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Ikonen - der Podcast

Anna & David

#--- Einblicke in Welten, die vielen sonst verborgen bleiben ---#

Detektiv, Drag Queen, Bestatter, Sexualtherapeutin, Person mit Gedächtnisverlust, deutscher Rockstar in China?

In diesem Podcast sprechen wir mit Menschen, die außergewöhnliche Dinge erlebt haben, besondere Berufe ausüben oder anders gestrickt sind.

Mal wird es spannend, mal berührend, mal absurd und manchmal alles gleichzeitig. Es geht um Entscheidungen, Brüche, Grenzerfahrungen, Neuanfänge und die Frage, was hinter dem steckt, was man von außen oft nur als Klischee kennt.

Jede Folge öffnet eine Tür in ein anderes Leben: nahbar, neugierig und ohne vorschnelle Urteile. Ein Podcast für alle, die wissen wollen, wie Menschen ticken, was sie antreibt und welche Geschichten das echte Leben schreibt.


Wenn Sie selbst als Gast in unserem Podcast auftreten möchten oder jemanden kennen, der gut zu uns passen würde, kontaktieren Sie uns gerne:
ikonen@l-agence.de


Impressum:

https://www.l-agence.de/impressum

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  • 6 episodes
  • Avg 1 hr 28 min
  • German
  • S1 · E6
    August 13 · 1 hr 17 min

    Pfarrer und Vater eines Transjungen - Klaus Peter Lüdke

    Was passiert, wenn das eigene Kind sagt: Ich bin trans? Wie geht man als Elternteil damit um? In dieser Folge sprechen wir mit Klaus-Peter Lüdke, evangelischer Pfarrer, Autor und Vater eines transidenten Sohnes darüber, wie er gemeinsam mit seiner Frau Sabine, die ebenfalls Pfarrerin ist, sein Kind auf dem Weg des Coming-outs begleitet hat. Es geht darum wie Eltern ihr Kind unterstützen können, welche Ängste und Unsicherheiten dabei auftauchen können und warum Akzeptanz so entscheidend ist. Es geht auch um die Frage, wie gut Kirche und christlicher Glaube mit geschlechtlicher Vielfalt vereinbar sind und wo transidente Menschen bis heute auf Vorurteile und Ablehnung stoßen. Eine Folge über Transidentität, Elternsein, Coming-out, Glauben, Akzeptanz und die Frage, wie wir Menschen dabei unterstützen können, sie selbst zu sein. Gastinformationen Klaus-Peter Lüdke ist evangelischer Pfarrer und Autor. Er setzt sich öffentlich mit den Themen Transidentität, Familie, Kirche und Glauben auseinander. Klaus-Peter hat seine Erfahrungen in dem Buch „Jesus liebt Trans*. Transidentität in Familie und Kirchgemeinde“ verarbeitet und beschäftigt sich seit Jahren mit queeren Perspektiven auf Glauben und Bibel. Die wichtigsten Themen der Folge das Coming-out des eigenen Kindes Trans* sein und christlicher Glaube Akzeptanz und Unterstützung in Familie und Gemeinde politische und gesellschaftliche Hürden Vorurteile gegenüber transidenten Menschen Weiterführende Links für Informationen und Beratung Trans-Ident e.V. Trans*Inter*Beratungsstelle Trans-Kinder-Netz e. V. Infos zum Ergänzungsausweis: https://dgti.org/ Wenn Sie selbst als Gast in unserem Podcast auftreten möchten oder jemanden kennen, der gut zu uns passen würde, kontaktieren Sie uns gerne: ikonen@l-agence.de Inhaltswarnung In dieser Folge sprechen wir über Suizidgedanken, den Terroranschlag auf den CSD in Berlin am 25. Juli 2026, Gewalt gegen queere und trans* Menschen sowie Diskriminierung. Diese Inhalte können belastend oder retraumatisierend wirken. Bitte hör die Folge nur, wenn du dich gerade stabil genug fühlst, und mach bei Bedarf eine Pause oder wende dich an eine vertraute Person. Wenn du gerade einer psychische Erkrankungen oder Suizidgedanken kämpfst, bleib bitte nicht allein damit. Vertrau dich jemandem an, bei dem du dich sicher fühlst, oder hol dir professionelle Unterstützung. Die Telefonseelsorge erreichst du anonym und kostenfrei unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 sowie online unter www.telefonseelsorge.de.

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  • S1 · E5
    July 23 · 1 hr 26 min

    Niemand wollte glauben, dass er krank war: Wie Benjamin als Kind den Krebs erlebte und überlebte

    Was macht es mit einem Menschen, wenn seine Erkrankung lange nicht erkannt oder sogar angezweifelt wird? Benjamin Klotz spricht über eine Kindheit voller offener Fragen, die Suche nach medizinischer Klarheit – und darüber, wie aus prägenden Erfahrungen eine außergewöhnliche gestalterische Kraft entstanden ist. Bereits als Kleinkind musste Benjamin sich einer Operation unterziehen, da er mit zwölf Fingern zur Welt kam. Mit 11 Jahren ging es ihm im Familienurlaub plötzlich schlecht. Doch lange blieb unklar, was genau hinter seinen Beschwerden steckte. Teilweise wurde sogar infrage gestellt, ob er tatsächlich krank ist. In dieser Folge erzählt Benjamin, wie er diese Zeit erlebt hat. Wie fühlt es sich an, wenn die eigenen Beschwerden nicht ernst genommen werden? Was bedeutet es für ein Kind und dessen Eltern, immer wieder nach Antworten suchen zu müssen? Und welchen Einfluss haben Zweifel, Unsicherheit und körperliche Herausforderungen auf die Persönlichkeit und den weiteren Lebensweg? Das Gespräch führt dabei nicht nur zurück in Benjamins Kindheit. Es geht auch um die Frage, wie seine Krankheit seine Familie und sein weiteres Leben beeinflusst hat. Ein offenes und persönliches Gespräch über Krankheit, fehlende Gewissheit, Selbstbehauptung und die Kraft, aus prägenden Erfahrungen etwas Eigenes und Neues entstehen zu lassen. Gastinformationen Benjamin ist Landschaftsgärtner, Gründer und Leiter von KLOTZ | garten in Beilstein (klotz-garten.de) Die wichtigsten Themen der Folge das Gefühl, mit einer Erkrankung nicht ernst genommen zu werden medizinische Möglichkeiten und Grenzen in den 1980er- und 1990er-Jahren die lange Suche nach Antworten und einer verlässlichen Diagnose den Einfluss seiner Krankheitsgeschichte auf Kindheit und Persönlichkeit den Umgang mit Unsicherheit, Zweifeln und prägenden Erfahrungen Kreativität und Gestaltung als persönliche Ausdrucksform Wenn Sie selbst als Gast in unserem Podcast auftreten möchten oder jemanden kennen, der gut zu uns passen würde, kontaktieren Sie uns gerne: ikonen@l-agence.de Inhaltswarnung In dieser Folge sprechen wir über die Krebserkrankung bei Kindern, den Tod von Kindern und Jugendlichen, Operationen, physische Belastung, Depressionen und medizinische Behandlungen. Diese Inhalte können belastend oder retraumatisierend wirken. Bitte hör die Folge nur, wenn du dich gerade stabil genug fühlst, und mach bei Bedarf eine Pause oder wende dich an eine vertraute Person. Wenn du gerade einer psychische Erkrankungen oder Suizidgedanken kämpfst, bleib bitte nicht allein damit. Vertrau dich jemandem an, bei dem du dich sicher fühlst, oder hol dir professionelle Unterstützung. Die Telefonseelsorge erreichst du anonym und kostenfrei unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 sowie online unter www.telefonseelsorge.de.

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  • S1 · E4
    July 2 · 1 hr 28 min

    Dragqueen: „Glamourös, groß, dramatisch und doof“ – Alpine Ski über Kunst, Kritik und Sichtbarkeit

    Eine Folge über Kunst, Identität, Sichtbarkeit und Selbstbewusstsein – serviert mit internationalem Glamour, schwäbischem Charme und jeder Menge Witz. Alpine Ski, die deutsch-amerikanische Dragqueen aus Esslingen und Park City, USA verbindet internationalen Glamour mit schwäbischem Wortwitz, scharfer Zunge und einer ordentlichen Portion Selbstironie. David stellt ihr alle Fragen, die wir alle schon mal einer Drag Queen stellen wollte. Warum macht er/sie sowas? Wie wird aus einer ersten Idee eine eigenständige Bühnenfigur? Wie findet man einen Stil, der sich wirklich nach einem selbst anfühlt? Und was braucht es, um sich mit all seinen Facetten sichtbar zu machen? Für Alpine ist Drag weit mehr als Make-up, Perücken und spektakuläre Looks. Es ist eine Kunstform, die ihr die Möglichkeit bietet ihre kreativen Ausdruck zu verleihen: mal glamourös und dramatisch, mal emotional und verletzlich – und manchmal einfach herrlich albern. Wir sprechen über ihre ersten Schritte in der Dragszene, unanständige Angebote, ihre Auftritte in den USA und die queere Szene im Schwabenländle. Alpine erzählt von kulturellen Unterschieden, überraschenden Gemeinsamkeiten und davon, wie Popkultur ihre Kunst geprägt hat. Natürlich geht es auch um Make-up: um Übung, Experimentierfreude und den langen Weg zum eigenen Look. Alpine verrät, wie Kritik die eigene Entwicklung voranbringen kann – und weshalb manche ungefragten Kommentare weniger über die Kunst als über persönliche Grenzen aussagen. Eine wichtige Rolle spielt außerdem ihre Wahlfamilie. Gemeinsam mit ihrer Drag-Tochter Fat’ah Morgana und ihrer Drag-Schwester Venom gründete Alpine 2025 ihr eigenes Drag-Haus. Als Mutter der Ski Lodge steht sie heute nicht nur selbst im Rampenlicht, sondern schafft Gemeinschaft, Unterstützung und Raum für neue Ideen. Gastinformationen Alpine Ski ist eine deutsch-amerikanische Dragqueen aus Esslingen. Seit 2022 tritt sie in den USA auf, seit 2024 ist sie auch Teil der Stuttgarter Dragszene. Ihren Stil beschreibt sie selbst als „glamourös, groß, dramatisch und doof“. Alpine ist scharfzüngige Queen, Diva mit Herz und schwäbische Quatschnudel in einer Person – und bringt dabei jede Menge queere Lebensfreude auf die Bühne. Instagram: @alpine_is_skiing Die wichtigsten Themen der Folge Alpines persönlicher Weg zur Dragkunst Drag in den USA und im Schwabenländle Die Entwicklung einer eigenen Bühnenfigur Make-up zwischen Handwerk, Ausdruck und Experiment Der Umgang mit Kritik Drag Brunch und Drag Bingo Wahlfamilie und die Gründung der Ski Lodge Sichtbarkeit, Selbstbewusstsein und queere Lebensfreude Und nicht vergessen: We’re all born naked, and the rest is drag. Wenn Sie selbst als Gast in unserem Podcast auftreten möchten oder jemanden kennen, der gut zu uns passen würde, kontaktieren Sie uns gerne: ikonen@l-agence.de

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  • S1 · E1
    June 12 · 1 hr 37 min

    Cannabislegalisierung zwischen Mafia, Politik und Justiz: Keno Mennenga über die Realität in Cannabisclubs

    Wie baut man in Deutschland legal Cannabis an, und warum ist das in der Praxis so viel komplizierter, als es auf dem Papier klingt? In dieser Folge sprechen wir mit Keno Mennenga von Mariana Cannabis über Legalisierung, Kifferklischees, politische Hürden, persönliche Brüche und die kritischen Fragen rund um enttäuschte Mitglieder, Inkasso-Drohungen und fehlende Transparenz. Cannabis ist in Deutschland teillegalisiert, aber von einer einfachen, klar geregelten Realität sind viele Cannabisclubs offenbar noch weit entfernt. Zwischen Idealismus, Vereinsrecht, Behördenverfahren, Erwartungen von Mitgliedern und politischem Dauerstreit entsteht eine Branche, die für viele neu ist und gleichzeitig unter enormer Beobachtung steht. Unser Gast Keno Mennenga ist Pressesprecher von Mariana Cannabis Social Clubs Deutschland. Mariana tritt öffentlich als Netzwerk beziehungsweise Dachstruktur für Cannabis Social Clubs auf. Laut Lobbyregister des Bundestags waren im Juli 2025 mehr als 17.000 natürliche Personen als Mitglieder angegeben, Keno Mennenga wird dort als eine der Personen genannt, die unmittelbar Interessenvertretung ausüben. Im Gespräch erzählt Keno offen von seinem eigenen Weg: von früheren Konflikten mit der Justiz, Suchtproblemen, persönlichen Brüchen und dem Versuch, wieder Stabilität ins Leben zu bringen. Genau diese Vergangenheit prägt seinen Blick auf Cannabis, Verantwortung und die Frage, was Legalisierung eigentlich leisten kann und wo sie scheitert, wenn Politik, Verwaltung und Realität nicht zusammenpassen. Es geht um den Cannabis-Anbau in Deutschland, um hartnäckige Klischees über Konsumentinnen und Konsumenten und um die Frage, warum die Teillegalisierung zwar vieles verändern sollte, in der Praxis aber weiterhin Lücken lässt. Mariana beschreibt Cannabis Social Clubs als nicht-kommerzielle Vereine, die gemeinschaftlichen und legalen Anbau für ihre Mitglieder organisieren sollen; gleichzeitig gelten gesetzliche Grenzen, unter anderem maximal 500 Mitglieder pro Club, kein Konsum vor Ort und klare Vorgaben zur Organisation. Doch wir sprechen auch über die Vorwürfe, die Mariana Cannabis zuletzt begleitet haben. Einige Mitglieder kritisierten aus ihrer Sicht mangelnde Transparenz, enttäuschte Erwartungen und Mahnungen mit Inkasso-Androhungen. Der Deutsche Hanfverband griff das Thema Anfang 2026 öffentlich auf und kritisierte insbesondere den Umgang mit Inkassoverfahren gegen Mitglieder. Mariana selbst veröffentlichte dazu eine Erklärung und begründete Mahnungen unter anderem mit Planbarkeit, Mitgliederstatus und der Finanzierung der Infrastruktur. Keno stellt sich diesen Fragen: Warum dauert der legale Anbau vielerorts so lange? Warum konnten bislang nur wenige Clubs tatsächlich loslegen? Wer trägt Verantwortung, wenn Erwartungen geweckt werden, die später nicht erfüllt werden? Und wie verhindert man, dass gerade die Lücken im legalen System am Ende jenen helfen, die man eigentlich zurückdrängen wollte: kriminellen Strukturen? Eine Folge über Cannabis, Politik und Bürokratie aber auch über Biografien, die nicht glatt verlaufen, über Neuanfänge, Misstrauen, Verantwortung und die schwierige Suche nach einem fairen legalen Weg. Vorstellung des Gasts Keno Mennenga ist Pressesprecher von Mariana Cannabis Social Clubs Deutschland. Öffentlich tritt er für das Netzwerk in Interviews und Presseanfragen auf. Auf der Mariana-Presseseite wird er für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit genannt. In Medien spricht er über die Rolle von Cannabis Social Clubs, den legalen Anbau und die Frage, wie eine regulierte Versorgung den Schwarzmarkt zurückdrängen könnte. In dieser Folge zeigt er sich nicht nur als Sprecher einer umstrittenen Branche, sondern auch als Mensch mit einer bewegten Vergangenheit - und mit einem sehr persönlichen Blick auf Legalisierung, Sucht, Verantwortung und zweite Chancen. https://cscsdeutschland.de/ Die wichtigsten Themen der Folge Wie Keno Mennenga in die Cannabisbranche kam Persönliche Brüche: Justiz, Suchtprobleme und der Weg zurück in mehr Stabilität Was Legalisierung in Deutschland leisten sollte und wo sie an Grenzen stößt Wie Cannabis Social Clubs funktionieren sollen Warum der legale Anbau vielerorts so schleppend startet Kifferklischees und gesellschaftliche Vorurteile Ideologische Debatten rund um Cannabis Bürokratische und politische Hürden für Clubs Die Gefahr, dass kriminelle Strukturen vom aktuellen System profitieren Betrugsvorwürfe, enttäuschte Mitglieder und Kritik an Mariana Cannabis Mahnungen, Inkasso-Drohungen und Fragen nach Transparenz Verantwortung in einer jungen Branche zwischen Idealismus und Misstrauen Wenn Sie selbst als Gast in unserem Podcast auftreten möchten oder jemanden kennen, der gut zu uns passen würde, kontaktieren Sie uns gerne: ikonen@l-agence.de

  • S1 · E2
    June 12 · 1 hr 36 min

    Bestatter Simon Brosig über ein erfülltes Leben - Tod, Abschied und das, was bleibt

    Was passiert, wenn der Tod plötzlich mitten im Leben steht? In dieser Folge sprechen wir mit Bestatter Simon Brosig über Abschiede, die unter die Haut gehen, letzte Wünsche, schwierige Familiendynamiken und die Frage, wie man Menschen in einem der verletzlichsten Momente ihres Lebens ehrlich und würdevoll begleitet. Der Tod ist ein Thema, über das viele lieber schweigen. Zu unbequem, zu nah, zu endgültig. Simon tut genau das Gegenteil: Er spricht offen, ruhig und überraschend unverkrampft über das Sterben, über Trauer und über das, was nach einem Todesfall plötzlich organisiert, entschieden und getragen werden muss. Simon ist Bestatter mit über 30 Jahren Erfahrung und arbeitet in Leinfelden-Echterdingen nahe Stuttgart. In dieser Folge durften wir ihm all die Fragen stellen, die man sich sonst vielleicht nicht zu stellen traut: Welche Fälle bleiben für immer? Was passiert, wenn Angehörige im Abschied zueinanderfinden oder daran zerbrechen? Welche letzten Wünsche sind besonders? Und wie geht man als Mensch damit um, jeden Tag mit dem Tod konfrontiert zu sein? Dabei geht es nicht nur um berührende Geschichten aus dem Berufsalltag, sondern auch um einen kritischen Blick auf eine Branche, in der Angehörige nach Simons Erfahrung nicht immer fair behandelt werden. Denn wer gerade jemanden verloren hat, ist oft überfordert, verletzlich und auf Orientierung angewiesen. Genau hier braucht es Menschen, die nicht ausnutzen, sondern Halt geben. Eine Folge über Tod, Abschied und Trauer aber auch über Menschlichkeit, Würde, Humor an den richtigen Stellen und einen erstaunlich hoffnungsvollen Blick auf das Ende des Lebens. Oder, wie Simon sagen würde: "Schön war’s." Vorstellung des Gasts Simon Brosig ist Bestatter aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart und führt Brosig Bestattungen. Das Unternehmen begleitet Familien im Trauerfall auf den Fildern und im Großraum Stuttgart und beschreibt seine Arbeit als persönliche, verlässliche und transparente Unterstützung in einer Ausnahmesituation. Auf der Plattform bestatter.de wird Simon Brosig mit dem Anspruch vorgestellt, Berührungsängste abzubauen und Angehörige nicht nur organisatorisch, sondern vor allem menschlich zu begleiten. https://brosig-bestattungen.de/ Die wichtigsten Themen der Folge Was ein Bestatter wirklich erlebt - jenseits aller Klischees Fälle, die Simon Brosig bis heute begleiten Unerwartete Situationen im Umgang mit Tod und Trauer Besondere letzte Wünsche und persönliche Abschiedsrituale Warum Familien im Abschied zusammenfinden oder zerbrechen können Wie verletzlich Angehörige nach einem Todesfall sind Kritik an unfairen Praktiken in der Bestattungsbranche Warum Würde, Ruhe und Ehrlichkeit im Trauerfall so wichtig sind Wie man über den Tod sprechen kann, ohne die Hoffnung zu verlieren Wenn Sie selbst als Gast in unserem Podcast auftreten möchten oder jemanden kennen, der gut zu uns passen würde, kontaktieren Sie uns gerne: ikonen@l-agence.de Inhaltswarnung Diese Folge behandelt sensible Themen wie Suizid, plötzlichen Kindstod und den Tod von Angehörigen. Diese Inhalte können belastend oder retraumatisierend wirken. Bitte hör die Folge nur, wenn du dich gerade stabil genug fühlst, und mach bei Bedarf eine Pause oder wende dich an eine vertraute Person. Wenn du gerade einer psychische Erkrankungen oder Suizidgedanken kämpfst, bleib bitte nicht allein damit. Vertrau dich jemandem an, bei dem du dich sicher fühlst, oder hol dir professionelle Unterstützung. Die Telefonseelsorge erreichst du anonym und kostenfrei unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 sowie online unter www.telefonseelsorge.de.

  • S1 · E3
    June 12 · 1 hr 26 min

    Betrug, Verfolgungen und entführte Katzen – Detektiv Andreas Mutenzer über echte Fälle

    Detektiv sein klingt nach Film noir, Sonnenbrille und dramatischer Musik. Bei Andreas sieht die Realität anders aus, aber nicht weniger spannend. In dieser Folge erzählt er von echten Fällen, schwierigen Beobachtungen, Menschen mit Geheimnissen und Situationen, bei denen man kaum glauben kann, dass sie wirklich passiert sind. Andreas ist Detektiv. Und zwar nicht im Serienklischee, sondern im echten Leben: mit langen Wartezeiten, diskreter Recherche, komplizierten Menschen und Momenten, in denen aus einem Auftrag plötzlich eine Situation wird, die gefährlich werden kann. In dieser Folge bekommen wir einen seltenen Einblick in einen Beruf, über den viele eine Vorstellung haben, aber nur wenige wissen, wie er wirklich funktioniert. Es geht um Betrug in Beziehungen, um Ehepartner, deren Termine plötzlich nicht mehr ganz zusammenpassen, und um Arbeitgeber, die wissen wollen, ob bei ihren Mitarbeitenden alles mit rechten Dingen zugeht. Doch Andreas’ Fälle gehen weit über das hinaus, was man vielleicht erwartet. Er erzählt von nächtlichen Verfolgungen im Ausland, von Einsätzen, bei denen er selbst in Gefahr geriet, und ja: auch von Katzen, die entführt wurden :-) Dabei wird schnell klar: Detektivarbeit dreht sich nicht nur um Beweise. Sie dreht sich um Menschen, die etwas verbergen wollen und um Menschen, die Gewissheit brauchen. Manchmal führt diese Gewissheit zu einem Bruch. Manchmal aber auch zu Vergebung, Klarheit und der Möglichkeit, weiterzumachen. Eine Folge über Misstrauen, Wahrheit, Risiko und die Frage, was passiert, wenn jemand ganz genau hinschaut. Vorstellung des Gasts Andreas ist professioneller Detektiv und berichtet in dieser Folge aus seinem Berufsalltag. Er spricht über Fälle aus Beziehungen, Arbeitskontexten und ungewöhnlichen Situationen, die zeigen, wie vielfältig Detektivarbeit tatsächlich sein kann. Statt großer Pose geht es bei ihm um Erfahrung, Diskretion, Geduld und manchmal um Nerven aus Stahl. https://www.detektei-mutenzer.de/ Zur SWR-Dokumentarreihe über Andreas : https://www.swr.de/leben/beziehung/lsdetektive-serie1sf-100.html Die wichtigsten Themen der Folge Wie echte Detektivarbeit aussieht - jenseits von Film- und Serienklischees Betrug in Beziehungen und der Wunsch nach Gewissheit Arbeitgeber, Mitarbeitende und Beobachtungen im beruflichen Umfeld Nächtliche Verfolgungen und riskante Situationen Der Fall einer entführten Katze Menschen, die etwas verbergen - und Menschen, die Antworten suchen Warum Wahrheit nicht immer nur trennt, sondern manchmal auch Versöhnung ermöglicht Situationen, bei denen man kaum glauben kann, dass sie wirklich passiert sind Was ein Detektiv können muss: Geduld, Diskretion und ein gutes Gespür für Menschen Wenn Sie selbst als Gast in unserem Podcast auftreten möchten oder jemanden kennen, der gut zu uns passen würde, kontaktieren Sie uns gerne: ikonen@l-agence.de Inhaltswarnung Diese Folge behandelt sensible Themen wie Suizid und Waffengewalt. Diese Inhalte können belastend oder retraumatisierend wirken. Bitte hör die Folge nur, wenn du dich gerade stabil genug fühlst, und mach bei Bedarf eine Pause oder wende dich an eine vertraute Person. Wenn du gerade einer psychische Erkrankungen oder Suizidgedanken kämpfst, bleib bitte nicht allein damit. Vertrau dich jemandem an, bei dem du dich sicher fühlst, oder hol dir professionelle Unterstützung. Die Telefonseelsorge erreichst du anonym und kostenfrei unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 sowie online unter www.telefonseelsorge.de.

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