bei vielen Gelegenheiten international. Unter anderem vergangenen Juli beim Festival "Re-imagine Peace" in Florenz in Italien. Dort hat Birgit Dalheimer sie zum Gespräch getroffen. Aziz Abu Sarah, Maoz Inon, "Der Zukunft ist Frieden. Eine palästinensisch-israelische reise durch das Heilige Land.", Verlag Altneuland

  • September 4 · 1 hr 9 min

    Maoz Inon and Aziz Abu Sarah - Originalversion

    In January 2026, Maoz Inon and Aziz Abu Sarah carried the Olympic torch through Verona. For the first time in history, an Israeli Jew and an Israeli Palestinian did so together. It was yet another symbol created by these two men in their commitment to peace. Both have lost family members and friends in the decades-long conflict; both work in the tourism industry in Israel; and both are tireless peace activists. Together, they have written a book, The Future is Peace, which became a New York Times bestseller immediately upon its release in April of this year. For over two years now, Maoz Inon and Aziz Abu Sarah have also been spreading their message internationally on many occasions. Among other events, they spoke last July at the “Re-imagine Peace” festival in Florence, Italy. That’s where Birgit Dalheimer met them. Aziz Abu Sarah, Maoz Inon, "Der Zukunft ist Frieden. Eine palästinensisch-israelische reise durch das Heilige Land.", Verlag Altneuland

  • August 28 · 53 min

    Krisztina Rozgonyi, Juristin und Medienwissenschaftlerin

    Wer bis zum Sommer 2026 in Ungarn das Radio eingeschaltet hat, hat vielerorts dieselben Nachrichten gehört. Die Gleichschaltung der ungarischen Medienlandschaft war eine der Folgen von 16 Jahren Viktor Orbán Regierung. Und diese hat die Medienwissenschaftlerin Krisztina Rozgonyi hautnah miterlebt. Anfang der 2000er Jahre hat sie die ungarische Medienregulierungsbehörde geleitet. Als 2010 zahlreiche Medienunternehmen umstrukturiert worden sind oder von regierungsnahen Eigentümern übernommen wurden und die Pressefreiheit sukzessive eingeschränkt wurde, hat Krisztina Rozgonyi, wie viele andere, Ungarn verlassen. Sie ist mit ihrer Familie nach Österreich ausgewandert. Die studierte Juristin ist hier nun als Wissenschaftlerin an verschiedene Institutionen tätig. Mit Mari Lang spricht sie über die Hoffnungen, die sie seit dem Machtwechsel in Ungarn für das dortige Mediensystem hegt, und welche Stolpersteine und Gefahren es beim schnellen Rückbau eines autoritären Systems geben könnte.

  • August 27 · 53 min

    Engin Çatik, Schulleiter Berlin

    Vor zwei Jahren kam die Friedrich-Bergius-Schule in Berlin als „schlimmste Schule Deutschlands“ und als „Schule der Schande“ in die Schlagzeilen. Anfang 2025 bekam die Schule einen neuen Direktor: Engin Çatik. Der 40-Jährige führte die Schule bis zum Ende des vergangenen Schuljahres mit Konsequenz, Vertrauen und „zugewandter Autorität“, wie er es nennt. Das Milieu und die Probleme seiner Schülerinnen und Schüler kennt der türkischstämmige Schulleiter aus seiner eigenen Biografie – als Sohn einer alleinerziehenden Mutter und eines Vaters, der viele Jahre im Gefängnis saß. Immer wieder sagte Engin Çatik in Interviews von sich: „Ich kann Krise“. Dann wurde im Frühjahr überraschend bekannt, dass er die Bergius-Schule mit Beginn der Sommerferien schon wieder verlassen wird, um in die Berliner Schulverwaltung zu wechseln. „Die Krise ist vorüber“, sagte er dazu gegenüber Armin Wolf, der Engin Catik Ende März in der Nähe seiner Berliner Schule zum Gespräch getroffen hat. (WH von 3.4.2026)

  • August 21 · 1 hr 13 min

    Barbara Horejs - Langversion

    Die antike Stadt Ephesos ist vermutlich Vielen ein Begriff. Nicht ganz so bekannt ist eine deutlich ältere Siedlung im Süden von Ephesos. Schon vor über 8000 Jahren haben dort Menschen in Häusern gelebt. Ans Tageslicht gebracht hat das alles die Archäologin Barbara Horejs mit ihrem Team in den letzten knapp 20 Jahren. Barbara Horejs leitet das Archäologische Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, sie ist Spezialistin für die frühe Besiedlungsgeschichte des fruchtbaren Halbmonds, also jener Länder in Südwestasien, die auf der Landkarte zusammen die Form eines Halbmonds einnehmen. Dieser fruchtbare Halbmond gilt als die Wiege der Landwirtschaft in unseren Breiten. Im Gespräch mit Birgit Dalheimer geht es um den Beginn der Sesshaftwerdung, darum, wie sich diese Lebensweise aus dem Osten kommend über Europa verbreitet hat, um Grabungsglück, neue Funde, die alte Erkenntnisse auf den Kopf stellen, und um die Vergangenheit als Spiegel für die Gegenwart. (WH v. 12.12.2025)

  • August 21 · 53 min

    Barbara Horejs, Archäologin

    Die antike Stadt Ephesos ist vermutlich Vielen ein Begriff. Nicht ganz so bekannt ist eine deutlich ältere Siedlung im Süden von Ephesos. Schon vor über 8000 Jahren haben dort Menschen in Häusern gelebt. Ans Tageslicht gebracht hat das alles die Archäologin Barbara Horejs mit ihrem Team in den letzten knapp 20 Jahren. Barbara Horejs leitet das Archäologische Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, sie ist Spezialistin für die frühe Besiedlungsgeschichte des fruchtbaren Halbmonds, also jener Länder in Südwestasien, die auf der Landkarte zusammen die Form eines Halbmonds einnehmen. Dieser fruchtbare Halbmond gilt als die Wiege der Landwirtschaft in unseren Breiten. Im Gespräch mit Birgit Dalheimer geht es um den Beginn der Sesshaftwerdung, darum, wie sich diese Lebensweise aus dem Osten kommend über Europa verbreitet hat, um Grabungsglück, neue Funde, die alte Erkenntnisse auf den Kopf stellen, und um die Vergangenheit als Spiegel für die Gegenwart. (WH v. 12.12.2025)

  • August 14 · 53 min

    Yoko Tawada, japanisch-deutsche Schriftstellerin und Sprachkünstlerin

    „Yoko Tawada beschreibt die Welt so, wie sie aussähe, könnte man gleichzeitig träumen und hellwach sein“, hat eine Rezensentin über die japanisch-deutsche Schriftstellerin gesagt. Alles scheint in Tawadas Büchern möglich: Da wird eine Liebesgeschichte aus der Perspektive von Gegenständen erzählt; eine Frau verwandelt sich in ein Schuppentier und reist durch Traumsequenzen; oder drei Eisbären erzählen ihre Geschichte von Emigration und Wanderschaft, einer davon der Berliner Zoobär Knut. Mit Humor, genauem Blick, leichtfüßig kommen Tawadas Erzählungen, Romane, Gedichte, Hörspiele und Theaterstücke daher, und behandeln doch gewichtige Themen wie Fremdheit, Identität, Sprache oder die Reaktorkatastrophe von Fukushima. Yoko Tawada, geboren 1960 in Tokyo, reiste in jungen Jahren nach Europa – und blieb. Erst in Hamburg, dann in Berlin, wo sie bis jetzt lebt und arbeitet. Dort hat Judith Brandner, selbst Japanologin und Japankennerin, sie zum Gespräch getroffen. (WH von 19.12.2025)

  • August 13 · 53 min

    Sonia Kleindorfer, Vogelexpertin und Verhaltensbiologin

    Als junge Verhaltensforscherin war Sonia Kleindorfer unter anderem in Tansania unterwegs, wo sie mit der berühmten Schimpansen-Forscherin Jane Goodall gearbeitet hat. Ihr eigenes Spezialgebiet wurde das Verhalten von Vögeln. Die 1966 in Philadelphia in den USA geborene Sonia Kleindorfer kam zum Zoologie-Studium nach Wien. Auf Galapagos erforscht sie die berühmten Darwin-Finken. In Australien hat sie knapp 20 Jahre an der Flinders University gearbeitet. Seit 2018 ist sie zurück in Österreich. Ob auf den streng geschützten Galapagos-Inseln, in der landwirtschaftlich genutzten Gegend rund um Grünau im Almtal oder in den trockenen Buschregionen Südaustraliens: In all ihren Forschungsstationen interessiert sich Sonia Kleindorfer nicht nur für das Verhalten der Tiere, sondern auch die Bedingungen des Zusammenlebens zwischen Tier und Mensch. Im Gespräch mit Birgit Dalheimer erzählt sie auch davon was man vom Verhalten der Tiere auch über den Menschen lernen kann. (WH von 24.4.2026)

  • August 13 · 1 hr 21 min

    Sonia Kleindorfer - Langversion

    Als junge Verhaltensforscherin war Sonia Kleindorfer unter anderem in Tansania unterwegs, wo sie mit der berühmten Schimpansen-Forscherin Jane Goodall gearbeitet hat. Ihr eigenes Spezialgebiet wurde das Verhalten von Vögeln. Die 1966 in Philadelphia in den USA geborene Sonia Kleindorfer kam zum Zoologie-Studium nach Wien. Auf Galapagos erforscht sie die berühmten Darwin-Finken. In Australien hat sie knapp 20 Jahre an der Flinders University gearbeitet. Seit 2018 ist sie zurück in Österreich. Ob auf den streng geschützten Galapagos-Inseln, in der landwirtschaftlich genutzten Gegend rund um Grünau im Almtal oder in den trockenen Buschregionen Südaustraliens: In all ihren Forschungsstationen interessiert sich Sonia Kleindorfer nicht nur für das Verhalten der Tiere, sondern auch die Bedingungen des Zusammenlebens zwischen Tier und Mensch. Im Gespräch mit Birgit Dalheimer erzählt sie auch davon was man vom Verhalten der Tiere auch über den Menschen lernen kann. (WH von 24.4.2026)

  • August 7 · 53 min

    Peter Strasser, Philosoph

    Als Kind hörte der Philosoph Peter Strasser oft: “Der Bub hat ungesunde Gedanken, der Bub beschäftigt sich mit komischen Fragen …“ Der erste Gedanke des Buben, wenn er morgens aufwachte, war tatsächlich, dass er einmal sterben, der zweite, dass das noch lange nicht der Fall sein wird. Dann bekam er Tuberkulose und musste noch vor der Volksschule für fast zwei Jahre in eine Lungenheilanstalt. Heute meint Peter Strasser, dass das Gefühl der Fremdheit in der Welt, das ihn auch philosophisch inspiriert, mit diesen frühen Kindheitserlebnissen zu tun hat. Seit seiner Emeritierung 2015 schreibt Peter Strasser ein Buch nach dem anderen, immer geht es um zentrale metaphysische Konzepte: Seele, Ganzheit, Ewigkeit, Sinn, Existenz, Apokalypse etc. „Die Philosophie hat zweifellos eine gesellschaftliche Verantwortung“ erklärt er im Gespräch mit Andreas Obrecht. Als Philosoph sei es Pflicht, das Böse, egal in welcher Erscheinung auch immer, gezielt zu bekämpfen. (WH von 27.2.2026)

  • August 7 · 50 min

    Monika Helfer - in memoriam

    50 Jahre lang musste die Vorarlberger Schriftstellerin Monika Helfer schreiben, bis sie ihren ersten internationalen Bestseller landete. Am 2. August ist sie im Alter von 78 Jahren an den Folgen eines Sturzes verstorben. In ihrem Roman "Die Bagage", Buch des Jahres 2020, erzählte die Autorin von einer Keuschlerfamilie im Bregenzerwald zur Zeit des ersten Weltkrieges. Es ist die literarische Aufarbeitung ihrer eigenen Herkunft. Monika Helfer wurde 1947 in Au im Bregenzerwald geboren. Mit 12 Jahren fing sie an zu schreiben. Auch in ihrem 2021 erschienenen Roman "Vati" untersuchte Monika Helfer ein Stück Familiengeschichte und kam zu dem Schluss: "Ja, alles ist gut geworden. Auf eine bösartige Weise ist alles gut geworden." Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz erzählte Monika Helfer im Februar 2021 von ihrer Familiengeschichte und den Folgen des späten literarischen Erfolges, auf den sie schon gar nicht mehr zu hoffen gewagt hatte.

  • August 6 · 53 min

    Kristina Lunz, feministische Außenpolitik

    So gut wie jede Frau, die im Internet unterwegs ist, erlebt Momente des Hasses. Vor allem von Männern – sagt Kristina Lunz. Die deutsche feministische Aktivistin wurde schon mehrfach in ihrem Leben Opfer von Online-Gewalt. Etwa als sie 2014 eine erfolgreiche Kampagne gegen die sexualisierte Darstellung von Frauen in der Boulevardzeitung „Bild“ startete. Und zuletzt im vergangenen Jahr nach einer Pressekonferenz zum Thema „Femizide und Abtreibungen“. Der Hass im Netz hat Kristina Lunz, Jahrgang 1989, Studium der Diplomatie, u.a. in Oxford, zu einem einschneidenden Schnitt in ihrer Karriere bewogen: Sie hat sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und das von ihr mitgegründete „Center for feminist foreign policy“ geschlossen. Mari Lang hat mit Kristina Lunz darüber gesprochen, warum das Internet vor allem für Frauen ein gefährlicher Ort ist, und weshalb es gerade heute in der Außenpolitik einen feministischen Blick braucht. (WH von 22.1.2026)

  • July 31 · 1 hr 14 min

    Bernhard Pörksen - Langversion

    "Wir hören, was wir fühlen.", ist Bernhard Pörksen überzeugt. Damit meint er nicht, dass man nur zu hören vermag, was man selbst erlebt hat, aber, dass das Selbstdurchlebte eine Person feinfühliger werden lässt, offener, resonanzfähiger. Bernhard Pörksen, Jahrgang 1969, studierte in Hamburg und ist heute Professor an der Universität Tübingen. Seine Themen sind seit langem schon Kommunikation, Feindbilder, Desinformation, die Dynamik öffentlicher Empörungsreflexe und Medienskandale im Zeitalter der Digitalisierung. In seinem 2018 erschienenen Buch "Die große Gereiztheit" hat er die verbreitete Medienmüdigkeit seziert und beschrieben, weshalb Empörung so oft reizvoller ist als Sachlichkeit oder respektvolle Auseinandersetzung. Gleichzeitig ist sein Interesse am Zuhören gewachsen. Im Gespräch mit Birgit Dalheimer bezeichnete er das Zuhören als "stille Supermacht der Kommunikation". (WH von 2.1.2026)

  • July 31 · 53 min

    Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler und Autor

    "Wir hören, was wir fühlen.", ist Bernhard Pörksen überzeugt. Damit meint er nicht, dass man nur zu hören vermag, was man selbst erlebt hat, aber, dass das Selbstdurchlebte eine Person feinfühliger werden lässt, offener, resonanzfähiger. Bernhard Pörksen, Jahrgang 1969, studierte in Hamburg und ist heute Professor an der Universität Tübingen. Seine Themen sind seit langem schon Kommunikation, Feindbilder, Desinformation, die Dynamik öffentlicher Empörungsreflexe und Medienskandale im Zeitalter der Digitalisierung. In seinem 2018 erschienenen Buch "Die große Gereiztheit" hat er die verbreitete Medienmüdigkeit seziert und beschrieben, weshalb Empörung so oft reizvoller ist als Sachlichkeit oder respektvolle Auseinandersetzung. Gleichzeitig ist sein Interesse am Zuhören gewachsen. Im Gespräch mit Birgit Dalheimer bezeichnete er das Zuhören als "stille Supermacht der Kommunikation". (WH von 2.1.2026)

  • July 30 · 53 min

    Carmen Possnig, ESA-Ersatzastronautin und Medizinerin

    Carmen Possnig ist junge Ärztin im AKH Wien, als sie sich bei der ESA um einen ziemlich unkonventionellen Job bewirbt: Gesucht wird eine Forschungsärztin, die bereit ist, in den Jahren 2017/2018 insgesamt 13 Monate auf der Forschungsstation Concordia in der Antarktis zuzubringen und wissenschaftlich zu arbeiten. Neun dieser 13 Monate mit 12 anderen Crew-Mitgliedern in völliger Isolation, davon die halbe Zeit ohne Sonne und bei minus 80 Grad. Dieses Abenteuer wird ihr gesamtes Leben und auch ihre ärztliche Karriere grundlegend verändern. Kurz danach bewirbt sich Carmen Possnig abermals: Nach eineinhalb Jahren eines sehr anspruchsvollen Aufnahmeverfahrens geht ihr Kindheitstraum tatsächlich in Erfüllung, sie wird Reserveastronautin bei der ESA. Mit einem Zitat aus Carmen Possnigs Buch „Südlich vom Ende der Welt. Wo die Nacht vier Monate dauert und ein warmer Tag minus 50 Grad hat“ beginnt Andreas Obrecht sein Gespräch mit ihr. (WH von 27.3.2026)

  • July 24 · 1 hr 33 min

    Marco Wanda - Langversion

    Marco Wanda wurde als Gründer, Sänger und Songwriter der Wiener Rock'n Roll-Band Wanda berühmt. Ab 2015 hat die Band mit ihren ersten beiden Alben Amore und Bussi eine riesige Begeisterungswelle im gesamten deutschen Sprachraum ausgelöst. Marco Wanda heißt eigentlich Michael Marco Fitzthum und wurde 1987 als Sohn eines österreichischen Journalisten und einer deutschen Psychologin in Wien geboren. An der Universität für Angewandte Kunst studierte er bei Robert Schindel Sprachkunst. Im August 2025 erschien bei Zsolnay sein erstes Buch. "Dass es uns überhaupt gegeben hat" ist eine literarisch ambitionierte Wanda-Biografie und ein sehr offener Bericht von Rausch und Ruhm, von Freundschaft, Krisen und Tod. Über all das, über die Musikindustrie, über „me too“ und über Politik hat Armin Wolf zu Beginn dieses Jahres mit Marco Wanda gesprochen. (WH von 9.1.2026)

  • July 24 · 53 min

    Marco Wanda, Musiker, Bandleader und Autor

    Marco Wanda wurde als Gründer, Sänger und Songwriter der Wiener Rock'n Roll-Band Wanda berühmt. Ab 2015 hat die Band mit ihren ersten beiden Alben Amore und Bussi eine riesige Begeisterungswelle im gesamten deutschen Sprachraum ausgelöst. Marco Wanda heißt eigentlich Michael Marco Fitzthum und wurde 1987 als Sohn eines österreichischen Journalisten und einer deutschen Psychologin in Wien geboren. An der Universität für Angewandte Kunst studierte er bei Robert Schindel Sprachkunst. Im August 2025 erschien bei Zsolnay sein erstes Buch. "Dass es uns überhaupt gegeben hat" ist eine literarisch ambitionierte Wanda-Biografie und ein sehr offener Bericht von Rausch und Ruhm, von Freundschaft, Krisen und Tod. Über all das, über die Musikindustrie, über „me too“ und über Politik hat Armin Wolf zu Beginn dieses Jahres mit Marco Wanda gesprochen. (WH von 9.1.2026)

  • July 17 · 53 min

    Didier Queloz, Astrophysiker und Nobelpreisträger

    Mit der Faszination für die unendlichen Weiten des Alls beginnen wir heute die diesjährigen Sommerreprisen von Im Gespräch: Vor 30 Jahren ist es dem damals jungen Schweizer Didier Queloz als Erstem gelungen, einen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems nachzuweisen. Das war eine Revolution, für die der Astrophysiker 2019 den Nobelpreis erhalten hat. 2012 hat Didier Queloz die erste Weltraummission der Schweiz in Zusammenarbeit mit der Europäischen Raumfahrtagentur ESA initiiert, die CHEOPS-Mission. An dieser arbeitet auch ein österreichisches Forschungsinstitut mit, und so war Didier Queloz im Herbst 2025 zu Gast in Graz. Dort hat Birgit Dalheimer ihn zum Gespräch getroffen, über ferne Planeten, die Leiden junger Physiker, die fragliche Sinnhaftigkeit der Suche nach dem Planeten B und die Möglichkeit von Leben im All. (WH von 14.11.2025)

  • July 17 · 1 hr 19 min

    Didier Queloz - Originalversion

    Mit der Faszination für die unendlichen Weiten des Alls beginnen wir heute die diesjährigen Sommerreprisen von Im Gespräch: Vor 30 Jahren ist es dem damals jungen Schweizer Didier Queloz als Erstem gelungen, einen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems nachzuweisen. Das war eine Revolution, für die der Astrophysiker 2019 den Nobelpreis erhalten hat. 2012 hat Didier Queloz die erste Weltraummission der Schweiz in Zusammenarbeit mit der Europäischen Raumfahrtagentur ESA initiiert, die CHEOPS-Mission. An dieser arbeitet auch ein österreichisches Forschungsinstitut mit, und so war Didier Queloz im Herbst 2025 zu Gast in Graz. Dort hat Birgit Dalheimer ihn zum Gespräch getroffen, über ferne Planeten, die Leiden junger Physiker, die fragliche Sinnhaftigkeit der Suche nach dem Planeten B und die Möglichkeit von Leben im All. (WH von 14.11.2025)

  • July 17 · 53 min

    Didier Queloz, Astrophysiker und Nobelpreisträger

    Mit der Faszination für die unendlichen Weiten des Alls beginnen wir heute die diesjährigen Sommerreprisen von Im Gespräch: Vor 30 Jahren ist es dem damals jungen Schweizer Didier Queloz als Erstem gelungen, einen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems nachzuweisen. Das war eine Revolution, für die der Astrophysiker 2019 den Nobelpreis erhalten hat. 2012 hat Didier Queloz die erste Weltraummission der Schweiz in Zusammenarbeit mit der Europäischen Raumfahrtagentur ESA initiiert, die CHEOPS-Mission. An dieser arbeitet auch ein österreichisches Forschungsinstitut mit, und so war Didier Queloz im Herbst 2025 zu Gast in Graz. Dort hat Birgit Dalheimer ihn zum Gespräch getroffen, über ferne Planeten, die Leiden junger Physiker, die fragliche Sinnhaftigkeit der Suche nach dem Planeten B und die Möglichkeit von Leben im All. (WH von 14.11.2025)

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