
Brahms, Bamberger und spannende Solisten | 10. & 11.7.26
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show notes
Nach zwei herausragenden Konzerten im vergangenen Jahr setzen die Bamberger Symphoniker den auf zwei Jahre angelegten Brahms-Zyklus im kommenden Sommer fort. Dieses besondere und exklusive Format, das die Aufführung aller Brahms-Sinfonien im Wiesbadener Kurhaus beinhaltet, würdigt nicht nur Brahms außergewöhnliches OEuvre, sondern macht zugleich erlebbar, welche künstlerische Kraft, klangliche Signatur und Ausdruckstiefe dieses traditionsreiche Orchester zu
bieten hat. Bekannt für den warmen, intensiven und zugleich strahlenden „böhmischen Klang“, sind die Bamberger Symphoniker geradezu prädestiniert für die Aufführung Brahms’scher Werke. Seit zehn Jahren leitet der aufstrebende Tscheche
Jakub Hrůša die Geschicke des Orchesters und entwickelt seither nicht nur den Ensembleklang in die Zukunft, sondern verfolgt konsequent auch seinen Anspruch, den musikalischen Nachwuchs zu fördern. In diesem Jahr konzertieren die Bamberger Symphoniker mit zwei herausragenden jungen Talenten: dem mittlerweile international erfolgreichen Pianisten Lukas Sternath sowie unserer diesjährigen Fokus-Künstlerin María Dueñas, die mit ihrem beeindruckend virtuosen Violinspiel inzwischen mit der jungen Anne-Sophie Mutter verglichen wird. Dass Brahms Werke in Wiesbaden eine besondere Resonanz entfalten, ist vielleicht kein Zufall: In hiesiger Sommerfrische fand der Wahl-Wiener 1883 die nötige Muße und Inspiration zur Komposition seiner dritten Sinfonie. Zum großen Finale erklingt neben Brahms einzigem Violinkonzert seine von sommerlicher Heiterkeit durchzogene zweite Sinfonie. Mit diesen beiden hochkarätig besetzten Konzertabenden findet der Brahms-Zyklus an diesem Juli-Wochenende seinen glanzvollen Abschluss.