Skip to content
Artwork for Hinter der Schlagzeile
NewsDaily NewsBusiness NewsPolitics

Hinter der Schlagzeile

CH Media

Eintauchen in die Welt der aktuellen Ereignisse. Joëlle Weil und Stefan Bühler, zusammen mit Top-Journalisten von CH Media, bringen dreimal wöchentlich tiefgründige Analysen, exklusive Recherchen und spannende Diskussionen zu den wichtigsten Themen der Schweiz und der Welt. Egal ob Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur – wir beleuchten die Hintergründe und liefern fundierte Einblicke. Jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen!
#Nachrichten #Schweiz #Welt #Aktuell #Politik #Wirtschaft #Recherche #CHMedia

Play
  • 26 episodes
  • daily
  • Avg 17 min
  • German
Counted on this page — what you have heard stays on this device, so it is not something the list can be paged by.
  • #423
    Thursday · 19 min

    Im T-Shirt in die Oper: Der Wandel der Klassik

    An den Klassikfestivals dieses Sommers sass das Publikum im T-Shirt neben Smokingträgern, in Luzern gingen Tickets kurzfristig zum halben Preis weg. Die Kleiderordnung der Hochkultur löst sich auf. In Salzburg herrschten Ende Juli 37 Grad. Im Festspielhaus trug rund die Hälfte des Publikums Smoking, ein Drittel kam, wie es wollte, bis hin zu kurzen Hosen. Zugleich stehen die Festivals wirtschaftlich unter Druck: Das Lucerne Festival ist nur zu 10 Prozent subventioniert, die teuersten Billette kosten 320 Franken, für ein Konzert wurde eine Kategorie kurzfristig um fast die Hälfte verbilligt. In Verona sitzen pro Abend noch etwa 10'000 Zuschauer, früher waren es 15'000 bis 20'000. Christian Berzins, Musikkritiker von CH Media, nimmt die Lockerung gelassen: «Solange man nicht stinkt, kann man kommen, wie man will.» Auf dem Podium hält sich die alte Ordnung: Während im Saal kurze Hosen sitzen, spielen viele Orchester weiterhin im Frack. Wie hart kämpfen die Festivals um Sponsorengelder? Warum wird das Stammpublikum älter, ohne auszusterben? Und welche Formate sollen neues Publikum in die Konzertsäle bringen? Mehr Artikel zum Thema: 24 Stunden Lucerne Festival: mitsamt Applausterroristen, Handy-Idioten und Zuhältern Leere Plätze beim Lucerne Festival: Am Dienstag kosten Karten plötzlich die Hälfte Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Christian Berzins Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #424
    Wednesday · 21 min

    Bergsturz von Blatten: Wie der Streit um Zweitwohnungen das Lötschental entzweit

    Mehr als ein Jahr nach dem Bergsturz von Blatten läuft im Lötschental der Wiederaufbau. Doch die Katastrophe hat einen Konflikt ausgelöst, bei dem es um knappen Boden, Ferienwohnungen und viel Geld geht. Mittendrin: Bundesrat Albert Rösti und der einflussreiche Walliser Ständerat Beat Rieder – ein gebürtiger Lötschentaler. Als sich im Mai 2025 Millionen Tonnen Schutt und Eis über Blatten ergossen, wurden Dutzende Liegenschaften vernichtet. Nun stellt sich eine juristisch und finanziell brisante Frage: Dürfen deren Eigentümer ihre Häuser in einer Nachbargemeinde neu bauen und später als Ferienwohnung verkaufen? Obwohl dies der vom Volk beschlossenen Lex Weber widerspricht, die den Anteil an Ferienwohnungen eng begrenzt? Für die Betroffenen kann die Antwort einen Unterschied von Hunderttausenden Franken bedeuten. Für viele Einheimische steht dagegen die Zukunft ihrer Dörfer auf dem Spiel. Sie fürchten steigende Bodenpreise und Wohnungen, die einen Grossteil des Jahres leer stehen. In dieser Folge von «Hinter der Schlagzeile» erklärt Inlandredaktor Benjamin Rosch, weshalb Bundesrat Albert Rösti persönlich ins Lötschental reiste und warum Ständerat Beat Rieder in den Fokus gerät. Mehr zum Thema: Streit um Bauland: Wie einer der mächtigsten Männer in Bundesbern von Blatten profitieren könnte Nach Felssturz: Droht in Kandersteg ein zweites Blatten? Das einzige Hotel, das den Bergsturz in Blatten überlebte Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan Bühler Gast: Benjamin Rosch Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #422
    Tuesday · 17 min

    Selenskyj unter Druck: Wie realistisch sind Neuwahlen?

    Wochenlang demonstrierten in Kiew Menschen nicht gegen Russland, sondern gegen ihren eigenen Präsidenten. Selenskyjs entlassener Verteidigungsminister fordert Neuwahlen und das mitten im Krieg. Auslöser war die Absetzung von Mychajlo Fedorow Mitte Juli. Der 35-Jährige hatte als Digitalisierungsminister Verwaltung und Armee modernisiert und gilt als populär. Seit seiner Entlassung ruft er zu Neuwahlen auf und bringt sich als Alternative in Stellung. Selenskyjs Partei «Diener des Volkes» regiert seit 2019 mit klarer Mehrheit im Parlament, Personalentscheide erklärt der Präsident selten und meist erst nachträglich. Kurt Pelda, Kriegsreporter von CH Media, sieht den Präsidenten bei der Korruption in einer Doppelrolle: «Selenskyj ist in dieser ganzen Korruptionsgeschichte nicht die Lösung, sondern ein Teil des Problems.» Neuwahlen hält er dennoch für unrealistisch: Wahllokale in Frontnähe wären ein Ziel für russische Drohnen und Raketen, ein Streit unter den Parteien würde Moskau in die Hände spielen. Wie sollen Soldaten an der Front und Millionen Geflüchtete überhaupt wählen? Wer käme als Nachfolger infrage? Und wie lange dauert der Krieg noch? Mehr Artikel zum Thema: Selenskis politischer Ziehsohn wagt den Bruch – und legt einen Fehlstart hin «Mama, ich spüre meine Beine nicht mehr»: Krieg verändert das Leben dieser Mädchen für immer Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile» mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Kurt Pelda Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #421
    August 20 · 19 min

    Crans-Montana: Das lange Leiden der Angehörigen

    Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana beginnt für viele Familien neben der Trauer auch eine jahrelange juristische Aufarbeitung. Wer gilt vor Gericht überhaupt als Angehöriger, wie hoch fallen Genugtuungen aus – und was bedeutet es für Betroffene, wenn sie womöglich zehn oder 15 Jahre auf einen endgültigen Entscheid warten müssen? Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» spricht Inlandredaktor Julian Spörri über schwierige Fragen zu den Rechten von Angehörigen, langwierige Verfahren und darüber, warum die juristische Aufarbeitung für viele Familien zu einer zusätzlichen Belastung wird. Mehr zum Thema: «Ein Schlag ins Gesicht»: Camille verlor ihren kleinen Bruder in Crans-Montana – doch sie gilt nicht als Angehörige «Jenseits von gut und böse»: Was die Brandopfer von Crans-Montana nun erwartet Italienisches Urteil setzt die Schweiz bei Crans-Montana unter Druck Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan Bühler Gast: Julian Spörri Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #420
    August 19 · 17 min

    Die Formel für gute Entscheidungen

    Ob Hafermilch im Kaffee, Jobwechsel oder Partnerwahl: Immer steht das Vertraute gegen das Neue. Eine Formel des Physikers Richard Feynman zeigt, wann sich das Risiko lohnt. Feynman notierte sie in den 70er-Jahren auf einem Zettel in einem Restaurant, für einen Kollegen, der dort stets dasselbe Gericht bestellte. Der Zettel geriet in Vergessenheit, bis Forschende die Rechnung nun in einer Studie überprüften. Entscheidend ist, wie oft sich dieselbe Wahl noch stellt: Wer ein letztes Mal wählt, bleibt besser beim Bewährten. Wer hundert Gelegenheiten hat, probiert Neues. Ein Treffer zahlt sich dann viele Male aus. Stephanie Schnydrig aus der Wissenschaftsredaktion von CH Media hat die Studie ausgewertet. Sie warnt vor zu viel Zutrauen in die Rechnung: «Die Formel ist eigentlich einfach, aber die ganzen Annahmen, die man im realen Leben treffen muss, sind nicht so einfach.» Bei der Partnerwahl lässt sich kaum beziffern, wie viele Optionen noch folgen. Warum fällt es dem Gehirn so schwer, Gewohnheiten zu durchbrechen? Wie lange dauert es, bis eine neue Gewohnheit entsteht? Und wie viele Bewerbende soll einladen, wer eine Stelle besetzen will? Der Artikel zum Thema: Bei der Partnerwahl oder im Restaurant: Wann sollte man aufhören zu suchen? Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Stephanie Schnydrig Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #419
    August 18 · 19 min

    125 Jahre FC Luzern: Wie ein Klub mit einem Titel eine Region bewegt

    Der FC Luzern wird 125 Jahre alt und hat in dieser Zeit genau einen Meistertitel geholt: 1989. Trotzdem bewegt kaum ein Schweizer Klub eine Region so wie dieser. Raphael Gutzwiller, Sportjournalist bei CH Media, hat für die Podcast-Serie «Nome Lozärn» rund 15 Weggefährten getroffen: Ex-Präsidenten, Spieler, Journalisten... Er erzählt vom Jubellauf Hanspeter Burris mit dem Pokal zur Fankurve, von der Meisternacht, in der Torschütze und Trainer im Festzelt aneinandergerieten, von zwei Momenten kurz vor dem Konkurs und vom Machtkampf um Grossaktionär Bernhard Alpstaeg, über den derzeit Gerichte entscheiden. «Man könnte den FCL auch FC Netflix nennen», sagt der ehemalige Medienchef Stefan Bucher in der Serie. Und Gutzwiller, aufgewachsen in Luzern, erklärt, wie man über einen Klub berichtet, mit dem man selber gross geworden ist. Seit er darüber schreibt, trägt er keinen Fan-Schal mehr. Alle bisher erschienen Folgen finden Sie hier: «Nomä Lozärn»: Der FC Luzern wird 125 Jahre Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Raphael Gutzwiller Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #416
    August 13 · 18 min

    Ganzkörper-MRI als Vorsorge: Wie sinnvoll ist es?

    Für 2500 Franken lässt sich der Körper von Kopf bis Fuss durchleuchten. Ein Angebot, das zunehmend auch bei jungen, gesunden Menschen Interesse weckt und die Frage aufwirft, wer sich solche Vorsorge leisten kann. Ganzkörper-MRI-Untersuchungen werden in der Schweiz privat angeboten und von den Krankenkassen nicht übernommen. Zusatzversicherungen decken höchstens einen Teil der Kosten. Kritiker sprechen von einer Zweiklassengesellschaft in der Präventionsmedizin, da sich eine Untersuchung nur leisten kann, wer über die nötigen Mittel verfügt. Befürworter verweisen auf sinkende Preise, wie bei anderen einst exklusiven Technologien. CH Media-Sportjournalist Etienne Wuillemin hat sich einem solchen Scan unterzogen. Dabei entstanden rund 6858 Einzelbilder, ausgewertet auch mit Unterstützung künstlicher Intelligenz. Zur Kostenfrage sagt Wuillemin : «Ich finde, wenn man das möchte, soll man es auch selber zahlen.» Das Ergebnis zeigte keine Hinweise auf Krebs oder Alzheimer, einzig die bekannten Hüftprobleme wurden bestätigt. Der Arzt empfahl mediterrane Ernährung sowie eine Wiederholung alle zwei Jahre. Ob er das MRI wiederholt, hat Wuillemin noch nicht entschieden. Mehr Artikel zum Thema: Ich wollte die absolute Sicherheit über meine Gesundheit und stieg in die Röhre – das habe ich bekommen Ganzkörper-MRIs: «In den seltensten Fällen hat man davon einen Benefit» Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Etienne Wuillemin Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #418
    August 12 · 17 min

    Angst vor Denguefieber: So kämpft die Schweiz gegen Tigermücken

    Die Asiatische Tigermücke breitet sich in der Schweiz immer weiter aus. Sie ist nicht nur lästig, sondern kann auch Krankheiten wie Dengue oder Chikungunya übertragen. Im Tessin versucht man deshalb eine ungewöhnliche Methode: Sterilisierte Tigermücken-Männchen werden gezielt freigelassen, um die Population einzudämmen. Wie gefährlich ist die Tigermücke für die Schweiz? Warum spielen ausgerechnet Deutschschweizer Feriengäste bei ihrer Ausbreitung im Tessin eine Rolle? Und wie funktioniert die Bekämpfung mit Tausenden sterilisierten Männchen? Inlandredaktor Julian Spöri hat das Forschungsprojekt in Mendrisio begleitet. «Es ist eine Frage der Zeit, bis wir an verschiedenen Orten oder vielleicht sogar überall in der Schweiz mit Tigermücken zu kämpfen haben», sagt er im Podcast «Hinter der Schlagzeile». Mehr zum Thema: Diese Mücken stechen auch tagsüber – warum ausgerechnet noch mehr Mücken gegen die Plage helfen Was zieht Mücken an? Forschende experimentierten mit Farben und Düften Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzent: Stefan Bühler Gast: Julian Spörri Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #414
    August 11 · 16 min

    Fertilitäts-Plan: So will Frankreich mehr Babys

    Die Geburtenrate sinkt in ganz Europa, und die Gründe dafür sind komplexer als oft angenommen. Eine Studie der Universität Zürich zeigt: Nicht Karriere oder Finanzen stehen bei kinderlos bleibenden Menschen an erster Stelle, sondern der Wunsch, die eigene Lebensgestaltung nicht einzuschränken. Frankreich reagiert darauf mit einem staatlichen Aufklärungsprogramm statt mit klassischen Geldanreizen. Ein Ansatz, der gesellschaftliche Fragen aufwirft: Wo endet Information, wo beginnt staatlicher Druck auf private Entscheidungen? Stephanie Schnydrig von der Redaktion Leben und Wissen hat mit dem französischen Gynäkologen Samir Hamamah gesprochen, der die Regierung beim «Plan Fertilité» beraten hat. Seit Anfang dieses Jahres erhalten alle Franzosen und Französinnen zum 29. Geburtstag einen Brief mit Informationen zur Fruchtbarkeit, dazu kommen staatlich finanziertes Social Freezing und mehr Forschungsgelder. Zur Frage der persönlichen Freiheit bleibt Schnydrig klar: «Das ist eine freie Entscheidung. Das soll eine freie Entscheidung bleiben.» Warum verzichten immer mehr Menschen bewusst auf Kinder? Weshalb setzt Frankreich auf Aufklärung statt auf Geldprämien wie andere Länder? Und wie hoch stehen die Chancen, mit Reproduktionsmedizin im höheren Alter noch schwanger zu werden? Mehr Artikel zum Thema: Babykrise als grösste Gefahr unserer Zeit: «Nur 6 Länder weltweit werden künftig noch wachsen» Ich pack in mein Köfferchen verdammt nochmal alles Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Stephanie Schnydrig Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #417
    August 6 · 14 min

    Europas Wälder brennen: Wie sicher ist die Schweiz?

    Frankreich erlebt die grössten Waldbrände seiner Geschichte, auch in der Schweiz gilt fast landesweit Feuerverbot bei höchster Warnstufe. Trockenheit, ausbleibender Regen und Wind wie der Mistral begünstigen Vegetationsbrände im Mittelmeerraum. Über 90 Prozent aller grossen Brände werden durch menschliche Unachtsamkeit verursacht, etwa durch weggeworfene Zigaretten oder Funken von Maschinen. Naturursachen wie Blitzeinschlag machen weniger als 10 Prozent aus. In Frankreich sind bislang 116'000 Hektar Wald verbrannt, so gross wie die Kantone Zug und Genf zusammen. Benjamin Rosch, Inlandredaktor bei CH Media, ordnet die Lage ein. Zur Löschstrategie sagt er: «Der Bundesrat setzt eigentlich stark auf Löschhelikopter.» In der Schweiz gilt das Subsidiaritätsprinzip: Zuerst rücken lokale Kräfte aus, erst danach greifen Bund oder Armee ein. Pro Jahr zählt die Schweiz über 100 Waldbrände, meist unter 50 Hektar. Löschflugzeuge fehlen, weil Helikopter für die alpine Topografie geeigneter gelten. Ein grösserer Waldbrand in den kommenden 10 bis 20 Jahren ist laut Rosch nicht auszuschliessen, ein Ausmass wie in Frankreich hält er derzeit für unwahrscheinlich. Mehr Artikel zum Thema: Schwere Waldbrände in Griechenland – nun auch in den USA und den Niederlanden Warum die Hitzewelle einfach nicht endet Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Benjamin Rosch Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #415
    August 5 · 17 min

    Der Solothurner Spitäler-Skandal: Lohnexzesse, Personalchaos und niemand will Schuld sein

    Die Solothurner Spitäler AG (soH) kommt nicht zur Ruhe. Kürzlich stellte sich heraus, dass sie das Personalgesetz des Kantons jahrelang kaum umgesetzt hat. Unter anderem hat der ehemalige CEO eine halbe Million zu viel Lohn abkassiert. Zwei externe Untersuchungen attestieren der soH nun gravierende Mängel. Die Folgen werden Politik und Spital noch lange beschäftigen. «Im HR der soH wurde geknorzt. Man hat sich an keinerlei Vorgaben gehalten», sagt Raphael Karpf, Redaktor der Solothurner Zeitung. Warum konnten die Mängel über Jahre bestehen? Weshalb geriet auch der Kanton Solothurn wegen seiner Aufsicht in die Kritik? Und welche Folgen hat der Skandal für die soH und das sowieso schon angeknackste Vertrauen? Mehr Artikel zum Thema: Bericht stellt Solothurner Spitälern vernichtendes Zeugnis aus Beben an den Solothurner Spitälern: Das steckt dahinter «Die Rückforderung kann man sich ans Bein streichen»: Kurt Fluri äussert sich zum Spitäler-Skandal Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Linda Leuenberger Gast: Raphael Karpf Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #413
    August 4 · 17 min

    Wie viel KI steckt hinter unserem Journalismus?

    Künstliche Intelligenz schleicht sich immer mehr in den Redaktionsalltag und weckt Zweifel an der Authentizität der Berichterstattung. Die Technologie verändert die journalistische Arbeit und wirft Fragen nach ethischen Grenzen auf. Kürzliche Vorfälle mit maschinengenerierten Inhalten bei verschiedenen Medienhäusern sorgten für Kritik. Das Publikum erwartet für bezahlte Abonnements handgemachte Qualität und Transparenz. Gleichzeitig bieten Sprachmodelle enorme Vorteile bei der Verarbeitung grosser Datenmengen, was einen Spagat zwischen Effizienz und Glaubwürdigkeit erfordert. «KI ist ein Werkzeug, aber es ist nicht der Ursprung eines Gedanken, einer Recherche», erklärt Patrik Müller, Chefredaktor von CH Media. Die Verantwortung liegt stets bei der Person, deren Name über dem Text steht, während Algorithmen bei Transkriptionen oder Fleissarbeiten assistieren. Wie wird Künstliche Intelligenz im redaktionellen Alltag konkret eingesetzt? Bei welchen Textformen bleibt die maschinelle Unterstützung strikt ausgeschlossen? Was unterscheidet die menschliche Vor-Ort-Recherche von der automatisierten Textproduktion? Mehr Artikel zum Thema: Digitaler Seitensprung? Warum viele Nutzer von KI-Partnern eine reale Beziehung führen «KI könnte uns in allem übertreffen» – der KI-Guru erklärt, was dann passiert Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Patrik Müller Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #301
    July 30 · 14 min

    Grenzenlos essen? Das Geheimnis schlanker Menschen

    Pommes, Pizza, Pasta und obendrauf noch Süsses. Was bei den meisten von uns zu einer Gewichtszunahme führt, prallt an einer Minderheit der Gesellschaft einfach ab. Wir alle kennen Menschen, die essen und essen und essen können, ohne zuzunehmen. Wie ist das möglich? Dieser Frage geht auch die Forschung nach. «Das Gerücht, solche Menschen hätten einen besonders starken Stoffwechsel, hält sich hartnäckig», sagt Stephanie Schnydrig, Gesundheitsredaktorin bei CH Media. «Dabei entspricht die Vorstellung eines Körpers, der nonstop essen kann, ohne zuzunehmen, eher unserer Fantasie.» Und doch sei auch etwas Wahres daran. Was unterscheidet Immer-Schlanke von allen anderen? Wie leiden sie unter ihren schlanken Körpern? Und kann die Medizin das Schlanksein für alle zugänglich machen? Mehr Artikel zum Thema: «Fleisch, Fastfood, Zucker: Ich esse alles»: Warum manche Menschen einfach nicht zunehmen Wie Ozempic, nur besser: Neuer Wirkstoff für Fettwegspritze verursacht weniger Nebenwirkungen Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Stephanie Schnydrig Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #412
    July 29 · 18 min

    Notorische Schwarzfahrer aus dem Gefängnis freikaufen - was bringt das?

    Nie waren die Schweizer Gefängnisse so voll wie Anfang 2026. Mehr als die Hälfte der Inhaftierten sitzt wegen Bagatelldelikten hinter Gittern, etwa weil sie schwarzgefahren sind und die Busse nicht bezahlt haben. Anstatt mit Geld tilgen sie ihre Schuld mit Freiheit. Diese sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe hat aber fast nur Nachteile: Sie bringt den Justizvollzug an den Anschlag und kostet den Steuerzahler viel Geld. Geld, das dann für schwere Straffälle fehlt. Seit Juli kauft nun der Verein Freiheitsfonds Schweiz notorische Schwarzfahrer frei - und will damit auf den Missstand aufmerksam machen. Gesellschaftsredaktorin Annika Bangerter schildert den Fall einer suchtkranken Frau, die wegen einer unbezahlten Busse beinahe ins Gefängnis musste. Artikel zum Thema: Tanja landete wegen Schwarzfahrens im Gefängnis – so wie tausende andere pro Jahr 12 mittellose Schwarzfahrer mussten nicht ins Gefängnis - ein Verein hat sie freigekauft Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Linda Leuenberger Gast: Annika Bangerter Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #411
    July 28 · 15 min

    Wandel der Schweizer Einkaufsmeilen

    Das Einkaufsverhalten verschiebt sich ins Internet und setzt den stationären Detailhandel unter Druck. Klassische Kleidergeschäfte verschwinden aus den Innenstädten. An ihre Stelle rücken vermehrt ausländische Drogeriemärkte, die von freigewordenen Flächen und der gedrückten Konsumentenstimmung profitieren. Zudem mangelt es oft an Gastronomie, um die Zentren lebendig zu halten. Die Situation wird massgeblich durch finanzielle Interessen getrieben, wie Stefan Ehrbar, Wirtschaftsredaktor, festhält: «Wenn man ein Haus an der Bahnhofstrasse oder an einer anderen Einkaufsstrasse hat, verfolgen die wenigsten mit dem leider das Ziel, eine Stadt zu beleben oder etwas für die Gemeinschaft zu tun, sondern halt den maximalen Mietzins rausholen.» Warum erobern Discounter derzeit derart viele prominente Ladeflächen? Welche Branchen haben im stationären Handel am meisten Mühe? Welche Konzepte braucht es, um die Strassen nach Ladenschluss attraktiv zu halten? Mehr Artikel zum Thema: Discounter ersetzen Kleiderläden: So steht es um die Einkaufsstrassen in Ihrer Stadt Nur knapp die halbe Bahnhofstrasse ist in Händen von Schweizer Marken Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Stefan Ehrbar Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #410
    July 23 · 17 min

    Aargauer Missbrauchsskandal: Zweites Trauma durch die Behörden

    Im Missbrauchsfall um den Aargauer Ex-SVP-Grossrat sehen sich die Opfer mit behördlicher Härte konfrontiert. Trotz der massiven Straftaten forderte das Migrationsamt zunächst die Ausweisung der betroffenen Frauen. Die Polinnen waren vom mutmasslichen Täter finanziell abhängig. Nach dessen Verhaftung beantragten sie Sozialhilfe. Die Ämter stuften den damaligen Arbeitsvertrag jedoch als Scheinarbeitsverhältnis ein und verfügten die Wegweisung aus der Schweiz. Dies geschah im Wissen um die Ermittlungen wegen Delikten wie Vergewaltigung und versuchtem Mord. Inzwischen stellte das Departement eine Neubeurteilung in Aussicht, was einen Verbleib ermöglichen könnte. Sermîn Faki, Nachrichtenchefin von CH Media, bemängelt, dass der gesetzliche Spielraum für Härtefälle ungenutzt blieb. Sie kritisiert die kantonale Vorgehensweise: «Ich würde sagen, die Menschlichkeit, die in jedem Staatsangestellten drin ist, dass man dort das Leid nicht gesehen hat, das ist für mich ein Stück weit unverständlich.» Warum verfügten die Behörden trotz der schweren Umstände zunächst eine Wegweisung? Was führte zum plötzlichen Kurswechsel beim Migrationsamt? Und weshalb entschieden sich die Opfer für den Schritt in die Öffentlichkeit? Mehr Artikel zum Thema: Aargauer Missbrauchsopfer sollten die Schweiz verlassen – jetzt gibt es neue Hoffnung «Das ist ein besonders krasser Fall»: Psychiater über die Anklage gegen Aargauer Ex-Grossrat Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Sermîn Faki Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #408
    July 22 · 15 min

    Aufstand am Leutschenbach: SRG-Spitze taucht ab

    Ein Protestbrief mit knapp 600 Unterschriften erschüttert die SRG. Auslöser für den internen Aufstand sind drastische Sparmassnahmen und eine Konzernleitung, die der Kritik ausweicht. Das Medienhaus steht unter massivem finanziellem Druck. Bis 2029 müssen 270 Millionen Franken eingespart werden, was den Abbau von 900 Stellen durch das Projekt «Enavant» bedeutet. Die Kündigung von vier Sprechausbildnern liess die Situation eskalieren. Die Belegschaft wirft der Führung rücksichtsloses Vorgehen vor, während die Generaldirektion regionale Kompetenzen zentralisiert. CH Media-Journalist Francesco Benini, der die internen Vorgänge intensiv verfolgt, kritisiert das Krisenmanagement der Chefetage: «Susanne Wille und Roger Elsener sind bei der Kommunikation nach dem Protestbrief schlichtweg abgetaucht.» Wie stark gefährdet der Sparkurs die Qualität des Service public? Handelt es sich bei den Protestierenden um eine isolierte Minderheit? Wird die Leitung ihre Strategie anpassen, um den Vertrauensverlust in der Bevölkerung abzuwenden? Mehr Artikel zum Thema: Aus für «Sendung des Monats»: SRF opfert Satireshow der Streaming-Strategie 600 Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens unterschreiben Protest gegen SRG-Spitze Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Francesco Benini Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #409
    July 21 · 20 min

    Die WM aus Reportersicht: «Auf diesem Niveau musst du auch dreckig sein»

    Mit Austragungsorten in den USA, Kanada und Mexiko erstreckt sich das Turnier über einen gesamten Kontinent. Während grosse Sportnationen von Hunderten Journalisten begleitet werden, arbeiten Berichterstatter aus der Schweiz in kleinerem Rahmen. Die Präsenz in den Stadien ermöglicht direkte Einblicke in den Turnierverlauf. CH-Media-Sportreporter Sebastian Wendel begleitete die Nationalmannschaft vor Ort und bezifferte seine Reisekosten auf rund 20'000 Franken. Trotz der Belastungen betonte er die Eigenständigkeit vor Ort: «Ich bin ja im Gegensatz zu allen anderen grösseren Medienhäusern der Einzige, der alleine dort war.» Wie hoch fielen die Ausgaben für die sechswöchige Berichterstattung aus? Wie erlebten die Anwesenden auf der Pressetribüne das Penaltyschiessen gegen Kolumbien? Welche Bilanz zog der Betreuerstab nach der Niederlage gegen Argentinien? Mehr Artikel zum Thema: Manzambis Knie und Embolos Schwalbe, Baloguns Rote Karte und Messis Luftsprung: Das sind unsere Bilder der WM Wie kleine Jungs: Trump und Infantino bringen den Pokal – und Trump will nicht gehen Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Sebastian Wendel Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #407
    July 16 · 24 min

    Ein reicher Russe kauft ein Luzerner Schloss – und wird es nun nicht mehr los

    Es ist erst vier Jahre her, als der russische Unternehmer Kirill Androsov das Luzerner Schlosshotel Gütsch gekauft hat – er habe sich in das Bijou verliebt, sagte er damals. Wie die Recherchen des Wirtschaftsredaktors Gregory Remez aber zeigen, will Androsov das Hotel nun schon seit längerer Zeit loswerden. Wurde ihm seine politische Vergangenheit in Moskau zum Verhängnis? Oder seine finanziellen Verflechtungen bis in den innersten Zirkel Putins? Klar ist: Das Märlischloss loszuwerden, stellt sich als besonders schwierig heraus. Mehr zum Thema: Russischer Besitzer hat genug: Hotel Gütsch steht vor dem Verkauf – kommt es wieder in Luzerner Hand? Von Moskau auf den Gütsch: Wie ein russischer Investor die Schweiz blendet Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile Host und Produzentin: Linda Leuenberger Gast: Gregory Remez Kontakt: podcast@chmedia.ch

  • #406
    July 15 · 17 min

    Der Messi-Bonus? Wenn Schiedsrichter nicht neutral scheinen

    Wenn Lionel Messi foult, bleibt die Karte oft stecken. Der angebliche Welpenschutz für Fussball-Ikonen stellt die Unparteilichkeit der Schiedsrichter massiv infrage. Bei Weltmeisterschaften stehen Unparteiische unter enormem psychologischem Druck. Die Angst vor Konsequenzen bei Entscheidungen gegen ein globales Idol beeinflusst die Spielleitung. Historische Skandale und die globale Quotenregelung bei der Schiedsrichterauswahl befeuern zudem den Verdacht auf strukturelle Parteilichkeit im Spitzensport. Die Dynamik auf dem Rasen kippt, sobald Weltstars involviert sind. Sportjournalist Stefan Wyss analysiert diese Machtverhältnisse: «Es kann ein absolutes Statement sein, wenn ein Schiedsrichter ausgerechnet gegen den Superstar auf dem Feld pfeift.» Und auch Bestechungen gäbe es im Fussball allemal. Die Frage ist eher, wo und wer bestochen wird... Mehr Artikel zum Thema: Schweizer Nati in Unterzahl besiegt: «Messi hat mich genervt» Granit Xhaka mit VAR-Kritik und Medienschelte: «Solche Regeln killen den Fussball!» Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: Hinter der Schlagzeile – Podcast mit Joëlle Weil und Stefan Bühler Host und Produzentin: Joëlle Weil Gast: Stefan Wyss Kontakt: podcast@chmedia.ch

Showing 1–20 of 26 episodes