

Früher und heute – Wie sich das Leben auf der Alpe verändert hat
Zwei Männer, zwei Generationen, eine Welt – aber wie verschieden ist sie wirklich? In dieser besonderen Folge treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander: Bertl Henkel, 87 Jahre alt aus Immenstadt, war in den 1950er Jahren einer der letzten Milchzieher im Allgäu. Mit einem Holzschlitten fuhr er prall gefüllte Milchfässer von der Hochweide hangabwärts – nicht auf Schnee, sondern im Sommer, über Fels, Gras und Stein. Eine Arbeit, die Mut, Kraft und Kondition verlangte – und die heute kaum noch jemand kennt. Sebastian Beck bewirtschaftet heute die Sennalpe Oberberg. Moderner, aber immer noch geerdet in dem, was das Älplerleben ausmacht: harte Arbeit, Nähe zur Natur und ein Leben im Rhythmus der Tiere. Gemeinsam erzählen die beiden, was sich verändert hat – und was geblieben ist. Wie wurde früher gemolken, transportiert, gewirtschaftet? Was hat die Technik gebracht – und was hat sie vielleicht auch genommen? Und was gibt einem das Leben auf der Alpe, das man nirgendwo sonst findet? Eine Folge voller Geschichten, die man sich nicht ausdenken kann – und voller Momenten, die zeigen, warum die Berge Menschen ein Leben lang nicht loslassen.


