Artwork for Hier spielt die Musik
Music

Hier spielt die Musik

Rheingau Musik Festival

Der perfekte Konzertabend beginnt nicht erst vor Ort, sondern mit unserem neuen Konzertführer to go. Stimmen Sie sich mit spannenden und unterhaltsamen Fakten zu ausgewählten Konzerten sowie mit Einblicken in unsere vier Hauptspielstätten auf Ihren Besuch beim Rheingau Musik Festival ein.

Viel Vergnügen beim Zuhören und wir freuen uns auf Sie!

Die zweite Staffel von „Hier spielt die Musik“ entstand in Kooperation mit unserem Medienpartner hr2-kultur.

  • 76 episodes
  • Updated June 15

Episodes76

  • June 15 · 4 min

    Abschlusskonzert - Mendelssohn: „Lobgesang“ | 5.9.26

    Zum feierlichen Finale des diesjährigen „Sommers voller Musik“ erklingt mit Felix Mendelssohn Bartholdys „Lobgesang- Sinfonie“ ein Werk, das mit einer ganzen Palette an Ausdrucksmöglichkeiten aufwartet – von ergreifender Innigkeit bis hin zu überwältigender Klangfülle. Orientiert an Beethovens neunter Sinfonie wagt Mendelssohn in diesem Werk ein musikalisches Experiment: Sie ist Lobpreis Gottes, beeindruckende Chormusik und große romantische Sinfonie in einem. Oft kategorisiert als halb Kantate und halb Sinfonie ist Mendelssohns „Lobgesang“ eine Festsinfonie im allerbesten Sinne des Wortes und perfekt dafür geeignet, das Rheingau Musik Festival 2026 zu beschließen – zumal wenn sie in der Basilika von Kloster Eberbach vom Dresdner Kreuzchor und den Dresdner Philharmonikern unter der Leitung von Martin Lehmann interpretiert wird!

  • June 15 · 6 min

    „Vier Jahreszeiten“ mit Nemanja Radulovic | 27.8.26

    Musik bis in die wilden Haarspitzen, Werke gegen den Strich gebürstet, Interpretationen von überschäumendem Esprit. Was Nemanja Radulovic in die Konzertsäle bringt, ist faszinierend und energiegeladen. Dass er das Musizieren auf der Bühne besonders genießt, das wusste der gebürtige Serbe bereits im zarten Kindesalter. Wer einmal ein Konzert mit ihm erlebt hat, weiß, dass hier der Funke überspringt! Dabei ist das klassische Konzert nach wie vor einer seiner Wohlfühlorte, auch wenn er es gern von festgefahrenen Konventionen befreit. Wenn er Vivaldis berühmte „Vier Jahreszeiten“ und Werke von Bach präsentiert, legt er die Samthandschuhe ab und erklärt: „Ich versuche nicht, Geschichtsstunden zu geben. Ich will einfach nur, dass das Publikum durch die Musik wahre Emotionen spürt.“ Die Bühne teilt er dabei mit seinem eigenen Ensemble Double Sens, dessen Mitglieder diesen Zugang zur Musik nur zu gern mittragen.

  • June 15 · 7 min

    Ein Trio der Spitzenklasse: Eberle, Hagen & Sternath | 25.8.26

    Drei herausragende Künstlerpersönlichkeiten, drei faszinierende Werke, eine Herzensangelegenheit: die Kammermusik. Dieser Abend auf Schloss Johannisberg vereint, was musikalisch zusammengehört. Veronika Eberle, seit Jahren eine feste Größe im Musikleben, sowie die beiden Ausnahmetalente Julia Hagen und Lukas Sternath, die in den vergangenen Saisons bemerkenswerte musikalische Erfolge feiern konnten, gastieren erstmals gemeinsam auf der Bühne des Fürst-von-Metternich-Saals. Als „große Hoffnung der internationalen Pianistenszene“ und als „aktuelle Senkrechtstarterin“ werden Sternath und Hagen derzeit beschrieben und Eberles Name spricht sowieso für sich. Schon in den vergangenen Jahren haben die drei Musikerinnen und Musiker das Rheingauer Publikum in verschiedensten Formationen begeistert und bündeln nun ihre Strahlkraft an diesem hochkarätig besetzten Kammermusikabend. Auf dem Programm stehen dann drei Meisterwerke für Klaviertrio, die ein Jahrhundert Musikgeschichte umspannen und die Sie in der Interpretation dieser Spitzenbesetzung nicht verpassen sollten!

  • June 15 · 8 min

    Schottland at its best | 21. & 22.8.26

    Zum ersten Mal dürfen wir das Royal Scottish National Orchestra unter der Leitung seines Chefdirigenten Thomas Søndergård bei uns im Rheingau begrüßen und freuen uns sehr, dass es seine unvergleichliche Klangkultur passend zu unserem diesjährigen Festivalschwerpunkt „United Kingdom“ gleich an zwei Abenden im Kurhaus Wiesbaden präsentiert! Dass es dabei auch noch in beiden Konzerten eine Klangkombination aus fulminanten Werken der großen romantischen Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy und Pjotr Tschaikowsky im Gepäck hat, macht dieses Projekt zu etwas ganz Besonderem – zumal, wenn solch renommierte Solisten gemeinsam mit dem Klangkörper auf der Bühne stehen: Mit Jan Lisiecki sitzt einer unserer liebsten Stammkünstler am Klavier, wenn Mendelssohns farbenfrohes und vielgestaltiges erstes Klavierkonzert erklingt. Das Werk verlangt nach einem fein austarierten Dialog zwischen Solist und Orchester – eine Herausforderung, der sich Lisiecki und das Royal Scottish National Orchestra nur zu gern stellen. Der zweite Abend steht schließlich ganz im Zeichen Schottlands: Auf Schloss Holyrood in Edinburgh ließ Felix Mendelssohn Bartholdy sich zu seiner „Schottischen“ inspirieren, die mit Dudelsack-Anklängen und weiterem schottischen Kolorit aufwartet. In diesem Konzert mit auf dem Podium: die gefeierte Stargeigerin Bomsori Kim, die in der ersten Konzerthälfte Tschaikowskys schwelgerisches Violinkonzert op. 35 auf die Bühne bringt und mit ihren virtuosen Darbietungen Publikum und Presse immer wieder aufs Neue in Erstaunen versetzt.

  • June 15 · 4 min

    4 Wheel Drive feat. China Moses - Jazz-Größen unter sich | 15.8.26

    Wenn die vier europäischen Jazz-Größen und befreundeten Künstlerpersönlichkeiten Nils Landgren, Michael Wollny, Lars Danielsson und Wolfgang Haffner gemeinsam musizieren, ist beste Stimmung garantiert. Als „4 Wheel Drive“ zeigen sie auf der Bühne nicht nur ihr Können als Solisten, sondern auch als Team-Player. Mit dabei haben sie Songs aus ihrer langjährigen gemeinsamen Arbeit, die nicht nur coole Grooves versprechen, sondern auch auf blindem Vertrauen basieren. Wenn als Special Guest auch noch die Jazz-Sängerin China Moses – die Tochter unserer letztjährigen Fokus Jazz-Künstlerin Dee Dee Bridgewater – die Bühne mit ihrer Power-Stimme zum Kochen bringt, können Sie auf der großzügigen Anlage des Kronberger Gestüts Schafhof Jazz auf höchstem Niveau erleben.

  • June 15 · 6 min

    Musikalische Völkerverständigung mit Daniel Barenboim | 10.8.26

    Wer im vergangenen Jahr die brillante Aufführung des West-Eastern Divan Orchestra im Kurhaus Wiesbaden erlebt hat, der weiß, dass das Publikum musikalisch bei diesem Orchester und Daniel Barenboim in den besten Händen ist. Auch im kommenden Sommer darf sich das Publikum auf diese Klangkombination freuen, wenn die Musikerinnen und Musiker Beethovens Violinkonzert und Schumanns „Rheinische“ im Gepäck haben. Zwei Werke, die mit ihrer universellen Klangsprache wie gemacht sind für das West-Eastern Divan Orchestra, das gerade in diesen konfliktreichen Zeiten mit seiner Arbeit wohl eines der wichtigsten Zeichen für das menschliche Miteinander und den Frieden setzt. Denn das Handwerk dieses Ensembles mit israelischen und arabischen Mitgliedern ist Musik gewordene Völkerverständigung. Sich gegenseitig zuzuhören und anzunehmen, ungeachtet der Herkunft oder Geschichte, das beherrschen die Musikerinnen und Musiker dieses Orchesters in Perfektion. Seit der Gründung im Jahr 1999 durch Edward W. Said und Daniel Barenboim steht – neben dem gemeinsamen Musizieren – für alle Beteiligten der Dialog im Vordergrund. Mit seinem Gründervater Barenboim am Pult und der renommierten Geigerin Clara-Jumi Kang wird das Orchester an diesem Abend im Kurhaus Wiesbaden erneut das friedvolle menschliche Zusammenleben sowie das gemeinsame Musizieren in den Mittelpunkt seines Konzertes stellen.

  • June 15 · 3 min

    Clubkonzert im Kloster | 8.8.26

    Die Jazzrausch Bigband steht seit Jahren für musikalische Grenzgänge, doch mit dem neu produzierten Album „For Heaven’s Sake“ sprengen die Musikerinnen und Musiker wieder einmal alle Grenzen! In diesem Konzept verbindet das 15-köpfige Ensemble Clubkultur, monumentale Akustik, Lichtinstallation und Spiritualität zu einer immersiven Live-Inszenierung und lässt dabei ein faszinierendes Konzerterlebnis auf mehreren künstlerischen Ebenen entstehen, das bewusst mit Stilbrüchen spielt: In der sakralen Atmosphäre der Basilika von Kloster Eberbach wird an diesem Abend zu sattem Blechblasklang und Techno-Beats getanzt. Die Bläser der Bigband sind dabei im Raum verteilt und bewegen sich frei, während Schlagzeug, Bass, Keyboard und Gesang dem Publikum über Kopfhörer direkt auf die Ohren gespielt werden. Mit dieser Mischung aus Musik, Licht, besonderer Atmosphäre und Bewegung löst die Jazzrausch Bigband erneut die Grenzen zwischen Zuhören und Erleben auf und präsentiert damit ein Konzertereignis, das mit Sicherheit noch lange nachhallen wird!

  • June 15 · 5 min

    Britischer Glanz in prominenter Besetzung | 7.8.26

    Als unser diesjähriges Fokus-Vokalensemble gibt VOCES8, dem die Arbeit mit talentierten Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern sehr am Herzen liegt, gemeinsam mit dem VOCES8 Foundation Choir & Orchestra einen facettenreichen Einblick in die britische Chormusik des 20. Jahrhunderts. Und damit nicht genug: Für dieses Konzert konnten wir Luke Bond, den Organisten von Windsor Castle, gewinnen, der bereits bei einigen wichtigen Ereignissen rund um die britische Königsfamilie die Musik beisteuerte. Zusammen erwecken sie an diesem Abend strahlende Messgesänge, festliche Krönungsmusiken und kontemplative Klangwelten zum Leben, die sowohl die pompöse als auch die tiefsinnige Seite Englands zum Leuchten bringen. Zwischen feierlicher Energie und stiller Intensität zeigen die renommierten Künstlerinnen und Künstler, was die englische Chortradition alles zu bieten hat.

  • June 15 · 6 min

    Hayato Sumino und das Aurora Orchestra | 6.8.26

    Dieses Konzert verspricht ein wirklich außergewöhnliches Erlebnis: Ein Orchester, das Mahlers erste Sinfonie auswendig spielt? Das klingt nach kühner Utopie – doch das Aurora Orchestra zeigt mit selbstverständlicher Leichtigkeit: Es ist möglich! Seit Jahren erobert der Klangkörper die Bühnen der Welt mit seinen Interpretationen, die gleichermaßen verblüffen wie berühren. Doch damit nicht genug: Mit auf der Bühne steht an diesem Abend niemand Geringeres als unser diesjähriger Artist in Residence Hayato Sumino – einer der innovativsten Künstler der heutigen Zeit. Mit dem OPUS KLASSIK 2025 als „Nachwuchskünstler des Jahres“ ausgezeichnet, präsentiert der Ausnahmepianist mit Gershwins Rhapsody in Blue ein ikonisches Werk zwischen Klassik und Jazz, das ihm wie auf den Leib geschneidert scheint!

  • June 15 · 6 min

    Traumbesetzung rund um Daniil Trifonov | 31.7.26

    2023 konnte man eine musikalische Sternstunde erleben, als Daniil Trifonov und das Mahler Chamber Orchestra beim Rheingau Musik Festival gemeinsam auf der Bühne standen. Umso größer ist nun die Freude, dass sie dieses Jahr ins Kurhaus Wiesbaden zurückkehren, und das mit Johannes Brahms erstem Klavierkonzert: Diese Komposition, eine Art musikalischer Liebesbeweis an Clara Schumann, berührt bis heute mit erhabenen Themen und einer Freiheit, die weit über bloße Virtuosität hinausgeht. In Daniil Trifonov findet dieses Meisterwerk einen idealen Interpreten. Mit poetischem Ausdruck und makelloser Technik entfaltet er die emotionalen Dimensionen von Brahms Klangwelt am Klavier. Im Zusammenspiel mit dem Mahler Chamber Orchestra, dessen interpretatorische Finesse und leuchtende Spielfreude jedes Konzert zu einem musikalischen Erlebnis werden lassen, bekommt dieser Abend eine besondere Tiefe.

  • June 15 · 4 min

    Venezianische Barock- und Trompetenklänge | 22.7.26

    Dass die Basilika von Kloster Eberbach für majestätische Trompetenklänge und barocke Klangfülle besonders gut geeignet ist, haben im letzten Jahr Simon Höfele und das Kölner Kammerorchester eindrucksvoll bewiesen. In diesem Sommer nehmen sich das Münchener Kammerorchester und unsere diesjährige Fokus-Künstlerin Lucienne Renaudin Vary dem glanzvollen barocken Erbe Venetiens an und lassen die beeindruckende Klangwelt Italiens in einem exklusiv zusammengestellten Konzert in neuem Glanz erstrahlen. Vor allem Venedig gilt – etwa als Geburtsstadt Antonio Vivaldis und Alessandro Marcellos – als Musikmetropole schlechthin und weist eine reiche musikalische Geschichte auf, die besonders den italienischen Barock nachhaltig geprägt hat. Mit Virtuosität und präziser Klanggestaltung präsentieren die Musikerinnen und Musiker an diesem Abend ein Erlebnis, das den venezianischen Meistern huldigt und festlichen Glanz verspricht.

  • June 15 · 6 min

    Mozarts Requiem in exklusiver Besetzung | 16.7.26

    Mit Mozarts beeindruckendem Requiem eröffnet die Academy of St Martin in the Fields ihre diesjährige Residenz im Rheingau – erst zum zweiten Mal in der Geschichte des Festivals trägt ein Orchester hier den Titel Orchestra in Residence. In diesem Konzert trifft das Ensemble auf unser ehemaliges Fokus-Ensemble aus 2021: den Tenebrae Choir, der seitdem in jedem Sommer bei uns zu Gast war und 2025 mit einem OPUS KLASSIK ausgezeichnet wurde. Trotz ihrer gemeinsamen Heimatstadt London stehen sie nun zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne – eine exzellente musikalische Verbindung, die Sie nicht verpassen sollten!

  • June 15 · 4 min

    Abel Selaocoes musikalische Brücken | 11.7.26

    Abel Selaocoe gehört zweifellos zu den außergewöhnlichsten Talenten der gegenwärtigen Musikwelt. Bereits im vergangenen Jahr verwandelte er den Eberbacher Kreuzgang in einen Ort von außergewöhnlicher musikalischer Intensität und sorgte für überschäumende Begeisterung. Denn der südafrikanische Cellist lebt seine Musik mit Körper und Seele: Sie ist in ihm verwurzelt, durchströmt jede Bewegung. Immer wieder gelingt es ihm, sein tiefes musikalisches Verständnis und seine expressive Kraft unmittelbar zu teilen. Er begreift Musik als ein Miteinander und einen Austausch – sowohl auf als auch jenseits der Bühne. 2022 gründete er das Bantu Ensemble, bestehend aus Alan Keary am E-Bass, Fred Thomas am Klavier und Dudù Kouate an der afrikanischen Percussion, mit denen er in diesem Jahr auf der Seebühne von Schloss Vollrads gastiert. Auf dem Programm: eigene Kompositionen, die mit klassischer Musik und den Klangfarben der südafrikanischen Heimat gemeinsame Sache machen. Mit unerschöpflicher Neugier erkundet Abel Selaocoe musikalische Grenzräume, bewegt sich mühelos durch verschiedenste Genres und schlägt Brücken zwischen Kulturen und Epochen.

  • June 15 · 8 min

    Brahms, Bamberger und spannende Solisten | 10. & 11.7.26

    Nach zwei herausragenden Konzerten im vergangenen Jahr setzen die Bamberger Symphoniker den auf zwei Jahre angelegten Brahms-Zyklus im kommenden Sommer fort. Dieses besondere und exklusive Format, das die Aufführung aller Brahms-Sinfonien im Wiesbadener Kurhaus beinhaltet, würdigt nicht nur Brahms außergewöhnliches OEuvre, sondern macht zugleich erlebbar, welche künstlerische Kraft, klangliche Signatur und Ausdruckstiefe dieses traditionsreiche Orchester zu bieten hat. Bekannt für den warmen, intensiven und zugleich strahlenden „böhmischen Klang“, sind die Bamberger Symphoniker geradezu prädestiniert für die Aufführung Brahms’scher Werke. Seit zehn Jahren leitet der aufstrebende Tscheche Jakub Hrůša die Geschicke des Orchesters und entwickelt seither nicht nur den Ensembleklang in die Zukunft, sondern verfolgt konsequent auch seinen Anspruch, den musikalischen Nachwuchs zu fördern. In diesem Jahr konzertieren die Bamberger Symphoniker mit zwei herausragenden jungen Talenten: dem mittlerweile international erfolgreichen Pianisten Lukas Sternath sowie unserer diesjährigen Fokus-Künstlerin María Dueñas, die mit ihrem beeindruckend virtuosen Violinspiel inzwischen mit der jungen Anne-Sophie Mutter verglichen wird. Dass Brahms Werke in Wiesbaden eine besondere Resonanz entfalten, ist vielleicht kein Zufall: In hiesiger Sommerfrische fand der Wahl-Wiener 1883 die nötige Muße und Inspiration zur Komposition seiner dritten Sinfonie. Zum großen Finale erklingt neben Brahms einzigem Violinkonzert seine von sommerlicher Heiterkeit durchzogene zweite Sinfonie. Mit diesen beiden hochkarätig besetzten Konzertabenden findet der Brahms-Zyklus an diesem Juli-Wochenende seinen glanzvollen Abschluss.

  • June 15 · 5 min

    Musikalische Beziehungen mit Giorgi Gigashvili | 8.7.26

    Als musikalische Sternstunde darf man Giorgi Gigashvilis intensives, kraftvolles und beeindruckend reifes Festivaldebüt mit Prokofjews „Kriegssonaten“ im vergangenen Jahr durchaus betiteln. Unsere Wiedereinladung ließ deshalb auch nicht lange auf sich warten. Dass bei seinen Klavierabenden nicht nur eine virtuose Technik, sondern vor allem auch eine klug durchdachte Programmgestaltung von großer Wichtigkeit ist, bewies dieses Konzert eindrücklich. Nun kehrt der georgische Pianist – ausgezeichnet als ECHO Rising Star und BBC New Generation Artist – in den Fürst-von-Metternich-Saal von Schloss Johannisberg zurück und präsentiert unter dem Titel „Beziehungen“ erneut ein fein abgestimmtes Programm, bei dem sich Werke von Robert und Clara Schumann, Felix und Fanny Mendelssohn sowie Dmitri Schostakowitsch zu einem dichten Dialog emotionaler Spannungen verweben. Romantische Innerlichkeit und prägnante zeitgenössische Konturen werden hier gegenübergestellt, weitergeführt, weitergedacht – denn Gigashvili hinterfragt in seinen Konzerten mit großer Neugier vertraute Klangräume und verbindet auf seine besondere Weise Werktreue mit persönlicher Interpretation.

  • June 15 · 4 min

    God save the King - Britische Orgelmusik mit Wayne Marshall | 5.7.26

    Wayne Marshall ist ein wahres Multitalent: Als Organist, Pianist, Dirigent und Komponist begeistert er sein Publikum seit Jahrzehnten als eine feste Größe auf den internationalen Bühnen der Musikwelt. Dem ein oder anderen mag er vielleicht als Leiter des WDR Funkhausorchesters bei vier vergangenen Sommerfesten des Rheingau Musik Festivals sowie als hervorragender Interpret amerikanischer Musik bekannt sein. Doch wenn Wayne Marshall mit seinen Händen imposante Klanglandschaften formt, geschieht das längst nicht nur am Dirigentenpult. Seine erste Leidenschaft galt der Orgel – das unterstreichen die zahlreichen Rezitale des Briten unter anderem in Notre-Dame de Paris, der Royal Festival Hall und der Westminster Abbey. Was für eine Ehre, dass er im kommenden Sommer – zehn Jahre nach seinem Rheingauer Debüt als Organist – nun erneut in die Pfarrkirche St. Martin in Lorch zurückkehrt. Für dieses Wiedersehen hat er ein facettenreiches Programm rund um britische Orgelmusik dabei, das sein feines Gespür für Struktur und Klangfarbe perfekt widerspiegelt.

  • June 15 · 5 min

    VOCES8 meets Chanticleer | 25.6.26

    Wenn sich zwei der renommiertesten Vokalensembles der Welt begegnen, ist ein ganz besonderes Konzerterlebnis garantiert. VOCES8 aus London und Chanticleer aus San Francisco vereinen in ihrem gemeinsamen Auftritt das Beste zweier Kontinente: Präzise Klarheit trifft auf samtige Klangfülle, englische Eleganz auf amerikanische Dynamik. Mit dem Programm dieses Abends führen die beiden Ensembles – sowohl gemeinsam als auch jedes für sich – von der Renaissance bis in die Gegenwart, von Messgesängen bis hin zu Spirituals und Jazz-Klassikern. So entsteht an diesem Abend im Kurhaus Wiesbaden, dessen Akustik für Vokalmusik übrigens ganz hervorragend geeignet ist, ein Dialog der Stimmen, der Grenzen überschreitet und die Magie des A-cappella-Gesangs in all seinen Facetten erlebbar macht.

  • June 15 · 7 min

    Festivaleröffnung 2026 | 20. & 21.6.26

    Farbenfroh, virtuos und voller Energie starten wir in die 39. Festivalsaison. Ein außergewöhnlicher Auftakt, denn wir dürfen Ihnen in den beiden Eröffnungskonzerten nicht nur direkt unseren Länderschwerpunkt „United Kingdom“ präsentieren, sondern auch zwei mit dem OPUS KLASSIK ausgezeichnete Künstler vorstellen, die in diesem Sommer gleich mehrmals in Erscheinung treten: Im Kloster Eberbach gibt Lucienne Renaudin Vary mit der Darbietung von Arutjunjans imposantem Trompetenkonzert einen ersten Vorgeschmack auf ihren Fokus und zeigt, welche unvergleichlichen Qualitäten die Trompete als Soloinstrument zu bieten hat, während unser diesjähriger Artist in Residence Hayato Sumino beim zweiten Eröffnungskonzert im Kurhaus Wiesbaden mit seinen pianistischen Fähigkeiten in Rachmaninows zweitem Klavierkonzert glänzt. Als einer der gegenwärtig spannendsten Künstler erobert er aktuell die Klassikwelt im Sturm. In insgesamt sieben Konzerten wird er seine fortschrittliche und genreübergreifende Herangehensweise an Musik beim diesjährigen Rheingau Musik Festival auf die Bühne bringen. Nicht fehlen dürfen in beiden Eröffnungskonzerten natürlich das hr-Sinfonieorchester und sein Chefdirigent Alain Altinoglu, die das Festival in jeder Saison traditionsgemäß eröffnen. Mit Borodins temperamentvollen Polowetzer Tänzen sowie Elgars „Enigma-Variationen“ – 14 geheimnisvolle Charakterstücke, inspiriert von Menschen aus dem Umfeld des britischen Komponisten – entführen die Musikerinnen und Musiker das Publikum in ein spätromantisches musikalisches Zeitalter mit schwelgerischen Melodien und orchestraler Leidenschaft. Zwei Abende voller Klangfarben und überraschender Wendungen – und der perfekte Auftakt zu einer Festivalsaison, die Lust auf mehr macht.

  • Jun 12, 2025 · 6 min

    Igor Levit und Beethoven | 5.9.25

    Er ist dem Rheingauer Publikum seit vielen Jahren vertraut: Als ehemaliger Fokus-Künstler und regelmäßiger Festivalgast seit 2011 begeistert Igor Levit sein Publikum mit den unterschiedlichsten Programmen immer wieder aufs Neue. Diesen Sommer kehrt er mit Beethovens erstem Klavierkonzert zurück. Mit diesem Werk hat er sich bereits seit langer Zeit intensiv auseinandergesetzt, hat er doch sämtliche Klavierkonzerte des Komponisten eingespielt. Das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma unter der Leitung von Daniel Harding stellt Levits Interpretation von Beethoven mit Johannes Brahms zweiter Sinfonie ein äußerst kontrastreiches Musikwerk an die Seite, das sich zwischen Naturidylle und melancholischer Ernsthaftigkeit bewegt und mit allen Farben der Brahms’schen Komponierkunst aufwartet.

  • Jun 12, 2025 · 7 min

    Anne-Sophie Mutter spielt John Williams | 29.8.25

    Ob zauberhafte Reisen zu mystischen Orten, epische Schlachten in weit entfernten Galaxien oder geheimnisvolle Erkundungen in längst vergessene Gefilde – John Williams macht mit seinen legendären Kompositionen das Sichtbare auf wundersame Art hörbar. In dieser Kunst steht ihm die international gefeierte und mit dem Komponisten befreundete Anne-Sophie Mutter in nichts nach: Mit ihren strahlenden Violinklängen präsentiert sie in dem eigens für sie komponierten Violinkonzert Nr. 2 von John Williams an diesem Abend musikalische Welten, die zum Staunen und Träumen einladen. Unterstützt wird sie dabei vom renommierten Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Vasily Petrenko. Der britische Klangkörper, der immer wieder mit eindrucksvollen Soundtracks für Videospiele, Filme und Fernsehen begeistert, ist vor allem für seine grenzüberschreitenden Interpretationen bekannt. Beste Voraussetzungen also, um an diesem Abend die filmgewaltigen Klänge des mehrfachen Oscar- und Grammy-Preisträgers John Williams im Wiesbadener Kurpark in voller Pracht zum Leben zu erwecken.